7.5.2018: Tiefflug über Rheinsberg in unmittelbarer Nähe zu Sportflugzeugen

Folgende Beschwerde wurde in Auszügen an diese Website gesandt. Die Beschwerde erging in Kopie an die Bundestragsfraktionen LINKE, GRÜNE und FDP.
Efahrungsgemäß dürfte es sich bei den Fragen an die MdB und an die Bundeswehr um einen folgenlosen Zeitaufwand handeln, da die Nichtbeantwortung von Fragen zum militärischen Flugbetrieb innerhalb des Gebietes der Flugzone ED-R 401 MVPE NE zum Kernkonzept des Betriebs dieser obskursten militärischen Flugzone Europas gehört. Die Nichtbeantwortung von Fragen der Bürger scheint Bestandteil der Einübung des Informationskrieges zu sein, der mit jedem „handelüblichen Krieg“ einhergeht. Auch da muss die Bundeswehr natürlich die NATO Vorgaben erfüllen.

Einsendung aus Brandenburg vom 7.5.2018:

(…) Heute, um 10.21 Uhr kam es zu einem Tiefflug eines Kampfjets über dem Ortsinnenbereich von 16837 Rheinsberg. Der Kampfjet war mit abgeschaltetem MODE S Transponder unterwegs. Deshalb kann ich Ihnen das Kennzeichen dieser Kriegswaffe nicht nennen. Sicherlich wissen Sie, um welchen Kampfjet es sich gehandelt hat. Deshalb bitte ich Sie, mir mitzuteilen, wie das Kennzeichen des Kampfjets lautete, wie hoch seine Flughöhe war.

Zum gleichen Zeitpunkt (!) befand sich ein Sportflugzeug am südlichen Ortsrand der überflogenen Ortslage! Es handelt sich um das Sportflugzeug D-IAVA, welches sich in gleicher Flughöhe befand. Soweit mir bekannt ist, wissen Sportflieger nicht notwendigerweise von Tiefflügen der Bundeswehr bzw. würden solche Gebiete meiden, in denen sie von Tiefflügen der Bundeswehr betroffen sein könnten.

Wäre ihr Tiefflug nur wenige hundert Meter südlich erfolgt, wäre ein katastrophaler Zusammenstoß über einer Ortschaft wahrscheinlich gewesen. Gegen diese Fahrlässigkeit lege ich Beschwerde ein.

Diesbezüglich richte ich weitere Fragen an Sie (auch, wenn diese an Sie nur rethorisch gestellt werden können, da Sie sich eine unglaublich arrogante Narrenfreiheit in Bezug auf die Beantwortung von Bürgerfragen herausnehmen):

1. Wenn Sie hier täglich den Luftkrieg üben und dabei auch in nur wenigen hundert Metern die Wirkung Ihrer Kampfjets auf Mensch und Tier am Boden in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern testen: Setzen Sie zur Erkennung von anderen Luftfahrzeugen in gleicher Flughöhe aktives Radar ein?
2. Ist dieses Radar auch auf die Bewohner der von Ihnen überflogenen Ortschaften gerichtet? 3. In welcher Stärke senden die Radaranlagen Ihrer Kampfjets?
4. Welchen Mindestabstand müssen Ihre Kampfjets zu Sportfliegern einhalten, die sich in gleicher Flughöhe wie Ihre Luftkriegsmaschinen befinden?
5. Auf welcher Rechtsgrundlage fliegen Bundeswehrkampfjets routinemäßig mit abgeschaltetem MODE S Transponder in wilden Luftkriegsmanövern jeden Tag über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg umher? Inwiefern gefährdet die Abschaltung der MODE S Transponder nicht die Luftfahrtsicherheit, deren Überwachung zu großen Teilen auf Sekundärradar per ADS-B / MODE S basiert?

(…)

 

Schreiben von
Luftwaffenkaserne WAHN 529 Flughafenstraße 1, 51147 Köln Fax 02203-908-2776 E-Mail fliz@bundeswehr.org http://www.luftfahrtamt.bundeswehr.de

in Antwort auf eine Beschwerde (Anfragen zur Flughöhe des (vermutlich gleichen Tiefflugs) von Bürgern aus Rheinsberg wurden hingegen nicht beantwortet)

“ (…) Die Auswertung der Radardaten vom 07.05.2018 zeigt ein Kampfflugzeug der Bundeswehr, welches im Rahmen des Routineflugbetriebes auch im Bereich Diemitzer Schleuse geflogen ist. Der Überflug fand aus südlicher Richtung kommend in einer Höhe von 535 Fuß (~ 165 m über Grund) statt.
Nach den uns hier vorliegenden Daten, fand der Einsatz unter Beachtung der flugbetrieblichen Bestimmun- gen statt.
Mit unseren Schreiben zuletzt datierend vom x.02.2017 haben wir Sie bereits vollumfassend über die flugbetriebliche Situation im Bereich Ihres Wohnortes informiert.
Ich möchte Sie daher nochmals abschließend um Verständnis dafür bitten, dass, sollte sich bei zukünftigen Schreiben kein Hinweis auf Nichtbeachtung flugbetrieblicher Vorschriften ergeben, wir Ihre Beschwerde lediglich in die Datenbank zur Darstellung der Beschwerdelage über militärischen Flugbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland aufnehmen werden. Eine schriftliche Antwort erfolgt dann nur für den Fall, dass Bestimmungen für den Flugbetrieb verletzt wurden. (…)”

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6.Juni 2017: Tiefflug über Rheinsberg / Ex-Bombodrom, umfangreiche Übungen über Mecklenburger Seenplatte

Am 6. Juni kam es gegen 11.30 Uhr zu mindestens  einem Tiefflug über Ortsteilen von Rheinsberg sowie dem sog. Bombodrom (Kyritzer/Wittstocker Heide). Der Tieflug wurde von Beobachtern auf ca. 200m geschätzt, verlief in direkter Route in ost-westlicher Richtung über das Ex-Bombodrom und erfolgte zeitgeich mit  umfangreichen militärische Flugmanöver in vermutlich der zweiten militärischen ED-R 401 MVPA NE – Lärmwelle des Tages über der nördlichen zentralen Mecklenburger Seenplatte (Aufzeichnungen des Virtuellen Radars folgen).

Haben Sie diesen oder andere militärische (Tief)flüge beobachtet? Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen auf dieser Website: edr401mvpa@posteo.eu

 

11.8.2016, 15.23 Uhr: Tiefflug Bombodrom / Kyritzer Heide, Flecken Zechlin, Dorf Zechlin, Kagar, Wallitz

Am 11.8.2016 kam es um 15.25 Uhr erneut zu einem Tiefflug in der Region 16837 Kagar, Wallitz, Zechlin. Dabei überflog ein Kampfjet das angebliche Tiefflug-„freie“ Bombodrom / Kyritzer Heide in hoher Geschwindigkeit mit der entsprechend hohen Lärmentwicklung von Süd nach Nord. Das ist der zweite Tiefflug, der heute über diese Region geführt wird. Neben den Tiefflügen wurde die Region bereits von 8 bis 10 und von 14 bis 15 Uhr mit militärischem Höhenfluglärm belegt.

EN

A second terrorizing low level flight occured on August 11th at 15.25 CEST in the Rheinsberg and Zechlin area. A fighterjet in high speed scrambled across the sky, flying south-north above the so called Bombodrom / Kyritz Heide, a supposedly demilitarized zone.

11.8.2016: Tiefflug über 16837 Wallitz Ortsinnenbereich

Am 11.8.2016 beobachtete ein Leser dieser Website den vermutlich illegalen militärischen Tiefflug eines Kampfjets um 10.25 Uhr über dem Ortsinnenbereich von 16837 Wallitz, einem Ortsteil von Rheinsberg. Der Kampfjet befand sich in einer geschätzen Höhe von 100m is 150m und flog in einer Kurve von Osten kommend nach Westen über eine frühstückende Familie mit Kleinkindern.

Beim Überflug waren Kondensstreifen an den Tragflächenenden sichtbar, was das Ablassen von Treibstoff im Tiefflug unmittelbar über für den Piloten sichtbarem bewohntem Gebiet, über Häusern und Menschengruppen mit Kleinkindern im Freien vermuten lässt.  Der Leser wird uns über die Stellungnahme der Bundeswehr informieren.

Der Tiefflug wurde außerdem über das sogenannten Bombodrom / Kyritzer Heide geführt. Dieses Gebiet soll angeblich Tiefflug-„frei“ sein.

Terror zum Feierabend: 6.7.2016, 19.34 bis 20.10 Uhr: Tiefflüge Rheinsberg, Zechlin, Bombodrom

Die Bundeswehr nutzt den Sturm und „versteckt“ (man hörte Fluggeräusche aufgrund des Sturmes kaum oder erst, wenn sie in unmittelbarer Nähe auftraten) weitere Tiefflüge innerhalb der militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA North East im Sturmgetose (es wurde für den 6.7.2016 mindestens ein weiterer Tiefflug an anderem Ort beobachtet).

Rechtzeitig zum Feierabend schickte die Bundeswehr eine Tiefflugstaffel über die Seen von Rheinsberg, Zechlin, südliche Mecklenburger Seenplatte und terrorisierte die Einwohner und Touristen zur Prime Time: Luftkrieg statt Tagesschau. Am 6.7.2016 überflog um 19.34 Uhr ein Kampfjet in Tiefstflug die Ortsinnenbereiche diverser Ortsteile von 16837 Rheinsberg sowie die Orte Flecken Zechlin und Dorf Zechlin. Im weiteren Verlauf flogen erneut mindestens 2 Kampfjets im Tiefflug Runden über Kagar, Flecken Zechlin, Wallitz, Dorf Zechlin, das Bombodrom (Kyritzer Heide – angeblich „frei“). Dabei wurden an einem Beobachtungsort ca. 4 terrorisierende An- und Überflüge im Tiefflug beobachtet. Während der Tiefflugübungen wurde das sogenannte Bombodrom, Kyritzer/Wittstocker Heide, mehrfach überflogen. Die Tiefflugübungen verlagerten sich danach westwärts, es müßte also Kyritz betroffen gewesen sein. Die Gesamtkampfhandlungen über der Region  fanden erst gegen 20.10 Uhr ihr Ende. Das Ausmaß der Tiefflugübungen war ungewöhnlich groß, die Verlärmung durch mindestens 2 Tiefflieger gleichzeitig war extrem hoch und wirkte auf Beobachter am Boden terrorisierend.

Haben Sie diese Tiefflüge beobachtet? Schreiben Sie uns! Wir veröffentlichen Ihre Beobachtungen – damit Sie von der Bundeswehrbeschwerdestelle nicht eventuell vereinzelt werden.

Und so hörte sich das an (schlechte Aufnahme via Handy)

 

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https://freesound.org/people/editoredr401/sounds/349871/

EN

Quite contrary to the ongoing campaign of Brandenburg Tourism Board, which advertises „silence“ as a feature of the Lakes region of north east Germany, on July 6th, multiple low level military flights terrorized the area of Rheinsberg outskirts, Zechlin area, southern Mecklenburg Lakes region and possibly north/west (Kyritz etc).

The popular tourism destination was targeted by Bundeswehr fighter jets (at least two were seen flying side by side over villages and the countryside in just a few dozen meters altitude) for prime time, starting with a terrorizing fly over of Rheinsberg outskirts at 19.34 CEST, continuing with flying low level curve patterns above the area, commencing further west and fading out (from the Zechlin standpoint) at around 20.10 CEST.

The disturbance by the observed low level training was huge. Rarely is low level flight training ongoing for half an hour and more. Rarely are two or more jets involved at one.

The scenery on the ground resembled warfare acoustics. This website suggests Bundeswehr uses live ammunition on the villagers – for a more realistic training scenario. On a more serious note though, this website welcomes your observations, should be bothered by the increase of military air noise in your holiday destination in north-east Germany.

1.3.2016 – Luftkrieg über Rheinsberg/Zechlin/Bombodrom/Naturpark Stechlin Ruppin

Am 1.3.2016, um ca 13.26 Uhr, kam es wiederholt zu militärischer (Flug-)Verlärmung der Region Rheinsberg, Zechlin, Bombodrom und westlich davon, Naturpark Stechlin-Ruppin und sicherlich noch vieler weiterer Regionen, durch die Luftwaffe (oder andere).

Die am Himmel sichtbaren Kampfjets flogen in Viererformation* Achten – also immer wiederkehrende Kurven – und kreuzten gegenseitig ihre Flugbahnen in engem Abstand zueinander – im Himmel über der Zechliner Region und dem Bombodrom. Die östliche Wendeschleife konnte von einem Beobachter in Rheinsberg dabei direkt über Kopf gesehen werden. Die Region wurde durch diese Höhenflüge unter einen anhaltenden Fluglärmteppich gelegt. Die sichtbaren Spuren der Kurvenfliegerei erinnerten den Beobachter an Fernsehbilder aus Kriegsregionen.

  • Sichtbare Viererformationen sind, neben dem neuerdings oft auftretenden Überschallgeknalle in der „Zone“ [ED-R 401 MVPA North East], eine neue „Qualität“ des Ausmaßes der täglichen und umfassenden Verlärmung und Gefährdung der Gebiete und Einwohner innerhalb der ED-R 401 durch die Bundeswehr. Die „Zone“ wurde durch die Bundeswehr und die ihr verpflichteten Bürokraten und Politiker, am Bundestag und an den Landesparlamenten sowie an der betroffenen Bevölkerung vorbei, im Herbst 2013 heimlich eingerichtet. In ihr wurde ein militärischer „Regelflugbetrieb“ erlaubt, der große Flächen im Osten Mecklenburg Vorpommerns und Brandenburgs zu militärischen Fluglärmsenken deklariert, die bis zum Herbst 2013 nicht von militärischem Fluglärm betroffen waren. Die Bundeswehr streitet diesen Fakt unter Zuhilfename der Taktik „Verleugnung des Offensichtlichen“ ab. Die Politik ist momentan an dem Vorgang aktiv desinteressiert.
Kampfjets Kondensstreifen
Luftkampf über Rheinsberg – militärische Verlärmung ED-R 401 MVPA North East
Kampfjets Kondensstreifen
Luftkampf über Rheinsberg – militärische Verlärmung ED-R 401 MVPA North East
Kampfjets Kondensstreifen
Luftkampf über Rheinsberg – militärische Verlärmung ED-R 401 MVPA North East
Kampfjets Kondensstreifen
Luftkampf über Rheinsberg – militärische Verlärmung ED-R 401 MVPA North East

 

http://ed-r401.tumblr.com/post/140325335564/war-games-above-north-east-germany-blanketing-the
Video: http://ed-r401.tumblr.com/post/140325335564/war-games-above-north-east-germany-blanketing-the

https://secure.assets.tumblr.com/post.js

EN

On March 1st 2016, 1:30 pm CET, the popular holiday destination of Rheinsberg/Zechlin/Lakes Region of Mecklenburg Vorpommern, was subjected to prolonged and vicious military flight noise and war games in the skies.

A group of four (!) war planes were flying repeated curve patterns, in the sky above the region, blanketing the entire area with heavy flight noise. The observer was reminded to television footage from war zones as they were observing the war games above their heads.

Quad-formations are – besides the recently carried out supersonic flights – a new „quality“ of flight noise pollution in this sensitive natural area and popular holiday destination of European importance.

 

19.8.2015: Eurofighter verlärmen Zechliner Region, Kagar, Rheinsberg

19.8.2015: Eurofighter verlärmen Zechliner Region, Kagar, Rheinsberg von 10 bis 11 Uhr

Am 19.8.2015 fanden zwischen 10 und 11 Uhr diverse Eurofighter-Kurvenflugmanöver in großer Höhe im bedeckten Himmel über der Zechliner Region, Rheinsberg, Wallitz und Kagar (und wahrscheinlich auch weit darüber hinaus) statt. Mitten in der Ferienzeit wurde die touristisch attraktive Region großflächig unter ca. einstündigen typischen militärischen Fluglärm gelegt, wie er sich seit Herbst 2013 zunehmend in Gebieten zeigt, die seitdem von der militärischen Fluglärmzone ED-R 401 betroffen sind.
Hörbeispiele folgen!
Haben Sie diese oder andere militärischen Flugverlärmungen in Ihrer Region beobachtet? Schreiben Sie uns! Und schreiben Sie eine Beschwerde an die Bundeswehr! Schreiben Sie Ihren Abgeordneten!

Soundbite:

On Aug 19th 2015, the popular holiday destination amidst the northern lakes region in Germany, was heavily polluted by military aircraft noise. Eurofighter/Typhoon aircraft blanketed the area with grave and thorough high altitude noise, apparently exercising hight altitude u-turn and acceleration training. The noise pollution had been observed at its peak in the Zechlin/Rheinsberg/Kagar area in between 10am and 11am.
Sound samples follow suit. Stay put.