21. Juni 2017: zum Sommerabendbadespaß gibt´s Kampfjet!

Auch am 21. Juni 2017 wurde die Militarisierung des Alltags der in der diktatorisch eingerichteten Flugzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg lebenden Bevölkerung und ihrer Gäste mit Nachdruck durch die Bundeswehr vorangetrieben: Morgens und Vormittags konnten eine unbekannte Anzahl von Kampfjets gehört werden, die im Raum Wittstock/Kyritz/Rheinsberg/Zechlin/Zempow/Luhme/Müritz Runde um Runde drehten, während sie auf dem virtuellen Radar unsichtbar blieben. Sichtbar waren hingegen die Kampfjets, die den restlichen Teil der o.g. Sonderflugzone in eine Kampfjettrainingshölle verwandelten.

Noch am Abend, gegen 19.30 Uhr konnte dumpfes Kampfjetgrollen nordwestlich des Wummsees, in der Nähe von Luhme und Zempow, gehört werden. Der Badespaß an den Seen der Mecklenburger Seenplatte fiel deshalb wohl nur für die Militärexperten unter den Badegästen und Ruhesuchenden spaßig aus… Waren Sie keiner von denen? Dann veröffentlichen Sie hier Ihre Beobachtungen, protokollieren Sie zusammen mit vielen anderen Einwohnern und Besuchern Meckllenburg-Vorpommerns und Brandenburgs die Militarisierung der beiden Bundesländer durch die Bundeswehr Eurofighter- und Tornado-Geschwader.

25.4.2017 – ED-R 401 MVPA NE: Full Throttle – die Bundeswehr verliert jede Zurückhaltung und eskaliert die Militarisierung Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs erneut (7 Lärmwellen)

Die Website adsbexchange.com, auf deren Daten die hiesigen Protokolle oft basieren, ist seit ca. einer Woche von Ausfällen geplagt. Außerdem ist anzunehmen, dass die Bundeswehr die Detektion der Kampfjets den Bürgern erschweren will. Deshalb sind die Flugmuster momentan kaum noch aussagekräftig, die wir hier im Nordosten sammeln können. Wir vermuten, dass die Erfassung aktiv gestört wird. Dennoch können wir einzelne Momentaufnahmen der einzelnen militärischen Lärmwellen erfassen und protokollieren. Aufgrund früherer Beobachtungen ist davon auszugehen, dass sich immer mehr Kampfflugzeuge im Gebiet aufhalten, als auf dem virtuellen Radar sichtbar sind. Diese verweilen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch viel länger im Gebiet, als sie hier sichtbar sind.

Deshalb sind Ihre Beobachtungen wichtig: Schicken Sie uns Ihre Beobachtungen dieser Luftkampfübungen zu, wir veröffentlichen diese!

24.5.2017, 1. militärische Lärmwelle, ca. 9 Uhr bis unbekannt: 3 Kampfjets, vermutlich Eurofighter, Schwerpunkt Rügen / Ostseeinseln und -ferienorte. ICAO Nummern: 30E9070, 3E9FE0, 3F4041, Kennzeichen: SNIPR 11, 12 und 13

24.5.2017, first military air noise raid, commencing at 9.00 CEST, 3 fighter jets, probably Typhoon type, Noise footprint: entire eastern Baltic Sea area, probably heading for the island of Rügen and Hiddensee, ICAO numbers: 30E9070, 3E9FE0, 3F4041, ID: SNIPR 11, 12 und 13

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24.5.2017, 2. militärische Lärmwelle, detektiert ca. 10 Uhr bis 10.40 Uhr, Dauer vermutlich 10 bis 11 Uhr, detektiert: 1 Kampfjet, vermutlich mehrere Kampfjets in Formation, Signal stark gestört, Lärmschwerpunkt: Pritzwalk, Wittstock/Dosse, Plau am See, krakow am See, Müritz Region, routinemäßig unterhalb der unteren Flughöhenbegrenzung (3000m) der ED-R 401 MVPA NE unterwegs, ICAO numbers: 3F63FF, Kennzeichen: JUDGE

24.5.2017, second military air noise raid, detected at around 10 CEST, with a last signal at around 10.40 CEST, 1 fighter jet detected, probably Typhoon type, probably further jets in the vicinity (abstracted from earlier observations), noise footprint covering Pritzwalk, Wittstock/Dossse, south western Mecklenburg Lakes region, ICAO number: 3F63DD, ID: JUDGE

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24.5.2017, 3. militärische Lärmwelle, detektiert ca. 9.40 bis 10.05 Uhr, 1 Kampfjet, vermutlich Eurofighter, Lärmschwerpunkt Güstrow, Teterow, Malchin, Krakow am See, ICAO Nummer 3F7057, Kennzeichen: SCARE

24.5.2017, third military air noise raid, detected at 9.40 to 10.05 CEST, 1 fighter jet, probably Typhoon type, noise fottprint Güstrow, teterow, Malchin, Krakow am See, that is northern Mecklenburg Lakes region, ICAO number 3F7057, ID: SCARE

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24.5.2017, 4. militärische Lärmwelle, detektiert um ca. 14 Uhr bis 14.20 Uhr, 2 Kampfjets, wahrscheinlich Eurofighter, wahrscheinlich weitere Kampfjets in Formation, Lärmschwerpunkt waren die nordwestlichen Sektoren der militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE, ICAO Nummern 3FB0A8, 3F4A9D, Kennzeichen ACES 1 und 2

24.5.2017, fourth military air noise raid, detected at 14.00 to 14.20 Uhr, 2 fighter jets, probably Typhoon type, noise fottprint upper part of Mecklenburg state / Baltic Sea region, ICAO number 3FB0A8, 3F3A9D, IDs: ACES 1 and 2

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24.5.2017, 5. militärische Lärmwelle, detektiert zwischen 15.50 Uhr und 16.20 Uhr, drastische Tiefflüge im Gebiet der Rheinsberg Seen und der südlichen Mecklenburger Seenplatte, über dem Naturpark Stechlin-Ruppin, 2 Kampfjets detektiert, wahrscheinlich weitere Tiefflieger zeitgleich in der Region, Lärmschwerpunkt Rheinsberg, Zechlin, Wesenberg, FÜrstenberg/Havel, Mirow, Feriengebiete und Seenlandschaft, routinemäßig in nur durchschnittlich 1000m Flughöhe unterwegs, ICAO Nummern: 3EA720, 3F7287, Kennzeichen: RAPTOR 2 und 2

24.5.2017, fifth military air noise raid, detected 15.50 to 16.20 CEST, drastic low level flights above the popular holiday destination of the Rheinsberg and Zechlin Lakes area, with a noise footprint of Rheinsberg, Zechlin, Zempow, Mirow, Fürstenberg/Havel, Wesenberg, ICAO numbers: 3EA720, 3F7287, IDs: RAPTOR 2 and 2

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24.5.2017, sixth military air noise raid, detected 17.50 CEST, with SCARE (ICAO 3F705F) flying into the central Mecklenburg Lakes region, a popular holiday destination and home to oustanding natural habitat areas, signal lost, duration unknown

24.5.2017, 6. militärische Lärmwelle, detektiert gegen 17.50 Uhr über dem westlichen Rand der zentralen Mecklenburger Seenplatte, SCARE Eurofighter, ICAO Nummer 3F705F.

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24.5.2017, 7. militärische Lärmwelle, detektiert gegen 18.30 Uhr bis 18.50 Uhr, 1 Kampfjet, vermutlich weitere in Formation, Lärmschwerpunkt Marlow, Triebsees, Teterow, Krakow am See, Gnoien, ICAO Nummer: 3EB86E, Kennzeichen: COLT2

24.5.2017, seventh military air noise raid, detected from 18.30 to 18.50, affecting north western sectors of secretly activated military air training zone ED-R 401 MVPA NE above large parts of the Mecklenburg Lakes region and northern Brandenburg state in north east Germany, 1 fighter jet, probably with more in formation, ICAO number: 3EB86E, ID: COLT2

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28.3.2017 – Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg | 28th March 2017 – repeated military flight noise above north east Germany

Jagdszenen vom 28.3.2017 aus Militärisch-Vorpommern und Militärisch-Brandenburg, Folge der heimlichen Einrichtung des täglichen militärischen Regelflugbetriebes (im Klartext: Militarisierung zum Zwecke der Kriegsvorbereitung) über halb Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg im Herbst 2013. Seitdem besteht in der ED-R 401 MVPA NE eine beständige Dosiserhöhung der Militarisierung mittels Kampfjetfluglärm in allen Flughöhen, vorwiegend aber unterhalb der für diese Zone geltenden Mindestflughöhe von 3000m. Tief- und Tiefstflüge sind in allen Sektoren der Zone integraler Bestandteil der täglichen Luftkampfmanöver , wenn auch durch Bundeswehr & co routinemäßig geleugnet, verharmlost und “vereinzelfallt”. Die Steigerung des militärischen Fluglärms seit 2013 ist hingegen ein Fakt, der sich sogar aus den unvollständigen Statistiken der Bundeswehr ergibt (vgl. Antworten auf parlamentarische Anfragen von B90/Grüne, Linke). Wenn nun nur die östlichen Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE (z.B. Feldberger Seenlandschaft, Rheinsberg, Zechlin, Teile des UNESCO – Gebietes Serrahn/Müritz, Rügen, Hiddensee), die bis zum Herbst 2013 gar nicht routinemäßig von militärischem Fluglärm betroffen waren, herangezogen würden (was absichtlich durch die Bundeswehr, Journalisten und Politiker verhindert und nicht kommentiert wird), würde sich eine Steigerung von 100% ergeben.

Die Zone ist europa- und weltweit einmalig (vgl Deutsche Flugsicherung (DFS) / Eurocontrol), bezüglich der “Flexibisierung”, also der Vermischung von zivilem und militärischem Flugverkehr: Ziviler Flugverkehr summiert sich zum militärischen Fluglärm in der Zone hinzu, wenn gleichzeitig militärische Flugübungen laufen. Zivile Linienmaschinen durchfliegen immer öfter aktive Luftkampfübungszonen. Als dritte “Lärmsäule” scheinen regelmäßige Testflüge von Airbus Industries in dieser Zone etabliert zu werden: In allen Flughöhen ziehen A380, A600M und ähnlich große Vögel bis zu stundenlange Testkurven innerhab der Zone und gehen dabei offenbar auch auf unter 2000m Flughöhe, was am Boden einen zusätzlich hohen Lärmpegel erzeugt.

Gleichzeitig wurden auch noch die letzten rudimentären Reste von Transparenz klammheimlich abgeschafft, wie sie noch für sog. TRA (Temporary Reserved Airspace) Flugzonen gelten: die Belegungsplanung des Airspace Use Plan ist für TRA-Zonen für 3 Tage im Voraus online im Web AUP für jeden Bürger einsehbar. Für die ED-R 401 MVPA NE gibt es das nicht mehr. Bürger werden von der Bundeswehr im Web AUP dümmlich auf geschlossene Systeme der DFS/Eurocontrol (Stanly Acos) verwiesen und es wird so getan, als ob Bürger hier vergleichbaren Einblick hätten. Stanly Acos ist das nichtöffentliche Planungstool der Deutschen Flugsicherung. Gleichzeitig wird seit Jahren behauptet, man könne “leider noch nicht” die Belegungsplanungen analog zum Web AUP veröffentlichen, da man ja selber nicht wisse, wann wo welche Flugübungen stattfinden würden – weil der Luftraum ja von der DFS kurzfristig freigegeben werde. So werden die Bürger für dumm verkauft: Denn die täglich gleichen Grundflugübungen zu den täglich gleichen Zeiten, in den täglich gleichen Fluglärmschwerpunkten im Gebiet Müritz UNESCO Nationalpark / Rheinsberg / Zechlin / Feldberger Seenlandschaft / Stralsund / Zingst /Darss, immer öfter auch Hiddensee und Rügen, sind natürlich lange im Voraus geplant. Und die DFS weist nicht zu, sondern die Bundeswehr “bucht”. Es ist also eigentlich ein Selbstbedienungsladen der Bundeswehr. Natürlich ist es bequem, dem Bürger vorzugaukeln, die Deutsche Flugsicherung würde entscheiden, wann die Bundeswehr buchen dürfe.

Web AUP Germany

Web AUP: Während die Bevölkerung unter TRA-Zonen noch die Belegungsplanungen für diese einsehen kann, wird das den von der ED-R 401 MVPA NE Betroffenen kommentarlos verweigert. Das nutzt eine BI gegen Fluglärm im Südwesten dazu, mit viel Getöse zu behaupten, die dortige TRA sei immer am höchsten beplant – während sie die nicht einsehbare MVPA Zone dabei wissentlich ignoriert.

Und so vergleichen Bündnis90/Grüne, eine BI und die Medien wissentlich oder in selbstbewußter Inkompetenz Äpfel und Birnen, indem sie die Verlagerung des militärischen Fluglärms aus dem Südwesten in die ED-R 401 MVPA NE fordern. Eine Zone, die erst im Herbst 2013 heimlich, ohne Information der Landesregierungen und der betroffenen Bevölkerung, in den militärischen Regelflugbetrieb überführt wurde. Es handelt sich um die größte und obskurste Militärzone Deutschlands. Seit Herbst 2013 wird die Eurofighter-Ausbildung über dicht besiedeltem Gebiet etabliert. Auch ausländische Eurofighter-Piloten (z.B. Österreich, vgl. Focus) werden routinemäßig hier ausgebildet. Das thematisieren die o.g. natürlich nicht. Die Ausbildungsflugmuster sind von extremer Natur: Beschleunigungs-, Kurven-, Sink-, Steig-, Tief- und Abfangflugmuster gehen ineinander über. Der resultierende Lärm ist enorm und verseucht die gesamte Region zwischen Berlin und Ostsee (inklusive Ostseeregionen) flächig und nachhaltig, täglich, in bis zu vier Lärmwellen. Die o.g. kehren diese Fakten und diese extreme Entwicklung unter den Teppich.

Die zunehmenden militärischen Flüge sind also auch die Folge von Forderungen von Bündnis90/Grüne, Linke Saarland (Heimatland von Oskar Lafontaine…, vgl. Zeitungsartikel Saarbrücker Zeitung) , der sog. BI gegen Fluglärm, Umweltverschmutzung usw u.a. nach der Verlagerung des Fluglärms aus der militärischen Fluglärmzone TRA Lauter nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Oft wird dann von einer “gerechteren Verteilung des militärischen Fluglärms auf das gesamte Bundesgebiet” geredet, von der Verlagerung des Fluglärms in andere Übungszonen. Gerne wird dazu explizit die ED-R 401 MVPA NE mit üblichen und seit Jahrzehnten bestehenden TRA verglichen. Die ED-R 401 MVPA NE wird dann bagatellisiert. Dieses Vorgehen redet der Zementierung von Willkürzonen, wie der ED-R 401 MVPA NE, und der umfassenden flächigen Militarisierung das Wort. Im Südwesten der Republik werden Artikel lanciert, die die Militärzone ED-R 401 MVPA NE als eine irrelevante Zone, quasi am Rande des Universums, darstellen, über “spärlich besiedeltem” Gebiet, “in Brandenburg”.  An anderer Stelle wird Mecklenburg-Vorpommern in einem Satz mit der Nordsee genannt, wenn es um die Verlagerung des NATO-Flugmanöverbetriebs in der TRA Lauter über unbewohntes Gebiet geht.  Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die ED-R 401 MVPA NE sei extra zu diesem Zweck eingerichtet worden.

Dabei verstieße die Verlagerung des routinemäßigen militärischen Gedröhnes der NATO Streitkräfte in die ED-R 401 MVPA NE oder die TRA Sachsen gegen den Geist des 2+4 Vertrages (Artikel 5, Absatz 3). Sind die Journalisten, die solche Artikel schreiben also zu jung, zu ahnungslos, zu desinteressiert – oder zu prekär beschäftigt?

Die Grünen betreiben nicht nur die Militarisierung Ostdeutschlands, sondern auch das Geschäft der Spaltung der Gesellschaft. Betroffene Nordost gegen Betroffene Südwest. Und den ökologischen Aspekt blenden ausgerechnet die Grünen gleich komplett aus, wo doch in der Grünen Partei nicht erst neuerdings das militärische Primat das ursprünglich ökologische schlägt: der Ausstoß an Abgasen, die diese ständig ansteigende Flächemilitarisierung nach sich zieht: die direkte Belastung der betroffenen Bevölkerung mit Kerosinabgasen, mit abgelassenem Treibstoff, mit Radarhotspots durch Kampfjets und Radarüberwachungsanlagen, mit Lärm und Terror (tägliche mehrfache Wiederholung und Tiefflüge, routinemäßige Unterschreitung der – sowieso schon zu niedrigen – Mindestflughöhe von 3000m). Auch das Unfallrisiko scheint die Grünen im Falle Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns nicht zu jucken. Und: Friedenspolitik – da war doch mal was…? Militarisierung – wer dieses Wort bei den Grünen sagt, fliegt raus. Und: Wer wählt schon B90/Grüne, im Osten… ?

Eurofighter Kampffugzeug Jet Lärm Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Eurofighter Kampffugzeug Jet Lärm Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampffugzeug Jet Lärm Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampffugzeug Jet Lärm Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg Eurofighter Kampffugzeug Jet Lärm Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg

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27.3.2017 – Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg | 27th March 2017 – repeated military flight noise above north east Germany

Jagdszenen vom 27.3.2017 aus Militärisch-Vorpommern und Militärisch-Brandenburg, Folge der heimlichen Einrichtung des täglichen militärischen Regelflugbetriebes (im Klartext: Militarisierung zum Zwecke der Kriegsvorbereitung) über halb Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg im Herbst 2013. Seitdem besteht in der ED-R 401 MVPA NE eine beständige Dosiserhöhung der Militarisierung mittels Kampfjetfluglärm in allen Flughöhen, vorwiegend aber unterhalb der für diese Zone geltenden Mindestflughöhe von 3000m. Tief- und Tiefstflüge sind in allen Sektoren der Zone integraler Bestandteil der täglichen Luftkampfmanöver , wenn auch durch Bundeswehr & co routinemäßig geleugnet, verharmlost und “vereinzelfallt”. Die Steigerung des militärischen Fluglärms seit 2013 ist hingegen ein Fakt, der sich sogar aus den unvollständigen Statistiken der Bundeswehr ergibt (vgl. Antworten auf parlamentarische Anfragen von B90/Grüne, Linke). Wenn nun nur die östlichen Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE (z.B. Feldberger Seenlandschaft, Rheinsberg, Zechlin, Teile des UNESCO – Gebietes Serrahn/Müritz, Rügen, Hiddensee), die bis zum Herbst 2013 gar nicht routinemäßig von militärischem Fluglärm betroffen waren, herangezogen würden (was absichtlich durch die Bundeswehr, Journalisten und Politiker verhindert und nicht kommentiert wird), würde sich eine Steigerung von 100% ergeben.

Die Zone ist europa- und weltweit einmalig (vgl Deutsche Flugsicherung (DFS) / Eurocontrol), bezüglich der “Flexibisierung”, also der Vermischung von zivilem und militärischem Flugverkehr: Ziviler Flugverkehr summiert sich zum militärischen Fluglärm in der Zone hinzu, wenn gleichzeitig militärische Flugübungen laufen. Zivile Linienmaschinen durchfliegen immer öfter aktive Luftkampfübungszonen. Als dritte “Lärmsäule” scheinen regelmäßige Testflüge von Airbus Industries in dieser Zone etabliert zu werden: In allen Flughöhen ziehen A380, A600M und ähnlich große Vögel bis zu stundenlange Testkurven innerhab der Zone und gehen dabei offenbar auch auf unter 2000m Flughöhe, was am Boden einen zusätzlich hohen Lärmpegel erzeugt.

Gleichzeitig wurden auch noch die letzten rudimentären Reste von Transparenz klammheimlich abgeschafft, wie sie noch für sog. TRA (Temporary Reserved Airspace) Flugzonen gelten: die Belegungsplanung des Airspace Use Plan ist für TRA-Zonen für 3 Tage im Voraus online im Web AUP für jeden Bürger einsehbar. Für die ED-R 401 MVPA NE gibt es das nicht mehr. Bürger werden von der Bundeswehr im Web AUP dümmlich auf geschlossene Systeme der DFS/Eurocontrol (Stanly Acos) verwiesen und es wird so getan, als ob Bürger hier vergleichbaren Einblick hätten. Stanly Acos ist das nichtöffentliche Planungstool der Deutschen Flugsicherung. Gleichzeitig wird seit Jahren behauptet, man könne “leider noch nicht” die Belegungsplanungen analog zum Web AUP veröffentlichen, da man ja selber nicht wisse, wann wo welche Flugübungen stattfinden würden – weil der Luftraum ja von der DFS kurzfristig freigegeben werde. So werden die Bürger für dumm verkauft: Denn die täglich gleichen Grundflugübungen zu den täglich gleichen Zeiten, in den täglich gleichen Fluglärmschwerpunkten im Gebiet Müritz UNESCO Nationalpark / Rheinsberg / Zechlin / Feldberger Seenlandschaft / Stralsund / Zingst /Darss, immer öfter auch Hiddensee und Rügen, sind natürlich lange im Voraus geplant. Und die DFS weist nicht zu, sondern die Bundeswehr “bucht”. Es ist also eigentlich ein Selbstbedienungsladen der Bundeswehr. Natürlich ist es bequem, dem Bürger vorzugaukeln, die Deutsche Flugsicherung würde entscheiden, wann die Bundeswehr buchen dürfe.

Web AUP Germany

Web AUP: Während die Bevölkerung unter TRA-Zonen noch die Belegungsplanungen für diese einsehen kann, wird das den von der ED-R 401 MVPA NE Betroffenen kommentarlos verweigert. Das nutzt eine BI gegen Fluglärm im Südwesten dazu, mit viel Getöse zu behaupten, die dortige TRA sei immer am höchsten beplant – während sie die nicht einsehbare MVPA Zone dabei wissentlich ignoriert.

Und so vergleichen Bündnis90/Grüne, eine BI und die Medien wissentlich oder in selbstbewußter Inkompetenz Äpfel und Birnen, indem sie die Verlagerung des militärischen Fluglärms aus dem Südwesten in die ED-R 401 MVPA NE fordern. Eine Zone, die erst im Herbst 2013 heimlich, ohne Information der Landesregierungen und der betroffenen Bevölkerung, in den militärischen Regelflugbetrieb überführt wurde. Es handelt sich um die größte und obskurste Militärzone Deutschlands. Seit Herbst 2013 wird die Eurofighter-Ausbildung über dicht besiedeltem Gebiet etabliert. Auch ausländische Eurofighter-Piloten (z.B. Österreich, vgl. Focus) werden routinemäßig hier ausgebildet. Das thematisieren die o.g. natürlich nicht. Die Ausbildungsflugmuster sind von extremer Natur: Beschleunigungs-, Kurven-, Sink-, Steig-, Tief- und Abfangflugmuster gehen ineinander über. Der resultierende Lärm ist enorm und verseucht die gesamte Region zwischen Berlin und Ostsee (inklusive Ostseeregionen) flächig und nachhaltig, täglich, in bis zu vier Lärmwellen. Die o.g. kehren diese Fakten und diese extreme Entwicklung unter den Teppich.

Die zunehmenden militärischen Flüge sind also auch die Folge von Forderungen von Bündnis90/Grüne, Linke Saarland (Heimatland von Oskar Lafontaine…, vgl. Zeitungsartikel Saarbrücker Zeitung) , der sog. BI gegen Fluglärm, Umweltverschmutzung usw u.a. nach der Verlagerung des Fluglärms aus der militärischen Fluglärmzone TRA Lauter nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Oft wird dann von einer “gerechteren Verteilung des militärischen Fluglärms auf das gesamte Bundesgebiet” geredet, von der Verlagerung des Fluglärms in andere Übungszonen. Gerne wird dazu explizit die ED-R 401 MVPA NE mit üblichen und seit Jahrzehnten bestehenden TRA verglichen. Die ED-R 401 MVPA NE wird dann bagatellisiert. Dieses Vorgehen redet der Zementierung von Willkürzonen, wie der ED-R 401 MVPA NE, und der umfassenden flächigen Militarisierung das Wort. Im Südwesten der Republik werden Artikel lanciert, die die Militärzone ED-R 401 MVPA NE als eine irrelevante Zone, quasi am Rande des Universums, darstellen, über “spärlich besiedeltem” Gebiet, “in Brandenburg”.  An anderer Stelle wird Mecklenburg-Vorpommern in einem Satz mit der Nordsee genannt, wenn es um die Verlagerung des NATO-Flugmanöverbetriebs in der TRA Lauter über unbewohntes Gebiet geht.  Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die ED-R 401 MVPA NE sei extra zu diesem Zweck eingerichtet worden.

Dabei verstieße die Verlagerung des routinemäßigen militärischen Gedröhnes der NATO Streitkräfte in die ED-R 401 MVPA NE oder die TRA Sachsen gegen den Geist des 2+4 Vertrages (Artikel 5, Absatz 3). Sind die Journalisten, die solche Artikel schreiben also zu jung, zu ahnungslos, zu desinteressiert – oder zu prekär beschäftigt?

Die Grünen betreiben nicht nur die Militarisierung Ostdeutschlands, sondern auch das Geschäft der Spaltung der Gesellschaft. Betroffene Nordost gegen Betroffene Südwest. Und den ökologischen Aspekt blenden ausgerechnet die Grünen gleich komplett aus, wo doch in der Grünen Partei nicht erst neuerdings das militärische Primat das ursprünglich ökologische schlägt: der Ausstoß an Abgasen, die diese ständig ansteigende Flächemilitarisierung nach sich zieht: die direkte Belastung der betroffenen Bevölkerung mit Kerosinabgasen, mit abgelassenem Treibstoff, mit Radarhotspots durch Kampfjets und Radarüberwachungsanlagen, mit Lärm und Terror (tägliche mehrfache Wiederholung und Tiefflüge, routinemäßige Unterschreitung der – sowieso schon zu niedrigen – Mindestflughöhe von 3000m). Auch das Unfallrisiko scheint die Grünen im Falle Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns nicht zu jucken. Und: Friedenspolitik – da war doch mal was…? Militarisierung – wer dieses Wort bei den Grünen sagt, fliegt raus. Und: Wer wählt schon B90/Grüne, im Osten… ?

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

 

23.3.2017 – mit >1000 Sachen über die Seenplatte: Eurofighter Kampfjetlärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg | routine militarisation of Mecklenburg Lakes region continues

Auch am 23.3.2017 schwappten militärische Lärmwellen der Bundeswehr Eurofighter über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Die anhängenden Momentaufnahmen zeigen die Vorgänge in der heimlich eingerichteten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE im Vergleich zu zeitgleich in Deutschland stattfindenden militärischen Flugübungen. <satire> Wieder einmal gut zu erkennen ist, dass die TRA Lauter verwaist da liegt, dort Ruhe herrscht, während die Mecklenburger und die Brandenburger zugedröhnt werden.</satire>*.

EN

On March 23rd, multiple rounds of routine military air training above densely populated areas of Mecklenburg-Vorpommern and Brandenburg unsettled residents and visitors of north east Germany. Starting at around 9 CET, multiple fighter jets added a stiff amount of military air training noise all throughout popular holiday destinations and formerly tranquil regions of north east Germany.

Snapshots attached carry a time stamp in their respective file name.

*  die Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung aus dem Südwesten der Republik, arbeitet – zusammen mit Bündnis90/Grüne – an der flächenhaften Verteilung des militärischen Fluglärms über ganz Deutschland und konkret an der Verlagerung von Fluglärm aus der TRA Lauter in andere militärische Flugübungsgebiete im Bundesgebiet, vorzugsweise nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Freilich: sie schränkt ein, dass sie die Verlagerung von militärischem Fluglärm über Meeresgebiete und unbewohnte Gebiete fordert, relativiert das aber auf der eigenen Seite deutlich – und fordert die Verlagerung eben in andere Übungszonen in Deutschland.

Dazu hat diese BI eine bestimmte Art der Auslassung entwickelt, bei der Darstellung von militärischen Fluglärmbelastungen: in der Beschreibung von Screenhots des virtuellen Radars wird suggeriert, dass die TRA Lauter generell und “wiedereinmal” exklusiv mit militärischem Fluglärm beplant und belastet würde, während anderswo im Land angeblich Ruhe herrsche, die dortigen Übungsgebiete angeblich nicht beplant würden usw. Es wird eine Reihe solcher Screenshots gepostet, immer wieder mit dieser Aussage. Es wird eine Regelhaftigkeit impliziert, die irreführend, weil falsch, ist. Diese “alternativen Fakten” werden dann genutzt, um eine Verlagerung des militärischen Fluglärms in andere, angeblich weniger “genutzte” Übungszonen zu fordern. Also auch nach Mecklenburg_Vorpommern und Brandenburg. Dazu wird von der BI explizit die ED-R 401 MVPA NE angeführt, zu der ihr aber nach eigener Aussage gar keine Daten vorliegen. Kleinliche rechnet diese BI aus Bundeswehrdaten Minutenunterschiede der Beplanung oder tatsächlichen Nutzung zu anderen TRAs aus und wünscht den betroffenen Menschen in den anderen Übungszonen die Pest an den Hals, gegen die sich diese BI angeblich ausspricht. Wahlweise wird auf Nachfrage und Kritik auch behauptet, man würde doch nur die absolute Momentaufnahme kommentieren, nicht eine generelle Aussage treffen – was natürlich deutlich nicht der Fall ist.  Wir haben uns entschlossen, dem untauglichen Versuch des direkten Vergleichs einer frisch und undemokratisch eingerichteten Military Variable Profile Area á la (A)FUA (Advanced Flexible Use of Airspace) / SES (Single European Sky) – Konzept von Eurocontrol, mit einer seit Jahrzehnten bestehenden militärischen Flugzone vom Typ TRA, in der größtenteils ausländische Luftstreitkräfte üben, deutlich entgegenzutreten, nachdem diese BI sich wiederholt inhaltlich unfähig zur Diskussion und zu Solidarität mit Betroffenen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zeigte (um nicht zu sagen: aggressiv, unsachlich und angepisst auf Kritik reagierte). Deshalb halten wir der BI den Spiegel vor und tun so, als ob wir von momentanen Screenshots der Gesamtbelastungslage in Deutschland auf die generelle Bevorzugung der TRA Lauter schließen könnten.

<satire> Während in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in der heimlich eingerichteten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE bereits wieder undemokratische Fakten geschaffen werden, können die Menschen in der TRA Lauter noch ausschlafen.</satire>*

Ohne Rücksicht auf Verluste: Privatflugzeug fliegt mitten durch aktiven Übungssektor der ED-R 401 MVPA NE.

Die Knochen der Bundeswehr (Eurofighter) müssen geflogen werden. Die zeichnerischen Fähigkeiten der der Einsatzleiter lassen deutlich zu wünschen übrig. Sie kompensieren das mit Lärm, Abgas und erhöhter Unfallgefahr.

A fighter jet escapes from Mecklenburg-Vorpommerns formerly quiet Lakes region, a popular holiday destination for domestic and international visitors.

Verantwortungsvolle Piloten ziviler Fluggesellschaften fliegen umweltschädliche große Umwege um die Eurofighter-Schwärme, die täglich in der heimlich eingerichteten militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg den nächsten Kriegseinsatz üben.

Knapp unterhalb der Schallgeschwindigkeit fliegende Kampfjets in mittlerer Flughöhe hört man als Bürger oder Besucher der Zone laut Bundeswehrpropaganda (die wird, im Gegensatz zu wirklich relevanten Bürgereinsendungen, in Zeitungen, wie dem Nordkurier, frei zugänglich und in voller Länge unkritisch im Wortlaut online publiziert – während die Beobachtungen des Bürgers regelmäßig hinter der Paywall für die Online-Öffentlichkeit versteckt wird) eigentlich gar nicht…

Mit tausend Sachen über die Mecklenburger Seenplatte: Eurofighter Kampfjetlärm, täglich.

Fighterjets in mid and low level acceleration patterns above populated areas amidst central Europe – a daily sight in the north east of Germany, ever since, in autumn 2013, the undemocratic secretive military air noise zone ED-R 401 MVPA NE had been transferred into a routine daily Typhoon training area for the German Airforce.

The sweet morning sound of rumbling military thunder in the skies of Mecklenburg-Lakes-Region in north east Germany.

Just the first wave of military air training noise of the day…

So sieht sie aus, die erste militärische Lärmwelle des Tages 23.3.2017 über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg.

Bündnis90/Grüne: das ist kein Problem, niemanden stört das. Wir müssen uns gegen Putin wehren. (Leuten, die die ED-R 401 MVPA NE demokratisch engagiert hinterfragen, müssen “Knüppel zwischen die Beine” geschmissen werden)

CDU OPR: es existiert keine militärische Sonderflugzone.

SPD: hä?

AfD: ju huuul!

Freie Wähler/FDP: *schnarch*

 

<satire> Suchbild: na, wo befinden sich wiedereinmal die Kampfjets?…</satire>*

Guten Morgen Deutschland!

17.3.2017: Die STONEs kommen nach Mecklenburg-Vorpommern! | Mecklenburg-Vorpommern Lakes Region: totally stoned!

Lärmwelle 1, ca 9 bis 10 Uhr

Lärmwelle 2, ab 13.50 Uhr (siehe weiter unten)

Routinemäßige Militarisierung von Mecklenburg-Vorpommern, auch am 17.3.2017 gut zu beobachten. Die Bürgerversuchskaninchen in den nördlichen Sektoren der “Zone” werden in Lärmwelle des 1 des Tages durch die beliebte Gruppe “STONE” beschallt. Warum das nicht in der Zeitung stand?

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Military noise wave no. 1 of the day, 8 – 9 CET

Military Noise Wave no. 2 of the day, commencing 13.50 CET (see below)

Routine daily militarisation of formerly quiet and peaceful areas in the north east of Germany can be observed today again. The well known band “STONE” is rocking the landscape, by way or archaic machines that spread thunder, noise, exhaust across the country. Great! Thanks! Too bad it wasn´t advertised in the papers – now was it?

Eurofighter Flugmuster Mecklenburg Vorpommern Typhoon Flightpatterns
Eurofighter Flugmuster, Militarisierung, Militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern, Lärmwelle 1 des Tages 17.3.2017.
Daily militarisation of formerly quiet peaceful Mecklenburg-Vorpommern Lakes region of north east Germany. Typhoon fighter jet flight patterns. STONE
Eurofighter Flugmuster Mecklenburg Vorpommern Typhoon Flightpatterns
Eurofighter Flugmuster, Militarisierung, Militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern, Lärmwelle 1 des Tages 17.3.2017.
Daily militarisation of formerly quiet peaceful Mecklenburg-Vorpommern Lakes region of north east Germany. Typhoon fighter jet flight patterns. STONE
Eurofighter Flugmuster Mecklenburg Vorpommern Typhoon Flightpatterns
Eurofighter Flugmuster, Militarisierung, Militärischer Fluglärm über Mecklenburg Vorpommern, Lärmwelle 1 des Tages 17.3.2017.
Daily militarisation of formerly quiet peaceful Mecklenburg-Vorpommern Lakes region of north east Germany. Typhoon fighter jet flight patterns. STONE

Screenshots attached carry time stamp in file name.

Journalists, please contact edr401mvpa@posteo.eu for more information.

LÄRMWELLE 2, ab 13.50 Uhr

Die zweite militärische Lärmwelle brach gegen 13.50 Uhr über die Mecklenburger Seenplatte, schwerpunktmäßig zunächst über die westlichen Sektoren, später auch die östlichen, der heimlich eingerichteten militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA NE herein.

Zunächst wurde wieder Kurs auf das UNESCO Schutzgebiet Müritz Nationalpark genommen. Von dort aus wurde in lauten Kurvenflugmanövern der Lärm nach Westen, Norden und schließlich Osten ausgeweitet. Die Kampfjets BONES 1 bis 3 donnerten im Hotspot Krakow/Pau am See, Waren, Müritz, Dargun, Malchin, Teterow sowie über den Feldberger Seen und der Region Rheinsberg herum. Nach nur kurzer Flugzeit verschwanden die drei Kampfjets vom virtuellen Radar komplett. Es ist davon auszugehen, dass die Kampfjets ohne Transponder weitergeflogen sind oder Tiefflugübungen ausführten. Vielleicht sind sie ja auch abgestürzt? Wer weiß das heutzutage schon…

Haben Sie die beobachtet? Schreiben Sie uns Ihre Beobachtungen! Wir veröffentlichen diese unzensiert und prompt! Schreiben Sie an: edr401mvpa@posteo.eu

Realsatire: Bürigerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V.

Aus aktuellem Anlass wollen wir kurz zur Realsatire umschalten: Eine Bürgerinitiative aus dem Saarland behauptet auch heute wieder, dass “im Rest des Landes Ruhe” herrsche, während in der TRA Lauter militärischer Fluglärm gespielt wird.

Während diese Redaktion am terrorisierenden Lärmlevel in der TRA Lauter nicht zweifelt und diesen selbstverständlich für komplett überflüssig hält, sich mit den betroffenen Bürgern im Saarland und in der Pfalz diesbezüglich solidarisiert, will sie es aber nicht versäumen, der lt. Namensgebung der egoistischen Kleinstaaterei eher unverdächtigen BI ihr Spiegelbild vorzuhalten – denn nach mehrmonatiger Korrespondenz ist klar, dass diese BI rein egoistisch, mit markiger Sprache und teilweise grenzwertig rechter Diktion gegen den militärischen Fluglärm von “Ausländern” wettert, während Bundeswehrlärm im eigenen Land offenbar ok geht – so unsere Interpretation. Und natürlich nur anderswo in Deutschland, nicht in der TRA Lauter…

Wenn eine “BI gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung e.V.” die größte Eurofighter Übungszone komplett ignoriert, ist sie unglaubwürdig. 

Deshalb halten wir ihr den Spiegel vor und gucken ab und zu, ob in der TRA Lauter wiedermal “Ruhe” herrscht, während in der MVPA NE die Eurofighter nur so schwirren. Natürlich ist das mit einem Augenzwinkern gemeint – denn natürlich sind solche Generalisierungen, von Momentaufnahmen ausgehend, fies und kindisch. Vor allem schaden Sie den Menschen, die vom militärischen Fluglärm betroffen sind. Uns ist schleierhaft, wieso sich eine BI so verhält. Wir sind nicht der Meinung, dass man so tatsächlich argumentieren kann, wenn man wirklich an militärischem Fluglärm leidet. Es müssen also andere Absichten hinter solchen Äußerungen und Forderungen – wie unten kurz angerissen – stecken.

So heißt es z.B. hier: “(..)Un­se­re Re­gi­on ist im­mer noch die meist­be­las­te­te. (…)”. Auf Anfrage bei der BI, wie das genau hergeleitet wird, wenn man die ED-R 401 MVPA NE gar nicht in diese Aussage einbezieht, kam die Antwort, man hätte ja keine Zahlen zur MVPA NE. Na, das passt doch super zur Strategie von Bündnis90/Grüne im Saarland/Bundesebene, den militärischen Fluglärm aus dem Saarland heraus, in Gebiete wie die “Nordsee und Mecklenburg-Vorpommern” zu verschieben… und dafür auch gerne einen freien Mitarbeiter der Grünen OPR im Nordosten zu diskreditieren, der dieser Strategie natürlich im Weg stand.

Von der BI wird regelmäßig die Verschiebung des militärischen Fluglärms in den Rest des Landes gefordert und behauptet, die TRA Lauter sei das am höchsten mit militärischem Fluglärm belastete Gebiet Deutschalnds – obwohl es doch gar keine kompletten Statistiken für das größte Eurofighter Kampftrainingsgebiet der Bundesrepublik Deutschlands gibt: die ED-R 401 MVPA NE. Dort werden Tiefflüge, die integraler Bestandteil der routinemäßigen Militarisierung sind, gar nicht erst in die Statistik aufgenommen, geleugnet und schöngeredet – Statistiken, die für normale Bürger nur über den Umweg parlamentarischer Anfragen durch Abgeordnete erfragbar sind. Auch gibt es in der TRA Lauter keine Linienmaschinen, die obendrein gleichzeitig mit den Kampfjets im Himmel fliegen – und lärmen. Obwohl es keine öffentlich einsehbare Belegungsplanung für die ED-R 401 MVPA NE gibt (so, wie das mit dem Airspace Use Plan für TRA noch der Fall ist), auch noch 3 Jahre nach der heimlichen Einrichtung des militärischen Regelflugbetriebes über Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst 2013, behautptet diese BI, im Nordosten sei es “ruhig”. Obwohl die letzte verbliebene, für den Bürger unabhängig einsehbare, Informationsquelle, die MLAT Berechnungen zweier Internetseiten, für die ED-R 401 MVPA NE so löchrig ist, dass Tiefflieger unterhalb von 1500m kaum bis gar nicht erfasst werden. Wenn MLAT Stationen ausfallen, was oft vorkommt, werden Kampfjets gar nicht angezeigt. Auch sind die Seiten während umfangreicher Flugmanöver in der ED-R 401 MVPA NE “zufällig” oft nicht aus Deutschland aufrufbar… Währenddessen ist die TRA Lauter mit MLAT Stationen regelrecht “gesegnet”, die auch noch den letzten Kampfjet orten können, vorausgesetzt der hat den Transponder eingeschaltet (was in der ED-R 401 MVPA NE, wie z.B. heute während der 2. Lärmwelle durch BONES 1 bis 3 schon nach kurzer Zeit nicht mehr der Fall war).  In markiger Sprache wird von der Bürgerinitiative vorgegaukelt, im Rest des Landes gäbe es keinen militärischen Fluglärm und “Ruhe”. Es wird sogar gefordert, den Lärm doch bitte in die TRA Sachsen zu kippen. Völlig ungeniert werden egoistische und kleinliche Forderungen nach der flächenhaften militärischen Verlärmung ganz Deutschlands gestellt. Mindestens aber soll der Lärm bitteschön woanders hin, nicht jedoch in die TRA Lauter.

Auf Nachfrage dieser Redaktion erfolgte keine Antwort auf die Frage, ob die Bürgerinitiative denn eigentlich für die Anhebung des militärischen Gesamtlärmlevels “im Rest des Landes” auf das der TRA Lauter sei – ganz so, wie die Bundeswehr und die Bundesregierung die Forderungen der BI eben verstehen, wie in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken zu lesen ist. Und ganz so, wie die stetige Dosiserhöhung der Militarisierung innerhalb der ED-R 401 MVPA NE “begründet” wird. Nämlich mit der “relativen” “Ruhe”, die in der ED-R 401 MVPA NE im Vergleich zum westdeutschen Gesamtmilitärrauschen bestünde.

Sowohl BI, als auch BR und BW lassen außer Acht, dass routinemäßige Übungsgebiete für Nato Verbände im Osten Deutschlands gemäß 2+4 Vertrag sowieso mindestens fragwürdig sind.

Und so ist es wenig verwunderlich, wenn sich, trotz der wiederholten Falschdarstellungen dieser BI folgende Bilder ergeben:

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany
13.50 Uhr: wieder wird der ganze Fluglärmmüll bei uns abgekippt, während in der TRA Lauter wiedermal nichts los ist.

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany
BONES 1 bis 3 rocken die ehemalig ruhige Naturregion Müritz (und finden das bestimmt auch noch toll!).
Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany
13.50 Uhr: Immer zur krummen Uhrzeit tauchen die Kampfflugzeughorden der Bundeswehr über den Seen und Wäldern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf. In einer zweiten militärischen Lärmwelle poppen so heute z.B. BONES 1 bis 3 auf, nehmen Kurs auf das UNESCO Schutzgebiet Müritz Nationalpark und verseuchen von dort ausgehend alle Sektoren der militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA NE mit dem typisch druchdringend-zermürbendem Lärm relativ tief fliegender Kampfjets.

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Typhoon jet noise north east Germany

Während noch um 14.28 Uhr Kampfjets in der Zone ED-R 401 MVPA NE herumdonnern, ist in der TRA Lauter himmlische Ruhe!
Während STONE noch funkt, verstecken sich BONES 1 bis 3 schon: die Transponder  abgestellt – so kann man auch die Statistik schönen.
BONES 1 bis 3 sowie STONE verlärmen in einer zweiten Lärmwelle Mecklenburg-Vorpommern.