4.10.2017: routinemäßige militärische Verlärmung der Mecklenburger Seenplatte sowie des nördlichen Brandenburgs durch Kampfjets der Bundeswehr sowie durch militärisches Flugtraining durch Lufthansa-Tochtergesellschaft PTO

Am 4. Oktober wurden alle zentralen BASIC Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Fluglärmzone Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern, im Militärjargon ED-R 401 MVPA NE genannt, den ganzen Tag über mehrmals und anhaltend durch den Fluglärm von Kampfjets der Bundeswehr, durch militärische Flugzeuge mindestens eines anderen NATO Staates, durch Übungs- und Ausbildungsmaschinen der im Auftrag der Bundeswehr tätigen Lufthansa-Tochtergesellschaft PTO sowie zusätzlich durch zahlreiche zivile Linienmaschinen und die berüchtigten Testflugzeuge von Airbus Industries verlärmt.

Die Bundeswehr ließ es sich wieder nicht nehmen, besonders die ökologisch sensiblen Schutzgebiete der Mecklenburger Seenplatte sowie der Brandenburgischen Seenkette im Tiefflug zu verlärmen. Dazu schickte sie sogar James Bond in den Osten, der sich durch das Kennzeichen GAF007 (und natürlich den Fluglärm) verriet. Not very British.

Ganz im Stile der Klingonen wurden die Tarnungsvorrichtungen abwechselnd ein und ausgeschaltet. Es ist also davon auszugehen, dass wesentlich mehr Kampfflugzeuge in einem noch größeren Gebiet und noch öfter und länger, als hier dargestellt, den Nordosten Deutschlands mit militärischem Fluglärm terrorisierten. Selbstverständlich werden Sie dazu in Ihrer Zeitung nichts lesen und im deutschen Fernsehen nichts sehen, im Rundfunk nichts hören…

Die roten Kennzeichnungen in den Aufzeichnungen weiter unten bedeuten militärische Flüge, die blauen eher zivile. Blau gekennzeichnet sind die Airbus-Testflugzeuge, die immer öfter und immer tiefer über den Köpfen der Versuchskaninchenbevölkerung innerhalb der ED-R 401 MVPA NE herumfliegen – zusätzlich zum täglichen Luftkriegsaufkommen durch die Bundeswehr und zusätzlich zu den zeitgleich durch aktive militärische Übungssektoren geführten zivilen Linienflügen.

EN

On Oct 4th 2017, routine military air noise pollution commenced in early midday, panning well out into late afternoon, with multiple fighter jets of Bundeswehr polluting the entire Mecklenburg Lakes region, the northern Brandenburg Lakes region and further parts of Brandenburg and Mecklenburg state, internationally formerly known for its natural beauty, silence and tranquility.
Participating military aircraft included at least one Dutch aircraft, as well as military air training aircraft, leased and operated from and by PTO, a Lufthansa-company. These smaller aircraft have become an indicator of nearby fighter jets or looming fighter jet air noise waves all throughout the north east of Germany. Their indicating qualities has become almost as „good“ as GFD planes (business-like Lear Jets, acting as targets in wild, star-wars-like maneuvers above densely populated central Europe). PTO aircraft have become a relevant source of military-related noise nuisance throughout the secretive military air noise zone ED-R 401 MVPA NE, which had been secretly activated in autumn of 2013, with the media failing to inform the affected population and politicians showing utter lack of willingness to abide to basic democratic standards – not to mention a shocking incompetence in regard to Europes largest MVPA.

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28.9.2017: Tiefflug über Wohnviertel in Neustrelitz

Wieso fliegen die Tiefflieger soo tief? Am 28.09.2017 gegen 15 Uhr flog ein Kampfjet über Neustrelitz über ein Wohngebiet, tief und laut. Gefühlte 100 Meter über dem Boden. Man konnte sogar den Pilot sehen. Ein paar Meter tiefer – und die Baumwipfel wären weg. Muss das sein?

redigierte Einsendung aus Neustrelitz vom 29.9.2017

Protest gegen militärisches Überfliegen im Tiefflug, Insel Rügen, Biosphärenreservat Südostrügen

(…)

Urlaubsorte bzw. darin befindliche Reservate, nicht nur die von der UNO oder UNESCO proklamierten, sind allumfassender Umwelt- und Lebensraum, also Schutzgut. Das betrifft auch den Schutz vor der militärischen Verlärmung sowie Durchführung manöverhafter Militärübungen am Himmel darüber.

Ich protestiere deshalb hiermit gegen ein lautstarkes militärisches Überfliegen, Tiefflug, massive Lärmstörung von Mensch, Natur und Tieren über dem Biosphärenreservat Südost-Rügen (Mönchgut), stattgefunden am

18.09.2017, 11:28 h.

Ich erwarte eine Stellungnahme des dafür verantwortlichen Verteigungsministeriums der Bundesrepublik Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

(…)

29.8.2017: militärischer Fluglärm über der Mecklenburger Seenplatte, dem nördlichen Brandenburg; extreme Tiefflüge im Gebiet Stechlin-Ruppin

29.8.2017: Kampfjets der Bundeswehr haben auch am 29.8.2017 wieder routinemäßig die Mecklenburgische Seenplatte, ehemals eine ruhige naturnahe Landschaft, militärisch dauerverlärmt. Dazu wurden in mindestens zwei militärischen Lärmwellen mindestens 6 Kampfjets über´s Land geschickt, routinemäßig an der unteren Fluggrenze von 3000m operierend. Also im besonders lärmintensiven Höhenband.

Routinemäßig waren auch heute wieder Flüge unterhalb von 3000m integraler Bestandteil der Luftkampfübungen über bewohntem Gebiet innerhalb der im Herbst 2013 heimlich eingerichteten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE.

Mindestens im Raum Stechlin-Ruppin gab es gegen 10.40 Uhr extreme Tiefflüge, vermutlich durch den Bundeswehr-Eurofighter oder Tornado mit dem Kennzeichen PIRAT. Dieser war auf dem virtuellen Radar zumindest identifiziertbar, während über dem sog. ex-Bombodrom und den umliegenden Wäldern mindestens ein Kampfjet einen Höllenlärm verbreitete und Einwohner und Besucher terrorisierte.

Wie immer gibt´s hier die Aufzeichnungen vom Tag, wie immer nur die Tendenz zeigend.

Haben Sie diese oder andere Flugmanöver beobachtet? Finden Sie das ok? Stört Sie das nicht? Schreiben Sie uns: edr401mvpa@posteo.eu  – oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir veröffentlichen Ihre Beobachtungen und Beschwerden! Lassen Sie sich nicht vereinzeln. Warten Sie nicht auf Politiker oder sonstwen. Warten Sie nicht auf Wunder durch diese Website. Werden Sie aktiv, retten Sie Ihre Heimat vor der Remilitarisierung durch die Bundeswehr! Beschweren Sie sich bei der Bundeswehr und bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und des Europaparlamentes! Veröffentlichen Sie Ihre Beschwerden – gerne auch hier auf dieser Website. Informieren Sie Ihr Umfeld über diese Zone, über die Hintergründe – oder weisen Sie Ihre Freunde, Kollegen und Familie auf diese Website hin, die Informationen zur „heimlich-heimlich-Zone“ ED-R 401 MVPA NE bietet!

Lassen Sie sich von der Bundeswehr nicht vereinzeln, wenn Sie sich bei ihr beschweren (und das sollten Sie, so oft wie möglich: fliz@bundeswehr.org !). Es gibt viele Betroffene, die an diese Website schreiben, von Rügen bis Rheinsberg. Es gibt ganz offensichtlich einen Informationsnotstand zu dieser Zone. Bürger fragen die anonyme Website – hat man soetwas schonmal in Deutschland erlebt?

Lassen Sie sich nicht mit Sprüchen wie „Bei den Russen war´s schlimmer“, „Irgendwo müssen sie ja üben“ oder „Das hört man doch gar nicht.“ ausbremsen und einschüchtern! Das sind dumme Sprüche, die unsachlich sind und inhaltliche Inkompetenz und fehlendes Differenzierungsvermögen der Sprücheklopfer ausdrücken.

Lassen Sie es nicht zu, dass Chefredakteure und Journalisten jahrelang die Berichterstattung über diese Zone und die Remilitarisierung des Nordostens blockieren! Schreiben Sie Leserbriefe! Rufen Sie den ndr und den rbb an. Von mir aus auch die Ostseewelle.

Lassen Sie Politiker nicht auf [(über)über]morgen vertrösten, auf die nächste Legislaturperiode, auf andere Politiker usw! Diese Politiker hatten über vier Jahre Zeit, wirkungsvoll gegen diese Zone vorzugehen – haben es aber nicht getan. Allen demokratischen Pateien liegen die Informationen zur Zone spätestens seit dem Sommer 2014 vor. Wählen Sie keine Politiker an die Macht, die die Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mittels ED-R 401 MVPA NE verharmlosen, abstreiten, befürworten oder einfach nur klar Inkompetenz beim Thema der ED-R 401 MVPA NE zeigen! Wenn Sie keinen täglichen stundenlangen militärischen Fluglärm in Mecklenburg-Vorpommern, über Hiddensee, der Müritz, den Nationalparks, den Städten und Dörfern und in Brandenburg, über den Seen und Wäldern der Region Stechlin-Rippin, den Feldberger Seen, dem sog. ex-Bombodrom Kyritzer/Wittstocker Heide, den Berliner Naherholungsbegieten im Norden Brandenburgs möchten, sollten Sie auf gar keinen Fall Politiker der Parteien CDU, SPD, FDP, Freie Wähler, AfD und auch nicht die der Grünen wählen. Diese Parteien desinformieren selber entweder aktiv (CDU: „keine Sonderflugzone über der Prignitz“), sind offen für die flächenhafte Militarisierung mittels solcher Flugzonen oder sind für die „gerechte Verteilung“ von militärischem Fluglärm, wobei „besonders gerecht“ in „unbewohnte“ Gebiete, wie z.B. Mecklenburg-Vorpommern (Grüne/Bündnis90 Saarland, wahrscheinlich auch Bund und Europa-Grüne) verteilt werden soll (passiert übrigens bereits sehr aktiv – militärischer Fluglärm wird aus Westen nach MV und Brandenburg verlegt).

Testen sie die Abgeordneten Ihrer Wahl auf Kompetenz bezüglich der ED-R 401 MVPA NE!

Kampfjets im Himmel, täglich, stundenlang und in allen Flughöhen sind nicht normal? Ihre Intuition ist richtig. Sie wird von vielen Menschen geteilt. Dass Sie sich durch täglichen militärischen Fluglärm gestört fühlen, ist normal – und nicht etwa staatsgefährdend o.ä.! Schon gar nicht gefährden Sie durch die Wahrnehmung Ihres Rechts auf demokratische Teilhabe irgendeine nebulöse nationale Sicherheit. Lassen Sie sich diese Sprüche nicht unwidersprochen andrehen! Solche Sprüche sollen Ihr Engagemnet diffamieren, Sie vereinzeln und Ihr Handeln blockieren. Die Verwandlung Ihres Wohnortes, Ihres Urlaubsortes, Ihrer Heimat in „militärisches Kerngebiet“ ist Grund genug, endlich Ihr Schweigen zu brechen, sich zu informieren und Transparenz, Mitsprache und Verhältnismäßigkeit einzufordern. Die Gefärdung einzigartiger Naturlandschaften und die aktive Annulierung der Schutzziele all der unterschiedlichen Naturschutzflächen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE ist ein bislang nicht gekannter Vorgang! Das Ausmaß, in dem hier ganze Landschaften, einzigartige und geschützte Arten von Tieren und Pflanzengemeinschaften und die jahrzehntelange Arbeit und Mühe von engagierten Fachleuten und ehrenamtlich tätigen Bürgern per Federstrich annuliert werden, ist atemberaubend. Die Ignoranz wissenschaftlicher Arbeit und Erkenntnisse durch die Bundeswehr / die Bundesregierung ist nur als steinzeitlich treffend zu bezeichnen. Die nicht diskutierte, nicht berichtete und quasi-heimliche Umwandlung zweier halber Bundesländer in militärisches Kerngebiet ist diktatorisch und undemokratisch.

Stoppen wir die militärischen Betonköpfe und Kriegstreiber, die diese Zone heimlich geplant und aktiviert haben – und den „Luftkrieg ohne Live-Munition“ darin täglich ein Stück weiter ausweiten und zementieren! Unterstützen Sie die einzige Informationsquelle zu dieser Zone: diese Website! Werden Sie aktiv! Sie wohnen nicht in militärischem Kerngebiet, sondern Sie wohnen in einem demokratischen Land, mitten in Europa. Es handelt sich nicht um eine Kriegszone, auch wenn Ihnen die Bundeswehr, das Bundesverteidgungsministerium usw. dies täglich stundenlang mittels entsprechender Geräuschkulisse so vorschreiben wollen. Ihre Gäste kommen nicht wegen der „Eurofighter-Hochwertausbildung“ im Himmel über MV und Brandenburg zu Ihnen – sondern sie suchen die Stille, die bereits werktäglich „abgeschafft“ wurde, die Natur, die bereits jetzt nur noch eingeschränkt und unvollständig erlebt werden kann. Wo Menschen wohnen, ist kein tägliches Luftkriegsübungsgebiet.

EN

On August 29th 2017, aerial military air training noise commenced throughout the southern BASIC sectors of military air noise zone ED-R 401 MVPA NE, secretly activated in autumn of 2013, stretching right across sensitive natural habitat zones of north east Germany, affecting hundreds of thousands EU citizen on a daily basis. Military air terror has become a daily repetitive feature of popular eco-tourism destinations, such as UNESCO World Heritage site Müritz / Serrahn, the northern Brandenburg Lakes region, including the Feldberg Lakes region, Stechlin-Ruppin, Rheinsberg etc. As usual, a hotspot of military pollution could be seen today, strecthing across the south-western and western part of the Mecklenburg Lakes region.

A first wave of military air terror commenced at around 9 CEST, with adjacent super low level flights by Bundeswehr Tornado or Typhoon jets, terrorizing residents and visitors with repeated flyovers in just about a few hundred meters. Virtual radar logs show a rogue fighter jet vandalizing in the Stechlin-Ruppin area, flying repeated attacks in just about 200m altitude.

In a second wave, aerial military air noise spread its poison throughout the south western parts of the Mecklenburg Lakes region and northern Brandenburg for yet another hour, commencing at around 13.30 CEST, with military air noise engulfing formerly tranquil lakes, villages and landscapes for up to 1.5 hours.

Attached are, as usual, logs of the virtual radar that was recorded while military air noise terror was administered by Bundeswehr. These logs show a tendency, as public flight tracker sites are censored, hacked and sabotaged by military freaks. A lot of jets fly without active transponders, hiding a pack of further, transponder-carrying, fighter jets. At least that is what has been observed many times – when local observation wouldn´t match MLAT live radar, captured from nearby geographical locations,

Planning a trip out to the north east of Germany? Be aware! Be informed! Share you observation of military air noise when in the area. Reach out to your favorite news service, your constituencies. Prevent the EU becoming one huge MVPA ad-hoc military air training zone. Support the locals – share your observation and opinion on rampaging militarisation of all the formerly tranquil landscapes of the north east of Germany. With so many endangered species now at risk – by way of ever increasing daily thunder and rumble, of exhaust pollution and low level flight with high speeds and screaming low level flight noise. Support transparency on rampant militarisation – point friends and colleagues to this site.

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24.8.2017: Routinemäßige militärische Verlärmung des Malchiner Sees, aktive und wissentliche Gefährdung der Adlerpopulationen (und anderer geschützter Arten) in den Naturlandschaften Nordostdeutschlands durch die Bundeswehr, mit dem Wissen der Naturschutzverbände?

Auch für den 24.8.2017 sparen wir uns die Bilder vom Misthaufenfahren, möchten aber wieder eine Einsendung aus der Region Malchin in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichen. Dort scheint neuerdings auch der (militärische) Teufel los zu sein. Im Kerngebiet der geschützen See- und Fischadler brettert die Bundeswehr täglich in allen sensitiven Flughöhen dieser (und anderer !) geschützten Arten herum.

Obendrein tut sie so, als sei Mecklenburg-Vorpommern die gerenderte Landschaftsansicht eines Computerspiels. Auch Frau von der Leyen und Ihre verbandelten Parteigenossen und Militärs scheinen nicht die geringste Ahnung zu haben, was sie da jeden Tag weiter zerstören – mit stundenlangen, immer wiederkehrenden Luftkampfübungen, die es bis zum Herbst 2013 hier gar nicht gab – und seitdem einfach ohne Information und ohne Bürgeranhörung in praktisch wöchentlicher Dosiserhöhrung in die Landschaft gekippt werden. Dutzende Kampfjets, stundenlang, mehrfach am Tag – über dem Müritz Nationalpark, den Brutgebieten gefährdeter Arten, über Hiddensee und Rügen, über Stechlin-Ruppin, den Feldberger Seen usw?! Wo sind die Naturschautzverbände?! Warum hören wir nichts von denen, die doch wenigstens eine Position zur Aufhebung sämtlicher Kernschutzziele aller geschützten Naturlandschaften in der ED-R 401 MVPA NE erübrigen können sollten. Bei der Grünen Partei und ihren verpennten ex-friedensbewegten Altbarden von Bündnis90 wissen wir ja bereits, dass Sie den Kampfjetlärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg aktiv unterstützen (weil sie ihn nicht selber ertragen müssen). Von CDU, FDP, Freien Wählern (in Brandenburg regional stark), SPD usw. ist bekannt, dass sie das Thema abwürgen, verdrehen und ignorieren, inkompetent agieren, Un- (CDU) oder Halb-(SPD)Wahrheiten verbreiten – oder dumpf und stumpf Anfragen ignorieren (Freie Wähler). Aber die Naturschutzverbände? Wissen wir, ob sie sich für die geschützten Landschaften im Nordosten interessieren, sich für deren Schutz einsetzen? Oder gibt es auch hier wieder geschützte Landschaften (West) und geschützte Landschaften (Ost) – wie bei Bündnis90/Grüne?

Einwohner Region Malchin:

(…) Auch die Frequenz und Aggressivität der Übung ist ja drastisch ausgeufert. Seit einer Stunde hier dröhnende Übungen, gestern mit Tiefflügen über dem Malchiner See, einem der wichtigsten Nahrungsgewässer für See- und Fischadler. (…)

Haben Sie ähnliche Beobachtungen gemacht? Schreiben Sie uns! Politiker, Beschwerdestellen der Bundeswehr und die Presse werden Ihnen weder helfen, noch Sie wirklich anhören. Wir veröffentlichen Ihre Beschwerde! Schicken Sie uns Ihre Erlebnisse aus der „militärischen Kernzone“ Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg! Schreiben Sie an: edr401mvpa@posteo.eu  oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

23.8.2017_ militärischer Fluglärm in der gesamten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE über der Mecklenburger Seenplatte, Rügen, Hiddensee, Müritz und dem nördlichen Brandenburg (Wittstock, Rheinsberg, Zechlin, Stechlin-Ruppin, Feldberger Seen)

Heute mal ohne Bebilderung, ein Beitrag aus Röbel an der Müritz (bis zum Herbst 2013 relativ ruhig, seitdem ständige Erhöhung der täglichen Militärdosis, bis zum jetzigen täglich mehrfach auftretenden militärischen Fluglärm und dessen Abgas- und Schadstofffracht) und einer aus der Region Malchin/Teterow :

(…) An diesem Tag (23.8.2017 – Anm. Redaktion)  hatten wir ab etwa 15 Uhr das permanente Donnern der Jagdflieger in großer Höhe, aber ohne Kondenstreifen.

Um ca. 15:50 dann ein EXTREM tiefer (200m?) Überflug eines Jägers von Nord nach Süd etwas östlich von Röbel. Er ist aufsteigend in Richtung Osten abgedreht. (…)

Malchin / Teterow:

 (…) auch hier heute Morgen mit terroristischen Zügen, Luftkämpfe mit Tiefflügen, (…)

Stechlin-Ruppin:

Die üblichen Kampfjetorgien donnern im Himmel über Stechlin-Ruppin. Entweder direkt über der Region oder aus dem Himmel über der Müritz, Wittstock/Dosse, den Feldberger Seen.

Working the Backlog! Nachreichung: 17.8.2017 – aus der Sicht eines Landschaftsökologen aus Mecklenburg-Vorpommern | A landscape-ecologist expert voices concerns for protected rare species, endangered by raging militarisation of north east Germany

“ (…) habe gerade die Seite entdeckt bei der Recherche nach den aktuellen Geschehnissen. Utopische Vorstellung darüber was in der Presse zu finden, aber Eure Seite macht Mut. Komme gerade aus Greifswald wo letzte Nacht um Mitternacht mindestens acht Flugzeuge an einer größeren Übung teilgenommen haben, teilweise sehr hell und auffallend blinkend. Allerdings waren die Flugzeuge kaum zu hören, weil sie sehr langsam und anscheinend auch sehr hoch flogen. Gleiches Bild heute Abend am Malchiner See nördlich von Waren, diesmal allerdings ziemlich laute Übungen, mindestens vier blinkende Flugzeuge und wohl auch Eurofighter in der Luft. Bis jetzt, 23:15 Uhr immer noch ordentliches grollen am Himmel.

Als Landschaftsökologe mit Blick auf die Vogelwelt sind die immer krasseren Übungen in den Kernzonen der letzten deutschen Schreiadlerreproduktionsräume schon akut fragwürdig. Aber solch offensichtliche Nachteinsätze ein völlig neues Format, in meiner Erkenntnis.

Gibt es Wissen zu den massiven Übungen ?

Bin ziemlich viel im Land unterwegs und zu oft mit kopfschüttelndem Blick in den Himmel, (…)“

“ (…) vor einer Stunde drei Eurofighter im Verband gefolgt von weiteren zwei. (…)

So weit ich weiß haben weder NABU noch BUND in M-V je eine Stellungnahme zum Thema initiiert, (…) Wäre durchaus interessant die Auswirkungen, vor allem auf die Avifauna, mal näher zu beleuchten. Vor allem die extrem seltenen und störungsempfindlichen Arten wie Schreiadler und Schwarzstorch könnten evtl. mit Brutplatzaufgabe reagieren, wenn sie im Frühjahr zur Reviergründung durch Tiefflüge oder ähnliche Kampfjet-exzesse gestört werden.

(…)

Meiner Meinung ist es an der Zeit das sich die Naturschutzverbände mal mit der Thematik auseinander setzen.“

Diese Sorgen teilt die Redaktion! Wir fragen uns, wie es kommt, dass bis heute kein Naturschutzverband überhaupt mal Stellung bezieht – geschweige denn etwas zum Schutz der geschützten Naturlandschaften unternimmt, die seit vier Jahren zusehends in eine militärische Lärmmüllkippe verwandelt werden.

EN

This is an excerpt of a text in German.

A german landscape-ecologist warns of dangers to endangered species throughout the north east of Germany, triggered by daily and nightly extreme military air training, unfolding above huge parts of north east Germany´s protected and formerly de-militarized and tranquil natural landscapes, such as the UNESCO Natural World Heritage site Müritz/Serrahn.

The ecologist states they were lucky to find this website – which finally explained the extreme nightly buildups of aerial fighter jet noise pollution, stretching right out well past midnight, in some instances. Nightly mass-military-training populated areas of north east Germany have been observed throughout the last few days. The training had not been announced and only afterwards, some local papers explained a tiny fraction of the aerial exercises – upon, apparently, a whole lot of readers seeking information.