Ostprignitz-Ruppin: Intercept-Luftkampfszenen verursachen Militärlärmteppich

So sehen täglich zu beobachtende Luftkriegsübungszenen über Stechlin-Ruppin aus. Diese beiden Kampjets waren nicht per MLAT / MODE-S zu identifzieren. Sie hatten wohl, wie so viele andere auch, ihre MODE-S Transponder abgeschaltet oder nutzen ein anderes Transponder-System. So kann die Bevölkerung auch der letzte Rest Transparenz entzogen werden. Zu sehen und zu hören sind diese Kampfjets aber dennoch.

Hier zu sehen: Intercept (Abfangübungen) durch zwei Eurofighter, die im Kurvenflug beschleunigen. Das führt in den südlichen BASIC-Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Flugzone, also im Gebiet Ostprignitz-Ruppin, im Rückstau der Strahltriebwerke dieser beschleunigenden Kampfjets, zum typischen Donnern und Dröhnen bis in die Wohnhäuser hinein. Dieses Geräusch ist mittlerweile in der Urlaubsregion Zechlin/Rheinsberg/Stechlin zum werktäglich mehrstündig auftretenden „Feature“ mutiert. Der Anblick ist so gut wie alltäglich in Nordbrandenburg geworden.

Kurz nach der hier zu beobachtenden Übung vom 8.10.2018, 14.15 Uhr, kam es zu einem Überschallknall.

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Flickr-Link zum Video (ohne Ton!)

Kondensstreifen im Himmel über Ostprignitz-Ruppin durch Eurofighter Intercept Übungen ED-R 401 MVPA NE
Kondensstreifen im Himmel über Ostprignitz-Ruppin durch Eurofighter Intercept Übungen ED-R 401 MVPA NE, 8.10.2018, 14.15 Uhr
© Kritische Spotter ED-R 401 MVPA NE
Kondensstreifen im Himmel über Ostprignitz-Ruppin durch Eurofighter Intercept Übungen ED-R 401 MVPA NE, 8.10.2018, 14.15 Uhr
Kondensstreifen im Himmel über Ostprignitz-Ruppin durch Eurofighter Intercept Übungen ED-R 401 MVPA NE, 8.10.2018, 14.15 Uhr
© Kritische Spotter ED-R 401 MVPA NE
Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, ED-R 401 MVPA NE, Bundeswehr Kampfjetlärm,Tiefflug,Luftbetankung, Luftkrieg
Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke
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23.8.2018 – Von wegen Alarmrotte! Militärische Nachtflugübungen mit Luftbetankung über Mecklenburg und Brandenburg

Am 17.8.18 lancierte das Geschwader Laage in der Lokalausgabe des Nordkurier für die Mecklenburgische Schweiz die Meldung, dass eine sogenannte Alarmrotte – bestehend aus zwei Eurofightern – in der nächsten Zeit für erhöhten Flugbetrieb sorgen würde.
(http://www.nordkurier.de/mecklenburgische-schweiz/mehr-kampfjets-der-luftwaffe-heben-im-nordosten-ab-1732886208.html)

Das ist eine falsche Darstellung, denn was wir seit Montag jeden Abend bis 23 Uhr erleben, sind Luftkriegsübungen über dem gesamten Gebiet der Zone E-DR401 MVPA.

Die Anwohner werden verhöhnt und für dumm verkauft.

Die Flächenverlärmung des heutigen Abends reicht von der Boddenkette Vorpommern bis hinunter in die Rheinsberger Landschaft, von Anklam bis nach Schwerin.

So gab es heute Nachmittag gegen 17:00 im Gebiet der südlichen Müritz einen gewaltigen Überschallknall, der im ersten Schreck eine schlimme Katastrophe vermuten ließ

Am 23.8.18 um 22:15 läuft eine bereits seit zwei Stunden andauernde Luftbetankungsübung über dem Warnowtal, einer Landschaft, die auch Liebschaft Mecklenburg genannt wird (http://www.liebschaft-mecklenburg.de/).

Ein Airbus mit der Kennung COBO31 fliegt zwischen Rostock und dem Ostufer des Schweriner Sees Schleifen, während sich immer wieder Kampfjets andocken und Flugbenzin übernehmen.

Der Ordnung halber: Die nachfolgenden Radarbilder beruhen auf einem Internetservice, der von den Flugzeugen ausgesendete Positionsdaten (Mode-S Transponder) auswertet, und können aus technischen Gründen unvollständig und/oder ungenau sein.

 

22.8.2018 – Militärischer Fluglärm über der Mecklenburgischen Seenplatte, den Brandenburger Seen in Stechlin-Ruppin, den Inseln Rügen und Hiddensee / ED-R 401 MVPA NE

21.8.2018: Den Tag nicht vor dem Abend loben! Fluglärm von Kampfjets erreicht neue Qualität

Der Abend senkt sich auf das Land. Sterne funkeln am klaren Himmel. Die Urlauber sind von ihrer Radtour durch die Landschaft M/Vs oder Nord-Brandenburgs zurück und genießen bei einem Bier oder Glas Wein die ländliche Stille auf der Terrasse, oder im Garten der Gastgeber.

Soweit die Theorie!

Die Praxis: Ab 21 Uhr Grummeln, Fauchen und Donnern von hoch fliegenden Kampfjets und pseudo-zivilen Hilfsflugzeugen. Das Ganze dauert bis 23 Uhr. Immer wieder in Wellen. Und nochmal!

Mindestens acht Kampfjets und ein Hilfsflieger der GFD lärmen zwei Stunden lang zwischen Rügen, den Schweriner Seen, der Insel Usedom, dem Peenetal bis hinunter in die Prignitz.

Laut Internetradar war die Flugaktivität in der Zone E-DR401 MVPA an diesem Abend die höchste in ganz Mittel- und Westeuropa. Da kamen nicht mal die Großflughäfen Frankfurt, Köln/Bonn, München oder Amsterdam mit.

Der Nordkurier hatte am 17.8.18 über die vorübergehende Verlegung einer Alarmrotte nach Laage berichtet (https://www.nordkurier.de/mecklenburgische-schweiz/mehr-kampfjets-der-luftwaffe-heben-im-nordosten-ab-1732886208.html): Der militärische Flugverkehr im Nordosten wird in den nächsten Wochen zunehmen. Das kündigte ein Geschwader-Sprecher an. Neben dem planmäßigen Ausbildungsbetrieb tritt die sogenannte Alarmrotte auf den Plan.

Was an diesem Abend des 21.8. zu hören war, waren aber nicht nur die zwei Kampfjets der Alarmrotte. Die Flugmuster gleichen dem werktäglichen Lärmterror auf’s Haar.

Liebe Bundeswehr, herzlichen Dank!

Bessere Tourismus-Werbung für die Vorzüge von M/V und Nordbrandenburg geht kaum noch!

Der Ordnung halber: Die nachfolgenden Radarbilder beruhen auf einem Internetservice, der von den Flugzeugen ausgesendete Postionsdaten (Mode-S Transponder) auswertet, und können aus technischen Gründen unvollständig und/oder ungenau sein.

 

20.8.2018 – Militärischer Fluglärm in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

 

15.8.2018: militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

MLAT Aufzeichnungen der militärischen Lärmteppiche vom Tage. Bitte beachten Sie, dass diese Aufzeichnungen nur den Trend zeigen können, weil die Bundeswehr aktiv an der Verhinderung dieser Aufzeichnungen arbeitet. Mehr dazu finden Sie in den Beiträgen der vegangenen Tage.

Die erste militärische Lärmwelle rollt zwischen 9 und 11 Uhr über´s Land (und die Ostsee sowie Ostseeinseln Hiddensee und Rügen).
SPIDER Kampfjet Wittmund ED R 401 MVPA NE
Militärischer Lärmimport aus Westdeutschland. Hier: Der Kampfjet SPIDER kommt aus WIttmund extra für Tiefflugübungen über der Mecklenburger Seenplatte und Nordbrandenburg angeflogen. Solche Lärmexporte sind vermutlich der eigentliche Grund für die heimliche Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Nie zuvor gab es im wiedervereinigten Deutschland so große Luftkriegsübungszonen. Fast das gesamte Land ist mittlerweile davon bedeckt.
SPIDER Kampfflugzeuge im Tiefflug über der Mecklenburger Seenplatte am 15.8.2018
SPIDER Kampfflugzeuge im Tiefflug über der Mecklenburger Seenplatte am 15.8.2018
military air noise Mecklenburg Lakes District Brandenburg Lakes Baltic Sea Islands Ruegen Hiddensee ED R 401 MVPA NE
Die zweite militärische Lärmwelle der Tages.
MLAT Luftkriegsübungen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg vom 15.8.2018
MLAT Aufzeichnungen der Bundeswehr Kriegsflugzeuge (Quelle: adsbexchange.com), die am 15.8.2018 routinemäßig die im Herbst 2013 heimlich aktivierte militärische Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE zur Einübung des (nächsten) Luftkrieges „nutzten“. Dazu werden auch Kampfjets aus den westlichen Bundesländern nach Mecklenbugr-Vorpommern und Brandenburg zum Lärmen geschickt. Dies ist eine Kollage aller heute per MLAT „sichtbaren“ Teilnehmer der heutigen Luftkriegsübungen. Die Einzelaufnahmen sind hier zu finden:
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F485A&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3E8145&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3CD063&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F842C&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3EA844&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3f4E15&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3f485A&date=2018-08-15

 

 

 

 

18.7.2018 – extremer militärischer Flugdreck und -lärm von Rheinsberg bis Hiddensee

Da waren sie wieder, die LANZEN, ASSE, PISTOLEN, FUNKEN, RABEN usw. Nachdem an den Vortagen eher Kriegsflugzeuge mit ungewöhnlichen militärischen Kennzeichen über MV und Brandenburg randalierten, kamen sie heute wieder aus Laage und aus Westdeutschland zum Lärmen und Seuchen nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Mit dabei natürlich wie immer die Helden aus Laage. Dabei wurde die Atmosphäre zwischen 8.30 Uhr und 10.30 Uhr sowie zwischen 13.30 Uhr und 15 Uhr so richtig ordentlich mittels Nachbrenner und JP8-Treibstoff mit CO2 und weiteren Abgasen vollgepumpt. Das ganze nennt sich dann „Ferienregion“, „Wildnis“, „Natur“, „Stille“, „Entspannung“ oder kann auch schon mal „so einfach sein“. Hören konnte man den Vorgang natürlich auch wieder. Die Wendeschleifen legten Rheinsberg in Schutt und Asche, während die Müritz und die Region Rostock/Stralsund/Darss/Zingst/Rügen wieder zum Luftkriegstestgebiet degradiert wurden (und andere Regionen dazwischen natürlich auch). Unklar ist auch heute, wieviel extra Radarstrahlung, neben Lärm und Abgas, die als Testvieh auserkorene Bevölkerung abgekriegt hat.

militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg am 18.7.2018

 

militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg am 18.7.2018

militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg am 18.7.2018