8.8.2017 – Müritz / Mecklenburg Lakes / Brandenburg Lakes / Baltic Sea – aerial condensed military air noise terror throughout north east Germany

11:35 Uhr: seit über einer Stunde ununterbrochener Flugbetrieb (erst unhörbar, jetzt ab und zu die typischen Kampfjet-Geräusche) in großer Höhe.

Der Himmel ist großflächig voller Kondensstreifen.

EN – report by a Müritz / Mecklenburg Lakes resident / visitor:

11.35 CEST: for over one hour, ongoing military flight training (not audible, at first, now, on and off, typical fighter jet noise) in high altitude.

The sky is full with condensation trails.

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Bundeswehr-Terrorbrigade on a grand day out: LION, THOR, SMASH, RAPTOR, SCARE, JUDGE, BULL, STONE, PRIMR, COBO

Die teilzensierende / Bundeswehr-gehackte Website adsbexchange.com zeigt die Spitze des militärischen Eisberges, wie er sich auch heute wieder über die ehemals stillen Naturlandschaften des Nordostens schob – und dort in Flächenverlärmung und Militärterror zerfloss. Von früh bis spät terrorisierte die Bundeswehr unter Aufbietung einer erneut eskalierten Flotte (in Anzahl der Flugzeuge und räumlicher und zeitlicher Ausdehnung des simulierten Luftkrieges) die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs.

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Die wichtige Mission des PRIMR: eine Stunde Flugrunde drehen und Bürger terrorisieren. Dringend auch über der Brandenburger Seenkette. Gut für die, die hier Sommerferien machen. Noch besser für die, die hier wohnen.

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Die Bundeswehr schickt ihre halbe Flotte in die ED-R 401 MVPA NE (rechte Spalte Bild oben)

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Frieden nach Bundeswehrgeschmack: Umwandlung von geschützten Naturlandschaften in militärische Lärmsenken, Fuel-Dumps und „militärische Kernzonen“. Nein, bei den „Russen“ war´s eben nicht schlimmer!

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SCARE & co haben ihrem Namen wieder alle Ehre erwiesen – und Politiker wissen nicht einmal, welche Namen „ihre“ Kampfjets da tragen, während sie täglich die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg terrorisieren.

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Muss auch sein: Flächenverlärmung per Kampfjetarmada des nördlichen Teils der Zone ED-R 401 MVPA NE.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lärmen sie noch viel mehr morgen…

 

 

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10.4.2017 – extreme militärische Flugverlärmung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg | extreme military air noise above the Brandenburg and Mecklenburg Lakes region of north east Germany

On April 10th 2017, heavy military air noise, emitted by multiple fighter jets, blanketed sensitive, formerly tranquil and strictly protected natural habitat areas ( such as the MÜRITZ UNESCO Area, Feldberg Lakes Area and more) all throughout north east Germany, again (as every day). Affected were towns, villages and cities. Attached are some screenshots of the day, showing the X. air wave of the day. In between 15.00 h and 16.15 h CEST up to seven visible Typhoon or Tornado fighter jets plunged the entire area of north east Germany in rumble and thunder of military air training patterns on the extreme side. Flown in great hights and low level formations, the noise spread all over the country side, infiltrating and poisoning even far away areas. Low level flights spread high amplitudes of military fighter jet noise across the country.
Attached images carry a time stamp in their respective file name. Some or most carry a visible time stamp too.

Have you observed the military noise rounds? Please be in touch, forwarding your observation. Write to edr401mvpa@posteo.de We will publish your observation and make your opinion known to the obfuscating militarists responsible.

DE

Auch am 10.4.2017 wurde die fortschreitende Militarisierung des Alltags der Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg umfassend von der Bundeswehr diktiert: In X Lärmwellen zogen die Eurofighter und Tornados der Bundeswehr, zusammen mit denen sich als „zivil“ tarnenden Lear Jets der Gesellschaft für Flugzieldarstellung marodierend durch den Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg.
Sämtliche westlichen sowie die zentralen östlichen und südlichen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich in den „militärischen Regelflugbetrieb“ überführten militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA North East schienen heute zum Ziel der militärischen Lärmschleudern geworden zu sein.
Die anhängenden Momentaufnahmen zeigen die X. Lärmwelle des Tages, zwischen 15 und 16.15 Uhr.
RAVEN 1 und 2, STONE, SPARK 2 und 3, GFD5B, GFD7 waren zeitweise auf dem virtuellen Radar nachweisbar. Ihre irren Flugmuster sind in den Anhängen zu diesem Artikel dargestellt.
Zusätzlich zu diesen Militärjets flogen zivile Maschinen von z.B. Air Berlin durch aktive Übungssektoren der Zone.
Zusätzlich kreuzte ein militärisches Luftfahrzeug der Niederlande den laufenden Eurofighter Übungsbetrieb der Bundeswehr.

Haben Sie diesen Lärm gehört? Möchten Sie Ihre Beobachtungen veröffentlichen? Schreiben Sie uns: edr401mvpa@posteo.eu

Momentaufnahmen des militärischen Wahnsinns über den Mecklenburger und Brandenburger Seen. Überdenken Sie Ihre Urlaubsplanung! Dieser Militärlärm ist im Sommer besonders stark und bis in die späten Abendstunden über allen ehemals ruhigen Naturregionen hörbar, die Opfer der heimlichen Einrichtung der Militärzone ED-R 401 MVPA NE geworden sind.

17.3.2017: Die STONEs kommen nach Mecklenburg-Vorpommern! | Mecklenburg-Vorpommern Lakes Region: totally stoned!

Lärmwelle 1, ca 9 bis 10 Uhr

Lärmwelle 2, ab 13.50 Uhr (siehe weiter unten)

Routinemäßige Militarisierung von Mecklenburg-Vorpommern, auch am 17.3.2017 gut zu beobachten. Die Bürgerversuchskaninchen in den nördlichen Sektoren der „Zone“ werden in Lärmwelle des 1 des Tages durch die beliebte Gruppe „STONE“ beschallt. Warum das nicht in der Zeitung stand?

EN

Military noise wave no. 1 of the day, 8 – 9 CET

Military Noise Wave no. 2 of the day, commencing 13.50 CET (see below)

Routine daily militarisation of formerly quiet and peaceful areas in the north east of Germany can be observed today again. The well known band „STONE“ is rocking the landscape, by way or archaic machines that spread thunder, noise, exhaust across the country. Great! Thanks! Too bad it wasn´t advertised in the papers – now was it?

Eurofighter Flugmuster Mecklenburg Vorpommern Typhoon Flightpatterns
Eurofighter Flugmuster, Militarisierung, Militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern, Lärmwelle 1 des Tages 17.3.2017.
Daily militarisation of formerly quiet peaceful Mecklenburg-Vorpommern Lakes region of north east Germany. Typhoon fighter jet flight patterns. STONE
Eurofighter Flugmuster Mecklenburg Vorpommern Typhoon Flightpatterns
Eurofighter Flugmuster, Militarisierung, Militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern, Lärmwelle 1 des Tages 17.3.2017.
Daily militarisation of formerly quiet peaceful Mecklenburg-Vorpommern Lakes region of north east Germany. Typhoon fighter jet flight patterns. STONE
Eurofighter Flugmuster Mecklenburg Vorpommern Typhoon Flightpatterns
Eurofighter Flugmuster, Militarisierung, Militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern, Lärmwelle 1 des Tages 17.3.2017.
Daily militarisation of formerly quiet peaceful Mecklenburg-Vorpommern Lakes region of north east Germany. Typhoon fighter jet flight patterns. STONE

Screenshots attached carry time stamp in file name.

Journalists, please contact edr401mvpa@posteo.eu for more information.

LÄRMWELLE 2, ab 13.50 Uhr

Die zweite militärische Lärmwelle brach gegen 13.50 Uhr über die Mecklenburger Seenplatte, schwerpunktmäßig zunächst über die westlichen Sektoren, später auch die östlichen, der heimlich eingerichteten militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA NE herein.

Zunächst wurde wieder Kurs auf das UNESCO Schutzgebiet Müritz Nationalpark genommen. Von dort aus wurde in lauten Kurvenflugmanövern der Lärm nach Westen, Norden und schließlich Osten ausgeweitet. Die Kampfjets BONES 1 bis 3 donnerten im Hotspot Krakow/Pau am See, Waren, Müritz, Dargun, Malchin, Teterow sowie über den Feldberger Seen und der Region Rheinsberg herum. Nach nur kurzer Flugzeit verschwanden die drei Kampfjets vom virtuellen Radar komplett. Es ist davon auszugehen, dass die Kampfjets ohne Transponder weitergeflogen sind oder Tiefflugübungen ausführten. Vielleicht sind sie ja auch abgestürzt? Wer weiß das heutzutage schon…

Haben Sie die beobachtet? Schreiben Sie uns Ihre Beobachtungen! Wir veröffentlichen diese unzensiert und prompt! Schreiben Sie an: edr401mvpa@posteo.eu

Realsatire: Bürigerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V.

Aus aktuellem Anlass wollen wir kurz zur Realsatire umschalten: Eine Bürgerinitiative aus dem Saarland behauptet auch heute wieder, dass „im Rest des Landes Ruhe“ herrsche, während in der TRA Lauter militärischer Fluglärm gespielt wird.

Während diese Redaktion am terrorisierenden Lärmlevel in der TRA Lauter nicht zweifelt und diesen selbstverständlich für komplett überflüssig hält, sich mit den betroffenen Bürgern im Saarland und in der Pfalz diesbezüglich solidarisiert, will sie es aber nicht versäumen, der lt. Namensgebung der egoistischen Kleinstaaterei eher unverdächtigen BI ihr Spiegelbild vorzuhalten – denn nach mehrmonatiger Korrespondenz ist klar, dass diese BI rein egoistisch, mit markiger Sprache und teilweise grenzwertig rechter Diktion gegen den militärischen Fluglärm von „Ausländern“ wettert, während Bundeswehrlärm im eigenen Land offenbar ok geht – so unsere Interpretation. Und natürlich nur anderswo in Deutschland, nicht in der TRA Lauter…

Wenn eine „BI gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V.“ die größte Eurofighter Übungszone komplett ignoriert, ist sie unglaubwürdig. 

Deshalb halten wir ihr den Spiegel vor und gucken ab und zu, ob in der TRA Lauter wiedermal „Ruhe“ herrscht, während in der MVPA NE die Eurofighter nur so schwirren. Natürlich ist das mit einem Augenzwinkern gemeint – denn natürlich sind solche Generalisierungen, von Momentaufnahmen ausgehend, fies und kindisch. Vor allem schaden Sie den Menschen, die vom militärischen Fluglärm betroffen sind. Uns ist schleierhaft, wieso sich eine BI so verhält. Wir sind nicht der Meinung, dass man so tatsächlich argumentieren kann, wenn man wirklich an militärischem Fluglärm leidet. Es müssen also andere Absichten hinter solchen Äußerungen und Forderungen – wie unten kurz angerissen – stecken.

So heißt es z.B. hier: „(..)Un­se­re Re­gi­on ist im­mer noch die meist­be­las­te­te. (…)“. Auf Anfrage bei der BI, wie das genau hergeleitet wird, wenn man die ED-R 401 MVPA NE gar nicht in diese Aussage einbezieht, kam die Antwort, man hätte ja keine Zahlen zur MVPA NE. Na, das passt doch super zur Strategie von Bündnis90/Grüne im Saarland/Bundesebene, den militärischen Fluglärm aus dem Saarland heraus, in Gebiete wie die „Nordsee und Mecklenburg-Vorpommern“ zu verschieben… und dafür auch gerne einen freien Mitarbeiter der Grünen OPR im Nordosten zu diskreditieren, der dieser Strategie natürlich im Weg stand.

Von der BI wird regelmäßig die Verschiebung des militärischen Fluglärms in den Rest des Landes gefordert und behauptet, die TRA Lauter sei das am höchsten mit militärischem Fluglärm belastete Gebiet Deutschalnds – obwohl es doch gar keine kompletten Statistiken für das größte Eurofighter Kampftrainingsgebiet der Bundesrepublik Deutschlands gibt: die ED-R 401 MVPA NE. Dort werden Tiefflüge, die integraler Bestandteil der routinemäßigen Militarisierung sind, gar nicht erst in die Statistik aufgenommen, geleugnet und schöngeredet – Statistiken, die für normale Bürger nur über den Umweg parlamentarischer Anfragen durch Abgeordnete erfragbar sind. Auch gibt es in der TRA Lauter keine Linienmaschinen, die obendrein gleichzeitig mit den Kampfjets im Himmel fliegen – und lärmen. Obwohl es keine öffentlich einsehbare Belegungsplanung für die ED-R 401 MVPA NE gibt (so, wie das mit dem Airspace Use Plan für TRA noch der Fall ist), auch noch 3 Jahre nach der heimlichen Einrichtung des militärischen Regelflugbetriebes über Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst 2013, behautptet diese BI, im Nordosten sei es „ruhig“. Obwohl die letzte verbliebene, für den Bürger unabhängig einsehbare, Informationsquelle, die MLAT Berechnungen zweier Internetseiten, für die ED-R 401 MVPA NE so löchrig ist, dass Tiefflieger unterhalb von 1500m kaum bis gar nicht erfasst werden. Wenn MLAT Stationen ausfallen, was oft vorkommt, werden Kampfjets gar nicht angezeigt. Auch sind die Seiten während umfangreicher Flugmanöver in der ED-R 401 MVPA NE „zufällig“ oft nicht aus Deutschland aufrufbar… Währenddessen ist die TRA Lauter mit MLAT Stationen regelrecht „gesegnet“, die auch noch den letzten Kampfjet orten können, vorausgesetzt der hat den Transponder eingeschaltet (was in der ED-R 401 MVPA NE, wie z.B. heute während der 2. Lärmwelle durch BONES 1 bis 3 schon nach kurzer Zeit nicht mehr der Fall war).  In markiger Sprache wird von der Bürgerinitiative vorgegaukelt, im Rest des Landes gäbe es keinen militärischen Fluglärm und „Ruhe“. Es wird sogar gefordert, den Lärm doch bitte in die TRA Sachsen zu kippen. Völlig ungeniert werden egoistische und kleinliche Forderungen nach der flächenhaften militärischen Verlärmung ganz Deutschlands gestellt. Mindestens aber soll der Lärm bitteschön woanders hin, nicht jedoch in die TRA Lauter.

Auf Nachfrage dieser Redaktion erfolgte keine Antwort auf die Frage, ob die Bürgerinitiative denn eigentlich für die Anhebung des militärischen Gesamtlärmlevels „im Rest des Landes“ auf das der TRA Lauter sei – ganz so, wie die Bundeswehr und die Bundesregierung die Forderungen der BI eben verstehen, wie in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken zu lesen ist. Und ganz so, wie die stetige Dosiserhöhung der Militarisierung innerhalb der ED-R 401 MVPA NE „begründet“ wird. Nämlich mit der „relativen“ „Ruhe“, die in der ED-R 401 MVPA NE im Vergleich zum westdeutschen Gesamtmilitärrauschen bestünde.

Sowohl BI, als auch BR und BW lassen außer Acht, dass routinemäßige Übungsgebiete für Nato Verbände im Osten Deutschlands gemäß 2+4 Vertrag sowieso mindestens fragwürdig sind.

Und so ist es wenig verwunderlich, wenn sich, trotz der wiederholten Falschdarstellungen dieser BI folgende Bilder ergeben:

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany
13.50 Uhr: wieder wird der ganze Fluglärmmüll bei uns abgekippt, während in der TRA Lauter wiedermal nichts los ist.

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany
BONES 1 bis 3 rocken die ehemalig ruhige Naturregion Müritz (und finden das bestimmt auch noch toll!).
Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany
13.50 Uhr: Immer zur krummen Uhrzeit tauchen die Kampfflugzeughorden der Bundeswehr über den Seen und Wäldern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf. In einer zweiten militärischen Lärmwelle poppen so heute z.B. BONES 1 bis 3 auf, nehmen Kurs auf das UNESCO Schutzgebiet Müritz Nationalpark und verseuchen von dort ausgehend alle Sektoren der militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA NE mit dem typisch druchdringend-zermürbendem Lärm relativ tief fliegender Kampfjets.

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany

Während noch um 14.28 Uhr Kampfjets in der Zone ED-R 401 MVPA NE herumdonnern, ist in der TRA Lauter himmlische Ruhe!
Während STONE noch funkt, verstecken sich BONES 1 bis 3 schon: die Transponder  abgestellt – so kann man auch die Statistik schönen.
BONES 1 bis 3 sowie STONE verlärmen in einer zweiten Lärmwelle Mecklenburg-Vorpommern.

 

19.12.2016: mehrstündige Kampfjet-Fluglärmwellen über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ( ED-R 401 MVPA North East)

Auch am 19.12.2016 wurden sämtliche Sektoren der militärischen Eurofighter-Lärmzone ED-R 401 MVPA NE mit militärischem Fluglärm „bespielt“, der sich aus „realitätsnahen“ Übungen wohl so ergibt. Es konnten mindestens zwei Lärmwellen beobachtet werden, die von Hiddensee bis an Berlin heran die Landschaft verlärmten. Dabei konnten neben den üblichen Verdächtigen, wie NOBLE, COBRA, COLT, JUDGE (jeweils 1 bis 3) auch Skyhawks der kanadischen Luftwaffe beobachtet werden, die vorzugsweise die nördlichen Sektoren und damit vor allem Hiddensee und Zingst verlärmten.

Die heutigen Beobachtungen zeigen die extremen Ausweitungen der täglichen militärischen Übungen im Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern, der Ostseeküste, dem Norden Brandenburgs. Es waren heute mindestens 8 Kampfjets gleichzeitig bei ihrer stundenlangen Verlärmung zu beobachten.

Eine genaue Beobachtung von Gesamtdeutschland zeigte, dass bereits in den Morgen- und Vormittagsstunden extreme militärische Verlärmungen mit ähnlichen Flugmustern, wie in der ED-R 401 MVPA (nur nicht so großräumig), im Bereich der TRA Lauter stattfanden, in Bayern und in Nordwestdeutschland.

Haben Sie diese Übungen beobachtet? Schicken Sie uns Ihre Beobachtungen, Fotos, Beschreibungen: edr401mvpa@posteo.eu

EN

On Dec 19th, severe military air noise hit the entire area covered by the secretive military air training noise zone ED-R 401 MVPA NE above North East Germany. Several waves of prolonged (one to two hours per air-noise-raid) military air noise, emitted by up to eight fighter jets at a time, polluted the entire area of ED-R 401 MVPA NE, stretching from the Baltic Sea coastline down to Berlin. All tourist areas, natural habitat zones and even the Baltic island of Hiddensee were subjected to military noise abuse. Affected were areas like the Mecklenburg Lakes region, a sensitive natural habitat zone and a formerly popular natural holiday destination for visitors from all around Europe and the world, renowned for its natural beauty and tranquility (gone).

Military noise on a daily basis has been established with increasing dosage throughout the years, ever since the military flight zone ED-R 401 MVPA NE had been secretly established in autumn 2013. The entire North East of Germany has since been militarised by daily Typhoon fighterjet noise (all altitudes).

Attached screenshots show noise patterns of fighter jets flying all day around above north east Germany.

Are you a visitor to the area? Have you observed increased military air noise in your holiday destination? Send us your report, your images: edr401mvpa@posteo.eu

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5. & 6.12.2016: Kampjets und Luftkampflärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg (OPR)

Auch am 5. und 6.12.2016 zeigten das Bundesverteidigungsministerium und die diesem angeschlossenen politischen Parteien SPD, Grüne, CDU uä. den Bürgern von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg wieder, wie wichtig undemokratische und machtmißbräuchliche Vorgänge sind (die heimliche Einrichtung des militärischen Regelflugbetriebes über Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg (bis an die Berliner Stadtgrenze)), um die Remilitarisierung des Nordostens Deutschlands auch wirklich diktieren und umsetzen zu können: auch an diesen Tagen wurde nämlich wieder stundenlang und in jedem Winkel der militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA militärisch herumgelärmt.
Die üblichen Verdächtigen IRON, PIRAT, STONE, STASH sowie die Learjets der Gesellschaft für Militärische Zieldarstellung (GFD) verpesteten mehrmals und stundenlang ab 9 Uhr verschiedene Sektoren der militärischen Lärmzone Mecklenburg-Vorpommern/Norbrandenburg.
Die diesem Artikel anhängenden Momentaufnahmen zeigen die Lärmverursacher IRON 1 und 2, die, vermutlich im Verband mit weiteren Kampfjets (die aber nicht auf den diversen Flighttrackern für den Bürger sichtbar waren) den gesamten Nordosten der Lärmzone (MV) nerven, also das Gebiet von Greifswald südwärts. Währenddessen randalierten ein bis zwei Kampfflugzeuge mit dem Kennzeichen STASH über den Naturschutzgebieten der Fürstenberger und Rheinsberger Region, waren sich auch nicht zu schade, ab und zu direkt über die Stadt zu fliegen, oder über deren Vororte, verlärmten ausdauernd und wiederkehrend den Nationalpark Müritz und waren auch in der Rheinsberger Region gut zu hören.
Die GFD verpestete derweil stundenlang den Nordwesten der Zone, also so ab Darss/Zingst südostwärts.
Zusätzlich zum dieser militärischen Umweltverschmutzung lief der zivile Flugverkehr im gesamten Gebiet der militärischen Flugzone nahezu normal, d.h. der zivile Fluglärm addierte sich zum – natürlich ungleich lauteren – militärischen. Zivile Flugzeuge kreuzten die übenden Kampfjets in nur einigen hundert Metern Abstand. Diese zunehmend täglich zu beobachtende Mischung von zivilem und militärischem Flugverkehr ist Ausdruck und Ziel der Remilitarisierung des Himmels über Deutschland, wie sie im Konzept des „Single European Sky“ von EuroControl bereits vor Jahren geplant wurde. Dieses Konzept wurd in der im Herbst 2013 heimlich eingerichteten militärischen Luftkampfübungszone ED-R 401 MVPA NE als erstes im praktischen Betrieb großflächig erprobt und mittels der ED-R 401 MVPA NE eingeührt und festgeschrieben. Die sogenannte „Flexibilisierung“ des Flugbetriebes, die den militörischen Flugbetrieb über ganz Europa alltäglich machen soll, ist über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg nach mehrmonatiger „Dosiserhöhrung“ damit nun – eurpaweit einmalig! – in Betrieb. Die Bürger der Zone sind dabei nur Versuchskaninchen, die verlärmt und zusätzlichen militärischen Radarsystemen ausgesetzt wird. Denn offenbar gibt es im nationalistischen Nordosten Deutschlands weder Militärkritik, noch Widerstand gegen die erfolgreich laufende und durchgreifende Militarisierung des Alltags mittels täglichem Kampfflugzeuglärm. Der Nordosten Deutschlands ist bereits in der Vorkriegszeit angekommen.

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