25.4.2018: ED-R 401 MVPA NE Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg – Zum internationalen Tag gegen Lärm gibt´s 3 1 /2 Stunden Bundeswehrkrebs auf die Ohren!

Internationaler Tag gegen Lärm? Das ficht die Bundeswehr nicht an. Sie schickt auch am internationalen Tag gegen den Lärm in zwei Lärmwellen den üblichen militärischen Fluglärm quer durch Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg – von ihr auch ED-R 401 MVPA NE, oder „militärisches Kerngebiet“ (vgl. Artikel auf der Startseite dieser Website) genannt.

http://www.tag-gegen-laerm.de

Dieser militärische Fluglärm wurde seit der heimlichen und verheimlichten Aktivierung der militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 bis heute stetig und nahezu (wochen)täglich ausgeweitet. Mit jeder weiteren Fluglärmrunde werden weitere Umweltschäden unwidersprochen angerichtet (siehe frühere Artikel auf dieser Website), werden klimaanheizende Treibhausgase völlig unnötig in schwindelerregenden Mengen (siehe frühere Artikel auf dieser Website) in die Atmosphäre gepustet – von den sonstigen Schadstoffen (zu denen nichteinmal der Bundeswehr selber Informationen vorliegen – zumindest antwortet sie Bürgern nicht auf Anfragen) ganz abgesehen.

Und so feiern Bundeswehr & Co (siehe frühere Artikel auf dieser Website) ihren „Sieg“ über die Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg und sämtliche Umweltschutzgesetzgebung Deutschlands und der Europäischen Union, über hehre Klimaziele der Bundesregierung und der Europäischen Union – und schickte auch heute wieder in

Lärmrunde 1, von 9.15 Uhr bis 11 Uhr, mithin schlappe 2 Stunden, mindestens 7 (sieben!) Kampfflugzeuge, also Kriegswaffen, im Tiefflug, in wilden Luftkriegsabfangmanövern und sonstigen, hier unbekannten, Manövern in alle sogenannten BASIC Sektoren der ED-R 401 MVPA NE: JUDGE1, 2, SCARE 1, 2,3, ACES 1,2

und in

Lärmrunde 2, von 14.30 Uhr bis 16 Uhr, also shlappe 1 1/2 Stunden lang, mindestens 3 Kampfjets, nämlich SCARE 1, 2 und 3 in die östlichen zentralen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE.

Wie sich ausbreitende Krebszellen entfalteten sich so heute 3,5 Stunden militärischer Fluglärm, Donnern und Dröhnen, mit mindestens 10 Kampfjets (es ist anzunehmen, dass Kampfjets ohne aktiven Mode S Transponder in den Kampfjetpaketen unterwegs waren, damit Statistiken gefälscht werden können, die dem Bundestag auf Nachfrage vorgelegt werden müssen), in allen Flughöhen, über allen ehemals ruhigen Naturlandschaften der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zum Internationalen Tag gegen Lärm, trotz einer vermutet hohen Anzahl von Beschwerden an die Bundeswehr, viele davon komplett unbeantwortet…

Sichtungen des Tages, eingesendet von LeserInnen der Website:

No ED-R 401 MVPA NE | e-mail Verteiler:

Nordbrandenburg/Diemitz: Seit 9:35 Uhr wird über Diemitz wieder verlärmt. Diese Region scheint in den Vormittagsstunden sehr beliebt zu sein.

Müritz: Donnergrollen über Röbel in großer Höhe heute, 25.04.2018 um 09:40 Uh

Stechlin/Ruppin: Trotz etwas schlechterem Wetter sind unsere "Verteidiger" von Natur und Umwelt wieder heftig in Naturschutzgebieten unterwegs.

Militärischer Fluglärm durch Bundeswehrkampfflugzeuge über Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg am 25.4.2018 Tag gegen Lärm ED-R 401 MVPA NE

Militärischer Fluglärm durch Bundeswehrkampfflugzeuge über Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg am 25.4.2018 Tag gegen Lärm

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10.4.2018 – Luftkrieg vor den Toren Berlins, über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg – rbb, ndr & co berichten nicht.

Von dieser Website bereits vor 3 Jahren vorausgesagt: die ständige zeitliche und mengenmäßige Ausdehnung der täglichen militärischen Luftkampflärmteppiche über den Wohnhäusern von hunderttausenden EU-Bürgern, ihre „Verschärfung“ (immer extremere Flugmanöver, immer mehr Kriegsmaschinen gleichzeitig in der Luft, in allen Flughöhen [trotz SPD-Augenwischerei in Brandenburg, wonach „mit Tiefflügen“ nicht zu rechnen sei, trotz CDU-Lügen {vom OPR-Abgeordneten Steinecke}, wonach sich keine Sonderflugzone über Ostprignitz-Ruppin befinden würde], ihre Vermischung mit zivilen Linienmaschinen, die zusätzliche „Nutzung“ dieser unkontrollierten und neuartigen militärischen Selbstbedienungszone durch die „best Pals“ der Bundeswehr – Airbus, PTO, GFD & co.)

Und während Journalisten und Poltiker immernoch schweigen, Bürger von der Bundeswehr ignoriert und „vereinzelfallt“ werden, zeigen wir hier, wie genau diese vorausgesagte Entwicklung tatsächlich aussieht:

militaerischer Fluglaerm ueaber Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 10.4.2018 - ED-R 401 MVPA NE

militaerischer Fluglaerm ueaber Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 10.4.2018 - ED-R 401 MVPA NE

militaerischer Fluglaerm ueaber Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 10.4.2018 - ED-R 401 MVPA NE

28.2.2018 – Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Zwischenzeitlich wurde die „Nutzung“ der undemokratisch diktierten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE durch die Bundeswehr ausgeweitet. Seit unserem letzten Eintrag konnte eine Zunahme der Anzahl der übenden Kampfjets und eine Erhöhung der Flugstunden sowie eine Ausdehnung der Lärmwellen über den ganzen Tag beobachtet werden. Nach wie vor werden täglich weite Teile Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs zu (Luft-)Kriegsspielen mißbraucht. Dabei wird über dicht besiedeltem Gebiet, mitten in Europa, der heiße Luftkrieg geübt. Eurofighter- und Tornado-Kampfflugzeuge, Tankflugzeuge, privatwirtschaftliche Übungsflugzeuge in militärischem Auftrag und Hubschrauber fliegen täglich hoch riskante Flugmuster über den Einwohnern und Besuchern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Es kommt zu routinemäßigen und programmatischen (siehe unser Informationspapier zur ED-R 401 MVPA NE auf der Startseite) räumlichen Annäherungen zwischen zivilen Linienmaschinen und übenden Kampfjets. Es kommt zu Tief- und Tiefstflügen im gesamten Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, ganz im Gegensatz zu den Versicherungen durch Politiker. Militärischer Fluglärm legt sich täglich über die noch bis Herbst 2013 ruhigen Naturlandschaften Nordbrandenburgs, der Mecklenburger Seenplatte, der Ostseeregion Darß/Zingst, Hiddensee (Schwerpunkt!) und Rügen.

Der NDR und der rbb haben bis heute nicht dazu berichtet. Gleiches gilt für überregionale Zeitungen, wie die Berliner Zeitung, die taz, den Tagesspiegel, aber auch für den Spiegel und andere vorgeblich investigativ arbeitende Verlage.

Am 28.2.2017 konnten von uns drei, nahezu nahtlos ineinander übergehende, militärische Lärmwellen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE beobachtet werden. Im Übergang von der zweiten zur dritten militärischen Fluglärmwelle des Tages waren wieder PTO Flugzeuge zu sehen, wie sie zusätzlich für Fluglärm in der Zone sorgten. Wie üblich stellen wir das anhand von sog. MLAT-Aufzeichnungen dar, die aber, wie immer, nur die Spitze des Eisberges und den „Trend“ darstellen können.
Mittlerweile tauchen regelmäßig die Kampfjets EA01 und EA02 auf. Ein gängiges Muster ist die Abschaltung der Transponder, so dass nur noch EA01 oder EA02 „sichtbar“ ist. Es muss davon ausgegangen werden, dass sich auch heute weitere militärische Übungsflugzeuge in den Hotspots der hier dargestellten Übungsschwerpunkte befanden – und herumlärmten. Routinemäßig werden z.B. kleine Propellermaschinen der Firma PTO im zeitlichen und räumlichen Zusammenhang mit dem Auftreten von Kampfjet-Kriegsgeräusch beobachtet. Die Bundeswehr äußert sich zu diesem Verdacht bislang nicht. Bekannt ist, dass die privatwirtschaftliche „Gesellschaft für Flugzieldarstellung“ ebenfalls regelmäßig im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE lärmt, indem deren Jets als „elektronische Ziele“ für die herumlärmenden Kampfjets fungieren. Es handelt sich dabei um zweistrahlige Jets, die von der Regionalpresse als „Businessjets“ verniedlicht werden.

Als trendsettende Jetsetter haben wir uns entschlossen, eine Idee der CDU Brandenburg aufzugreifen – und versehen fortan unsere sporadischen Lobpreisungen der Folgen der brandenburgischen Leicht- und der politischen Einfältigkeit der landestypischen CDU, Freien Wähler, SPD, Grünen usw mit entsprechenden Transparenten. Zum Wohle des Volkes orientieren wir uns dabei an der sozialistischen Wandzeitungsfarbgebung und -Typografie der aktuellen, millionenschweren, Imagekampagne der südlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE. Auch wenn der Großteil der heutigen „Übungen“ wieder über Mecklenburg stattfand, war doch auch wieder der Norden Brandenburgs betroffen.

 

25.10.2017 – militärische Flugverlärmung der Mecklenburger Seenplatte und Nordbrandenburgs durch Eurofighter und Tornados der Bundeswehr

“ (…) nach aussage der bundeswehr existiert die flugzone als projekt seit rund 10 jahren. formell seit 2013. ich habe um dokumentation gebeten. wenn dem so ist, dürfte die geschichte tot sein. (…)“ taz Investigativ-Ressort im November 2014

4.10.2017: routinemäßige militärische Verlärmung der Mecklenburger Seenplatte sowie des nördlichen Brandenburgs durch Kampfjets der Bundeswehr sowie durch militärisches Flugtraining durch Lufthansa-Tochtergesellschaft PTO

Am 4. Oktober wurden alle zentralen BASIC Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Fluglärmzone Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern, im Militärjargon ED-R 401 MVPA NE genannt, den ganzen Tag über mehrmals und anhaltend durch den Fluglärm von Kampfjets der Bundeswehr, durch militärische Flugzeuge mindestens eines anderen NATO Staates, durch Übungs- und Ausbildungsmaschinen der im Auftrag der Bundeswehr tätigen Lufthansa-Tochtergesellschaft PTO sowie zusätzlich durch zahlreiche zivile Linienmaschinen und die berüchtigten Testflugzeuge von Airbus Industries verlärmt.

Die Bundeswehr ließ es sich wieder nicht nehmen, besonders die ökologisch sensiblen Schutzgebiete der Mecklenburger Seenplatte sowie der Brandenburgischen Seenkette im Tiefflug zu verlärmen. Dazu schickte sie sogar James Bond in den Osten, der sich durch das Kennzeichen GAF007 (und natürlich den Fluglärm) verriet. Not very British.

Ganz im Stile der Klingonen wurden die Tarnungsvorrichtungen abwechselnd ein und ausgeschaltet. Es ist also davon auszugehen, dass wesentlich mehr Kampfflugzeuge in einem noch größeren Gebiet und noch öfter und länger, als hier dargestellt, den Nordosten Deutschlands mit militärischem Fluglärm terrorisierten. Selbstverständlich werden Sie dazu in Ihrer Zeitung nichts lesen und im deutschen Fernsehen nichts sehen, im Rundfunk nichts hören…

Die roten Kennzeichnungen in den Aufzeichnungen weiter unten bedeuten militärische Flüge, die blauen eher zivile. Blau gekennzeichnet sind die Airbus-Testflugzeuge, die immer öfter und immer tiefer über den Köpfen der Versuchskaninchenbevölkerung innerhalb der ED-R 401 MVPA NE herumfliegen – zusätzlich zum täglichen Luftkriegsaufkommen durch die Bundeswehr und zusätzlich zu den zeitgleich durch aktive militärische Übungssektoren geführten zivilen Linienflügen.

EN

On Oct 4th 2017, routine military air noise pollution commenced in early midday, panning well out into late afternoon, with multiple fighter jets of Bundeswehr polluting the entire Mecklenburg Lakes region, the northern Brandenburg Lakes region and further parts of Brandenburg and Mecklenburg state, internationally formerly known for its natural beauty, silence and tranquility.
Participating military aircraft included at least one Dutch aircraft, as well as military air training aircraft, leased and operated from and by PTO, a Lufthansa-company. These smaller aircraft have become an indicator of nearby fighter jets or looming fighter jet air noise waves all throughout the north east of Germany. Their indicating qualities has become almost as „good“ as GFD planes (business-like Lear Jets, acting as targets in wild, star-wars-like maneuvers above densely populated central Europe). PTO aircraft have become a relevant source of military-related noise nuisance throughout the secretive military air noise zone ED-R 401 MVPA NE, which had been secretly activated in autumn of 2013, with the media failing to inform the affected population and politicians showing utter lack of willingness to abide to basic democratic standards – not to mention a shocking incompetence in regard to Europes largest MVPA.

04-10-2017-09-58-34-bundeswehr_fluglaerm_Mecklenburg_Brandenburg

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28.9.2017: Tiefflug über Wohnviertel in Neustrelitz

Wieso fliegen die Tiefflieger soo tief? Am 28.09.2017 gegen 15 Uhr flog ein Kampfjet über Neustrelitz über ein Wohngebiet, tief und laut. Gefühlte 100 Meter über dem Boden. Man konnte sogar den Pilot sehen. Ein paar Meter tiefer – und die Baumwipfel wären weg. Muss das sein?

redigierte Einsendung aus Neustrelitz vom 29.9.2017

20.9.2017: Fluglärm über Röbel / Müritz: Kampfjets in großer Höhe, durch Bewölkung nicht zu sehen, aber zu hören!!! / PTO GmbH

20.9.2017, 13 Uhr: Fluglärm über Röbel / Müritz: Kampfjets in großer Höhe, durch Bewölkung nicht zu sehen, aber zu hören!!!