Protest gegen militärisches Überfliegen im Tiefflug, Insel Rügen, Biosphärenreservat Südostrügen

(…)

Urlaubsorte bzw. darin befindliche Reservate, nicht nur die von der UNO oder UNESCO proklamierten, sind allumfassender Umwelt- und Lebensraum, also Schutzgut. Das betrifft auch den Schutz vor der militärischen Verlärmung sowie Durchführung manöverhafter Militärübungen am Himmel darüber.

Ich protestiere deshalb hiermit gegen ein lautstarkes militärisches Überfliegen, Tiefflug, massive Lärmstörung von Mensch, Natur und Tieren über dem Biosphärenreservat Südost-Rügen (Mönchgut), stattgefunden am

18.09.2017, 11:28 h.

Ich erwarte eine Stellungnahme des dafür verantwortlichen Verteigungsministeriums der Bundesrepublik Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen

(…)

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31.8.2017_ militärischer Fluglärm über Rügen, Hiddensee, Zingst/Darß, Stralsund, Barth, Rostock, Region Müritz / Plau am See, Mecklenburg-Vorpommern, Nordbrandenburg

31-08-2017-15-12-38-Kampfjets-Hiddensee-Ruegen-Mueritz31-08-2017-10-27-13-Bundeswehr-Kampfjet-Laerm-Mecklenburg-Brandenburg

24.8.2017: Routinemäßige militärische Verlärmung des Malchiner Sees, aktive und wissentliche Gefährdung der Adlerpopulationen (und anderer geschützter Arten) in den Naturlandschaften Nordostdeutschlands durch die Bundeswehr, mit dem Wissen der Naturschutzverbände?

Auch für den 24.8.2017 sparen wir uns die Bilder vom Misthaufenfahren, möchten aber wieder eine Einsendung aus der Region Malchin in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichen. Dort scheint neuerdings auch der (militärische) Teufel los zu sein. Im Kerngebiet der geschützen See- und Fischadler brettert die Bundeswehr täglich in allen sensitiven Flughöhen dieser (und anderer !) geschützten Arten herum.

Obendrein tut sie so, als sei Mecklenburg-Vorpommern die gerenderte Landschaftsansicht eines Computerspiels. Auch Frau von der Leyen und Ihre verbandelten Parteigenossen und Militärs scheinen nicht die geringste Ahnung zu haben, was sie da jeden Tag weiter zerstören – mit stundenlangen, immer wiederkehrenden Luftkampfübungen, die es bis zum Herbst 2013 hier gar nicht gab – und seitdem einfach ohne Information und ohne Bürgeranhörung in praktisch wöchentlicher Dosiserhöhrung in die Landschaft gekippt werden. Dutzende Kampfjets, stundenlang, mehrfach am Tag – über dem Müritz Nationalpark, den Brutgebieten gefährdeter Arten, über Hiddensee und Rügen, über Stechlin-Ruppin, den Feldberger Seen usw?! Wo sind die Naturschautzverbände?! Warum hören wir nichts von denen, die doch wenigstens eine Position zur Aufhebung sämtlicher Kernschutzziele aller geschützten Naturlandschaften in der ED-R 401 MVPA NE erübrigen können sollten. Bei der Grünen Partei und ihren verpennten ex-friedensbewegten Altbarden von Bündnis90 wissen wir ja bereits, dass Sie den Kampfjetlärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg aktiv unterstützen (weil sie ihn nicht selber ertragen müssen). Von CDU, FDP, Freien Wählern (in Brandenburg regional stark), SPD usw. ist bekannt, dass sie das Thema abwürgen, verdrehen und ignorieren, inkompetent agieren, Un- (CDU) oder Halb-(SPD)Wahrheiten verbreiten – oder dumpf und stumpf Anfragen ignorieren (Freie Wähler). Aber die Naturschutzverbände? Wissen wir, ob sie sich für die geschützten Landschaften im Nordosten interessieren, sich für deren Schutz einsetzen? Oder gibt es auch hier wieder geschützte Landschaften (West) und geschützte Landschaften (Ost) – wie bei Bündnis90/Grüne?

Einwohner Region Malchin:

(…) Auch die Frequenz und Aggressivität der Übung ist ja drastisch ausgeufert. Seit einer Stunde hier dröhnende Übungen, gestern mit Tiefflügen über dem Malchiner See, einem der wichtigsten Nahrungsgewässer für See- und Fischadler. (…)

Haben Sie ähnliche Beobachtungen gemacht? Schreiben Sie uns! Politiker, Beschwerdestellen der Bundeswehr und die Presse werden Ihnen weder helfen, noch Sie wirklich anhören. Wir veröffentlichen Ihre Beschwerde! Schicken Sie uns Ihre Erlebnisse aus der „militärischen Kernzone“ Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg! Schreiben Sie an: edr401mvpa@posteo.eu  oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

10.8.2017: Beitrag aus Röbel an der Müritz

Röbel/Müritz, „militärische Kernzone“ (Bundeswehrsprech), routinemäßige Luftkampfübungen durch bis zu dutzende Kampfjets, täglich. Ein Einwohner berichtet:10-08-2017-10-05-03-Kampfjet-Eurofighter-Tornado-GFD-CanadAF-Terror-Ruegen-Hiddensee.jpg

(…) sie fliegen auch heute … pünktlich seit 10 Uhr und den dritten Tag in Folge. Keine Kondensstreifen, sondern nur das permanente Grollen und Fauchen der Triebwerke. (…)

23.8.2017_ militärischer Fluglärm in der gesamten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE über der Mecklenburger Seenplatte, Rügen, Hiddensee, Müritz und dem nördlichen Brandenburg (Wittstock, Rheinsberg, Zechlin, Stechlin-Ruppin, Feldberger Seen)

Heute mal ohne Bebilderung, ein Beitrag aus Röbel an der Müritz (bis zum Herbst 2013 relativ ruhig, seitdem ständige Erhöhung der täglichen Militärdosis, bis zum jetzigen täglich mehrfach auftretenden militärischen Fluglärm und dessen Abgas- und Schadstofffracht) und einer aus der Region Malchin/Teterow :

(…) An diesem Tag (23.8.2017 – Anm. Redaktion)  hatten wir ab etwa 15 Uhr das permanente Donnern der Jagdflieger in großer Höhe, aber ohne Kondenstreifen.

Um ca. 15:50 dann ein EXTREM tiefer (200m?) Überflug eines Jägers von Nord nach Süd etwas östlich von Röbel. Er ist aufsteigend in Richtung Osten abgedreht. (…)

Malchin / Teterow:

 (…) auch hier heute Morgen mit terroristischen Zügen, Luftkämpfe mit Tiefflügen, (…)

Stechlin-Ruppin:

Die üblichen Kampfjetorgien donnern im Himmel über Stechlin-Ruppin. Entweder direkt über der Region oder aus dem Himmel über der Müritz, Wittstock/Dosse, den Feldberger Seen.

22.8.2017 – militärischer Fluglärm über Hiddensee, Rügen, Darß/Zingst, Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Stechlin-Ruppin | Gefährdung der einzigartigen Greifvogelbestände Deutschlands durch die ED-R 401 MVPA NE | Canadian Airforce abuses ED-R 401 MVPA NE again

Skyhawk military aircraft of the Canadian Airforce took part in aerial military noise pollution of the entire flight zone ED-R 401 MVPA NE today. The Canadian Skyhawk raised a flag for being two of the – routinely – lowest flying aircraft above Hiddensee in particular.

Tiefflüge und genereller militärischer Fluglärm verseuchten auch heute wieder die gesamte im Herbst 2013 heimlich aktivierte militärische Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE. Dabei kam es im Raum Stechlin-Ruppin zu Tiefflügen und lauten Überflügen in niedriger Höhe durch Kampfjets, die auf dem virtuellen Radar nicht sichtbar waren (wohl wegen abgeschalteter Transponder). Auch aus der Gegend um Malchin wurden sehr laute militärische Luftkampfmanöver gemeldet. Konkret wurde „Lärmsauce“ gemeldet – was ja ein anschaulicher Begriff für die Lärm- und Abgasattacken ist, die sich da im heute grau-feuchten Himmel austobten. Aus der Region Rügen erhalten wir wieder katastrophale Bilder des virtuellen Radars. Übungen, die anderswo in Europa als vorangekündigte Luftkampfmanöver gelten würden, werden über Hiddensee und Rügen praktisch täglich ausgekippt. Besonders hervorgetan haben sich heute die kanadischen Skyhawk – besonders laute Kampfjets, die besonders tief über Hiddensee, Stralsund, Rügen und Mecklenburg Vorpommern, bis hinunter nach Wittstock/Dosse flogen. Routinemäßig unterschritten sie (aber auch die Eurofighter der Bundeswehr und vor allem die Zielflugzeuge der GFD) die angeblich gültige Mindestflughöhe der ED-R 401 MVPA NE von 3000m. Der großteil der Flüge fand auch heute wieder im – selbst durch die Bundeswehr so bezeichneten – besonders lärmintensiven Höhenband bis 5000m Flughöhe.

Gefährdung einmaliger Greifvogelbestände durch die ED-R 401 MVPA NE

Mehrer Leser dieser Website haben in den vergangenen Monaten Bedenken wegen der Gefährdung der einzigartigen Greifvogelbestände angemeldet, die besonders durch die Flüge um die 3000m Grenze und darunter, akut gefährdet sein könnten. Wie sich heute herausstellt, liegen die Brutplätze der meisten Schreiadler in der „militärischen Kernzone“ der ED-R 401 MVPA NE – und damit in den täglichen Hotspots des Kampfjetgedonners.

Birdstrikes with military aircraft and flight altitudes of raptors in Germany
Flughöhen, in denen Kollisionen zwischen militärischen Flugzeugen und Greifvögeln besonders häufig festgestellt wurden, verteilt auf Monate. Besonders im Frühling, Sommer und Herbst fliegen Schrei- und Seeadler bis in Höhen über 3000m. Die enzigartigen Bestände dieser Greifvogelarten im Nordosten Deutschlands sind damit in der ED-R 401 MVPA NE täglich akut durch Kampfjets der Bundeswehr und die Zieflugzeuge der GFD gefährdet. Es besteht die Möglichkeit, dass sie auch durch den täglichen und ständig zunehmenden und wiederkehrenden Militärlärm aus ihren Lebensräumen im Nordosten Deutschlands vertrieben werden. Quelle: Birdstrikes with military aircraft and flight altitudes of raptors in Germany By Ekkehard Küsters‘ and Wolfgang Scheller2

Der Großteil der 100 in Deutschland lebenden Adler ist in Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der ED-R 401 MVPA NE beheimatet. Der Rest in Brandenburg. Auch dort: täglicher militärischer Fluglärm in der ED-R 401 MVPA NE. Haben Sie weitere Informationen dazu? Schreiben Sie uns! Schicken Sie eine mail an: edr401mvpa@posteo.eu oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Oder vervollständigen Sie diesen Artikel selber: schreiben Sie einen Kommentar (unter dem Text).

22-08-2017-08-49-28-Eurofighter-Laerm-Mecklenburg-Brandenburg-ED-R-401-MVPA

22-08-2017-09-47-48-Kampfjet-Laerm-Rheinsberg-Zechlin-ED-R-401-MVPA

22-08-2017-09-48-38-Eurofighter-Neuruppin-Kampfjet-Laerm-ED-r-401-MVPA

22-08-2017-09-50-33-Kampfjet-Rügen-greifswald-Laerm-ED-R-401-MVPA

22-08-2017-10-19-50-skyhawk-ed-r-401-mvpa-kampfjet-brandenburg-mecklenburg-hiddensee-laerm

22-08-2017-10-27-15-Kriegsflugzeug-Mecklenburg-Brandenburgg-ED-R-401-MVPA-Laerm

ungeFILTERtes: wenn sich der RICHTER zum Henker ernennt, 21.8.2017, zum Zweiten: 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr – militärischer Fluglärm über der Mecklenburger Seenplatte und dem nördlichen Brandenburg

Zur Siesta-Zeit gibt´s die zweite militärische Lärmrunde auf die Ohren – und eine Ladung Absgasschwaden über die merkwürdigen Luftkurorte in der militärischen Kernzone gratis dazu.
Am besten lässt sich sowas bei den Leuten in Mecklenburg-Vorpommern abziehen (Dummie-Bonus: Bündnis90/Grüne MV). Auch die Dummies in Brandenburg lassen gut alles mit sich machen (Dummie-Bonus hier: auch wieder B90/Grüne OPR – D´oh!). Also: weiter an der Militarisierungsschraube gedreht: 5 auf dem virteullen Radar sichtbare (also wahrscheinlich in Wahrheit so um die 7 bis gefühlte 50) Kampfjets oder sonstige militärische Flugzeuge bretterten in einer zweiten militärischen Lärmwelle über Mecklenburg-Vorpommern, über die Seen und Wälder der Mecklenburger Seenplatte und verlärmten auch die Region Stechlin-Ruppin, samt Ex-Bombodrom und den anliegenden Ex-Widerstandsnestern, allesamt bereits heute früh „OPFA“ (Vorschlag an die Bundeswehr für griffige Abkürzung für die kombinierten Bundesländer Militärisch-Vorpommern und Militärisch-Kernzoniges-Brandenburg samt ihrer einwohnenden Subjekte!) der ersten militärischen Lärmattacke (Wattn?!: guckstu). Dabei musste der Frieden erneut auch durchaus bis auf 300m hinab gesichert werden (Guckstu bspw. bei 15:12 Uhr im gif nach, Du Opfa) . Was, Du beschwerst Dich!? Du Russischer Agent! Das Vaterland, Mann! Vergiss das nicht. Geh doch nach Dein Moskau, wenn´s Di´r hie´r nich´t pass´t. Vapiss Dir. Ähem, ok, ich schweife ab.

Also: die lieben Kleinen – TORO1, TORO2, TORO3 (eines der unklarsten Kennzeichen der Kriegsflugzeuge der eisernen Luftwaffe – wir übersetzen mal frei nach „Bulle“ -> aus dem Spanischen [wobei es durchaus auch Kriegsflugzeuge in Militärisch-Vorpommern gibt, die den Namen BULL ganz offen beim Rumtoben im Vorpommerschen Luftsandkasten tragen…]), die stahlharten Richter (und Henker, in Personalunion) JUDGE1 und JUDGE2 sowie ein gewisser FILTER säuselten nur wenig lauter als hochmoderne leise Businessjets (Wir schreiben das, um die Ostseezeitung zu umgarnen – vielleicht gibt´s da ja noch Journalisten!) im stählern fluffigen deutschen Himmel dahin. Engeln gleich zogen die Schutzpatronen im Himmel wilde Kreise im stürmischen Tiefausläufer, der auch heute wieder aus dem Ausland bis in den deutschen Nordosten vordringen konnte! Mit viel Krach und Dreck konnte der Feind erneut besiegt, der Frieden gesichert werden – auch, wenn dazu die letzten ruhigen Naturräume Deutschlands dran glauben mussten. Und nur so um die 750.000 Einwohner. Was soll´s. Wen interessiert das eigentlich?* Aber irgendwer wird schon einen guten Profit gemacht haben.

Lärmkasper: TORO1, TORO2, TORO3, JUDGE1, JUDGE2, FILTER sowie unbekannt

*Bitte einen Kommentar hinterlassen!

Bundeswehr-Horror-Show, Season 4, Episode 210817, Teil 2:

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