5.7.2019: ED-R 401 MVPA NE – JUDGE, EIS, PTO und SHOCK als (Speer)spitze des EISbergs

Am 5.7.2019 kam es, wie jeden Werktag, zu umfangreichen Luftkriegsvorbereitungsflügen durch alle möglichen militärischen Luftfahrzeuge über dem Gebiet von Deutschland. Per MODE S MLAT konnte ein kleiner Teil dieser werktäglich heißlaufenden Kriegsmaschine auch für den 5.7.2019 dokumentiert werden.

Eurofighter mit dem Kennzeichen JUDGE führten die durch die Abstürze bekannten Luftübungsmuster in den nördlichen Sektroen der ED-R 401 MVPA NE aus. Trotz der Bemühungen durch die Bundeswehr, MODE S MLAT Tracking möglichst zu verhindern, konnten weitere Kampjets mit dem Kennzeichen SHOCK verortet werden, wie aus dem Südwesten der Republik zu den laufenden Übungen der RICHTER dazustießen.
Die Flugroute des Flugzeugs der EIS GmbH war sicherlich nur zufällig parallel und in gleicher Flughöhe zu JUDGE gewählt. Auch dass PTO wieder ordentlich Fluglärm im Nordosten legte, gehört ja mittlerweile schon zum „guten Ton“ in Mecklenburg-Vorpommern.

Haben Sie militärischen Flugübungen an Ihrem Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsort im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE beobachtet? Veröffentlichen Sie sie hier, schreiben Sie uns einfach eine e-mail. Nutzen Sie unser Kontaktformular.

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8.7.2019: ED-R 401 MVPA NE – SCARE the shit out of citizens. ACES und LIONs können nicht abstürzen.

Am 8.7.2019 kam es, wie jeden Werktag, zu umfangreichen Luftkriegsvorbereitungsflügen durch alle möglichen militärischen Luftfahrzeuge über dem Gebiet von Deutschland. Per MODE S MLAT konnte ein kleiner Teil dieser werktäglich heißlaufenden Kriegsmaschine auch für den 8.7.2019 dokumentiert werden.

Die üblichen militärischen Flugmuster, die bereits vor ein paar Tagen zum schlimmsten Absturzunfall der Bundeswehr in jüngerer Zeit geführt hatten, sind auch für den 8.7.2019 wieder per MODE S MLAT Tracking dokumentiert worden. Kampfjet(s) mit dem Kennzeichen ACES pokerten hier mit der Umwelt und dem Leben der Einwohner und Besucher der nördlichen Sektoren der militärischen Übungszone Mecklenburg-Vorpommern. Glücklicherweise waren auch am 8.7.2019 Asse die besten Karten im Spiel.

Nur wenig später kam der bereits hier thematisierte Vergeltungsflug ( https://edr401mvpa.wordpress.com/2019/07/08/8-5-2019-extrem-laute-und-riskante-militarische-flugmuster-durch-kampfjets-der-bundeswehr-uber-rheinsberg-stechlin-christian-gilde-in-der-maz-dazu-die-region-sudlich-der-muritz-habe-je-2/ ) durch den SCHRECKEN der Lüfte, ausgerechnet über den ehemals ruhigen Natur- und Erholungsregionen Rheinsberg/Stechlin und Müritz in´s Bild. SCARE the shit out of citizens. Vielleicht als Mission im HUD des Piloten eingeblendet??? Es hörte sich auf jeden Fall so an. Komisch, dass man dazu extra aus Süden einfligen muss, um dann schnurstracks zum Heimathorst (haha) zurückzfliegen… Ach, da kommen immer diese Beschwerden von Bürgern her, nicht wahr, FLIZ?

Bereits am Nachmittag hatte SCARE wieder ausgeschlafen – und kam erneut, diesmal aus Nordwesten, nach Mecklenburg-Vorpommern geflogen, um dort militärischen Schrecken zu verbreiten. Sommerurlaub auf deutsch – für ein paar tausend Touristen und ihre Gastgeber.

Gegen Abend fiel dann noch der LÖWE ein, der sich aber nach regelkonformer Flugroute tarnte – und so nicht weiter beobachtet werden konnte.

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Kommentar | Mit Frau von der Leyen direkt in die EU-Exekutive durchmaschieren! Der feuchte Traum der Bundeswehr.

Wie auf dieser, seit 2014 zwangsexklusiv und ohne jegliche Unterstützung durch Umwelt- und Friedensgruppen, Parteien und Organisationen, unter thematischer Vollblockade aller deutschen Massenemedien – besonders auch der vermeintlich linken (taz, JW, ND usw), zur militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE publizierenden Infowebsite, https://edr401.nvpa.wordpress.com , seit Jahren nachzulesen:

„MVPAs sind Teil einer sehr umfassenden Planung zur Neugestaltung des europäischen Luftraums, die unter dem Namen „Single European Sky“ (SES) von der Europäischen Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) – der internationalen Organisation zur zentralen Koordination der Luftverkehrskontrolle – konzeptioniert und 2004 durch die EU-Staaten beschlossen wurde.

(…)

Demgegenüber lassen die Konzepte und die Selbstdarstellung von Eurocontrol zu SES deutlicher erkennen, dass Ausgangs- und Orientierungspunkt bei der Einführung von SES militärische Bedürfnisse bzw. „Erfordernisse“ sind. Gewiss geht es darum, sicherzustellen, dass militärische Flüge quer über Europa sicher erfolgen und die militärischen Erfordernisse den zivilen Luftverkehr so wenig wie möglich einschränken. Nicht in Frage steht jedoch als Ausgangspunkt dieser Überlegungen der prinzipielle Vorrang „militärischer Erfordernisse“, auf die in jedem Fall angemessen durch die Bereitstellung des notwendigen Luftraums reagiert werden muss. Die Kooperation zwischen militärischen und zivilen Luftfahrteinrichtungen besteht im Ergebnis folgerichtig auch lediglich darin, dass das Militär seine Missionen plant, den seiner Ansicht nach notwendigen Luftraum einfordert und die zivilen Luftfahrtbehörden kooperativ, flexibel und auf die Bedürfnisse des Militärs zugeschnitten diesen Luftraum möglichst umgehend zur Verfügung stellen.“

Die EU-Kommission hat bis heute nicht auf Anfragen und Bitten um inhaltliche Stellungnahmen zu ihrer Rolle bei der heimlichen Aktivierung der militärischen Zone ED-R 401 MVPA NE reagiert. Insbesondere sind der EU-Kommission der drastische Abbau von Transparenz, demokratischer Teilhabe und die Beachtung des Umwelt- und Klimaschutzes auffallend erschreckend egal. Die einzig bekannte Reaktion der EU-Kommiossion auf die Einrichtung der ED-R 401 MVPA NE ist ein Schreiben durch einen Sekretär von Herrn Juncker, in dem auf eine EU-Regelung zum Schutz vor Fluglärm verwiesen wird. In dieser Regelung wird allerdings zunächst sämtlicher militärischer Fluglärm von der Regelung ausgeschlossen. Der Hinweis darauf an die EU Kommission resultierte in Nichtbeantwortung. Anschließend verweist die EU-Kommission in dem Schreiben auf die nationalen Institutionen, die für die Implementierung ihres o.g. Konzeptes „Single European Sky“ usw zuständig seien.
Diese Institutionen, besonders das Bundesverteidigungsministerium, antworten aber gar nicht auf Nachfragen von Bürgerinnen und Bürger zur ED-R 401 MVPA NE. Andere Institutionen verweisen einfach auf die EU oder darauf, dass es sich um einen militärischen Vorgang handele. Die EU-Behörde Eurocontrol schwafelte von undefinierten und exklusiven „Need-to-know“-Kreisen und vom „threat-level“ (allgem. Bedrohungslage) – als sie um grundlegende Transparenz gebeten wurde.
Seit Jahren gibt es keine verantwortliche Institution, keine verantwortlichen Personen für die Planung, Aktivierung, ständige Ausweitung und Nutzung der EU-weit einmaligen militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE.

Diese Machenschaften des systematischen Abbaus und der offenen Verhinderung von Transparenz, der ersatzweisen „Beantwortung“ von Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern mittels vorgefertigter und inhaltlich unzusammenhängender oder sogar irreführender und falscher Textbausteine, sind Kennzeichen der Amtsführung von Ursula von der Leyen als Bundesverteidigungsministerin. Statt Kommunikation und Transparenz gab es seit der Aktivierung der Flugzone im Herbst 2013 nur aggressive Arroganz. Beschwerden und Anfragen wurden teilweise durch genau die Flugmuster über den Wohnhäusern der BeschwerdeführerInnen „beantwortet“, über die sich diese beschwert hatten. Mittlerweile macht die Bezeichnung „Vergeltungsflüge“ unter den Opfern der ED-R 401 MVPA NE die Runde: unkontrolliert erscheinende und terrorisierende Tief- und Tiefstflüge werden über den Wohnorten von BeschwerdeführerInnen ausgeführt.

Es gibt keine hier bekannte überlieferte Stellungnahme von Frau von der Leyen zur größten (Re-)Militarisierung des Ostens seit 1990. Vermutlich kann Sie genauso wenig mit dem Verlust anfangen, den die Aktivierung der Zone im Herbst 2013 darstellt, wie all die Militärplaner in ihrem Ministerium, für die Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg allenfalls dünn oder nicht besiedelte „Anschlußgebiete“ sind.

Ursula von der Leyen ist politisch für die ständige – heimliche – Ausweitung der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE, für die darin ausgeführten Übungen von Kampfjets, Luftbetankungsflugzeugen der Bundeswehr, der Royal Air Force und der US Air Force, von Zielflugzeugen und sonstigen kommerziell-militärischen Flügen zuständig. Sie ist für die immer weiter zunehmenden Tiefflugübungen durch Kampfjets zuständig, für die Verlagerung von militärischem Fluglärm in die vormals (vor Herbst 2013) ruhigen Naturlandschaften des Nordostens. Verlagert werden Luftkampfübungen aus den diversen Militärlärmghettos im Westen der Republik. Dabei ist von der Leyen politisch verantwortlich für die Bestrebungen der deutschen Militärgesellschaft, den Gesamtfluglärm im Bundesgebiet möglichst auf das Niveau der schlimmsten Übungszonen (Temporary Reserved Area – TRA) im Westen Deutschlands, die dort seit Jahrzehnten Bestandteil des Alltags sind, anzuheben. Schützenhilfe erhalten sie dabei ausgerechnet von den Grünen, die eine parlamentarische Kampagne zur „gerechten Verteilung“ von militärischem Fluglärm über das gesamte Bundesgebiet forcieren. Dazu sabotieren und diffamieren sie sogar einen eigenen freien Mitarbeiter. Sie betreiben diese Kampagne gegen ihr eigenes Parteiprogramm. Die Kampagne wird durch die Grünen nicht diskutiert, ist aber ihrer ökologischen Grundausrichtung direkt entgegenlaufend. Wenn es um´s Militär geht, knallen die Grünen am lautesten die Hacken zusammen! Sämtlicher ökologischer Ballast geht dann über Bord und die Partei geht auf Tauchfahrt, ist nicht ansprechbar zum Thema, schaltet auf absolute Funkstille. Die Presse berichtet nicht.

Wer Ursula von der Leyen den Weg in die oberste EU-Exekutive öffnet, legt den deutschen Militärs einen roten Teppich direkt bis in´s oberste Machtzentrum der EU aus.

Der programmatische Demokratieabbau, die Transparenzverhinderung, die Mißachtung von Geboten zur Bürgerbeteiligung und die unsägliche Ignoranz und Arroganz der militärischen Kreise in Deutschland und der EU, die Klimawandel und Umweltzerstörung billigend in Kauf nehmen, anheizen und mit Nachdruck betreiben – alle diese Kennzeichen der ED-R 401 MVPA NE werden dann offen zum Wesen der EU erklärt werden. Informationen wie die, die Sie hier noch finden, werden dann durch PolitikerInnen vom Schlage von der Leyen und Seehofer (oder noch schlimmer) kriminalisiert und zensiert werden. Dafür wird die Bundeswehr sorgen, sobald sie im obersten Machtzentrum der EU angekommen ist.

Ursula von der Leyen mag als Person sympathisch und kompetent, europäisch mehrsprachig erscheinen. Sie ist jedoch das trojanische Pferd der (deutschen) Militärs, das für ungehinderten Zugang und die Zementierung von Intransparenz, Demokratidefizit und die Ausschaltung und Kriminalisierung jeglicher informierter Kritik an den Militarisierungsvorhaben genutzt werden wird, die durch die EU-Kommission federführend betrieben werden – z.B. „Single European Sky“ usw. Das zumindest ist die Befürchtung, die sich aus der jahrelangen Beobachtung des Verhaltens von nationalen und EU-Institutionen rings um den Themenkomplex ED-R 40 MVPA NE formulieren lässt.

Frau von der Leyen darf nicht als EU-Kommissarin eingesetzt werden. Notwendig ist die Besetzung des Postens der PräsidentIn durch eine Person, die den Grundwerten der EU verpflichtet ist und als militärferne EU-BürgerIn das zivile und nichtmilitärische Primat der EU stärkt und dieses gegen die Gefahr der militärischen Vereinnahmung wirksam verteidigen kann!

Wie bereits seit 2014, bezüglich des Themenkomplex ED-R 401 MVPA NE, berichten alle deutschen Medien auch hier wieder haarscharf an diesem Detail vorbei.

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1. Juli 2019: Extreme Tiefflüge durch Bundeswehr-Tornados über Rheinsberg, Ostprignitz-Ruppin | Bundeswe hr verursacht Hörschäden bei Opfern von Tiefflügen über Ortschaften

Am 1. Juli 2019 erfolgten gegen 11:50 Uhr MESZ extreme Tiefflüge durch Bundeswehrkampfjets über Ortsinnenbereiche verschiedener Ortschaften im Nordosten Deutschlands. Nur wenige Tage nach den katatstrophalen Abstürzen der Eurofighter in Nossentin flogen Tornados der Bundeswehr in nur wenigen hundert Metern Höhe und in hoher Geschwindigkeit über Dörfer und Städte. Eine Videoaufnahme einer/s LeserIn/s zeigt den vierten und fünften Tiefflug. Vorhergehend waren 3 ähnliche Tiefflüge, wie die gezeigten. Die oder der LeserIn erlitt bei dem Überflug Hörschäden durch die hohe Lautstärke der 5 Kampfjets. Das Video kann unter folgendem Link heruntergeladen oder im Browser angesehen werden (nicht alle Browser unterstützen MPEG4 playback).

https://ia601401.us.archive.org/25/items/kampfjetscarerheinsbergzechlinstechlinruppin20190708101141/Tornado_Tiefflug_4_5_Rheinsberg_OPR_2019-07-01-11-50.mp4

Es gibt außerem eine Audioaufnahme des gleichen Vorfalls, auf der auch der dritte Tiefflug zu hören ist:

https://archive.org/download/kampfjetscarerheinsbergzechlinstechlinruppin20190708101141/Tornado-Tiefflug-3-4-5-2019-07-01-1144-und-1150-uhr.mp3

Alternativ können Sie sich die Audioaufnahmen im Player auf der Website unter folgenden Link im Browser anhören oder eine mp3-Version herunterladen:

https://archive.org/details/kampfjetscarerheinsbergzechlinstechlinruppin20190708101141

Parlamentarische Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE zur Turbo(re)militarisierung Ostdeutschlands und zu weiteren Details der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE

Teilnehmer der Mailingliste, die zu dieser Informationswebsite existiert und die für alle offen ist (siehe Hauptmenü), wiesen darauf hin, dass die LINKE im Bundestag eine parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung, auch zur ED-R 401 MVPA NE, eingebracht hat, in der die generelle Turbo(re)militarisierung des Ostens thematisiert und Details dazu erfragt werden.

Insbesondere im Einleitungstext findet sich eine interessante Fragestellung, die die Widersprüchlichkeit der Auskünfte der Bundesregierung und der Bundeswehr zum militärischen Flugebtrieb über den Köpfen hunderttausender EU-BürgerInnen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg augenscheinlich werden lässt. So gibt es ein „Tiefflugkontingent“, aber keine Statistik, die Auskunft darüber geben könnte, wie viele Tieffluge tatsächlich stattgefunden haben.

Die militärische Superzone ED-R 401 MVPA NE kommt in der Anfrage zwar leider nur am Rande vor – und lt. Informationen von Mitgliederung unserer Mailingliste sollte bereits im Dezember 2018 eine umfangreiche Anfrage zur ED-R 401 MVPA NE gestellt werden, auf jeden Fall aber noch deutlich vor den Landtagswahlen -, die Flugzone ED-R 401 MVPA NE wird nun aber endlich im Kontext der weiteren Militarisierung des Ostens dargestellt. Damit ist klar, dass es sich bei der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE um ein überregionales Problem der allgemeinen Militarisierung des europäischen Luftraums handelt. Auch die Verletzung des 2+4 Vertrages, die von Vorläufern dieser Website und dieser Website bereits in den Jahren 2013/14 vermutet wurde, ist nun endlich Gegenstand der Anfrage.
Hoffentlich kann die Linksfraktion die Überwindung der Regionalisierung des Themas beibehalten und die irreführende Einschränkung der Thematisierung auf Tiefflüge beenden helfen, welche immer wieder und seit Jahrzehnten gängiges Ritual bei der Auseindanersetzung um militärischen Flugbetrieb über dem Bundesgebiet ist.

Wir veröffentlichen den Text der Anfrage hier als Faksimile im Wortlaut (siehe anhängende JPEG Dateien), wie er am 9.7.2019 auf der Website des Bundestages unter https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/113/1911336.pdf bestand. Diese Veröffentlichung erfolgt, um die mögliche Zensur oder Abschwächung der Anfrage durch Bundesbehörden oder andere Akteure bereits im Vorfeld zu erschweren. Achtung: Möglicherweise ist der hier veröffentlichte Stand nicht der aktuelle! Bitte fragen Sie bei der LINKEN an, sollten sie die Anfrage mit Sicherheit im aktuell gültigen Zustand einsehen wollen.

Bitte verbreiten Sie diese Anfrage weiter und verfolgen Sie die Antworten der Bundesregierung darauf.

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Alternative Fakten: „Eurofighter-Flüge vorerst eingestellt“ (NDR, Nordkurier usw) | 26.6.2019 : Eurofighter aus Rostock Laage und aus anderen Stützpunkten führen routinemäßige Luftkriegsvorbereitungen über der Region Müritz und in anderen Sektoren der Flugzone ED-R 401 MVPA NE aus

„Eurofighter-Flüge vorerst eingestellt“

Quelle: ARD / ndr https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nach-Eurofighter-Absturz-Flugdatenschreiben-gefunden,eurofighter200.html

„Laage. Nach dem Absturz von zwei Kampfjets des Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff” bei Malchow soll der Flugbetrieb dort Anfang kommender Woche wieder aufgenommen werden. Das kündigte die Luftwaffe am Mittwoch an.“

Quelle: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/eurofighter-flugbetrieb-beginnt-anfang-naechster-woche-wieder-2635918306.html

„Luftwaffe setzt Flüge nach Eurofighter-Unglück aus … In dieser Woche werden von Laage voraussichtlich keine Kampfjets mehr starten. … Da die Unglücksursache noch unklar sei, werde der Flugbetrieb ausgesetzt. Auch die Crews müssten den Vorfall erst verarbeiten.“

Quelle: https://www.nordkurier.de/node/359026

edr401mvpa.wordpress.com informiert: Es handelt sich um eine unwahre Behauptung, die durch fast alle Massenmedien Deutschlands direkt aus der PR-Feder der Bundeswehr übernommen und offenbar ungeprüft verbreitet wurde und wird: Auch im Rest dieser Artikel finden sich – von ndr, über Nordkurier, Zeit bis SVZ und andere – identische Textbausteine, wie sie auch direkt in einem Artikel auf der Werbeseite der Bundeswehr, https://www.luftwaffe.de/ zu finden sind. Übrigens: in diesem Artikel steht deutlich, dass es sich bei dem Katastrophenflug nicht um einen Tiefflug handelte. Und warum das nicht der Fall war. Bitte auch mal luftwaffe.de lesen, liebe Parlamentarier. Da der Artikel eigentlich in peinlich einfacher Sprache geschrieben ist, dürften selbst zeitknappe PolitikerInnen in der Lage sein, die untaugliche Verengung auf Tiefflüge aus diesem Anlass fallen zu lassen und endlich das wahre Problem, nämlich sämtliche Luftkampfübungen in allen Flughöhen, zu adressieren. Alle Artikel der genannten Zeitungen und Sender erwähnen z.B., dass die Fahnen in Laage auf Halbmast wehen. Ein wichtiges Detail – direkt von luftwaffe.de abgeschrieben , wie auch andere Sätze und Textblöcke! Touché! Da wir schon dabei sind: Wo noch?! Der taz sind die Abstürze übrigens gleich nur eine Agenturmeldung unten links auf einer hinteren Seite wert. Null Kommentar, null Wertung, null Followup. So links ist die taz.

Folgende MLAT Aufzeichnung zeigt, wie am 26.6.2019, also zwei Tage nach dem Unglück mindestens drei Eurofighter oder Tornados (wäre ja auch echt dreist, Eurofighter nur zwei Tage nach dem Unglück über die Region Müritz zu schicken – oder? ) über der Katatstrophenregion Müritz / Mecklenburger Seenplatte gleiche Manöver fliegen, wie sie werktäglich mehrstündig nahezu gesamt Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg verlärmen. Seit vorgestern wissen wir auch, dass diese Flüge außerdem ein enorm erhöhtes Risiko für alle Einwohner und Besucher der ED-R 401 MVPA NE darstellen. Die Kampfjets flogen am 26.6.2019 erneut in dem Höhenband riskante Manöver, in dem sich vor zwei Tagen bereits der Zusammenstoß ereignete.

Nordkurier:  Falsche Aussagen zur ED-R 401 MVPA NE und Themenverschiebung und Einengung auf Tiefflüge.

In einem Artikel vom 26.6.2019 ( https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern-brandenburg/nordosten-ist-tiefflug-zone-2635909506.html ) werden ein Reihe von fehlerhaften Darstellungen mit veraltetem Kartenmaterial kombiniert.

Die aktuell bestehende geografische Ausdehnung der FlugzoneED-R 401 MVPA NE, der sog. Tankerovale und der Nachtflugzone ED-R 166 finden Sie hier: https://edr401mvpa.wordpress.com/2019/06/27/aktuelle-ausdehnung-der-militaerischen-flugzonen-ed-r-401-mvpa-ne-und-ed-r-166-ueber-mecklenburg-vorpommern-und-brandenburg

Es wird behauptet, bei der ED-R 401 MVPA NE würde es sich um eine Tiefflugzone handeln. Gezeigt wird ein Umriss der Flugzone, der bereits seit Monaten aufgrund von weiteren – wieder klammheimlich ausgeführten – Erweiterungen der Flugzone obsolet ist: Die Flugzone ED-R 401 MVPA NE ist nun viel größer, als vom Nordkurier dargestellt. Die genauen aktuell gültigen Umrisse sehen Sie in Kürze auf der Startseite dieser Website als Aktualisierung zum dort auffindbaren Paper von Braunstein & Leisegang.

Die Flugzone ED-R 401 MVPA NE ist per Definition keine Tiefflugzone. Diese Kernaussage des Nordkurier ist falsch – und bedient die uninformierte Verengung auf Tiefflüge. Allerdings ergeben sich aus den Übungen, die im Luftraum dieser Zone geflogen werden, riskante Flugmanöver im Luftraum unterhalb der unteren Höhenbegrenzung dieser Flugzone. Also auch Tiefflüge. Tiefflüge sind damit eine Folge der Übungen, die in der ED-R 401 MVPA NE ausgeführt werden. Tiefflüge dürfen überall in Deutschland zu jeder Zeit ausgeführt werden. Tiefflüge unterhalb von 300m sind per „Tiefflugkontingent“ – interne hier auch Tieffluglatrate genannt* – im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE zusätzlich Routine. Aber nicht Bestandteil der Definition der ED-R 401 MVPA NE und ihrer Bestimmung. Deshalb tauchen Flüge, die unterhalb der unteren Flughöhenbegrenzung der Flugzone ausgeführt werden, wie z.B. möglicherweise die Katatstrophenflüge vom 24.6.2019 (!), nicht in der Statistiken zur ED-R 401 MVPA NE auf, die die Grünen (siehe weiter unten) auch gerne zur Grundlage für die Forderung nach Verlagerung von militärischen Flugbetrieb nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg benutzen.

Zitat luftwaffe.de: „Bei der Air Combat Mission handelt es sich nicht um Tiefflüge. Solche finden auf rund 1.000 Fuß, also in rund 333 Metern Höhe, statt. Kampfmanöver wie die Air Combat Mission finden weit höher, nie unter 8.000 Fuß, rund 2.600 Metern Höhe statt.“ D.h. dass die Katstrophenflüge möglicherweise unterhalb der unteren Höhenbegrenzung für die über der Region Müritz liegenden Sektoren stattfand. Also unterhalb von Flight Level 100, also unterhalb von 10000 Feet, also unterhalb von ca. 3000m. D.h. diese Flüge würden z.B. nicht in der von den Grünen (siehe weiter unten) erfragten Statistik vorkommen. Denn diese Flüge würden dann im Luftraum unterhalb der Flugzone ED-R 401 MVPA NE stattgefunden haben. Möglicherweise sogar im sog. „unkontrollierten Luftraum“, der unterhalb von ca. 3000m beginnt und in dem militärische Flüge jederzeit stattfinden dürfen. Hier fliegen auch oft Sportflugzeuge, in direkter Nachbarschaft mit tief fliegenden Kampfjets (diese Website bezeichnet auch Flüge unterhalb von 3000m als Tiefflüge – weil sie als solche wahrgenommen werden). Interessant ist dabei vor allem auch, dass es sich dabei um Routineflüge, also ständig wiederholte Flugmuster handelt. Das legen der Artikel auf luftwaffe.de und die Berichterstattung der Medien nahe. So auch möglicherweise heute, am 26.6.2019: Große Teile der heutigen Luftkampfübungen fanden erneut unterhalb der unteren Flughöhenbegrenzung der ED-R 401 MVPA NE ausgeführt – also in Statistiken zu deren Nutzung wahrscheinlich nicht aufgeführt.

Die vom Nordkurier genannte Quelle (Drucksache 19/2553) behauptet nicht, dass es sich bei der ED-R 401 MVPA NE um eine Tiefflugzone handelt. In den Anlagen zur Drucksache ist ein mittlerweiler veralteter Auszug aus dem Militärischen Luftfahrthandbuch zu sehen. Die Zusammenstellung und Aufmachung der Grafik des Nordkuriers ist irreführend. Die Drucksache definiert die ED-R 401 MVPA NE nicht als Tiefflugzone. Auch die Bundeswehr – wie es die Grafik vermuten lässt – tut dies nicht. Zusätzlich werden die Betroffenen der Flugzone ED-R 401 MVPA NE im Nordkurierartikel gegeneinander in Stellung gebracht. Es ist nicht zutreffend, dass nur in bestimmten Gebieten der ED-R 401 MVPA NE Luftkampfübungen geflogen werden. Die Luftkampfübungen mögen in bestimmten Hotspots häufiger als anderswo wahrgenommen werden, sie verlärmen aber die gesamte militärische Flugzone ED-R 401 MVPA NE. In bestimmten Gebieten, z.B. Stechlin-Ruppin, kommen gehäuft extreme Tiefflüge vor, in anderen Überschallknalle, in anderen dröhnen oft Luftbetankungsflugzeuge, Hiddensee und Rügen werden oft durch die Zielflugzeuge der GFD mbH heimgesucht. Usw usf. Die werktäglichen Luftkampfübungen werden ständig ausgeweitet – es wird also überall in der ED-R 401 MVPA NE zu immer mehr militärischem Luftkriegslärm kommen. Es wird dann keine Schwerpunkte mehr geben – sondern die gesamte Zone wird militärisch dröhnen. Die Aussage bedient also am ehesten die neuerdings erhobenen Forderungen, die militärischen Flugübungen über eng begrenzten Gebieten innerhalb der ED-R 401 MVPA NE zu beenden. Die Übungen würden dann in anderen, weniger kommerziell ausgeschlachteten Gebieten der ED-R 401 MVPA NE stattfinden.

Die Grünen erheben übrigens mit der Zielrichtung der o.g. Drucksache die Maximalforderungen der Bundeswehr zu ihrem Ziel. Die genannte Anfrage der Grünen hat erhebliche inhaltliche Schwächen und subsumiert die ED.R 401 MVPA NE unter die seit Jahrzehnten bestehenden „normalen“ TRA Zonen der Bundesrepublik. Weder kommt die Besonderheit der ED-R 401 MVPA NE zu Wort, noch wird deutlich, dass die Datengrundlage für die ED-R 401 MVPA NE unvollständig ist. Es soll der Eindruck erweckt werden, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herrsche „himmlische Ruhe“ – wie es oft von der „Bürgerinitiative gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung“ aus dem Saarland kolportiert wird. Diese BI tritt gegenüber edr401mvpa.wordpress.com äußerst aggressiv und pampig auf. Die Sprache ihrer e-mails ist von ausländerfeindlichen Formulierungen gespickt. Die BI arbeitet mit dem Grünen Abgeordneten Tressel zusammen, der diese und aktuell eine ähnliche Anfrage im Bundestag initiiert hat. Bündnis90/Grüne MV und Brandenburg positionierten sich bis vorgestern selbst nach mehrfacher Anfrage durch diese Website nicht zur ED-R 401 MVPA NE! Das ist hier nachzulesen. Sie müssten sich nämlich für die Flugzone positionieren – wollen Sie nicht der Stoßrichtung ihrer Bundespartei in die Quere kommen. Gleiches gilt für die Grünen Brandenburg, die sich bis jetzt nicht zum Unfall geäußert haben, soweit hier momentan bekannt ist. Forderungen der Grünen in MV, die nach dem Unfall aufkamen, wonach Flüge nach Skandinavien verlegt werden sollen, in „menschenleere Regionen“, sind ebenso unökologisch, wie sie arrogant sind. Und sie erinnern fatal an die Sprachregelung, die die Befürworter der Verlegung von Militärlärm und Luftkampfübungen nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sie pflegen: „menschenleere Gegenden“. Oder auch: „dünn besiedelt“. Auch diese Mähr macht sich der Nordkurier zu eigen. Dabei hat selbst die Bürgermeisterin von Nossentin – und die ist CDU, Nordkurier! – betont, dass sich in der Saison viele Urlauber allein in ihrem Ort aufhalten. Was der Nordkurier auch verschweigt: die ED-R 401 MVPA NE betrifft hunderttausende EU-Bürgerinnen und Bürger, die hier leben. Wie verwurzelt ist der Nordkurier eigentlich im Norden, wenn er solche polemischen Unschärfen publiziert und wider besseren Wissens einen Artikel voller Unwahrheiten zum Kontext des immer weiter ansteigenden militärischen Flugbetriebs über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg publiziert – und das nicht zum ersten mal.

 

Zum Schluß wird noch die beliebte Watsche draufgesetzt: Wahlweise sind es „die Russen“ oder – wie hier – die DDR, in der es ja angeblich lauter gewesen sein soll. Was die militärische Fluglärmproblematik betrifft. Dies sei ein Fakt. Belegt wird nichts. Naja…

 

20.6.2019: US Airforce abuses formerly quiet natural landscapes of East Germany for toxic military pollution and noi se harassment of the local population | stundenlanger militärischer Fluglärm über der Mecklenburger Seenplatt e, Nationalpark Müritz, Peenetal, Brandenburger Wald- und Seenlandschaft, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg als Folge der heimlichen Aktivierung und Ausweitung der europaweit einmaligen militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE über weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs, den Ostseeinseln Hiddensee und Rügen.

US Airforce tankers took part in the first ever monitored extension air refueling abuse of East Germany´s formerly demilitarized and quiet natural habit landscapes. For the first time monitored by citizens, two military „air-refueling ovals“ of secretive and undemocratic military air warfare training zone ED-R 401 MVPA NE above most of Mecklenburg state (Mecklenburg Lakes District, Baltic Sea coastlines of Rügen, Hiddensee, Darß/Zingst and UNESCO Natural World Heritage sites, such as Müritz, Peenetal, south-east Rügen and Vorpommernsche Boddenlandschaft) and northern parts of Brandenburg state (mainly the Brandenburg Lakes and Forest District), have been monitored being „active“ for over two hours at once. The mid oval could be seen being „used“ by a GAF tanker and fighter jets, while the eastern oval was used by two US Airforce tankers and for two hours. That is three times the number of military tankers that have previously seen abusing citizens of ED-R 401 MVPA NE at once. Accompanied by an unknown number of fighter jets (only a fraction appears on MLAT flight tracking), the „zone“ was abundant with military air warfare noise, thunder and rumble. Fighter jets have been monitored by citizens on the ground in all altitudes, with specific complaints pouring in from the formerly quiet tourist area of Stechlin-Ruppin Lakes District and the Müritz Nationapark, as well as southern parts of Mecklenburg state. Low level flights were hammering all throughout Area ED-R 401 MVPA NE. The US Airforce tankers attended all the way from Britain. Speak of attempts of keeping the carbon footprint as small as possible… After two hours of mid altitude military refueling annoyance above Germany´s clearest lakes (US Airforce – do you guys know that you´re polluting last remainders of natural lakes and forests, exposing these habitats to toxic JP8 pollution?), the tankers returned all the way to Great Britain, once they were done with whatever they were doing for two hours, in north east Germany. Of course the tankers climbed to higher altitudes, as soon as being outside military test zone ED-R 401 MVPA NE. Apparently, and as this instance suggests, EU citizens are being the subject of military testing here. Whereas in „civilized“ areas, the US airforce knows that flying in mid altitude triggers considerable air noise for everybody living underneath the flight path of giant air refueling tankers. Hundreds of thousands of EU citizens have been affected by ED-R 401 MVPA NE. The subject remains censored in all german mainstream media. The USA takes advantage of an undemocratic and opaque project of unprecedented militarization of East Germany. Mr. Trump, please comment (do it in Twitter, if you like.)!

Please support this website, in order to uphold a tiny amount of transparency against the totalitarian conversion of huge swaths of East Germany into staging grounds for air warfare training!

18.6.2019: „In Röbel gab es um ca. 14:50 einen extremen Tiefflug eines Eurofighters von Ost nach West. Geschätzte Höhe 300m.“

10.51 Uhr, südliche Mecklenburger Seenplatte: „Gerade eben ein Tiefflieger aus Westen kommend in Richtung Osten unterwegs.“

„Bei mir, Stechlin, so zwischen 10.40 und 11.00 zwei laut krachende Tiefflüge… hatte gerade ne Videokonferenz… war nix mehr zu verstehen bei dem Radau…“

15.30 Uhr: „Militärisches Donnern liegt über der Region Rheinsberg – beim Blick auf adsbexchange.com wird klar warum: zwei Boeing KC Luftbetankungsflugzeuge der US Airforce fliegen, gefolgt von sporadisch im Umfeld des Ovals herummarodierenden Kampfjets, seit über einer Stunde ihre Kreise.“

Per MLAT (Quelle: https://adsbexchange.com) sichtbarer militärischer Fluglärm, z.B. über der Mecklenburger Seenplatte und dem Müritz Nationalpark, der Insel Hiddensee, Rügen, Zingst/Darß, den Städten Rostock, Stralsund, Neubrandenburg, Neustrelitz, Fürstenberg, Jarmen, Röbel, Waren, Rheinsberg u.a. (die werktäglichen militärischen Lärmteppiche werden in leichter Variation durch die unbekannten Planer der Bundeswehr bei der Deutschen Flugsicherung mbH „gebucht“) – die hier gezeigten Flugmuster sind Ausschnitte aus den tatsächlichen werktäglich mehrstündigen militärischen Lärmteppichen, die sich über nahezu ganz Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ausbreiten.

Sie können die hier dargestellten Stichproben und MLAT-Visualisierungen des militärischen Fluglärms, wie er durch Bundeswehr-Kampfjets und Tankflugzeuge, durch privatwirtschaftliche pseudo-zivile Flugdienstleister (wie PTO GmbH und GFD mbH) jeden Werktag über Mecklenbugr-Vorpommern und Brandenburg ausgebracht wird, durch eigene Beobachtungen ergänzen und vervollständigen.
Sie hindern damit die Bundeswehr daran, das Problem des militärischen Fluglärms über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herunterzuspielen und Zeitungsredaktionen ganze Artikel zu diktieren, die inhaltlich irreführend und ohne Kontext sind und immer dem gleichen Muster folgen. Sie setzen also ein Zeichen gegen eine effektive Pressezensur zum Thema ED-R 401 MVPA NE. Je höher auflösend das Detail der Dokumentation der werktäglichen Luftkriegsübungen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wird, desto vollständiger wird das Bild der tatsächlichen Militarisierung des Gebietes der ED-R 401 MVPA NE gezeichnet. Sie können sich so deutlich gegen die bestehende Mauer des Schweigens der Massenmedien, der Parteien und der Umweltschutzverbände sowie der sog. Friedensbewegung in Deutschland zum Thema ED-R 401 MVPA NE in Deutschland positionieren.
Außerdem können Sie so anderen Betroffenen konkrete Informationen zu militärischen Überflügen mitteilen. Eine umfangreiche Dokumentation macht es der Bundeswehr und der Politik schwierig, Beschwerden und Anfragen von betroffenen Bürgern als ausnahmsweise Einzelfälle abzutun.

Senden Sie Ihre Beobachtungen einfach unter Angabe der Zeit, des Datums und der beobachteten Luftkriegsübungen an diese Website. Sie können das Kontaktformular nutzen oder uns eine (auch PGP-verschlüsselte) e-mail zusenden: edr401mvpaÄTposteo.eu

Dokumentieren Sie zusammen mit anderen Betroffenen die zensierte Militarisierung Ihres Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsortes im Gebiet der Militärzone ED-R 401 MVPA NE! Es ist ganz einfach und Sie brauchen nur eine e-mail Adresse und ein bißchen Zeit.