Die Leser-Pointe des Laserpointers: Rhetorische Kriegsführung im Artikel „Flugzeug über Stralsund mit Laser geblendet“ vom 24.08.2018 im Nordkurier

betr: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/flugzeug-ueber-stralsund-mit-laser-geblendet-2432945308.html

von Rani Braunstein

Der kurze Artikel des Nordkuriers hat es in sich, wenn man den Blick auf die sprachlichen Mittel wirft, derer er sich bedient und die in der Rhetorik üblicherweise als unfair und trugschlüssig eingestuft werden.

Eingebettet in mehr oder weniger korrekte Berichterstattung entwirft der Text mit nur einem einzigen Satz einen fiktiven militanten und zu kriminellen Handlungen fähigen Gegner der Bundeswehr bzw. militärischen Fluglärms, den es bis dato weder sprachlich noch tatsächlich gegeben hat. Und dies, ohne dafür in irgendeiner Weise die Beweislast antreten zu müssen. Und das geht so:

Man nehme zunächst den Vorfall bzw. die dazu verfügbaren Fakten: „Ein Flugzeug im Luftraum über Stralsund ist am Donnerstagabend gegen 23.12 Uhr von einem grünen Laserstrahl geblendet worden. Über den Vorfall informierte das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Freitagmorgen, das seinerseits gegen 23.20 Uhr von der Deutschen Flugsicherung informiert worden war. Polizeiliche Maßnahmen, um die Verursacher zu finden, seien bislang erfolglos geblieben, hieß es.“

Dieser Textabschnitt basiert vermutlich auf der Pressemitteilung der Polizei, auch wenn aus dieser hervorgeht, dass der Vorfall sich um 21.18 Uhr und nicht um 23.12 Uhr ereignet haben soll (vgl. https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=141949&processor=processor.sa.pressemitteilung )

Diese Pressemitteilung referiert der Nordkurier also mehr oder weniger genau. Die Quelle ist leicht nachprüfbar.

So weit, so klar.

Nun recherchiert der Nordkurier, dass es sich um ein Flugzeug der GFD gehandelt habe, das im Rahmen einer Bundeswehr-Übung eigesetzt worden sei und dass der Vorfall in mittlerer Höhe stattgefunden habe (später die Präzisierung: in Höhe von ca 8 Kilometern.) Als Quellen nennt er im Laufe des Artikels dafür die GFD und die DFS.

So weit immer noch klar und prinzipiell nachprüfbar. Wir könnten ja selbst bei GFD und DFS nachfragen, wenn wir diese Aussagen bezweifeln.

Und nun – als völlige Luftnummer bzw. aus der Luft gegriffen, jedenfalls in ihrer Herkunft nicht nachvollziehbar, tauchen die bis dato unbekannten „militanten Gegner militärischen Fluglärms“ auf: und zwar in der als Statement auftretenden Formulierung: „Ob es sich bei den Urhbern (sic) der Laser-Attacke möglicherweise um militante Gegner von militärischem Fluglärm handeln könnte, darüber könne nur spekuliert werden, hieß es übereinstimmend von GFD und Behörden.“ Der schlichte Satz hat es in sich: in nur drei Zeilen bedient er sich diverser unlauterer, üblicherweise als trugschlüssig klassifizierter rhetorischer Mittel, die nicht der Verständigung oder Information über einen Sachverhalt dienen, sondern zu unterschiedlichen anderen Zwecken eingesetzt werden: um sich der Beweislast zu entziehen, um eine Spur zu legen, die vom eigentlichen Problem wegführt, um einen Strohmann zu errichten und darüber ein „Brunnenvergiften“ vorzubereiten, und um sich bei alledem den eigenen Standpunkt gegenüber Kritik zu immunisieren:

Die Etablierung eines fiktiven militanten Gegners kann als Form der „straw man fallacy“ angesehen werden – der Errichtung eines „Stohmannes“: Der Klassiker besteht darin, einem Opponenten eine These unterzuschieben, die er gar nicht vertritt und diese in der Folge anzugreifen bzw. argumentativ zurückzuweisen. Der vorliegende Fall geht einen Schritt weiter: hier wird sprachlich ein fiktiver Gegner konstruiert, dem damit zugleich mögliche kriminelle Handlungen untergeschoben werden. Die Konstruktion des Gegners erfolgt dabei über eine Abwandlung des „plurium interrogationum“ (gelegentlich auch als „Fangfragen“ bezeichnet). Der Klassiker dieser rhetorischen Technik besteht darin, in eine Frage Implikationen einzubauen, die mit einer Beantwortung dieser Frage automatisch akzeptiert werden müssen, um die Frage überhaupt beantworten zu können. Beim Beispiel des vorliegenden Textes wäre die Frage, auf die „GFD und Behörden“ übereinstimmend geantwortet haben, etwa folgende: „Handelt es sich bei den Urhebern der Attacke möglicherweise um militante Gegner militärischen Fluglärms?“ – Schon, indem ich darauf antworte, darüber könne man nur spekulieren, habe ich eingeräumt, es gebe militante Gegner militärischen Fluglärms, die unter Umständen Urheber einer solchen Attacke sein könnten. Nun stellt im vorliegenden Text niemand explizit diese (rekonstruierte) Frage. Damit wird die Technik noch subtiler. Denn es muss jemand – sich oder anderen – eine solche Frage gestellt haben, damit ein Satz wie der oben zitierte Sinn ergibt. Denn von sich aus hat die Polizei mit ihrer Pressemitteilung zumindest keinerlei Spekuationen in dieser Richtung eröffnet. War es der Nordkurier? War es die GFD? Der Text bleibt uns die Antwort schuldig, so dass die Implikation, es gebe militante Kritiker militärischen Fluglärms, unüberprüfbar bleibt. Dies ist eine übliche Technik, um sich gegenüber Kritik zu immunisieren bzw. sich der Beweislast zu entziehen.

Zugleich erweckt der Text den Eindruck, zumindest drei verschiedene Institutionen hätten sich zu „militanten Gegnern militärischen Fluglärms“ geäußert, wenn auch lediglich dahingehend, dass man nur darüber spekulieren könne, ob diese etwas damit zu tun haben. Die Formulierung „GFD und Behörden“ – Behörden im Plural – legt nahe, dass sich außer der GFD noch andere offizielle Stellen, darunter die Polizei, zu der (nicht explizit gestellten) Frage der Urheber der Attacke geäußert haben. Da im Artikel außer der GFD und der DFS nur noch die Polizei als „Behörde“ sprachlich in Erscheinung tritt, muss davon ausgegangen werden, dass mit „Behörden“ hier DFS und Polizei gemeint sind. Da wir aber explizit im Unklaren darüber gelassen werden, welche „Behörden“ sich zu „militanten Kritikern“ geäußert haben, immunisiert sich der Artikel auch hier gegenüber möglicher Kritik. Dies schließlich auch noch über eine „das-habe-ich-ja-nicht-behauptet-Strategie“: Niemand hat gesagt, dass die militanten Kritiker etwas mit der Laserattacke zu tun haben – im Gegenteil, es wurde ja explizit in den Bereich der Spekulation verwiesen. Es hat ja genaugenommen nicht einmal jemand behauptet, es gebe militante Kritiker. Dies ist nur impliziert…

Ein solches rhetorisches Mittel im Kontext einer existierenden Auseinandersetzung um die Etablierung und Ausweitung militärischer Manöver der Luftwaffe in MV und Brandenburg einzusetzen, hat verschiedene Auswirkungen – ob beabsichtigt oder nicht, ist im Rahmen dieser Analyse zweitrangig, da die Wirkung unabhängig von der Intention eintritt und auf jeden Fall genutzt werden kann:

1. Einen fiktiven Gegner zu etablieren, ist eine Form der Nutzung der Methode des „semper aliqid haeret“ – etwas bleibt immer hängen. Nachzuweisen, dass es etwas nicht gibt, ist bereits aus logischen Gründen schwer. „Kritiker von militärischem Fluglärm“ und von militärischem Flugbetrieb werden sich ab sofort damit beschäftigen müssen, dass man schonmal etwas von „militanten Kritikern“ gelesen hat… und wurde nicht spekuliert, dass die vielleicht sogar etwas mit der Laserattacke zu tun hatten? – Es gab ja sogar ein Bild von einem!

2. Einen fiktiven – in diesem Fall zu kriminellen Handlungen fähigen – Gegener zu etablieren, ist eine wirksame Technik des „Brunnenvergiftens“ als einer Form des „ad hominem“-Arguments: Je strittiger eine These ist, um so entscheidender wird die Frage der Glaubwürdigkeit ihrer Vertreter/innen. Beim „Brunnenvergiften“ wird nicht eine These, sondern ihre Quelle verunglimpft. Auf diese Weise kann die inhaltliche Auseinandersetzung vermieden werden. Besteht die Möglichkeit, dass Gegner militärischen Fluglärms „militant“ sind, erübrigt sich, ja verbietet sich u.U. sogar die Beschäftigung mit dem, was sie zu sagen hätten, da sie sich bereits diskreditiert haben.

3. Einen fiktiven Gegner zu etablieren kann darüber hinaus noch im Rahmen der „red herring“-Technik nützlich sein: hier wird eine Spur gelegt, die vom eigentlichen Problem ablenkt und zu einer Themenverschiebung führt. Statt sich mit der zunehmenden Militarisierung und den damit einhergehenden Gefahren zu beschäftigen, kann sich das Gefährdungsszenario auf den Strohmann verschieben – Zukünftig müssen wir Angst vorm „militanten Kritiker militärischen Fluglärms“ statt vor der zunehmenden Militarisierung des Himmels haben.

Etwas bleibt immer hängen. Das ist rhetorische Kriegsführung, an die kein weiteres Wort verloren werden sollte.

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24.8.2018 – militärischer Fluglärm über ehemals ruhigen Naturlandschaften und „militante“ Kritiker des Militärs in Hoodies, mit grünem Laser : ED-R 401 MVPA NE

Auch am 24.8.2018 wurde fleißig weiter an der „Normalisierung“ des Luftkriegsübungsgrundrauschens im Osten Deutschlands gearbeitet: Kampfflugzeuge und Tankflugzeuge sowie die privatwirtschaftlichen Kriegsübungsunterstützungflugzeuge röhrten im Himmel über den bis zum Herbst 2013 ruhigen Naturlandschaften des Nordostens herum.

Die Naturschutzverbände dieses Landes haben dazu seit über vier Jahren nichts zu sagen.

Wie immer interessiert das natürlich auch niemanden (wenn man Bündnis90/Grünen OPR glaubt – und den übrigen Straußenparteien). Außer den paar hundert Besuchern, natürlich, die diese Website pro Woche zu verzeichnen hat. Natürlich alles nur „militante Kritiker des militärischen Fluglärms“, also Kriminelle und Terroristen – wenn es nach dem Bundeswehrorgang „Nordkurier“ geht. Mit Hoodies und grünem Laser. So wird auch noch der letzte Rest an Zivilgesellschaft aus dem Osten vertrieben. Der Nordkurier ist die Speerspitze dieser neuen, unsensiblen, dumpfen und desinteressierten Gesellschaft. Denn nur die kann tägliches Kriegsgerät im Einsatz über ihren Köpfen widerspruchslos und undiskutiert hinnehmen. Zivilgesellschaft im Nordosten? Fehlanzeige!

Und so sieht üble Stimmungsmache der militanten Presse gegen Transparenz und Diskurs aus:

„Das ist wirklich erschreckend“: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/flugzeug-ueber-stralsund-mit-laser-geblendet-2432945308.html

Was wirklich erschreckend ist: In dem Artikel fehlen

  • eine Berichterstattung zu den Hintergründen der ED-R 401 MVPA NE (die fehlt in dem Blatt seit über vier Jahren),
  • ein Hinweis darauf, dass neben dem GFD-Flugzeug noch dutzende Kampfjets zur gleichen Zeit in der Gegend unterwegs waren,
  • ein Hinweis auf die genauen Prozedere, wie die Gesellschaft für Flugzieldarstellung Flugziel für Kampfjets spielt. Möglicherweise nämlich mit (grünen?!) Ziellasern!? Könnten diese Laser blenden? Wir wissen es nicht. Der Nordkurier stellt keine Fragen.
  • Wer kann die Aussage der GFD verifizieren? Gab es wirklich einen Laserangriff auf dieses Flugzeug?
  • Wie kann ein am Boden stehender Mensch ein GFD Flugzeug im dunklen Himmel sehen und so genau anpeilen?
  • Sind Kritiker des militärischen Fluglärms wirklich militärisch ausgestattet, können also nachts kleine Flugzeuge in so großer Höhe so genau anpeilen und zusätzlich auch noch mit einem Laser deren Piloten blenden? Oder handelt es sich nicht viel wahrscheinlicher um Kriminelle, denen es gar nicht um Kritik an militärischem Fluglärm geht? Um Jugendliche, wie an den Flughäfen großer Städte, wo immer wieder die Piloten anfliegender Linienmaschinen mit Lasern geblendet werden? Wieso bereitet der Nordkurier mit billigen Tricks die Verunglimpfung von Kritikern des militärischen Fluglärms den Weg, anstatt die Bürger über die Hintergründe zu diesem zu informieren? Welche Motivation haben die (Chef-)Redakteure des Nordkuriers, die eine solch schlechte journalistische Begleitung (nämlich gar keine!) eines gesellschaftlich relevanten Themas über Jahre hinweg immer aggressiver betreiben bzw. blockieren?

 

 

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23.8.2018 – Von wegen Alarmrotte! Militärische Nachtflugübungen mit Luftbetankung über Mecklenburg und Brandenburg

Am 17.8.18 lancierte das Geschwader Laage in der Lokalausgabe des Nordkurier für die Mecklenburgische Schweiz die Meldung, dass eine sogenannte Alarmrotte – bestehend aus zwei Eurofightern – in der nächsten Zeit für erhöhten Flugbetrieb sorgen würde.
(http://www.nordkurier.de/mecklenburgische-schweiz/mehr-kampfjets-der-luftwaffe-heben-im-nordosten-ab-1732886208.html)

Das ist eine falsche Darstellung, denn was wir seit Montag jeden Abend bis 23 Uhr erleben, sind Luftkriegsübungen über dem gesamten Gebiet der Zone E-DR401 MVPA.

Die Anwohner werden verhöhnt und für dumm verkauft.

Die Flächenverlärmung des heutigen Abends reicht von der Boddenkette Vorpommern bis hinunter in die Rheinsberger Landschaft, von Anklam bis nach Schwerin.

So gab es heute Nachmittag gegen 17:00 im Gebiet der südlichen Müritz einen gewaltigen Überschallknall, der im ersten Schreck eine schlimme Katastrophe vermuten ließ

Am 23.8.18 um 22:15 läuft eine bereits seit zwei Stunden andauernde Luftbetankungsübung über dem Warnowtal, einer Landschaft, die auch Liebschaft Mecklenburg genannt wird (http://www.liebschaft-mecklenburg.de/).

Ein Airbus mit der Kennung COBO31 fliegt zwischen Rostock und dem Ostufer des Schweriner Sees Schleifen, während sich immer wieder Kampfjets andocken und Flugbenzin übernehmen.

Der Ordnung halber: Die nachfolgenden Radarbilder beruhen auf einem Internetservice, der von den Flugzeugen ausgesendete Positionsdaten (Mode-S Transponder) auswertet, und können aus technischen Gründen unvollständig und/oder ungenau sein.

 

22.8.2018 – Militärischer Fluglärm über der Mecklenburgischen Seenplatte, den Brandenburger Seen in Stechlin-Ruppin, den Inseln Rügen und Hiddensee / ED-R 401 MVPA NE

20.8.2018 – Militärischer Fluglärm in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

 

„Habe ein Haus in Demmin Mecklenburg-Vorpommern gekauft Überlege es wieder zu verkaufen, wegen täglicher Belästigung durch militärischen Fluglärm.“

Habe ein Haus in Demmin Mecklenburg-Vorpommern gekauft.
Überlege es wieder zu verkaufen, wegen täglicher Belästigung durch militärischen Fluglärm
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Beispielhaft für den Inhalt der Zuschriften aus der Bevölkerung an diese Website verlinken wir einen aktuellen öffentlichen Kommentar eines betroffenen Bürgers.

Ausßerdem: die Statistik. Im Gegensatz zu der der Bundeswehr ist die positiv: Auch im August suchten hunderte Bürger Informationen zum immer weiter ausufernden militärischen Fluglärm über ihren Wohn- und Urlaubsorten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Diese beiden Bundesländer wurden im Herbst 2013 zum Opfer der heimlichen Aktivierung von Europas erster und einziger Military Variable Profile Area, in der die Konzepte der EU-Kommission, „Flexible Use of Airspace“, im Rahmen von „Single European Sky“, an der Bevölkerung live getestet werden. Der Flugbetrieb in der ED-R 401 MVPA NE ist durch Intransparenz, Desinformation (Nichtinformation) und die Mißachtung demokratischer Grundsätze geprägt. Der militärische Fluglärm nimmt seit dem Herbst 2013 stetig zu. Die Flugzone wird andauernd ausgeweitet (zuletzt im Juli 2018 gen Westen, bis zur Landeshauptstadt Schwerin).

hunderte Bürger informieren sich auf einer anonymen Website zur ED-R 401 MVPA NE
hunderte Bürger informieren sich auf einer anonymen Website zur ED-R 401 MVPA NE

Offener Leserbrief an die Redaktion Die Zeit

Folgende e-mail wurde an die Redaktion der Wochenzeitung Die Zeit gesandt:

kontakt@zeit.de, Date: Fri, 10 Aug 2018

Liebe Zeit-Redaktion,

aus Anlass Ihrer aktuellen Titelgeschichte „Die Hölle am Himmel“, möchten wir, die betroffenen Bürger der heimlich aktivierten militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA NE in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, noch einmal den Themenkomplex ED-R 401 MVPA NE für eine Tiefenrecherche empfehlen. Mit Sicherheit interessiert dieses Thema hunderttausende EU Bürger, die von dieser Zone betroffen sind und die ansonsten Informationen zu dieser Zone ausschließlich auf einer anonym publizierenden Website finden – seit über vier Jahren! (Die Flugzone wurde im Herbst 2013 heimlich aktiviert)

Wir empfehlen als Ausgangspunkt das Recherchepapier, welches von Bürgern erarbeitet werden musste, um dem Informationsvakuum zur ED-R 401 MVPA NE überhaupt etwas Transparenz entgegenzustellen. Diese Tiefenrecherche zu

– Planung
– Aktivierung
– Nutzung
– Erweiterung

der Flugzone ED-R 401 MVPA NE finden Sie unter:

https://edr401mvpa.wordpress.com

Das Thema ist auch vor dem Hintergrund folgender Fragen gesellschaftlich relevant:

– der aktuell von Ihrer Zeitung berichteten wahrscheinlichen extremen Klimaerwärmung / CO2-Problematik
– der Umweltverschmutzung durch Lärm, Abgase und JP8-Verschmutzung der klarsten Seen Deutschlands (JP 8 ist hoch toxischer militärischer Flugtreibstoff)
– des Verlustes der letzten stillen Naturregionen Europas und Deutschlands durch umfangreiche Militarisierung
– des Verlustes großer zusammenhängender Naturräume, die nach der Wende mühsam und erfolgreich entmilitarisiert wurden
– des Verlustes des Status „UNESCO Weltnaturerbe“ für Serrahner Buchenwälder / Nationalpark Müritz, Südost-Rügen /Vorpommernsche Boddenlandschaft
– der Gefährdung eines der am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige im Nordosten: des sanften Naturtourimus (denn wer will schon werktäglich mehrere Stunden im Luftkrieg paddeln oder zwar auf Hiddensee kaum Autos sehen, dafür aber Kampfjets hören usw) – der Militarisierung des Alltags hunderttausender EU-Bürger
– der Aushebelung grundsätzlicher demokratischer Standards, wie Transparenz, Bürgerbeteiligung und demokratische Teilhabe (betrifft Bündnis90/Grüne)

Mit freundlichen Grüßen,

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