Bundesregierung: „… verfügen über Lenkflugkörper und bewegen sich auch in dem bemannten [sic] Gebiet in bzw. unterhalb der ED-R 401. (…)“ – Eurofighter üben mit scharfer Bewaffnung über dicht besiedelten Gebieten, Nationalparks und Erholungsgebieten im Nordosten Deutschlands.

Die Beobachtungen von Bürgerinnen und Bürgern, die ohne ihr Einverständnis vom Bundesverteidigungsministerium und der Bundeswehr im Herbst 2013 heimlich zu Versuchskandidaten zu militärischen Zwecken erklärt wurden (ED-R 401 MVPA NE wurde im Herbst 2013 heimlich über hunderttausenden EU-Bürger*innen aktiviert), nach denen die marodierenden Kampfjets über den Wohn- und Arbeitsorten der Betroffenen offenbar bewaffnet sind, wird in einem Nebensatz auf Anfrage der LINKEN durch die Bundesregierung bestätigt. Ob die abgestürzten Eurofighter bewaffnet waren, ist weiterhin nicht bekannt. Da eine statistische Erfassung nicht vorgesehen ist, lässt die Häufigkeit der Sichtung von Waffen an überfliegenden Tornados und Eurofighter darauf schließen, dass die scharfe Bewaffnung bei den werktäglichen Militärorgien im Himmel über Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (ED-R 401 MVPA NE) den Normalfall darstellt. So lässt es sich gut tricksen. Und damit hat die Bundeswehr schließlich Erfahrung – wie man am weiteren Inhalt der u.g. parlamentarischen Drucksache leicht erkennen kann. Transparenz und Parlementsarmee sähen anders aus, CDU, SPD und Grüne!

„Das Taktische Luftwaffengeschwader (TaktLwG) 73 am Standort Laage stellt temporär eine Alarmrotte im Rahmen der Dauereinsatzaufgabe Sicherheit im Luftraum. Luftfahrzeuge, die im Rahmen dieser Aufgabe eingesetzt werden, verfügen über Lenkflugkörper und bewegen sich auch in dem bemannten Gebiet in bzw. unterhalb der ED-R 401. Eine statistische Erhebung dieser Flüge im benannten Luftraum erfolgt nicht.“

– Drucksache 19/14736 Deutscher Bundestag, Frage 30

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/147/1914736.pdf

Bundestagsabgeordnete der LINKEn widerspricht SPD Mecklenburg-Vorpommern zur ED-R 401 MVPA NE oder: „Ihrem Anliegen kann daher nicht entsprochen werden.“

Betrifft: die Bundestagsdrucksache, in der die Datengrundlage zur tatsächlichen Nutzung der ED-R 401 MVPA NE durch die Bundesregierung absichtlich sabotiert und verschleiert wird, wir berichteten bereits am 7.11.2019 und früher: https://edr401mvpa.wordpress.com/2019/11/07/noch-tauber-als-gedacht-die-bundesregierung-gibt-ein-paar-pseudoantworten-auf-die-als-verschlussache-deklarierte-a-nfrage-der-linksfraktion-militarische-einrichtungen-und-bewegungen-in/

Schon der Name des Ministeriums hat Orwellsche Qualitäten: „Ministerium für Inneres und Europa“. Wow! Da sollte man meinen, die Leute wüssten, was die ED-R 401 MVPA NE eigentlich ist, wie genau und durch wen sie konzeptioniert, geplant und eingerichtet wurde, wofür und mit welchen Folgen, mit welcher Heimlichkeit, wie opak sie ist, wie gefährlich und belastend für die Einwohnerinnen und Einwohner, die mit der heimlichen Aktivierung der Zone im Herbst 2013 ungefragt zu militärischem Testvieh erklärt wurden. Doch weit gefehlt: In einer kaum zu überbietenden Langsamkeit hat dieses Ministerium nun in feinstem Bürodeutsch den Standpunkt der Bundeswehr abgeschrieben (es hat sich dazu, wie Nordkurier usw, mit der Bundeswehr „in Verbindung“ gesetzt – Bravo, Inneres & Eruopa MV!), mit ein paar zweideutigen Bemerkungen versehen – und als angeblich umfassende Information und bedauernde „Absage“ an einen Bürger von Militärisch Nordost gesandt. Im Text werden alle vermeintlichen Argumente wiederholt, die bereits 2014 auf Nachfrage von engagierten Bürgerinnen und Bürgern von ahnungslosen PolitikerInnen hektisch aus irgndwelchen Schubladen hervorkramt wurden (es wird kolportiert, diese Schubladen waren die gleichen, die auch jetzt wieder bemüht wurden). An ihnen scheint sich in 6 Jahren nichts geändert zu haben. Nichts Neues also, im Neusprech des Ministeriums für Inneres und Inneres. Dem Petenten wünscht es dennoch alles Gute. Wir freuen uns.

In starkem Kontrast dazu steht eine Pressemitteilung einer Bundestagsabgeordneten der LINKEn. Darin wird die Verschleierungstaktik der Bundesregierung bei der Beantwortung grundlegender Fragen zur ED-R 401 MVPA NE deutlich angeklagt. Obwohl wieder die leidige Unterscheidung zwischen Tiefflügen und Flugübungen im Luftraum der ED-R 401 MVPA NE gemacht wird (beide gehören als unmittelbar einander bedingende und räumlich und zeitlich korrespondierend auftretende Gesamtbelastung im Raum ED-R 401 MVPA NE zusammen), und trotz der Nichtbenennung der wichtigsten Folge dieser Heimlichtuerei durch den Sicherheitszirkus der CDU/SPD-Bundesregierung, nämlich der letztendlichen Verhinderung einer transparenten und grundlegenden Datenerhebung zur tatsächlichen Nutzung der ED-R 401 MVPA NE durch die Bundeswehr und die NATO für die letzten drei Jahre, könnten beide Papiere gegensetzlicher nicht ausfallen.

Das Papier aus dem MV Ministerium erinnert in Ausprägung und Ignoranz des Neusprech an andere Schriftstücke der SPD, die in ganz wenigen Fällen auf viele Nachfragen und Bitten um Stellungnahme zur ED-R 401 MVPA NE von der SPD an Bürgerinnen und Bürger geschickt wurden. Diese Schriftstücke der SPD zur ED-R 401 MVPA NE lassen erkennen, wie sehr die SPD schlingert, keinen Standpunkt einnimmt, Stellungnahmen an BürgerInnen verschickt, die meistens nur hinhaltend sind, auf spätere Antwort vertrösten (die nie kommen – auch nicht auf mehrfache Nachfragen). Wie die SPD Stellungnahmen verfasst, die sich gegenseitig widersprechen und wie (angeblich) ahnungslos und unglaubwürdig sie bezüglich der Remilitarisierung des Nordostens Deutschlands agiert. Aus dem Papier des Ministeriums spricht entweder eine ungeheuerliche Naivität – oder eine ungeheuerliche Dreistigkeit. Leider hatte Orwell nie ein SPD-Papier zur ED-R 401 MVPA NE vorausgesehen – es hätte sich aber wohl so gelesen, wie das hier beispielhaft dargestellte „echte“. Die simple, transparente Datenveröffentlichung zur tatsächlichen militärischen Nutzung und Entwicklung der ED-R 401 MVPA NE ist genauso Grundvoraussetzung in einer offenen demokratischen Gesellschaft, wie die umfassende Information der betroffenen Bevölkerung und die Beteiligung der Bevölkerung, bevor sie militärisches Testvieh (wir verweisen auf die Eurofighter-Abstürze im Sommer, auf unbeantwortete Fragen zur Belastung durch militärisches Radar und toxischen militärischen JP8-Treibstoff, auf den Kriegslärm, der jeden Werktag stundenlang über Wohnhäusern liegt usw) wird.

Dass man dies der SPD immer wieder entgegen halten muss, spricht für sich. Und ganz deutlich muss man feststellen und widersprechen: Nein, die Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE wurde im Oktober 2013 weder vorher, noch nachher veröffentlicht. Sie wurde in einschlägigen und kostenpflichtigen Nischenpublikationen für Piloten und Luftfahrtprofis erwähnt. Eine Pressemeldung der Deutschen Flugsicherung stellt keine Veröffentlichung dar, erst recht keine Bürgerbeteiligung. Eine Berichterstattung in Presse und Rundfunk fand nicht statt und findet bis heute nicht statt. Um diese Fakten kommt auch die SPD nicht herum. Was muss man der SPD eigentlich noch alles erklären?

Im Folgenden also das Facsimile des Schreibens aus dem Hause Europa & Europa aus Mecklenburg-Vorpommern und der Wortlaut der Rundmail (beides zum Schutz von Einzelpersonen anonymisiert), die viele Bürgerinnen und Bürger heute vom Büro MdB Tackmann erhalten haben. Zur Hilfestellung für die verwirrte LeserIn: aufgrund einschlägiger Erlebnisse, Beobachtungen und Vorkomnisse im Wohn-, Arbeits- und Urlaubsumfeld der auf dieser Website u.a. gegen SPD-Desinformation arbeitenden Bürgerinnen und Bürger spricht einiges für die Plausibilität der Pressemeldung der Frau Dr. Tackmann. Beim Papier aus dem Hause Europa & Inneres aus Militärisch-Vorpommern dürfte es sich hingegen um Satire oder ein sog. Deep-Fake in Textform handeln – möglicherweis meint es die SPD aber auch ernst. Auf jeden Fall handelt es sich beim Papier aus MV um Inhalte, die so in Textbausteinen der Bundeswehr und sinngemäß auch in denen beliebiger anderer Parteien rechts der SPD vorkommen. Wir empfehlen dringend, die Pressemeldung von Frau Tackmann als Hinweis auf die Spitze des Eisbergs für bare Münze zu nehmen!

Wie immer bitte wir um Ihre Unterstützung bei der Diskussion des Themas ED-R 401 MVPA NE.

publishers of ED-R 401 MVPA Info & Monitoring @

https://edr401mvpa.wordpress.com

Feeling militarised when travelling n/e Germany (the Mecklenburg-Lakes region etc)? Publish your observations of military air noise at your holiday destination.
Join the effort to roll back undemocratic militarisation of some of Europe´s last remainders of unspoiled tranquil natural landscapes.

Your input´s our output. edr401mvpa.wordpress.com is a European de-militarization information project
on ED-R 401 MVPA NE, aiming to prevent the spread of MVPA-like military ad-hoc-zoning throughout the rest of Europe.

Only well informed EU citizens can participate in democratic shaping of their surroundings.

Ursprüngliche Nachricht:
Von: xxx
Gesendet: 20. November 2019 10:49:57 MEZ
An: xxx
Betreff: Pressemitteilung Dr. Kirsten Tackmann MdB „Bundesregierung mauert und trickst: Auskunft über militärische Transporte und Flugbelastung verweigert“

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier nun endlich die Presseerklärung der Bundestagsabgeordneten Dr. Kirsten Tackmann, zur zwischenzeitlich komplett als geheim eingestuften kleinen Anfrage (siehe Link weiter unten oder hier:
https://kirstentackmann.de/bundesregierung-mauert-und-trickst-auskunft-ueber-militaerische-transporte-und-Flugbelastung-verweigert/). Es ist skandalös, dass eine Bundesregierung versucht sich auf diese Art vor einer Antwort und Information der Bevölkerung
zu drücken. Aber wir werden ihr weiter auf die Finger schauen und zählen auf Ihre Hilfe.

Vielen Dank nochmal für Ihr Engagement!

Mit freundlichen Grüßen

xxx

Bundesregierung mauert und trickst: Auskunft über militärische Transporte und Flugbelastung verweigert

„Die Bundesregierung verweigert Auskünfte über militärische Tiefflüge über Brandenburg, obwohl die Luftwaffe über die Daten verfügt. Damit unterläuft sie klammheimlich den jahrelangen erfolgreichen Kampf der Region gegen militärische Tiefflüge.“, kommentiert Dr. Kirsten Tackmann, Bundestagsabgeordnete der LINKEN aus Tornow die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion „Militärische Einrichtungen und Bewegungen in Ostdeutschland“ (Drs. 19/11336).

Dr. Kirsten Tackmann weiter:

„Auch Fragen von Bürgerinnen und Bürgern aus der Region zu Übungsflügen in der Sonderflugzone ED-401 VPA werden so kompliziert beantwortet, dass die weiter anhaltende Belastung des Luftraums über westlichen Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns mit Übungs- und Tiefflügen verschleiert wird. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Dabei belegen hundertfache Beschwerden von Brandenburger Bürgerinnen und Bürgern, wie berechtigt der Protest gegen den andauernden Fluglärm in der Region ist.“

„DIE LINKE wird auch weiterhin mit Verbündeten dafür streiten, die Demilitarisierung der Kyritz-Ruppiner Heide, die 2009 erkämpft wurde, mit der Demilitarisierung des Luftraums über der Region zu
vervollständigen. Militärischer Fluglärm verträgt sich nicht mit nachhaltigem Tourismus.“

„Und es soll hier auch kein Krieg geübt werden. Dass selbst Auskünfte zu Militärtransporten durch Brandenburg Richtung Osteuropa mit Verweis auf Geheimnisschutz weggeschlossen werden, ist inakzeptabel.“

Berlin, 19.11.2019

Hier die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Militärische Einrichtungen und Bewegungen in Ostdeutschland“.

Die Pressemitteilung wird auf der Homepage

von Dr. Kirsten Tackmann veröffentlicht. Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

… VS: Einen Krieg herbeireden und dafür die Wahrheit auf der Strecke lassen …

Mecklenburg Vorpommern
Bearbeiter: xxx Telefon: xxx Telefax: xxx E-Maii: xxx Geschäftszeichen: II ÖA Schwerin, 14.11.2019
Antwort der Landesregierung auf Ihre Email vom 1. August 2019

Sehr geehrte xxx,

Frau Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat mich gebeten, Ihnen für Ihre E-Mail vom 1. August 2019 zu danken. Sie hat im Hinblick auf Ihr Anliegen das Ministerium für Inneres und Europa als das für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr verantwortliche Ministerium gebeten, sich mit der Luftwaffe in Verbindung zu setzen und Ihnen zu antworten. Dies hat einige Zeit in Anspruch genommen. Ich bitte für die längere Bearbeitungsdauer um Nachsicht.
Der Landesregierung ist es jederzeit wichtig, für die Sorgen der Bürgerinnen unseres Landes ein offenes Ohr zu haben und mit Ihnen in den Dialog zu treten. Daher möchte ich mit dem vorliegenden Schreiben so gut es mir möglich ist auf Ihr Anliegen eingehen und Ihnen möglichst umfassend antworten.
In Ihrem Schreiben erkenne ich im Wesentlichen drei inhaltliche (Kritik-)Punkte. Zum einen erheben Sie den Vorwurf, dass die Ausweitung des militärischen „Übungsfelds“ über M-V seit 2013 ohne übliches Verfahren und somit illegal erfolgt sei. Zum anderen äußern Sie Ihre Meinung, dass der militärische (Übungs-)Flugbetrieb als sinnlos anzusehen sei.
Als letztes bezeichnen Sie die aktuelle Situation als „unerträglich“ und fordern im Interesse der Menschen in M-V die Einstellung des militärischen Übungsflugbetriebs über bewohntem Gebiet.
Lassen Sie mich Ihnen im Namen der Landesregierung auf Ihr Schreiben wie folgt antworten.
Maßgebliches Übungsgebiet über Mecklenburg-Vorpommern ist das Gebiet ED-R 401, das in seiner aktuellen Form seit 2014 besteht. Dieses und andere militärische Übungsfluggebiete werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) festgelegt und angewiesen. Grundlage hierfür ist §17 der Luftverkehrsordnung (LuftVO). Nach den mir vorliegenden Informationen wurden die von Ihnen richtigerweise festgestellten Änderungen des Übungsgebiets ED-R 401 in den Jahren 2013/2014 auf dem genannten Wege ordnungsgemäß beschlossen und auch veröffentlicht: zum einen in der 13. Änderung der Nachrichten für Luftfahrer (NfL) I-50/08 vom 24. Juni 2014, zum anderen in einer Pressemitteilung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH.
Ein Auslassen der üblichen Verfahren, wie von Ihnen reklamiert, kann ich im vorliegenden Fall nicht erkennen.
Die von Ihnen geäußerte Meinung, dass der militärische Übungsflugbetrieb über M-V als sinnlos anzusehen sei, respektiere ich. Ich habe gleichfalls Verständnis dafür, wenn diese, ihre, Ansicht in Verbindung mit der als hoch empfundenen Belastung durch den Flugbetrieb dazu führt, dass Sie Ihre Interessen als Bürger dieses Landes als nicht gewahrt ansehen.

Bitte gestatten Sie mir im Namen der Landesregierung, in der Betrachtung Ihres Anliegens aber auch die im Folgenden aufgezeigten Perspektiven zu berücksichtigen.
Dabei möchte ich an dieser Stelle zunächst festhalten, dass ich davon überzeugt bin, dass die Belastung der Bevölkerung durch militärischen Flugbetrieb in Deutschland allen Verantwortlichen bewusst ist. Das BMVg verfolgt nach meinen Erkenntnissen so weit wie möglich das Ziel, die Belastungen durch militärischen Flugbetrieb in Deutschland gering zu halten und möglichst gleichmäßig über Deutschland zu verteilen.
Diesen Bemühungen sind jedoch, einerseits aufgrund der meines Erachtens berechtigten Anforderungen für Ausbildungen und Übungen der Luftstreitkräfte (beispielhaft seien an dieser Stelle kurze Hin- und Rückflugwege zwischen Übungsgebieten und militärischen Flugplätzen genannt), anderseits vor allem aufgrund der engen Luftraumstruktur Deutschlands, Grenzen gesetzt.

Aufgrund des sehr dichten Netzes von Verkehrsflughäfen und Flugverkehrsstrecken mit teilweise sehr hohem zivilem Flugverkehrsaufkommen in Deutschland (insgesamt betrug der Anteil des militärischen Flugbetriebs im Jahr 2018 nur ca. 1,27 Prozent des gesamten Flugbetriebsaufkommens in Deutschland) bleibt der deutsche Luftraum eine knappe und begrenzte Ressource, in der ziviler und militärischer Flugverkehr geordnet und sicher abgewickelt werden muss.
Um diese Erfordernisse und den militärischen Bedarf unter bestmöglicher Berücksichtigung von dichter und lockerer besiedelten Gebieten in Einklang zu bringen, sind in enger Koordination zwischen zivilen und militärischen Stellen die bestehenden militärischen Übungslufträume entstanden. Aufgrund der gegebenen Besiedlungsdichte Deutschlands ist die vollständige Vermeidung aller bewohnten Gebiete hierbei nicht möglich.

Die Erfüllung der Aufgaben der Luftstreitkräfte erfordert eine fundierte fliegerische Ausbildung und kontinuierliches Üben. Daher ist mit Blick auf den Erhalt der Einsatzbereitschaft der Streitkräfte und unter den gegebenen sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen, insbesondere mit der jüngst wieder in den Vordergrund getretenen Landes- und Bündnisverteidigung, auch kein Verzicht auf einen dieser Übungslufträume möglich. Zwar werden heute nach den mir vorliegenden Informationen bereits große Teile der fliegerischen Ausbildung ressourcen- und umweltschonend unter Nutzung von Simulatoren durchgeführt. Die Landesregierung teilt jedoch die durch das BMVg vertretene Auffassung, dass die Durchführung von Übungen in einem realen Umfeld dennoch unumgänglich bleibt, um eine kontinuierliche und bestmögliche Vorbereitung auf die Landes- und Bündnisverteidigung sowie internationale Einsätze zur Krisenbewältigung für unsere Streitkräfte sicherzustellen.
Lassen Sie mich Ihnen versichern, dass der Landesregierung Ihr Wohl, genau wie das aller Bürgerinnen, am Herzen liegt. Gleichwohl obliegt es einer Landesregierung, Anliegen und Sachverhalte stets differenziert zu betrachten und gegeneinander abzuwägen.

In Anbetracht der vorliegenden Informationen komme ich zu der Einschätzung, dass der militärische Flugbetrieb seitens der Bundeswehr in sorgfältig abgewogenem Maße stattfindet und somit auf ein nicht zu vermeidendes Mindestmaß begrenzt ist.

Ihrem Anliegen kann daher nicht entsprochen werden.

Sollte Ihnen daran gelegen sein, sich vor Ort am Fliegerhorst Laage über den militärischen Flugbetrieb informieren zu lassen, so bietet das Luftfahrtamt der Bundeswehr dort einmal jährlich eine Vor-Ort- Informationsveranstaltung an. Die nächste Veranstaltung wird voraussichtlich im kommenden Februar stattfinden.

Für Fragen rund um die Themen Ihres Anliegens steht Ihnen auch das „Bürgertelefon – Militärischer Flugbetrieb“ unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung: Tel.: +49 (0)2203 908 – 1716/1726
E-Mail: FLIZ@bundeswehr.org

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag

21.8.2019 – Stechlin-Ruppin: licensed to kill | Luftwaffenlärm als neue Serie im gesamten Nordosten

Misthaufenfliegen mit den militärischen Lärmschleudern der Bundesluftwaffe und der US Airforce im Nordosten Deutschlands. Die neue Serie für alle Bingewatcher aus BW, die zur Hauptferienzeit mit der lieben Familie in den Nordosten zum Urlaub fahren müssen, Netflix aber leider zu Hause lassen mussten. Wir wünschen einen erholsamen Urlaub!

Bitte wählen sie mindestens vier der folgenden Aussagen als unpassend aus:

– „Der Himmel ist ruhig“ – Ex-Barde der ehemaligen Anti-Bombodrom-Bewegung
– „Himmlische Ruhe“ – BI „gegen“ Umweltverschmutzung und Fluglärm aus dem Saarland über ED-R 401 MVPA NE – „Hier tanke ich stille“ – Tourismuswerbung Brandenburg Nord
– „Leuten wie dir sollte man Knüppel zwischen die Beine schmeißen, damit sie andere nicht belästigen“ – Bündnis 90 /Grüne Ostrpignitz-Ruppin im Jahr 2014 zum Autoren der parlamentarischen Anfragen, die diese Partei in den Landtagen MV und Brandenburg sowie im Bundestag stellte

Unter den richtigen Einsendern verlosen wir einen Aluhut!

16.8.2019 „Mit Tiefflügen ist nicht zu rechnen“ – Landesregerung Brandenburg im Jahr 2014, nach Information und Fragen durch Bürger / ebenfalls Zitat Lokalanzeiger Müritz im August 2019

Krieg ist Frieden – MLAT Visualisierung des militärischen Fluglärms im Gebiet der militärischen Übungszone Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern vom 16.8.2019, Quelle: adsbexchange.com

Nachdem es am 15.8.2019 zu katastrophalen militärischen Luftkriegsübungen im gesamten Nordosten kam, wurden am 16.8.2019 wohl die Mode S Transponder abgestellt (Wegen zu vieler Beschwerden, FLIZ?). Im MLAT Tracking ergibt sich dadurch ein merkwürdig „leeres Loch“ über dem Nordosten Deutschlands. Zivile Linienmaschinen (die der veantwortungsvollen Piloten und Fluggesellschaften) umfliegen die aktive militärische Übungszone ED-R 401 MVPA NE. Im Raum Rheinsberg/Stechlin kam es auch an diesem Tag zu militärischem Fluglärm, der aber – wie so oft in dieser Region – keinem Luftfahrzeug zugeordnet werden konnte. Zum Zeitpunkt der Nachbrennergeräusche im Himmel über Ostrpignitz-Ruppin waren keine korrespondierenden Luftfahrzeuge per MODE S MLAT bzw. ADS-B zu verorten. Und so dürfte es auch im Rest der Militärzone „Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg VPA“ gewesen sein. Nur ab und zu „enttarnten“ sich Kampfjets beim Tiefflug – die natürlich sicherlich auch nicht stattgefunden haben. Schließlich wusste das schon der Herr Vogelsänger (Infrastrukturministerium der Landesregierung Brandenburg) im Jahr 2014. Neben der routinemäßigen Abschiebung jeglicher Zuständigkeit wurde von diesem auch behauptet, dass „mit Tiefflügen nicht zu rechnen“ sei. Auf die Bewahrheitung dieser kompetenten Regierungsaussage warten alle Betroffenen im Nordosten bis heute. Korrigiert wurde die Aussage auch nicht. Und so ist es kein Wunder, dass die Sprachregelung nach wie vor von Wurstblättern, wie dem Lokalanzeiger im Raum Müritz, widergekäut wird. „Mit Tiefflügen ist nicht zu rechnen“, verkündete der im Auust 2019. Immerhin ist Vogelsänger abwählbar…

ED-R 401 MVPA NE ist eine Militarisierungszone im Nordosten Deutschlands, die durch die Parteien Grüne, FDP, AfD, SPD, CDU/CSU im Bundestag vertreten wird. Die undemokratische Planung, Aktivierung, ständige Erweiterung sowie die in ihr geübte Kriegsführung gegen die Bevölkerung (überfallsartige Tiefflüge durch Kampfjets, werktäglich wiederkehrender, mehrstündiger Militärlärm im Himmel, undemokratische Herabsetzung der (für die übrigen TRA in Deutschland geltende) Resttransparenz (mittels Web AUP), die Nicht- oder Falschbeantwortung von Fragen zum militärischen Flugbetrieb durch die FLIZ, die Wirkungslosigkeit von Beschwerden an die Bundeswehr durch Bürgerinnen und Bürger usw usf) wurde bislang nur durch Bundestagsfraktion der LINKEN parlamentarisch thematisiert und in Frage gestellt. Beachten Sie dies bei Ihrer Wahl zum Landtag Brandenburgs.

Die östlichen sog. BASIC Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE waren bis zum Herbst 2013 entmilitarisiert worden (in Folge des Anschlusses der DDR an die Bundesrepublik), ebenso Hiddensee und Rügen. Diese Gebiete sind heute sog. militärisches Kerngebiet (BASIC Sektoren -> Bundeswehrterminilogie) der ED-R 401 MVPA NE. Für die Bundeswehrplaner und die meisten Mitglieder oben genannter Parteien sind sie bloßes Ziel- und Übungsgebiet für militärische Umweltzerstörung und die Einübung des Luftkrieges. In ihnen wird werktäglich der Luftkrieg über den Wohn-, Arbeits- und Erholungsorten hunderttausender EU Bürgerinnen und Bürger „realitätsnah“ (inklusive Abstürze) geübt. Maßgeblich bei der Planung, Aktivierung und ständigen Ausweitung der Militarisierung des Alltags hunderttausender EU-Bürgerinnen und Bürger om Nordosten Deutschlands sind vor allem die Parteien Bündnis90/Grüne (herausragend aktive Rolle bei der Sabotage von Kritik und Aufklärung zur Military Variable Profile Area, besonders aktiv bei der Aussetzung von Transparenz, Bürgerbeteiligung usw), CDU/CSU (treibende Kraft der Durchmilitarisierung des Ostens), AfD (diese Partei würde am liebsten das gesamte Land in eine militärische Übungszone verwandeln), FDP (kommerzielles Interesse an Aurüstung und ständiger „Nutzung“ des teuren Kriegsgerätes auch zu „Friedenszeiten“) und SPD (macht alles, was die CDU/CSU vorgibt und kommuniziert betont militärunkritisch).

15.8.2019 Liebesgrüße aus Berlin/Brüssel von AKK, UvdL & co: Kriegswaffen (Kampfjets) fül len den Himmel über Nordostdeutschland, Mecklenburg-Vorpommern und (Nord-)Brandenburg versinken in militärischem F luglärm, – weitere Eskalation der Kriegstests in ED-R 401 MVPA NE

Krieg ist Frieden – MLAT Visualisierung des militärischen Fluglärms im Gebiet der militärischen Übungszone Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern vom 15.8.2019, Quelle: adsbexchange.com

 

Am 15.8.2019 probt die Bundesluftwaffe in Zusammenarbeit mit einigen Kollegen von der Airforce und anderen die maximale Ausbaustufe der militärischen Demokratieerosionszone ED-R 401 MVPA NE (TM B90/Grüne) – und schickt dutzende Kriegswaffen (Kampfflugzeuge und andere Militärmaschinen) zu stundenlangen Luftkriegsfestspielen nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Die Sommerferein haben in den bevölkerungsreichen südlichen Bundesländern gerade begonnen, die Familien kommen in den Nordosten, vermeintlich, um Natur und Ruhe zu genießen. Doch die Karrenbauer´sche Luftwaffe ist schon da: der gesamte Lufraum der ED-R 401 MVPA NE dröhnt und donnert militärisch – von Hiddensee bis nach Berlin. Und niemanden stört das. Könnte man meinen, wenn man rbb, ndr, ARD, die Berliner Zeitung, die taz, die Junge Welt, den Spiegel, die Zeit, den Freitag usw usf sieht, hört oder liest.

Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern sind bereits dermaßen von zivilen Verhältnissen abgekoppelt – da kann man ruhig noch eine Schippe Militär oben drauf legen. Kontrollieren kann hier keine parlamentarische Partei mehr – viel zu obskur und komplex, das technische System für „Need-to-Know-Only-Geeks“: StanlyAcos (guckstu bitte Google, Abgeordnete/r). Anything goes – in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Testvieh in Hülle und Fülle. Der neue Mobilfunkstandard G5 wird hinterfragt, aber militärisches (Bord- und Luftraumüberwachungs-)Radar ist natürlich nichts als Verschwörungstheorie, keine Frage wert. Naja, ist eben zu komplex, wa, rbb? Bloß nicht Journalismus. Die FLIZ lacht sich ins Fäustchen, kann sie doch die ganzen fragenden Schafe aus MähähäckPomm und Brandenbähähärg genauso mit Nullantworten abspeisen. So ist allen gedient, besonders dem Vaterland. Und das ist doch wieder das Wichtigste! Oder nicht, ndr? Junge Welt, Du wirst mir da aber zustimmen! Oder? taz? Anybody? Achtung, gleich frag ich die AfD, wenn das hier so weitergeht, mit dem Rechtsruck in euren Redaktionen!

ED-R 401 MVPA NE ist eine Militarisierungszone im Nordosten Deutschlands, die durch die Parteien Grüne, FDP, AfD, SPD, CDU/CSU im Bundestag vertreten wird. Die undemokratische Planung, Aktivierung, ständige Erweiterung sowie die in ihr geübte Kriegsführung gegen die Bevölkerung (überfallsartige Tiefflüge durch Kampfjets, werktäglich wiederkehrender, mehrstündiger Militärlärm im Himmel, undemokratische Herabsetzung der (für die übrigen TRA in Deutschland geltende) Resttransparenz (mittels Web AUP), die Nicht- oder Falschbeantwortung von Fragen zum militärischen Flugbetrieb durch die FLIZ, die Wirkungslosigkeit von Beschwerden an die Bundeswehr durch Bürgerinnen und Bürger usw usf) wurde bislang nur durch Bundestagsfraktion der LINKEN parlamentarisch thematisiert und in Frage gestellt. Beachten Sie dies bei Ihrer Wahl zum Landtag Brandenburgs.

Die östlichen sog. BASIC Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE waren bis zum Herbst 2013 entmilitarisiert worden (in Folge des Anschlusses der DDR an die Bundesrepublik), ebenso Hiddensee und Rügen. Diese Gebiete sind heute sog. militärisches Kerngebiet (BASIC Sektoren -> Bundeswehrterminilogie) der ED-R 401 MVPA NE. Für die Bundeswehrplaner und die meisten Mitglieder oben genannter Parteien sind sie bloßes Ziel- und Übungsgebiet für militärische Umweltzerstörung und die Einübung des Luftkrieges. In ihnen wird werktäglich der Luftkrieg über den Wohn-, Arbeits- und Erholungsorten hunderttausender EU Bürgerinnen und Bürger „realitätsnah“ (inklusive Abstürze) geübt. Maßgeblich bei der Planung, Aktivierung und ständigen Ausweitung der Militarisierung des Alltags hunderttausender EU-Bürgerinnen und Bürger om Nordosten Deutschlands sind vor allem die Parteien Bündnis90/Grüne (herausragende aktive Rolle bei der Sabotage von Kritik und Aufklärung zur Military Variable Profile Area, besonders aktiv bei der Aussetzung von Transparenz, Bürgerbeteiligung usw), CDU/CSU (treibende Kraft der Durchmilitarisierung des Ostens), AfD (diese Partei würde am liebsten das gesamte Land in eine militärische Übungszone verwandeln), FDP (kommerzielles Interesse an Aurüstung und ständiger „nutzung“ des teuren Kriegsgerätes auch zu „Friedenszeiten“) und SPD (macht alles, was die CDU/CSU vorgibt und kommuniziert betont militärunkritisch).

14.8.2019 marodierende Kriegswaffen (Kampfjets) der Bundeswehr verursachen extremen militärischen Flugl ärm in der gesamten Militärzone Brandenburg / Mecklenburg – ED-R 401 MVPA NE

Krieg ist Frieden – MLAT Visualisierung des militärischen Fluglärms im Gebiet der militärischen Übungszone Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern vom 14.8.2019, Quelle: adsbexchange.com

ED-R 401 MVPA NE ist eine Militarisierungszone im Nordosten Deutschlands, die durch die Parteien Grüne, FDP, AfD, SPD, CDU/CSU im Bundestag vertreten wird. Die undemokratische Planung, Aktivierung, ständige Erweiterung sowie die in ihr geübte Kriegsführung gegen die Bevölkerung (überfallsartige Tiefflüge durch Kampfjets, werktäglich wiederkehrender, mehrstündiger Militärlärm im Himmel, undemokratische Herabsetzung der (für die übrigen TRA in Deutschland geltende) Resttransparenz (mittels Web AUP), die Nicht- oder Falschbeantwortung von Fragen zum militärischen Flugbetrieb durch die FLIZ, die Wirkungslosigkeit von Beschwerden an die Bundeswehr durch Bürgerinnen und Bürger usw usf) wurde bislang nur durch Bundestagsfraktion der LINKEN parlamentarisch thematisiert und in Frage gestellt. Beachten Sie dies bei Ihrer Wahl zum Landtag Brandenburgs.

Die östlichen sog. BASIC Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE waren bis zum Herbst 2013 entmilitarisiert worden (in Folge des Anschlusses der DDR an die Bundesrepublik), ebenso Hiddensee und Rügen. Diese Gebiete sind heute sog. militärisches Kerngebiet (BASIC Sektoren -> Bundeswehrterminilogie) der ED-R 401 MVPA NE. Für die Bundeswehrplaner und die meisten Mitglieder oben genannter Parteien sind sie bloßes Ziel- und Übungsgebiet für militärische Umweltzerstörung und die Einübung des Luftkrieges. In ihnen wird werktäglich der Luftkrieg über den Wohn-, Arbeits- und Erholungsorten hunderttausender EU Bürgerinnen und Bürger „realitätsnah“ (inklusive Abstürze) geübt. Maßgeblich bei der Planung, Aktivierung und ständigen Ausweitung der Militarisierung des Alltags hunderttausender EU-Bürgerinnen und Bürger om Nordosten Deutschlands sind vor allem die Parteien Bündnis90/Grüne (herausragende aktive Rolle bei der Sabotage von Kritik und Aufklärung zur Military Variable Profile Area, besonders aktiv bei der Aussetzung von Transparenz, Bürgerbeteiligung usw), CDU/CSU (treibende Kraft der Durchmilitarisierung des Ostens), AfD (diese Partei würde am liebsten das gesamte Land in eine militärische Übungszone verwandeln), FDP (kommerzielles Interesse an Aufrüstung und ständiger „(Ab-)nutzung“ des teuren Kriegsgerätes auch zu „Friedenszeiten“) und SPD (macht alles, was die CDU/CSU vorgibt und ist besonders militärunkritisch).

12.8.2019 marodierende Kriegswaffen (Kampfjets) der Bundeswehr verursachen extremen militärischen Flugl ärm in der gesamten Militärzone Brandenburg / Mecklenburg – ED-R 401 MVPA NE

Krieg ist Frieden – MLAT Visualisierung des militärischen Fluglärms im Gebiet der militärischen Übungszone Brandenburg / Mecklenburg-Vorpommern vom 12.8.2019, Quelle: adsbexchange.com

ED-R 401 MVPA NE ist eine Militarisierungszone im Nordosten Deutschlands, die durch die Parteien Grüne, FDP, AfD, SPD, CDU/CSU im Bundestag vertreten wird. Die undemokratische Planung, Aktivierung, ständige Erweiterung sowie die in ihr geübte Kriegsführung gegen die Bevölkerung (überfallsartige Tiefflüge durch Kampfjets, werktäglich wiederkehrender, mehrstündiger Militärlärm im Himmel, undemokratische Herabsetzung der (für die übrigen TRA in Deutschland geltende) Resttransparenz (mittels Web AUP), die Nicht- oder Falschbeantwortung von Fragen zum militärischen Flugbetrieb durch die FLIZ, die Wirkungslosigkeit von Beschwerden an die Bundeswehr durch Bürgerinnen und Bürger usw usf) wurde bislang nur durch Bundestagsfraktion der LINKEN parlamentarisch thematisiert und in Frage gestellt. Beachten Sie dies bei Ihrer Wahl zum Landtag Brandenburgs.

Die östlichen sog. BASIC Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE waren bis zum Herbst 2013 entmilitarisiert worden (in Folge des Anschlusses der DDR an die Bundesrepublik), ebenso Hiddensee und Rügen. Diese Gebiete sind heute sog. militärisches Kerngebiet (BASIC Sektoren -> Bundeswehrterminilogie) der ED-R 401 MVPA NE. Für die Bundeswehrplaner und die meisten Mitglieder oben genannter Parteien sind sie bloßes Ziel- und Übungsgebiet für militärische Umweltzerstörung und die Einübung des Luftkrieges. In ihnen wird werktäglich der Luftkrieg über den Wohn-, Arbeits- und Erholungsorten hunderttausender EU Bürgerinnen und Bürger „realitätsnah“ (inklusive Abstürze) geübt. Maßgeblich bei der Planung, Aktivierung und ständigen Ausweitung der Militarisierung des Alltags hunderttausender EU-Bürgerinnen und Bürger om Nordosten Deutschlands sind vor allem die Parteien Bündnis90/Grüne (herausragende aktive Rolle bei der Sabotage von Kritik und Aufklärung zur Military Variable Profile Area, besonders aktiv bei der Aussetzung von Transparenz, Bürgerbeteiligung usw), CDU/CSU (treibende Kraft der Durchmilitarisierung des Ostens), AfD (diese Partei würde am liebsten das gesamte Land in eine militärische Übungszone verwandeln), FDP (kommerzielles Interesse an Aufrüstung und ständiger „(Ab)Nutzung“ des teuren Kriegsgerätes auch zu „Friedenszeiten“) und SPD (macht alles, was die CDU/CSU vorgibt und ist besonders militärunkritisch).