5.6.2020: Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, RAIDER heisst jetzt TWIX

Auch am 5.6.2020 startet der Tag mit den omnipräsenten Militärlärmwolken über den Ort- und Landschaften zwischen Berlin und Hiddensee. Diverse Kampfjets waren zwischen 9 und 12 Uhr wieder im Gebiet des militärischen Übungsgroßraums Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg unterwegs.

Aufgrund technischer Anstrengungen der Bundeswehr, die die Herabsetzung bzw. die komplette Aussetzung jeglicher Transparenz, also auch der technischen Resttransparenz, zur Luftkriegssimulationszone ED-R 401 MVPA NE zum Ziel haben, sind im MLAT-Sekundärradar wieder nur vereinzelte Kampfjets bei Start oder Landung zu sehen oder nur für Teilstrecken sichtbar.
Wie immer gilt: Wo ein Kampfjet im MLAT sichtbar wird, lärmen ein bis zwei weitere in der Nähe. Wo ein GFD/EIS/“Sport“- Flugzeug sichtbar wird, lärmen Kampfjets in unmittelbarer Nähe mit großer Wahrscheinlichkeit. Viele Kampfjets der Bundesluftwaffe scheinen routinemäßig mit deaktiviertem MODE S Transponder unterwegs zu sein. Dadurch erhöht sich nicht nur die unmittelbare Unfallgefahr. Diese Kampfjets sind dann auch im öffentlichen MLAT Sekundärradar nicht „sichtbar“. Allerdings werden sie vor Ort deutlich gehört. Oft führen sie gerade dann besonders laute und terrorisierende Flugübungen aus.

Beobachtet wurde wieder, wie Tornados aus Schleswig-Holstein extra zum Tiefflug nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kommen. Offenbar als Reaktion auf Kritik von dieser Website und auf Beschwerden von Bürgern hin, wurden die Umbennungen der sog. CallSigns der Kampfjets ausgeführt. Da man sich unkontrolliert wähnt, heißt so der eine Kampfjet jetzt MCFLY. Vorgestern flog er noch als RAPTOR über der Nordsee umher. Der andere ist als REAPER unterwegs. Auch TITAN war wieder mit von der Partie. Eine illustre Gesellschaft. Leute, TITAN und REAPER sind auch nicht besser, als MONSTR, JUDGE, RAPTOR & co. Auch RAMBO lässt tief blicken. MCFLY – hm, ist es lustig? Ha. Ha. Ha.

25.5.2020: Militärischer Fluglärm über Hiddensee, Vorpommernscher Boddenlandschaft, Mecklenburgischer Seenplatte, Peenetal, Friedland, Feldberger Seenlandschaft, Lychen, Rheinsberg/Zechlin, Fürstenberg, Neustrelitz,Neubrandenburg usw.

Auch am 25.5.2020 wurde der im Herbst 2013 heimlich, an der Bevölkerung, den Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg und dem Bundestag vorbei „aktivierte“ militärische Fluglärm im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE (von Hiddensee/Rügen bis nach Berlin) durch die Bundeswehr verstetigt und routinemäßig fortgesetzt.

Die Bundeswehr setzte wieder mehrere Kampfjets zur flächenmäßigen Verlärmung inbesondere der östlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE ein.

Dabei wurden wieder hunderttausende Euro verpulvert, die Umwelt geschädigt und hunderttausende EU-Bürgerinnen wurden stundenlang (hier nachgewiesen für den Zeitraum 10 Uhr bis 12.30 Uhr) durch „kalten Luftkriegslärm“ (also ohne Bombenexplosionen u.dgl.) terrorisiert.

Die profitorintierte paramilitärische Organisation GFD mbH flog stundenlang Kringel über dem angeblichen Nationalpark Vorpommernsche Boddenlandschaft und der angeblich ruhigen Freininsel Hiddensee – in Wahrheit sind beide militärische Fluglärmsenken der Bundeswehr.

Anhängend die Visualisierung des heutigen Trends der militärischen Flugverlärmung in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Die dargestellten Flugspuren basieren auf dem bürgerbetriebenen MODE S MLAT Flighttrackingsystem https://www.adsbexchange.com und zeigen immer nur einen Trend. Die Bundeswehr verhindert eine vollständige MODE S MLAT Darstellung der tatsächlichen Ausmaße des Fluglärms technisch aktiv. Vermutlich werden MODE S Transponder in den Kampfjets abgeschaltet usw.

Unterstützen Sie die Aufklärung zur ED-R 401 MVPA NE, sorgen Sie für Transparenz: veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen von militärischem Fluglärm im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, beschweren Sie sich bei der Bundeswehr, senden Sie Ihren MdB Ihre Beschwerden zu, damit diese tätig werden können. Unterstützen Sie diese Website, indem Sie die Inhalte selber publizieren (spiegeln), uns einen werbefreien WordPress-Account zur Verfügung stellen. Unterstützen Sie das ADSBEXCHANGE.com, tragen Sie zu einer Verbesserung der technischen Zuverlässigkeit des Netzwerks bei, indem Sie einen MODE S Receiver betreiben (Informationen dazu finden Sie bei https://www.adsbexchange.com )

Continued: 13.5.2020 – nachmittägliche militärische Verlärmung der Feldberger Seen, Mecklenburger Seenplatte, westliche Uckermark, Brandenburger Wald- und Seengebiet OPR

Dieser Artikel ist eine Fortsetzung zum Eintrag vom 13.5.2020 und beschreibt die nachmittägliche Militärlärmwelle im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE Militarisierungszone: https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/05/13/13-5-2020-umfassende-opake-militarische-verlarmung-nordostdeutschlands-durch-bundeswehrkampfjets-ca-nadian-airforce-und-gfd-mbh-opakzone-ed-r-401-mvpa-ne-drohnt-militarisch/

Wie üblich kam es zu einer nachmittäglichen Luftkriegsübungslärmwelle im Gebiet der im Herbst 2013 intransparent und heimlich „aktivierten“ Militärzone ED-R 401 MVPA NE: Kampfjets, GFD-Lear Jets sowie Airbus Erprobungsflüge „nutzten“ die Militärzone Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu Tiefflügen, Abfangübungen usw und belasteten die betroffene Bevölkerung, zusätzlich zum zivilen Flugverkehr, mit durchdringendem, beängstigenden militärischen Fluglärm.

Informieren Sie sich, bevor Sie Ihren Urlaub in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg planen! Diese Bundesländer werden großflächig durch massiven Militärlärm, insbesondere Fluglärm durch Kampfjets, belastet, der werktäglich mehrstündig durch die Bundeswehr und ihre paramilitärischen kommerziellen „Flugdienstleister“, wie die Gesellschaft zur Flugzieldarstellung mbH, die EIS AG, die Canadian Discovery Services usw., in einem Gebiet ausgebracht werden, das von Hiddensee und Rügen im Norden bis an die Berliner Stadtgrenzen im Süden reicht.

Heavy fighterjet noise blanketed huge parts of secretly activated military air warfare training zone ED-R 401 MVPA NE above northern Germany in a second wave of the day. Attached MODE S MLAT images visualize the trend. They are not complete, as Bundeswehr obfuscates and tweaks MODE S MLAT Discovery – probably as part of their information warfare training. This website documents rampaging re-militarisation of north east Germany that went largely under the radar of established media, political parties and went completely uncommented by all major environmental organisations, such as Greenpece, BUND, WWF, Fridays for Future etc. Even though daily air warfare training yields huge amounts of CO2 emissions, besides other pollutants and noise, not to speak of the terror it creates in residents and the risk of triggering a real war. Please support our efforts to visualize and document parts of this remilitarisation project, aggressively carried out by the militaristic industrial lobbies of Europe. Please mirror this information many fold, connect to us if your are tracing similar projects in your part of Europe or elsewhere in the world.

13.5.2020: umfassende, opake militärische Verlärmung Nordostdeutschlands durch Bundeswehrkampfjets, Canadian Airforce und GFD mbH, Opakzone ED-R 401 MVPA NE dröhnt militärisch

Bereits gegen 8 Uhr tauchten am 13.5.2020 die ersten GFD-Lärmschleudern über den ehemaligen Ostsee-Erholungsorten Bad-Doberan, Kühlungsborn, Rerik sowie über Rostock auf. GFD 2, 4, 5, 6, 40 und 93 flogen vor der Darßer Ostseeküste lärmende Luftkriegsflugmuster. 3,5 Stunden Luftkriegslärm über der Ostsee, mit Auswirkungen auf Darß/Zingst/Prerow/Ahrenshoop und die östliche Ostseeküste.
Die Ostsee ist zu einer Luftkriegslärmsenke für die privatwirtschaftlich-militärische Profitmaschine Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH und die Bundeswehr geworden. Sorgte man sich früher bei Greenpece, BUND & co noch um die gefährdete Population der Schweinswale in der Ostsee, die vor dem Lärm von Windkraftparks geschützt werden müssen, werden die heutzutage in – ebenfalls komplett opak eingerichteten – Schießgebieten der Bundeswehr vor Darß/Zingst, Hiddensee, Rügen beschossen und von oben in der gesamten deutschen Ostsee durch Kampfjets und andere Militärflugzeuge in- und außerhalb der Danger-Areas (östlich von Rügen und zusätzlich zu den „Schießgebieten“ der Marine), Luftkriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE und der Schießgebiete fast täglich (!) durch infernalischen Militärlärm bedroht. Greenpeace ist bereits handzahm geworden, Kritik an der Bundeswehr führt hier bereits in der konzeptionellen Phase zu Panikanfällen bei den jungen CampaignerInnen, die offenbar den Zusammenhang von Militarisierung und Umweltzerstörung nicht mehr erkennen.

Die zu jeder GFD-Session gehörigen Kampfjets der Bundeswehr verseuchten derweil die nördlichen Sektoren über Hiddensee, Rügen, Darß/Zingst und Mecklenburg-Vorpommern, Stralsund und andere Städte der im Herbst opak und an Öffentlichkeit und Politik vorbei „aktivierten“ militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE mit militärischem Fluglärm: Ab 10.30 Uhr tauchten immer mehr Kampfjets im Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg auf. Die, die per MODE S MLAT sichtbar gemacht werden konnten, trugen die bekannten Rufzeichen BULL 1 und 2, STONE 2 und 3, aber auch mal STRIKR 1 (Canadian Airforce /Air Discovery Service). BULL 1 und 2 waren, wie so oft, nur kurz nach dem Start und kurz vor der Landung zu identifizieren.
In den zentralen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE wird nämlich offenbar zunehmend mit technischen Tricks gearbeitet, um eine Visualisierung der Luftkriegsübungen der Bundeswehr mittels MODE S MLAT zu verhindern. So können auch Diskrepanzen zwischen dem chaotisch veröffentlichten Belegungsplan für Einzelsektoren, die wiederum in verschiedene Flughöhen unterteilt wurden, verwischt werden. Zu komplex für die Journalisten von Spiegel, taz & co. Voller Erfolg für Tick, Trick und Track der vereinten Akteure gegen Transparenz, Klimaschutz und Demokratie bei Bundeswehr und Bundesministerien, im Bundestag und Bundesrat.

Routinemäßig donnern die Kampfjets werktäglich mehrstündig im Himmel über dem Müritz Nationalpark, der südlichen Mecklenburgischen Seenplatte, der Brandenburger Wald- und Seenlandschaft in Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, während per MODE S Sekundärradar kein Kampfjet dort zu orten ist. Es handelt sich um einen Teil der Kriegsübungen, die in der ED-R 401 MVPA NE auch die Verhinderung von technischer und informativer Transparenz beinhaltet. Es gibt weder eine vollständige technische Sicherstellung der Verfolgbarkeit des Luftkriegsübungsgeschehen, das jeden Werktag mehrstündig über hunderttausenden EU-Bürgerinnen und -Bürgern veranstaltet wird (obwohl die ohne Problem möglich wäre), noch gibt es eine Berichterstattung, die Kontext zu den immer weiter ausufernden Luftkriegsorgien der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herstellen würde. Die „realitätsnahe Hochwertausbildung“ (Bundeswehrsprech) der Soldatinnen und Soldaten erfolgt in der ED-R 401 MVPA NE nicht in der Luft, sondern inkludiert auch die Desinformationsmöglichkeiten, die in jedem Krieg grundlegende Notwendigkeit sind.

Die Bilanz der ersten Luftkriegsübungswelle des Tages: 1,5 h Kampfjetdröhnen von Rügen bis in nach Brandenburg, 3,5 h GFD-Dröhnen über der Ostsee.

Bis zum Einsetzen der nächsten Militärdröhnung im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, üblicherweise kurz nach dem Auftanken der Kampfjets, fliegt GFD93 wieder stundenlang eine sehr notwendige Trennlinie, die ca. diagonal im Zentrum der militärischen Selbstbedienungszone ED-R 401 MVPA NE verläuft. Völlig sinnfrei werden hier die unter dieser Linie wohnenden Menschen von einem GFD Flugzeug terrorisiert.

Sämtliche politischen Parteien, die parlamentarischen Kontrolleure der Bundeswehr sind abgetaucht, es gibt keinerlei überlieferte Position oder Stellungnahme irgendeiner Partei zum Vorgang ED-R 401 MVPA NE.

Befragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n zur ED-R 401 MVPA NE! Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen von Militärlärm über Ihrem Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsort im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE und angrenzend! Lassen Sie sich von der Bundeswehr nicht vereinzelfallen.

To be continued…

8. Mai 2020: Deutsche Luftwaffe veranstaltet zum Jahrestag der Befreiung Tiefflüge über mehreren Städten Mecklenburgs und Brandenburgs sowie die typischen Großmanöver zur Simulation des Luftkrieges über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Nicht nur der Tanker COBO fliegt wieder aus Köln-Bonn in das östliche Tankeroval der im Herbst 2013 heimlich eingerichteten militärischen Opakzone der Bundeswehr, ED-R 401 MVPA NE, ein, sondern auch zahlreiche Kampfjets befinden sich ca. 9 Uhr in nahezu sämtlichen „traditionellen“ Sektoren der ED-R 401 MVPA NE.

Zwischen 9 und 10 Uhr kam es am 8.5.2020 zu umfangreichen Luftbetankungsübungen. Zum Jahrestags des Kriegsendes des Zweiten Weltkrieges fällt der Bundeswehr nichts anderes ein, als zwei vollgetankte Kampfjets gezielt im Tiefflug über diverse Städte des Nordostens Deutschlands zu schicken. In Flughöhen um die 500m ging es so über Neustrelitz, Fürstenberg, Rheinsberg, Neuruppin, Brandenburg – danach schalteten die Piloten Bundeswehr-typisch die MODE S Transponder ab und waren für das bürgerbetriebene MLAT Sekundärradar eine Weile lang nicht mehr sichtbar.

Haben Sie diese Tiefflüge erlebt? Schreiben Sie uns, wo Sie diese Tiefflüge beobachtet haben.

Währenddessen gedenkt die Bundes- und Landespolitik in Berlin dem Ende des Zweiten Weltkrieges, mahnt vor dem Vergessen der Schrecken und der Verwüstungen, auch durch die Folgen des Luftkrieges. Die Nachrichten in ARD und ZDF sind voller Archivbilder vom zerbombten Deutschland und Europa. Der rbb berichtet von Glockenläuten zum Gedenken, dem Gedenken der Politikelite – und von Wasserbüffeln: ganze drei Artikel zum Auftauchen, zur Herkunft und zum Einfangen der Wasserbüffel beschäftigten die seichte Chefredaktion von rbb-Online. Dass die Bundesluftwaffe Business as Usual vor den Toren Berlins treibt und sogar noch einen deutlich nationalen bis rechtsnationalen Kommentar draufsetzt (gezielte Tiefflüge über Städten), ist dem rbb, ist der ARD, ist dem ZDF usw keinen Kommentar wert. Diese Nachricht müssen sich die BürgerInnen selber aus dem Internet klauben.

Was sich heute erneut wieder gezeigt hat: Offenbar hat die politische Elite des Landes Mecklenburg-Vorpommern dafür gesorgt, dass das westliche und mittlere Tankeroval der ED-R 401 MVPA NE kaum genutzt werden, das östliche dafür umso mehr. Auch wird die Erweiterung der ED-R 401 MVPA NE, die auch den Bereich der Landeshauptstadt Schwerin erfasst, praktisch nie „genutzt“. So kann das nämlich gehen, wenn man politische Vorgaben setzt und der Bundeswehr Grenzen in der Unkontrollierbarkeit setzt. Aber natürlich nicht dort, wo das politische Establishment der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern nicht wohnt.

Bitte senden Sie uns Ihre Beobachtungen des militärischen Wahnsinns in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu, damit eine Restöffentlichkeit zum Theme ED-R 401 MVPA NE auch gegen Zensurmaßnahmen der Landesrundfunkanstalten aufrecht erhalten werden kann.

08-05-2020-10-11-Uhr-Luftbetankung-Bundeswehr-Fluglaerm-MV-Brandenburg-ED-r-401-MVPA-NE

Tiefflüge-8-Mai-2020-Bundeswehr-Kampfjets-Neuruppin-ED-R-401-MVPA-NE

Zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs gedenkt die Bundeswehr sicherlich der „Kapitulation“ der Wehrmacht. Es wird völlig unsensibel weiter der Luftkrieg geübt. Zusätzlich gibt es Tiefflüge durch Bundeswehrkampfjets über Städten in Ostdeutschland. Geschichte verpennt, liebe Generäle? Oder eher Ehrung der Gründungsväter der Bundeswehr?

 

08-05-2020-09-10-Uhr-Tieffluege-Kampfjets-Bundeswehr-Luftbetankung-ED-R-401-MVPA-NE

COBO-Tanker-Luftbetankung-20-0508-ED-R-401-MVPA-NE

Bild oben: Luftbetankungen finden wie am Fließban über Deutschland statt.

Ebenfalls neu: die zentralen Hauptsektoren der ED-R 401 MVPA NE werden neuerdings in der sogenannten Belegungsplanung des Web Airspace Use Plan (Web AUP) der Bundeswehr einen Tag im Voraus veröffentlicht. Dabei wird nach Flughöhen differenziert. Tiefflüge kommen darin genausowenig vor, wie die Flüge in den Extension-Sektoren, die im Süden bis an die Berliner Stadtgrenze reichen und im Norden Rügen und Hiddensee erfassen (letzter werden regelmäßig militärisch im Rahmen der „Nutzung“ der ED-R 401 MVPA NE durch Kampfjets der Bundeswehr lärmverseucht). Außerdem erfolgt nicht immer eine Belegungsplanung. D.h. diese Belegungsplanung gibt nur teilweise das wider, was tatsächlich an Luftkrieg werktäglich über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg abgefeuert wird.

DFS-Deutsche-Flugsicherung-GmbH-1

Bild oben: Auszug aus der „Belegungsplanung“, wie sie im Web AUP der Bundeswehr online für den Jahrestag der Befreiung vom Faschimus für einen Teil der ED-R 401 MVPA NE herausgegeben wurde. Erkennbar sind die erschreckend langen Zeiträume, in denen auch am 8. Mai 2020 über anhezu gesamt Nordostdeutschland mit Luftkriegslärm und -Schrecken gerechnet werden muss. Tiefflüge sowie die Flüge über Rügen und Hddensee sowie alles, was so ca südlich von Rheinsberg donnert, sind in dieser Belegungsplanung nicht enthalten. Ebensowenig ist die westliche Erweiterung der ED-R 401 MVPA NE bis weit westlich von Schwerin enthalten. Fake am laufenden Band. Zu komplex für Journalisten. Also wird gleich mal gar nicht berichtet. Cybertruppe hat auch am 8. Mai 2020 wieder gewonnen!

 

6.5.2020 – Frühling gem. Vorgaben der Luftwaffe: mehrstündige Großmanöver der Bundesluftwaffe in allen mittleren Sektoren der Luftkriegssimulationszone Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, ED-R 401 MVPA NE

Auch am 6.5.2020 pustet die Bundeswehr wieder kräftig Kampfjetdröhnen in die Landschaft zwischen Prignitz und Hiddensee/Rügen. Es kommen wieder die üblichen Methoden der Bundeswehr zur Transparenzunterdrückung zum Einsatz: MODE S abschalten oder identische Kennungen für mehrere Kampfjets nutzen – das führt dann zu Zickzacklinien und fehlerhafter Lokalisierung im MODE S MLAT Sekundärradar. Auch die technische Resttransparenz ist hart umkämpftes Terrain, in der allgemeinen Militarisierungsschneise Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg. Bürger vs Cybertruppe. Transparenz vs. rbb und ndr. Zivilgesellschaft gegen Militarisierung. ED-R 401 MVPA NE. Folge der opaken Umsetzung der Konzepte der EU-Kommission zur Militarisierung des europäischen Luftraums: Advanced Flexibe Use of Airspace / Single European Sky / Military Variable Profile Area. rbb und ndr haben dazu bis heute nicht berichtet.

So sind die sich über dem Gebiet Müritz prügelnden Kampfjets im MLAT Radar heute Mittag nur als einer sichtbar gewesen. Im Himmel hingegen, noch aus dem Gebiet Zechlin/Rheinsberg heraus, sind 2 Kampfjets dabei zu beobachten, wie sie synchron Kreise fliegen. Es sind die Kampfjets mit den Rufzeichen RAVEN 1 und RAVEN 2. RAVEN 1 ist allerdings auf dem MODE S MLAT Sekundärradar nur kurz vor der Landung anderthalb Stunden später in Rostock-Laage als solcher zu sehen.

Wo ein Kampfjet der Bundeswehr im MODE S MLAT Sekundärradar sichtbar wird, tummeln sich fast immer ein bis zwei weiterer Kampjets in unmittelbarer Nähe. D.h. die tatsächlichen Flugstunden liegen fast immer höher, als dies eine Beobachtung des MLAT Sekundärradars vermuten lässt. Und das ist fast immer der Fall. Insbesondere zur Mittagszeit… denn es muss dringend der Luftkrieg simuliert werden, auch zur Mittagszeit. Insbesondere auch dann, wenn hunderttausende Menschen im Corona-Lockdown unter diesen Luftriegsorgien der Bundesluftwaffe leiden müssen. Auf jeden Fall lässt sich mit dieser Methode die Resttransparenz wunderbar verhindern. Voller Erfolg für die Cybertruppe.

Mit dabei sind auch heute wieder die „Sportflugzeuge“, die in aktiven Übungssektoren der ED-R 401 MVPA NE zeitgleich zu den oben beschriebenen Übungen herumfliegen.

Auch die GFD mbH vergeudete wieder ein paar Euro aus der Portokasse der Luftkriegsindustrie, um ein paar hundert Tonnen CO2 in die Atmosphäre zu pusten – natürlich nur zum Schutze des Friedens, versteht sich.

Am Nachmittag kommt es zu einer weiteren Attcke von Kampfjets mit den Kennzeichen RAGE und PANTR, die aus Westen extra nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, um hier den Tiefflug und extreme Luftkriegsübungen auszuführen. Es handelte sich um mindestens drei Kampfjets, die im Raum Demmin, Jarmen, Altentreptow, Neubrandenburg, Malchin in niedrigen Flughöhen extreme Abfangübungen ausführten.
Haben Sie diese Übungen beobachtet? Senden Sie uns Ihre Beobachtungen, veröffentlichen Sie Ihre Video- und Fotoaufnahmen hier!

rbb, ndr, die bundesdeutsche Presse und die versammelte Landes- und Bundespolitik schweigen dazu im Chor.

Video-Aufnahmen der am Mittag über Müritz/Prignitz fliegenden Eurofighter (Direktlink: https://archive.org/details/untitled_20200506_1957 ):

MODE S MLAT Sekundärradar, Quelle: https://www.adsbexchange.com

06-05-2020-12-bis13-30-Uhr-Eurofighter-Laerm-Bundeswehr-Mecklenburg-Brandenburg-ED-R-401_MVPA-NE

06-05-2020-15-16-Uhr-Kampfjet-Fluglaerm-Tieffluege-Bundeswehr-Mecklenburg-ED-R-401-MVPA-NE

Der Frühlingshimmel über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg – Fotos von SpaziergängerInnen, aufgenommen am 6.5.2020 im Luftwaffendonnern im Gebiet Müritz/Prignitz/Seenplatte/Ostprignitz-Ruppin

Bild oben: Eurofighter rast knapp unter Überschallgeschwindigkeit in die Kurve, am Boden entsteht trotz der großen Flughöhe dieses Eurofighter durchdringender Fluglärm, der völlig anders als der von zivilen Linienmaschinen ist.

 

Bild oben: Eurofighter fliegt die x-te Kurve über den bis zum Herbst 2013 ruhigen Landschaften des angeblich touristischen Erholungsgebietes der Berliner, Mecklenburger Seenplatte /Müritz-Nationalpark.

RAVEN 1 und RAVEN 2 (MODE S Callsign dieser beiden Eurofighter) verpesten quadratkilometerweit die Landschaft mit militärischem Fluglärm. Hier beim Üben von Abfangflügen o.dgl., im Himmel über Ostprignitz-Ruppin.

Zeitgleich sind auf dem MLAT Sekundärradar nicht zwei Kampfjets zu sehen, sondern nur einer. Während es nicht gängige Praxis der Bundeswehr ist, überhaupt MODE S Transponder während der werktäglichen Luftkriegsübungen einzuschalten, ist es auch üblich, nur einen Kampfjet einer Übungsformation mit aktivem MODE S Transponder in´s Rennen zu schicken. Für die nach Transparenz und Information suchenden BürgerInnen sieht es dann so aus, als würden gar keine oder nur ein Kampfjet fliegen. Oft ist militärisches Donnern und Dröhnen im Norden Brandenburgs und in Mecklenburg-Vorpommern zu hören, während einschlägige Flighttracker im Internet weit und breit keinen Kampfjet anzeigen.

 

Wallace & Gromit fliegen zum Mond.

 

 

29.4.2020: PUMA, LIONT, PANTER, BONES, SNIPR: Militärischer Fluglärm von Hiddensee bis in die Prignitz.

Wieder mindestens zwei Wellen von militärischen Luftkriegsübungskrach über der 2013 heimlich eingerichteten Zone ED-R 401 MVPA NE.

Nimmt man je Kampfjet eine Stunde Flugzeit in der Zone an, gab es heute wieder mindestens neun Flugstunden Düsenkrach von Hiddensee bis in die Prignitz. Flugstunden sind nicht gleichzusetzen mit der Dauer tatsächlichen, auf ein definiertes Gebiet bezogenen, Fluglärms.

(Die Angaben basieren auf den Internetradars adsbexchange.com sowie radarbox24.com und können aus technischen Gründen unvollständig sein. Bitte unterstützen Sie die Plattformbetreiber, damit es weiterhin wenigstens minimale Transparenz für Bürger geben kann.)