26.2.2019 – mehrstündige Luftkriegsspiele zu Mecklenburg und Brandenburg, EIS Group QinetiQ plc spielt Fange mit Kampfjets der Bundeswehr und sahnt ab, Bündnis90/Grüne finden´s geil, rbb langweilt: ED–R 401 MVPA NE – die ganz normale Militarisierung Ostdeutschlands?

Wenn die alten Bekannten der EIS Group GmbH  / QinetiQ plc (im Folgenden nur EIS GmbH genannt, während BREXIT Europa in´s Chaos stürzt, funktionieren janusköpfige Militärkonzerne nach wie vor und unvermindert grenzüberschreitend prächtig, in diesem Fall eine britische Firma, QinetiQ plc, die in allen möglichen Geschäftsfeldern der Monetarisierung der Militarisierung der europäischen Länder aktiv ist – auch in der aktiven Militarisierung des Nordostens Deutschlands, in der ED-R 401 MVPA NE) in zunehmender Anzahl über den bis zum Herbst 2013 weitgehend entmilitarisieren und ruhigen Naturlandschaften der Mecklenburger Seenplatte, der Brandenburger Seenkette, über Hiddensee, Rügen, Darß und Zingst auftauchen und auf dem virtuellen Radar aufpoppen, wissen die Zwangsrekrutierten der Bundeswehr, die dummerweise zum Zeitpunkt der überrumpelnden heimlichen Aktivierung von Europas größter und umfassendster militärischen Übungszone, der ED–R 401 MVPA NE über einem Großteil Mecklenburg–Vorpommerns und Nordbrandenburgs, im Herbst 2013 bereits genau dort Ihren Lebensmittelpunkt errichtet hatten, dass ein weiterer militärischer Kampftag für den Frieden und zum Schutz der Umwelt und der verfassungsgemäßen Gleichbehandlung aller im Luftraum über Ihren Häusern, Städten und Dörfern, über ihren Urlaubs– und Erholungsregionen, über hunderttausenden EU–Bürgern angebrochen ist. Also zum Beispiel heute, am 26.2.2019:

Gegen 9.30 Uhr tauchten die ersten Nervsensägen der EIS GmbH, einem privatwirtschaftlichen Unternehmen, welches im Auftrag der Bundeswehr augenscheinlich Rollenspiele im Rahmen der werktäglichen Luftkriegsübungen der Bundeswehr im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE übernimmt, an verschiedenen Stellen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, vor allem aber in der Region Müritz / Plau am See, auf.
Unvergessen sind bei vielen Betroffenen sicherlich die Heldentaten der EIS GmbH in den klaren Sommernächten über Brandenburg und Mecklenburg–Vorpommern in den Jahren 2017 und 2018. Als Vorreiter und Botschafter des Kommenden verdonnerten die EIS–Vögel den Zwangsrekrutierten und Versuchsbürgern der Bundeswehr im gesamten Gebiet der ED-R 401 MVPA NE den sommerlichen Sternenhimmel. Luftkriegsgedröhne statt laue Sommernacht – EISkalte Kalkulation.
Immerhin durfte heute mal die EIS GmbH ran – nicht die PTO GmbH, die mittlerweile eine Art „Lufthoheit“ im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE zu haben scheint. Während die GFD mbH heute vielleicht anderswoe lukrative Aufträge hatte – gibt es doch eigentlich kaum noch eine Gegend in Deutschland, die nicht der dringenden Bespielung durch die GFD mbH bedarf. Auf den (Flug)spuren der Eis GmbH wandelten anschließend die hinlänglich bekannten RAVEN, SCARE, ACES – in multipler Ausführung und Anzahl. Je nach Erfolgsgrad von Uschis Cybertruppe waren die sogar im Internet per virtuellem Radar ( https://adsbexchange.com ) dingefest zu machen (siehe Anhang). Das aber vermutlich auch nur in den Momenten, in denen enige der Piloten der Bundesluftwaffe vielleicht etwas ähnliches wie restdemokratische Gewissenbisse hatten – und die MODE S Transponder mal nicht ausgeschaltet hatten. Vielleicht lag ihnen aber auch nur die Sicherheit der gleichzeitig im Luftkriegsgedöns kreuzenden EasyJets* und Lufthanseaten* am Herzen. Zivile Linienmaschinen bestimmter Fluggesellschaften fliegen programmatisch durch aktive Luftkriegsübungszonen der ED–R 401 MVPA NE. Mit den Mecklenburgern und Brandenburgern kann man sowas gut machen… Realistische Luftkriegsübungen sind so auch viel realistischer – als in stinknormalen TRAs im übrigen Bundesgebiet, für die es eventuell sogar eine öffentlich einsehbare militärische „Belegungsplanung“ gibt (siehe WebAUP, suchen Sie mal nach ED-R 401 MVPA NE – viel Glück!).

Verlärmt wurden nicht nur die vormals ruhigen Landschaften und Seen der Mecklenburger Seenplatte, des Müritz Nationalparks, der sogenannten Kurorte Plau am See, Krakow am See usw, sondern, wie schon in den vergangenen Tagen, besonders auch die Insel Hiddensee, der westliche Teil der Insel Rügen, der Nationalpark Vorpommernsche Boddenlandschaft, Zingst, Darß, die Region Stralsund. Die militärischen Lärmschleifen donnerten noch bis in die Region Fürstenberg / Stechlin–Ruppin hinein, obwohl weitgehend nur die westlichen BASIC Sektoren der Flugzone ED–R 401 MVPA NE Opfer der heutigen Lärmrunden der Bundeswehr wurden. Militärdonnern über der Landschaft – im Deutschland des Jahres 2019 wieder Normalität? Herzlichen Glückwunsch, Frau von der Leyen!

Gegen Mittag tauchte dann die gelegentlich sogar sichtbare US Militärdrohne vom Typ Global Hawk der US Airforce über Mecklenburg Vorpommern auf, während weiter südlich mindestens ein schwerer Militärhubschrauber die bundeswehr´sche Lärmkulisse über dem Gebiet Stechlin–Ruppin und Müritz aufrecht erhielt.

Nur kurz danach ging es mit der EIS GmbH wieder rund – über den UNESCO Weltnaturerbe Serrahn / Müritznationalpark, mit den Kampfjets SCARE & Co über Hiddensee, Zingst/Darß und Mecklenburg – und dem Hersteller des Eurofighter, AIRBUS Industries, der auch wieder die ED–R 401 MVPA NE als Testfluggebiet für seine Produkte nutzte – wie praktisch. Der notorische Militärhubschrauber der Bundeswehr flog derweil immernoch in den zentralen Sektoren der Flugzone ED–R 401 MVPA NE umher und beglückte die Brandenburger und Mecklenburger mit Sicherheitsgewummere. Mit Sicherheit zu laut.

Stammleser kennen Texte wie diesen schon. Die Daten sind austauschbar, die Dosissteigerung wird nur durch diese Website sichtbar. Schließlich schreiben hier engagierte Bürger seit 2014. Wenn Sie Ihre Beobachtungen hier veröffentlichen wollen, schreiben Sie uns einfach eine e–mail. Treten Sie mit anderen Betroffenen über unsere Mailingliste in Kontakt. Lassen Sie sich von der Bundeswehr, blockierenden Politikern und den (ver)schweigenden Medien nicht vereinzelfallen! Unterstützen Sie diese Website.

Geben Sie unsere URL an Mitbetroffene weiter: https://edr401mvpa.wordpress.com

* u.ä.

militaerischer Fluglaerm ueber Mecklenburger Seenplatte, Brandenburger Seenkette, Hiddensee, Urlaubsregionen, Ostsee

militaerischer Fluglaerm ueber Mecklenburger Seenplatte, Brandenburger Seenkette, Hiddensee, Urlaubsregionen, Ostsee

Bild oben: eine Drone vom Typ Global Hawk der US Airforce durchquert die ED-R 401 MVPA NE

militaerischer Fluglaerm ueber Mecklenburger Seenplatte, Brandenburger Seenkette, Hiddensee, Urlaubsregionen, Ostsee

militaerischer Fluglaerm ueber Mecklenburger Seenplatte, Brandenburger Seenkette, Hiddensee, Urlaubsregionen, Ostsee

EIS GmbH und Kampfjets der Bundeswehr im virtuellen Radar als Ziel- und Verfolgungsobjekte über bewohnten Gebieten und ehemals ruhigen Naturregionen im Nordosten Deutschlands im Tiefflug unterwegs – werktäglicher Wahnsinns in der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern, den Ostseeferieninseln Hiddensee, Rügen, Darß/Zingst und über den Wald- und Seenlandschaften des Nordens von Brandenburg.

militaerischer Fluglaerm ueber Mecklenburger Seenplatte, Brandenburger Seenkette, Hiddensee, Urlaubsregionen, Ostsee

rbb zensiert ED-R 401 MVPA NE
Der rbb berichtete seit Herbst 2013 nicht einmal über die Aktivierung der konzeptionell einmaligen, größten, extremsten und undemokratischsten militärischen Flugzone der EU, die im Herbst 2013 heimlich über einem Großteil seines Sendegebietes aktiviert wurde. Die umfangreichste Remilitarisierung, die nach dem Ende des Kalten Krieges innerhalb der EU erfolgte, fand, vom rbb aus der Öffentlichkeit wegzensiert, über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern statt. Der rbb zensiert und blockiert die Thematisierung der ED-R 401 MVPA NE. Dem rbb liegen seit 2014 detailierte Informationen vor. Die einzige Stellungnahme des rbb war: Also der ehemalige Haudegen der Bewegung gegen das Bombodrom, Herr Schirge, hört nichts. Oder nur gelegentlich. Und die LKW seien lauter. Das sagen die Grünen ja auch. Da ist man wirklich fein aus der Patsche – als Qualitätsjournalist des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit Informationsauftrag. Stattdessen wird das Sendegebiet mit Tatorten und seichter Hirnerweichung durch den rbb zugekleistert.

 

 

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Zur Landtagswahl 2019 in Brandenburg: Bündnis90/Grüne betreiben das Geschäft der Militarisierung, der militärischen Ressourcenverschwendung, der Klimaerwärmung und militärischen Flächenverlärmung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Im Rahmen der Streitigkeiten zwischen der gefühlt bundeswehrnahen BI gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung e.V. (dazu gab es hier bereits einige Details nachzulesen – nutzen Sie die Seitensuche), die seit langem aktiv die Verlagerung von Kampfjetlärm und Luftkriegsübungen bis in den letzten Winkel der Bundesrepublik unter dem Deckmantel des grundgesetzlich garantierten Gleichbehandlungsgebotes betreibt – und dazu die heimliche Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE seit Jahren ignoriert und immer wieder Falschmeldungen bezüglich des tatsächlichen militärischen Fluglärmaufkommens in der ED-R 401 MVPA NE verbreitet (im Gleichklang mit der Bundeswehr) -, und dieser Website, sprachen sich auch Bündnis90/Grüne im August 2018 erneut für die Verlagerung von militärischem Fluglärm in die „anderen“ Teile Deutschlands aus. Die heimliche Aktivierung der Zone ED-R 401 MVPA NE scheint der Pseudoumweltpartei Bündnis90/Grüne dabei auch vier Jahre später immernoch und gerade recht zu kommen: denn diese wird schon seit Jahren bei den Grünen und den erlahmten Bürgerrechtlern aus dem Umfeld der ehemaligen Friedensbewegten der DDR kommentarlos den „traditionellen“ Luftkriegsübungszonen der alten Bundesrepublik gleichgesetzt – so lässt sich mehr militärischer Fluglärm flächiger verbreiten. Und das, obwohl der Hergang der heimlichen Aktivierung und die Details der Unterschiede dieser Zone zu den TRAs im Bundesgebiet von dieser Partei in Eigenarbeit herausgearbeitet wurden (Bündnis90/Grüne verfielen danach in ignorante Schockstarre, griffen zu Diffamierung und Drohung sowie zum Mittel der kommentarlosen Löschung des e-mail Accounts eines Mitarbeiters, der diese Details erarbeitet hatte).

“ ‚(…) Belastung unserer Region ist nicht mehr hinzunehmen, insbesondere weil nach Ende des Kalten Krieges die Belastung in anderen Teilen Deutschlands deutlich zurück gegangen ist‘, meint dazu der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jochen Marwede. “ – Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/Viel-Laerm-um-Fluglaerm-Buergerinitiative-zweifelt-an-Bundeswehr-Angaben-zu-Fluglaerm-in-der-Westpfalz,buergerinitiative-haelt-bundeswehr-angaben-zu-fluglaerm-fuer-falsch-100.html

Gleich unter dem genannten Artikel gibt es übrigens einen weiteren Artikel, der sich mit dem Ablassen von Flugbenzin befasst. Interessant sind dabei zwei Details: im Südwesten besteht keine Mauer des Schweigens durch Medien und Politik, während im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE und in den umliegenden Großstädten dieses Thema seit über vier Jahren blockiert, zensiert und behindert wird, wo und wie es nur geht. Und zweitens dürfte das routinemäßige Ablassen von JP8 (NATO Code für militärischen Flugtreibstoff – siehe Wikipedia etc) Treibstoff über den klarsten Seen Deutschlands, nämlich im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, bei Betankungsübungen und extremen Luftkriegsübungen, zum alltäglichen Geschäft gehören. Auch zu diesem Thema blockiert die versammelte Bundespresse seit über vier Jahren. So kann sich die Bundeswehr sogar leisten, Bürgern dreiste Schreiben zuzuschicken, in denen immer wieder steht, dass diesen doch bereits vor – z.B. – vier Jahren mitgeteilt wurde, dass man fortan keine Fragen mehr beantworten würde. Auch dies Resultat von rückgratlosem Regionalegoismus  und handzahmer Grüner Politiker in allen Gegenden Deutschlands.

Besonders erschreckend ist, dass Bündnis90/Grüne hier das genaue Gegenteil von selbstgewonnenen Erkenntnissen behaupten: der militärische Fluglärm sei in anderen Teilen Deutschlands nach dem Ende des Kalten Krieges deutlich zurückgegangen. Wo lebt dieser Grüne eigentlich? Hat er nicht begriffen, dass die ED-R 401 MVPA NE zwei Bundesländer im Handstreich innerhalb weniger Jahre „von null auf hundert“ re-militarisiert hat? Weiß er wirklich nicht, dass die Belastungen durch Fluglärm im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE tatsächlich über dem Niveau liegen, das noch vor dem Ende des letzten Kalten Krieges dort bestand? Und wie kann eine Partei, die noch den Namen „Bündnis 90“ führt, dermaßen geschichtsvergessen und ignorant genau die Zustände über den Regionen zurückfordern, gegen die Teile von Bündnis 90 dort noch bis 1990 bis in’s Gefängnis zu gehen bereit waren? Klimawandel – bei den Grünen nur auf dem Papier ein Thema. Wenn´s darum geht, dem Militär maximale Sandkästen zu verschaffen, werfen Grüne diesen als erstes das Weltklima als Spielball dazu. Seit Jahren werden alle Fragen bezüglich des realen CO2-Ausstoßes und Daten zu sonstigen Emissionen, die der unheimlich umfangreiche werktägliche Luftkriegsübungsbetrieb über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verursacht, konsequent ignoriert und blockiert. Wer Umweltpartei ist, hätte diese Fragen längst geklärt. Besonders auch dann, wenn das Thema „intern“ bereits vor vier Jahren aufbereitet war. Stattdessen gab es Drohungen, Diffamierungen und Diskreditierung gegen die, die diese Fragen stellen. Bündnis90/Grünen ist nur zu empfehlen, sich mal in das Gebiet ED-R 401 MVPA NE zu begeben – und zwar mit Menschen, die dieses Gebiet noch aus der Zeit vor dem Herbst 2013 kennen. Noch ein Hinweis: Sprecht mal mit den Betroffenen und versucht mal zu- und hinzuhören. Hier kann man jeden Werktag hautnah erleben, was Militarisierung im Affentempo bedeutet – und wie kalt der Krieg bereits wieder ist… Und bitte, liebe Grüne: streicht den Zusatz „Bündnis90“ aus eurem Namen und ersetzt die Sonnenblume durch die Olive (jedoch nicht den Olivenzweig!). Gerne auch mit Anpassung der Grüntöne im Logo an den Flecktarn der Bundeswehr.

Dieser Artikel wurde aus Anlass der Landtagswahlen in Brandenburg im Jahr 2019 geschrieben.

Bündnis90/Grüne dürften für alle unwählbar sein, denen die Umwandlung der ehemals ruhigen Naturlandschaften in Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in militärische Lärm- und Abgaskloaken, die Kultivierung undemokratischer Zustände (siehe Abschnitt „Opakisierung“ im Dokument auf der Startseite dieser Website) – auch auf Betreiben von Bündnis90/Grüne hin, nicht egal ist. Bündnis90/Grüne betreiben aktive Umweltzerstörung, indem sie ausufernden und überbordenden militärischen Flugbetrieb aktiv über den Nordosten Deutschlands befördern und diesen unkritisch gutheißen. Und das, obwohl Fakten und Recherchen von Bürgern deutlich zeigen, dass dieser Flugbetrieb unvereinbar mit demokratischen Mindeststandards, mit Transparenz, mit dem Schutz der Umwelt und der Begrenzung der Klimaerwärmung ist.

Durch die stillschweigende und unkommentierte Akzeptanz der ED-R 401 MVPA NE durch Bündnis90/Grüne werden undemokratische, totalitäre und willkürliche Weisungen, Strukturen und Handlungen der ungreifbaren Verantwortlichen, die die heimliche Aktivierung und ständige Ausweitung der Zone ED-R 401 MVPA NE und die ständige Erhöhung der militärischen Übungen in ihr betrieben haben und noch betreiben, durch Bündnis90/Grüne hofiert und befördert.

Wählt nicht diese Partei!

taz – vier Jahre Themenblockade ED-R 401 MVPA NE, hier: „Re: Zensur von Kommentaren?“

Hier mal aus der klassischen Blogabteilung – wir bloggen direkt aus dem Gemetzel mit der Westzeitung taz, die Kommentare zum Thema ED-R 401 MVPA NE unter Verweis auf ihre Netiquette zensiert – meistens kommentarlos, aber auf überzeichnende Anfrage hin dann doch kommentiert. Der Ablauf ist e-mail-typisch, also chronologisch rückwärts. Was in der Antwort des beschwerdeführenden „Eds“ nicht drin steht: in der Netiquette findet sich kein Verbot der Verlinkung auf Blogs. (Zwangs)Werbung von WordPress kann man per Werbeblocker ausblenden, wenn man wirklich zum Thema ED-R 401 MVPA NE lesen will und sich durch die Worpdress-Werbung gestört fühlt.

Vorhang auf, Blog ab:

Ed, 6.2.2019:

Moin,

es handelt sich nicht um einen Weblog, im klassischen Sinne. Es wird auch keine Werbung betrieben (außer der Zwangswerbung, die durch WordPress in kostenlosen WordPress-Accounts eingeblendet wird). So ignorant und unverständig muss man erst mal sein – als taz -, dass man hier wieder dermaßen verdreht und Ausflüchte erfindet.

Weder habe ich gegen die Netiquette verstoßen, noch ist das Thema irrelevant. Ihre Antwort ist inhaltlich völlig unzutreffend und sachlich unbegründet.

Aber mir und allen anderen Betroffenen im Osten ist klar, dass die taz unmöglich jetzt, nach vier Jahren (vor vier Jahren bekam die taz als erste Zeitung brisante Informationen zur Zone per pseudokonspirativem Treffen mit dem damaligen Leiter der Investigativabteilung der taz übergeben – und berichtetet, unter fadenscheinigen Gründen, nicht – bis heute), zugeben kann, dass das Thema höchst relevant ist und mit dem Strategieplan Ost (zu dem der Kommentar war) stark zusammenhängt.

Also für uns Betroffene hier ist das, was Sie da machen, Kommentarzensur in Reinkultur. taz lesen im Osten – wozu? taz = links? Naja…

Mit freundlichen Grüßen,
Ed

PS: Gucken Sie lieber noch mal nach – vielleicht dreht es sich auch um Ihre Urlaubsregion: https://edr401mvpa.wordpress.com

Wenn Sie denken, dass WordPress gleich Blog ist, können Sie ja auch mal Begriffe, wie „militärischer Fluglärm“, „Brandenburg“, „Mecklenburg-Vorpommern“ in der Suchmaschine Ihrer Wahl eingeben. Wenn Sie dann eine bestimmte Seite immer wieder finden, die als einzige tiefgehend und hintergründig zu diesen Themen informiert – also jenseits der Verlautbarungen, die andere Zeitungen direkt aus der PR-Abteilung der Bundeswehr übernehmen -, werden Sie vermutlich auf https://edr401mvpa.wordpress.com landen. Also, Scheuklappen mal ablegen und raus aus der piefigen taz-Filterblase – und endlich das Thema aufgreifen!

2. PS: Da die taz Kommentare zensiert, werde ich dieses kleine Geplänkel hier auf dem „Blog“ veröffentlichen – damit alle Betroffenen und Ossis wissen, welche Zeitungen wo und wie das Thema nachhaltig blockieren.

taz:
> Hallo,
>
> wir moderieren nach den Regeln unserer Netiquette: https://www.taz.de/!118006/ >
> Unsere Kommentarspalten sind kein Raum für Werbung jeglicher Art, Blogs gehören auch dazu. >
> Mit freundlichen Grüßen
>
> [XYZ] taz kommune
>
>
> Am 30.01.19 um 22:09 schrieb edr401mvpa@posteo.eu:
>> Betrifft: Zensur von Kommentaren?
>>
>> Datum: 30.01.2019 22:09:31
>>
>> Absender:
>> Strasse:
>> PlzOrt:
>>
>> Leserbrief:
>> Moin, wohin entschwinden eigentlich Kommentare, die ich eingebe, abschicke, für die mir eine Bestätigung angezeigt wird, nach denen sie auf die Freigabe warten – und die dann weder freigegeben werden, noch in meinem Profil auftauchen. Und warum bekomme ich keinen Hinweis darauf, dass eine Kommentar nicht freigegeben wird? Sind nur unkritische Kommentare bei der taz erlaubt, wenn es um das Thema Militarisierung des Ostens geht? Sind es persönliche Vorlieben des Zensors, eine Weisung der eingeschnappten Chefredaktion, die eingreift, wenn zum Thema ED-R 401 MVPA NE / Versagen der taz kommentiert wird? Wenn Sie Kommentare wie meine kommentarlos zensieren – was genau ist dann für Sie links? Und wie rechts sind Sie eigentlich tatsächlich bereits? Danke für Ihre Antwort & Grüße, Ed, Redakteur von https://edr401mvpa.wordpress.com >>
>> abdrucken: nicht drucken
>> belegexpl: kein Belegexemplar schicken
>>
>

Strategieplan Ost, komisch – warum ist der Osten nur so rechts? Hm…

For the record: eine Stichprobe. Stichproben bestätigen die Regel. Die Regel lautet: ständige Dosiserhöhung des Fluglärms durch alle militärischen, paramilitärischen, pseudozivilen und zivilen Luftfahrtunternehmen – in der im Herbst 2013 heimlich über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg aktivierten militärischen Superzone ED-R 401 Military Variable Profile Area North East – und allen ihren Erweiterungszonen, von denen niemand weiß – außer die Leser der bekannten „Nachrichten für Luftfahrer“.

An den irren Militärroutinen über den Wohn- und Arbeitsorten hunderttausender EU-Bürger im Nordosten Deutschlands hat sich seit dem Ende der regelmäßigen Aktualisierung dieser Website vor ein paar Monaten nicht viel getan. Auch am 30.1.2019 kann man fast zu beliebigen Tageszeiten den virtuellen Radar aufrufen – mit Sicherheit findet man Eurofighter oder Tornados der Bundeswehr, die routinemäßig irgendeine Ecke der ehemals ruhigen Naturlandschaften des Nordostens Deutschlands verlärmen, die Landschaft mit militärischem Fluglärm überziehen, im Tiefflug über Ortschaften brettern, seltene Vogelarten gefährden (wenn sie sie nicht mittlerweile schon erfolgreich vertrieben oder nachhaltig geschädigt haben), Abgasteppiche über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg legen und den Luftkrieg in „Hochwertausbildung“ einüben.
Die Übungsmuster der spätabendlichen militärischen Lärmwellen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sehen immernoch so „toll“ aus, wie zuletzt. Aber wer genau hinschaut wird sehen, dass nun auch die PTO-GmbH einen gehörigen Anteil an der täglichen Verlärmung der Zone ED-R 401 MVPA NE für sich beansprucht. Angefangen hatte diese -vermutlich pseudozivile – Flugschule mit Flugmustern, die eine Teilnahme an laufenden militärischen Flugmanövern vermuten ließen. Offenbar wurde das Flugaufkommen der PTO-GmbH in den letzten Monaten stark erhöht, was zusätzlichen Fluglärm durch tieffliegende Übungsflugzeuge für die zu Testvieh erklärten Einwohner der ED-R 401 MVPA NE bedeutet. Schauen Sie sich die Flugbewegungen der PTO-Flugzeuge an: nahezu alle Flugübungen dieser Flugschule finden innerhalb der ED-R 401 MVPA NE statt, auch und gerade zu den Flugzeiten der Kampfjets der Bundeswehr. Gibt es hier etwa eine besonders demonstrative Verharmlosung der Verquickung von militärischem mit zivilen Flugbetrieb? „Hey, wir sind doch alle Kumpels – Lufthansa, Bundeswehr, X, Y, Z…“ usw… Oder sind es tatsächlich Flüge, die Teil der jeweiligen Luftkriegsübungen der Eurofighter und Tornados und Tanker aus ganz Deutschland und NATO Staaten sind, die in der ED-R 401 MVPA NE seit ihrer heimlichen Aktivierung im Jahr 2013 sukzessive auf bis zu 3 Übungswellen pro Tag, über zwei Bundesländern, an denen bis zu 20 Kriegsflugzeuge teilnehmen können, etabliert wurden? Politik, Medien und Militär schweigen geeint. Die Betroffenen ziehen weg, werden krank vom Lärm und/oder der Militarisierung, ihrer offensichtlichen Belanglosigkeit (Beschwerden werden nicht beantwortet, Statistiken frisiert, Politiker blockieren mit gespieltem Unverständnis, Journalisten blockieren eine Berichterstattung) oder finden das toll. Übrig bleiben dann also irgendwann nur noch die, die das toll finden. Na toll! Wer sich noch ernsthaft fragt, warum die Rechtslastigkeit immer größer wird im Osten, die oder der hat nicht begriffen, was ED-R 401 MVPA NE bedeutet.

Und so sieht man auch in dieser Stichprobe, wie es im Jahr 2019 in den angeblichen Ferienregionen in Mecklenburg-Vorpommern, an der Ostsee und im nördlichen Brandenburg, in denen man Stille, Wildnis, Natur usw genießen können soll (konnte man – bis zum Herbst 2013) zugeht und zugehen wird: werktäglicher Kampfjetlärm in allen Flughöhen (also auch in 200m über Ihrem Paddelboot, in 150m über Ihrem Zelt oder Camper, in üblicherweise 1000 bis 3000m über Ihrem Wandergebiet, knapp über dem Ostseestrand – eben omnipräsenter Militärlärm in der gesamten Landschaft zwischen Berlin und Hiddensee). Das neue Normal des Kampfjets zu allen Tageszeiten. Verquickt mit auffällig vielen „Sportflugzeugen“ der PTO GmbH, den pseudozivilen Learjets der GFD GmbH, die Zielobjekt und Fange mit den lieben Eufis „spielen“, den Airbus Testflügen (Airbus ist Hersteller des Eurfighters), die die ED-R 401 MVPA NE besonders oft nutzen, den DLR-Flügen, die stundenlang in den Grenzen der ED-R 401 MVPA NE kreisen, den Tankflugzeugen, die bei Tankvorgängen von Kampfjets über Ihrem Urlaubsort unbekannte Mengen des toxischen Flugtreibstoffs JP8 verlieren – demnächst vielleicht also auch in Ihrem Urlaubstee. Und nicht zu vergessen: die programmatische Vermischung mit dem ebenfalls ständig zunehmenden zivilen Linienverkehr – in der ED-R 401 MVPA NE Programm! Hier werden alle Urlauber und Einwohner vertrieben, die das in Frage stellen oder den Lärm nicht ertragen können.

Gegen 17.45 Uhr fing der Reigen an: SCARE 1,2,3 und EA1 und 2 waren per MLAT zu sehen. Alle westlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE wurden Opfer der militärischen Fluglärmrunden. Kampfejts flogen außerdem in den östlichen Sektoren, waren aber nicht per MLAT sichtbar. Nur SNIPR1 tauchte ab und zu aus seiner Versenkung auf. Er flog auch meistens sehr tief. Lufthansa und PTO GmbH nutzten die Gelegenheit, um möglichst dicht an die übenden Kampfjets heranzukommen. Die Deutsche Flugsicherung würde einem durchschnittlichen Politker sicherlich in´s Ohr flüstern, dass Situationen, in denen sich übende Kampfjets und Linienmaschinen – wenn auch räumlich durch Höhe getrennt – kreuzen, völlig normal und unproblematisch seien, dass „Sportflugzeuge“ auf der gleichen Flughöhe in unmittelbarer Nähe zu tieffliegenden Kampfjets absolut unbedenklich sind. Im Osten. In der ED-R 401 MVPA NE. Denn dort kann man das ja machen. Die strategische Flugplanung Ost – eisern. Denn zur gemauschelten heimlichen Aktivierung der Superzone ED-R 401 MVPA NE wird im Leyenministerium wohl niemand einen Untersuchungsausschuß befürchten müssen. Die Infragestellung der Vorgänge rund um die Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Jahr 2013 ist dann sicherlich doch viel „zu relevant“, als dass sich hier diejenigen herantrauen würden, die jetzt nach Beweisen für Vetternwirtschaft bei der Vergabe von Rüstungsaufträgen durch das Leyenministerium für Frieden und Frieden per Untersuchungsausschuss suchen wollen.

Am Ende war heute wieder ein Kringelhaufen auf dem virtuellen Radar aus den Flugspuren der Friedenshüter entstanden. Im Gegensatz zum Original aus dem Kindergarten kostet dieses Gemälde allerdings hunderttausende Euro (nur dieses!), eine unbekannte Menge an sinnloser Luftverschmutzung, Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung. Die Summer aller bereits bekannten und täglich entstehenden Werke dieser Art wird den jungen Generationen die Zukunft in einer intakten Umwelt kosten.

Rührt euch!

Militärischer Fluglärm zwischen Darß und Müritz - ED-R 401 MVPA NE - Eurofighter Lärm der Bundeswehr am 30.1.2019
Militärischer Fluglärm zwischen Darß und Müritz – ED-R 401 MVPA NE – Eurofighter Lärm der Bundeswehr am 30.1.2019

22.10.2018: Militärischer Fluglärm und Umweltzerstörung durch Bundeswehr – Neue Woche beginnt mit Krach über Boddenkette, Hiddensee, Rügen, Müritz-Nationalpark und Nordbrandenburg

Am Vormittag des 22.10.2018 haben über weiten Teilen des heimlich eingerichteten Luftraums für kombinierte militärische und zivile Nutzung E-DR401 MVPA NE erneut Kampfflugzeuge der Bundeswehr, angemietete pseude-zivile Strahlflugzeuge der GFD mbH sowie Sportflugzeuge der PTO GmbH für die Pilotenausbildung der Bundeswehr gemeinsam stundenlang für den Ernstfall geprobt.

Die Hilfs-Sheriffs der GFD flogen lange Zeit über dem Greifswalder Bodden, auch „Danger Area Pomeranian Bright“ genannt, und der Wismarer Bucht Kringel in die Luft.

Aber auch das Peenetal und die Insel Rügen bekamen ihren Anteil an Krach und Abgasen.

Der Lärm durch die hoch fliegenden Kampfjets war weithin zu hören.

Außerdem nutzte Airbus den Nordosten wieder für ausgedehnte Erprobungsflüge.

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Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke, Freie Wähler, SPD

16.10.2018 – Eurofighter-Nachbrennerlärm, Tiefflüge, Abfangübungen – militärischer Fluglärm in nahezu ganz Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg (ED-R 401 MVPA NE)

Auch am 16.10.2018 wird der hohe Pegel an militärischer Belastung für die betroffene Bevölkerung der ehemals ruhigen Landschaften, heute als ED-R 401 MVPA NE bekannt, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gleich ganz früh volle Pulle aufgedreht. Gegen 8.30 Uhr erreichen die ersten Wellen der lärmenden Kriegsflugzeuge die Region Rheinsberg/Zechlin, Stechlin-Ruppin. Das geht so fast den ganzen Tag weiter. Mit abgeschalteten MODE S Transpondern lässt es sich schön herumlärmen. Hinterher kann man es abstreiten. Nur harmlose „Businessjets“ der Gesellschaft für Flugzieldarstellung mnH sind demnach unterwegs gewesen. Die Geschäftsleute in diesen Flugzeugen spielen offenbar Kampfjetlärm über sehr leistungsstarke Außenbordlautsprecher an ihren Learjets ab. Dem Nordkurier legen wir nahe: unbedingt recherchieren – außerirdische Technologie! Außenbordlautsprecher, die quadratkilometerweise realitätsnahes Luftkriegsgeräusch zu Erholungszwecken über den Lesern verbreiten! Aus Businessjets heraus! Wow! Man wird doch wohl noch Verständnis haben… Für alle, denen der Nordkurier zu blöd ist, bleibt nur das Fake Telefon des Luftfahrtamtes der Bundeswehr oder die e-mail Adresse der Fluginformationszentrale der Bundeswehr, FLIZ@BUNDESWEHR.ORG . Sämtliche Information kann man dort abgeben!
Gegen 14 Uhr tobten dann „unsichtbare“ (MODE S Transponder wieder abgeschaltet) Kampfjets mindestens in den südlichen BASIC Sektoren der im Herbst heimlich eingerichteten Zone ED-R 401 MVPA NE im Tiefflug herum.

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Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke
Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke
Militärischer Fluglärm über Mecklenburg und Brandenburg am 16.10.2018 – Auszüge
Military Air noise by GFD and Bundeswehr, routine, Mecklenburg Lakes District
Militärischer Fluglärm über Mecklenburg und Brandenburg am 16.10.2018 – Auszüge

Sollten Sie Fragen haben, stellen Sie diese am besten in unserer Mailingliste (siehe Menüeintrag linksseitig) oder schicken Sie uns eine e-mail.

Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen von militärischem Fluglärm im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE (auch unter den Bezeichnungen „Mecklenburg-Vorpommern“ und „Brandenburg“ bekannt) und beschweren Sie sich bei der Beschwerdestelle der Bundeswehr ( mailto:fliz@bundeswehr.org )sowie Ihrer/m Abgeordneten im Bundestag.

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ED-R 401 MVPA NE – Luftkriegsspiele als Medienereignis

Leider hat die lokale Presse nichts besseres zu tun, als Pressemitteilungen der Bundeswehr wiederzukäuen, die vorher schon dpa wiedergekäut hatte, dankbar für einen Aufmacher, der der Redaktion wie eine gebratene Taube in den Mund fliegt. (Sarkastisch könnte man an die Friedenstaube denken.)

Dabei merken die Laiendarsteller der Billig-, pardon! Kostenlos-Presse nicht einmal, welche Wortspiele sie liefern:

Der Mecklenburger BLITZ schreibt in seiner Ausgabe vom 14.10.18 wörtlich: „Von Ferien keine Spur …“

In der Tat: Pech für diejenigen, die ihre Ferien in Mecklenburg verbringen wollen, um Ruhe zu tanken und Kraniche zu beobachten, während über ihnen der Luftkrieg geprobt wird.

Letztere machen um die Zone E-DR 401 ja keinen Extrabogen – z.B. nach dem Studium des für die humanoide Öffentlichkeit unzugänglichen Flugplanungssystem STANLY ACOS, auf welches die Bundeswehr wiederum nur extreminteressierte betroffene Menschen fälschlicherweise verweist. Auch die Kraniche auf den Leitwerken der Lufthansa-Maschinen (die es ja besser wissen müssten!?) fliegen diesen Extrabogen nur selten, denn der zivile Flugverkehr wird programmatisch (Flexible Use of Airspace) mitten durch den  Truppenübungsplatz Mecklenburg/Vorpommern und Nordbrandenburg, also die aktiven Übungssektoren der ED-R 401 MVPA NE, hindurch geleitet. Die Lufthansa ist dabei eine der am öftesten gesichteten Fluggesellschaft der übenden Eurofighter. Nur Ryan Air, Norwegian, SAS, WOW und WIZZ fliegen gefühlt genauso oft mitten durch den kalten Luftkrieg. Ob das die Passagiere dieser Fluggesellschaften wohl wissen?

Dabei sieht das Luftraumnutzungskonzept Single European Sky eine weiter zunehmende Verflechtung militärischer und ziviler Nutzung vor.

http://de.wikipedia.org/wiki/Single_European_Sky

Spätestens dann treffen sich über unseren Köpfen die Erprobungsdrohnen von Airbus, wahrscheinlich eskortiert von angemieteten „zivilen“ Hilfsflugzeugen, die Kampfjets aus Laage und anderswo, Frachtflieger, Tankerjets, Linienflugzeuge und ja, auch Sportflieger. Das wird eng!

http://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/drohnen-schwarm-fliegt-ueber-der-ostsee-0433350810.html

Besser wird’s nicht. Vor allem nicht von selbst. Das weiß auch das Luftfahrtamt der Bundeswehr und bittet deshalb um Beschwerden:

http://www.luftfahrtamt.bundeswehr.de/portal/poc/lufabw?uri=ci%3Abw.lufabw.buergerservice.militaerischerflugbetrieb.buergertelefonflugbetrieb

Tun wir ihnen den Gefallen doch einfach!

Rufen Sie unsere starke Truppe an:

„Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 8 620 730 können sich alle Bürger mit ihren Sorgen, Wünschen oder Beschwerden zum militärischen Flugbetrieb direkt an das Luftfahrtamt der Bundeswehr wenden.“

Übrigens fliegt der Blitz nebst Werbebeilagen regelmäßig ungelesen in die Papiertonne. Aber das ist ein anderes Thema …