Wie in einem totalitären Land: Kampfjets über Stadtzentren im Nordosten Deutsc hlands

Da helfen keine Beschwerden, kein normaler Menschenverstand, keine Aussetzug von Tiefflügen. Nichts hilft. Die Luftwaffe ist inhaltlich nicht mehr erreichbar und besitzt, offenbar völlig unkontrolliert, Narrenfreiheit im Nordosten. Was juckt die Verantwortlichen in Kalkar die Gesundheit von ein paar hunderttausend Bürgerinnen und Bürgern im Osten – wo doch Luftkrieg so viel Spaß macht (glaubt man den Bundeswehr-Werbebotschaften auf ÖPNV und anderswo).

Üblicherweise steht in den ersten Antworten, die BeschwerdeführerInnen gegen Tiefflüge von der Bundeswehr erhalten, dass man selbstverständlich Ortschaften nicht absichtlich überfliege, dass die Piloten leider manchmal regelrecht überrascht vom Auftauchen einer Ortschaft sind (huch!) – und dann nicht mehr abdrehen können. Zum Beispiel weil die kleinen gallischen Dörfer versteckt im Wald in einer Senke liegen. Und so viele. Und so dicht beeinander! So, wie Großstädte an der Ostseeküste.

Diese Überraschungen erleben die Piloten der Bundeswehr im Nordosten immer wieder. Hier sollte ihr Langzeitgedächtnis besser trainiert werden. Denn sie fliegen immer wieder drüber: Rostock, Stralsund, Wismar, Neustrelitz, Neubrandenburg usw.

Zsätzlich gibt es noch etwas Neusprech bei der Abteilung „Militärischer Flugbetrieb: Informationen und Hintergründe“ der Luftwaffe:

“ (…) Für alle Flüge gelten als oberste Prinzipien:
– die Sicherheit im Luftraum,
– der ressourcensparende Umgang mit Mensch und Material sowie – möglichst geringe Beeinträchtigung von Umwelt und Bevölkerung. (…) “

Auszug aus Neusprech bei https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/das-luftfahrtamt-der-bundeswehr/militaerischer-flugbetrieb

Hintergründe und Angaben zu den Gründen, warum die ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 heimlich aktiviert wurde, haben wir hier zwar bis heute nicht finden können. Stattdessen haben wir folgende Beispielbilder vom Tage mal eben zufällig gefunden:

Huch!
„Doh!“
„Yikes!“


„Ah, Mist!“

Excruciating, deafening military air noise by Tornado fighterjet low level fly over in german tourist hub Rheinsberg / Zechlin, Ostprignitz-Ruppin

Dieser Artikel ist die angekündigte Fortsetzung zum Artikel vom 3.6.2020

LeserInnen sandten uns einen „Schnappschuß“ des werktäglichen Tornados über ihrem Wanderweg ein, inklusive Tonaufnahme des Lärmangriffs. Auf der folgenden Seiten verlinken wir darauf. Bitte beachten Sie, dass dies nur ein Beispiel für die werktäglichen militärischen Lärmattacken sind, die sich im Gebiet ED-R 401 MVPA NE so oder so ähnlich jeden Werktag an bzw. über vielen Orten ereignen.

2020-06-05-Tornado-Fighterjet-Weaponised-LowLevel-AfterBurner-ED-R-401-MVPA-NE-1
Tornado Kampfjet, vermutlich mit Bewaffnung, im Langsamflug über Rheinsberg. Deutlich erkennbar ist das orange glühende rechte Triebwerk des Tornados, was auf die Verwendung des Nachbrenners in niedriger Flughöhe schließen lässt.
2020-06-05-Tornado-Fighterjet-Weaponised-LowLevel-AfterBurner-ED-R-401-MVPA-NE-2
Der Tornado führte eine Kurvenbeschleunigung in niedriger Flughöhe aus. Im Rückstau des Triebwerks wurden stark gehörschädigende Lautstärken am Boden gemessen.

 

8. Mai 2020: Deutsche Luftwaffe veranstaltet zum Jahrestag der Befreiung Tiefflüge über mehreren Städten Mecklenburgs und Brandenburgs sowie die typischen Großmanöver zur Simulation des Luftkrieges über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Nicht nur der Tanker COBO fliegt wieder aus Köln-Bonn in das östliche Tankeroval der im Herbst 2013 heimlich eingerichteten militärischen Opakzone der Bundeswehr, ED-R 401 MVPA NE, ein, sondern auch zahlreiche Kampfjets befinden sich ca. 9 Uhr in nahezu sämtlichen „traditionellen“ Sektoren der ED-R 401 MVPA NE.

Zwischen 9 und 10 Uhr kam es am 8.5.2020 zu umfangreichen Luftbetankungsübungen. Zum Jahrestags des Kriegsendes des Zweiten Weltkrieges fällt der Bundeswehr nichts anderes ein, als zwei vollgetankte Kampfjets gezielt im Tiefflug über diverse Städte des Nordostens Deutschlands zu schicken. In Flughöhen um die 500m ging es so über Neustrelitz, Fürstenberg, Rheinsberg, Neuruppin, Brandenburg – danach schalteten die Piloten Bundeswehr-typisch die MODE S Transponder ab und waren für das bürgerbetriebene MLAT Sekundärradar eine Weile lang nicht mehr sichtbar.

Haben Sie diese Tiefflüge erlebt? Schreiben Sie uns, wo Sie diese Tiefflüge beobachtet haben.

Währenddessen gedenkt die Bundes- und Landespolitik in Berlin dem Ende des Zweiten Weltkrieges, mahnt vor dem Vergessen der Schrecken und der Verwüstungen, auch durch die Folgen des Luftkrieges. Die Nachrichten in ARD und ZDF sind voller Archivbilder vom zerbombten Deutschland und Europa. Der rbb berichtet von Glockenläuten zum Gedenken, dem Gedenken der Politikelite – und von Wasserbüffeln: ganze drei Artikel zum Auftauchen, zur Herkunft und zum Einfangen der Wasserbüffel beschäftigten die seichte Chefredaktion von rbb-Online. Dass die Bundesluftwaffe Business as Usual vor den Toren Berlins treibt und sogar noch einen deutlich nationalen bis rechtsnationalen Kommentar draufsetzt (gezielte Tiefflüge über Städten), ist dem rbb, ist der ARD, ist dem ZDF usw keinen Kommentar wert. Diese Nachricht müssen sich die BürgerInnen selber aus dem Internet klauben.

Was sich heute erneut wieder gezeigt hat: Offenbar hat die politische Elite des Landes Mecklenburg-Vorpommern dafür gesorgt, dass das westliche und mittlere Tankeroval der ED-R 401 MVPA NE kaum genutzt werden, das östliche dafür umso mehr. Auch wird die Erweiterung der ED-R 401 MVPA NE, die auch den Bereich der Landeshauptstadt Schwerin erfasst, praktisch nie „genutzt“. So kann das nämlich gehen, wenn man politische Vorgaben setzt und der Bundeswehr Grenzen in der Unkontrollierbarkeit setzt. Aber natürlich nicht dort, wo das politische Establishment der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern nicht wohnt.

Bitte senden Sie uns Ihre Beobachtungen des militärischen Wahnsinns in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu, damit eine Restöffentlichkeit zum Theme ED-R 401 MVPA NE auch gegen Zensurmaßnahmen der Landesrundfunkanstalten aufrecht erhalten werden kann.

08-05-2020-10-11-Uhr-Luftbetankung-Bundeswehr-Fluglaerm-MV-Brandenburg-ED-r-401-MVPA-NE

Tiefflüge-8-Mai-2020-Bundeswehr-Kampfjets-Neuruppin-ED-R-401-MVPA-NE

Zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs gedenkt die Bundeswehr sicherlich der „Kapitulation“ der Wehrmacht. Es wird völlig unsensibel weiter der Luftkrieg geübt. Zusätzlich gibt es Tiefflüge durch Bundeswehrkampfjets über Städten in Ostdeutschland. Geschichte verpennt, liebe Generäle? Oder eher Ehrung der Gründungsväter der Bundeswehr?

 

08-05-2020-09-10-Uhr-Tieffluege-Kampfjets-Bundeswehr-Luftbetankung-ED-R-401-MVPA-NE

COBO-Tanker-Luftbetankung-20-0508-ED-R-401-MVPA-NE

Bild oben: Luftbetankungen finden wie am Fließban über Deutschland statt.

Ebenfalls neu: die zentralen Hauptsektoren der ED-R 401 MVPA NE werden neuerdings in der sogenannten Belegungsplanung des Web Airspace Use Plan (Web AUP) der Bundeswehr einen Tag im Voraus veröffentlicht. Dabei wird nach Flughöhen differenziert. Tiefflüge kommen darin genausowenig vor, wie die Flüge in den Extension-Sektoren, die im Süden bis an die Berliner Stadtgrenze reichen und im Norden Rügen und Hiddensee erfassen (letzter werden regelmäßig militärisch im Rahmen der „Nutzung“ der ED-R 401 MVPA NE durch Kampfjets der Bundeswehr lärmverseucht). Außerdem erfolgt nicht immer eine Belegungsplanung. D.h. diese Belegungsplanung gibt nur teilweise das wider, was tatsächlich an Luftkrieg werktäglich über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg abgefeuert wird.

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Bild oben: Auszug aus der „Belegungsplanung“, wie sie im Web AUP der Bundeswehr online für den Jahrestag der Befreiung vom Faschimus für einen Teil der ED-R 401 MVPA NE herausgegeben wurde. Erkennbar sind die erschreckend langen Zeiträume, in denen auch am 8. Mai 2020 über anhezu gesamt Nordostdeutschland mit Luftkriegslärm und -Schrecken gerechnet werden muss. Tiefflüge sowie die Flüge über Rügen und Hddensee sowie alles, was so ca südlich von Rheinsberg donnert, sind in dieser Belegungsplanung nicht enthalten. Ebensowenig ist die westliche Erweiterung der ED-R 401 MVPA NE bis weit westlich von Schwerin enthalten. Fake am laufenden Band. Zu komplex für Journalisten. Also wird gleich mal gar nicht berichtet. Cybertruppe hat auch am 8. Mai 2020 wieder gewonnen!

 

30.4.2020: Im Tiefflug über Berlin und einmal quer durch die ED-R 401 MVPA NE – Kampfjets der Bundeswehr terrorisieren wieder den Nordosten Deutschlands und die Berliner

Noch während die erste Runde der werktägliche Luftkriegssimulationen über den ehemaligen Urlaubsregionen Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg abgefeuert wird, kam es am 30.4.2020 zu mindestens einem Tiefflug eines Bundeswehrkampfjets über Berlin, der den Berlinern den werktäglichen Sound von tieffliegenden Kriegswaffen näher brachte, der vor den Toren ihrer Stadt Alltag geworden ist. Praktisch die Methode der Fake-BI gegen (also für) Fluglärm aus dem Saarland: maximale Verteilung und Gesamtanhebung von Militärfluglärm, bis in die letzten Winkel der Bundesrepublik Deutschland. Unter dem Vorwand des grundgesetzlichens Gleichbehandlungsgebotes. Cleverer Bundeswehr-Coup, diese BI im Saarland!

COBRA musste dringend über dem Stadtgebiet in nur wenigen hundert Metern Flughöhe lärmen. Dringend! Hat der Andy Scheuer Rache an den Nord- und Ostberlinern geübt? Denn nur die wurden überflogen. Wurde doch sein bequemer Pendelflughafen nach Bayern, Tegel, dichtgemacht. Und selbst im Deutschlandfunk wurden „die Ostberliner“ ja als Schuldige identifiziert, die den „Westberlinern“ durch die Schließung von Andys Flughafen erhebliche Schmerzen bereiten würden. Ja, so kleinstaaterisch muß man Informationen erstmal twisten können, wie das der Deutschlandfunk kann, wenn es um Tegel geht. Kann natürlich auch die gleiche Inkompetenz und das gleiche Desinteresse sein, das der Deutschlandfunk auch der Remilitarisierung eines Viertels seines Sendegebietes entgegenbringt. Auf jeden Fall muss Andy bald bis nach Schönefeld fahren, um zum Abendbrot rechtzeitig in Bayern zu sein! Er denkt bestimmt, da wäre immernoch „Zone“. Dabei ist die schon seit Jahren nördlich von Berlin. Auf jeden hat´s schön tiefflugteschnisch gedonnert, lieber Andy & lieber Amtshelfer. Habt ihr fein gemacht. Die ED-R 401 MVPA NE wurde ja auch vom Infrastrukturministerium aktiviert. War zwar schon 2013 – da war an einen Ministerposten für die CSU noch nicht zu denken -, aber bestimmt ist die CSU trotzdem Stolz auf diese opakeste Militärunterstützung aller Zeiten. Andys Ministerium hat Übung in skandalösen Vorgängen, Intransparenz und Selbstbedienung. Aber vielleicht ist das auch nur eine sarkastische Vermutung von Kaputzenträgern, die mit grünen Lasern Kampfjets abschießen. Achtung Nordkurier: sofort Bild von Kaputzenträger mit grünem Laser Photoshoppen und Titelbildaufmacher! Schnell!

Anschließend ging´s wieder zurück zur Kampfjetrotte, aus der COBRA wahrscheinlich kam – aus der ED-R 401 MVPA NE, der im Herbst 2013 heimlich und opak aktivierten und seitdem ständig erweiterten militärischen Übungszone, die bis an die nördliche Stadtgrenze Berlins reicht. Natürlich nicht bis nach Bayern.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels führt der Kampfjet COBRA weitere Tiefflüge im Militärgebiet Mecklenburg-Vorpommern aus.

Die Flugzeuge der Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH sowie einige der an den Lärmrunden über Mecklenburger Seenplatte und Hiddensee beteiligten Kampfjets fliegen derweil in großen Flughöhen nach Schleswig-Holstein zurück. Sie sind als wieder extra zum Lärmen nach Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg geflogen.

PIRATEs of the Steinhoffian(s) – überfallsartige Kampfjet-Tiefflüge der Bundeswehr über Ostprignitz-Ruppin, oder: Piraten im Garten!

Auch am 15.4.2020 kam es zwischen 15 und 16 Uhr im Raum Rheinsberg/Zechlin zu militärischen Tiefflügen durch Kampfjet(s) der Bundeswehr. Während die Brandenburger Landesregierung mit Unterstützung des rbb weiterhin behauptet, dass mit Tiefflügen in Folge der heimlichen Aktivierung der größten und extremsten militärischen Luftkriegsübungszone Europas, ED-R 401 MVPA NE, „nicht zu rechnen“ sei und ansonsten bis heute keine inhaltliche Position zum Vorgang ED-R 401 MVPA NE besitzt (Landesregierung) bzw. das Thema zensiert (Rundfunk Berlin-Brandenburg), kann die Bundeswehr weiterhin weitgehend unkontrolliert in nur ein- bis zweihundert Metern Höhe mit Kampfjets über die Häuser hunderttausender EU-Bürgerinnen donnern. Dass sie das auch im Frühling über Naturparks, Landschaftsschutzgebieten usw. tun kann, ist Ausdruck des Desinteresses und der Abwesenheit von Kompetenz bei CDU, SPD, Grünen (und AfD, FDP, Freie Wähler sowieso). Diese Parteien förderten die Ausweitung der Kriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE seit ihrer undemokratischen Aktivierung im Herbst 2013.

Ein Kampfjet mit dem Rufnamen PIRAT kachelte also wieder einmal in der Flughöhe von Greif- und Großvögeln – und im konkreten Fall wieder einmal in räumlicher Nähe und gleicher Flughöhe, gleichzeitig, zu einem sogenannten „Sportflugzeug“ – mit mehreren hundert Stundenkilometern über die Dörfer und Ortschaften, die Wälder und Felder der ehemaligen touristischen Region Ostprignitz-Ruppin. Gekommen ist der PIRAT aus Schleswig-Holstein – bekanntermaßen Home of the PIRATEs… Der Tiefflug zum Frühlingsvögelkillen nach Rheinsberg war bestimmt dringend notwendig und CO2-Neutral (?). Während Berliner per Verordnung eines SPD-Landrates und des Rheinsberger Bürgermeisters im Namen der Corona-Bekämpfung in diesem Landkreis gemobbt werden und das benachbarte Land Mecklenburg-Vorpommern die Grenzen für „Ausländer“ geschlossen hat, dürfen Bundeswehr-Kampfjets selbstverständlich in Tiefstflügen weiterhin die Landesgrenzen überfliegen. Offenbar ist es genau das, was die Mecklenburger und Brandenburger in Quarantäne zu Hause brauchen: Kampfjets im Tiefflug über´m Haus. So besteht wenigstens die Chance, dass sie nicht an langer Weile sterben…

Der Kampfjet PIRAT flog, im Tiefflug aus Schleswig-Holstein kommend, nach seinen überfallsartigen Tiefflugattacken auf Einwohner von OPR in Richtung Müritz weiter, denn dort muss auch ganz dringend über den schönsten Naturlandschaften des Nordostens Deutschlands in niedriger Höhe mit Kampfjets mindestens einmal am Tag die Bevölkerung überfallsartig gefährdet werden.

Denn Steinhoffia muss gewappnet sein – gegen die EU-Bürger*innen, die dort immer noch wohnen! Irgendwann wird man sie mit Luftkriegsgedöns vertrieben haben. Dann gibt´s Liveübertragungen von Bundeswehrlobreden von den Marktplätzen zwischen Bergen auf Rügen und dem Zentralkomitee der paramilitärischen Einheitspartei B90/Grüne OPR in Neuruppin, im Programm von rbb und ndr.

Vielen Dank an die zahlreichen MODE S MLAT Receiver im Lande! Nur selten gelingt eine Dokumentation von Routine-Tiefflügen mit Kriegswaffen über dicht besiedeltem Gebiet in Europa.

15.4.2020 Fluglärm in mehreren Wellen, BULL, PIRAT

Wieder Machogehabe (BULL) und Schuljungenphantasien (PIRAT) in der Zone. PIRAT war bis auf ca. 150m hinunter über einem Großteil Nordostdeutschlands unterwegs. Weder ist das notwendig, noch ist das zulässig. Aber das interessiert eine Bundeswehr, die über eine Tiefflugflatrate verfügt und ansonsten keiner ernsthaften Kontrolle unterliegt, natürlich herzlich wenig.

(Die Angaben basieren auf den Internetradars adsbexchange.com sowie radarbox24.com und können aus technischen Gründen unvollständig sein. Bitte unterstützen Sie die Plattformbetreiber, damit es weiterhin wenigstens minimale Transparenz für Bürger geben kann.)

Frühlingsvögel totkacheln & more: 7.4.2020 – Bundeswehr Kampfjet terrorisiert Rheinsberg im Tiefflug

Wenn viele Leute zu Hause bleiben müssen, kann man die besonders gut an das neue alte Normal „gwöhnen“, welches seit Herbst 2013 in Ostprignitz wieder gilt (vorher schon bis 1989): Militärischer Fluglärm und Tiefflüge von Kampfjets. Übrigens, liebe ex-Anti-Bombodromler – dieser Kampfjet flog so auch über die angeblich „Freie Heide“, von dort kam er in dieser Höhe angeschossen …

Frage: Reichen ca. 100 Höhenmeter Abstand aus, damit sich der Pilot nicht mit Corona infiziert? Oder sollten es doch lieber die vorgeschriebenen 300m sein?

Die zahlreichen Großvögel, die in der von diesem Tiefflug genutzen Flughöhe über den überflogenen Feldern herumfliegen, dürften tot herunterfallen, wenn sie von so einem Kampfjet getroffen werden. Man kann nur hoffen, dass nicht stattdessen der Kampfjet herunterfällt – sagen wir mal, bei einer Kollision mit zwei panischen Kranichen, die hier oft auf den Feldern rasten. Natürlich gibt es da noch die Greifvögel aller Art, in gleicher Flughöhe. Besonders an sonnigen Tagen, wie dem heutigen, schrauben sie sich in der Thermik hoch in die Lüfte. Mit Kampfjets konnte die Evolution nicht rechnen. Und laut Brandenburger Landesregierung ja selbst das Testvieh am Boden nicht! Vor zwei Tagen hatte hier ein Redakteur über die Merkwürdigkeit der Benennung dieser Kampfjets nachgedacht. Vielleicht stecken ja doch ganz andere Intentionen hinter Benennungen wie RAPTOR und EAGLE…

Einsendung einer LeserIn aus Ostprignitz-Ruppin:

Bundeswehr-Kampfjet fliegt am 7.4.2020 um zwischen 15 und 16 Uhr im Tiefstflug über Rheinsberg in Ostprignitz-Ruppin. Höllenlärm zerreißt überfallsartig den sonnigen Frühlingstag. Der Kampfjet flog in ca. 100m über den Urlaubsort Rheinsberg. Die Aufnahme ist aufgrund des infernalischen Lärms übersteuert.
Tiefflüge wie dieser sind regulärer Bestandteil und Folge der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Lärmsenke ED-R 401 MVPA NE.

A Bundeswehr fighter jet (probably Tornado) brings shock& awe to Rheinsberg village on April 7th 2020. At one second, a sunny spring day with birds singing is to be heard, the next second, hellish noise breaks loose (thus, this recording is way over the max levels).
According to the oberver who sent in the attached file, the fighter jet flies about 100m above ground. As you can hear, the noise is terrorising.
Flights like these have been the new „normal“ in the north east of Germany, ever since secretive military air noise sink, ED-R 401 MVPA NE, the EU´s most extreme military air warfare training zone, had been secretly activated in fall 2013. Super low level flights that are non-traceable by MODE S MLAT (Multilateration) are occuring on a regular basis all throughout the holiday regions of the north east of Germany. Huge risks are being accepted, in order to keep a week-daily war fare simulation ongoing above most parts of north east Germany. (Two Eurofighter jets crashed amidst a fully packed summer holiday hub in summer of 2019 – with Bundeswehr covering up follow ups as to the actual levels of pollution and contamination that those jets have probably caused in a pretty large stretch of the Müritz-region, also known as a National Park, to many tourists.)

ED-R 401 MVPA NE had been secretly activated in fall of 2013. It has been geographically extended in a similar secretive fashion, ever since. Super low level flights are a result of regular air war fare training patterns, as carried out multiple hours per day, every weekday, in ED-R 401 MVPA NE, north east Germany.

Please send us your sightings and observations of military air training when in the area.

 

17.2.2020 bis 18.2.2020 – 75 Jahre Bombenangriff auf Dresden und Gedenken an die Folgen von Luftkrieg und Luftwaffe. Was macht die Bundesluftwaffe da so?

Gehört zu:

https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/02/13/13-2-bis-14-2-2020-75-jahre-bombenangriff-auf-dresden-was-macht-die-bundesluftwaffe-da/

Wir gucken trotzdem mal auf die Eckdaten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

Die vier Hauptangriffswellen dauerten bis zum 15.2.1945 an. Der 14.2.2020 war leider ein Freitag, da sind die Öffnungszeiten der ED-R 401 MVPA NE leider sehr begrenzt, man muss „schon“ am frühen Nachmittag den Luftkriegsübungsbetrieb einstellen. Naja, macht nix, holt man am Montag nach. Und weil ja eben auch der 15.2.2020 dann leider ein Sonntag war – hm – verschieben wir den Sonntag auf Dienstag. Dicht genug dran an den 75-jährigen Gedenktagen zu den Folgen von Krieg und Luftwaffe ist der auf jeden Fall. Da könnte man´s mal ruhiger angehen. Oder eben auch so richtig dröhnen lassen. Natürlich entschied sich die Parlementsarmee, wir hoffen doch, gut parlamentarisch kontrolliert, für letzteres.

17.2.2020, Deutschland, EU – Konzept „Military Variable Profile Area“ (auch als Wohn- und Arbeitsort, Erholungsregion, Naturlandschaft, geschützte Natur, Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bekannt) in Aktion:

Nebenfrage: Mit welcher Airline fliegen Sie eigentlich?

12.42 Uhr KLM fliegt genau durch einen Knäul sich prügelnder Kriegseisen (IRON) über Friedland/Jarmen, gegen 13.30 Uhr führen IRON Tiefflüge im nördlichen Teil der Zone aus, direkter Bestanteil ihrer Übungsmuster im Luftraum der ED-R 401. Auch, wenn dieser Fakt die Statistik komplettiert.
12.55 Uhr – Lufthansa fliegt durch Übungssektor der IRONS bzw. dicht genug an ihnen vorbei. 13 Uhr – SAS fliegt durch Übungssektor IRONS bei Jarmen.
14.08 Uhr – bis 14.15 Uhr Schwedische Linienmaschine fliegt durch aktiven Luftbetankunssektor zwischen Fürstenberg, Neustrelitz, Neubrandenburg, Jarmen.
15.11 Uhr – RYAN Air fliegt in räumlicher Nähe zum COBO, kurz vorher fliegen Easyjet und Norwegian dicht am Übungssektor entlang

13.40 Uhr – Cobo Lufttanker taucht auf, Kampfjets mit JUDGE Rufzeichen verlärmen die Landschaft bei Stralsund.

Militärflugzeug BOX im Tiefflug nei Gnoien.

13.30 Uhr – BULL 1 und 2 tauchen bei Plau und Krakow am See / Müritz auf – und lärmen ordentlich herum, die Schießeisen COLT 1,2 und wer-weiß-wieviele-tatsächlich kommen zum Tanken in´s östliche Tankeroval und ziehen sich ein bissl JP8 über Jarmen, Fürstenberg, Wesenberg – und wie diese Erholungsgebiete alle heissen.

15.20 Uhr schickt abschließend einen Testflug durch die Eurofighterzone.

18.2.2020

9 Uhr – „RAVEN“ gerufene Kampfflugzeuge terrorisieren die EinwohnerInnen zwischen Tribsees, Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Nur einen Überschallsteinwurf davon entfernt verseuchen die STONEs den Himmel z.B. über Meyenburg, Plau am See und Putlitz militärisch, anschließend geht´s zur Erholung noch im Tieffug über das Müritzgebiet (aber Achtung, Bomber, nicht vom Wege abkommen, keine Tiere erschrecken – Nationalpark! [und National – hey… erinnert ein bißchen an die Nationale Front der deutschen Medien, wenn´s um die ED-R 401 MVPA NE geht – also eigentlich leider doppelt so geil ;])

Klar, gegen 12.20 Uhr kommt mal wieder der Eurofighter-Hersteller Airbus die lieben Kleinen checken. Testflug quer durch die Zone.

13.30 Uhr – es geht erneut los: Diverse Kriegsjets, z.B. die COLTs (für alle Fälle?) dröhnen in den östlichen Sektoren über Neustrelitz, Fürstenberg bis Leutz, Demmin, Jarmen, massiv über Altentreptow, Burg Stargard, Neubrandenburg, Penzlin. Die Kampfjets mit dem Callsign BULL verderben das Klima derweil so zwischen Malchow, Krakow am See, Teterow, Güstrow, Waren, Müritz, generell die gesamte Mecklenburgische Seenplatte. Beeindruckend, Genossen! Noch planvoller, als vor 1990!

14.37 Uhr Start der Kampfjets mit Rufzeichen SCARE wird per MLAT festgestellt, die lärmen dann bis bis ca. 15.30 über Plau am See und im Raum Müritz, um 15.30 Uhr erscheint ein bisher unbekanntes Rufzeichen, TRIPLE11, im Tiefflug, auf dem Internetradar und in den Ohren so einiger unfreiwilliger Kombatanten am Boden.

Visualisiert wird hier der militärische Flugbetrieb für diesen Tag, wie er mittls der bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerke erfast werden konnte. Dargestellt werden auszugsweise Zeitabschnitte, zu denen Beobachtungen vorliegen oder zu denen im MLAT-Radar Luftkampfübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE erfasst werden konnten. Diese Visualisierung zeigt nur den Trend. Die Bundeswehr arbeitet aktiv an der Verhinderung der offenen Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Flugstunden ihrer Kampfjets im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Großübungszone ED-R 401 MVPA NE. Zu diesen Bemühungen gehören vermutlich die „versehentliche“ Abschaltung von MODE S Transpondern, die „versehentliche“ Aktivierung in nur einem Teil der übenden Luftfahrzeuge, die technische Verhinderung der Ausspielung von MLAT-Positionsdaten in Ecthzeit im Internet. Wenn Sie an Ihrem Aufenthaltsort, irgendwo im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, Luftkriegsdröhnen oder überfallsartige Kampfjettiefflüge erleben, während Sie auf den verschiedenen Online-Flug-Trackern keine Luftfahrzeug an Ihrem Standort sehen können, so ist das der Normalzustand im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Militärischer Fluglärm trägt dutzende Kilometer weit. Sie hören ihn, wenn die eigentlichen Übungen kilometerweit entfernt von Ihrem Standort stattfinden. Tiefflüge können im Nordosten Deutschlands, in dem es nur wenige MODE S Empfangsstationen gibt, nur gelegentlich per MLAT sichtbar gemacht werden.

Folgende Parteien finden diesen Zustand super: SPD, Grüne, AfD, CDU, FDP. Fragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n! (Viel Glück!)

13.2. bis 14.2.2020 – 75 Jahre Bombenangriff auf Dresden. Was macht die Bundesluftwaffe da?

Ach stimmt ja – Luftkrieg üben! Klar, wie konnten wir nur diese Frage stellen.

Wir gucken trotzdem mal auf die Eckdaten:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/videos/er-hjo-er-jahrestag-bombardierung-dresden-100.html

13.2.2020 – in Nordostdeutschland, über nach 1990 mühsam entmilitarisierten ruhigen Erholungsregionen und Naturlandschaften:

8.30 Uhr, Start von diversen Kampfflugzeugen mit den Rufzeichen PRIMR (Tankflugzeug Airbus A400M), TORO, IRON, RAGET, SCARE(drastische kurvenflüge, Höhenänderungen im Gebiet Altentreptow/Müritz, die mit üblen Nachbrennergeräuschen einhergehen), GAF685 (tiefer Schleifenflug im Gebiet von Rostock Laage) – ein Teil der Kampfjets fliegt zum sog. Tankeroval im Osten der Flugzone, welches in den letzten Monaten oft „aktiviert“ wurde. Es erstreckt sich in etwa zwischen Jarmen und Fürstenberg an der Havel, darunter die großen Städte Neubrandenburg und Neustrelitz. Hotspot der ersten „übungsrunde“ des Tages waren wieder Krakow am See, Plau am See, das gesamte Gebiet Müritz / National Park, die Städte und Orte Röbel, Waren, Nossentin, Teterow – sie dauerte bis ca. 11.30 Uhr an.

Besonders deutlich wird bei den Übungen des Luftkrieges am Jahrestag der Bombardierung Dresdens erneut der zusätzliche Fluglärm, der durch die Unterstützung bzw die Teilnahme der Übungsflugzeuge der in Rostock Laage ansässigen PTO GmbH an den diversen militärischen Übungsflügen entsteht. Seit Monaten kann eine stetige Zunahme von zweimotorigen, lauten Kleinflugzeugen beobachtet werden, wie unmittelbar in räumlicher Nähe zeitgleich zu übenden Kampfjets fliegen. Zusätzlich erzeugen diese Kleinflugzeuge per schierer Zahl eine Art „Flugbwegungsnebel“ rings um aktive militärische Übungssektoren. Ein logischer Schluß aus diesen Beobachten ist, dass die PTO GmbH zu einem Großteil ihr Geld mit der Teilnahme an den werktäglichen Militärorgien im Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verdient.

Auch auf den MLAT-Aufzeichnungen ist zu sehen: Zwischen 13 Uhr und 13.30 Uhr ist die PTO an diesem Tag deutlich umfangreich unterwegs, gleichzeitig erfolgt ein militärischer Testflug.

Kurz darauf verlärmen Kampfjets mit dem Rufzeichen JUDGE die angeblichen Urlaubsregionen im Gebiet Tribsees, Krimmen, Barth/Zingst, Stralsund.
Die japanische Fluggesellschaft JAL wird derweil quer durch diesen aktiven Sektor geroutet. Natürlich weit oberhalb der übenden Kampfflugzeuge – dennoch: nur in der ED-R 401 MVPA NE wird kenzeptionsgemäß die routinemäßige und weitgehende Vermischung des zivilen mit dem militärischen Flugbetrieb gefördert und betrieben. Die daraus resultierenden Risiken waren bislang keiner im Bundestag vertretenen Partei einen Kommentar wert.

Am Nachmittag des 75. Jahrestages der Bombardierung Dresdens tauchten dann ab 14.30 Uhr noch diverse Kampfjets mit den Rufzeichen STONE bei Demmin, RAGET bei Neukloster im Westen der Zone, IRON bei Rostock, LIONT bei Sternberg, Goldberg, Warin (im Tiefflug), anschließend erfasste das bürgertriebene Internetflugradar noch einen typischen Airbus Testflug. Siehe auch https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/02/10/ ->

Die aktiven Übungssektoren der Flugzone ED-R 401 MVPA NE werden an diesem Tag zum Beispiel durch die Piloten der Airlines FINAIR, SWISS und RYANAIR durchflogen. Und das, obwohl dazu keine Pflicht besteht. Jeder Pilot entscheidet über die sicherste Routenführung selbst. Deshalb sieht man auch immer wieder viele Linienflüge, die weite Umwege fliegen, um laufenden Luftkriegsübungen über dem Nordosten Deutschlands aus dem Wege zu fliegen.

14.2.2020

8.50 der berüchtigte COBO-Lufttanker der Bundeswehr fliegt aus südwest in das östlichste Tankeroval der Bundesrepublik, welches sich ca. von Jarmen/Altrentreptow, über Neubrandenburg und Neustrelitz, bis nach Fürstenberg/Havel erstreckt. Luftkriegsbetankungsübungen sind so z.B. regelmäßig gut bis nach Greifswald oder das vermeintlich idyllische Rheinsberg in Ostprignitz-Ruppin zu hören. Aber natürlich nicht im Rathaus der beiden Städte.

Diverse Luftkriegswaffen mit den Rufzeichen COLT, JUDGE, SNAKE, BULL führten gegen 10.45 Uhr Tiefflüge in der westlichen Zonenerweiterung bei Neumünster, Warin, Sternberg aus. Die Richter der Rotte JUDGE kamen im Tiefflüg gegen 11 Uhr in der westlichen Zonenerweiterung bei Sternberg und Güstrow zum Einsatz gegen … äh … die Bevölkerung(?) zum Urteil. Die Flugschule PTO sorgte derweil für flächendeckenden zusätzlichen Fluglärm in fast allen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten Flugzone, ED-R 401 MVPA NE. Die Flugzeuge der PTO waren es auch, die auf den Positionen aktiver Kampfjetgemenge zeitgleich umherflogen. Selbstverständlich ist das purer Zufall, Herr Geschäftsführer.

Linienflüge von EasyJet, aus Malta, Belgien, Norwegen, Schweden und Österreich flogen direkt über aktive Luftkampfübungen hinweg.

Gegen 13 Uhr flog der Eurofighter-Hersteller Airbus ein bis zwei Testflüge, wie gewohnt, durch die Zone.

Visualisiert wird hier der militärische Flugbetrieb für diesen Tag, wie er mittls der bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerke erfast werden konnte. Dargestellt werden auszugsweise Zeitabschnitte, zu denen Beobachtungen vorliegen oder zu denen im MLAT-Radar Luftkampfübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE erfasst werden konnten. Diese Visualisierung zeigt nur den Trend. Die Bundeswehr arbeitet aktiv an der Verhinderung der offenen Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Flugstunden ihrer Kampfjets im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Großübungszone ED-R 401 MVPA NE. Zu diesen Bemühungen gehören die aktive Abschaltung von MODE S Transpondern, die Aktivierung in nur einem Teil der übenden Luftfahrzeuge, die technische Verhinderung der Ausspielung von MLAT-Positionsdaten im Internet. Wenn Sie an Ihrem Aufenthaltsort, irgendwo im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, Luftkriegsdröhnen oder überfallsartige Kampfjettiefflüge erleben, während Sie auf den verschiedenen Online-Flug-Trackern keine Luftfahrzeug an Ihrem Standort sehen können, so ist das der Normalzustand im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Militärischer Fluglärm trägt dutzende Kilometer weit. Sie hören ihn, wenn die eigentlichen Übungen kilometerweit entfernt von Ihrem Standort stattfinden. Tiefflüge können im Nordosten Deutschlands, in dem es nur wenige MODE S Empfangsstationen gibt, nur gelegentlich per MLAT sichtbar gemacht werden.

Folgende Parteien finden diesen Zustand super: SPD, Grüne, AfD, CDU, FDP. Fragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n! (Viel Glück!)

7.2.2020 – massiver militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Auch am 7.2.2020 wurde der Nordosten Deutschlands durch die Rotten der Bundeswehr aus Rostock Laage militärisch mißbraucht.

Visualisiert wird hier der militärische Flugbetrieb für diesen Tag, wie er mittls der bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerke erfast werden konnte. Dargestellt wird der Zeitraum zwischen 10.15 und 11.30 Uhr. Diese Visualisierung zeigt nur den Trend. Die Bundeswehr arbeitet aktiv an der Verhinderung der offenen Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Flugstunden ihrer Kampfjets im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Großübungszone ED-R 401 MVPA NE. Wenn Sie an Ihrem Aufenthaltsort, irgendwo im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, Luftkriegsdröhnen oder überfallsartige Kampfjettiefflüge erleben, während Sie auf den verschiedenen Online-Flug-Trackern keine Luftfahrzeug an Ihrem Standort sehen können, so ist das der Normalzustand im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Militärischer Fluglärm trägt dutzende Kilometer weit. Sie hören ihn, wenn die eigentlichen Übungen kilometerweit entfernt von Ihrem Standort stattfinden.

Am 7.2. kam es z.B. zwischen 10.15 Uhr und 11.30 Uhr zu multiplen Luftkriegszenarien in den nördlichen und zentralen Sektoren der Luftkriegsübungszone Mecklenburg-Vorpommern / nördliches Brandenburg ( = ED-R 401 MVPA NE).

Die Landschaften dröhnten militärisch, zwischen Darß/Zingst und Ostprignitz-Ruppin war dem Militärlärm kaum zu entkommen. Per MLAT Radar lassen sich (wie anhängend) Hotspots der militärischen Verdröhnung in den Urlaubsgebieten Mecklenburger Seenplatte / Müritz Nationalpark und bei Darß/Zingst/Stralsund ausmachen. Auch das Bisosphärenreservat Südost-Rügen wurde erneut als militärische Fluglärmsenke durch die Genossen mit dem Rufzeichen SNIPR mißbraucht. Gegen 11.13 Uhr schlossen diese ihre Luftkriegsrunde mit Tiefflügen im Raum Dargun/Malchin ab. Dazu gehen die Kampfjets aus ihren Übungsmustern im Luftraum unmittelbar in den Tiefflug über. Die Tiefflüge sind integraler Bestandteil aller Flugübungen, die im Luftraum der ED-R 401 MVPA NE stattfinden. Lassen Sie sich nicht auf die Erbsenzählerei der Nebelkerzenwerfer bei Bundesregierung, CDU, AfD, SPD und Grünen ein. Die Tiefflüge sind Bestandteil und Folge des Konzeptes ED-R 401 MVPA NE.
Gegen 20 Uhr durfte die Gruppe SPARK nochmal so richtig bei Sanitz/Tessin herumlärmen.

Von SPD und Grünen gibt es dazu keinerlei Positionierung. Bis heute liegen zahlreiche zugesagte Stellungnahmen dieser Parteien nicht vor.