28.6.2018 – nach vormittäglichem Militärlärm im Raum Stechlin-Ruppin folgte „MLAT-Ghosting“ und noch mehr militärischer Fluglärm, von Pritzwalk bis nach Hiddensee

Noch am 20.6.2018 war hier von GhostFightern die Rede ( https://edr401mvpa.wordpress.com/2018/06/20/20-6-2018-ed-r-401-mvpa-ne-usw-militarischer-fluglarm-uber-mecklenburg-vorpommern-und-nordbrandenburg/ ) – und heute können wir den Kommentar der Einsatzplaner der Bundeswehr in den MLAT-Aufzeichnungen „lesen“. Solche unterschwelligen Kommentare haben wir schon ein paar eingesammelt. Es wurden bereits extra Flugzeuge in die Lärmzone ED-R 401 MVPA NE beordert, nur, um z.B. ein Flugmuster in Form eines Herzens in die militärische Flugzone zu zeichnen (das konnte man dann in den MLAT-Aufzeichnungen sehen: https://edr401mvpa.wordpress.com/2018/03/27/22-3-2018-airbus-loves-ed-r-401-mvpa-ne-test-zone/ [die Botschaft von Swaziland kann bis heute nicht beantworten, was genau hier vor sich ging]).

Zu sehen gab es heute die bislang in Brandenburg und Mecklenburg unbekannten Kampfjets mit den Kennzeichen STAR1 und GHOST. Hinzu kamen der hier schonmal beobachtet BARON1 sowie STONE1 und 2, BONES, LION, GFD75, SCARE1 – und mit ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit noch weitere Kampfjets.
Im Gebiet Meyenburg, Plau am See, Wittstock/Dosse, Pritzwalk, Putlitz, Lübz produzierten diese Kriegsmaschinen einen (un)schönen militärischen Misthaufen, der vor Ort in der Tat einen scheiß Lärm verursacht haben dürfte. Das Donnern war bis in die kilometerweit entfernte Stadt Rheinsberg zu hören und lag, wie jeden Werktag, bleiern über den bis zum Herbst 2013 ruhigen Seen und Wäldern von Ostprignitz-Ruppin und der südwestlichen Mecklenburgischen Seenplatte.
Der Kampfjet STAR1 kam vermutlich aus Bayern, der Kampfjet GHOST wurde offenbar extra aus Büchel / TRA Lauter zum Lärmen nach Mecklenburg und Branenburg geschickt. (siehe anhängende MLAT Aufzeichnung der Flugrouten beider Kampfflugzeuge).

Eine weitere Besonderheit: GFD75, STAR1 und GHOST produzierten dabei „Geisterbilder“ auf den MLAT Aufzeichnungen. Während der Dauer dieser militärischen Lärmwelle, die zwischen 13.15 Uhr und 14.45 Uhr über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ausgewalzt wurde, kam es zu mehreren, sich überlagernden, Instanzen eines Kampfjets bzw GFD-Flugzeugs auf der MLAT-Kartendarstellung: Diese Geisterflugzeuge tauchten ohne ICAO Nummer auf, ihre Koordinaten waren in etwa die von STAR1, GHOST oder GFD75, sie bewegten sich mit gleicher Geschwindigkeit und gleicher Richtung, in etwa in der gleichen Flughöhe.
Die Bundeswehr stellt also vermutlich nicht nur die MODE S-Transponder in ihren Kampfjets routinemäßig ab, um auf MLAT-Aufzeichnung basierende Protokolle des täglichen militärischen Wahnsinns über Mecklenburg und Brandenburg möglichst harmlos erscheinen zu lassen, sie richtet nicht nur (im Zusammenspiel mit militärfreundlichen Sachbearbeitern in diversen Bundesministerien) ständig neue, unkommunizierte und erweiterte militärische Flugzonen über den Wohnorten und Lebensmittelpunkten hunderttausender EU-Bürger in Mecklenburg und Brandenburg ein, sondern sie übt möglicherweise auch die aktive Verfälschung von MLAT-Daten – sei es durch Abschaltung von Transpondern in den Flugzeugen oder die Manipulation von Signalen oder MLAT-Empfangsnetzwerken (wie z.B. https://www. adsbexchange.com ). Elektronische Kriegsführung gegen die Bürger, die das Informationsvakuum zur ED-R 401 MVPA NE und all ihren unerklärten Unterzonen durch eigene Informationsbeschaffungen versuchen wenigstens ansatzweise abzuschwächen? Der Verdacht liegt nahe. Besonders vor dem Hintergrund der Art und Weise des Umgangs mit Bürgern, die von der Bundeswehr und den Abgeordneten des Deutschen Bundestages Informationen einfordern – und keine bekommen. Die Mauer des Schweigens durch rbb und ndr (setllvertretend für alle anderen großen Nachrichtenverlage und -redaktionen), an der nun bereits seit über vier Jahren gemauert wird, passt den Zynikern in Uniform dabei sicherlich prima in den – offenbar weitgehend unkontrollierten – Kram.

Liebe Bundeswehrkommentatoren, damit es nicht zu Begriffsverwechslung kommt, nennt doch bitte eure hier dokumentierten Gespensterflugzeuge FakeFighter, also Callsign FAKE 1 bis 4. Am besten, ihr übt gleich nur noch mit FakeFightern (leiser, sauberer, kostengünstiger, zuverlässiger[?]). Ein GFD Flugzeug dürfte reichen, um 6 Kampfjets vorzugaukeln. Danke aber für den wiedereinmal schnellen Kommentar auf unsere Protokolleinträge! Sollte hier was falsch dargestellt sein – nicht böse sein: ihr seid diejenigen, die natürlich die korrekte Information herausgeben könnten. Aber wenn ihr es nicht macht, müssen wir eben spekulieren. Mahlzeit.

Endlich wieder in Bayern angekommen, erwartet bereits der auch aus der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE bekannte PANTER freudig seinen Kollegen.

BLOCKED/STAR1/STAR2 und GHOST kehren nach Süddeutschland zurück.
STAR1, zeitweise auch als STAR2 oder als BLOCKED sichtbar, dreht noch ein paar Lärmrunden in der TRA Sachsen, bevor er nach Bayern zurückfliegt. Wie viele STERNE tatsächlich am Himmel waren, ist unklar. Wenn Sie Informationen dazu haben, schreiben Sie uns. Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen hier, informieren Sie die Öffentlichkeit! Schreiben Sie einfach eine e-mail an: edr401mvpaÄTTposteo.eu und/oder schreiben Sie in unserer Mailingliste (siehe Menü linksseitig).
Der Kampfjet GHOST kehrt nach „erfolgreichem“ Export von militärischem Fluglärm nach Hause/Büchel zurück. Wieviele GHOST-Kampfflugzeuge aus der TRA Lauter nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geschickt wurden, ist unklar.
STAR1 (an anderer Stelle auch als STAR2 oder als BLOCKED unterwegs…) auf dem Weg nach Bayern/Hause
STAR1 oder STAR2 (oder auch STAR3 und 4?) flieg/t/en nach Hause/Bayern, nach erfolgreichem militärischem Lärmexport in alle westlichen sog. BASIC Sektoren der im Herbst 2013 undemokratisch und heimlich aktivierten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE.
Lärm, Steine, Scherben – STONE2 im Tiefflug über der Mecklenburgischen Seenplatte (angeblich Erholungs- und Urlaubsregion)
STAR2 ohne gültige ICAO Nummer, positionsgleich mit STAR1, vermutlich aber ein FakeFighter. Können Sie Auskunft zu dieser Übung geben, haben Sie sie beobachtet? Informieren Sie unsere LeserInnen – schreiben Sie an: edr401mvpaÄTTposteo.eu
„MLAT Ghosting“ und Sportflugzeuge, die sich mitten im aktiven militärischen Übungssektor befinden.

PIRAT übt extreme Steig- und Sinkflüge. Das führt im gesamten Gebiet Stechlin-Ruppin zu durchdringendem Donnern und Dröhnen. Vermutlich aus Jagel kommend, kehrt PIRAT nach kurzer Terrorisierung der lokalen Bevölkerung wieder nach Schleswig-Holstein zurück – und landet dort sicherlich hoch zufrieden.

Die erste Lärmwelle des Tages erfasst nahezu die gesamte militärische Flugzone ED-R 401 MVPA NE, früher auch als Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bekannt gewesen.

Advertisements

8. Juni 2017, ab ca. 8.30 Uhr – 1. militärische Lärmwelle des Tages: massiver Bundeswehrluftübungsterror über den östlichen Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE, min. 10 Kampfflugzeuge, min. 2 Stunden

Am 8. Juni 2017 sind erneut Betankungsmanöver mit anschließender Randale der beteiligten Kampfflugzeuge über halb Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg zu beobachten.

Seit ca. 8.30 Uhr sind bis zu 10 militärische Flugzeuge in beiden Bundesländern unterwegs und terrorisieren die Einwohner und Besucher der Regionen mit anhaltendem und nachhaltigem militärischen Fluglärm.

Dabei kam es im Raum Rheinsberg/Zechlin erneut zu Tiefflügen. Noch während massive und umfangreiche Luftkampfübungen zwischen Greifswald und Rheinsberg liefen, konnten Motorschirmgleitflieger in der Region Rheinsberg beobachtet werden – dort, wo nur wenige Minuten zuvor zwei Tiefflüge durch Kampfjets der Bundeswehr stattfanden. Auch Ryan Air, Lufthansa and WIZZ Air konnten wieder nicht umhin, mitten durch aktive Übungssektoren zu fliegen und so ihre Passagiere, als auch die Einwohner unter diesen riskanten Flugrouten zu gefährden.

Auch in anderen Regionen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns waren routinemäßige Tiefflüge erneut routinemäßiger Bestandteil der Übungen – obwohl doch die Landesregierung Brandenburgs Tiefflüge im Zusammenhang mit der Aktivierung des militärischen Regelflugbetriebes in der o.g. Zone ausschloß. Wie sich heute zeigt, war auch diese Aussage der Landesregierung bezüglich der ED-R 401 MVPA NE über ganz Nordbrandenburg entweder Inkompetenz, Verharmlosung oder eine Lüge.

Eurofighter Tornado Bundeswehr Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg
Die nächste Eskalationsstufe der Bundeswehr: Bis zum Herbst 2013 waren die hier dargestellten östlichen Lärmhotspots nicht von routinemäßigem militärischen Flugbetrieb betroffen. Es handelte sich um die letzten wirklich stillen und naturnahen Regionen Deutschlands, von einmaliger Schönheit. Große, zusammenhängende Habitat-Zonen befinden sich hier. Im Herbst 2013 wurde praktisch heimlich der militärische Regelflugbetrieb für diese Gebiete diktiert. Darüber wird bis heute von den überregionalen Medien nicht berichtet. Das Thema wird von Journalisten totgeschwiegen – während Steigerungen der militärischen Belastung in westlichen Bundesländern sofort aufgegriffen und disktutiert werden (NDR – berichtet über die Stationaierung der 14 Tornados aus den USA in Jagel, Fragestellung: Wird es in Schleswig-Holstein lauter? Dabei ist der Stützpunkt Jagel Hauptnutzer der Flugzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zur ED-R 401 MVPA NE findet sich beim NDR kein Sterbenswörtchen, obwohl es sich um das Hauptsendegebiet dieses Funkhauses handelt…)

08-06-2017-10-26-3308-06-2017-10-25-23

Bild oben: Ryan Air ist willfähriger Teilnehmer am großen Experiment „Flexible Use of Airspace“, welches der militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA NE zu Grunde liegt und dem Militär Ad-Hoc Übungslufträume nach Gutdünken europaweit zugänglich machen soll. Der zivile wird mit dem militärischen Luftverkehr vermischt. Das führt am Boden zu noch mehr Fluglärm und erhöht das Risiko von Unfällen. Es handelt sich um ein Konzept zur durchgreifenden Militarisierung aller Gebiete in Europa, die bisher nicht von militärischen Übungslufträumen betroffen sind. (vgl. -> Konzepte „Single European Sky“, Eurocontrol/Europäische Kommission/Europa-Parlament )

08-06-2017-10-09-54

Bild oben: typisch in der ED-R 401 MVPA NE: während militärische Tiefflüge routinemäßig die Bevölkerung terrorisieren, fliegen Sportflugzeuge im gleichen Höhenband in aktiven Übungssektoren umher. Viele dieser Sportflieger sind auf dem virtuellen Radar nicht zu sehen. Es handelt sich oft um motorisierte Gleitflieger und Kleinflugzeuge.

 

08-06-2017-10-07-59

Bild oben: Ihr Sommerurlaub in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird zunehmend wie oben dargestellt belastet werden. Sehen Sie sich auch das Wasser des vermeintlich klaren Sees genau an, bevor Sie da rein gehen: Treibstoffverseuchung durch Kampfjets wird in Zukunft in Mecklenburger Seen der Normalfall werden.

 

08-06-2017-10-09-09

Bild oben: Lufthansa kreuzt routinemäßig aktive Übungssektoren in der Zone ED-R 401 MVPA NE.

08-06-2017-10-22-18

Bild oben: Dem Namen alle Ehre machen – SCARE fliegt den zweiten Tiefflug über der Rheinsberger Region und erschreckt alle Einwohner und Besucher der Region. SCARE fliegt im Tiefflug in die Einflugschneise des Berliner Lärmflughafens Tegel, in der reger ziviler Flugverkehr herrscht.

 

08-06-2017-10-12-50

Bild oben: Lufhansapiloten sollen ja oft als Militärflieger angefangen habe. Kein Wunder, dass diese Fluggesellschaft Kampfjets in der Nähe ihrer Maschinen normal findet.

Bild oben: Kampfjets RAGE versetzt die Einwohner und Besucher der Region Rheinsberg/Zechlin/Kyritz in Rage, indem er Steigflüge in geringer Höhe über der Region ausführt, mit direktem Kurs auf die angebliche „Freie Heide“, das ehemalige Bombodrom Kyritzer/Wittstocker Heide. Diese Militärflugorgien gehören in der Region Rheinsberg/Zechlin/Kyritz/Wittstock/Fürstenberg mittlerweile zum erwartbaren Repertoire der Militarisierung.