Offener Brief von NO ED-R 401 an das Bundesministerium für Verteidigung, in Unterstützung der Bundestagsfrakt ion DIE LINKE: Drucksache 19/12485 zur kleinen Anfrage der Fraktion der Linken Drucksache 19/11336

Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern, den 13.9.2019

WG: Drucksache 19/12485 zur kleinen Anfrage der Fraktion der Linken Drucksache 19/11336

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen aller Bürgerinnen und Bürger, die sich informiert gegen die Verschleierungsversuche, die Versuche des Demokratieabbaus, die Versuche des Transparenzabbaus – und also gegen die Versuche des BMVg wehren, sämtlichen Kontext zur Planung, Aktivierung und ständigen Ausweitung und tatsächlichen militärischen „Nutzung“ des Luftraumes im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE aus der Öffentlichkeit fernzuhalten, protestieren wir(1) gegen die Einstufung der Bundestagsdrucksache 19/11336 „Militärische Einrichtungen und Bewegungen in Ostdeutschland “ als Verschlußsache.

Hunderttausende EU-Bürgerinnen und Bürger sind von mit der quasi-heimlichen Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 einhergehendem militärischem Fluglärm, der daraus resultierenden Luftverschmutzung (Feinaststaub [wie er sich durch Luftfahrzeuge besonders ergibt], JP8-Verlust/Verrieselung, sonstige Abgase), der Gefährdung durch zusätzliche Radarbelastung in unbekannter Stärke, der Lebensgefahr durch Abstürze (zuletzt im Sommer 2019 in Nossentin/Silz), sowie des mit der ED-R 401 MVPA NE einmaligen Konzeptes zur Herabsetzung von Transparenz und Bürgerbeteiligung betroffen. Zusätzlich wurde der Lebensmittelpunkt hunderttausender EU-Bürgerinnen und Bürger durch die Aktivierung und Ausweitung der Nutzung der ED-R 401 MVPA NE praktisch über Nacht in eine „militärische Kernzone“ (BASIC Sektorenbezeichnung der ED-R 401 MVPA NE) umgewandelt. Verlustig gingen Ruhe, Naturnähe und zunehmend einmalige Wildtierbestände, einmalige große FFH-Flächen, der UNESCO Weltnaturerbetitel für einige von der ED-R 401 MVPA NE steht durch die zunehmende Militarisierung auf dem Spiel, Nationalparke sind militärisches Gefahrengebiet geworden. Bis heute gibt es keine inhaltliche Erörterung dieser Entwicklung durch das BMVg. Die ED-R 401 MVPA NE steht für Demokratieabbau und Missachtung der demokratischen Grundsätze der Transparenz, wie sie in der EU als Grundwerte Gültigkeit haben. Seit Jahren müssen Bürgerinnen und Bürger gegen Ihre o.g. Aktivitäten der Nichtinformation anrecherchieren und öffentlich Kontext und Aufklärung zur rasanten Remilitarisierung des Luftraums über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herstellen.

Ich fordere Sie auf, die Antworten auf die o.g. parlamentarische Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE, vollumfänglich freizugeben und vollumfänglich zu allen Fragen zur ED-R 401 MVPA NE – auch ungefragt – Transparenz herzustellen, auf deren Grundlage ein informierter gesellschaftlicher Diskurs über die Notwendigkeit einer rücksichtslosen und EU-weit beispiellosen militärischen Umweltzerstörung, für die die ED-R 401 MVPA NE auch steht, geführt werden kann. Diese Transparenz ist seit über fünf Jahren überfällig. Durch die unverhältnismäßige und unsachliche Einstufungen zur vermeintlichen Geheimsache verhindern Sie eine informierte Öffentlichkeit. Sie handeln damit gegen die Grundsätze einer friedlichen, zivilen und pluralistischen Gesellschaft. Die Einstufung der Antworten auf die o.g. Anfrage impliziert eine kriminelle Handlung derjenigen, die auch von Ihnen Informationen zu offensichtlichen Vorgängen einfordern, wie sie sich werktäglich offensichtlich und deutlich hörbar mehrstündig über den Köpfen hunderttausender Bürgerinnen und Bürger abspielen (militärischer Flugbetrieb). Ihre Einstufung offensichtlicher Vorgänge zur Geheimsache hat eine Orwellsche Qualität und erinnert hier an Zustände, wie sie in der DDR herrschten. Nicht zuletzt ist auch der Verlust der seit 1989 entmilitarisierten Gebiete des Nordostens Deutschlands ein sehr erheblicher, den das BMVg natürlich genauso unter den Teppich kehrt, wie konkrete öffentliche Informationen zur ED-R 401 MVPA NE.

Mit freundlichen Grüßen,
Ed

(1) Ed ist ein Pseudonym, welches von vielen Kritikern der ED-R 401 MVPA NE genutzt wird, um der absichtsvollen unsachlichen Diffamierung und Kriminalisierung durch Akteure aus Politik und Medien ausweichen und stattdessen konsequent auf die sachliche Darstellung der Entwicklung rund um die ED-R 401 MVPA NE fokussieren zu können – soweit das ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger überhaupt leisten können. Die Nutzung eines Pseudonyms ist mit der Einstufung der Antworten der hier gegenständlichen parlamentarischen Anfrage gegenüber der zensierenden Institution BMVg offenbar notwendig geworden.

_________

Antwort des BMVg, wie sie Bürgerinnen und Bürgern auf deren Protest hin bereits zugeschickt wurde:

Von: *@BMVg.BUND.DE] Im Auftrag
von BMVgPrInfoStabBuergerdialog@bmvg.bund.de
Betreff: Drucksache 19/12485 zur kleinen Anfrage der Fraktion der Linken Drucksache 19/11336

Sehr geehrte *,

mit Schreiben vom 23. August 2019 hat der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, Herr Jn Korte gebeten, die vorgenommene Gesamteinstufung als „VS-VERTRAULICH“ für die Antwort auf die Kleine Anfrage 19/11336 der Abgeordneten Matthias Höhn, Dr. Alexander Neu u.a. sowie der Fraktion DIE LINKE. zu militärischen Einrichtungen und Bewegungen auf dem Luft-, Wasser- und Landweg in Ostdeutschland (BT-Drucksache 19/11336 vom 3. Juli 2019) aufzuheben..

Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) hat die Bitte zum Anlass genommen, die Gesamteinstufung nochmals überprüfen zu lassen.

Die Prüfung kam zu folgendem Ergebnis:

Das BMVg ist nach sorgfältiger Abwägung des parlamentarischen Informationsanspruchs des Deutschen Bundestages mit dem Wohl des Bundes (Staatswohl), das durch Bekanntwerden geheimhaltungsbedürftiger Informationen gefährdet werden könnte, weiterhin der Auffassung, dass eine Beantwortung der Fragen 1 bis 7 sowie 38 bis 40 in offener Form nicht erfolgen kann.

Die dort erbetenen Auskünfte sind geheimhaltungsbedürftig, weil sie deutliche Rückschlüsse auf eigene und alliierte Fähigkeiten erlauben und mithin eine Gefährdung internationaler Beziehungen bzw. bestehender Bündnisverpflichtungen nach sich ziehen können. Dies kann für die Interessen der Bundesrepublik Deutschland schädlich sein.

Deshalb wurden die entsprechenden Informationen als Verschlusssache gemäß der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift des Bundesministeriums des Innern zum materiellen und organisatorischen Schutz von Verschlusssachen (VS-Anweisung – VSA) mit dem Geheimhaltungsgrad „VS-Vertraulich“ eingestuft.

Darüber hinaus wird nach nochmaliger eingehender Überprüfung an der Einstufung der Antworten zu den Fragen 8 bis 37 sowie 41 bis 47 nicht mehr festgehalten.

Es wird daher eine erneute Übersendung der Unterlagen an den Deutschen Bundestag veranlasst.

Mit freundlichen Grüßen

_____

Team-Bürgerdialog
Bundesministerium der Verteidigung

Stauffenbergstraße 18, D 10785 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 2004-22195
Fax: +49 (0) 30 2004-22197
E-Mail: BMVg Pr-InfoStab
Bürgerdialog/BMVg/BUND/DE@BMVg.Bund.de
Internet: http://www.bmvg.de
Intranet: http://intranet.bmvg

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Zusatz: den originalen offenen Brief, wie oben zitiert und hier eingesandt, haben wir nochmal durch die Autokorrektur gejagt – er ist damit hoffentlich auch für das BMVg etwas besser zu lesen ;)

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15.7.2019: US-Airforce übt über Mecklenburg Luftbetankung (mal wieder)

Die Auswertung der MLAT-Daten ergibt das übliche werktägliche Bild:

In der morgendlichen Flugsession nehmen sich JUDGE2 und JUDGE3 das Gebiet zwischen Müritz, Altentreptow und Rheinsberg vor, während ACES1 Greifswald und den Bodden Maß nimmt.

POLICE will’s genau wissen und fliegt in nur 600m „Höhe“ zwischen Schwaan und Neukloster herum. Vielleicht hatte der Pilot letzte Woche noch in einem der GFD-Learjets gesessen, die in derselben Höhe über dem Gebiet gekreist waren?

10 Uhr fliegt der USAF Lufttanker FLUFF59 von Norden her den Plauer See an. Kurz darauf enttarnt sich auch QID434. Beide ziehen zwischen Ribnitz-Damgarten und Meyenburg ihre Runden.

Etwa 10:40 Uhr brettern SMASH41 und VADER54 in ca. 1500m Höhe über die Landeshauptstadt Schwerin.

 

8.7.2019: extrem laute und riskante militärische Flugmuster durch Kampfjets der Bundeswehr über Rheinsberg / Stechlin | Christian Gilde in der MAZ dazu: Die Region südlich der Müritz habe jetzt „einen Himmel, der keinen Lärm macht.“

Während im Himmel über Rheinsberg extreme militärische Flugmanöver durch Kampfjets mit den Kennzeichen SCARE (unbekannte Anzahl an Kmapfjets, per MLAT {siehe weiter untern} als ein Kampfjet dargestellt) gegen 10 Uhr Einwohner und Touristen in Angst und Schrecken versetzte und die ehemals ruhigen Naturlandschaften hier mit dem Sound von Nachbrenner und Beschleunigungs- und Kurvenflügen vollpumpte, verduseln die JournalistInnen der diversen Regionalkommerzblätter – in Brandenburg auch mangels Alternative als Tageszeitung genutzt – ihre Leserschaft: Während die im Herbst 2013 heimlich aktivierte und seitdem ständig – ebenso heimlich – erweitertet militärische (Luft-)Kriegsübungszone, ED-R 401 MVPA NE, durch eine journalistische Mauer des Schweigens weiterhin weder erwähnt, noch im Kontext genannt und deren Folgen erklärt werden (bis auf Nordkurier – der Falschinformationen und schlecht recherchierte und veraltete Informationen zur ED-R 401 MVPA NE in seinem Verbreitungsgebiet verstreut), kommen einige der ehemaligen „Helden“ der überregionalen (! – im Gegensatz zu kleinstaaterischen Regionalistensprüchen der heute Zitierten !) Bewegung gegen das Bombodrom in diesen Pseudozeitungen zu Wort. Entweder hat Herr Gilde nichts begriffen und lügt hier absichtlich, oder die MAZ zitiert außer Kontext und absichtlich falsch.

MAZ vom 6.7.2019: (…) Wir haben scheinbar alles richtig gemacht damals“, sagt der langjährige Landrat Christian Gilde, der die Proteste der Initiativen „Freie Heide“ und „Freier Himmel“ mit angeschoben hatte. Die Region südlich der Müritz habe jetzt „einen Himmel, der keinen Lärm macht.“ (…)

Quelle: https://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Vor-zehn-Jahre

Herr Gilde, es ist Zeit, uns zu unterstützen, anstatt solche irreführenden Zitate zu autorisieren! Hören Sie auf, die tatsächlichen Zustände in OPR und Mecklenburg-Vorpommern zu verharmlosen. Nennen Sie die Kröte beim Namen, die die Bevölkerung für den Verzicht der Bundeswehr auf das sog. Bombodrom schlucken musste: ED-R 401 MVPA NE! Schluß mit dem Weichspülen der Geschichte!

Zeitgleich eine Momentaufnahme des typischen Zustandes des Himmels südlich der Müritz, wie er sich werktäglich jederzeit, mehrstündlich und mehrmals am Tag gebärden kann: militärisch LAUT!

Bild: 8.7.2019 – SCARE Kampfjet(s)* flieg(t/en) erheblich riskante Manöver und verbreite(t/n) enormen Fluglärm – über Rheinsberg, Zechlin, Stechlin-Ruppin, MLAT Momentaufname Screenshot https://adsbexchange.com

 

*Nicht immer fliegen da, wo per MODE S MLAT ein Kampfjet angezeigt wird, mehrere Kampfjets – aber fast immer: Das belegen wiederholte Beobachtungen und fotografische Abgleiche vor Ort der MLAT Visualisierungen von Luftkriegslärm über MV und Brandenburg. Die Bundeswehr scheint routinemäßig die MODE S Transponder in ihren Kampfjets gelegentlich abzuschalten oder so zu manipulieren, dass eine Transparenz für die Bevölkerung nicht entstehen kann.

 

Hinweis: Wir distanzieren uns von der Werbung, die auf dieser Seite automatisiert durch den betreiber wordpress.com eingeblendet wird.

Aktuelle Ausdehnung der militärischen Flugzonen ED-R 401 MVPA NE und ED-R 166 über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

ET_MAP02_en-17-Composite-ED-R-401-MVPA-NE-18-4-2019-lt-MILAIS-GEMIL-FLIPBild: ED-R 401 MVPA NE und Nachtflugzone für Luftkampfübungen in niedriger Flughöhe, ED-R 166, Composite Image by edr401mvpa.wordpress.com

Quellen: ZentrLuftOP, 26.4.2018, milais.org

 

Luftbetankungsovale: über den ehemals ruhigen Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs wird die Luftbetankung im Rahmen von Luftkriegsübungsmustern geübt (“Only for use in conjunction with ED-R 401 and booking BASIC 1.” – bzw. BASIC 2). Dabei wird toxischer NATO Treinstoff vom Typ JP8 über den klarsten Seen Europas freigesetzt. Ein Absturz eines Tankflugzeuges oder eines voll betankten Kampfjets wäre verheerend. Vom Militär wird behauptet, der Treibstoff käme nicht bis zum Boden, würde vorher verdunsten. Allerdings wird im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE routinemäßig so tief geflogen, dass Treibstoff, der durch Tiefflieger verloren wird, nicht verdunsten kann, bevor er den Boden oder die Oberflächengewässer erreicht. Es gibt Berichte von betroffenen Einwohnern der Flugzone, wonach schwarze oder schmierige Flecken nach nächtlichen Militärübungen auf verschiedenen Oberflächen am Boden gefunden wurden.

Die Luftbetankungsmaschinen der US Airforce und der Royal Airforce kommen immer öfter direkt von Stützpunkten in Großbritannien zu diesen Luftbetankungsmanövern über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geflogen. Die Flugzone entwickelt sich also immer mehr zu einer Standardluftbetankungsübungszone der NATO-Staaten, die diese Luftbetankungsmanöver in dieser Häufigkeit über dem eigenen bewohnten Territorium für zu gefährlich halten.

Im Anschluß an Luftbetankungsmanöver kommt es in allen Flughöhen zu randaleähnlichen militärischen Luftkriegsübungen. Diese schließen Intercept- (neuerdings auch Air Combat Mission genannt), Tiefflug-, und Überschallflüge ein. Die Bundeswehr streitet ab, dass Flüge unterhalb der unteren Flughöhenbegrenzung für die hier abgebildeten Militärzonen etwas mit den Übungen in ihnen zu tun hätten. Das ist natürlich falsch und ein Versuch, die Gesamtbelastung der militärischen Übungen, die im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE durch deren heimliche Aktivierung im Herbst 2013 immer weiter zunehmen, kleinzureden und mit statistischen Tricks zu vertuschen.

 

ED-R 401 MVPA NE: mittlerweile westlich bis Schwerin ausgeweitet. Seit ihrer heimlichen Aktivierung im Herbst 2013 wurde diese europaweit einmalig opake militärische Übungszone mehrmals in ihren Ausdehnungen geändert und erweitert, es wurden neue sog. BASIC-Sektoren hinzu- gefügt (z.B. über Hiddensee) – ohne Bürgerbeteiligung, Umweltverträglichkeitsprüfung und in Ignoranz sämtlicher demokratischer Mindeststandards und aller Klima- und Umweltschutzziele der Europäischen Union und Deutschlands.

Fragen zum ökologischen Aspekt der Luftkriegsübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE werden von der Bundeswehr, dem Bundesverteidigungsministerium und den Landesbehörden grundsätzlich, kategorisch und aus Prinzip nicht beantwortet. Es besteht ein großer Geheimnisringelpiez. Deshalb ist die ED-R 401 MVPA NE auch Thema für Extinction Rebellion, Fridays for Future und progressive linke und europäische politische Bewegungen.

 

Low Altitude Night Training Area ED-R 166: hier werden (oder sollen) nachts Abfangübungen in niedriger Flughöhe mit Kampfjets und anderen militärischen Fluggerätschaften geübt (werden). Nach dem militärischen Fluglärm des Tages gibt es also auch nachts Kampfjetlärm über Mecklenburg- Vorpommern.

 

Der Luftraum unterhalb der “offiziellen” unteren Flughöhenbegrenzung all dieser Zonen: Hier finden routinemäßig große Teile der werktäglichen Luftkampfübungen der Art statt, wie sie am 24.6.2019 zur Beinahekatastrophe in der Region Müritz führten. Alle Tief- und Tiefstflüge (bis unterhalb 300m) finden in diesem Luftraum statt und werden in Statistiken der Bundeswehr zum militärischen Flugaufkommen, welches mit der Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 plötzlich über bis dahin stillen Regionen des Nordostens Deutschlands einsetzte, unterschlagen.

Es wird das Flugaufkommen je Flugzone erfasst und es werden nicht die Flugstunden pro Flugzeug, sondern die sog. Nutzungsstunden erfasst. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass 5 Kampfjets mehr Lärm verbreiten als einer. Statt fünf Flugstunden wird so also nur eine Stunde in der Statistik erfasst – wenn überhaupt. Die Statistiken werden nach 3 Jahren gelöscht. Trotz ununterbrochener Bitten und Hinweise durch Bürgerinnen und Bürger werden diese Daten dennoch nicht durch die im Bundestag vertretenen Parteien, die gegenüber der Bundeswehr (Parlamentsarmee) eine Kontrollfunktion ausüben sollen, erfragt. Das kann nur als Absicht gewertet werden. Selbst die Linke schiebt „Formfehler“ vor, wenn es um die rechtzeitige Einreichung von parlamentarischen Anfragen geht. Wie links ist das denn!? So wird die Entwicklung der Militarisierung im Nordosten Deutschlands unsichtbar gemacht.

 

Der Fluglärm und die sonstigen Belastungen der Bevölkerung, die sich aus dem hoch riskanten militärischen Flugbetrieb über bewohnten Gebieten ergeben, werden so schön gerechnet. Das Parlament, welches solche Entwicklungen eigentlich kontrollieren und verhindern bzw. begrenzen soll, bekommt also “getunte” Statistiken vorgelegt, die die wahren Zustände im Nordosten Deutschlands verschleiern – und unterstützt solche fehlerhaften Statistiken, indem es Anfragen gar nicht oder zu spät stellt, zu unscharf formuliert, nie nachfragt usw.

 

Eine faktische Pressezensur zum Thema ED-R 401 MVPA NE verschärft den Informationsnotstand noch zusätzlich.

 

Dies ist ein Informationsangebot von Bürgerinnen und Bürger, die durch die Folgen der heimlichen Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 unmittelbar betroffen sind oder sich mit Betroffenen solidarisieren. Das Informationsangebot füllt ein journalistisches Vakuum aus, welches seit Jahren besteht.

 

Nachdruck nur nach Rückfrage und Quellenangabe.

Eurofighter-Abstürze und ED-R 401 MVPA NE: Was wir jetzt erleben ist die ultimative Steigerung der thematischen Ver schiebungen und Zumutungen, die wir im Rahmen der (Nicht)Thematisierung der ED-R 401 seit 2013 beobachten konnten.

Was wir am Montag erlebt haben, ist das „Restrisiko“, das von allen Seiten verständnisvoll als nicht auszuschließen beschwafelt wird, sofern man eine streitkräftige Luftwaffe haben wolle. „Der Militärexperte Thomas Wiegold wies bei tagesschau24 darauf hin, dass Luftkampfmanöver riskant seien. Die Piloten gingen in der Luft ans Limit, „das gehört bei Luftkampfübungen dazu. Da kann auch etwas schiefgehen.“ (Tagesschau). „Das Risiko bleibt“ (ZEIT), die Trainings sind „gefährlich, aber nötig“ (ZEIT). Bestenfalls kann eine Nebendebatte eröffnet werden, ob es nun nett ist, Touristen mit zu erschrecken und Ferienregionen in Lebensgefahr zu bringen.
Aber für den vielleicht beim nächsten Mal tatsächlich getroffenen Kindergarten oder wen auch immer sonst es erwischt ist es nicht weniger schlimm, wenn die „zivilen Opfer“ nicht in einer Touristenregion zu beklagen sind. Lebensgefährdung ist für die, die in ihr leben müssen, immer gleichermaßen existenziell bedrohlich und lässt sich nicht gegeneinander aufrechnen.
Was wir jetzt erleben ist die ultimative Steigerung der thematischen Verschiebungen und Zumutungen, die wir im Rahmen der (Nicht)Thematisierung der ED-R 401 seit 2013 beobachten konnten. Nachdem das Narrativ „keine Veränderungen für die betroffene Bevölkerung durch die Einführung der ED-R“ erst von „Zunahme der Flugbewegungen werden von der Bevölkerung nicht als störend angesehen“ und dann von „Bevölkerung muss ja wohl im Rahmen gerechter Verteilung von Belastungen die Zunahme des Flugaufkommens ertragen“ abgelöst wurde, sind wir nun bei der wie selbstverständlich verbreiteten Erzählung angelangt, dass es natürlich dazugehört, dass ab und zu mal was schiefgeht, der ein oder andere Kampfjet in’s Wasser oder daneben fällt, und natürlich muss die davon betroffene Bevölkerung damit leben – oder wie naiv möchte sie sich denn noch stellen?
Wunderbar flankiert davon, dass seit Ende 2016 keine Daten mehr erfragt und veröffentlicht wurden, aus denen wir die tatsächliche Zunahme der Zumutungen ablesen könnten, und dass eigene Dokumentationswege zunehmend systematisch gestört und verhindert werden.
Und niemand, der sich fragt, ob es einen Zusammenhang geben könnte zwischen exorbitanter Zunahme von Luftkampfübungen, Ausweitung des Flug-Territoriums, neuartiger Luftkriegsszenarien – alles nur Dank der ED-R 401 möglich – und der Tatsache, dass hier nicht das schwerste Unglück „seit Jahren“ stattgefunden hat, sondern DAS ERSTE MAL eine Kollision und den Absturz zweier deutscher Eurofighter überhaupt im Rahmen werktäglicher Routineübungen – und das bereits innerhalb kürzester Zeit nach Überführung der ED-R 401 in den Regelbetrieb.
Was ist die nächste Stufe? Meldungen wie „alle 5 Jahre ein abstürzender Kampfjet über bewohntem Gebiet ist doch ein respektabler Schnitt?“ „Im Krieg würden mehr runterkommen“?

Liebe Leute, wenn wir diesen Diskurs nicht hinnehmen wollen, der dazu führt, abstürzende, Tod und Verwüstung mit sich bringende Kampfjets zum selbstverständlichen, alltäglichen, allgemeinen und hinzunehmenden Lebensrisiko der Bewohner/innen und Besucher/innen der ED-R 401 zu erklären, dann wird es jetzt höchste Zeit, sich in irgendeiner Weise koordinierter zusammenzufinden, kontinuierlich zusammen zu arbeiten und einen Weg zu finden, das persönliche Risiko Einzelner dabei zu minimieren. Für die Eds dieser Region bedeutet es nach wie vor, dass sie die Unterstützung namhafter Organisationen oder Personen brauchen, die es sich leisten können, sich zu exponieren, weil sie sich auf eine breitere gesellschaftliche Basis verlassen können, die hinter ihnen steht. Für uns alle bedeutet es, dass wir mehr werden müssen, die klar Position beziehen und dies von den politisch Verantwortlichen verlangen. Es bedeutet, nicht nachzulassen, sich nicht von den herrschenden Diskursen verwirren zu lassen und aufmerksam zu bleiben dafür, welches Possenspiel sich uns bietet, mit potentiell tödlichen Folgen.
Der Verursacher der Katastrophe übernimmt die Ermittlungen allein? Wo gibt’s sowas denn sonst? Aber wir kennen es schon…
Und Politiker reden inzwischen vom Verbot von Tiefstflügen, als hätte die Kollision am Montag dadurch verhindert werden können. Oder fordern nach alt bekanntem Muster die Verlagerung der Gefahr in andere Regionen, auf dass es andere Kindergärten treffen möge… Auch diese Reduktionen des Themas kennen wir zur Genüge.
Kriegsvorbereitungen, Militarisierung, Geheimhaltung und fehlende wirksame Kontrolle des Militärs dagegen bleiben als Themen tabu.

Wer das in einem sich demokratisch nennenden Rechtsstaat nicht hinnehmen will, muss bitte nach eigenen Kräften etwas tun.

NO ED-R 401 MVPA NE – Eurofighter Absturz bei Malchow, Silz, Nossentiner Hütte, Jabel / Mecklenburger Seenplatte / Müritz

Wie von dieser Website seit 2014 befürchtet, ist es heute, am 24.6.2019, zum „GAU“ in der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE gekommen: Zwei Eurofighter sind über bewohntem Gebiet, mitten im touristischen Herzen der Mecklenburger Seenplatte, abgestürzt.

Kommentare bei Zeitungen und Online Medien, die diesen Umstand und die Zone ED-R 401 MVPA NE in Zusammenhang mit diesem Absturz bringen, wurden teilweise durch die Redaktionen gelöscht – so die Rückmeldungen an diese Website durch Kommentatoren. In allen Medien wird die vermutlich ursächliche Flugpraxis, die werktäglicher luftfahrerischer Standard im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE ist, nicht erwähnt. Man wisse nicht, wie dies passiert sein könne – sagt z.B. die Bürgermeisterin von Nossentiner Heide im NDR. Obwohl sie doch längst hätte wissen können, dass die Umwandlung des Luftraums auch über ihrem Ort in eine militärische Luftkriegsübungszone genau zu solchen Unfällen führen kann. Der NDR übernimmt diese Sprachregelung prompt – und verschweigt selbst beim schwersten Unfall den Namen der vermutlich ursächlichen militärischen Flugzone.  Bis heute lässt sich kein Suchergebnis zum Stichwort ED-R 401 MVPA NE aus der Suchmaske des NDR herauskitzeln. Gleiches gilt auch für den rbb. Die bundesweiten Medien schließen sich dieser Informationssperre an – niemand könne sich vorstellen, warum dieses Unglück passiert sei. Der Grund sei „eine“ Luftkampfübung gewesen. Angeblich sei der Luftraum gesperrt gewesen. Eine Behauptung, die mit großer Wahrscheinlichkeit im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE nicht zutrifft, in der programmatisch „Sektoren“ kurzfristig durch die Bundeswehrplaner „gebucht“ werden können, in der im Luftraum unterhalb der unteren Höhenbegrenzung der ED-R 401 MVPA NE ziviler Flugverkehr in unmittelbarer Nähe zu übenden Kampfjets stattfindet, in dem es „Tiefflugkontinggente“ gibt und in dem die Bundeswehr jederzeit üben kann, wie es ihr beliebt. Zusätzlich fliegen zivile Linienmaschinen durch aktive Luftkampfübungssektoren. Das hat diese Website hinreichen dokumentiert.

Frau Von der Leyen tourt derweil die militärische Flugzone, Militärkolonnen und Militärpolizei fahren mit Blaulicht, aber ohne Sirene, die Straßen im Gebiet Malchow, Nossentiner Heide, Silz und Jabel ab. Eine Katatstrophe wird fein säuberlich in stiller Polizeiarbeit unter den Teppich gekehrt. Getrauert wird um den getöteten Piloten – als Kulisse dafür dient die vermeintliche Einöde Mecklenburg-Vorpommerns. In der dummerweise tausende Erholungssuchende momentan Urlaub machen. Einige von ihnen können vom Badesee aus einen brennenden Eurofighter im Himmel fotografieren und filmen. Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 5 nach der Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE. Bis auf wummernde Militärhelikopter ist nach dem Crash nichts zu hören, die Straßen sind leergefegt, nur vereinzelt fahren Autos. Im Radio laufen Warnungen vor toxischem Rauch und gefährlichen Trummerstücken in einem unbekannten Radius um die Absturzstellen herum. Luftkrieg light – direkt vor der Haustür und am Badesee. Nur möglich in Deutschland Nordost.

Bitte schreiben Sie an Ihre/n Abgeordnete/n und fordern Sie sie auf, endlich die heimliche Aktivierung, die ständige Ausweitung von Deutschlands gefährlichster militärischer Übungszone, der ED-R 401 Military Variable Profile Area North East, heimlich aktiviert im Herbst 2013, zu thematisieren. Senden Sie uns eine Kopie Ihres Schreibens, damit wir dieses hier veröffentlichen können. Ein gesellschaftlicher Diskurs über die Art und Weise der Planung, Aktivierung und „Nutzung“ dieser Flugzone ist notwendig!

Today, on June 24th 2019, the worst possible accident happened in military super zone ED-R 401 MVPA NE: two Eurofighter Jets collided and crashed over densely populated areas, amidst the touristic high season and in the heart of touristic Mecklenburg Lakes District of north east Germany. Potentially hazardous material, possibly toxic military jet fuel JP8 were spread above an unknown area, at the time of writing, with one pilot dead and one seriously injured. Incoming reports tell of heavy low level flights in the wider southern Mecklenburg area in the hours ahead of the crash. Residents of the Stechlin area, in the north of Brandenburg, report hearing a distant boom and noticing vibrations of wooden structures. Residents in the crash site area were warned of toxic fumes and smoke and potentially hazardous objects, strewn across a couple of square kilometers.

This website has warned against the risk of such an accident happening, ever since 2014. We were criminalised and bashed by politicians, blocked by all media outlets. This website has received no support whatsoever, over the years. NO SUPPORT starteched from environmental groups, such as BUND; NABU; Greenpeace, Grüne Liga to all political parties, federal or regional.

Currently, comments made by readers in online news oulets are being actively censored and erased. Comments, making the connection between ED-R 401 MVPA NE and today´s horrific crash *are being erased by journalists across Germany´s media landscape as we write this article*.

GO FIGURE. (Enjoy your summer holidays at the lakes!)

NO ED-R 401 MVPA NE!

Eurofighter-Absturz-24-6-2019-ED-R-401-MVPA-NE

Bild: Zugriffszahlen schießen am Tag des Absturzes der Eurofighter nach oben. Alle Massenmedien verschweigen derweil hartnäckig Kontext zur militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE, zu ihren programmatischen Kennzeichen – und nennen nichteinmal ihren Namen. Dieser Informationsnotstand spiegelt sich in diesen Zugriffszahlen auf eine durch PolitikerInnen und Redaktionen in die Anonymität abgedrängte Informationswebsite interessierter BürgerInnen wider.

Bitte unterstützen Sie diese Website!

Olive-Green New Deal: militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg | 16.5.2019 Luftbetankungsmanöver und Kampfjetlärm über allen ehemals ruhigen Landschaften und Ferienregionen beider Bundesländer | EU-Konzept zur Luftraumilitarisierung führt zu Herabsetzung der Lebensqualität im Osten

Wem das immer öfter vorkommende (die Regionalpresse würde Flecktarn-PR-gehorsam schreiben: „Ausnahmsweise ungewöhnliches und erhöhtes militärisches Flugaufkommen – Moment, was sagt Major XYZ dazu?“ usw usf) Überschallgeknalle der Bundeswehr in ihrer im Herbst 2013 heimlich aktivierten Selbstbedienungszone ED-R 401 MVPA NE noch nicht genug ist, bekommt nun auch regelmäßig von den anonymen Bundeswehrplanern einen Militärtanker über den Kopf gesetzt. Dieser wird von mehrere Kampfjets umschwirrt und fliegt mitunter stundenlange ovale Flugmuster – vermutlich muß er das ja auch, in einem „Luftbetankungs-Oval“.
Was Ihnen die Parteien und ihr Lieblingssender nicht sagen: Davon wurde vor kurzem noch ein drittes in der westlichen Erweiterung – ebenfalls klammheimlich „aktiviert“ – ausgewiesen. Undemokratisches Wiederholen von Demokratieabbau und der Ausbau von maximaler Intransparenz ist schließlich Programm bei der ED-R 401 MVPA NE!

Die genauen Akkumulationen der militärischen Belastung über den Feriengebieten in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben wir für Sie auf unserer Startseite in Form einer Karte zusammengestellt.
Komischerweise fliegen die meisten Tankflugzeuge aber entweder in das östlichste Tankeroval der ED-R 401 MVPA NE oder in das mittlere. Die Schweriner Region wird nur selten per Tankflugzeug gequält. Wir vermuten die Wohnhäuser wichtiger Politker aller Parteien der Landesregierung dort …

Am 16.5.2019 tauchte, wie so oft neuerdings, die „Vorbehandlungstruppe“ (PRIMR = primer, engl.: Vorbehandlung, Grundierung, to prime something: einen Voranstrich auftragen) auf. PRIMR01 – abwechselnd in Gestalt eines United States Airforce – Bolliden, direkt über hunderte Kilometer aus dem United Kingdom extra nach Mecklenburg-Vorpommern zum Herumlärmen und Betanken anfliegend, oder eben, wie am 16.5 2019, als Airbus A400-M der Bundeswehr (Airbus nutzt die ED-R 401 MVPA NE seit ihrer Aktivierung zu ausführlichen Testflügen, Airbus ist Hersteller des A400M – der ja auch noch getestet werden muss, ach wie praktisch! – und des Eurofighter, der durch Militärlobbies in der EU und in der Bundesregierung in der EU-Militärzone ED-R 401 MVPA NE als Hauptlärmquelle stationiert wurde), der mit einem durchdringenden Mordslärm über die Häuser hunderttausender EU-BürgerInnen extra aus Wunstorf bei Hannover nach Mecklenburg angedonnert kommt, um dort stundenlang diverse militärische Tests und eine enorme Abgas-, Treibstoff- und Lärmverschmutzung über riesige Gebiete abzulassen.
Im Anschluß wimmelte es über ganz Mecklenburg-Vorpommern und dem Norden Brandenburgs vor (vermutlich vollgetankten) Kampfjets, überall herrschte militärischer Ausnahmezustand am Himmel. Hinzu kamen, wie immer in der ED-R 401 MVPA NE, aktive Übungssektoren kreuzende zivile Linienmaschinen und eine Vielzahl von Ausbildungsflugzeugen der PTO GmbH.
Erst nach über 2 Stunden drehte der Airbus A400M ab und flog in die Gegend von Bremen, wo er noch schnell ein paar Betankungsrunden drehte. Dort flog er nur wenige Runden und flog höher, als über dem Osten. Auf den Aufnahmen sieht man auch, wie währenddessen im Rest von Deutschland schamlos mit militärischem Fluggerät durch die Gegend gekachelt wird. Das passiert so jeden Tag. Ohne Kommentar, ohne Antworten auf Fragen von Bürgern. Und es wird immer mehr.

Am 16.5.2019 regnete es nach wochenlanger Ostwindwetterlage endlich einmal genau in dem Gebiet der Tankerovale der Militärzone Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg (von der Militärszene ED-R 401 MVPA NE benannt). Prompt fällt der Bundeswehr nichts besseres ein, als offenbar Instrumentenflug und Luftbetankung in einem zu üben. Fraglich ist, wieviel hochtoxischer Treibstoff bei diesem Manöver in den Regen gelangte. Antworten darauf bekommt man als Bürger natürlich nicht, die Parteien blockieren diese Anfragen im Parlament geschlossen. Die Wolkendecke war übrigens ebenfalls am 16.5.2019 geschlossen und reichte zum Zeitpunkt dieser „Manöver“ über alle Wolkenstockwerke (siehe anhängende Grafik – Quelle: kachelmannwetter.com). Und nicht zuletzt liegen unter diesen Tankerovalen die klarsten Seen Deutschlands.

Der ganz normale Wahnsinn im Land der ahnungslosen parlamentarischen Kontrolleure (siehe unsere Umfrage zur Europawahl 2019!). Der Olive-Green New Deal der ahnungs- und ideenlosen Verantwortlichen: militärischen Lärm und Dreck bis in alle Winkel Europas ausbreiten (durch Military Variable Profile Areas, die EU-Konzepte (Advanced) Use of Airspace und Single European Sky – siehe die Analyse auf unserer Startseite) – und zu alle dem schweigen.

Es handelt sich bei der ED-R 401 MVPA NE um unlegitimierte und unkontrollierte Militarisierung, die von keinem Politiker mehr zu durchschauen oder zu kontrollieren ist. Bürokratensprache übertüncht die tatsächlichen Verluste an Lebensqualität und intakter Nature, die diese europaweit einmalige Militärzone im betroffenen Gebiet verursacht hat und in weiterem Maße verursacht. Parteien sehen derweiel „keine Veranlassung“ (LINKE Berlin), finden, dass „LKW lauter“ (Grüne OPR) sind, sabotieren und blockieren BürgerInnern, die sich an diese Parteien wenden.

Beschweren Sie sich über diesen Wahnsinn – und schicken Sie Ihre Beschwerde zur Veröffentlichung an diese Website. Lassen Sie sich nicht vereinzelfallen! Unterstützen Sie Ihre Informationsquelle zur Militarisierung des Himmels über Ihnen! Kontaktieren Sie Ihre/n Abgeordnete/n!

Luftbetankung über Felderberge Seen, Stechlin-Ruppin,westlicher Uckermark, Friedland, Kampfjet Fluglärm über Meckleneburger Seenplatte und Hiddensee
Die Luftbetankungen fanden am ersten Regentag seit Wochen statt, die Wolkenhöhe war zum Zeitpunkt der Manöver sehr hochreichend (ganz links im Diagramm zur Wolkenhöhe) und dicht – die Übungen fanden also teilweise als Instrumentenflug statt, ohne Sichtweite.
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Luftbetankung über Felderberge Seen, Stechlin-Ruppin,westlicher Uckermark, Friedland, Kampfjet Fluglärm über Meckleneburger Seenplatte und Hiddensee
Kampfflugzeuge Bundeswehr Fluglärm
Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg durch Luftbetankungsmanöver und Kampfflugzeuge der Bundeswehr am 16.5.2019