9.Juni 2017: mehrere Stunden Luftbetankung mit peripheren Tiefflügen und Abfangübungen in der gesamten Zone, Schwerpunkt östliche Sektoren sowie südwestliche Sektoren ED-R 401 MVPA NE, B90/Grüne: Das stört doch niemanden.

Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen und Beschwerden auf dieser Website: schicken Sie eine mail an edr401mvpa@posteo.eu oder nutzen Sie das Kontaktformular auf dieser Website.

Die 1. militärische Lärmwelle des Tages: 2 Stunden Luftbetankung durch COBO31 mit zahlreichen Kampfjets, die zur Betankung über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg stundenlang Kreise ziehen und dabei die Landschaft, Städte und Dörfer zwischen ca. Greifswald im Norden und Rheinsberg im Süden verlärmen.

Beginn: 8.30 Uhr, Ende: ca. 10.40 Uhr

(Heute mal weniger ausführlich und „ohne Brille“ ;):

 

2. militärische Lärmwelle des Tages: gegen 11 Uhr tauchen erneut Kampfjets in den westlichen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich für den militärischen Regelflugbetrieb aktivierten militärischen Lärmversuchszone ED-R 401 MVPA NE auf und verlärmen auch die westliche Mecklenburger Seenplatte.

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3. Gegen 15 Uhr taucht ein Flugzeug der American Air Force südöstlich der Zone auf und zieht bis mindestens 16.45 Uhr Kreise über Oberuckersee, Prenzlau, Uckermark usw, also über dem Naturpark Barnim und dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

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Thematisch bezogen auf das Problem ED-R 401 MVPA NE und die hier protokollierte Militarisierung ein Zitat von Bündis 90 / Grüne Ostprignitz-Ruppin: “ (…) Woher sollen wir wissen, dass Du Deine Freizeit „opferst“ für ein Thema, welches hier im Landkreis anscheinend nur Dich belastet? Es wird weder von den Kommunalos aus der Rheinsberger Ecke noch vom Tourismusverband Ruppiner Land noch von der Wirtschaftsfördergesellschaft und auch nicht von der unteren Naturschutzbehörde thematisiert, die eingreifen müsste, wenn es denn so dramatisch wie von Dir geschildert ist. (…)“

[Zitat aus einer anonym vorliegenden Korrespondenz mit einem Bürger]

“ (…) Aber ich habe auch keinen Bedarf an Ihren Inhalten, denn wenn ich alle Internetartikel zusammenfasse, dann tritt das Problem mit dem Lärm einmal pro Monat auf, nicht wie Sie schreiben täglich, für mich vernachlässig bar. (…)“

[Zitat aus einer anonym vorliegenden Korrespondenz mit einem Bürger]

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13.12.2016: Bundeswehr Eurofighter rasten über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg aus: mehrere Lärmwellen überrollen das Land, zivile Linienmaschinen kreuzen aktive militärische Übungssektoren, Militärlärm zum Feierabend

Am 13.12.2016 konnten mehrere Lärmwellen, militärischer Fluglärm, verursacht von mehreren Eurofightern und weiteren begleitenden Militärmaschinen, über Mecklenburg-Vorpommer und dem nördlichen Brandenburg beobachtet werden. Dabei kam es am Abend ab ca. 18 Uhr über anderthalb Stunden hinweg zu einer regelrechten Kampfjetorgie in der gesamten militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA North East. Zusätzlich verlärmte ein Jet der Gesellschaft zur Flugzieldarstellung GfD in der gesamten Zone umher. Zusätzlich flogen mehrere Linienmaschinen durch aktive Übungssektoren. Die „Flexibiliserung“ des Flugverkehrs scheint heute von den diensthabenden Zynikern bei der DFS auf die Spitze getrieben worden zu sein – und damit das Risiko und die Lärmbelastung für alle Einwohner der im Herbst heimlich eingerichteten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA North East.

Verlärmt wurde, wie fast jeden Tag, der ständige Hotspot der militärischen Fluglärmzone, bestehend aus Mecklenburger Seenplatte, Nationalpark Müritz, Plau am See, Serrahner Buchenwälder, aller angrenzenden Gebiete, wie der Zechliner und Rheinsberger Region und im weiteren Verlauf der gesamte Osten der im Herbst 2013 heimlich eingerichteten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA North East. Verlärmt wurden also auch Gebiete von Greifswald an südwäts, über Anklam, Neubrandenburg, Neustrelitz, mit einem Hotspot über der Feldberger Seenlandschaft, Lychen, Küstrinchen. Natürlich wurden auch alle anderen Landstriche innerhalb der Zone militärisch verlärmt, da sich das Donnern und Grollen der mittelhochfliegenden Kampfflugzeuge über viele Quadratkilometer ausbreitet. Und so waren die Übungen zeitweise auch im Zechliner und Rheinsberger Gebiet zu hören.

Die nachfolgenden Momentaufnahmen zeigen den Wahnsinn militärischer Flugverlärmung über Deutschland, wie er im Jahr 2016 als normal gelten soll – wenn es nach den militarisierenden Konzepten von Eurocontrol/DFS und Verteidigungsministerium geht. Die Dateinamen der Bilder enthalten das genaue Aufnahmedatum der dargestellten Situation. Die Bilder zeigen Flugspuren der Kampfjets, die so in etwa zwischen 15 und 30 Minuten Flugverlauf anzeigen. Anhand der Spuren können Sie sehen, wie sehr ein bestimmtes Gebiet wiederholt überflogen und demzufolge nachhaltig verlärmt wurde.

EN

Mecklenburg-Vorpommern and northern Brandenburg today were blanketed with military air noise in several noise waves rolling throughout the entire military noise zone ED-R 401 MVPA North East. Military noise bombing began, as usual, at around 9 am, with a second noise wave at around mid day and third in the evening, at around 6pm, two hours ongoing.

Affected areas included the entire Mecklenburg Lakes region, the UNESCO area of Nationalpark Müritz, the lakes region of Rheinsberg, the Baltic Sea coast and closeby areas, cities, such as Neubrandenburg, Neustrelitz, Greifswald. Popular holiday destinations were subjected and degraded by military air noise.

Military air noise has become a daily feature of most parts of the northern german state Mecklenburg Vorpommern and the Baltic Sea coastal areas of Hiddensee and Rügen. The northern part of Brandenburg state has also become a daily sink for military air training noise. This is due to the secretive establishment of military air training zone ED-R 401 MVPA North East, which stretches from the Baltic island of Rügen down to the Berlin fringes. Daily rounds of military air noise are covering the entire zone. If you plan holidays in this region, you will need to plan in several round of military fighter jet noise, high altitude interception training and terrorizing low altitude flights, every day, multiple times on weekdays. There is no silence in the entire region. Silence is gone in most parts of the natural areas of northern Brandenburg and Mecklenburg Vorpommern. Beware!

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12.12.2016: täglicher Kampfjetlärm Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg in zwei Wellen, heute: Hiddensee, Feldberger Seen u.a.

Am 12.12.2016 erfolgte die tägliche militärische Verlärmung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg – im Rahmen der Dosiserhöhung des täglichen Militärlärms in der heimlich eingerichteten militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA North East über den beiden Bundesländern – durch die Bundeswehr Eurofighter in zwei Angriffswellen: wie üblich morgens ab ca. 9 Uhr und in einer zweiten ab ca. 13.30 Uhr. Dumpfes Grollen, Donnern und Dröhnen erfüllte die Landschaft, die Städte und Dörfer zwischen Ostsee und Rheinsberg.

Dabei wurden sämtliche Naturräume, die innerhalb dieser Zone liegen schwerpunktmäßig militärisch verlärmt: Insel Hiddensee mit dem Nationalpark Vorpommernsche Boddenlandschaft, der Müritz Nationalpark sowie die Mecklenburgische Seenplatte, in einer zweiten Lärmwelle dann schließlich auch die westliche Uckermark mit den Feldberger See und die Region Greifswald/Anklam. Die Verlärmung wurde durch mehrere Kampfflugzeuge gleichzeitig ausgeführt. Während die militärischen Übungen liefen, flogen zivile Linienmaschinen durch die Übungssektoren dieser Zone. Zusätzlich zu diesem bereits potenzierten Fluglärm kamen erneut Testflüge von Airbus Industries aus Hamburg hinzu, die neuerdings vermehrt innerhalb der militärischen Eurofighter Flugzone ED-R 401 MVPA NE zu beobachten sind. Es stellt sich die Frage, ob die Bevölkerung, die innerhalb dieser Zone ausharren muss, nicht nur Versuchskaninchen in Bezug auf Übungsunfälle, gesundheitliche Schäden durch täglichen militärischen Fluglärm, durch erhöhte Radarstrahlung, die von den Bordsystemen der Krieg übenden Kampfflugzeuge ausgehen kann, spielen soll, sondern auch den zusätzlichen Lärm von Airbustestflugzeugen sowie das erhöhte Risiko von Luftfahrtunfällen, die aufgrund der weltweit einmaligen Superflexibilisierung des Flugverkehrs innerhalb dieser Zone, ertragen soll.

Die nachfolgenden Momentaufnahmen der oben beschriebenen Zustände zeigen im Detail, welche Gebiete überflogen wurden. Die Dateinamen der Bilder enthalten die genau Aufnahmezeit.

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6.9.2016: Illegale Tiefflüge ?

Auch am 6.9.2016 konnten in Mecklenburg-Vorpommern und Norbrandenburg wieder militärische Flugbewegungen beobachtet werden, die die betroffenen Gebiete mit ilitärlärm verseuchten.
Im östlichen Gebiet der militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA North East sowie in den östlich davon gelegenen Landesteilen (Eberswald, Joachimsthal, Angermünde, Chorin) konnten Tiefflüge beobachtet werden, die wahrscheinlich unterhalb der geltenden Mindestflughöhe ausgeführt wurden. Dabei kamen die üblichen Verdächtigung COLT 1 und 2 durch die Bundeswehr zur Anwendung gegen die Bevölkerung: adsbexchange.com zeigt eine um 14.11 Uhr eine Flughöhe für beide Kampfjets von nur 198m und 297m an. Die zulässige Mindestflughöhe beträgt aber 305m über Grund. Die Flughöhe wird gemäß MILITÄRISCHEM LUFTFAHRTHANDBUCH DEUTSCHLAND im Kampjet unter Verwendung eines On-Board Radars ermittelt. Wenn also die Kampfjets über Ihren Mittagstisch fliegen (denn die Bundeswehr fliegt in Verstoß gegen MILAIP_ET_ENR 1.3.3. regelmäßig unterhalb der Mindestflughöhe über Ortsinnenbereiche von Siedlungen und Dörfern, obwohl sie diese umfliegen könnte), werden Sie einer erhöhten und konzentrierten Radarstrahlung ausgesetzt – natürlich neben dem gesundheitsschädlichen Lärm, dem Terror und dem Unfallrisiko. Möglicherweise wird sogar Treibstoff auf Sie abgelassen. Mindestens die Abgase dürften für Sie ungesund sein. Radarstrahlung ist gesundheitsschädlich, siehe http://www.geomantie.net/media/article/5757/HC28Kessel.pdf.

Aus den Tiefflugbestimmungen des Militärischen Luftfahrthandbuches Deutschland:

Vorbemerkung: 2000Feet(ft) AGL (Above Ground Level – wird im Kampfjet per Radar ermittelt) = 610m, 1000ft AGL = 305m, 250ft AGL= 76m

1.1.1 Tiefflüge sind Flüge mit militärischen Luftfahrzeugen unter- halb 2000 ft AGL. Ausnahmen zu Tiefflügen ausländischer Streitkräfte außerhalb von TSK-Übungen, sowie für den Bereich BAAINBw, genehmigt BMVg SE I 4. Mit der Genehmi- gung sind, soweit erforderlich, Wettermindestbedingungen und Mindesthöhen festzulegen. Tiefflüge mit Propellerflugzeugen und strahlgetriebenen Transport- und Sonderflugzeugen unterhalb 1000 ft AGL/AMSL bedürfen der besonderen Genehmigung durch die Inspekteure der Teilstreitkräfte/Präsident BAAINBw für ihren Zuständigkeitsbereich, einschließlich ausländischer militärischer Lfz bei TSK-Übungen in Abstimmung mit LufABw 3 I.

In aktivierten Tieffluggebieten 250 ft sind Flüge mit Strahlflug- zeugen abweichend von Abs. 1.2.1 nur in der Zeit von 0800++ bis 1130++ und 1230++ bis 1600++ zulässig. Die Nutzung der Tieffluggebiete 250 ft ist ausgesetzt. Eine Aktivierung bedarf der besonderen Genehmigung durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg FüSK I 5).

Bei der militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA North East handelt es sich aber nicht um eine aktivierte 250ft Tiefflugzone! Die untere Flughöhe dieser militärischen Übungszone liegt bei 3000m (dreitausend). Tiefflüge seien laut Infrastrukturminister Brandenburg also nicht zu erwarten. Im Gegensatz zu dieser Irreführung der Öffentlichkeit stellen Tiefflüge mittlerweile ein tägliches „Feature“ in gesamt MV und Brandenburg dar. Die Landesregierungen sind also völlig ahnungs- und machtlos gegenüber der Willkür der Bundeswehr. Oder willfährig.

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18.8.2016: 8 bis 11 Uhr – militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg

Auch am 18.8.2016 begann gegen 8 Uhr durchdringender militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg. Die anhängenden Screenshots zeigen einen Ausschnitt der Lärmwellen, die heute über das Land rollten.

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10.6.2016: militärische Verlärmung Rügen,Greifswald,Neubrandenburg,West-Uckermark

Am 10.6.2016 zwischen mindestens 9 und 11 Uhr erschien die gesamte östliche Zone ED-R 401 MVPA North East für den zivilen Flugverkehr gesperrt. Auf Flightradar24.com waren zwei Lear Jets zu erkennen, die großflächige Lärmmuster flogen, welche üblicherweise ein Hinweis auf militärische Kampfjets sind, die dann in unmittelbarer und weiterer Umgebung der Lear Jets Kampfübungen ausführen.
Im Anhang sind Ausschnitte der beobachteten Übung zu sehen: Während die beiden Jets über der östlichen Zone hin- und herfliegen, müssen zivile Maschinen weite Umwege in Kauf nehmen.
Obwohl diese Zone von DAEC/EUROCONTROL als „umweltfreundliche“ MVPA verteidigt wird, ist hier zu sehen, wie die Umwelt durch sinnlosen Flugverkehr zusätzlich belastet wird.

Diese Flugmuster wurden bereits früher beobachtet, d.h. es handelt sich um eine Verstetigung von militärischem Fluglärm über bis zum Herbst 2013 stillen Gebieten in Nordostdeutschland.

EN

On 10/6/2016, in between 9 and 11 CEST, the entire eastern section of ED-R 401 MVPA NE, from the eastern island of Rügen in the Baltic Sea, down to the Berlin fringes, seemed to be entirely blocked off for civil aviation, while two Lear Jets were seen on flightradar24.com, trailing wild patterns, pointing to intense military air-training over previously quiet areas, such as western Uckermark / Feldberg Lakes Region, the eastern region of the Baltic Sea holiday destination, island of Rügen etc.
Attached are screenshots of flightradar24.com, showing how civil aviation needs to take huge detours around two Lear Jets, operating at the same time within the eastern sectors of ED-R 401 MVPA NE.

These noise patterns by military aircraft coming from western Germany were observed earlier this year, suggesting a steadying trend of regular noise bombing of the entire eastern part of ED-R 401 MVPA NE.

ED-R 401 – Randerscheinungen? Verlärmung von Brüssow/Uckermark durch Eurofighter

Herr Weber sendet uns eine Bobachtung aus Brüssow in der Uckermark, die sich wahrscheinlich außerhalb der Sonderflugzone ED-R 401 abspielte, aber vielleicht mit dieser zusammenhängt. Die Beobachtung beschreibt allerdings genau das Problem, welches sich durch die Sonderflugzone ED-R 401 seit Oktober 2013 zunehmend ergibt:

Heute, am 01. JULI 2015 zwischen 11:00h und 11:30h, überflog ein Eurofighter 2 x in relativ geringer Höhe (kein Tiefflug) den Raum Brüssow/Uckermark.
Genau dies hat in der vergangenen Woche (letzte Juniwoche 2015) auch bereits 3 x stattgefunden.

Die Lärmkulisse muss dem geneigten Leser nicht näher beschrieben werden – sie ist hinlänglich bekannt.
Problematisch gestaltete sich nur die Übergabe des Schlüssels zur Ferienwohnung an die soeben angereisten Gäste aus dem Ruhrgebiet….
Es grenzt an ein Wunder, dass sie nicht auf dem Absatz umgekehrt und wieder abgereist sind.
…..aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Gebucht sind schließlich 14 Tage in „unbeschreiblicher Ruhe“ – bei „absoluter Entspannung für die Seele…“.