5.6.2020: Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, RAIDER heisst jetzt TWIX

Auch am 5.6.2020 startet der Tag mit den omnipräsenten Militärlärmwolken über den Ort- und Landschaften zwischen Berlin und Hiddensee. Diverse Kampfjets waren zwischen 9 und 12 Uhr wieder im Gebiet des militärischen Übungsgroßraums Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg unterwegs.

Aufgrund technischer Anstrengungen der Bundeswehr, die die Herabsetzung bzw. die komplette Aussetzung jeglicher Transparenz, also auch der technischen Resttransparenz, zur Luftkriegssimulationszone ED-R 401 MVPA NE zum Ziel haben, sind im MLAT-Sekundärradar wieder nur vereinzelte Kampfjets bei Start oder Landung zu sehen oder nur für Teilstrecken sichtbar.
Wie immer gilt: Wo ein Kampfjet im MLAT sichtbar wird, lärmen ein bis zwei weitere in der Nähe. Wo ein GFD/EIS/“Sport“- Flugzeug sichtbar wird, lärmen Kampfjets in unmittelbarer Nähe mit großer Wahrscheinlichkeit. Viele Kampfjets der Bundesluftwaffe scheinen routinemäßig mit deaktiviertem MODE S Transponder unterwegs zu sein. Dadurch erhöht sich nicht nur die unmittelbare Unfallgefahr. Diese Kampfjets sind dann auch im öffentlichen MLAT Sekundärradar nicht „sichtbar“. Allerdings werden sie vor Ort deutlich gehört. Oft führen sie gerade dann besonders laute und terrorisierende Flugübungen aus.

Beobachtet wurde wieder, wie Tornados aus Schleswig-Holstein extra zum Tiefflug nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kommen. Offenbar als Reaktion auf Kritik von dieser Website und auf Beschwerden von Bürgern hin, wurden die Umbennungen der sog. CallSigns der Kampfjets ausgeführt. Da man sich unkontrolliert wähnt, heißt so der eine Kampfjet jetzt MCFLY. Vorgestern flog er noch als RAPTOR über der Nordsee umher. Der andere ist als REAPER unterwegs. Auch TITAN war wieder mit von der Partie. Eine illustre Gesellschaft. Leute, TITAN und REAPER sind auch nicht besser, als MONSTR, JUDGE, RAPTOR & co. Auch RAMBO lässt tief blicken. MCFLY – hm, ist es lustig? Ha. Ha. Ha.

25.5.2020: Militärischer Fluglärm über Hiddensee, Vorpommernscher Boddenlandschaft, Mecklenburgischer Seenplatte, Peenetal, Friedland, Feldberger Seenlandschaft, Lychen, Rheinsberg/Zechlin, Fürstenberg, Neustrelitz,Neubrandenburg usw.

Auch am 25.5.2020 wurde der im Herbst 2013 heimlich, an der Bevölkerung, den Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg und dem Bundestag vorbei „aktivierte“ militärische Fluglärm im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE (von Hiddensee/Rügen bis nach Berlin) durch die Bundeswehr verstetigt und routinemäßig fortgesetzt.

Die Bundeswehr setzte wieder mehrere Kampfjets zur flächenmäßigen Verlärmung inbesondere der östlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE ein.

Dabei wurden wieder hunderttausende Euro verpulvert, die Umwelt geschädigt und hunderttausende EU-Bürgerinnen wurden stundenlang (hier nachgewiesen für den Zeitraum 10 Uhr bis 12.30 Uhr) durch „kalten Luftkriegslärm“ (also ohne Bombenexplosionen u.dgl.) terrorisiert.

Die profitorintierte paramilitärische Organisation GFD mbH flog stundenlang Kringel über dem angeblichen Nationalpark Vorpommernsche Boddenlandschaft und der angeblich ruhigen Freininsel Hiddensee – in Wahrheit sind beide militärische Fluglärmsenken der Bundeswehr.

Anhängend die Visualisierung des heutigen Trends der militärischen Flugverlärmung in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Die dargestellten Flugspuren basieren auf dem bürgerbetriebenen MODE S MLAT Flighttrackingsystem https://www.adsbexchange.com und zeigen immer nur einen Trend. Die Bundeswehr verhindert eine vollständige MODE S MLAT Darstellung der tatsächlichen Ausmaße des Fluglärms technisch aktiv. Vermutlich werden MODE S Transponder in den Kampfjets abgeschaltet usw.

Unterstützen Sie die Aufklärung zur ED-R 401 MVPA NE, sorgen Sie für Transparenz: veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen von militärischem Fluglärm im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, beschweren Sie sich bei der Bundeswehr, senden Sie Ihren MdB Ihre Beschwerden zu, damit diese tätig werden können. Unterstützen Sie diese Website, indem Sie die Inhalte selber publizieren (spiegeln), uns einen werbefreien WordPress-Account zur Verfügung stellen. Unterstützen Sie das ADSBEXCHANGE.com, tragen Sie zu einer Verbesserung der technischen Zuverlässigkeit des Netzwerks bei, indem Sie einen MODE S Receiver betreiben (Informationen dazu finden Sie bei https://www.adsbexchange.com )

Continued: 13.5.2020 – nachmittägliche militärische Verlärmung der Feldberger Seen, Mecklenburger Seenplatte, westliche Uckermark, Brandenburger Wald- und Seengebiet OPR

Dieser Artikel ist eine Fortsetzung zum Eintrag vom 13.5.2020 und beschreibt die nachmittägliche Militärlärmwelle im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE Militarisierungszone: https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/05/13/13-5-2020-umfassende-opake-militarische-verlarmung-nordostdeutschlands-durch-bundeswehrkampfjets-ca-nadian-airforce-und-gfd-mbh-opakzone-ed-r-401-mvpa-ne-drohnt-militarisch/

Wie üblich kam es zu einer nachmittäglichen Luftkriegsübungslärmwelle im Gebiet der im Herbst 2013 intransparent und heimlich „aktivierten“ Militärzone ED-R 401 MVPA NE: Kampfjets, GFD-Lear Jets sowie Airbus Erprobungsflüge „nutzten“ die Militärzone Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu Tiefflügen, Abfangübungen usw und belasteten die betroffene Bevölkerung, zusätzlich zum zivilen Flugverkehr, mit durchdringendem, beängstigenden militärischen Fluglärm.

Informieren Sie sich, bevor Sie Ihren Urlaub in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg planen! Diese Bundesländer werden großflächig durch massiven Militärlärm, insbesondere Fluglärm durch Kampfjets, belastet, der werktäglich mehrstündig durch die Bundeswehr und ihre paramilitärischen kommerziellen „Flugdienstleister“, wie die Gesellschaft zur Flugzieldarstellung mbH, die EIS AG, die Canadian Discovery Services usw., in einem Gebiet ausgebracht werden, das von Hiddensee und Rügen im Norden bis an die Berliner Stadtgrenzen im Süden reicht.

Heavy fighterjet noise blanketed huge parts of secretly activated military air warfare training zone ED-R 401 MVPA NE above northern Germany in a second wave of the day. Attached MODE S MLAT images visualize the trend. They are not complete, as Bundeswehr obfuscates and tweaks MODE S MLAT Discovery – probably as part of their information warfare training. This website documents rampaging re-militarisation of north east Germany that went largely under the radar of established media, political parties and went completely uncommented by all major environmental organisations, such as Greenpece, BUND, WWF, Fridays for Future etc. Even though daily air warfare training yields huge amounts of CO2 emissions, besides other pollutants and noise, not to speak of the terror it creates in residents and the risk of triggering a real war. Please support our efforts to visualize and document parts of this remilitarisation project, aggressively carried out by the militaristic industrial lobbies of Europe. Please mirror this information many fold, connect to us if your are tracing similar projects in your part of Europe or elsewhere in the world.

13.5.2020: umfassende, opake militärische Verlärmung Nordostdeutschlands durch Bundeswehrkampfjets, Canadian Airforce und GFD mbH, Opakzone ED-R 401 MVPA NE dröhnt militärisch

Bereits gegen 8 Uhr tauchten am 13.5.2020 die ersten GFD-Lärmschleudern über den ehemaligen Ostsee-Erholungsorten Bad-Doberan, Kühlungsborn, Rerik sowie über Rostock auf. GFD 2, 4, 5, 6, 40 und 93 flogen vor der Darßer Ostseeküste lärmende Luftkriegsflugmuster. 3,5 Stunden Luftkriegslärm über der Ostsee, mit Auswirkungen auf Darß/Zingst/Prerow/Ahrenshoop und die östliche Ostseeküste.
Die Ostsee ist zu einer Luftkriegslärmsenke für die privatwirtschaftlich-militärische Profitmaschine Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH und die Bundeswehr geworden. Sorgte man sich früher bei Greenpece, BUND & co noch um die gefährdete Population der Schweinswale in der Ostsee, die vor dem Lärm von Windkraftparks geschützt werden müssen, werden die heutzutage in – ebenfalls komplett opak eingerichteten – Schießgebieten der Bundeswehr vor Darß/Zingst, Hiddensee, Rügen beschossen und von oben in der gesamten deutschen Ostsee durch Kampfjets und andere Militärflugzeuge in- und außerhalb der Danger-Areas (östlich von Rügen und zusätzlich zu den „Schießgebieten“ der Marine), Luftkriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE und der Schießgebiete fast täglich (!) durch infernalischen Militärlärm bedroht. Greenpeace ist bereits handzahm geworden, Kritik an der Bundeswehr führt hier bereits in der konzeptionellen Phase zu Panikanfällen bei den jungen CampaignerInnen, die offenbar den Zusammenhang von Militarisierung und Umweltzerstörung nicht mehr erkennen.

Die zu jeder GFD-Session gehörigen Kampfjets der Bundeswehr verseuchten derweil die nördlichen Sektoren über Hiddensee, Rügen, Darß/Zingst und Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund und andere Städte der im Herbst opak und an Öffentlichkeit und Politik vorbei „aktivierten“ militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE mit militärischem Fluglärm: Ab 10.30 Uhr tauchten immer mehr Kampfjets im Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg auf. Die, die per MODE S MLAT sichtbar gemacht werden konnten, trugen die bekannten Rufzeichen BULL 1 und 2, STONE 2 und 3, aber auch mal STRIKR 1 (Canadian Airforce /Air Discovery Service). BULL 1 und 2 waren, wie so oft, nur kurz nach dem Start und kurz vor der Landung zu identifizieren.
In den zentralen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE wird nämlich offenbar zunehmend mit technischen Tricks gearbeitet, um eine Visualisierung der Luftkriegsübungen der Bundeswehr mittels MODE S MLAT zu verhindern. So können auch Diskrepanzen zwischen dem chaotisch veröffentlichten Belegungsplan für Einzelsektoren, die wiederum in verschiedene Flughöhen unterteilt wurden, verwischt werden. Zu komplex für die Journalisten von Spiegel, taz & co. Voller Erfolg für Tick, Trick und Track der vereinten Akteure gegen Transparenz, Klimaschutz und Demokratie bei Bundeswehr und Bundesministerien, im Bundestag und Bundesrat.

Routinemäßig donnern die Kampfjets werktäglich mehrstündig im Himmel über dem Müritz Nationalpark, der südlichen Mecklenburgischen Seenplatte, der Brandenburger Wald- und Seenlandschaft in Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, während per MODE S Sekundärradar kein Kampfjet dort zu orten ist. Es handelt sich um einen Teil der Kriegsübungen, die in der ED-R 401 MVPA NE auch die Verhinderung von technischer und informativer Transparenz beinhaltet. Es gibt weder eine vollständige technische Sicherstellung der Verfolgbarkeit des Luftkriegsübungsgeschehen, das jeden Werktag mehrstündig über hunderttausenden EU-Bürgerinnen und -Bürgern veranstaltet wird (obwohl die ohne Problem möglich wäre), noch gibt es eine Berichterstattung, die Kontext zu den immer weiter ausufernden Luftkriegsorgien der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herstellen würde. Die „realitätsnahe Hochwertausbildung“ (Bundeswehrsprech) der Soldatinnen und Soldaten erfolgt in der ED-R 401 MVPA NE nicht in der Luft, sondern inkludiert auch die Desinformationsmöglichkeiten, die in jedem Krieg grundlegende Notwendigkeit sind.

Die Bilanz der ersten Luftkriegsübungswelle des Tages: 1,5 h Kampfjetdröhnen von Rügen bis in nach Brandenburg, 3,5 h GFD-Dröhnen über der Ostsee.

Bis zum Einsetzen der nächsten Militärdröhnung im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, üblicherweise kurz nach dem Auftanken der Kampfjets, fliegt GFD93 wieder stundenlang eine sehr notwendige Trennlinie, die ca. diagonal im Zentrum der militärischen Selbstbedienungszone ED-R 401 MVPA NE verläuft. Völlig sinnfrei werden hier die unter dieser Linie wohnenden Menschen von einem GFD Flugzeug terrorisiert.

Sämtliche politischen Parteien, die parlamentarischen Kontrolleure der Bundeswehr sind abgetaucht, es gibt keinerlei überlieferte Position oder Stellungnahme irgendeiner Partei zum Vorgang ED-R 401 MVPA NE.

Befragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n zur ED-R 401 MVPA NE! Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen von Militärlärm über Ihrem Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsort im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE und angrenzend! Lassen Sie sich von der Bundeswehr nicht vereinzelfallen.

To be continued…

6.5.2020 – Frühling gem. Vorgaben der Luftwaffe: mehrstündige Großmanöver der Bundesluftwaffe in allen mittleren Sektoren der Luftkriegssimulationszone Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, ED-R 401 MVPA NE

Auch am 6.5.2020 pustet die Bundeswehr wieder kräftig Kampfjetdröhnen in die Landschaft zwischen Prignitz und Hiddensee/Rügen. Es kommen wieder die üblichen Methoden der Bundeswehr zur Transparenzunterdrückung zum Einsatz: MODE S abschalten oder identische Kennungen für mehrere Kampfjets nutzen – das führt dann zu Zickzacklinien und fehlerhafter Lokalisierung im MODE S MLAT Sekundärradar. Auch die technische Resttransparenz ist hart umkämpftes Terrain, in der allgemeinen Militarisierungsschneise Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg. Bürger vs Cybertruppe. Transparenz vs. rbb und ndr. Zivilgesellschaft gegen Militarisierung. ED-R 401 MVPA NE. Folge der opaken Umsetzung der Konzepte der EU-Kommission zur Militarisierung des europäischen Luftraums: Advanced Flexibe Use of Airspace / Single European Sky / Military Variable Profile Area. rbb und ndr haben dazu bis heute nicht berichtet.

So sind die sich über dem Gebiet Müritz prügelnden Kampfjets im MLAT Radar heute Mittag nur als einer sichtbar gewesen. Im Himmel hingegen, noch aus dem Gebiet Zechlin/Rheinsberg heraus, sind 2 Kampfjets dabei zu beobachten, wie sie synchron Kreise fliegen. Es sind die Kampfjets mit den Rufzeichen RAVEN 1 und RAVEN 2. RAVEN 1 ist allerdings auf dem MODE S MLAT Sekundärradar nur kurz vor der Landung anderthalb Stunden später in Rostock-Laage als solcher zu sehen.

Wo ein Kampfjet der Bundeswehr im MODE S MLAT Sekundärradar sichtbar wird, tummeln sich fast immer ein bis zwei weiterer Kampjets in unmittelbarer Nähe. D.h. die tatsächlichen Flugstunden liegen fast immer höher, als dies eine Beobachtung des MLAT Sekundärradars vermuten lässt. Und das ist fast immer der Fall. Insbesondere zur Mittagszeit… denn es muss dringend der Luftkrieg simuliert werden, auch zur Mittagszeit. Insbesondere auch dann, wenn hunderttausende Menschen im Corona-Lockdown unter diesen Luftriegsorgien der Bundesluftwaffe leiden müssen. Auf jeden Fall lässt sich mit dieser Methode die Resttransparenz wunderbar verhindern. Voller Erfolg für die Cybertruppe.

Mit dabei sind auch heute wieder die „Sportflugzeuge“, die in aktiven Übungssektoren der ED-R 401 MVPA NE zeitgleich zu den oben beschriebenen Übungen herumfliegen.

Auch die GFD mbH vergeudete wieder ein paar Euro aus der Portokasse der Luftkriegsindustrie, um ein paar hundert Tonnen CO2 in die Atmosphäre zu pusten – natürlich nur zum Schutze des Friedens, versteht sich.

Am Nachmittag kommt es zu einer weiteren Attcke von Kampfjets mit den Kennzeichen RAGE und PANTR, die aus Westen extra nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, um hier den Tiefflug und extreme Luftkriegsübungen auszuführen. Es handelte sich um mindestens drei Kampfjets, die im Raum Demmin, Jarmen, Altentreptow, Neubrandenburg, Malchin in niedrigen Flughöhen extreme Abfangübungen ausführten.
Haben Sie diese Übungen beobachtet? Senden Sie uns Ihre Beobachtungen, veröffentlichen Sie Ihre Video- und Fotoaufnahmen hier!

rbb, ndr, die bundesdeutsche Presse und die versammelte Landes- und Bundespolitik schweigen dazu im Chor.

Video-Aufnahmen der am Mittag über Müritz/Prignitz fliegenden Eurofighter (Direktlink: https://archive.org/details/untitled_20200506_1957 ):

MODE S MLAT Sekundärradar, Quelle: https://www.adsbexchange.com

06-05-2020-12-bis13-30-Uhr-Eurofighter-Laerm-Bundeswehr-Mecklenburg-Brandenburg-ED-R-401_MVPA-NE

06-05-2020-15-16-Uhr-Kampfjet-Fluglaerm-Tieffluege-Bundeswehr-Mecklenburg-ED-R-401-MVPA-NE

Der Frühlingshimmel über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg – Fotos von SpaziergängerInnen, aufgenommen am 6.5.2020 im Luftwaffendonnern im Gebiet Müritz/Prignitz/Seenplatte/Ostprignitz-Ruppin

Bild oben: Eurofighter rast knapp unter Überschallgeschwindigkeit in die Kurve, am Boden entsteht trotz der großen Flughöhe dieses Eurofighter durchdringender Fluglärm, der völlig anders als der von zivilen Linienmaschinen ist.

 

Bild oben: Eurofighter fliegt die x-te Kurve über den bis zum Herbst 2013 ruhigen Landschaften des angeblich touristischen Erholungsgebietes der Berliner, Mecklenburger Seenplatte /Müritz-Nationalpark.

RAVEN 1 und RAVEN 2 (MODE S Callsign dieser beiden Eurofighter) verpesten quadratkilometerweit die Landschaft mit militärischem Fluglärm. Hier beim Üben von Abfangflügen o.dgl., im Himmel über Ostprignitz-Ruppin.

Zeitgleich sind auf dem MLAT Sekundärradar nicht zwei Kampfjets zu sehen, sondern nur einer. Während es nicht gängige Praxis der Bundeswehr ist, überhaupt MODE S Transponder während der werktäglichen Luftkriegsübungen einzuschalten, ist es auch üblich, nur einen Kampfjet einer Übungsformation mit aktivem MODE S Transponder in´s Rennen zu schicken. Für die nach Transparenz und Information suchenden BürgerInnen sieht es dann so aus, als würden gar keine oder nur ein Kampfjet fliegen. Oft ist militärisches Donnern und Dröhnen im Norden Brandenburgs und in Mecklenburg-Vorpommern zu hören, während einschlägige Flighttracker im Internet weit und breit keinen Kampfjet anzeigen.

 

Wallace & Gromit fliegen zum Mond.

 

 

28.4.2020: Kampfjets aus Schleswig-Holstein erneut nach Nordbrandenburg zum Lärmen – militärischer Fluglärm über Schorfheide/Uckermark

Nur wenige Stunden, nachdem am 27.4.2020 mehrere Kriegsflugzeuge der Bundeswehr aus Schleswig-Holstein extra in das Gebiet Mecklenburger-Seenplatte / Nordbrandenburg „Steinhoffia – ED-R 401 MVPA NE“ zum Tiefflugterror kamen, kommt es seit ca. 11 Uhr in der Zone der Undemokraten, ED-R 401 MVPA NE, und darüber hinaus (!) erneut zu militärischem Tiefflügen durch Bundeswehrkampfjets (faktischer, subjektiv als solcher empfundener, Tiefflug [bis zu 2000m Flughöhe – Kampfjets werden aufrgund ihrer Lautstärke und Geschwindigkeit noch in dieser Höhe von normalen Menschen als Tiefflug wahrgenommen – nicht zuletzt belegen das die journalistischen Beschreibungen der Eurofighter-Abstürze im Sommer 2019 über der Mecklenburgischen Seenplatte, Müritz, die als Tiefflüge wahrgenommen und als solche beschrieben wurden, obwohl sie nach Definition der Bundeswehr keine waren], nicht Tiefflug nach Bundeswehrkritierien [ab 300m abwärts]).

Die vermutlichen Tornados MONSTR 1 und 2 (und mit hoher Wahrscheinlichkeit weitere, nicht per MLAT MODE S identifizierbare) flogen im Gebiet Templin/Prenzlau/Feldberger Seen Abfang- und Verfolgungsübungen in Flughöhen von ca. ein- bis zweitausend Metern. Im Anflug nutzten die Kampfjets hingegen erheblich größere Flughöhen. Wohl, um die überflogene Bevölkerung nicht unnötig zu stören. Wie fast jeden Tag, wurde die ehemalige Urlaubsregion Müritz mit mehreren Platzrunden Militärlärm bedacht. Noch im Raum Zechlin/Rheinsberg war das Donnern der Kampfjets zeitweise vordergründige Geräuschkulisse.

Der Brennpunkt dieser blödsinnigen militärischen Eskalation im Nordosten Brandenburgs lag dabei außerhalb der Grenzen der im Jahr 2013 heimlich und undemokratisch diktierten militärischen Extremzone, ED-R 401 MVPA NE. Normalerweise ist der äußerste Osten von Nordbrandenburg bisher noch als eine relativ „sichere“ Gegend bekannt, für EU-BürgerInnen, die militärischen Luftkriegsbetrieb nicht für das erstrebenswerte Ideal halten. Offenbar soll nun auch die letzte verbliebene militärfreie Zone Nordbrandenburgs militarisiert werden. Diese Kampfjets flogen außerdem militärische Lärmrunden westlich der Militärzone ED-R 401 MVPA NE, in niedriger Flughöhe (siehe anhängende Screenshots der einschlägigen Online-Flugradaranwendungen Adsbexchange.com und Flightaware.com)

Dass diese klammheimliche Militarisierung weiterer Gebiete im Osten gut gehen wird, haben wir ja bereits im Falle der problemlosen Umwandlung der bis 2013 ruhigsten Naturlandschaften Deutschlands in die lauteste und gefährlichste militärische Fluglärmsenke der EU Kommission (Ed-R 401 MVP NE) und Deutschlands, erfahren. Insbesondere lassen sich im Osten auch riesige, nach 1989 entmilitarisierte Gebiete, offenbar problemlos und ohne irgendwelchen politischen Gestaltungswillen selbst linker und ökologischer parlamentarischer Parteien remilitarisieren. Bis heute berichten rbb und ndr darüber grundsätzlich und prinzipiell nicht. Eine Zensur findet statt. Solche Turbo(re)militarisierungen sind in Deutschland scheinbar überhaupt kein Problem mehr. Besonders im Osten scheint es keinerlei politischen Gestaltungswillen zu geben, kein Interesse, sich inhaltlich kompetent, im Interesse der betroffenen Menschen, zu solchen Militarisierungen zu positionieren und eine Transparenz und Verhältnismäßigkeit sowie eine wirksame Kontrolle der Bundeswehr sicherzustellen. Stumpfsinnige Äußerungen von Linken und Grünen zu diesem Vorgang sind auf dieser Website verbürgt. Die noch dämlicheren Aussagen, insbesondere der SPD, sind hingegen öffentlich besser bekannt. Dass CDU, AfD und FDP die Militarisierung durch ihre Politik befördern, ist bekannt und muss hier nicht extra dokumentiert werden. Zum Themenkomplex ED-R 401 MVPA NE gibt es eine Mauer des Schweigens, die sich aus den Landesrundfunkanstalten, rbb und ndr, aus überregionalen Wochen- und Tageszeitungen und Regionalzeitungen, sämtlichen parlamentarischen Parteien (mit punktuellen Ausnahmen bei der Linken), insbesondere der rechts-nationalen, SPD und Grüne, zusammensetzt. Gepaart mit dumpfer Resignation und Desinteresse, diffuser Angst vor Invasoren und allem Fremden, hat die Bundeswehr im Nordosten Deutschlands erfolgreich alle Ingredienzen herangezüchtet, um ungestört und weitgehend unkontrolliert und unkritisiert unablässig den Luftkrieg zu simulieren. Hier bleiben nur die, die Luftkrieg normal finden. Der Rest wird mittels Kampfjetlärm und ätzender Arroganz und Intransparenz, Unverantwortlichkeit und offensichtlicher Desinformation vertrieben. Der Rest der Zivilgesellschaft lügt sich in die Taschen: „Die Heide ist frei.“ Ja, klar.

Haben Sie diese oder andere militärische Lärmereignisse im Nordosten Deutschlands beobachtet? Schreiben Sie Ihre Beobachtungen auf, senden Sie diese hierher, veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen! Nur so kann eine kleine Resttransparenz der irreführenden Zensur zum Thema, betrieben u.a. durch die o.g. Akteure, entgegengesetzt werden. Werden Sie aktiv: Veröffentlichen Sie selber Ihre Beobachtungen und Erkenntnisse zum militärischen Wahnsinn, der werktäglich über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg im Namen der Bundesrepublik Deutschland stattfindet. Nutzen Sie Facebook, Twitter, WhatsApp – jede Dokumentation zählt! Teilen Sie Ihre Publikation mit uns, damit wir auf sie verlinken können.

Hinweis: die hier eingbeblendete Werbung ist Zwangswerbung. Sie können dieses Projekt unterstützen, indem Sie einen WordPress-Account spenden, ihre Organisation diese Informationen unter eigenem Impressum übernimmt. Auch die Zwangswerbung auf dieser Seite wäre so auszumerzen…

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Extra aus Schleswig-Holstein in die Uckermark – zum Lärmen!

Wo ein MONSTR, ist das zweite nicht weit!

Natürlich muss immer dringend ein militärischer Lärmschlenker über dem Nationalpark Müritz und dem Absturzort der Eurofighter (Sommer 2019) gedreht werden!

 

Dann schnell zurück nach Hause. Natürlich in größeren Flughöhen – schließlich lassen sich nicht alle EinwohnerInnen Deutschlands militärischen Fluglärm am laufenden Band bieten.

 

Schleswig-Holstein wird auch am Hindukush im Nationalpark Schorfheide-Chorin verteidigt! Für den Frieden üben sie.

 

Die Teilhabeatombombe möchte geworfen sein (siehe „Fähigkeitenprofil“ des Tornado-Systems der Bundeswehr)! Und das will geübt sein! Warum nicht im Osten?

27.4.2020: 3 Stunden „sichtbarer“ militärischer Wahnsinn über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenbu rg

Der militärische Wahnsinn, der seit dem Herbst 2013 immer extremere Ausmaße im Himmel und dicht über den Wäldern, Feldern und Ortschaften Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs annimmt, hat einen Namen: ED-R 401 MVPA NE. Die Landesrundfunkanstalten ndr und rbb haben das bis heute fein säuberlich unter den Teppich gekehrt. Selbst vermeintlich gegen militärische Fluglärm agierende BIs, wie fluglaerm-kl.de, sind der medialen Zensur, der Bundeswehr-PR auf den Leim gekrochen. Und zitieren im besten Fall eine „Belegungsplanung“ – die es in Wahrheit gar nicht gibt, für die ED-R 401 MVPA NE.

Am 27.4.2020 fanden über ganz Deutschland wieder groß angelegte und umfangreiche Simulationen eines Luftkrieges statt, der, würde er geführt werden, Deutschland innerhalb weniger Stunden in ein vorindustrielles Zeitalter zurückwerfen würde. Diese Übungen sind so sinnlos, dass die Bundeswehr alles daran setzt, kein Sterbenswörtchen der informierten Kritik an dem von ihr eskalierten „Kalten Luftkrieg“, der werktäglich über Deutschland abgefeuert wird, in die größere Öffentlichkeit gelangen zu lassen, keine Kontextinformation, keinen gesellschaftlichen Diskurs entstehen zu lassen. Und so informieren engagierte Bürgerinnen und Bürger, an der Stelle von rbb und ndr, von Spiegel, Zeit, taz & co, gelegentlich die Nischenöffentlichkeit des offenen Internets, welches Ausmaß die fast täglichen Luftkriegsorgien vor den Toren Berlins angenommen haben. Bei dieser Arbeit werden sie seit Jahren behindert: von der Bundeswehr, von Parteien und PolitikerInnen (hier insbesondere Grüne und SPD – AfD, CDU und FDP betreiben sowieso eine Politik gegen die Aufklärung), JournalistInnen und (oft rechtsnationalen) Militärfreunden sabotiert, diffamiert, kriminalisiert und ignoriert. Sie werden mit geheimdienstlichen Mitteln – mehr oder weniger geheim – beschattet und belästigt. Besonders aktiv an der Verhinderung von Aufklärung sind dabei die ehemaligen BürgerrechtlerInnen von Bündnis90/Grüne. Diese scheinen den vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Bundeswehr zur Perfektion gebracht zu haben. Ihre Doppelzüngigkeit, Widersprüchlichkeit, ihr Kuschen vor inhaltlicher Bewertung, ihre Unfähigkeit zu Diskurs und Transparenz ist besonders drastisch.

Wie bereits an anderer Stelle auf dieser Website berichtet, fingen die Militärorgien über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am 27.4.2020 bereits um 11 Uhr an: donnernde Kampfjets kurvten in den mittleren und südlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE durch den blauen Himmel des Lockdowns. Wie immer war nur ein Teil von ihnen – und der auch nur zeitweise – per MODE S Multilateration dingfest zu machen. Transparenz wird in der Zone klein geschrieben. MODE S Multilateration, also die technische Resttransparenz, von Internationalisten betrieben, ist nicht das Ding der nationalen Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Die Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg scheint dieser Sichtweise der Bundeswehr recht zu geben: nennenswerten Widerstand gibt es gegen die ED-R 401 MVPA NE bis heute nicht, die Bevölkerung scheint undendlich belastbar zu sein. Während die militärischen Flugmuster immer extremer werden, tauchen die Parlamentarier der Länder MV und Brandenburg inkompetent ab (Gerne diskutieren wir mit Ihnen inhaltlich, liebe Parlamentarier – persönliche Anmache können Sie aber bitte gleich nur in Ihrem geschlossenen Internet auf Twitter und Facebook posten.), wohnen außerhalb der Zone („Ich hör nix. LKW sind lauter.“), befinden sich bereits in nicht pandemischen Zeiten in einer Art Scheuklappenlockdown. Fragen nach Sinn und Zweck der werktäglichen Kriegsübungen in- und außerhalb der zahlreichen Kriegsübungszonen in Deutschland scheinen diese PolitikerInnen nur als Rauschen wahrzunehmen. Fallweise auch als Anlass für persönliche Aggression. Lebt sich auch viel komfortabler so. Schließlich bringt die Abschaltung von MODE S und die Verhinderung von Transparenz mehr Profit, sprich: mehr Rendite im Portfolio, in dem vielleicht auch Airbus & co für die private Alterssicherung der Abgeordneten verantwortlich sind. Die Luftkriegsmaschine muß brummen, sonst wird nichts verdient, bei Airbus & co. Also: MODE S aus oder nur bei durchschnittlich 50% der beteiligten Maschinen und nur gelegentlich an. Das ist zwar Mist für die Versuchskaninchen (hunderttausende EU-Bürgerinnen und Bürger im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE), die ungefragt zu militärischem Testvieh degradiert wurden – aber schon allein diese Feststellung nimmt die Hürde der Zensur in den Wachstuben der Gatekeeper bei rbb und ndr nicht. Und ist damit im paralamentarischen Raum irrelevant, weil nicht wahrnehmbar. Bingo.

Die im Anhang sichtbaren Luftkriegsflugmuster sind in Wahrheit angsteinflößende Ereignisse des Lärms und des Terrors, für die Betroffenen vor Ort. Es handelt sich um Kampfjets, von denen –  gemäß früherer Aussagen der Bundesregierung – angenommen werden muss, dass sie teilweise scharf bewaffnet sind. Diese Kampfjets fliegen in allen Flughöhen, also von 150m (und gelegentlich auch darunter) an aufwärts. Und sind durchaus absturzgefährdet, wie der Absurz zweier Eurofighter im Sommer 2019 in ein voll belegtes touristisches Gebiet an der Mecklenburgischen Seenplatte gerade wieder belegte. Bei Steig- und Beschleunigungsflügen kommt es zu ungeheuren Lärmereignissen in der weiteren Umgebung der Kampfjets. Diese Lärmereignisse brechen sämtliche Schallschutzgrenzwerte und sind bereits nur aufgrund ihrer Lautstärke gesundheitsschädlich. Im Verlaufe dieser stundenlangen Kriegssimulationen werden große Mengen an (im Vergleich zu Flugbtreibstoff, wie er in der zivilen Luftfahrt eingesetzt wird) toxischem JP8 Treibstoff verbrannt. Es entstehen Mengen an Treibhausgasen, die in keiner Statitsik berücksichtigt werden. Aufgrund der ständig steigenden Menge an Emissionen ist übrigens auch der Klimabericht des Bundesumweltministeriums als zweifelhaft anzusehen. Die Emissionen der Eurofighter und Tornados sind darin nicht berücksichtigt. Die Behauptung, es gebe einen Rückgang an CO2- oder klimarelevanten Emissionen in Deutschland ist wissenschaftlich so nicht haltbar. Es handelt sich um Beschönigung und Bundeswehr-PR. Auch die Mengen an unmittelbar toxischen oder gesundheits- und umweltschädlichen anderweitigen Emissionen der Eurofighter und Tornados im Übungseinsatz sind nicht bekannt. Die Auswirkungen des immer weiter ansteigenden Fluglärms auf die nach 1989 entmilitarisierten Naturräume im Nordosten Deutschlands wird absichtsvoll nicht erforscht, nicht thematisiert und von rbb und ndr totgeschwiegen. Stattdessen wird ein Narrativ von „schon immer so gewesen“ und „nicht so schlimm“ gezimmert, welches Trump´sche Qualitäten aufweist. Daten zur Entwicklung des militärischen Flugbetriebs werden absichtsvoll gelöscht (3 Jahre Aufbewahrungszeit – warum nur 3 Jahre?), noch vorhandene werden nicht veröffentlicht, nicht erfragt, veröffentlichte werden „zerhäckselt“: So werden zum Beispiel die militärischen Flugbewegungen „unterhalb des Luftraums der ED-R 401 MVPA NE“, also Tiefflüge, nicht im Rahmen der Daten zur Nutzung der ED-R 401 MVPA NE erfasst. Sie werden gleich mal gar nicht erfasst. Wahlweise werden frühere Bestimmungen mit einem willkürlichen Verweis auf ein „Tiefflugkontinggent“ ausgehebelt, es wird behauptet, dass die Bundeswehr sowieso zu jeder Zeit überall und in allen Flughöhen fliegen dürfe. Es werden nur Angaben zu dem am stärksten „genutzten“ Sektor der riesigen Flugzone ED-R 401 MVPA NE gemacht – so wird nur ca. ein Zehntel der tatsächlichen Flugbelastungen durch die Bundeswehr im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE veröffentlicht! Und das reicht den JournalistInnen von rbb und ndr. Jedoch: selbst diesen Umstand (dass ihnen diese Erklärung reicht), erfahren wir meistens eher nur aus der Regionalzeitung Nordkurier, Ostseezeitung, MAZ und MOZ. Hier werden die PR-Texte der Bundeswehr gleich direkt durchgereicht. Man meint das Zittern der ChefredakteurInnen und JournalistInnen vor den PR-Soldaten der Bundeswehr schon regelrecht zwischen den Zeilen lesen zu können! Dass dies Kindergarten ist, ist den verantwortlichen PolitikerInnen demonstrativ egal. Es wird so getan, als ob die Tiefflüge nichts mit der heimlichen Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 zu tun hätten, sich nicht direkt aus den Abfang-, Verfolgungs- und Bombenabwurfübungen der Eurofighter und Tornados im Gebiet und im Luftraum der ED-R 401 MVPA NE ergeben würden. Auch haben die Übungen im einen Sektor natürlich nichts mit denen im anderen zu tun und auch nichts mit Tiefflügen und schon gar nicht mit Luftbetankungsübungen, zu denen sogar Tankflugzeuge aus Großbritannien und der US Airforce extra in die sog. Tankerovale über Mecklenburg-Vorpommern anfliegen! Und so weiter und so fort…

Folgend die zeitliche Visualisierung eines Teils der Luftkriegsübungsflüge über Mecklenburg und Nordbrandenburg vom 27.4.2020. Bitte achten Sie auf die Höhenangaben zu den betreffenden Kampfjets, zur Schnelligkeit, mit der diese große Entfernungen zurücklegen – und abstrahieren Sie: Würden Sie so etwas über Ihrem Haus normal finden? Könnten Sie es mehrstündig, jeden Werktag, aushalten? Ist es nötig, diese Kulisse der Aufrüstung und Drohung, der demonstrativen Ressourcenverschwendung jeden Tag in jedem Land der Europäischen Union so oder so ähnlich aufzubauen? Und das alles gegen den imaginären „Feind“, in Gestalt eines stinknormalen kapitalistischen Landes, das seinerseits auf seinen Teilen des Arsenals der Massenvernichtungswaffen des Kalten Krieges gluckt? Hier geht es nur darum, die Rüstungsindustrie in allen Ländern am Laufen zu halten. Der Mähr von der Notwendigkeit der auch auf dieser Website gelegentlich dokumentierten Umweltzerstörung durch Kriegsgeübungen der Bundeswehr wird insbesondere im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE programmatisch (!) jegliche Verhältnismäßigkeit, Transparenz und die Gesundheit und Sicherheit hunderttausender betroffener Menschen sowie eine halbwegs intakte Natur geopfert.

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