21.2.2020: der ganz normale kalte Luftkrieg zum Wochenende – nur im Sendegebiet des ndr und des rbb möglich!

Trotz der technischen Unzulänglichkeiten des bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerkes, dessen Ergebnisse dankenswerterweise durch amerikanische Geeks der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden, tauchten auch am Freitag, den 21.2.2020, diverse Kampfjets zeitweise auf dem MLAT-Internetradar (adsbexchange.com) auf. Für BewohnerInnen des Nordostens Deutschlands ist der Blick in´s Internet auch an diesem Freitag aber nicht nötig gewesen. Denn die können die kampftechnische Dröhnung werktäglich mehrere Stunden über dem eigene Haus hören. So auch heute: wo per MLAT kein Kampfjet zu verorten war, röhrten die Eurofighter der Bundeswehr im ehemals ruhigen Himmel – z.B. wieder über Stechlin-Ruppin. Das ist der Landstrich, der Berliner mit auslassender und irreführender Werbung zur Erholung in´s Land lockt (so machen das natürlich auch alle anderen, die im Herbst 2013 kurzerhand über Nacht zur Luftkriegsübungszone deklariert wurden). Von Ruhe und Entspannung ist da die Rede. Natürlich wissen es die Herrschaften in Ostrpignitzer Rathäusern besser – aber Geld verdient nur die Rüstungsindustrie, mit der ED-R 401 MVPA NE, nicht die Rathäuser in Ostprignitz-Ruppin (und schon gar nicht die mecklenburgischen). Also bleibt man lieber im Mußtopf sitzen und hofft darauf, dass die Urlauber im militärisch zugedröhnten Deutschland sowieso keine Wahl haben – es können ja nicht alle in die engen Gebiete, die noch nicht durch militärischen Luftraum betroffen sind. rbb und ndr schicken das Schweigen noch mal durch den Verstärker und dann auf den Sender – und anschließend gleich Seichtes und einen Krimi hinterher. Hören oder sehen kann man diese Zensur mit herkömmlichen Geräten aber leider nicht.

Sie können aber etwas tun, damit sich dies ändert.

5.2.2020 – MURPHYs Gesetz: volle Kanne mit Kampfflugzeug in 400m über besiedeltes Gebiet kacheln

MURPHY hatten wir hier noch nie verzeichnet. MURPHY ist offenbar einer von den Tieffliegern, mit denen laut Brandenburger Landesregierung „nicht zu rechnen“ sei und die laut Bundesregierung natürlich üüüüberhaupt nix mit der heimlichen Aktivierung der größten militärischen Übungszone Deutschlands im Herbst 2013 zu tun haben. MURPHY (oder war´s „jemand“ anderes? – egal) wurde am 5.2.2020 knapp über den Giebeln der Häuser im militärischen Übungsgebiet Mecklenburger Seenplatte gesichtet – und hier auch per MLAT dingfest gemacht. Kann mal bitte jemand aus der PR-Cloud der Bundeswehr bestätigen? Danke.

MURPHY tummelte sich mit ein paar anderen Luftkriegswaffen über den Häusern hunderttausender EU-Bürgerinnen und -Bürger. Er war offenbar die Vorhut für die abendliche Luftbetankungsnummer, die sich in den östlichen Sektoren der Opakzone ED-R 401 MVPA NE zwischen 18 und 21 Uhr abspielte. Mit dabei: natürlich zu betankende Kampfjets, die dann vollgetankt in den bekannten, besonders lärmintensiven, Höhenbändern den Treibstoff verballerten, den sie zuvor beim Mutterschiff abgeholt hatten. Alles, selbstverständlich, völlig notwendig und ungefährlich – sowohl für die Menschen, die darunter irgendwie mit ihrem militärisch dröhnenden Feierabend klar kommen mussten, als auch für´s Klima und die Umwelt. Sinnvolle und nachhaltige Ressourcennutzung. Auch im Geschichtsunterricht hat jemand in Rostock Laage gut aufgepasst.

Unterstütztend wurde, wie mittlerweile fast werktäglich, die in Rostock Laage ansässige pseudozivile Flugschule, PTO GmbH, zum Einsatz gebracht. Deren zweimotorige laute Flugzeuge überzogen die gesamte Flugzone auch heute wieder mit Motorenlärm. Auch Airbus, der Hersteller des Eurofighter, kontrollierte mal Luftfahrtgerät in der Lieblingszone seines militärischen Paradeprojektes. Dazu kann man auch das Mutterschiff, den A400M zählen, der in den diversen Tankerovalen über den klarsten Seen Deutschlands JP8 austeilt. Selbstverständlich liefer derweil der reguläre zivile Flugverkehr ebenfalls ungestört weiter.

Edward A Murphy jr: Anything that can go wrong will go wrong.

20022020 – Luftkriegsgedöns und Kampfjetlärm über Stechlin/Ruppin, Neustrelitz, Jarmen, Friedland

Die EU, wie sie am 20.02.2020 militärisch dröhnt: Den werktäglichen Luftkriegslärm haben Bundeswehr & co auch am 20.02.2020 wieder über die bis zum Herbst 2013 ruhigen Landschaften, Städte und Dörfer im Nordosten Deutschlands ausgebracht. Selbst auf dem notorisch unterbelichtenden MLAT-Radar im Netz, adsbexchange.com, waren die Militärorgien der COBRAS, SPARKS, JUDGES und STONES nachzuverfolgen. Normalerweise verhindert die Bundeswehr die Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit ihrer Orgien im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE mit nahezu allen Mitteln. Wenn sich also bei adsbexchange.com Bilder, wie die anhängenden, ergeben, kann von einer vielfachen tatsächlichen Luftkriegsübungsbelastung im Norden Brandenburgs und in Mecklenburg-Vorpommern ausgegangen werden. Vielen Dank an den/die Einsender/in dieser Momentaufnahmen.
Neben den Luftkriegsorgien lief der zivile Flugverkehr in unmittelbarer räumlicher Nähe zu den Luftkriegs-Hotspots unverändert weiter – ein Kennzeichen der im Herbst 2013 heimlich aktivierten Extremflugzone ED-R 401 MVPA NE. Linienmaschinen kreuzten aktive militärische Übungssektoren, als ob das ganz normal sei. Auch der Eurofighter-Hersteller Airbus ließ sich seine Testzone nicht nehmen – und schickte einen Testflug in die Zone (erfolgt mehrmals am Tag, seit Beginn der Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE), der in unmittelbarer räumlicher Nähe zu aktiven militärischen Luftbetankungsaktivitäten im Raum Rheinsberg die Flugrouten von randalierenden Kampfjets der Bundeswehr kreuzte. Darunter: hunderttausende EU-Bürgerinnen und -Bürger, deren Lebensmittelpunkte ein weiteres mal militärisch verdröhnt und die einer vielfach erhöhten Belastung durch militärischen Fluglärm, Absturzrisiko, zusätzlicher militärischer Radarbelastung und Luft- und Bodenverseuchung durch Abgase und möglichen Treibstoffeintrag durch die übenden Luftfahrzeuge ausgesetzt waren.

Business as usual in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Bündis90/Grüne dazu: „LKWs sind lauter.“

20022020, Teil 2 – Luftkriegsgedöns und Kampfjetlärm über Stechlin/Ruppin, Neustrelitz, Jarmen, Friedland

Die EU, wie sie am 20.02.2020 militärisch dröhnt: Den werktäglichen Luftkriegslärm haben Bundeswehr & co auch am 20.02.2020 wieder über die bis zum Herbst 2013 ruhigen Landschaften, Städte und Dörfer im Nordosten Deutschlands ausgebracht. Selbst auf dem notorisch unterbelichtenden MLAT-Radar im Netz, adsbexchange.com, waren die Militärorgien der COBRAS, SPARKS, JUDGES und STONES nachzuverfolgen. Normalerweise verhindert die Bundeswehr die Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit ihrer Orgien im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE mit nahezu allen Mitteln. Wenn sich also bei adsbexchange.com Bilder, wie die anhängenden, ergeben, kann von einer vielfachen tatsächlichen Luftkriegsübungsbelastung im Norden Brandenburgs und in Mecklenburg-Vorpommern ausgegangen werden. Vielen Dank an den/die Einsender/in dieser Momentaufnahmen.
Neben den Luftkriegsorgien lief der zivile Flugverkehr in unmittelbarer räumlicher Nähe zu den Luftkriegs-Hotspots unverändert weiter – ein Kennzeichen der im Herbst 2013 heimlich aktivierten Extremflugzone ED-R 401 MVPA NE. Linienmaschinen kreuzten aktive militärische Übungssektoren, als ob das ganz normal sei. Auch der Eurofighter-Hersteller Airbus ließ sich seine Testzone nicht nehmen – und schickte einen Testflug in die Zone (erfolgt mehrmals am Tag, seit Beginn der Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE), der in unmittelbarer räumlicher Nähe zu aktiven militärischen Luftbetankungsaktivitäten im Raum Rheinsberg die Flugrouten von randalierenden Kampfjets der Bundeswehr kreuzte. Darunter: hunderttausende EU-Bürgerinnen und -Bürger, deren Lebensmittelpunkte ein weiteres mal militärisch verdröhnt und die einer vielfach erhöhten Belastung durch militärischen Fluglärm, Absturzrisiko, zusätzlicher militärischer Radarbelastung und Luft- und Bodenverseuchung durch Abgase und möglichen Treibstoffeintrag durch die übenden Luftfahrzeuge ausgesetzt waren.

Business as usual in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Bündis90/Grüne dazu: „LKWs sind lauter.“

17.2.2020 bis 18.2.2020 – 75 Jahre Bombenangriff auf Dresden und Gedenken an die Folgen von Luftkrieg und Luftwaffe. Was macht die Bundesluftwaffe da so?

Gehört zu:

https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/02/13/13-2-bis-14-2-2020-75-jahre-bombenangriff-auf-dresden-was-macht-die-bundesluftwaffe-da/

Wir gucken trotzdem mal auf die Eckdaten:

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

Die vier Hauptangriffswellen dauerten bis zum 15.2.1945 an. Der 14.2.2020 war leider ein Freitag, da sind die Öffnungszeiten der ED-R 401 MVPA NE leider sehr begrenzt, man muss „schon“ am frühen Nachmittag den Luftkriegsübungsbetrieb einstellen. Naja, macht nix, holt man am Montag nach. Und weil ja eben auch der 15.2.2020 dann leider ein Sonntag war – hm – verschieben wir den Sonntag auf Dienstag. Dicht genug dran an den 75-jährigen Gedenktagen zu den Folgen von Krieg und Luftwaffe ist der auf jeden Fall. Da könnte man´s mal ruhiger angehen. Oder eben auch so richtig dröhnen lassen. Natürlich entschied sich die Parlementsarmee, wir hoffen doch, gut parlamentarisch kontrolliert, für letzteres.

17.2.2020, Deutschland, EU – Konzept „Military Variable Profile Area“ (auch als Wohn- und Arbeitsort, Erholungsregion, Naturlandschaft, geschützte Natur, Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bekannt) in Aktion:

Nebenfrage: Mit welcher Airline fliegen Sie eigentlich?

12.42 Uhr KLM fliegt genau durch einen Knäul sich prügelnder Kriegseisen (IRON) über Friedland/Jarmen, gegen 13.30 Uhr führen IRON Tiefflüge im nördlichen Teil der Zone aus, direkter Bestanteil ihrer Übungsmuster im Luftraum der ED-R 401. Auch, wenn dieser Fakt die Statistik komplettiert.
12.55 Uhr – Lufthansa fliegt durch Übungssektor der IRONS bzw. dicht genug an ihnen vorbei. 13 Uhr – SAS fliegt durch Übungssektor IRONS bei Jarmen.
14.08 Uhr – bis 14.15 Uhr Schwedische Linienmaschine fliegt durch aktiven Luftbetankunssektor zwischen Fürstenberg, Neustrelitz, Neubrandenburg, Jarmen.
15.11 Uhr – RYAN Air fliegt in räumlicher Nähe zum COBO, kurz vorher fliegen Easyjet und Norwegian dicht am Übungssektor entlang

13.40 Uhr – Cobo Lufttanker taucht auf, Kampfjets mit JUDGE Rufzeichen verlärmen die Landschaft bei Stralsund.

Militärflugzeug BOX im Tiefflug nei Gnoien.

13.30 Uhr – BULL 1 und 2 tauchen bei Plau und Krakow am See / Müritz auf – und lärmen ordentlich herum, die Schießeisen COLT 1,2 und wer-weiß-wieviele-tatsächlich kommen zum Tanken in´s östliche Tankeroval und ziehen sich ein bissl JP8 über Jarmen, Fürstenberg, Wesenberg – und wie diese Erholungsgebiete alle heissen.

15.20 Uhr schickt abschließend einen Testflug durch die Eurofighterzone.

18.2.2020

9 Uhr – „RAVEN“ gerufene Kampfflugzeuge terrorisieren die EinwohnerInnen zwischen Tribsees, Ribnitz-Damgarten und Stralsund. Nur einen Überschallsteinwurf davon entfernt verseuchen die STONEs den Himmel z.B. über Meyenburg, Plau am See und Putlitz militärisch, anschließend geht´s zur Erholung noch im Tieffug über das Müritzgebiet (aber Achtung, Bomber, nicht vom Wege abkommen, keine Tiere erschrecken – Nationalpark! [und National – hey… erinnert ein bißchen an die Nationale Front der deutschen Medien, wenn´s um die ED-R 401 MVPA NE geht – also eigentlich leider doppelt so geil ;])

Klar, gegen 12.20 Uhr kommt mal wieder der Eurofighter-Hersteller Airbus die lieben Kleinen checken. Testflug quer durch die Zone.

13.30 Uhr – es geht erneut los: Diverse Kriegsjets, z.B. die COLTs (für alle Fälle?) dröhnen in den östlichen Sektoren über Neustrelitz, Fürstenberg bis Leutz, Demmin, Jarmen, massiv über Altentreptow, Burg Stargard, Neubrandenburg, Penzlin. Die Kampfjets mit dem Callsign BULL verderben das Klima derweil so zwischen Malchow, Krakow am See, Teterow, Güstrow, Waren, Müritz, generell die gesamte Mecklenburgische Seenplatte. Beeindruckend, Genossen! Noch planvoller, als vor 1990!

14.37 Uhr Start der Kampfjets mit Rufzeichen SCARE wird per MLAT festgestellt, die lärmen dann bis bis ca. 15.30 über Plau am See und im Raum Müritz, um 15.30 Uhr erscheint ein bisher unbekanntes Rufzeichen, TRIPLE11, im Tiefflug, auf dem Internetradar und in den Ohren so einiger unfreiwilliger Kombatanten am Boden.

Visualisiert wird hier der militärische Flugbetrieb für diesen Tag, wie er mittls der bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerke erfast werden konnte. Dargestellt werden auszugsweise Zeitabschnitte, zu denen Beobachtungen vorliegen oder zu denen im MLAT-Radar Luftkampfübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE erfasst werden konnten. Diese Visualisierung zeigt nur den Trend. Die Bundeswehr arbeitet aktiv an der Verhinderung der offenen Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Flugstunden ihrer Kampfjets im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Großübungszone ED-R 401 MVPA NE. Zu diesen Bemühungen gehören vermutlich die „versehentliche“ Abschaltung von MODE S Transpondern, die „versehentliche“ Aktivierung in nur einem Teil der übenden Luftfahrzeuge, die technische Verhinderung der Ausspielung von MLAT-Positionsdaten in Ecthzeit im Internet. Wenn Sie an Ihrem Aufenthaltsort, irgendwo im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, Luftkriegsdröhnen oder überfallsartige Kampfjettiefflüge erleben, während Sie auf den verschiedenen Online-Flug-Trackern keine Luftfahrzeug an Ihrem Standort sehen können, so ist das der Normalzustand im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Militärischer Fluglärm trägt dutzende Kilometer weit. Sie hören ihn, wenn die eigentlichen Übungen kilometerweit entfernt von Ihrem Standort stattfinden. Tiefflüge können im Nordosten Deutschlands, in dem es nur wenige MODE S Empfangsstationen gibt, nur gelegentlich per MLAT sichtbar gemacht werden.

Folgende Parteien finden diesen Zustand super: SPD, Grüne, AfD, CDU, FDP. Fragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n! (Viel Glück!)

13.2. bis 14.2.2020 – 75 Jahre Bombenangriff auf Dresden. Was macht die Bundesluftwaffe da?

Ach stimmt ja – Luftkrieg üben! Klar, wie konnten wir nur diese Frage stellen.

Wir gucken trotzdem mal auf die Eckdaten:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/videos/er-hjo-er-jahrestag-bombardierung-dresden-100.html

13.2.2020 – in Nordostdeutschland, über nach 1990 mühsam entmilitarisierten ruhigen Erholungsregionen und Naturlandschaften:

8.30 Uhr, Start von diversen Kampfflugzeugen mit den Rufzeichen PRIMR (Tankflugzeug Airbus A400M), TORO, IRON, RAGET, SCARE(drastische kurvenflüge, Höhenänderungen im Gebiet Altentreptow/Müritz, die mit üblen Nachbrennergeräuschen einhergehen), GAF685 (tiefer Schleifenflug im Gebiet von Rostock Laage) – ein Teil der Kampfjets fliegt zum sog. Tankeroval im Osten der Flugzone, welches in den letzten Monaten oft „aktiviert“ wurde. Es erstreckt sich in etwa zwischen Jarmen und Fürstenberg an der Havel, darunter die großen Städte Neubrandenburg und Neustrelitz. Hotspot der ersten „übungsrunde“ des Tages waren wieder Krakow am See, Plau am See, das gesamte Gebiet Müritz / National Park, die Städte und Orte Röbel, Waren, Nossentin, Teterow – sie dauerte bis ca. 11.30 Uhr an.

Besonders deutlich wird bei den Übungen des Luftkrieges am Jahrestag der Bombardierung Dresdens erneut der zusätzliche Fluglärm, der durch die Unterstützung bzw die Teilnahme der Übungsflugzeuge der in Rostock Laage ansässigen PTO GmbH an den diversen militärischen Übungsflügen entsteht. Seit Monaten kann eine stetige Zunahme von zweimotorigen, lauten Kleinflugzeugen beobachtet werden, wie unmittelbar in räumlicher Nähe zeitgleich zu übenden Kampfjets fliegen. Zusätzlich erzeugen diese Kleinflugzeuge per schierer Zahl eine Art „Flugbwegungsnebel“ rings um aktive militärische Übungssektoren. Ein logischer Schluß aus diesen Beobachten ist, dass die PTO GmbH zu einem Großteil ihr Geld mit der Teilnahme an den werktäglichen Militärorgien im Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verdient.

Auch auf den MLAT-Aufzeichnungen ist zu sehen: Zwischen 13 Uhr und 13.30 Uhr ist die PTO an diesem Tag deutlich umfangreich unterwegs, gleichzeitig erfolgt ein militärischer Testflug.

Kurz darauf verlärmen Kampfjets mit dem Rufzeichen JUDGE die angeblichen Urlaubsregionen im Gebiet Tribsees, Krimmen, Barth/Zingst, Stralsund.
Die japanische Fluggesellschaft JAL wird derweil quer durch diesen aktiven Sektor geroutet. Natürlich weit oberhalb der übenden Kampfflugzeuge – dennoch: nur in der ED-R 401 MVPA NE wird kenzeptionsgemäß die routinemäßige und weitgehende Vermischung des zivilen mit dem militärischen Flugbetrieb gefördert und betrieben. Die daraus resultierenden Risiken waren bislang keiner im Bundestag vertretenen Partei einen Kommentar wert.

Am Nachmittag des 75. Jahrestages der Bombardierung Dresdens tauchten dann ab 14.30 Uhr noch diverse Kampfjets mit den Rufzeichen STONE bei Demmin, RAGET bei Neukloster im Westen der Zone, IRON bei Rostock, LIONT bei Sternberg, Goldberg, Warin (im Tiefflug), anschließend erfasste das bürgertriebene Internetflugradar noch einen typischen Airbus Testflug. Siehe auch https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/02/10/ ->

Die aktiven Übungssektoren der Flugzone ED-R 401 MVPA NE werden an diesem Tag zum Beispiel durch die Piloten der Airlines FINAIR, SWISS und RYANAIR durchflogen. Und das, obwohl dazu keine Pflicht besteht. Jeder Pilot entscheidet über die sicherste Routenführung selbst. Deshalb sieht man auch immer wieder viele Linienflüge, die weite Umwege fliegen, um laufenden Luftkriegsübungen über dem Nordosten Deutschlands aus dem Wege zu fliegen.

14.2.2020

8.50 der berüchtigte COBO-Lufttanker der Bundeswehr fliegt aus südwest in das östlichste Tankeroval der Bundesrepublik, welches sich ca. von Jarmen/Altrentreptow, über Neubrandenburg und Neustrelitz, bis nach Fürstenberg/Havel erstreckt. Luftkriegsbetankungsübungen sind so z.B. regelmäßig gut bis nach Greifswald oder das vermeintlich idyllische Rheinsberg in Ostprignitz-Ruppin zu hören. Aber natürlich nicht im Rathaus der beiden Städte.

Diverse Luftkriegswaffen mit den Rufzeichen COLT, JUDGE, SNAKE, BULL führten gegen 10.45 Uhr Tiefflüge in der westlichen Zonenerweiterung bei Neumünster, Warin, Sternberg aus. Die Richter der Rotte JUDGE kamen im Tiefflüg gegen 11 Uhr in der westlichen Zonenerweiterung bei Sternberg und Güstrow zum Einsatz gegen … äh … die Bevölkerung(?) zum Urteil. Die Flugschule PTO sorgte derweil für flächendeckenden zusätzlichen Fluglärm in fast allen Sektoren der im Herbst 2013 heimlich aktivierten Flugzone, ED-R 401 MVPA NE. Die Flugzeuge der PTO waren es auch, die auf den Positionen aktiver Kampfjetgemenge zeitgleich umherflogen. Selbstverständlich ist das purer Zufall, Herr Geschäftsführer.

Linienflüge von EasyJet, aus Malta, Belgien, Norwegen, Schweden und Österreich flogen direkt über aktive Luftkampfübungen hinweg.

Gegen 13 Uhr flog der Eurofighter-Hersteller Airbus ein bis zwei Testflüge, wie gewohnt, durch die Zone.

Visualisiert wird hier der militärische Flugbetrieb für diesen Tag, wie er mittls der bürgerbetriebenen MLAT-Netzwerke erfast werden konnte. Dargestellt werden auszugsweise Zeitabschnitte, zu denen Beobachtungen vorliegen oder zu denen im MLAT-Radar Luftkampfübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE erfasst werden konnten. Diese Visualisierung zeigt nur den Trend. Die Bundeswehr arbeitet aktiv an der Verhinderung der offenen Nachvollziehbarkeit der tatsächlichen Flugstunden ihrer Kampfjets im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich aktivierten militärischen Großübungszone ED-R 401 MVPA NE. Zu diesen Bemühungen gehören die aktive Abschaltung von MODE S Transpondern, die Aktivierung in nur einem Teil der übenden Luftfahrzeuge, die technische Verhinderung der Ausspielung von MLAT-Positionsdaten im Internet. Wenn Sie an Ihrem Aufenthaltsort, irgendwo im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE, Luftkriegsdröhnen oder überfallsartige Kampfjettiefflüge erleben, während Sie auf den verschiedenen Online-Flug-Trackern keine Luftfahrzeug an Ihrem Standort sehen können, so ist das der Normalzustand im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE. Militärischer Fluglärm trägt dutzende Kilometer weit. Sie hören ihn, wenn die eigentlichen Übungen kilometerweit entfernt von Ihrem Standort stattfinden. Tiefflüge können im Nordosten Deutschlands, in dem es nur wenige MODE S Empfangsstationen gibt, nur gelegentlich per MLAT sichtbar gemacht werden.

Folgende Parteien finden diesen Zustand super: SPD, Grüne, AfD, CDU, FDP. Fragen Sie Ihre/n Abgeordnete/n! (Viel Glück!)

12.2.2020 – „Kreative Rufzeichenvergabe“ bei der Bundeswehr – heute: GAME on!

Wie bereits seit einige Jahren bekannt, kommentieren Einzelverantwortliche bei der Bundeswehr und der Deutschen Flugsicherung die Kritik an der Flugzone ED-R 401 MVPA NE durch betroffene Bürgerinnen und Bürger zynisch durch die Vergabe von dümmlichen oder sogar arroganten und zynischen Rufzeichen für die in werktägliche Luftkriegsübungen über dicht besiedelten Gebieten Europas operierenden Kampfflugzeuge. Sicherlich sind Namen, wie JUDGE, SCARE, RAGE, SPNIPR, MURPHY und RACER schon dumm genug. Blöder kann man Krieg nicht verharmlosen. Ganz in Trump´scher Manier kommt nun noch ein Kindergartenkasper hinzu: GAME wurde kurzzeitig auf dem MLAT-Radar im Internet gesichtet. Ein Bundeswehr-UFO, welches ohne Erkennbarkeit von Flughöhe und Geschwindigkeit gegen 18 Uhr bei Rostock flog. Konnten Sie es sichten? War es dreieckig? Schreiben Sie uns eine e-mail! :-)

Wie wär´s mal mit SCULLY,MULDER und SKINNR, liebe Profis?