13.5.2020: umfassende, opake militärische Verlärmung Nordostdeutschlands durch Bundeswehrkampfjets, Canadian Airforce und GFD mbH, Opakzone ED-R 401 MVPA NE dröhnt militärisch

Bereits gegen 8 Uhr tauchten am 13.5.2020 die ersten GFD-Lärmschleudern über den ehemaligen Ostsee-Erholungsorten Bad-Doberan, Kühlungsborn, Rerik sowie über Rostock auf. GFD 2, 4, 5, 6, 40 und 93 flogen vor der Darßer Ostseeküste lärmende Luftkriegsflugmuster. 3,5 Stunden Luftkriegslärm über der Ostsee, mit Auswirkungen auf Darß/Zingst/Prerow/Ahrenshoop und die östliche Ostseeküste.
Die Ostsee ist zu einer Luftkriegslärmsenke für die privatwirtschaftlich-militärische Profitmaschine Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH und die Bundeswehr geworden. Sorgte man sich früher bei Greenpece, BUND & co noch um die gefährdete Population der Schweinswale in der Ostsee, die vor dem Lärm von Windkraftparks geschützt werden müssen, werden die heutzutage in – ebenfalls komplett opak eingerichteten – Schießgebieten der Bundeswehr vor Darß/Zingst, Hiddensee, Rügen beschossen und von oben in der gesamten deutschen Ostsee durch Kampfjets und andere Militärflugzeuge in- und außerhalb der Danger-Areas (östlich von Rügen und zusätzlich zu den „Schießgebieten“ der Marine), Luftkriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE und der Schießgebiete fast täglich (!) durch infernalischen Militärlärm bedroht. Greenpeace ist bereits handzahm geworden, Kritik an der Bundeswehr führt hier bereits in der konzeptionellen Phase zu Panikanfällen bei den jungen CampaignerInnen, die offenbar den Zusammenhang von Militarisierung und Umweltzerstörung nicht mehr erkennen.

Die zu jeder GFD-Session gehörigen Kampfjets der Bundeswehr verseuchten derweil die nördlichen Sektoren über Hiddensee, Rügen, Darß/Zingst und Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund und andere Städte der im Herbst opak und an Öffentlichkeit und Politik vorbei „aktivierten“ militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE mit militärischem Fluglärm: Ab 10.30 Uhr tauchten immer mehr Kampfjets im Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg auf. Die, die per MODE S MLAT sichtbar gemacht werden konnten, trugen die bekannten Rufzeichen BULL 1 und 2, STONE 2 und 3, aber auch mal STRIKR 1 (Canadian Airforce /Air Discovery Service). BULL 1 und 2 waren, wie so oft, nur kurz nach dem Start und kurz vor der Landung zu identifizieren.
In den zentralen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE wird nämlich offenbar zunehmend mit technischen Tricks gearbeitet, um eine Visualisierung der Luftkriegsübungen der Bundeswehr mittels MODE S MLAT zu verhindern. So können auch Diskrepanzen zwischen dem chaotisch veröffentlichten Belegungsplan für Einzelsektoren, die wiederum in verschiedene Flughöhen unterteilt wurden, verwischt werden. Zu komplex für die Journalisten von Spiegel, taz & co. Voller Erfolg für Tick, Trick und Track der vereinten Akteure gegen Transparenz, Klimaschutz und Demokratie bei Bundeswehr und Bundesministerien, im Bundestag und Bundesrat.

Routinemäßig donnern die Kampfjets werktäglich mehrstündig im Himmel über dem Müritz Nationalpark, der südlichen Mecklenburgischen Seenplatte, der Brandenburger Wald- und Seenlandschaft in Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, während per MODE S Sekundärradar kein Kampfjet dort zu orten ist. Es handelt sich um einen Teil der Kriegsübungen, die in der ED-R 401 MVPA NE auch die Verhinderung von technischer und informativer Transparenz beinhaltet. Es gibt weder eine vollständige technische Sicherstellung der Verfolgbarkeit des Luftkriegsübungsgeschehen, das jeden Werktag mehrstündig über hunderttausenden EU-Bürgerinnen und -Bürgern veranstaltet wird (obwohl die ohne Problem möglich wäre), noch gibt es eine Berichterstattung, die Kontext zu den immer weiter ausufernden Luftkriegsorgien der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herstellen würde. Die „realitätsnahe Hochwertausbildung“ (Bundeswehrsprech) der Soldatinnen und Soldaten erfolgt in der ED-R 401 MVPA NE nicht in der Luft, sondern inkludiert auch die Desinformationsmöglichkeiten, die in jedem Krieg grundlegende Notwendigkeit sind.

Die Bilanz der ersten Luftkriegsübungswelle des Tages: 1,5 h Kampfjetdröhnen von Rügen bis in nach Brandenburg, 3,5 h GFD-Dröhnen über der Ostsee.

Bis zum Einsetzen der nächsten Militärdröhnung im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, üblicherweise kurz nach dem Auftanken der Kampfjets, fliegt GFD93 wieder stundenlang eine sehr notwendige Trennlinie, die ca. diagonal im Zentrum der militärischen Selbstbedienungszone ED-R 401 MVPA NE verläuft. Völlig sinnfrei werden hier die unter dieser Linie wohnenden Menschen von einem GFD Flugzeug terrorisiert.

Sämtliche politischen Parteien, die parlamentarischen Kontrolleure der Bundeswehr sind abgetaucht, es gibt keinerlei überlieferte Position oder Stellungnahme irgendeiner Partei zum Vorgang ED-R 401 MVPA NE.

Befragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n zur ED-R 401 MVPA NE! Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen von Militärlärm über Ihrem Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsort im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE und angrenzend! Lassen Sie sich von der Bundeswehr nicht vereinzelfallen.

To be continued…

27.4.2020: 3 Stunden „sichtbarer“ militärischer Wahnsinn über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenbu rg

Der militärische Wahnsinn, der seit dem Herbst 2013 immer extremere Ausmaße im Himmel und dicht über den Wäldern, Feldern und Ortschaften Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs annimmt, hat einen Namen: ED-R 401 MVPA NE. Die Landesrundfunkanstalten ndr und rbb haben das bis heute fein säuberlich unter den Teppich gekehrt. Selbst vermeintlich gegen militärische Fluglärm agierende BIs, wie fluglaerm-kl.de, sind der medialen Zensur, der Bundeswehr-PR auf den Leim gekrochen. Und zitieren im besten Fall eine „Belegungsplanung“ – die es in Wahrheit gar nicht gibt, für die ED-R 401 MVPA NE.

Am 27.4.2020 fanden über ganz Deutschland wieder groß angelegte und umfangreiche Simulationen eines Luftkrieges statt, der, würde er geführt werden, Deutschland innerhalb weniger Stunden in ein vorindustrielles Zeitalter zurückwerfen würde. Diese Übungen sind so sinnlos, dass die Bundeswehr alles daran setzt, kein Sterbenswörtchen der informierten Kritik an dem von ihr eskalierten „Kalten Luftkrieg“, der werktäglich über Deutschland abgefeuert wird, in die größere Öffentlichkeit gelangen zu lassen, keine Kontextinformation, keinen gesellschaftlichen Diskurs entstehen zu lassen. Und so informieren engagierte Bürgerinnen und Bürger, an der Stelle von rbb und ndr, von Spiegel, Zeit, taz & co, gelegentlich die Nischenöffentlichkeit des offenen Internets, welches Ausmaß die fast täglichen Luftkriegsorgien vor den Toren Berlins angenommen haben. Bei dieser Arbeit werden sie seit Jahren behindert: von der Bundeswehr, von Parteien und PolitikerInnen (hier insbesondere Grüne und SPD – AfD, CDU und FDP betreiben sowieso eine Politik gegen die Aufklärung), JournalistInnen und (oft rechtsnationalen) Militärfreunden sabotiert, diffamiert, kriminalisiert und ignoriert. Sie werden mit geheimdienstlichen Mitteln – mehr oder weniger geheim – beschattet und belästigt. Besonders aktiv an der Verhinderung von Aufklärung sind dabei die ehemaligen BürgerrechtlerInnen von Bündnis90/Grüne. Diese scheinen den vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Bundeswehr zur Perfektion gebracht zu haben. Ihre Doppelzüngigkeit, Widersprüchlichkeit, ihr Kuschen vor inhaltlicher Bewertung, ihre Unfähigkeit zu Diskurs und Transparenz ist besonders drastisch.

Wie bereits an anderer Stelle auf dieser Website berichtet, fingen die Militärorgien über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 27.4.2020 bereits um 11 Uhr an: donnernde Kampfjets kurvten in den mittleren und südlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE durch den blauen Himmel des Lockdowns. Wie immer war nur ein Teil von ihnen – und der auch nur zeitweise – per MODE S Multilateration dingfest zu machen. Transparenz wird in der Zone klein geschrieben. MODE S Multilateration, also die technische Resttransparenz, von Internationalisten betrieben, ist nicht das Ding der nationalen Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Die Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg scheint dieser Sichtweise der Bundeswehr recht zu geben: nennenswerten Widerstand gibt es gegen die ED-R 401 MVPA NE bis heute nicht, die Bevölkerung scheint undendlich belastbar zu sein. Während die militärischen Flugmuster immer extremer werden, tauchen die Parlamentarier der Länder MV und Brandenburg inkompetent ab (Gerne diskutieren wir mit Ihnen inhaltlich, liebe Parlamentarier – persönliche Anmache können Sie aber bitte gleich nur in Ihrem geschlossenen Internet auf Twitter und Facebook posten.), wohnen außerhalb der Zone („Ich hör nix. LKW sind lauter.“), befinden sich bereits in nicht pandemischen Zeiten in einer Art Scheuklappenlockdown. Fragen nach Sinn und Zweck der werktäglichen Kriegsübungen in- und außerhalb der zahlreichen Kriegsübungszonen in Deutschland scheinen diese PolitikerInnen nur als Rauschen wahrzunehmen. Fallweise auch als Anlass für persönliche Aggression. Lebt sich auch viel komfortabler so. Schließlich bringt die Abschaltung von MODE S und die Verhinderung von Transparenz mehr Profit, sprich: mehr Rendite im Portfolio, in dem vielleicht auch Airbus & co für die private Alterssicherung der Abgeordneten verantwortlich sind. Die Luftkriegsmaschine muß brummen, sonst wird nichts verdient, bei Airbus & co. Also: MODE S aus oder nur bei durchschnittlich 50% der beteiligten Maschinen und nur gelegentlich an. Das ist zwar Mist für die Versuchskaninchen (hunderttausende EU-Bürgerinnen und Bürger im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE), die ungefragt zu militärischem Testvieh degradiert wurden – aber schon allein diese Feststellung nimmt die Hürde der Zensur in den Wachstuben der Gatekeeper bei rbb und ndr nicht. Und ist damit im paralamentarischen Raum irrelevant, weil nicht wahrnehmbar. Bingo.

Die im Anhang sichtbaren Luftkriegsflugmuster sind in Wahrheit angsteinflößende Ereignisse des Lärms und des Terrors, für die Betroffenen vor Ort. Es handelt sich um Kampfjets, von denen –  gemäß früherer Aussagen der Bundesregierung – angenommen werden muss, dass sie teilweise scharf bewaffnet sind. Diese Kampfjets fliegen in allen Flughöhen, also von 150m (und gelegentlich auch darunter) an aufwärts. Und sind durchaus absturzgefährdet, wie der Absurz zweier Eurofighter im Sommer 2019 in ein voll belegtes touristisches Gebiet an der Mecklenburgischen Seenplatte gerade wieder belegte. Bei Steig- und Beschleunigungsflügen kommt es zu ungeheuren Lärmereignissen in der weiteren Umgebung der Kampfjets. Diese Lärmereignisse brechen sämtliche Schallschutzgrenzwerte und sind bereits nur aufgrund ihrer Lautstärke gesundheitsschädlich. Im Verlaufe dieser stundenlangen Kriegssimulationen werden große Mengen an (im Vergleich zu Flugbtreibstoff, wie er in der zivilen Luftfahrt eingesetzt wird) toxischem JP8 Treibstoff verbrannt. Es entstehen Mengen an Treibhausgasen, die in keiner Statitsik berücksichtigt werden. Aufgrund der ständig steigenden Menge an Emissionen ist übrigens auch der Klimabericht des Bundesumweltministeriums als zweifelhaft anzusehen. Die Emissionen der Eurofighter und Tornados sind darin nicht berücksichtigt. Die Behauptung, es gebe einen Rückgang an CO2- oder klimarelevanten Emissionen in Deutschland ist wissenschaftlich so nicht haltbar. Es handelt sich um Beschönigung und Bundeswehr-PR. Auch die Mengen an unmittelbar toxischen oder gesundheits- und umweltschädlichen anderweitigen Emissionen der Eurofighter und Tornados im Übungseinsatz sind nicht bekannt. Die Auswirkungen des immer weiter ansteigenden Fluglärms auf die nach 1989 entmilitarisierten Naturräume im Nordosten Deutschlands wird absichtsvoll nicht erforscht, nicht thematisiert und von rbb und ndr totgeschwiegen. Stattdessen wird ein Narrativ von „schon immer so gewesen“ und „nicht so schlimm“ gezimmert, welches Trump´sche Qualitäten aufweist. Daten zur Entwicklung des militärischen Flugbetriebs werden absichtsvoll gelöscht (3 Jahre Aufbewahrungszeit – warum nur 3 Jahre?), noch vorhandene werden nicht veröffentlicht, nicht erfragt, veröffentlichte werden „zerhäckselt“: So werden zum Beispiel die militärischen Flugbewegungen „unterhalb des Luftraums der ED-R 401 MVPA NE“, also Tiefflüge, nicht im Rahmen der Daten zur Nutzung der ED-R 401 MVPA NE erfasst. Sie werden gleich mal gar nicht erfasst. Wahlweise werden frühere Bestimmungen mit einem willkürlichen Verweis auf ein „Tiefflugkontinggent“ ausgehebelt, es wird behauptet, dass die Bundeswehr sowieso zu jeder Zeit überall und in allen Flughöhen fliegen dürfe. Es werden nur Angaben zu dem am stärksten „genutzten“ Sektor der riesigen Flugzone ED-R 401 MVPA NE gemacht – so wird nur ca. ein Zehntel der tatsächlichen Flugbelastungen durch die Bundeswehr im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE veröffentlicht! Und das reicht den JournalistInnen von rbb und ndr. Jedoch: selbst diesen Umstand (dass ihnen diese Erklärung reicht), erfahren wir meistens eher nur aus der Regionalzeitung Nordkurier, Ostseezeitung, MAZ und MOZ. Hier werden die PR-Texte der Bundeswehr gleich direkt durchgereicht. Man meint das Zittern der ChefredakteurInnen und JournalistInnen vor den PR-Soldaten der Bundeswehr schon regelrecht zwischen den Zeilen lesen zu können! Dass dies Kindergarten ist, ist den verantwortlichen PolitikerInnen demonstrativ egal. Es wird so getan, als ob die Tiefflüge nichts mit der heimlichen Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 zu tun hätten, sich nicht direkt aus den Abfang-, Verfolgungs- und Bombenabwurfübungen der Eurofighter und Tornados im Gebiet und im Luftraum der ED-R 401 MVPA NE ergeben würden. Auch haben die Übungen im einen Sektor natürlich nichts mit denen im anderen zu tun und auch nichts mit Tiefflügen und schon gar nicht mit Luftbetankungsübungen, zu denen sogar Tankflugzeuge aus Großbritannien und der US Airforce extra in die sog. Tankerovale über Mecklenburg-Vorpommern anfliegen! Und so weiter und so fort…

Folgend die zeitliche Visualisierung eines Teils der Luftkriegsübungsflüge über Mecklenburg und Nordbrandenburg vom 27.4.2020. Bitte achten Sie auf die Höhenangaben zu den betreffenden Kampfjets, zur Schnelligkeit, mit der diese große Entfernungen zurücklegen – und abstrahieren Sie: Würden Sie so etwas über Ihrem Haus normal finden? Könnten Sie es mehrstündig, jeden Werktag, aushalten? Ist es nötig, diese Kulisse der Aufrüstung und Drohung, der demonstrativen Ressourcenverschwendung jeden Tag in jedem Land der Europäischen Union so oder so ähnlich aufzubauen? Und das alles gegen den imaginären „Feind“, in Gestalt eines stinknormalen kapitalistischen Landes, das seinerseits auf seinen Teilen des Arsenals der Massenvernichtungswaffen des Kalten Krieges gluckt? Hier geht es nur darum, die Rüstungsindustrie in allen Ländern am Laufen zu halten. Der Mähr von der Notwendigkeit der auch auf dieser Website gelegentlich dokumentierten Umweltzerstörung durch Kriegsgeübungen der Bundeswehr wird insbesondere im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE programmatisch (!) jegliche Verhältnismäßigkeit, Transparenz und die Gesundheit und Sicherheit hunderttausender betroffener Menschen sowie eine halbwegs intakte Natur geopfert.

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31.3.2020: 5 Stunden militärischer Fluglärm durch Kampfjets und paramilitärische Organisationen über hunderttausenden EU-Bürgerinnen und -Bürgern im Nordosten Deutschlands – als ob das ganz normal wäre. A usweitung des militärischen Flugbetriebs im Schutze des Medienblackouts.

Bis zum Ausfall des nicht zensierenden Flugradars https://adsbexchange.com gegen 15.30 Uhr konnten am 31.3.2020 insgesamt 5 Stunden militärischer Fluglärm in nahezu allen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten größten und extremsten militärischen Flugzone der EU, ED-R 401 MVPA NE, über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern per MODE S Multilaterion (MLAT) beobachtet werden. Dabei kam es am Vormittag zu insgesamt mindestens 3 Stunden Militärflügen in allen östlichen Sektoren der militärischen Fluglärmkloake ED-R 401 MVPA NE. Zwischen Greifswald/Südost-Rügen und Burg Stagard/Neubrandenburg hatte ein Genosse der GFD mbH wohl vergessen, den MODE S – Transponder abzuschalten. Deswegen war er dabei zu beoachten, wie er drei Stunden lang unablässig hunderte Kilometer im Kreis flog. In der Nähe der profitorientierten Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH befinden sich immer auch Kampfjets der Bundeswehr, die diese GFD-Flugzeuge als Übungsziele nutzen.

Wohnen Sie im Osten Meckelenburg-Vorpommerns oder im östlichen Nordbrandenburg? Haben Sie diese Flugübungen beobachtet? Schreiben Sie uns und veröffentlchen Sie hier Ihre Beobachtungen! Nutzen Sie dazu einfach das Kontaktformular, hinterlassen Sie einen Kommentar oder senden Sie uns eine e-mail.

Am Nachmittag gab es dann wieder das werktägliche Feuerwerk der militärischen Freude (die Fake-BI „gegen Umweltverschmutzung und Fluglärm“ aus dem Saarland, die die flächendeckende militärische Verlärmung von Deutschland fordert und ein Befürworter der ED-R 401 MVPA NE ist, wird sich hier am meisten freuen): der Himmel dröhnte militärisch in nahezu allen Sektoren der militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE. Bundeswehr Eurofighter randalierten von Hiddensee und Rügen bis nach Wittstock/Rheinsberg. Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger im Homeoffice, zu Hause, in Berufen, die in diesen Zeiten besonders stressig sind, wurden weitere zwei Stunden zu Statisten in ausgedehnten Luftkriegsübungen degradiert.
Den Reigen an sinnloser Verballerung von Ressourcen eröffnete wie immer die Gesellschaft für Flugzieldarstellung mit beschränkter Haftung. Die Herrschaften der GFD haben keine Ahnung, dass der Nationalpark Vorpommernsche Boddenlandschaft wirklich nicht dazu geschaffen wurde, damit dort stundenlang militärisch gelärmt werden soll. Gleiches gilt für Hiddensee, eine autofreie Ostseeinsel, angeblich Luftkurort und Erholungsgebiet. Beide übrigens nur wenige Flugminuten von großen militärischen „Schießgebieten“ nördlich und östlich von Rügen entfernt – diese Schießgebiete wurden so heimlich und opak geplant und „aktiviert“, wie die militärische Opakzone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013, in der demokratische Mindeststandards von Anbeginn keine Gültigkeit mehr hatten. Frau Schwesig und Herr Woidke schweigen zu dieser Entwicklung ihrer Bundesländer bis heute.

SNIPR,JUDGE,STONE,SPARK flogen alle Arten von Flugmanövern in allen Sektoren der „originären“ Flugzone ED-R 401 MVPA NE (der später heimlich hinzugefügte Sektor über der Landeshauptstadt Schwerin wird meistens nicht genutzt – dort wohnen wohl die, die diese extreme Militarisierung von Mecklenburg-Vorpommern vorbereitet und umgesetzt bzw. zugelassen haben), in allen Flughöhen. Es kam zu den berüchtigen extremen Kurven- und Beschleunigungsübungen, zu den Sturz- und Steigflügen, die oft mit gesundheitsschädlichem Lärmpegel (Nachbrenner) verbunden sind, in der Regel mit ganz erheblichen Risiken für die darunter wohnende Bevölkerung, immer mit unbekannt hoher zusätzlicher Radarexposition und Belastung durch Abgase und verrieselndes Flugbenzin JP8, für die seit 2013 offenbar zum Luftkriegsübungstestvieh deklarierte Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger wurden auch am 31.3.2020, mindestens 5 Stunden lang, routinemäßig, zusätzlich zu den Belastungen durch die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie, durch die Bundeswehr stressenden Luftkriegsszenarien ausgesetzt. Ist das wirklich notwendig? Seit 2013 warten die Betroffenen auf eine inhaltliche und sachliche Diskussion dieser Frage. Die Bundeswehr und ihre Vertreter in den Landesparlamenten und im Bundestag verweigern diesen notwendigen gesellschaftlichen Diskurs seit 2013. Sämtliche Medien des Landes befinden sich seit 2013 in einem Blackout zum Thema, der in Zeiten von Corona zusätzlich durch die Fokussierung auf alle möglichen Corona-Stories zementiert und zum regelrechten Themen-Lockdown wird. So lässt sich die militärische Belastung der Bürgerinnen und Bürger von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im Turbogang ausbauen.

Bitte senden Sie Ihre Beobachtungen von militärischem Fluglärm an diese Seite, damit diese undemokratisch diktierte Militarisierung des Alltags hunderttausender Bürgerinnen und Bürger nicht unwidersprochen und undokumentiert bleibt.

17.2.2020 bis 18.2.2020 – 75 Jahre Bombenangriff auf Dresden und Gedenken an die Folgen von Luftkrieg und Luftwaffe. Was macht die Bundesluftwaffe da so?

Gehört zu:

https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/02/13/13-2-bis-14-2-2020-75-jahre-bombenangriff-auf-dresden-was-macht-die-bundesluftwaffe-da/

Wir gucken trotzdem mal auf die Eckdaten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

Die vier Hauptangriffswellen dauerten bis zum 15.2.1945 an. Der 14.2.2020 war leider ein Freitag, da sind die Öffnungszeiten der ED-R 401 MVPA NE leider sehr begrenzt, man muss „schon“ am frühen Nachmittag den Luftkriegsübungsbetrieb einstellen. Naja, macht nix, holt man am Montag nach. Und weil ja eben auch der 15.2.2020 dann leider ein Sonntag war – hm – verschieben wir den Sonntag auf Dienstag. Dicht genug dran an den 75-jährigen Gedenktagen zu den Folgen von Krieg und Luftwaffe ist der auf jeden Fall. Da könnte man´s mal ruhiger angehen. Oder eben auch so richtig dröhnen lassen. Natürlich entschied sich die Parlementsarmee, wir hoffen doch, gut parlamentarisch kontrolliert, für letzteres.

17.2.2020, Deutschland, EU – Konzept „Military Variable Profile Area“ (auch als Wohn- und Arbeitsort, Erholungsregion, Naturlandschaft, geschützte Natur, Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bekannt) in Aktion:

Nebenfrage: Mit welcher Airline fliegen Sie eigentlich?

12.42 Uhr KLM fliegt genau durch einen Knäul sich prügelnder Kriegseisen (IRON) über Friedland/Jarmen, gegen 13.30 Uhr führen IRON Tiefflüge im nördlichen Teil der Zone aus, direkter Bestanteil ihrer Übungsmuster im Luftraum der ED-R 401. Auch, wenn dieser Fakt die Statistik komplettiert.
12.55 Uhr – Lufthansa fliegt durch Übungssektor der IRONS bzw. dicht genug an ihnen vorbei. 13 Uhr – SAS fliegt durch Übungssektor IRONS bei Jarmen.
14.08 Uhr – bis 14.15 Uhr Schwedische Linienmaschine fliegt durch aktiven Luftbetankunssektor zwischen Fürstenberg, Neustrelitz, Neubrandenburg, Jarmen.
15.11 Uhr – RYAN Air fliegt in räumlicher Nähe zum COBO, kurz vorher fliegen Easyjet und Norwegian dicht am Übungssektor entlang

13.40 Uhr – Cobo Lufttanker taucht auf, Kampfjets mit JUDGE Rufzeichen verlärmen die Landschaft bei Stralsund.

Militärflugzeug BOX im Tiefflug nei Gnoien.

13.30 Uhr – BULL 1 und 2 tauchen bei Plau und Krakow am See / Müritz auf – und lärmen ordentlich herum, die Schießeisen COLT 1,2 und wer-weiß-wieviele-tatsächlich kommen zum Tanken in´s östliche Tankeroval und ziehen sich ein bissl JP8 über Jarmen, Fürstenberg, Wesenberg – und wie diese Erholungsgebiete alle heissen.

15.20 Uhr schickt abschließend einen Testflug durch die Eurofighterzone.

18.2.2020

9 Uhr – „RAVEN“ gerufene Kampfflugzeuge terrorisieren die EinwohnerInnen zwischen Tribsees, Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Nur einen Überschallsteinwurf davon entfernt verseuchen die STONEs den Himmel z.B. über Meyenburg, Plau am See und Putlitz militärisch, anschließend geht´s zur Erholung noch im Tieffug über das Müritzgebiet (aber Achtung, Bomber, nicht vom Wege abkommen, keine Tiere erschrecken – Nationalpark! [und National – hey… erinnert ein bißchen an die Nationale Front der deutschen Medien, wenn´s um die ED-R 401 MVPA NE geht – also eigentlich leider doppelt so geil ;])

Klar, gegen 12.20 Uhr kommt mal wieder der Eurofighter-Hersteller Airbus die lieben Kleinen checken. Testflug quer durch die Zone.

13.30 Uhr – es geht erneut los: Diverse Kriegsjets, z.B. die COLTs (für alle Fälle?) dröhnen in den östlichen Sektoren über Neustrelitz, Fürstenberg bis Leutz, Demmin, Jarmen, massiv über Altentreptow, Burg Stargard, Neubrandenburg, Penzlin. Die Kampfjets mit dem Callsign BULL verderben das Klima derweil so zwischen Malchow, Krakow am See, Teterow, Güstrow, Waren, Müritz, generell die gesamte Mecklenburgische Seenplatte. Beeindruckend, Genossen! Noch planvoller, als vor 1990!

14.37 Uhr Start der Kampfjets mit Rufzeichen SCARE wird per MLAT festgestellt, die lärmen dann bis bis ca. 15.30 über Plau am See und im Raum Müritz, um 15.30 Uhr erscheint ein bisher unbekanntes Rufzeichen, TRIPLE11, im Tiefflug, auf dem Internetradar und in den Ohren so einiger unfreiwilliger Kombatanten am Boden.

Visualisiert wird hier der militärische Flugbetrieb für diesen Tag, wie er mittls der bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerke erfast werden konnte. Dargestellt werden auszugsweise Zeitabschnitte, zu denen Beobachtungen vorliegen oder zu denen im MLAT-Radar Luftkampfübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE erfasst werden konnten. Diese Visualisierung zeigt nur den Trend. Die Bundeswehr arbeitet aktiv an der Verhinderung der offenen Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Flugstunden ihrer Kampfjets im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Großübungszone ED-R 401 MVPA NE. Zu diesen Bemühungen gehören vermutlich die „versehentliche“ Abschaltung von MODE S Transpondern, die „versehentliche“ Aktivierung in nur einem Teil der übenden Luftfahrzeuge, die technische Verhinderung der Ausspielung von MLAT-Positionsdaten in Ecthzeit im Internet. Wenn Sie an Ihrem Aufenthaltsort, irgendwo im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, Luftkriegsdröhnen oder überfallsartige Kampfjettiefflüge erleben, während Sie auf den verschiedenen Online-Flug-Trackern keine Luftfahrzeug an Ihrem Standort sehen können, so ist das der Normalzustand im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Militärischer Fluglärm trägt dutzende Kilometer weit. Sie hören ihn, wenn die eigentlichen Übungen kilometerweit entfernt von Ihrem Standort stattfinden. Tiefflüge können im Nordosten Deutschlands, in dem es nur wenige MODE S Empfangsstationen gibt, nur gelegentlich per MLAT sichtbar gemacht werden.

Folgende Parteien finden diesen Zustand super: SPD, Grüne, AfD, CDU, FDP. Fragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n! (Viel Glück!)

13.2. bis 14.2.2020 – 75 Jahre Bombenangriff auf Dresden. Was macht die Bundesluftwaffe da?

Ach stimmt ja – Luftkrieg üben! Klar, wie konnten wir nur diese Frage stellen.

Wir gucken trotzdem mal auf die Eckdaten:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/videos/er-hjo-er-jahrestag-bombardierung-dresden-100.html

13.2.2020 – in Nordostdeutschland, über nach 1990 mühsam entmilitarisierten ruhigen Erholungsregionen und Naturlandschaften:

8.30 Uhr, Start von diversen Kampfflugzeugen mit den Rufzeichen PRIMR (Tankflugzeug Airbus A400M), TORO, IRON, RAGET, SCARE(drastische kurvenflüge, Höhenänderungen im Gebiet Altentreptow/Müritz, die mit üblen Nachbrennergeräuschen einhergehen), GAF685 (tiefer Schleifenflug im Gebiet von Rostock Laage) – ein Teil der Kampfjets fliegt zum sog. Tankeroval im Osten der Flugzone, welches in den letzten Monaten oft „aktiviert“ wurde. Es erstreckt sich in etwa zwischen Jarmen und Fürstenberg an der Havel, darunter die großen Städte Neubrandenburg und Neustrelitz. Hotspot der ersten „übungsrunde“ des Tages waren wieder Krakow am See, Plau am See, das gesamte Gebiet Müritz / National Park, die Städte und Orte Röbel, Waren, Nossentin, Teterow – sie dauerte bis ca. 11.30 Uhr an.

Besonders deutlich wird bei den Übungen des Luftkrieges am Jahrestag der Bombardierung Dresdens erneut der zusätzliche Fluglärm, der durch die Unterstützung bzw die Teilnahme der Übungsflugzeuge der in Rostock Laage ansässigen PTO GmbH an den diversen militärischen Übungsflügen entsteht. Seit Monaten kann eine stetige Zunahme von zweimotorigen, lauten Kleinflugzeugen beobachtet werden, wie unmittelbar in räumlicher Nähe zeitgleich zu übenden Kampfjets fliegen. Zusätzlich erzeugen diese Kleinflugzeuge per schierer Zahl eine Art „Flugbwegungsnebel“ rings um aktive militärische Übungssektoren. Ein logischer Schluß aus diesen Beobachten ist, dass die PTO GmbH zu einem Großteil ihr Geld mit der Teilnahme an den werktäglichen Militärorgien im Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verdient.

Auch auf den MLAT-Aufzeichnungen ist zu sehen: Zwischen 13 Uhr und 13.30 Uhr ist die PTO an diesem Tag deutlich umfangreich unterwegs, gleichzeitig erfolgt ein militärischer Testflug.

Kurz darauf verlärmen Kampfjets mit dem Rufzeichen JUDGE die angeblichen Urlaubsregionen im Gebiet Tribsees, Krimmen, Barth/Zingst, Stralsund.
Die japanische Fluggesellschaft JAL wird derweil quer durch diesen aktiven Sektor geroutet. Natürlich weit oberhalb der übenden Kampfflugzeuge – dennoch: nur in der ED-R 401 MVPA NE wird kenzeptionsgemäß die routinemäßige und weitgehende Vermischung des zivilen mit dem militärischen Flugbetrieb gefördert und betrieben. Die daraus resultierenden Risiken waren bislang keiner im Bundestag vertretenen Partei einen Kommentar wert.

Am Nachmittag des 75. Jahrestages der Bombardierung Dresdens tauchten dann ab 14.30 Uhr noch diverse Kampfjets mit den Rufzeichen STONE bei Demmin, RAGET bei Neukloster im Westen der Zone, IRON bei Rostock, LIONT bei Sternberg, Goldberg, Warin (im Tiefflug), anschließend erfasste das bürgertriebene Internetflugradar noch einen typischen Airbus Testflug. Siehe auch https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/02/10/ ->

Die aktiven Übungssektoren der Flugzone ED-R 401 MVPA NE werden an diesem Tag zum Beispiel durch die Piloten der Airlines FINAIR, SWISS und RYANAIR durchflogen. Und das, obwohl dazu keine Pflicht besteht. Jeder Pilot entscheidet über die sicherste Routenführung selbst. Deshalb sieht man auch immer wieder viele Linienflüge, die weite Umwege fliegen, um laufenden Luftkriegsübungen über dem Nordosten Deutschlands aus dem Wege zu fliegen.

14.2.2020

8.50 der berüchtigte COBO-Lufttanker der Bundeswehr fliegt aus südwest in das östlichste Tankeroval der Bundesrepublik, welches sich ca. von Jarmen/Altrentreptow, über Neubrandenburg und Neustrelitz, bis nach Fürstenberg/Havel erstreckt. Luftkriegsbetankungsübungen sind so z.B. regelmäßig gut bis nach Greifswald oder das vermeintlich idyllische Rheinsberg in Ostprignitz-Ruppin zu hören. Aber natürlich nicht im Rathaus der beiden Städte.

Diverse Luftkriegswaffen mit den Rufzeichen COLT, JUDGE, SNAKE, BULL führten gegen 10.45 Uhr Tiefflüge in der westlichen Zonenerweiterung bei Neumünster, Warin, Sternberg aus. Die Richter der Rotte JUDGE kamen im Tiefflüg gegen 11 Uhr in der westlichen Zonenerweiterung bei Sternberg und Güstrow zum Einsatz gegen … äh … die Bevölkerung(?) zum Urteil. Die Flugschule PTO sorgte derweil für flächendeckenden zusätzlichen Fluglärm in fast allen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten Flugzone, ED-R 401 MVPA NE. Die Flugzeuge der PTO waren es auch, die auf den Positionen aktiver Kampfjetgemenge zeitgleich umherflogen. Selbstverständlich ist das purer Zufall, Herr Geschäftsführer.

Linienflüge von EasyJet, aus Malta, Belgien, Norwegen, Schweden und Österreich flogen direkt über aktive Luftkampfübungen hinweg.

Gegen 13 Uhr flog der Eurofighter-Hersteller Airbus ein bis zwei Testflüge, wie gewohnt, durch die Zone.

Visualisiert wird hier der militärische Flugbetrieb für diesen Tag, wie er mittls der bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerke erfast werden konnte. Dargestellt werden auszugsweise Zeitabschnitte, zu denen Beobachtungen vorliegen oder zu denen im MLAT-Radar Luftkampfübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE erfasst werden konnten. Diese Visualisierung zeigt nur den Trend. Die Bundeswehr arbeitet aktiv an der Verhinderung der offenen Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Flugstunden ihrer Kampfjets im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Großübungszone ED-R 401 MVPA NE. Zu diesen Bemühungen gehören die aktive Abschaltung von MODE S Transpondern, die Aktivierung in nur einem Teil der übenden Luftfahrzeuge, die technische Verhinderung der Ausspielung von MLAT-Positionsdaten im Internet. Wenn Sie an Ihrem Aufenthaltsort, irgendwo im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, Luftkriegsdröhnen oder überfallsartige Kampfjettiefflüge erleben, während Sie auf den verschiedenen Online-Flug-Trackern keine Luftfahrzeug an Ihrem Standort sehen können, so ist das der Normalzustand im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Militärischer Fluglärm trägt dutzende Kilometer weit. Sie hören ihn, wenn die eigentlichen Übungen kilometerweit entfernt von Ihrem Standort stattfinden. Tiefflüge können im Nordosten Deutschlands, in dem es nur wenige MODE S Empfangsstationen gibt, nur gelegentlich per MLAT sichtbar gemacht werden.

Folgende Parteien finden diesen Zustand super: SPD, Grüne, AfD, CDU, FDP. Fragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n! (Viel Glück!)

19.11.2019: 30 Jahre später – wieder ohrenbetäubender Nachbrennerlärm über Rheinsberg/Zechlin , Stechlin-Ruppin, Luftkriegslärm und Kampfjetlärmangriffe in der gesamten Bundeswehr-Selbstbedienungszone ED-R 401 MVPA NE

Zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr kam es am 19.11.2019 in der gesamten Flugzone der Europäischen Kommission und der Bundeswehr, ED-R 401 MVPA NE, über weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburg erneut zu ohrenbetäubenden Luftkriegsübungen. Hunderttausende EU-Bürgerinnen und Bürger wurden routinemäßig einer erheblichen Lebensgefahr durch übende Kampfjets, Zielflugzeuge der GFD GmbH, Luftbetankungsflugzeuge der US Airforce, Royal Airforce und der Bundeswehr sowie weitere militärische Unterstützungsflüge (z.B. PTO GmbH) ausgesetzt. Über Rheinsberg/Zechlin bzw. Stechlin-Ruppin kam es gegen 14.30 Uhr zu bedrohlichen Extremmanövern durch Bundeswehr-Kampfjets der Rotten STONE und STASH (Beobachtungen legen nahe, dass auf einen per MODE S MLAT „sichtbaren“ Kampfjet ca. 2 bis 4 weitere in unmittelbarer Umgebung kommen). Dabei wurden offenbar Sturz- und Steigflugübungen, neben den „üblichen“ Kurvenflug- und Beschleunigungsübungen, ausgeführt. Abrupt abbrechende Triebwerksgeräusche direkt über den Köpfen der BeobachterInnen im Angriffsgebiet wurden gefolgt von ohrenbetäubendem Nachbrennerlärm. Vermutlich befanden sich die BeobachterInnen hier direkt im Rückstau der Nachbrenner von steil aufsteigenden Luftkriegswaffen (Eurofighter). Die Lautstärke dieser Nachbrennerorgien durch die Bundeswehr über dicht besiedelten Gebieten ist als Körperverletzung einzustufen, mindestens jedoch weit oberhalb irgendwelcher Lärmgrenzwerte (ja, Bundeswehr, wir wissen, dass für euch keine Gesetze gelten, schon gar keine Lärmschutzwerte, ihr dürft BürgerInnen einfach so schädigen), definitiv gehörschädigend. Art 2 GG und allgemeine Menschenrechte scheren die Planer der Bundeswehr offenbar wenig. Die Bundeswehr wird hier sicherlich sagen, dass ihr eigener Verfassungsrang höher stünde, als der des Art 2 GG, dass Gesetze ihr den routinemäßigen und massenhaften Verstoß dagegen auch zu „Friedenszeiten“ und auch gegen die „eigene“ Bevölkerung erlauben.

Die hier beigefügten Illustrationen zeigen MLAT-Momentaufnahmen, wie sie im Internet für Jedermann einsehbar sind (Quelle: https://www.adsbexchange.com ). Diese Momentaufnahmen bilden nur die Spitze des militärischen Eisberges ab, welcher sich werktäglich zwischen 8 und 22 Uhr regelmäßig und immer öfter über die ehemals ruhigen Naturlandschaften des Nordostens von Deutschland schiebt. MODE S MLAT ist nur ein Indikator für das ungefähre Ausmaß der militärischen Routinemaschinerie, die mit immer weiter zunehmender Intensität und Routine, auch dank der Sprachlosigkeit und der Unterstützung durch Bündnis90/Grüne und ähnliche und andere Parteien, den kalten Luftkrieg über den Wohn-, Arbeits- und Urlaubsorten von millionen von Menschen betreibt. Mitten in Europa. Als ob es normal sei.

Unterstützen Sie diese Website. Es ist die einzige Informationsquelle, die konsequent zu den wahren Vorgängen rund um die Bundeswehrselbstbedienungszone ED-R 401 MVPA NE berichtet und informiert.

8.8.2017 – Müritz / Mecklenburg Lakes / Brandenburg Lakes / Baltic Sea – aerial condensed military air noise terror throughout north east Germany

11:35 Uhr: seit über einer Stunde ununterbrochener Flugbetrieb (erst unhörbar, jetzt ab und zu die typischen Kampfjet-Geräusche) in großer Höhe.

Der Himmel ist großflächig voller Kondensstreifen.

EN – report by a Müritz / Mecklenburg Lakes resident / visitor:

11.35 CEST: for over one hour, ongoing military flight training (not audible, at first, now, on and off, typical fighter jet noise) in high altitude.

The sky is full with condensation trails.

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Bundeswehr-Terrorbrigade on a grand day out: LION, THOR, SMASH, RAPTOR, SCARE, JUDGE, BULL, STONE, PRIMR, COBO

Die teilzensierende / Bundeswehr-gehackte Website adsbexchange.com zeigt die Spitze des militärischen Eisberges, wie er sich auch heute wieder über die ehemals stillen Naturlandschaften des Nordostens schob – und dort in Flächenverlärmung und Militärterror zerfloss. Von früh bis spät terrorisierte die Bundeswehr unter Aufbietung einer erneut eskalierten Flotte (in Anzahl der Flugzeuge und räumlicher und zeitlicher Ausdehnung des simulierten Luftkrieges) die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs.

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Die wichtige Mission des PRIMR: eine Stunde Flugrunde drehen und Bürger terrorisieren. Dringend auch über der Brandenburger Seenkette. Gut für die, die hier Sommerferien machen. Noch besser für die, die hier wohnen.

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Die Bundeswehr schickt ihre halbe Flotte in die ED-R 401 MVPA NE (rechte Spalte Bild oben)

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Frieden nach Bundeswehrgeschmack: Umwandlung von geschützten Naturlandschaften in militärische Lärmsenken, Fuel-Dumps und „militärische Kernzonen“. Nein, bei den „Russen“ war´s eben nicht schlimmer!

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SCARE & co haben ihrem Namen wieder alle Ehre erwiesen – und Politiker wissen nicht einmal, welche Namen „ihre“ Kampfjets da tragen, während sie täglich die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg terrorisieren.

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Muss auch sein: Flächenverlärmung per Kampfjetarmada des nördlichen Teils der Zone ED-R 401 MVPA NE.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lärmen sie noch viel mehr morgen…