1.7.2019: extreme Tiefflüge, Air Combat Training (Absturzursache), US Air Force, Royal Airforce Luftb etankungsmanöver, Airbus-Testflüge in ED-R 401 MVP Area

Ergänzend zur Dokumentation der extremen Tiefflüge der Bundeswehr (Luftwaffe), die am 1.7.2019 auf Bürgerinnen und Bürger im Raum Rheinsberg ausgeführt wurden, wurden uns weitere Teildokumentationen durch Hobbyluftkriegsübungskorrespondenten aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zugesandt. Es handelt sich um MLAT-Aufzeichnungen der militärischen Übungen vom Tage.

In den Aufnahmen ist wie immer nur ein Teil der tatsächlichen militärischen Flüge zu sehen! Z.B. fehlen die Tiefstflüge durch Bundeswehr-Tornados, die wir schon früher berichtet hatten: https://edr401mvpa.wordpress.com/2019/07/10/1-juli-2019-extreme-tieffluge-durch-bundeswehr-tornados-uber-rheinsberg-ostprignitz-ruppin-bundeswe-hr-verursacht-horschaden-bei-opfern-von-tiefflugen-uber-ortschaften/

Oft sind die Kampfjets der Bundeswehr mit manipulierten MODE S Kennungen unterwegs, hochwahrscheinlich sogar oft absichtlich mit abgeschalteten MODE S Transpondern, die Empfangsstationen sind im Nordosten zu dünn gesät, die MLAT Netze werden außerdem aktiv gestört. Das alle führt dazu, dass per MLAT nur ein geringer Teil des tatsächlichen militärischen Flugbetriebes überhaupt dargestellt werden kann.

Es fehlen auch die konkreten Luftbetankungsvorgänge, wie sie im Vorfeld der Tiefstflüge am 1.7.2019 stattfanden. Es sind allerdings noch die US AF Tanker „FLUFF“ und „QID“ zu sehen. Beide kamen mit Sicherheit über hunderte Kilometer aus Großbritannien extra nach Mecklenburg-Vorpommern geflogen, um dort in niedrigen (lärmstarken) Flughöhen hoch riskante und für die Bevölkerung und die Natur darunter potentiell toxische Luftkriegsübungssequenzen abzuspulen (Radarexposition durch zusätzliches Militärradar, JP8 Belastung, militärischer Fluglärm usw).
Zu sehen sind außerdem die Art der Luftkampfübungsmuster, über genau der Absturzregion Müritz, die vor nur wenigen Tagen zum schlimmsten Unfall der jüngeren Übungsgeschichte der Bundesluftwaffe führten. Auch die Übungen, die hier per MLAT für die nördlichen BASIC und MORE Luftkriegsübungssektoren der ED-R 401 MVPA NE über den Urlaubsregionen nahe der Ostseeküste festgehalten werden konnten, entsprechen genau denen, die bereits vor den Abstürzen der beiden Eurofighter rücksichts- und kommentarlos durch das Bundesverteidigungsministerium hunderttausenden EU-BürgerInnen aufgezwungen wurde – und weiterhin wird. Verantwortlich: Frau von der Leyen und ihre Netzwerke sowie die CDU, SPD, Grüne und AfD (u.ä.).
Wie fast jeden Tag, „bucht“ sich auch Airbus Industries schnell noch ein paar Runden in der für´s Militär so schon zugerichteten Military Variable Area North East, um Testflüge der eigenen Produkte durchzuführen. Das sind die ausschweifenden Loops, die durch Flugzeuge ausgeführt werden, die im Flighttracker oft mit der Kennung „AIB“ beginnen und ihre Testrunden oft innerhalb der Grenzen der ED-R 401 MVPA NE ausführen. Nicht selten liegt die Vermutung nahe, dass diese Testflüge gleich als Übungsbestandteil für die übenden (Airbus)Eurofighter der Bundeswehr und der österreichischen Luftwaffe (per Ausbildungsoutsourcingvereinbarung in deutschen EF unterwegs) über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg genutzt werden.

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4.7.2019: Tornado-Lärmexport aus Jagel nach MV und Brandenburg, Fluglärm durch Gesellschaft für Flu gzieldarstellung in Kühlungsborn, NOBLE Hobel

Am 4.7.2019 kam es, wie jeden Werktag, zu umfangreichen Luftkriegsvorbereitungsflügen durch alle möglichen militärischen Luftfahrzeuge über dem Gebiet von Deutschland. Per MODE S MLAT konnte ein kleiner Teil dieser werktäglich heißlaufenden Kriegsmaschine auch für den 4.7.2019 dokumentiert werden.

Wie an vielen Werktagen, wurde das Gebiet Kühlungsborn (Ostseebad) zur Hauptferienzeit durch Learjets der kommerziellen Gesellschaft für Flugzieldarstellung, GFD mbh, verlärmt. Diese Zielflugzeuge flogen in niedrigen Flughöhen. Wo sich GFD Jets befinden, sind Kampfets nicht weit. Dass diese nicht auf den MLAT Aufnahmen zu sehen ist, ist kein Beweis, dass diese GFD-Flugzeuge nicht beim Katz&Maus-Spiel erwischt wurden. Kampfjets nutzen die GFD-Flugziele als elektronische Ziele. Es kommt daher immer zu militärischem Fluglärm und besonders riskanten militärischen Flugmanövern, wenn GFD-Flugzeuge auftauchen. Möglicherweise verbrennt die GFD aber auch nur so ein bißchen Kerosin – leider gibt die GFD als Mitglied des exklusiven „Need-to-know-Clubs“ keinerlei transparente Informationen zu Ihrem Flugplan heraus.
Ebenfalls zu sehen ist der Start von Eurofightern aus Laage, hier als Flugzeug NOBLE zu erkennen.
Die üblichen Eskapaden der Kampfjetrotten aus dem Nordwesten, die werktäglich immer öfter in den Raum Müritz – Uckermark – Friedland – Rheinsberg /Stechlin einfallen, sind auch hier wieder zu sehen. In diesem Fall durch das Flugzeug VIKING zu symbolisiert.
Die Rückkehr dieser Rotte zum Fliegerhorst Jagel ist recht genau zu sehen. Dabei ist auch zu erkennen, welches Inferno derweil über der Nordseeküste tobt: PANTR, RAGE und GFD gaben sich die Bombe in die Hand.

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5.7.2019: ED-R 401 MVPA NE – JUDGE, EIS, PTO und SHOCK als (Speer)spitze des EISbergs

Am 5.7.2019 kam es, wie jeden Werktag, zu umfangreichen Luftkriegsvorbereitungsflügen durch alle möglichen militärischen Luftfahrzeuge über dem Gebiet von Deutschland. Per MODE S MLAT konnte ein kleiner Teil dieser werktäglich heißlaufenden Kriegsmaschine auch für den 5.7.2019 dokumentiert werden.

Eurofighter mit dem Kennzeichen JUDGE führten die durch die Abstürze bekannten Luftübungsmuster in den nördlichen Sektroen der ED-R 401 MVPA NE aus. Trotz der Bemühungen durch die Bundeswehr, MODE S MLAT Tracking möglichst zu verhindern, konnten weitere Kampjets mit dem Kennzeichen SHOCK verortet werden, wie aus dem Südwesten der Republik zu den laufenden Übungen der RICHTER dazustießen.
Die Flugroute des Flugzeugs der EIS GmbH war sicherlich nur zufällig parallel und in gleicher Flughöhe zu JUDGE gewählt. Auch dass PTO wieder ordentlich Fluglärm im Nordosten legte, gehört ja mittlerweile schon zum „guten Ton“ in Mecklenburg-Vorpommern.

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8.7.2019: ED-R 401 MVPA NE – SCARE the shit out of citizens. ACES und LIONs können nicht abstürzen.

Am 8.7.2019 kam es, wie jeden Werktag, zu umfangreichen Luftkriegsvorbereitungsflügen durch alle möglichen militärischen Luftfahrzeuge über dem Gebiet von Deutschland. Per MODE S MLAT konnte ein kleiner Teil dieser werktäglich heißlaufenden Kriegsmaschine auch für den 8.7.2019 dokumentiert werden.

Die üblichen militärischen Flugmuster, die bereits vor ein paar Tagen zum schlimmsten Absturzunfall der Bundeswehr in jüngerer Zeit geführt hatten, sind auch für den 8.7.2019 wieder per MODE S MLAT Tracking dokumentiert worden. Kampfjet(s) mit dem Kennzeichen ACES pokerten hier mit der Umwelt und dem Leben der Einwohner und Besucher der nördlichen Sektoren der militärischen Übungszone Mecklenburg-Vorpommern. Glücklicherweise waren auch am 8.7.2019 Asse die besten Karten im Spiel.

Nur wenig später kam der bereits hier thematisierte Vergeltungsflug ( https://edr401mvpa.wordpress.com/2019/07/08/8-5-2019-extrem-laute-und-riskante-militarische-flugmuster-durch-kampfjets-der-bundeswehr-uber-rheinsberg-stechlin-christian-gilde-in-der-maz-dazu-die-region-sudlich-der-muritz-habe-je-2/ ) durch den SCHRECKEN der Lüfte, ausgerechnet über den ehemals ruhigen Natur- und Erholungsregionen Rheinsberg/Stechlin und Müritz in´s Bild. SCARE the shit out of citizens. Vielleicht als Mission im HUD des Piloten eingeblendet??? Es hörte sich auf jeden Fall so an. Komisch, dass man dazu extra aus Süden einfligen muss, um dann schnurstracks zum Heimathorst (haha) zurückzfliegen… Ach, da kommen immer diese Beschwerden von Bürgern her, nicht wahr, FLIZ?

Bereits am Nachmittag hatte SCARE wieder ausgeschlafen – und kam erneut, diesmal aus Nordwesten, nach Mecklenburg-Vorpommern geflogen, um dort militärischen Schrecken zu verbreiten. Sommerurlaub auf deutsch – für ein paar tausend Touristen und ihre Gastgeber.

Gegen Abend fiel dann noch der LÖWE ein, der sich aber nach regelkonformer Flugroute tarnte – und so nicht weiter beobachtet werden konnte.

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Kommentar | Mit Frau von der Leyen direkt in die EU-Exekutive durchmaschieren! Der feuchte Traum der Bundeswehr.

Wie auf dieser, seit 2014 zwangsexklusiv und ohne jegliche Unterstützung durch Umwelt- und Friedensgruppen, Parteien und Organisationen, unter thematischer Vollblockade aller deutschen Massenemedien – besonders auch der vermeintlich linken (taz, JW, ND usw), zur militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE publizierenden Infowebsite, https://edr401.nvpa.wordpress.com , seit Jahren nachzulesen:

„MVPAs sind Teil einer sehr umfassenden Planung zur Neugestaltung des europäischen Luftraums, die unter dem Namen „Single European Sky“ (SES) von der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) – der internationalen Organisation zur zentralen Koordination der Luftverkehrskontrolle – konzeptioniert und 2004 durch die EU-Staaten beschlossen wurde.

(…)

Demgegenüber lassen die Konzepte und die Selbstdarstellung von Eurocontrol zu SES deutlicher erkennen, dass Ausgangs- und Orientierungspunkt bei der Einführung von SES militärische Bedürfnisse bzw. „Erfordernisse“ sind. Gewiss geht es darum, sicherzustellen, dass militärische Flüge quer über Europa sicher erfolgen und die militärischen Erfordernisse den zivilen Luftverkehr so wenig wie möglich einschränken. Nicht in Frage steht jedoch als Ausgangspunkt dieser Überlegungen der prinzipielle Vorrang „militärischer Erfordernisse“, auf die in jedem Fall angemessen durch die Bereitstellung des notwendigen Luftraums reagiert werden muss. Die Kooperation zwischen militärischen und zivilen Luftfahrteinrichtungen besteht im Ergebnis folgerichtig auch lediglich darin, dass das Militär seine Missionen plant, den seiner Ansicht nach notwendigen Luftraum einfordert und die zivilen Luftfahrtbehörden kooperativ, flexibel und auf die Bedürfnisse des Militärs zugeschnitten diesen Luftraum möglichst umgehend zur Verfügung stellen.“

Die EU-Kommission hat bis heute nicht auf Anfragen und Bitten um inhaltliche Stellungnahmen zu ihrer Rolle bei der heimlichen Aktivierung der militärischen Zone ED-R 401 MVPA NE reagiert. Insbesondere sind der EU-Kommission der drastische Abbau von Transparenz, demokratischer Teilhabe und die Beachtung des Umwelt- und Klimaschutzes auffallend erschreckend egal. Die einzig bekannte Reaktion der EU-Kommiossion auf die Einrichtung der ED-R 401 MVPA NE ist ein Schreiben durch einen Sekretär von Herrn Juncker, in dem auf eine EU-Regelung zum Schutz vor Fluglärm verwiesen wird. In dieser Regelung wird allerdings zunächst sämtlicher militärischer Fluglärm von der Regelung ausgeschlossen. Der Hinweis darauf an die EU Kommission resultierte in Nichtbeantwortung. Anschließend verweist die EU-Kommission in dem Schreiben auf die nationalen Institutionen, die für die Implementierung ihres o.g. Konzeptes „Single European Sky“ usw zuständig seien.
Diese Institutionen, besonders das Bundesverteidigungsministerium, antworten aber gar nicht auf Nachfragen von Bürgerinnen und Bürger zur ED-R 401 MVPA NE. Andere Institutionen verweisen einfach auf die EU oder darauf, dass es sich um einen militärischen Vorgang handele. Die EU-Behörde Eurocontrol schwafelte von undefinierten und exklusiven „Need-to-know“-Kreisen und vom „threat-level“ (allgem. Bedrohungslage) – als sie um grundlegende Transparenz gebeten wurde.
Seit Jahren gibt es keine verantwortliche Institution, keine verantwortlichen Personen für die Planung, Aktivierung, ständige Ausweitung und Nutzung der EU-weit einmaligen militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE.

Diese Machenschaften des systematischen Abbaus und der offenen Verhinderung von Transparenz, der ersatzweisen „Beantwortung“ von Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern mittels vorgefertigter und inhaltlich unzusammenhängender oder sogar irreführender und falscher Textbausteine, sind Kennzeichen der Amtsführung von Ursula von der Leyen als Bundesverteidigungsministerin. Statt Kommunikation und Transparenz gab es seit der Aktivierung der Flugzone im Herbst 2013 nur aggressive Arroganz. Beschwerden und Anfragen wurden teilweise durch genau die Flugmuster über den Wohnhäusern der BeschwerdeführerInnen „beantwortet“, über die sich diese beschwert hatten. Mittlerweile macht die Bezeichnung „Vergeltungsflüge“ unter den Opfern der ED-R 401 MVPA NE die Runde: unkontrolliert erscheinende und terrorisierende Tief- und Tiefstflüge werden über den Wohnorten von BeschwerdeführerInnen ausgeführt.

Es gibt keine hier bekannte überlieferte Stellungnahme von Frau von der Leyen zur größten (Re-)Militarisierung des Ostens seit 1990. Vermutlich kann Sie genauso wenig mit dem Verlust anfangen, den die Aktivierung der Zone im Herbst 2013 darstellt, wie all die Militärplaner in ihrem Ministerium, für die Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg allenfalls dünn oder nicht besiedelte „Anschlußgebiete“ sind.

Ursula von der Leyen ist politisch für die ständige – heimliche – Ausweitung der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE, für die darin ausgeführten Übungen von Kampfjets, Luftbetankungsflugzeugen der Bundeswehr, der Royal Air Force und der US Air Force, von Zielflugzeugen und sonstigen kommerziell-militärischen Flügen zuständig. Sie ist für die immer weiter zunehmenden Tiefflugübungen durch Kampfjets zuständig, für die Verlagerung von militärischem Fluglärm in die vormals (vor Herbst 2013) ruhigen Naturlandschaften des Nordostens. Verlagert werden Luftkampfübungen aus den diversen Militärlärmghettos im Westen der Republik. Dabei ist von der Leyen politisch verantwortlich für die Bestrebungen der deutschen Militärgesellschaft, den Gesamtfluglärm im Bundesgebiet möglichst auf das Niveau der schlimmsten Übungszonen (Temporary Reserved Area – TRA) im Westen Deutschlands, die dort seit Jahrzehnten Bestandteil des Alltags sind, anzuheben. Schützenhilfe erhalten sie dabei ausgerechnet von den Grünen, die eine parlamentarische Kampagne zur „gerechten Verteilung“ von militärischem Fluglärm über das gesamte Bundesgebiet forcieren. Dazu sabotieren und diffamieren sie sogar einen eigenen freien Mitarbeiter. Sie betreiben diese Kampagne gegen ihr eigenes Parteiprogramm. Die Kampagne wird durch die Grünen nicht diskutiert, ist aber ihrer ökologischen Grundausrichtung direkt entgegenlaufend. Wenn es um´s Militär geht, knallen die Grünen am lautesten die Hacken zusammen! Sämtlicher ökologischer Ballast geht dann über Bord und die Partei geht auf Tauchfahrt, ist nicht ansprechbar zum Thema, schaltet auf absolute Funkstille. Die Presse berichtet nicht.

Wer Ursula von der Leyen den Weg in die oberste EU-Exekutive öffnet, legt den deutschen Militärs einen roten Teppich direkt bis in´s oberste Machtzentrum der EU aus.

Der programmatische Demokratieabbau, die Transparenzverhinderung, die Mißachtung von Geboten zur Bürgerbeteiligung und die unsägliche Ignoranz und Arroganz der militärischen Kreise in Deutschland und der EU, die Klimawandel und Umweltzerstörung billigend in Kauf nehmen, anheizen und mit Nachdruck betreiben – alle diese Kennzeichen der ED-R 401 MVPA NE werden dann offen zum Wesen der EU erklärt werden. Informationen wie die, die Sie hier noch finden, werden dann durch PolitikerInnen vom Schlage von der Leyen und Seehofer (oder noch schlimmer) kriminalisiert und zensiert werden. Dafür wird die Bundeswehr sorgen, sobald sie im obersten Machtzentrum der EU angekommen ist.

Ursula von der Leyen mag als Person sympathisch und kompetent, europäisch mehrsprachig erscheinen. Sie ist jedoch das trojanische Pferd der (deutschen) Militärs, das für ungehinderten Zugang und die Zementierung von Intransparenz, Demokratidefizit und die Ausschaltung und Kriminalisierung jeglicher informierter Kritik an den Militarisierungsvorhaben genutzt werden wird, die durch die EU-Kommission federführend betrieben werden – z.B. „Single European Sky“ usw. Das zumindest ist die Befürchtung, die sich aus der jahrelangen Beobachtung des Verhaltens von nationalen und EU-Institutionen rings um den Themenkomplex ED-R 40 MVPA NE formulieren lässt.

Frau von der Leyen darf nicht als EU-Kommissarin eingesetzt werden. Notwendig ist die Besetzung des Postens der PräsidentIn durch eine Person, die den Grundwerten der EU verpflichtet ist und als militärferne EU-BürgerIn das zivile und nichtmilitärische Primat der EU stärkt und dieses gegen die Gefahr der militärischen Vereinnahmung wirksam verteidigen kann!

Wie bereits seit 2014, bezüglich des Themenkomplex ED-R 401 MVPA NE, berichten alle deutschen Medien auch hier wieder haarscharf an diesem Detail vorbei.

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1. Juli 2019: Extreme Tiefflüge durch Bundeswehr-Tornados über Rheinsberg, Ostprignitz-Ruppin | Bundeswe hr verursacht Hörschäden bei Opfern von Tiefflügen über Ortschaften

Am 1. Juli 2019 erfolgten gegen 11:50 Uhr MESZ extreme Tiefflüge durch Bundeswehrkampfjets über Ortsinnenbereiche verschiedener Ortschaften im Nordosten Deutschlands. Nur wenige Tage nach den katatstrophalen Abstürzen der Eurofighter in Nossentin flogen Tornados der Bundeswehr in nur wenigen hundert Metern Höhe und in hoher Geschwindigkeit über Dörfer und Städte. Eine Videoaufnahme einer/s LeserIn/s zeigt den vierten und fünften Tiefflug. Vorhergehend waren 3 ähnliche Tiefflüge, wie die gezeigten. Die oder der LeserIn erlitt bei dem Überflug Hörschäden durch die hohe Lautstärke der 5 Kampfjets. Das Video kann unter folgendem Link heruntergeladen oder im Browser angesehen werden (nicht alle Browser unterstützen MPEG4 playback).

https://ia601401.us.archive.org/25/items/kampfjetscarerheinsbergzechlinstechlinruppin20190708101141/Tornado_Tiefflug_4_5_Rheinsberg_OPR_2019-07-01-11-50.mp4

Es gibt außerem eine Audioaufnahme des gleichen Vorfalls, auf der auch der dritte Tiefflug zu hören ist:

https://archive.org/download/kampfjetscarerheinsbergzechlinstechlinruppin20190708101141/Tornado-Tiefflug-3-4-5-2019-07-01-1144-und-1150-uhr.mp3

Alternativ können Sie sich die Audioaufnahmen im Player auf der Website unter folgenden Link im Browser anhören oder eine mp3-Version herunterladen:

https://archive.org/details/kampfjetscarerheinsbergzechlinstechlinruppin20190708101141

Parlamentarische Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE zur Turbo(re)militarisierung Ostdeutschlands und zu weiteren Details der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE

Teilnehmer der Mailingliste, die zu dieser Informationswebsite existiert und die für alle offen ist (siehe Hauptmenü), wiesen darauf hin, dass die LINKE im Bundestag eine parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung, auch zur ED-R 401 MVPA NE, eingebracht hat, in der die generelle Turbo(re)militarisierung des Ostens thematisiert und Details dazu erfragt werden.

Insbesondere im Einleitungstext findet sich eine interessante Fragestellung, die die Widersprüchlichkeit der Auskünfte der Bundesregierung und der Bundeswehr zum militärischen Flugebtrieb über den Köpfen hunderttausender EU-BürgerInnen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg augenscheinlich werden lässt. So gibt es ein „Tiefflugkontingent“, aber keine Statistik, die Auskunft darüber geben könnte, wie viele Tieffluge tatsächlich stattgefunden haben.

Die militärische Superzone ED-R 401 MVPA NE kommt in der Anfrage zwar leider nur am Rande vor – und lt. Informationen von Mitgliederung unserer Mailingliste sollte bereits im Dezember 2018 eine umfangreiche Anfrage zur ED-R 401 MVPA NE gestellt werden, auf jeden Fall aber noch deutlich vor den Landtagswahlen -, die Flugzone ED-R 401 MVPA NE wird nun aber endlich im Kontext der weiteren Militarisierung des Ostens dargestellt. Damit ist klar, dass es sich bei der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE um ein überregionales Problem der allgemeinen Militarisierung des europäischen Luftraums handelt. Auch die Verletzung des 2+4 Vertrages, die von Vorläufern dieser Website und dieser Website bereits in den Jahren 2013/14 vermutet wurde, ist nun endlich Gegenstand der Anfrage.
Hoffentlich kann die Linksfraktion die Überwindung der Regionalisierung des Themas beibehalten und die irreführende Einschränkung der Thematisierung auf Tiefflüge beenden helfen, welche immer wieder und seit Jahrzehnten gängiges Ritual bei der Auseindanersetzung um militärischen Flugbetrieb über dem Bundesgebiet ist.

Wir veröffentlichen den Text der Anfrage hier als Faksimile im Wortlaut (siehe anhängende JPEG Dateien), wie er am 9.7.2019 auf der Website des Bundestages unter https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/113/1911336.pdf bestand. Diese Veröffentlichung erfolgt, um die mögliche Zensur oder Abschwächung der Anfrage durch Bundesbehörden oder andere Akteure bereits im Vorfeld zu erschweren. Achtung: Möglicherweise ist der hier veröffentlichte Stand nicht der aktuelle! Bitte fragen Sie bei der LINKEN an, sollten sie die Anfrage mit Sicherheit im aktuell gültigen Zustand einsehen wollen.

Bitte verbreiten Sie diese Anfrage weiter und verfolgen Sie die Antworten der Bundesregierung darauf.

Hinweis: die auf dieser Website angezeigte Werbung ist durch uns nicht zu beeinflussen. Wir nutzen aufgrund fehlender Unterstützung durch Friedens- und Umweltgruppen, Parteien oder Vereine und Stiftungen, einen kostenlosen WordPress-Account, auf dem wir ehrenamtlich und öffentlich Informationen zum Themenkomplex ED-R 401 MVPA NE sammeln. Es handelt sich um die einzig öffentlich zugängliche Kontextinformation zur militärischen Luftkriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE über den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. WordPress.com blendet leider in kostenlosen Accounts Zwangswerbung ohne Bezug zum Inhalt der Website ein. Wir distanzieren uns von der hier eingeblendeten Werbung und rufen unsere LeserInnen dazu auf, uns mit einem kostenpflichtigen WordPress-Account zu unterstützen. Dieser wäre werbefrei und besser gegen Zensurmaßnahmen geschützt, Artikel könnten einfacher durch Video und Audio ergänzt werden.

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