19.9.2017: 4 Stunden Luftkrieg über der Mecklenburger Seenplatte, über Nordbrandenburg, von der Prignitz bis zur Ostsee – und anschließend: PTO

Am 19.9.2017 kam es zu einer weiteren unfassbar arroganten und rücksichtslosen Steigerung der täglichen militärischen Kampfjetdosis für alle Bewohner und Besucher der Mecklenburgischen Seenplatte, der nördlichen Brandenburger Regionen sowie der östlichen Ostseeküste: über 4 Stunde lang donnerten, dröhnten, kachelten, rasten, trudelten und kurvten Kampfjets der Bundeswehr und anderer Kriegsunternehmen, gerne auch im Sturz- und Tiefflug, über dicht besiedelte Regionen Nordostdeutschlands hinweg, die das Pech haben, im Herbst 2013 ohne vorherige Information, Diskussion oder Befragung in „militärisches Kerngebiet“ umgewandelt worden zu sein. Ein Umstand, den Sie, liebe Leser, weder beim Spiegel, noch in der taz, auch nicht im piefigen Ossi-Altrevoluzer-Organ telegraph, erst recht nicht bei rbb und ndr und natürlich nicht bei Zeit, FAZ & Co lesen, hören oder sehen werden.

Wie sich an den ausgeflippten und offenbar völlig unkontrollierten Luftkriegsorgien vom 19.9.2017 erkennen lässt, sind Schmiergelder an „günstig“ platzierte „loyale“ Journalisten wohl der kleinste Posten solcher gigantischen Umweltsauereien.
Frau von der Leyen hat wiedermal nicht aufgepasst: *Pufff* – ein paar Milliarden weniger im Haushalt und ein paar hunderttausend Tonnen CO2 (und andere Abgase sowie Flugbenzinnebel) mehr in der Atmosphäre (und in MV und Brandenburg).
Was?! Die Bundesrepublik kann ihre hehren Klimaschutzziele nicht erreichen – zu viel CO2 in der Luft?! Was?! Das sind die Kohlekraftwerke und der Verkehr. Natürlich. Logisch. Nicht hinterfragenswert, wenn man hier mal guckt, was allein über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg jeden Tag abgefeuert wird. Klar, liebe Journalisten – das ist r.e.i.n.e. Verschwörungstheorie. Ihr schützt natürlich nur „die Sicherheit“, unsere, meine, deine, eure, wenn ihr in der taz Zentrale an der Rudi-Dutschke-Str. die Hacken zusammenknallt – und Informationen aktiv blockiert und zurückhaltet, die möglicherweise irgendeinen konkreten Hinweis zu einer ganz konkreten Sache, die genau vor der Haustür eures spießbürgerlichen Kreuzbergs passiert(e), die möglicherweise einer unterschwelligen Militärkritik bedürften, enthalten. Uijuijui – Kritik am Militär – ganz heiße Sache, in Deutschland. Da steckt die Bloackademauer im Kopf tief drin, bei Journalisten. Oder ist es das pure Unverständnis, komplettes Desinteresse, Überforderung durch zu große Komplexität? Informationen von großem öffentlichen Interesse, endlich veröffentlicht – wenn auch erst drei Jahre nach dem Erhalt der sogar frei Haus gelieferten, durch Bürger in ihrer Freizeit erstellten, Tiefenrecherche. Nein, das geht nun wirklich nicht! Da steht das Alt-Hippietum davor – man hat schließlich nicht umsonst Zivildienst für die Bundeswehr geleistet, sich die Haare abgeschnitten, trägt heute Anzug und Krawatte und fährt den deutschen Diesel durch die Innenstadt von Berlin und kanzelt Leute, die eine grassierende Militarisierung am konkreten Beispiel über dem Homeland der wochenendhäuslekaufenden zuziehenden berlin-taz-Leserschaft nachweisen, als Putin-Versteher und Platzeck-Wähler ab. Autsch. Außerdem würden solche Themen auch den Hedonisten in der Redaktion die Laune verderben. Oder der Sportseite das Wasser abgraben. Und die Bundeswehr würde keine Werbung mehr schalten. Passt auch gar nicht in einen Facebook-Post. Vekauft sich schlecht. Ah, neeee. Den Beruf verfehlt ihr habt. Der dunklen Seite der Macht ihr verfallen seid, ihr Schlümpfe! Ja, liebes „Investigativ-Ressort“ taz/Spiegel/ndr – you name it, das sagte bereits der alte Meister Yoda, richtig recherchiert (ihr habt)!

Deshalb erhält diese Website ja auch keine Antwort auf die diesbezügliche Frage an Frau Leyen und Ihre Jungs bei der FLIZ: Sind die CO2-Emissionen, die während des täglichen Luftkriegswahnsinns über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sinnlos in die Atmosphäre gepustet werden, Bestandteil des CO2-Kontingentes, welches die Bundesregierung zu verringern gedenkt und sich international verpflichtend der Welt präsentierte? Die fehlende Antwort läßt sich ganz kurz in sichtbare Sprache übersetzen – wir copy&pasten: Die Message der Nichtantwort der Bundeswehr- „Informationszentrale“ und der Ministerin für Frieden und Frieden an uns lautet: „F***t euch doch, ihr Bürger. Wir sch*ie*ßen auf die Demokratie. Parlamentarische Kontrolle, Transparenz, gesellschaftliche Diskussion. Pah! Ihr Idioten. Wir geben euch keine Antworten, ihr ******. Wir machen was wir wollen. Wir haben das euer Geld, die Kampfjets – und die Bomben. Und mit denen wollen wir auch spielen. Nichts ist geiler und wichtiger, als täglich Luftkrieg zu spielen – und zwar bei euch, ihr Spinner. Über euren Köpfen. Für.Eure.Sicherheit. Hahahahahaha. Ähem… Wer sich beschwert kriegt einen extra übergebraten. Wer dumme Fragen stellt, kriegt einen Tiefflieger in die Fresse.“ Die Übersetzung ist von Google Translate – wir distanzieren uns ausdrücklich von ihr und sind völlig verantwortungslos!!! *Disclaim Disclaim* Bei Rückfragen bitte eine mail an Alexa. Ja, Hauptmann, das ist das Einkaufszentrum am Alex. Was, wer Alex ist? Ok, erklär ich Dir andermal.
Übrigens, diese Sendung ist nur für Leser unter 40 Jahren geeignet – hatte ich das vergessen bekannt zu geben? Nein! Es steht in der 13. Änderung der Nachrichten für Internetsurfer! Käuflich zu erwerben. Einfach einen Scheck an diese Website schicken. Was? Ja, Das muss euch schon die Information wert sein, liebe Bundeswehr-Informationsstudenten. Wo kommen wir hin, wenn wir euch transparent über irgendwelche Dinge von öffentlichem Belang informieren würden? Genau – in die Demokratie! Ja– ok, schick mir den Scheck, Hauptmann.

Übrigens, Frau von der Leyen, in der Premium-Mitgliedschaft bei uns hier im Club kannst du folgende Werbeanzeigen für dein Unternehmen auf dieser Website ausblenden lassen:

Bild oben: über vier Stunden Bundeswehr Kampfjetterror über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg. Die Eskalation des Flugwesens entwickelt sich, geschossen (sic).

Und immer wieder tauchen einzelne PTO Nerver auf, die gerne auch ohne Transponder durch die Gegend eiern.

PIRATen im Garten sind dreckig und laut. PIRATen im Garten sind militärisches Unkraut. (in Abwandlung eines Songs des scheuen Phils)

Kringel by PTO

PTO – Bird of Prey enttarnt sich unmittelbar über Rheinsberger Bäumen. In Anlehnung an einschlägige Lokalzeitungen müssen wir fragen: sind es die Klingonen? (Hahaha- so lustig)

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18.9.2017: Militärische Routinerudelverlärmung der Mecklenburger Seen und Landschaft, der Städte und Dörfer durch die Tiefflug-Asse, den röhrenden Löwen, das Geheimversteck – und natürlich: PTO

Die Jungs aus der Gruppe Steinhoff durften sich auch am 18.9.2017 wieder in allen Flughöhen im Prügelkasten ED-R 401 MVPA NE über den Köpfen der Einwohner und Besucher von Mecklenburg-Vopommern und Nordbrandenburg ohne Rücksicht auf Verluste kloppen. Sie balgten sich unter lautem Gedonner und Gedröhne über den nichtigen Naturlandschaften der Mecklenburger Seenplatte oder auch nahe der Ostseeküste. Bis PTO kam – dann verdufteten die Kampfjets auf unter 500m und bretterten in der Malchiner Gegend wie gewohnt undetektierbar über Häuser und Dörfer. So wie im Krieg eben. Geil.

15.9.2017: (PTO)Hase & Eagle – zwischen Berg und tiefem tiefem Tal… („Irgendwo müssen sie ja üben“ – Einwohner von Berlin)

Tiefflüge durch Kampfjets und Trainingsflugzeuge der Lufthansa-Tochtergesellschaft PTO erfüllten die Landschaft zwischen Ostsee und Berlin, bis zum Herbst 2013 weitgehend militärflugfreie Landschaft, berühmt für ihre Stille und Natürlichkeit, seitdem „militärische Kernzone“ qua Diktat des Infrastrukturministeriums*, mit militärischem Donnern und Dröhnen – und die Herzen der nach täglichem militärischen Fluglärm lechzenden Bevölkerung mit Freude und Bewunderung.

* in diesem Fall befehligt vom Leyn´schen Friedensministerium, welches wiederum auf die Europäische Kommission verweisen konnte, die sicherlich den schwarzen Peter an Eurocontrol rüberschob usw. (Eurocontrol schob den dann bereits an die DFS GmbH und die Bundeswehr GmbH weiter – womit wir wieder in Deutschland angekommen wären.)

14.9.2017: „Bei den Russen war es schlimmer.“ (Einwohner von Brandenburg)

„Ich hör nix.“ (Einwohner von Mecklenburg)

Tiefflüge und Kampfjetdröhnen – stundenlang und mehrmals am Tag. Über halb Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, mit Schwerpunkten über der Region MÜritz /Seenplatte / Nordbrandenburg.
PTO, die Flugschule der Lufthansa, sourced auch an diesem Tag wieder an die Bundeswehr aus. PTO Maschinen sind Bestandteil der Kampfjetorgien über der Mecklenburger Seenplatte, tauchen im zeitlichen Zusammenhang mit Kampfjetgedröhne über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf – und sind ein guter Indikator für unmittelbar bevorstehendes Luftkriegsübungsaufkommen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

 

3.5.2017: ED-R 401 MVPA NE – 2 militärische Lärmwellen von Hiddensee bis in die Prignitz, 9 Kampfjets, 1 GFD Lärmzeug, 2 Stunden, Airbus Industries Testflüge + zivile Luftfahrt

Auch am 3.5.2017 wurden die westlichen Sektoren der heimlich aktivierten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE über der Mecklenburger Seenplatte, der Ostsee und dem nördlichen Brandenburg wieder zu mehrfachen, stundenlangen Luftkriegsübungen mißbraucht. Dazu schickte die Bundeswehr erneut mindestens 9 Kampfjets sowie einen Learjet der Gesellschaft für Flugzieldarstellung zum Lärmen in besonders lärmintensiven Flughöhen nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Ein Schwerpunkt bestand heute über der ehemals ruhigen Insel Hiddensee, dem Nationalpark Vorpommernschen Boddenlandschaft, Zingst/Darss und auch die Altstadt Stralsunds, UNESCO Weltkulturerbe, musste wieder dringend in lärmintensiver Höhe durch mindestens einen Kampfjet überflogen werden.

In den Pausen zwischen den beiden automatisch detektierten militärischen Lärmwellen wurde die ZONE zusätzlich durch Arirbus-Industries für Testflüge genutzt. Der zivile Flugverkehr kam, wie immer, noch hinzu.

AniGIFs, Kampfjet AutoDetect Deutschland NE (wir arbeiten noch am Namen ;):

Militärfluglärmwelle 1 des Tages: 4 Kampfflugzeuge, 1 Learjet GFD, von Pritzwalk bis Hiddensee, ca. 9.40 Uhr bis ca. 10.20 Uhr (auto detect), RAVEN1,RAVEN2,RAVEN3,RAVEN4,GFD1

Militärfluglärmwelle 2 des Tages: 5 Kampfjets, von Pritzwalk bis Hiddensee, ca. 15.30 Uhr bis 16.50 Uhr: TORO1,TORO2,TORO3,JUDGE1,JUDGE2

Airbustestflüge: wie immer in den Pausen zwischen den militärischen Luftkriegslärmwellen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

EN

Formerly tranquil north east Germany, with the Mecklenburg Lakes region and the Baltic Sea coastline, the islands of Hiddensee, western parts of Rügen, Zingst/Darss and UNESCO World Heritage site Stralsund old town, have become target for at least 9 Bundeswehr Typhoon/Tornado fighter jets, playing air war fare in the skies above Mecklenburg-Vorpommern state and Brandenburge state.

Todays daily rounds and raids raged from 9.40 to 10.20 CEST and from 15.30 to 16.50 CEST (these times are derived from automatic fighter jet detection above north east Germany) – there may have been significantly more than those in in the air.

A hotspot could be seen above the popular tourist destination of Hiddensee island, with repeated fighter jets attacks in noise-intense flight levels, completely unneccessary of course, with at least one fighterjet routinely crossing UNESCO World Heritage Area of the old city of Stralsund.

Military hotspot number two was, as usual, the south-western Mecklenburg Lakes region, including the Wittstock/Kyritz Area, sending thunder throughout the region, as far as the Rheinsberg Lakes region.

Make sure to avoid the entire north east of Germany when seeking natural tranquil holiday destinations. Tour operators in the area will probably not inform you fully on the secretive military flight zone ED-R 401 MVPA NE.

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11.1.2017: Bundeswehr, Klappe 1 – Eurofighter-Lärm läuft!

Der zum Jahresbeginn durch die Bundeswehr eskalierte militärische Fluglärmterror wurde auch am 11.1.2017 großkotzig über die Köpfe der Bürger hinweg über halb Mecklenburg-Vorpommern und das nördliche Brandenburg, Ostprignitz-Ruppin / Prignitz, flächig ausgeschüttet.

Im Sinne der vermeintlich friedensbewegten Partei aus dem Umfeld der Friedens- und Umweltbewegungen in der DDR, Bündnis 90, heute unter dem Namen Olivgrün bekannt, üben ganze Rotten von Eurofightern den Luftkrieg über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg. Bündnis 90 schaut zu und unterstützt das! (Kann auf Nachfrage schriftlich nachgewiesen werden.) Von den West-Grünen Karriepolitikern, den jungen verteidigungspolitischen Köpfen der Bundespartei, die offenbar nicht wissen, was täglicher Kampfjetflugbetrieb tatsächlich bedeutet, die in ätsche-bätsche-Manier auf die im Westen seit Jahrzehnten röhrenden militärischen Fluggebiete weisen, wenn Sie sagen wollen, dass dieser Fluglärm zum Zwecke der „Gleichbehandlung“ und unter Zuhilfnahme des Totschlag-„Arguments“ „Irgendwo müssen sie ja üben„, auch in bisher ruhige und nach 1990 entmilitarisierte Gebiete im Osten exportiert werden sollen, hätte man nichts anderes erwartet. Das Label „Bündnis 90“ ist aber wohl nur noch plakative Irreführung!

Die Momentaufnahmen der heutigen ersten militärischen Fluglärmangriffswelle auf nahezu alle Sektoren der Militärzone Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, zu der mindestens elf (11) Eurofighter/Kampfflugzeuge festgestellt werden konnten, gestalten sich wie folgt (die Dateinamen geben das Aufnahmedatum an):

Die teilnehmenden Akteure besitzen folgende vielsagende (bezüglich der Weltsicht der Verantwortlichen bei Bundeswehr und Bundesregierung) Kennzeichen:

ACES 1, 2, 3, 4; DRAGON; MONSTR; RACER 1, 2, *; RAVEN 1, 2, 3; GAF 890

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Verlärmt wurde im Verlauf der ersten militärischen Lärmwelle des Tages am 11.1.2017 die gesamte militärische Fluglärmzone ED-R 401 MVPA North East, die sich über große Teile Mecklenburg-Vorpommerns und über Nordbrandenburg bis an die Berliner Stadtgrenze heran erstreckt.

Wie immer war auch am 11.1.2017 die Region Müritz Nationalpark / Waren / Krakow am See Zielpunkt und Hotspot der schlimmsten Übungsmuster der Eurofighter Kampfjets.

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Linienmaschinen der Lufthansa und von Air Baltic müssen große Umwege fliegen und schließlich in aktive Luftkampfübungssektoren einfliegen.

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MONSTR treibt sich derweil in Prenzlau herum.

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Prignitzer Nachtübungen: Behörden ahnungslos, Wiederholung angekündigt – Bundeswehr besitzt Narrenfreiheit

Bereits eine Weile her – aber nicht weniger interessant: der Nordkurier berichtete bereits im Februar 2016 von ahnungslosen Behörden im Landkreis Prignitz, die Hinweise und Nachfragen von Bürgern zu nächtlichen Verlärmungen der gesamten Region nicht erklären konnten, obwohl sich die Prignitz seit Herbst 2013 innerhalb der militärischen Flugzone MVPA North East befindet.

Pressesprecherin der Polizeidirektion Nord in Neuruppin (…) „Es gab kein polizeiliches Vorkommnis, für das Hubschrauber im Einsatz waren.“

Sprecherin des Bundespolizei-Präsidiums Berlin (…) Die Fliegerstaffel der Bundespolizei habe am Dienstag keine Übungen in der Prignitz absolviert

Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg weiß ebenfalls keine Antwort. (…) Zivile Flüge in diesem Bereich seien nicht gemeldet worden

(…) auch der erste Anruf bei der Bundeswehr bringt keine Aufklärung.(…) Das sächsische Lufttransportgeschwader 64 fliege zwar Übungen mit vier Maschinen, aber nicht im Raum Prignitz

Die Behörden auf Kreis- und Landesebene rätseln zunächst über vermeintliche Ufos und auch die Bundeswehr hat angeblich keine Ahnung:

http://www.svz.de/lokales/prignitz/geheimnis-am-nachthimmel-id12832491.html

Wenig später meldet sich Oberstleutnant Ackermann von der Bundeswehr und erzählt ein bißchen aus dem Nähkästchen:

http://www.svz.de/lokales/prignitz/kampfjets-aus-laage-trainieren-neue-taktik-id12837776.html

In den Ausführungen der Herrn Ackermann erscheinen diese Übungen als eine harmlose Veranstaltung. Aber Achtung: es wird bereits in dieser Verlautbarung die jährliche Wiederholung angekündigt! Und wer die Genossen von den bewaffneten Friedensstreitkräften Bundeswehr kennt, weiß, dass es von „jährlich“ zu „täglich“ nur einer X. Änderung eines Anhangs eines einschlägigen Papiers für Luftfahrtspezialisten bedarf, um diese an sämtlichen Behörden, Parteien, Politikern, Medien und natürlich auch den Bürgern vorbei zu „veröffentlichen“ und auch gleich in den „Regelbetrieb“ zu überführen.

Es ist der erste Kurs dieser Art für Piloten der Bundeswehr, so Matthias Ackermann. Das Training endet heute, soll künftig jährlich stattfinden. Die Übungen müssen keiner Luftfahrtbehörde angezeigt werden. Sie finden in einem Luftraum statt, der dem Militär offiziell zur Verfügung stehe. Dieser erstreckt sich über Mecklenburg, Nord- und Ostsee, Hamburg bis an den nördlichen und südlichen Rand von Berlin, erklärt Ackermann.

Herr Ackermann weitet den Narrenfreiraum gleich bis nach Hamburg aus – auch, wenn das vielleicht gar nicht stimmt.

Interessant sind auch die Ausführungen zu Lear Jets und deren Rolle bei Übungsflügen in der militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA North East (auf dieser Website bereits hier beschrieben):

Learjets sind zweistrahlige Flugzeuge, die häufig für Geschäftsreisen genutzt werden. Die an der Übung beteiligten Maschinen stammen von der Gesellschaft für Flugzieldarstellung (GFD), bestätigt Matthias Ackermann. Die GFD ist ein Trainingspartner der Bundeswehr. Sie hat ihren Sitz auf dem NATO-Flugplatz Hohn bei Rendsburg.

Ebenfalls beteiligt waren an jenem Abend zwei Lear-Jets. Diese Spezialflugzeuge spielten die feindlichen Eindringlinge. Kampfjets sollten sie abfangen.

Nach eigenen Angaben verfügt sie über eine Flotte von 14 Learjets. Sie kommen in der Ausbildung für die Waffensysteme von Heer, Luftwaffe und Marine zum Einsatz (…)

Ufos_in_der_Prignitz_Geheimnis_am_Nachthimmel_svz.de_-_2016-07-19_22.14.48 Keine_UFOs_über_der_Prignitz_Kampfjets_aus_Laage_trainieren_neue_Taktik_svz.de_-_2016-07-19_22.14.13