24.10.2017 – militärischer Fluglärm in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg

Auch heute wieder! Hören Sie nicht weg, wenn es wieder heißt: „Rrrrooaaarrrr“

Was bisher geschah:

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23.10.2017 – Am Morgen, am Abend, am Tag und in der Nacht… Militarisierung der Mecklenburgischen Seenplatte und von Nordbrandenburg durch Bundeswehr-Luftkampfübungen, heute: 3 x militärischer Flächenlärm von Hiddensee bis Rheinsberg

Am 23.10.2017 wurden Zielflugzeuge der Gesellschaft für Zieldarstellung GbmH, des Lufthansa-Tochterunternehmens PTO GmbH sowie diverse Kampfflugzeuge der Bundeswehr GmbH in allen Flughöhen und zu allen Tageszeiten stundenlang zum Einüben des Luftkrieges über die Häuser, Städte und Dörfer, die Seen und Wälder Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs geschickt.

Dort lärmten sie stundenlang herum. Flächenlärmteppiche der typischen militärischen Art wurden zwischen Hiddensee und Rheinsberg ausgebreitet. Während „Zielflugzeuge“ dringend Kreise über Hiddenssee, Zingst und Stralsund lärmen mussten, um den Frieden zu sichern, donnerten Kampfjets im Höhen- und Tiefflug, standardmäßig aber immer an der 3000m Höhenbegrenzung, die für die im Herbst 2013 heimlich aktivierte militärische Flugzone ED-R 401 MVPA NE gilt. Im Osten von Mecklenburg-Vorpommern drehte die PTO GmbH zusätzliche Kreise – stürzte sich aber auch gerne mitten hinein, in den Kampfjetknäul, der sich auch diesemal wieder den Schwerpunkt Plau am See / Müritz zum Lärm-Dumping auserkoren hatte. Fuel-Dumping war sicherlich auch wieder Übungsbestandteil. Da empfehlen wir den Einwohnern von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbranenburg dringend, endlich in die Puschen zu kommen und mal die toxischen Eigenschaften von militärischem Kampfjettreibstoff zu recherchieren … Wir wünschen Guten Appetit, beim Verzehr der Gartenfrüchte!

Zeitgleich zu den ausufernden Luftkampfübungen, die sich bis in die späten Abendstunden hineinzogen (die Aufzeichnungen enden aus technischen Gründen für diesen Tag leider bereits um 20.15 Uhr), wurden wieder routinemäßig zivile Linienmaschinen durch aktive Luftkriegsübugssektoren geführt. Die Deutsche Flugsicherung, die diese Website auch gerne mal trollt (siehe früherer Eintrag hier), gibt aktive Übungssektoren routinemäßig selbst für Langstreckenpassagierflugzeuge frei. Regelmäßig kann ein abendlicher Langstreckenflug der Japan Airlines JAL inmitten von tobenden Kampfjets (wenn auch auf unterschiedlichen Flughöhen) beobachtet werden. Überlegen Sie sich, ob Sie JAL fliegen sollten, wenn ihr Flug über Nordostdeutschland führt! Währenddessen nahmen die üblichen Verdächtigen, WIZZ Air, Ryan Air und Lufthansa, bereitwillig an der militärisch-zivilen Durchmischung des Flugverkehrs teil – deren Piloten fliegen mit Vorliebe durch die aktiven Übungssektoren der im militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE. Die Durchmischung des Flugverkehrs ist Ziel des Konzeptes, welches der Flugzone ED-R 401 MVPA NE zugrunde liegt. Die betroffene Bevölkerung soll militärischen Flugbetrieb als „tägliche Normalität“ akzeptieren. Ständiges Dröhnen und Donnern im Himmel und über der Landschaft soll täglicher Bestandteil des Alltags in Deutschland werden. Dazu propagieren Neid-BIs und Parteien wie Bündnis90/Grüne die flächige, gleichmäßige Verteilung von militärischem Fluglärm über das gesamte Bundesgebiet. Als Maßstab werden militärische Extremlärmsenken, wie die TRA Lauter im Südwesten von Deutschland von diesen Akteuren angelegt. D.h. der militärische Fluglärm kann bis zum äußersten Maximum auf der gesamten Fläche von Deutschland ausgebreitet werden. Dazu bedarf es einem Konstrukt wie der ED-R 401 MVPA NE, die als militärische Testzone, in der Heimlichtuerei und maximale Militarisierung die Maxime sind, Vorreiter und „Betatest“ für das ist, was da nach dem Willen von Bündnis90/Grüne und natürlich den anderen Parteien kommen soll.

Beobachten Sie eine Militarisierung Ihres Wohnortes durch plötzlich ansteigenden und täglich wiederkehrenden militärischen Fluglärm? Schreiben Sie uns! Senden Sie Ihre Beobachtungen ein und veröffentlichen Sie diese hier. Lassen Sie sich nicht vereinzelfallen!

Schreiben Sie an: edr401mvpa@posteo.eu

EN

Heavy prolonged military air raid noise commenced all throughout the Baltic Sea of Hiddensee, stretching via the Mecklenburg Lakes landscape, right down to the Brandenburg Lakes district of Rheinsberg/Zechlin.
Heavy militarisation was to be observed in these ares, with three rounds of military aerial noise bombing in the morning, in the afternoon and in late evening, with military jet noise pollution above the Mecklenburg Lakes region up until 2100 CEST.
Military fighter jets exercised extreme maneuvres in all flight levels, including extreme low level flight above densely populated north east Germany, while civil airliners, even long haul, were routed through active military training sectors (though on different flight levels). Notorius airlines, such as JAL, Lufthansa, Ryan Air and WIZZ Air were seen, steering right through active and ongoing air war fare exercise below them. Think twice before boarding any of these airlines – they have become an active asset of military air training above north east Germany. There is a hightened risk in these passenger planes when they fly into active military air training sectors of secretive military air noise zone ED-R 401 MVPA NE above north east Germany.

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9.10.2017: mehrstündiger militärischer Fluglärm durch Bundeswehr-Kampfjets über der Mecklenburger Seenplatte und dem nördlichen Brandenburg, Tiefflüge zwischen 20 und 21 Uhr im Gebiet Malchiner See

Zwei „Militarisierungs-Clips“ konnten auch heute wieder im Bereich der zentralen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten „militärischen Kernzone“, ED-R 401 MVPA NE, im Volksmund auch unter den Bezeichnungen „Mecklenburg-Vorpommern“ und „Brandenburg“ bekannt, aufgenommen werden.
Liebliche Kampfjets, vermutlich vom Typ Eurofighter und/oder Tornado, wurden auch heute wieder vom Leyen´schen Friedensministerium über ehemals ruhige Naturlandschaften und die Häuser und Lebensmittelpunkte von hunderttausenden Bundesbürgern gejagt (Abends dann auch gerne im Tiefflug über den Malchiner See und die angrenzenden Ortschaften und Naturschutzgebiete). Die Jets vollführten die üblichen Wunder im Himmel über den angeblichen Naturschutz- und Erholungsgebieten von Mecklenburg-Vorpommern. Sicherlich war das am Boden wieder nicht zu hören. Major XYZ kann Ihnen dazu schöne Märchen erzählen. Fragen Sie ihn: fliz@bundeswehr.org ! Auch das Unfallrisiko war heute wieder nicht erhöht. Der CO2-Ausstoß war mit Sicherheit Klimaneutral und nicht Gegenstand irgendwelcher CO2-Kontinggente sämtlicher Parteien, schon gar nicht der der Bundesregierung. Die sonstige Luftverschmutzung war dabei absolut unbedenklich und wahrscheinlich eben „notwendig“. Sie werden um Verständnis gebeten. Die Ökopartei sagt dazu: Bundeswehr ist nicht alles, aber ohne Bundeswehr ist alles nicht. Auch das gute toxische Flugbenzin trägt sicherlich allenfalls zur Düngung der intensivierten landwirtschaftlichen Nutzfläche, zur weitere Aufklarung von Deutschlands klarsten Naturseen, zur Trinkwasseraufbereitung etwaig sich in der Zone befindlicher Brunnen usw bei. Auch die Verlärmung von so schrecklichen Gebieten, wie dem Malchiner/Darguner/Demminer Seengebiet, der Müritz, von UNESCO Weltnaturerbe oder auch so unwichtiger Städte, wie Neustrelitz und Neubrandenburg, erhöhte die touristische Attraktivität der Region heute wieder ungemein. Das wollen wir hier nicht verschweigen, schließlich lebt der Nordosten vom (Natur)Tourismus! Journalisten verschweigen das gerne. Politiker auch.

Während der Luftkriegsübungen wurden zivile Linienflüge unmittelbar oberhalb der übenden Kampfjets entlanggeführt. Auch heute hat sich die Lufthansa wieder durch besondere Sorglosigkeit beim Durchfliegen aktiver militärischer Übungssektoren gezeigt. Nicht nur sourced sie ihre Flugschule PTO an die Bundeswehr aus, sie fliegt auch auffallend oft in unmittelbarer Nähe übender Kampfjets.
In den Langstreckenflügen von JAL will man auch nicht unbedingt über den Osten Deutschlands fliegen müssen. Und Ryan Air – naja, das Tochterunternehmen der FDP fliegt eben ganz auf Parteilinie: Military first, Passengers second.

Zum anhängenden Trailer des Tages gibt es auf Nachfrage die original auflösenden Bilder, in denen dann auch konkrete Kennzeichen gut lesbar sind. Hier muss aus Platzgründen nur die skalierte Version zum Einsatz kommen. Sie könnten das ändern, indem Sie diese Website mit Webspace unterstützen.

EN

Agonizing military air noise has been thrown on the residents of north east Germany on October 9th 2017, once again. Hours of military fighter jet noise, exhaust and pollution unfolded in the skies above the Mecklenburg Lakes district, the Müritz National Park and UNESCO World Heritage Site, above the lakes district of northern Brandenburg, above villagges, towns and cities of the north east of Germany.

Lufthansa civil airliners have been routed through active military air training sectors, once more. Lufthansa has become a prime example for an apparent lack of concern for the safety of their passengers, by actively routing flights close to exercising military fighter jets within ED-R 401 MVPA NE. Not only does Lufthansa source out their air training subsidy PTO to Bundeswehr – Lufthansa also shows its support for the militarisation of European air space by way of risky routing of their flights. Also, Japan Airlines JAL shows a pretty reckless behavior, routing long haul through active military training sectors in ED-R 401 MVPA NE (see attached route monitoring image – higher resolving oroginal footage available upon request). Pretty scary stuff, their passengers would most certainly think – would they just know.

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28.9.2017: Tiefflug über Wohnviertel in Neustrelitz

Wieso fliegen die Tiefflieger soo tief? Am 28.09.2017 gegen 15 Uhr flog ein Kampfjet über Neustrelitz über ein Wohngebiet, tief und laut. Gefühlte 100 Meter über dem Boden. Man konnte sogar den Pilot sehen. Ein paar Meter tiefer – und die Baumwipfel wären weg. Muss das sein?

redigierte Einsendung aus Neustrelitz vom 29.9.2017

Protest gegen militärisches Überfliegen im Tiefflug, Insel Rügen, Biosphärenreservat Südostrügen

(…)

Urlaubsorte bzw. darin befindliche Reservate, nicht nur die von der UNO oder UNESCO proklamierten, sind allumfassender Umwelt- und Lebensraum, also Schutzgut. Das betrifft auch den Schutz vor der militärischen Verlärmung sowie Durchführung manöverhafter Militärübungen am Himmel darüber.

Ich protestiere deshalb hiermit gegen ein lautstarkes militärisches Überfliegen, Tiefflug, massive Lärmstörung von Mensch, Natur und Tieren über dem Biosphärenreservat Südost-Rügen (Mönchgut), stattgefunden am

18.09.2017, 11:28 h.

Ich erwarte eine Stellungnahme des dafür verantwortlichen Verteigungsministeriums der Bundesrepublik Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

(…)

11.9.2017: militärischer Fluglärm über der Mecklenburgischen Seenplatte und Nordbrandenburg

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An- und Abflüge zu Luftkriegsmanövern in außerhalb der ED-R 401 MVPA NE gelegene Gebiete von Bundeswehrkampfjets über der Mecklenburgischen Seenplatte und Nordbrandenburg erfolgten am 11.9.2017 zwischen 9 und 11 Uhr. Diese Hin- und Rückflüge wurden dazu genutzt, über Nordbrandenburg und der Müritzer Region im Tiefflug über die Landschaft zu brettern.
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Gegen 14 Uhr begannen – nach ausführlicher Nutzung des Luftraums der ED-R 401 MVPA NE für Airbus-Testflüge – die üblichen Interecept/Karusselflüge von Bundeswehr-Kampfjets in den westlichen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich in den militärischen Regelflugbetrieb überführten militärischen Luftlärmzone ED-R 401 MVPA NE, die sich über Nordbrandenurg und die Mecklenburgische Seenplatte bis zu den Inseln Rügen und Hiddensee erstreckt.

8.9.2017: militärischer Fluglärm, Bundeswehr Kampfjets rasen über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg

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