Noch Tauber als gedacht: die Bundesregierung gibt ein paar Pseudoantworten auf die als Verschlußsache deklarierte A nfrage der Linksfraktion „Militärische Einrichtungen und Bewegungen (…) in Ostdeutschland“ vom 3.Juli 2019

„Bereits“ seit dem 31.10.2019 existiert eine teilweise Freigabe der „Antworten“ der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Linksfraktion vom 3.7.2019, in der, nach monatelanger (!) Vertagung, dann doch noch ein paar relevante Frage zu der im Herbst 2013 über weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs heimlich „aktivierten“ militärischen (Luft)Kriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE gestellt wurden.

Selbst diese Fragen wurden jedoch von einer immer weiter in´s rechts-national Militaristische abrutschenden Regierungskoalition aus SPD und CDU mit „Antworten“ versehen (wie sich nun herausstellt), die so harmlos und irreführend, inhaltlich unzutreffend und unzureichend sind, dass sie prompt auch noch als „Verschlußsache“ – also als für die Bürger nicht einsehbare – Antworten deklariert werden mussten. Kramp-Karrenbauer schaltet ein paar Gänge höher – mit Vollgas zurück zum alten Fritz.

Nach Beschwerde der Linksfraktion gab es offenbar dann eine teilweise Freigabe der „Antworten“. Dazu wurde in der Drucksache 19/1136 flux ein Zusatz am Ende des Textes eingefügt:

„Das Bundesministerium der Verteidigung hat die Antworten zu den Fragen 8 bis 37 sowie 41 bis 47 der Kleinen Anfrage als „offen“ eingestuft. Es wird auf Bundestagsdrucksache 19/14736 verwiesen.“

Doch selbst das Bundestagsdrucksachensystem kennt diese Drucksache nicht, bzw. gibt es die offenbar nicht im Bestand – jedenfalls kann sie bis heute nicht eingesehen werden.

In Wahrheit existiert diese Drucksache jedoch wahrscheinlich bereits seit über einer Woche. Diese Website hat das entsprechende Schreiben einsehen können und veröffentlicht im Folgenden ein Facsimile des Schreibens, aus Gründen des Quellenschutzes erfolgt dies nur in Form von gif-Dateien und nur auszugsweise.

In dem Schreiben wird klar, wie dürftig die Antworten auf die Fragen zur ED-R 401 MVPA NE ausfallen, die von der Bundesregierung ursprünglich willkürlich als Verschlußsache eingestuft wurden.

So werden nur Nutzungsdaten für den „am stärksten genutzen“ Sektor der Militärzone ED-R 401 MVPA NE genannt. Die ED-R 401 MVPA NE besteht aus vielen Sektoren, in denen werktäglich Luftkrieg geübt wird – so, wie hier bei edr401mvpa.wordpress.com ansatzweise festgehalten. Die Antworten des Herrn Dr. Tauber sind der Versuch der Verharmlosung, der Irreführung und sie sind deutliche Demonstration der Arroganz, mit der die Standards der Absenkung und Aussetzung von Transparenz, Bürgerbeteiligung, Verbindlichkeit und Verhältnismäßigkeit durch CDU, SPD, AfD und Grüne zementiert werden. Diese Absenkung und die Aussetung europäischer Mindeststandards, die übrigens Eckpfeiler der EU darstellen, sind Programmbestandteil der umfassenden Kriegsübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Diese Übungen schließen offenbar auch Propaganda- und Desinformationskampagnen gegen die eigene Bevölkerung mit ein. Nicht umsonst „bewirbt“ die Bundeswehr die ED-R 401 MVPA NE als Zone neuen Typs, in der „realitätsnahe“ Kriegsübungen erstmalig innerhalb Deutschlands möglich sind.

Die Gesamtnutzungsdaten, die nun trotz „Freigabe“ von Teilantworten nur noch verwässert und selektiv und unvollständig genannt wurden, wurden allerdings bereits in der Vergangenheit in parlamentarischen Anfragen der Linken ohne Beanstandungen und ohne Einstufung zur Verschlußsache bekannt gegeben. Wieso sind sie plötzlich Verschlußsache – und wieso stellt die fragende Linksfraktion diese Frage nicht?

Die Geschwindigkeit des Verfalls und der Absenkung von Transparenz ist bemerkenswert!
Gleichzeitig werden angebliche Datengrundlagen zur Nutzung der ED-R 401 MVPA NE als Argument für die Verlagerung von militärischem Fluglärm aus dem westdeutschen Bundesgebiet (Saarland) nach Nordost mißbraucht (von Bündnis90 Grüne und einer rechtslastigen BI im Saarland – beide deuten diese Kampagne in „grundgesetzlich garantierte Gleichbehandlung“ um, fördern so aber tatsächlich die Turbomilitarisierung des Nordostens). Wir fragen diese olivgrünen Regionalnationalisten aus dem Südwesten: Auf welche Daten stützt ihre eure Neidkampagne? Und noch: Wisst ihr eigentlich, was im Nordosten wegen eurer Verlegungskampagne verloren ging? Liebe „Grüne“, gebt uns echte Daten, auch zum Beitrag der Bundeswehr – und insbesondere der Bundesluftwaffe – am Gesamtausstoß von klimarelevanten Abgasen, zum Ausmaß der Umweltzerstörung durch die Umwandlung der letzten einmaligen Ruhe- und Naturräume Deutschlands in Militärlärmsenken, zur Frage, ob die Umweltbelastungen, die durch die immer weiter ausufernden routinemäßigen Dauerkriegsübungen in Deutschland durch die Bundeswehr zu verantworten sind, Bestandteil irgendeiner Statistik, insbesondere des CO2-Kontinggents sind, welches die Bundesregierung sich selbst gesetzt hatte – und bekanntlich weit verfehlt hat. Ja, das dachten wir uns…

Die monatelange Verzögerung der Erfragung dieser Daten und die anschließende Einstufung von nicht aussagekräftigen Antworten zur Geheimsache, sind Bestandteil der Blockade von Dokumentationsbemühungen von Bürgerinnen und Bürgern, die seit Jahren eine Gegenöffentlichkeit dazu und Transparenz zur ED-R 401 MVPA NE versuchen herzustellen.

Ebenfalls augenscheinlich bleibt das Herumgeeiere beim Thema Tiefflüge. Ja was denn nun, Herr Dr. Tauber: die Tiefflüge unterliegen einem Tiefflugkontinggent (hier auch Tiefflugflatrate genannt – weil offenbar komplett unkontrolliert), das streng kontrolliert wird, aber Daten zu Tiefflügen werden nicht erhoben, nicht gespeichert, können dann aber wieder nur wegen fehlender Kapazitäten nicht ausgewertet werden usw? Vielleicht sollten Sie Ihre Kapazitäten weniger in den Demokratieabbau stecken – mehr in EU-kompatible Transparenz, die informierte Bürgerinnen und Bürger bildet – und sie nicht für dumm erklärt. Ihre dummen Antworten stärken das rechts-nationale Milieu im Nordosten, dass Ihre Kollegen immer so sehr beklagen. Wer dermaßen militarisiert, muss sich nicht wundern, wenn die Zivilgesellschaft in die verbleibenden Nischen von Restdemokratie und Resttransparenz abwandert.

Die dumme Antwort zum Thema MLAT-Flighttracking: Natürlich ist die Bundesregierung nicht für die Darstellung von MLAT Daten im Internet zuständig. Hinweis: das war aber nicht die Frage, Herr Doktor. Und welche Transponder sind das, die da genutzt werden, aber offenbar weder ADS-B noch MODE S Transponder sein können (denn die wären eben sichtbar für die [Internet]Öffentlichkeit). Blöde Antworten triggern nur noch mehr „blöde“ Fragen, Herr Dr. Tauber.

Die Nichtbeantwortung von konkreten Fragen zu einzelnen Flugereignissen, die arrogante Abfuhr an „Mehrfachpetenten“: Wie verhält sich das zu der noch bei der letzten Anfrage gültigen Aussage, nach der alle Beschwerden beantwortet würden, Herr Tauber, Frau Kramp-Karrenbauer, liebe SPD, Frau Baerbock? Und wieder ein Stück weiter in den Keller der umfassenden Militarisierung und des Transparenzabbaus – mit SPD und CDU und Grünen!

Hier kommen also viele Stufen der Desinformationsbestrebungen auf einmal zum Einsatz: Verschleppung der rechtzeitigen gezielten Fragestellung zu den Nutzungsdaten der ED-R 401 MVPA NE, die andernfalls einer Löschung zum Opfer fallen würden (trotz monatelanger Hinweise durch Bürgerinnen und Bürger an die Linksfraktion), die anschließende Verheimlichung der Antworten durch die Bundesregierung, die sich nach einer „Freigabe“ als unzureichende und irreführende, lapidare Teilantworten entpuppen. Und die Ergänzung einer Textpassage in der ursprünglichen Antwort der Bundesregierung, mit Verweis auf eine nicht existierende Drucksache (und damit die fortlaufende Nichtveröffentlichung).

Eine tiefergehende Analyse der freigegebenen „Antworten“ würde noch weitere Erkenntnisse zu Tage fördern, als die hier kurz aufgeführten.

10.9.2018: ausufernder mehrstündiger und spätabendlicher militärischer Fluglärm in der gesamten militärischen Extremzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

 

Am 10.9.2018 wurden erneut Tiefflüge im Raum Stechlin-Ruppin, in dem das ehemalige sog. Bombodrom / Kyritzer Heide wieder zunehmend als Tieffluggebiet genutzt wird, sowie am Malchiner See beobachtet. Anzunehmen ist, dass es sich dabei nicht um Einzelfälle gehandelt hat. Die unten stehenden MLAT-Aufzeichnungen der Fluglärmmuster vom Tage legen weitere Tiefflüge nahe.

Eingebettet waren diese Tiefflüge in stundenlanges militärisches Lärmen, beginnend am Vormittag und erst gegen 22 Uhr endend!
Betroffen waren sämtliche Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Fluglärmzone der Europäischen Kommission und der Bundeswehr bzw. des Leyen-Ministeriums, ED-R 401 MVPA NE.
Die militärische Verlärmung und Umweltverschmutzung dürfte damit erneut in Bezug auf die Anzahl der Flugstunden, die Dauer der Gesamtverlärmung, die verlärmte Gesamtfläche, ausgeweitet worden sein: Nachdem noch im August die bekannte typische Masche mit den temporären Kampfjets mittels Verlautbarungsorganen der Pressestelle der Bundeswehr, wie dem Nordkurier, über das Land gehäkelt wurde, ist die damit angekündigte Steigerung nun, wie so oft, überhaupt nicht mehr temporärer Natur. Wieder wurde weiterer militärischer Fluglärm aus Westdeutschland in den ehemals entmilitarisierten, naturnahen und ruhigen Nordosten verlagert. Und “neuer” Fluglärm “generiert” – denn hier üben ja hauptsächlich die Eurofighterbesatzungen aus Rostock-Laage. Profitorientierte Kriegsübungsunterstützungsflugzeuge der GFD GmbH und Kampfjets fliegen dazu regelmäßig (werktäglich) von den berüchtigten Stützpunkten aus dem Nord- und Südwesten der Republik zu stundenlangen Lärmrunden in niedriger und lärmintensiver Flughöhe nach Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg. Es erfolgen Anflüge über hunderte Kilometer, nur, um anschließend Tiefflüge über z.B. Stechlin-Ruppin und der südlichen Mecklenburger Seenplatte auszuführen (siehe Anhang – Beispiel). Anschließend fliegen diese Tiefflieger wieder in ihre Stützpunkte, z.B. nach Jagel. Mit dabei sind auch Kampfjets aus Kanada, wie der “Skyhawk”.

Anhängende Aufnahmen der Flugmuster einiger Kampfjets und GFD-GmbH-Flugzeuge zeigen, mit welcher Härte und mit welcher dreisten und opaken Schnelligkeit der Nordosten Deutschlands durchmilitarisiert, die Zivilgesellschaft auch mittels Militärlärm und demonstrativer institutionalisierter Intransparenz und offener Arroganz und Ignoranz demokratischer Mindeststandards von dort vertrieben wird, während die versammelte Presse und alle politischen parlamentarischen Parteien und Abgeordneten an der Mauer des Schweigens zum Thema ED-R 401 MVPA NE arbeiten: Es wird vertuscht, vertröstet, verzögert, fehlinformiert, diffamiert, diskreditiert, verdreht, polemisiert, ignoriert. Bürger erledigen die Arbeit von Journalisten und treffen auf jahrelang desinteressierte Politiker und Redaktionen, die ihre Kraft wiederum lieber in die jahrelange Verhinderung des Themas legen – anstatt in die Stärkung demokratischer Strukturen und Standards.
Die Naturschutzverbände des Landes lassen eine seit dem Ende des kalten Krieges nicht dagewesene militärische Zerstörung von Natur und wichtigen ökologischen Rückzugsräumen für seltene Tierarten in angeblich streng geschützten Naturschutzgebieten geschehen: Sie nehmen weder Stellung, noch hinterfragen sie auch nur ansatzweise diese unerhörte Zerstörung. Tieffliegende Kampfjets auf gleicher Flughöhe wie die herbstlichen Vogelzüge stellen für diese Umweltverbände ebensowenig ein Problem dar, wie der Verlust der Stille und Ruhe, der den gesamten Nordosten Deutschlands im Herbst 2013 betroffen hat. Jahrelang hüllen sie sich in voller Kenntnis der Details in Schweigen. Sie verfehlen damit den Zweck ihres Daseins: den Schutz der Natur vor solchen unkontrollierten und unverhältnismäßigen umfangreichen Naturzerstörungen und erheblichen Verlusten an Werten. Sie merken nicht, dass EAGLE und RAPTOR nicht die sind, die Adler und Greifvögel zerfetzen, wenn sie auf deren Flughöhen nahe der Schallmauer Krieg spielen. Dass Menschen krank werden, von diesen täglichen militärischen Flugübungen über ihren Häusern.
Friedensgruppen und -Organisationen ducken sich weg, nehmen keine Stellung. Für sie ist der jahrzehntelange Ringelpiez um die TRAs im Westen Deutschlands wohl zum Selbstzweck verkommen. Der Osten ist allenfalls als Lärmmüllkippe willkommen, so scheint es oft. Militarisierung von entmilatarisierten weiten Landstrichen im Osten? Kein Thema für die etablierte „seriöse“ Friedensbewegung im Westen. Man hat sich eingerichtet – und ist auch irgendwie zu alt geworden. Lieber ignorieren. Während vor ihrer Haustür die umfassendste Militarisierung abläuft, die Ostdeutschland seit dem Ende der DDR gesehen hat (aufgrund der Pressezensur des Themas ist das allerdings schwierig, mit dem “Sehen”…). Über Jahrzehnte hinweg wurde der Nordosten von den Altlasten der NVA und der DDR entmilitarisiert. Doch über Nacht kann das alles durch bürokratische Militärcliquen in den Institutionen dieser Republik, an demokratischer und parlamentarischer Kontrolle vorbei, ohne Bürgerbeteiligung und ohne Transparenz für nichtig erklärt werden. „Abrüsten Jetzt!“, schallt es uns aus den Spammails im Posteingang entgegen. Gut gebrüllt! Aber antworten können solche vermeintlichen Friedensaktivisten jahrelang nicht! Merkwürdig.

Alle erwähnten eint: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Wie im Kindergarten verharren diese Organisationen in der Starre. Lieber gar nichts sagen, als womöglich Bürger unterstützen, deren Beschwerden und Anfragen institutionell in den Papierkorb befördert, anstatt beantwortet, werden. Wenn man nun schon jahrelang ignoriert hat, kann man es ja auch noch komplett gegen die Wand fahren. Gesicht wahren.

Warten Sie nicht auf diese Schlafmützen und Verharmloser! Werden Sie aktiv gegen die militärische Flugzone ED-R 401 MVPA NE, die ohne Bürgerbeteiligung hunderttausenden EU-Bürgern über Nacht übergestülpt wurde (siehe ausführliche Information auf der Startseite dieser Website). Unterstützen Sie diese Website, die einzige Informationsquelle zu den Vorgängen rund um die heimliche Aktivierung und die ständige Ausweitung der Militarisierung des Himmels über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, über Ihrem Wohn-, Arbeits- und Urlaubsort.

Schreiben Sie Ihre Beobachtungen auf, damit es nicht morgen heißen kann, dass das “schon immer” so gewesen sei! Erinnern Sie sich an die Ruhe vor dem Herbst 2013? Sind Sie vom Verlust der Ruhe und der Stille in allen östlichen, südlichen und nördlichen sog. BASIC Sektoren der ED-R 401 MVPA NE und all ihrer verheimlichten Folge- und Erweiterungszonen betroffen? Haben Sie es satt, jahrelang an Abgeordnete zu schreiben, ohne auch nur eine einzige inhaltliche Stellungnahme von diesen zu erhalten?

Schreiben Sie Ihre Geschichte auf und veröffentlichen Sie sie – z.B. hier, auf dieser Website. Lassen Sie sich von der Bundeswehr und dem Leyen-Ministerium nicht vereinzelfallen! Lassen Sie sich nicht des-informieren, z.B. durch auslassende und meinungsmachende, militärnahe Regionalzeitungen, die diese Meinungsmache als Journalismus tarnen. Schreiben Sie Leserbriefe an diese Zeitungen, die nicht berichten und verharmlosen und das gesellschaftliche Klima vergiften. Gehen Sie nicht den Geschichten von Aliens und “temporärem” militärischen Fluglärm dieser Zeitungen auf den Leim. Glauben Sie nicht an “militante Kritiker militärischen Fluglärms”. Lassen Sie sich nicht verdummen. Lassen Sie sich nicht erzählen, ihr Wohnort sei ein Luftkriegsübungsgebiet. Lassen Sie es nicht zu, dass auch noch die letzten stillen und ruhigen Naturräume Europas zu militärischen Lärmmüllkippen degradiert werden! Warten Sie nicht auf Verbände, Anführer, Journalisten, etablierte Friedens- und Umweltorganisationen und Politiker und dergleichen.

Unterstützen Sie uns, werden Sie Teil der kritischen Masse, schreiben Sie uns: edr401mvpaÄTTposteo.eu oder nehmen Sie Kontakt mit anderen Betroffenen über unsere Mailingliste auf (folgen Sie dem Link aus dem linksseitigen Hauptmenü auf dieser Seite).

Anhang: Aufnahmen der militärischen Fluglärmmuster vom Tage. Bitte beachten Sie: diese Aufnahmen sind technisch bedingt unvollständig. Die Verortung der einzelnen Kampfjets kann ungenau sein. Tiefflüge werden z.B. fast nie erfasst. Die Bundeswehr fliegt wahrscheinlich mit Systemen, die dem hier genutzten MODE-S nicht entsprechen – oder mit abgeschalteten MODE-S-Transpondern. Wo ein GFD-Flugzeug zu sehen ist, so legen Beobachtungen vor Ort nahe, befinden sich oft Kampfjets in der Nähe (und lärmen). Gleiches gilt für Tankflugzeuge und einzelne Kampfjets, die solo auf diesen Aufzeichnungen zu fliegen scheinen.

Die animierten GIF-Dateien zeigen die zeitliche Verteilung der militärischen Lärmteppiche über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, während eine Überlagerung der Flugspuren einiger der an den heutigen Übungen beteiligten Kampfjets und GFD-Flugzeuge die enorme Dichte der militärischen Lärmteppiche für den heutigen Tag zeigt. Die Visualisierung der ungefähren Flugrouten erfolgt, indem die Resultate folgender URLs überlagert werden:

NOBLE
https://flight-data.adsbexchange.com/activity?inputSelect=icao&icao=3F8F30

EAGLE
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3EBE6C&date=2018-09-10

GFD31
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3CC1C5&date=2018-09-10

GFD30
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3CD05F&date=2018-09-10

GFD5
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3CD067&date=2018-09-10

HG01A
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F7BA3&date=2018-09-10

SPOOK1
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F9235&date=2018-09-10

SPOOK2
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F625A&date=2018-09-10

FATE1
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F5FF4&date=2018-09-10

FATE2
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F625A&date=2018-09-10

GFD6
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3CD063&date=2018-09-10

STONE1
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F4E36&date=2018-09-10

STONE2
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3EA814&date=2018-09-10

ACES1
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F4E36&date=2018-09-10

superimposed-GER
militärischer Lärmexport, auch gerne spät abends, nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in die ED-R 401 MVPA NE.
superimposed-military-air-noise-patterns-mecklenburg-lakes-brandenburg-ed-r-401-mvpa-ne-2018-9-10
Überlagerte Flugmuster einiger Kriegsflugzeuge vom Tage. Diese Flugmuster stellen nur einen Bruchteil der militärischen Flugmuster dar! Hinzu kommt der seit 2016 um 30% gestiegene zivile Flugverkehr, der in der Military Variable Profile Area North East konzeptionsgemäß zusätzlich durch laufende Lusftkriegsübungen und aktive Übungssektoren der Bundeswehr geroutet wird.
10-09-2018-20-45-12-spaetabendlicher-militaerischer-fluglaerm-brandenburg-mecklenburg-ed-r-401-mvpa-ne
Abendliche militärische Verlärmung, nach einem ganzen Tag Militärlärm, in allen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Fluglärmzone der EU-Kommission und des Leyen-Ministeriums, ED-R 401 MVPA NE.
10-09-2018-20-11-12-spaetabendlicher-militaerischer-fluglaerm-brandenburg-mecklenburg-ed-r-401-mvpa-ne
Tiefflüge von Bundeswehrkampfflugzeugen.

10-09-2018-19-05-08-spaetabendlicher-militaerischer-fluglaerm-mecklenburg-brandenburg-ed-r-401-mvpa-ne

10-09-2018-19-33-41-militaerischer-fluglaerm-mecklenburg-brandenburg-ed-r-401-mvpa-ne-abends-nachts

 

airbus-test-flight-in-military-pause-in-ed-r-401-mvpa-ne-in-north-east-germany-on-sep-10th-2018
In den militärischen Lärmpausen wird die Flugzone ED-R 401 MVPA NE oft für Testflüge durch den Eurofighter-Hersteller Airbus Industries „gebucht“, wie es scheint.

10-09-2018-15-42-37-militaerischer-fluglaerm-mecklenburger-seenplatte-brandenburg-stechlin-ruppin-ed-r-401-mvpa-ne

10-09-2018-12-49-32-militaerischer-fluglaerm-mecklenburger-brandenburger-seen-ruegen-hiddensee-ostsee-vorpommern-ed-r-401-mvpa-ne

10-09-2018-12-21-32-tiefflug-eurofighter-mueritz-mecklenburger-seenplatte-ed-r-401-mvpa-ne

10-09-2018-10-29-37-Tiefflug-Kampfjet-Stechlin-Ruppin-militaerischer-fluglaerm-ed-r-401-mvpa-ne

Tiefflug durch den Kampfjet EAGLE über Stechlin-Ruppin, dabei über Ortsteile von Rheinsberg fliegend, auch über das sog. Bombodrom. EAGLE kommt extra von seinem Stützpunkt in Niedersachsen oder Schleswig-Holstein in die Flugzone ED-R 401 MVPA NE, um hier, zusätzlich zu den eh schon laufenden militärischen Lärmorgien, überfallsartige Tiefflüge auszuführen, die auf Mensch und Tier terrorisierende Wirkung haben.

23.8.2018 – Von wegen Alarmrotte! Militärische Nachtflugübungen mit Luftbetankung über Mecklenburg und Brandenburg

Am 17.8.18 lancierte das Geschwader Laage in der Lokalausgabe des Nordkurier für die Mecklenburgische Schweiz die Meldung, dass eine sogenannte Alarmrotte – bestehend aus zwei Eurofightern – in der nächsten Zeit für erhöhten Flugbetrieb sorgen würde.
(http://www.nordkurier.de/mecklenburgische-schweiz/mehr-kampfjets-der-luftwaffe-heben-im-nordosten-ab-1732886208.html)

Das ist eine falsche Darstellung, denn was wir seit Montag jeden Abend bis 23 Uhr erleben, sind Luftkriegsübungen über dem gesamten Gebiet der Zone E-DR401 MVPA.

Die Anwohner werden verhöhnt und für dumm verkauft.

Die Flächenverlärmung des heutigen Abends reicht von der Boddenkette Vorpommern bis hinunter in die Rheinsberger Landschaft, von Anklam bis nach Schwerin.

So gab es heute Nachmittag gegen 17:00 im Gebiet der südlichen Müritz einen gewaltigen Überschallknall, der im ersten Schreck eine schlimme Katastrophe vermuten ließ

Am 23.8.18 um 22:15 läuft eine bereits seit zwei Stunden andauernde Luftbetankungsübung über dem Warnowtal, einer Landschaft, die auch Liebschaft Mecklenburg genannt wird (http://www.liebschaft-mecklenburg.de/).

Ein Airbus mit der Kennung COBO31 fliegt zwischen Rostock und dem Ostufer des Schweriner Sees Schleifen, während sich immer wieder Kampfjets andocken und Flugbenzin übernehmen.

Der Ordnung halber: Die nachfolgenden Radarbilder beruhen auf einem Internetservice, der von den Flugzeugen ausgesendete Positionsdaten (Mode-S Transponder) auswertet, und können aus technischen Gründen unvollständig und/oder ungenau sein.

 

22.8.2018 – Militärischer Fluglärm über der Mecklenburgischen Seenplatte, den Brandenburger Seen in Stechlin-Ruppin, den Inseln Rügen und Hiddensee / ED-R 401 MVPA NE

20.8.2018 – Militärischer Fluglärm in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

 

17.8.2018 – Militairror über der gesamten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE

Auch am 17.8.2018 gab es ordentlich Militärfluglärm auf die Ohren und die Landschaft. Anhängend die – wie immer nur den Trend zeigenden, unvollständigen – Sekundärradaraufzeichnungen der ersten militärischen Fluglärmwelle vom Tage.

Zusätzlich waren am Vormittag in der Region Stechlin-Ruppin und der südlichen Mecklenburgischen Seenplatte Kondesstreifen sichtbar, während es im Himmel röhrte und Donnerte: Kampfjets übten in großer Höhe lautstarke Haschmich-Hakenschläge, Sink- und Steigflug, Kurven usw. Der beaobachtende Fotograf stand auf einem Feld in der Nähe von Zempow, als er die anhängenden Bilder von Kampfjetkondesstreifen schoß. Zeitgleich war nur ein Kampfjet auf dem Sekundärradar sichtbar. Es handelte sich aber tatsächlich um mehrere Kampfflugzeuge, die hier den Norden Brandenburgs und den Süden Mecklenburgs verlärmten. Vermutlich handelte es sich um Kampfjets mit den Kennzeichen ACES x y z, wobei heute konkret ACES2 und ACES4 zu sehen waren. Doch wo ACES2 und 4 sind, sind vermutlich auch 1 und 3 unterwegs.

Militärischer Fluglärm über Rheinsberg am 17.8.2018 - Kondesstreifen Intercept Übungen Eurofighter Bundeswehr aus Rostock Laage
vermutlich die Kampfjets ACES2 und 4 aus Rostock Laage tauchen die Region Stechlin-Ruppin und die südliche Mecklenburger Seenplatte am Vormittag in militärischen Fluglärm. Die Übungen in großer Flughöhe werden als Kondensstreifenflugmuster sichtbar. Zeitgleich fliegen zivile Linienmaschinen durch diesen aktiven militärischen Übungssektor (siehe MLAT Aufzeichnungen)
Militärischer Fluglärm über Rheinsberg am 17.8.2018 - Kondesstreifen Intercept Übungen Eurofighter Bundeswehr aus Rostock Laage
vermutlich die Kampfjets ACES2 und 4 aus Rostock Laage tauchen die Region Stechlin-Ruppin und die südliche Mecklenburger Seenplatte am Vormittag in militärischen Fluglärm. Die Übungen in großer Flughöhe werden als Kondensstreifenflugmuster sichtbar. Zeitgleich fliegen zivile Linienmaschinen durch diesen aktiven militärischen Übungssektor (siehe MLAT Aufzeichnungen)
Militärischer Fluglärm über Rheinsberg am 17.8.2018 - Kondesstreifen Intercept Übungen Eurofighter Bundeswehr aus Rostock Laage
Militärischer Fluglärm über Rheinsberg am 17.8.2018 – Kondesstreifen Intercept Übungen Eurofighter Bundeswehr aus Rostock Laage

militärischer Fluglärm über Mecklenburg und Brandenburg am 17.8.2018

militärischer Fluglärm über Mecklenburg und Brandenburg am 17.8.2018
Zivile Linienmaschinen und Sport- und Geschäftsflugzeuge kreuzen durch die aktiven militärischen Übungssektoren, hier: am 16.8.2018. Dies entspricht den der Military Variable Profile Area zu Grunde liegenden Konzepte der EU-Kommission, „Flexible Use of Airspace“ und „Single European Sky“.

„Habe ein Haus in Demmin Mecklenburg-Vorpommern gekauft Überlege es wieder zu verkaufen, wegen täglicher Belästigung durch militärischen Fluglärm.“

Habe ein Haus in Demmin Mecklenburg-Vorpommern gekauft.
Überlege es wieder zu verkaufen, wegen täglicher Belästigung durch militärischen Fluglärm
.

Beispielhaft für den Inhalt der Zuschriften aus der Bevölkerung an diese Website verlinken wir einen aktuellen öffentlichen Kommentar eines betroffenen Bürgers.

Ausßerdem: die Statistik. Im Gegensatz zu der der Bundeswehr ist die positiv: Auch im August suchten hunderte Bürger Informationen zum immer weiter ausufernden militärischen Fluglärm über ihren Wohn- und Urlaubsorten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Diese beiden Bundesländer wurden im Herbst 2013 zum Opfer der heimlichen Aktivierung von Europas erster und einziger Military Variable Profile Area, in der die Konzepte der EU-Kommission, „Flexible Use of Airspace“, im Rahmen von „Single European Sky“, an der Bevölkerung live getestet werden. Der Flugbetrieb in der ED-R 401 MVPA NE ist durch Intransparenz, Desinformation (Nichtinformation) und die Mißachtung demokratischer Grundsätze geprägt. Der militärische Fluglärm nimmt seit dem Herbst 2013 stetig zu. Die Flugzone wird andauernd ausgeweitet (zuletzt im Juli 2018 gen Westen, bis zur Landeshauptstadt Schwerin).

hunderte Bürger informieren sich auf einer anonymen Website zur ED-R 401 MVPA NE
hunderte Bürger informieren sich auf einer anonymen Website zur ED-R 401 MVPA NE