15.8.2018: militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

MLAT Aufzeichnungen der militärischen Lärmteppiche vom Tage. Bitte beachten Sie, dass diese Aufzeichnungen nur den Trend zeigen können, weil die Bundeswehr aktiv an der Verhinderung dieser Aufzeichnungen arbeitet. Mehr dazu finden Sie in den Beiträgen der vegangenen Tage.

Die erste militärische Lärmwelle rollt zwischen 9 und 11 Uhr über´s Land (und die Ostsee sowie Ostseeinseln Hiddensee und Rügen).
SPIDER Kampfjet Wittmund ED R 401 MVPA NE
Militärischer Lärmimport aus Westdeutschland. Hier: Der Kampfjet SPIDER kommt aus WIttmund extra für Tiefflugübungen über der Mecklenburger Seenplatte und Nordbrandenburg angeflogen. Solche Lärmexporte sind vermutlich der eigentliche Grund für die heimliche Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Nie zuvor gab es im wiedervereinigten Deutschland so große Luftkriegsübungszonen. Fast das gesamte Land ist mittlerweile davon bedeckt.
SPIDER Kampfflugzeuge im Tiefflug über der Mecklenburger Seenplatte am 15.8.2018
SPIDER Kampfflugzeuge im Tiefflug über der Mecklenburger Seenplatte am 15.8.2018
military air noise Mecklenburg Lakes District Brandenburg Lakes Baltic Sea Islands Ruegen Hiddensee ED R 401 MVPA NE
Die zweite militärische Lärmwelle der Tages.
MLAT Luftkriegsübungen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg vom 15.8.2018
MLAT Aufzeichnungen der Bundeswehr Kriegsflugzeuge (Quelle: adsbexchange.com), die am 15.8.2018 routinemäßig die im Herbst 2013 heimlich aktivierte militärische Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE zur Einübung des (nächsten) Luftkrieges „nutzten“. Dazu werden auch Kampfjets aus den westlichen Bundesländern nach Mecklenbugr-Vorpommern und Brandenburg zum Lärmen geschickt. Dies ist eine Kollage aller heute per MLAT „sichtbaren“ Teilnehmer der heutigen Luftkriegsübungen. Die Einzelaufnahmen sind hier zu finden:
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F485A&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3E8145&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3CD063&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3F842C&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3EA844&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3f4E15&date=2018-08-15
https://flight-data.adsbexchange.com/map?icao=3f485A&date=2018-08-15

 

 

 

 

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Offener Leserbrief an die Redaktion Die Zeit

Folgende e-mail wurde an die Redaktion der Wochenzeitung Die Zeit gesandt:

kontakt@zeit.de, Date: Fri, 10 Aug 2018

Liebe Zeit-Redaktion,

aus Anlass Ihrer aktuellen Titelgeschichte „Die Hölle am Himmel“, möchten wir, die betroffenen Bürger der heimlich aktivierten militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA NE in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, noch einmal den Themenkomplex ED-R 401 MVPA NE für eine Tiefenrecherche empfehlen. Mit Sicherheit interessiert dieses Thema hunderttausende EU Bürger, die von dieser Zone betroffen sind und die ansonsten Informationen zu dieser Zone ausschließlich auf einer anonym publizierenden Website finden – seit über vier Jahren! (Die Flugzone wurde im Herbst 2013 heimlich aktiviert)

Wir empfehlen als Ausgangspunkt das Recherchepapier, welches von Bürgern erarbeitet werden musste, um dem Informationsvakuum zur ED-R 401 MVPA NE überhaupt etwas Transparenz entgegenzustellen. Diese Tiefenrecherche zu

– Planung
– Aktivierung
– Nutzung
– Erweiterung

der Flugzone ED-R 401 MVPA NE finden Sie unter:

https://edr401mvpa.wordpress.com

Das Thema ist auch vor dem Hintergrund folgender Fragen gesellschaftlich relevant:

– der aktuell von Ihrer Zeitung berichteten wahrscheinlichen extremen Klimaerwärmung / CO2-Problematik
– der Umweltverschmutzung durch Lärm, Abgase und JP8-Verschmutzung der klarsten Seen Deutschlands (JP 8 ist hoch toxischer militärischer Flugtreibstoff)
– des Verlustes der letzten stillen Naturregionen Europas und Deutschlands durch umfangreiche Militarisierung
– des Verlustes großer zusammenhängender Naturräume, die nach der Wende mühsam und erfolgreich entmilitarisiert wurden
– des Verlustes des Status „UNESCO Weltnaturerbe“ für Serrahner Buchenwälder / Nationalpark Müritz, Südost-Rügen /Vorpommernsche Boddenlandschaft
– der Gefährdung eines der am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige im Nordosten: des sanften Naturtourimus (denn wer will schon werktäglich mehrere Stunden im Luftkrieg paddeln oder zwar auf Hiddensee kaum Autos sehen, dafür aber Kampfjets hören usw) – der Militarisierung des Alltags hunderttausender EU-Bürger
– der Aushebelung grundsätzlicher demokratischer Standards, wie Transparenz, Bürgerbeteiligung und demokratische Teilhabe (betrifft Bündnis90/Grüne)

Mit freundlichen Grüßen,

xyz

Online-Petition zur Flugzone ED-R 401 MVPA NE an den Präsidenten der Europäischen Kommission, Herrn Juncker, vom 7.6.2018

Update, 5.8.2018: Die EU-Kommission antwortet auf den hier genannten Brief. Die Antwort der EU-Kommission sowie die Reaktion einiger Bürger darauf sind in einem offenen Brief hier nachzulesen: Open Letter to EU Commission by Concerned Citizens of ED-R 401 MVPA NE – area

Am 7.6.2018 übersandte die Redaktion dieser Website dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Herrn Juncker, folgende e-mail. Darin verweisen wir auf eine Petition bei avaaz.org, die von zahlreichen Menschen unterschrieben wurde. Leider war es uns nicht möglich, diese Petition zu schließen und Herrn Juncker die Unterschriftenliste zukommen zu lassen (Wir erhielten keine Antwort von Avaaz, wie bei der Schließung der Petition die Unterschriftenliste an den Adressaten der Petition übersandt werden kann.). Deshalb verweisen wir an dieser Stelle auf diese, in der e-mail genannte, Online-Petition.

Auf diese e-mail vom 7.6.2018 erhielten wir bis heute (20.7.2018) keine Antwort. (nicht mehr aktuell: Siehe Update zum Text am Anfang dieses Textes!)

Sehr geehrter Herr Präsident Juncker,

im Jahre 2013 wurde, der deutschen Politik und der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, die größte militärische Flugzone der EU, die sog. ED-R 401 MVPA NE, über ehemals ruhigen und einmaligen Naturräumen im Nordosten Deutschlands aktiviert. Die von der neuen Flugzone betroffenen Landschaften, Wälder und Seen (darunter UNESCO Weltnaturerbe und Nationalparks) wurden unter großen Anstregungen in jahrelanger Arbeit nach dem Fall der Mauer entmilitarisiert und weiträumig unter Schutz von nationalen und Umweltschutzgesetzen der EU gestellt. 

Die Einwohner des Gebietes zwischen Berlin und Ostseeküste waren in der DDR jahrzehntelang dem Lärm der übenden Kampfjets der Staaten des Warschauer Paktes ausgesetzt.
 
Mit der Aktivierung dieser Zone wurde im Verlauf der Jahre seit 2013 der militärische Fluglärm dermaßen ausgeweitet, dass die Zustände heute an DDR-Zeiten erinnern bzw. noch darüber hinausgehen. Z.b. bezüglich der Dauer und der räumlichen Ausbreitung der werktäglich mehrstündigen Einübung des Luftkrieges. 
Es fliegen heute werktäglich bis zu dutzende Kampfjets und mit ihnen zahlreiche Unterstützungsflüge, bis hin zu großen militärischen Luftbetankungsflugzeugen, in allen möglichen Flughöhen, also bis 150m herab (!), über Wohnhäuser von EU Bürgern. Dieser Zustand kann unmöglich als normal betrachtet werden.

Wir sind eine Gruppe von betroffenen EU Bürgern, die diese faktisch heimliche und undemokratische Aktivierung der Flugzone ED-R 401 MVPA NE nicht akzeptieren.
Die Flugzone ED-R 401 MVPA NE setzt das Konzept Advanced Flexible Use of Airspace im Rahmen des Konzeptes Single European Sky um, welches federführend von der Europäischen Kommission verantwortet wird.

Aus diesem Grund möchten wir Sie, den Präsidenten der Europäischen Kommission, auf eine online-Petition aufmerksam machen, mit der sich betroffene Bürger an Sie wenden und Sie auffordern, diese Flugzone auf Ihre Vereinbarkeit mit den demokratischen Grundwerten der EU hin zu überprüfen.

Sicherlich sind es nicht viele Unterzeichner. Aber kaum jemand besitzt die Zeit, sich mit den haarsträubenden Details zu befassen, die zur opaken Planung, Aktivierung und Nutzung dieser weltweit einmaligen militärischen Flugzone sowie deren ständiger weiterer Ausweitung führen. Bitte nehmen Sie folgende Petition von EU Bürgern zur Kenntnis:

https://secure.avaaz.org/de/petition/Kommissionspraesident_der_Europaeischen_Union_NO_EDR_401_MVPA_NE/?cHQoLlb


Ich danke Ihnen für Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüßen,

"Ed" (EU Bürger aus dem Gebiet der ED-R 401 MVPA NE und stellvertretend für hunderttausende betroffene Bürger, Pseudonym)



 

10.4.2018 – Luftkrieg vor den Toren Berlins, über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg – rbb, ndr & co berichten nicht.

Von dieser Website bereits vor 3 Jahren vorausgesagt: die ständige zeitliche und mengenmäßige Ausdehnung der täglichen militärischen Luftkampflärmteppiche über den Wohnhäusern von hunderttausenden EU-Bürgern, ihre „Verschärfung“ (immer extremere Flugmanöver, immer mehr Kriegsmaschinen gleichzeitig in der Luft, in allen Flughöhen [trotz SPD-Augenwischerei in Brandenburg, wonach „mit Tiefflügen“ nicht zu rechnen sei, trotz CDU-Lügen {vom OPR-Abgeordneten Steinecke}, wonach sich keine Sonderflugzone über Ostprignitz-Ruppin befinden würde], ihre Vermischung mit zivilen Linienmaschinen, die zusätzliche „Nutzung“ dieser unkontrollierten und neuartigen militärischen Selbstbedienungszone durch die „best Pals“ der Bundeswehr – Airbus, PTO, GFD & co.)

Und während Journalisten und Poltiker immernoch schweigen, Bürger von der Bundeswehr ignoriert und „vereinzelfallt“ werden, zeigen wir hier, wie genau diese vorausgesagte Entwicklung tatsächlich aussieht:

militaerischer Fluglaerm ueaber Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 10.4.2018 - ED-R 401 MVPA NE

militaerischer Fluglaerm ueaber Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 10.4.2018 - ED-R 401 MVPA NE

militaerischer Fluglaerm ueaber Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 10.4.2018 - ED-R 401 MVPA NE

29.8.2017: militärischer Fluglärm über der Mecklenburger Seenplatte, dem nördlichen Brandenburg; extreme Tiefflüge im Gebiet Stechlin-Ruppin

29.8.2017: Kampfjets der Bundeswehr haben auch am 29.8.2017 wieder routinemäßig die Mecklenburgische Seenplatte, ehemals eine ruhige naturnahe Landschaft, militärisch dauerverlärmt. Dazu wurden in mindestens zwei militärischen Lärmwellen mindestens 6 Kampfjets über´s Land geschickt, routinemäßig an der unteren Fluggrenze von 3000m operierend. Also im besonders lärmintensiven Höhenband.

Routinemäßig waren auch heute wieder Flüge unterhalb von 3000m integraler Bestandteil der Luftkampfübungen über bewohntem Gebiet innerhalb der im Herbst 2013 heimlich eingerichteten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE.

Mindestens im Raum Stechlin-Ruppin gab es gegen 10.40 Uhr extreme Tiefflüge, vermutlich durch den Bundeswehr-Eurofighter oder Tornado mit dem Kennzeichen PIRAT. Dieser war auf dem virtuellen Radar zumindest identifiziertbar, während über dem sog. ex-Bombodrom und den umliegenden Wäldern mindestens ein Kampfjet einen Höllenlärm verbreitete und Einwohner und Besucher terrorisierte.

Wie immer gibt´s hier die Aufzeichnungen vom Tag, wie immer nur die Tendenz zeigend.

Haben Sie diese oder andere Flugmanöver beobachtet? Finden Sie das ok? Stört Sie das nicht? Schreiben Sie uns: edr401mvpa@posteo.eu  – oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir veröffentlichen Ihre Beobachtungen und Beschwerden! Lassen Sie sich nicht vereinzeln. Warten Sie nicht auf Politiker oder sonstwen. Warten Sie nicht auf Wunder durch diese Website. Werden Sie aktiv, retten Sie Ihre Heimat vor der Remilitarisierung durch die Bundeswehr! Beschweren Sie sich bei der Bundeswehr und bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und des Europaparlamentes! Veröffentlichen Sie Ihre Beschwerden – gerne auch hier auf dieser Website. Informieren Sie Ihr Umfeld über diese Zone, über die Hintergründe – oder weisen Sie Ihre Freunde, Kollegen und Familie auf diese Website hin, die Informationen zur „heimlich-heimlich-Zone“ ED-R 401 MVPA NE bietet!

Lassen Sie sich von der Bundeswehr nicht vereinzeln, wenn Sie sich bei ihr beschweren (und das sollten Sie, so oft wie möglich: fliz@bundeswehr.org !). Es gibt viele Betroffene, die an diese Website schreiben, von Rügen bis Rheinsberg. Es gibt ganz offensichtlich einen Informationsnotstand zu dieser Zone. Bürger fragen die anonyme Website – hat man soetwas schonmal in Deutschland erlebt?

Lassen Sie sich nicht mit Sprüchen wie „Bei den Russen war´s schlimmer“, „Irgendwo müssen sie ja üben“ oder „Das hört man doch gar nicht.“ ausbremsen und einschüchtern! Das sind dumme Sprüche, die unsachlich sind und inhaltliche Inkompetenz und fehlendes Differenzierungsvermögen der Sprücheklopfer ausdrücken.

Lassen Sie es nicht zu, dass Chefredakteure und Journalisten jahrelang die Berichterstattung über diese Zone und die Remilitarisierung des Nordostens blockieren! Schreiben Sie Leserbriefe! Rufen Sie den ndr und den rbb an. Von mir aus auch die Ostseewelle.

Lassen Sie Politiker nicht auf [(über)über]morgen vertrösten, auf die nächste Legislaturperiode, auf andere Politiker usw! Diese Politiker hatten über vier Jahre Zeit, wirkungsvoll gegen diese Zone vorzugehen – haben es aber nicht getan. Allen demokratischen Pateien liegen die Informationen zur Zone spätestens seit dem Sommer 2014 vor. Wählen Sie keine Politiker an die Macht, die die Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mittels ED-R 401 MVPA NE verharmlosen, abstreiten, befürworten oder einfach nur klar Inkompetenz beim Thema der ED-R 401 MVPA NE zeigen! Wenn Sie keinen täglichen stundenlangen militärischen Fluglärm in Mecklenburg-Vorpommern, über Hiddensee, der Müritz, den Nationalparks, den Städten und Dörfern und in Brandenburg, über den Seen und Wäldern der Region Stechlin-Rippin, den Feldberger Seen, dem sog. ex-Bombodrom Kyritzer/Wittstocker Heide, den Berliner Naherholungsbegieten im Norden Brandenburgs möchten, sollten Sie auf gar keinen Fall Politiker der Parteien CDU, SPD, FDP, Freie Wähler, AfD und auch nicht die der Grünen wählen. Diese Parteien desinformieren selber entweder aktiv (CDU: „keine Sonderflugzone über der Prignitz“), sind offen für die flächenhafte Militarisierung mittels solcher Flugzonen oder sind für die „gerechte Verteilung“ von militärischem Fluglärm, wobei „besonders gerecht“ in „unbewohnte“ Gebiete, wie z.B. Mecklenburg-Vorpommern (Grüne/Bündnis90 Saarland, wahrscheinlich auch Bund und Europa-Grüne) verteilt werden soll (passiert übrigens bereits sehr aktiv – militärischer Fluglärm wird aus Westen nach MV und Brandenburg verlegt).

Testen sie die Abgeordneten Ihrer Wahl auf Kompetenz bezüglich der ED-R 401 MVPA NE!

Kampfjets im Himmel, täglich, stundenlang und in allen Flughöhen sind nicht normal? Ihre Intuition ist richtig. Sie wird von vielen Menschen geteilt. Dass Sie sich durch täglichen militärischen Fluglärm gestört fühlen, ist normal – und nicht etwa staatsgefährdend o.ä.! Schon gar nicht gefährden Sie durch die Wahrnehmung Ihres Rechts auf demokratische Teilhabe irgendeine nebulöse nationale Sicherheit. Lassen Sie sich diese Sprüche nicht unwidersprochen andrehen! Solche Sprüche sollen Ihr Engagemnet diffamieren, Sie vereinzeln und Ihr Handeln blockieren. Die Verwandlung Ihres Wohnortes, Ihres Urlaubsortes, Ihrer Heimat in „militärisches Kerngebiet“ ist Grund genug, endlich Ihr Schweigen zu brechen, sich zu informieren und Transparenz, Mitsprache und Verhältnismäßigkeit einzufordern. Die Gefärdung einzigartiger Naturlandschaften und die aktive Annulierung der Schutzziele all der unterschiedlichen Naturschutzflächen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE ist ein bislang nicht gekannter Vorgang! Das Ausmaß, in dem hier ganze Landschaften, einzigartige und geschützte Arten von Tieren und Pflanzengemeinschaften und die jahrzehntelange Arbeit und Mühe von engagierten Fachleuten und ehrenamtlich tätigen Bürgern per Federstrich annuliert werden, ist atemberaubend. Die Ignoranz wissenschaftlicher Arbeit und Erkenntnisse durch die Bundeswehr / die Bundesregierung ist nur als steinzeitlich treffend zu bezeichnen. Die nicht diskutierte, nicht berichtete und quasi-heimliche Umwandlung zweier halber Bundesländer in militärisches Kerngebiet ist diktatorisch und undemokratisch.

Stoppen wir die militärischen Betonköpfe und Kriegstreiber, die diese Zone heimlich geplant und aktiviert haben – und den „Luftkrieg ohne Live-Munition“ darin täglich ein Stück weiter ausweiten und zementieren! Unterstützen Sie die einzige Informationsquelle zu dieser Zone: diese Website! Werden Sie aktiv! Sie wohnen nicht in militärischem Kerngebiet, sondern Sie wohnen in einem demokratischen Land, mitten in Europa. Es handelt sich nicht um eine Kriegszone, auch wenn Ihnen die Bundeswehr, das Bundesverteidgungsministerium usw. dies täglich stundenlang mittels entsprechender Geräuschkulisse so vorschreiben wollen. Ihre Gäste kommen nicht wegen der „Eurofighter-Hochwertausbildung“ im Himmel über MV und Brandenburg zu Ihnen – sondern sie suchen die Stille, die bereits werktäglich „abgeschafft“ wurde, die Natur, die bereits jetzt nur noch eingeschränkt und unvollständig erlebt werden kann. Wo Menschen wohnen, ist kein tägliches Luftkriegsübungsgebiet.

EN

On August 29th 2017, aerial military air training noise commenced throughout the southern BASIC sectors of military air noise zone ED-R 401 MVPA NE, secretly activated in autumn of 2013, stretching right across sensitive natural habitat zones of north east Germany, affecting hundreds of thousands EU citizen on a daily basis. Military air terror has become a daily repetitive feature of popular eco-tourism destinations, such as UNESCO World Heritage site Müritz / Serrahn, the northern Brandenburg Lakes region, including the Feldberg Lakes region, Stechlin-Ruppin, Rheinsberg etc. As usual, a hotspot of military pollution could be seen today, strecthing across the south-western and western part of the Mecklenburg Lakes region.

A first wave of military air terror commenced at around 9 CEST, with adjacent super low level flights by Bundeswehr Tornado or Typhoon jets, terrorizing residents and visitors with repeated flyovers in just about a few hundred meters. Virtual radar logs show a rogue fighter jet vandalizing in the Stechlin-Ruppin area, flying repeated attacks in just about 200m altitude.

In a second wave, aerial military air noise spread its poison throughout the south western parts of the Mecklenburg Lakes region and northern Brandenburg for yet another hour, commencing at around 13.30 CEST, with military air noise engulfing formerly tranquil lakes, villages and landscapes for up to 1.5 hours.

Attached are, as usual, logs of the virtual radar that was recorded while military air noise terror was administered by Bundeswehr. These logs show a tendency, as public flight tracker sites are censored, hacked and sabotaged by military freaks. A lot of jets fly without active transponders, hiding a pack of further, transponder-carrying, fighter jets. At least that is what has been observed many times – when local observation wouldn´t match MLAT live radar, captured from nearby geographical locations,

Planning a trip out to the north east of Germany? Be aware! Be informed! Share you observation of military air noise when in the area. Reach out to your favorite news service, your constituencies. Prevent the EU becoming one huge MVPA ad-hoc military air training zone. Support the locals – share your observation and opinion on rampaging militarisation of all the formerly tranquil landscapes of the north east of Germany. With so many endangered species now at risk – by way of ever increasing daily thunder and rumble, of exhaust pollution and low level flight with high speeds and screaming low level flight noise. Support transparency on rampant militarisation – point friends and colleagues to this site.

29-08-2017-14-30-24-Eurofighter-Tornado-Laerm-Brandenburg-Mecklenburg29-08-2017-10-41-59-Tiefflug-Bundeswehr-Bombodrom-Brandenburg29-08-2017-09-06-40-Kampfjet-Fluglaerm-Bundeswehr-Brandenburg-Mecklenburg

31.7.2017: Eurofighter / Tornado Kampfjets verlärmen routinemäßig mehrmals am Tag stundenlang die Mecklenburger Seenplatte und das nördliche Brandenburg

31.7.2017: Bundeswehr Kampfjetlärm, Rudelverlärmung mit mehreren sichtbaren Kampf- und Learjets der Gesellschaft für Flugzieldarstellung, stundenlang, wiederholt, über der Mecklenburger Seenplatte und dem nördlichen Brandenburg, über Rügen, Zingst/Darß, Stralsund und Greifswald.

Zusätzlich wurden dutzende zivile Verkehrs-Linienmaschinen durch aktive Übungssektoren geroutet bzw. flogen deren Piloten mitten durch umfangreiche militärische Luftkampfmanöver.

Verlärmt wurden in mehreren militärischen Lärmwellen nahezu alle BASIC-Sektoren der im Herbst heimlich in den militärischen Regeflugbetrieb diktierten Luftkriegsübungszone Militärisch-Vorpommern/Brandenburg 401.

Die Lärmschwerpunkte der militärischen Lärm- und Umweltverseuchung lagen heute bei Krakow und Plau am See, in den östlichen BASIC Sektoren über Neubrandenburg/Neustrelitz/Feldberger Seenlandsachaft sowie über Jarmen, Altentreptow, Triebsees, Gnoien, Grimmen, Marlow, bis nach Stralsund. Auch über Hiddensee wurde heute durch die Bundeswehr wieder in eine reguläre militärische Luftkriegsübungszone bei ihren Kumpels bei der Deutschen Flugsicherung – sicherlich gaaaaanz kurzfristig [deshalb kann die Bundeswehr auch im Jahre 3 nach der Anfrage durch einen sabotierten freien Mitarbeiter der sogenannten Partei Bündnis90/Grüne zur fehlenden öffentlich einsehbaren Belegungsplanung *leider* keine solche bereitstellen… es fragt ja auch keiner mehr danach.] „gebucht“.

Das Kampfjetdonnern der über dem UNESCO Weltnaturerbe Müritz routinemäßig in allen Flughöhen (also auch Tiefflüge) übenden Kriegsflugzeuge der Bundeswehr war wie immer noch in der angeblichen Kulturstadt Rheinsberg zu hören, der Naturpark-Stechlin-Ruppin war Lärmsenke für den Rückstaulärm der Nachbrenner der Kampfjets, die über der Müritz den nächsten Luftkrieg übten.

Routinemäßig terrorisierte die Bundeswehr auch heute wieder die Bevölkerung mit Tiefflügen, weit unter der für Zone ED-R 401 MVPA NE angeblich gültigen Fluggrenze von 3000m.

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Im Tiefflug über die Mecklenburger Seenplatte kacheln: das muß man statistisch nicht festhalten, Politiker können sagen, das hätte gar nicht mit dem Übungsbetrieb in der Zone ED-R 401 MVPA NE zu tun und Zeitungen könne so tun, als ob es entweder nur ein Tiefflugproblem in enigen regionen gäbe, oder auf doch sooo niedrige Beschwerdezahlen verweisen. Virtueller Radar, wie auf adsbexchange.com zu besichtigen: adsbexchange.com zensiert zwar die Darstellung von Kampfjets in der Zone ED-R 401 MVPA NE, dennoch rutschen einzelne Positionsdaten durch. Auch Flughöhen, Kampfjet ID sowie Geschwindigkeit werden gelegentlich bei adsbexchange.com nicht erfolgreich zensiert und herausgefiltert. Wenn auf adsbexchange Kampfjets in der diktatorisch eingerichteten Flugzone ED-R 401 MVPA NE zu sehen sind, deutet das auf extreme Flugmanöver hin. Üblicherweise ist dann ein Vielfaches an Kampfjets über Mecklenburger Seenplatte unterwegs.

 

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Im Tiefflug über dem UNESCO Weltnaturerbe Müritz herumkacheln. Natürlich für den Frieden.

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Hiddensee… da war doch mal was? Westdeutsche Zyniker versauen die ostdeutschen Naturlandschaften per diktatorischer Ausweisung einer militärischen Extremflugzone im täglichen „Regelflugbetrieb“ ohne jedgliche vorherige gesellschaftliche Diskussion des Rollbacks der Erfolge der Entmilitarisierung nach dem Ende der DDR. Ohne Rücksicht auf einmalige Naturschutzgebiete aller Arten. Ohne Rücksicht auf die Bevölkerung und ihr neu erarbeitetes Einkommen aus dem Naturtourismus. Ohne jegliche Transparenz oder verbindliche Verantwortungsübernahme. Eine Institution verweist auf die andere. Keiner will´s gewesen sein. Nanu. Parteien, wie Bündnis90/Grüne haben nichts anderes zu tun, als einen freien Mitarbeiter, der diese Sachlage überhaupt erst etabliert hatte, zu sabotieren und zu diskreditieren, die selbst erarbeitet Erkenntnis zu versenken und fortan sich gar nicht mehr zum Thema zu äußern. Gekauft? Linke blockieren die Diskussion über die Zone und engen auf regionale Tiefflüge ein. Ach ja, man hatte ja früher selber so etwas mit Nachdruck betrieben… Journalisten kassieren Informationsmaterial ein und lassen es in der Schublade verschwinden, berichten bis heute nicht über die tatsächlichen Fakten zur Einrichtung der Flugzone ED-R 401 MVPA NE, recherchieren nicht, berichten falsch, verbreiten FakeNews. Inkompetent und nationalistisch verblendet? Bürger sind sprachlos. Resginiert? Ratlos? Wütend? Touristenverbände verharmlosen. Warum?

Wer Antworten hat, kann hier gerne mitdiskutieren.