27.3.2017 – Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg | 27th March 2017 – repeated military flight noise above north east Germany

Jagdszenen vom 27.3.2017 aus Militärisch-Vorpommern und Militärisch-Brandenburg, Folge der heimlichen Einrichtung des täglichen militärischen Regelflugbetriebes (im Klartext: Militarisierung zum Zwecke der Kriegsvorbereitung) über halb Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg im Herbst 2013. Seitdem besteht in der ED-R 401 MVPA NE eine beständige Dosiserhöhung der Militarisierung mittels Kampfjetfluglärm in allen Flughöhen, vorwiegend aber unterhalb der für diese Zone geltenden Mindestflughöhe von 3000m. Tief- und Tiefstflüge sind in allen Sektoren der Zone integraler Bestandteil der täglichen Luftkampfmanöver , wenn auch durch Bundeswehr & co routinemäßig geleugnet, verharmlost und „vereinzelfallt“. Die Steigerung des militärischen Fluglärms seit 2013 ist hingegen ein Fakt, der sich sogar aus den unvollständigen Statistiken der Bundeswehr ergibt (vgl. Antworten auf parlamentarische Anfragen von B90/Grüne, Linke). Wenn nun nur die östlichen Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE (z.B. Feldberger Seenlandschaft, Rheinsberg, Zechlin, Teile des UNESCO – Gebietes Serrahn/Müritz, Rügen, Hiddensee), die bis zum Herbst 2013 gar nicht routinemäßig von militärischem Fluglärm betroffen waren, herangezogen würden (was absichtlich durch die Bundeswehr, Journalisten und Politiker verhindert und nicht kommentiert wird), würde sich eine Steigerung von 100% ergeben.

Die Zone ist europa- und weltweit einmalig (vgl Deutsche Flugsicherung (DFS) / Eurocontrol), bezüglich der „Flexibisierung“, also der Vermischung von zivilem und militärischem Flugverkehr: Ziviler Flugverkehr summiert sich zum militärischen Fluglärm in der Zone hinzu, wenn gleichzeitig militärische Flugübungen laufen. Zivile Linienmaschinen durchfliegen immer öfter aktive Luftkampfübungszonen. Als dritte „Lärmsäule“ scheinen regelmäßige Testflüge von Airbus Industries in dieser Zone etabliert zu werden: In allen Flughöhen ziehen A380, A600M und ähnlich große Vögel bis zu stundenlange Testkurven innerhab der Zone und gehen dabei offenbar auch auf unter 2000m Flughöhe, was am Boden einen zusätzlich hohen Lärmpegel erzeugt.

Gleichzeitig wurden auch noch die letzten rudimentären Reste von Transparenz klammheimlich abgeschafft, wie sie noch für sog. TRA (Temporary Reserved Airspace) Flugzonen gelten: die Belegungsplanung des Airspace Use Plan ist für TRA-Zonen für 3 Tage im Voraus online im Web AUP für jeden Bürger einsehbar. Für die ED-R 401 MVPA NE gibt es das nicht mehr. Bürger werden von der Bundeswehr im Web AUP dümmlich auf geschlossene Systeme der DFS/Eurocontrol (Stanly Acos) verwiesen und es wird so getan, als ob Bürger hier vergleichbaren Einblick hätten. Stanly Acos ist das nichtöffentliche Planungstool der Deutschen Flugsicherung. Gleichzeitig wird seit Jahren behauptet, man könne „leider noch nicht“ die Belegungsplanungen analog zum Web AUP veröffentlichen, da man ja selber nicht wisse, wann wo welche Flugübungen stattfinden würden – weil der Luftraum ja von der DFS kurzfristig freigegeben werde. So werden die Bürger für dumm verkauft: Denn die täglich gleichen Grundflugübungen zu den täglich gleichen Zeiten, in den täglich gleichen Fluglärmschwerpunkten im Gebiet Müritz UNESCO Nationalpark / Rheinsberg / Zechlin / Feldberger Seenlandschaft / Stralsund / Zingst /Darss, immer öfter auch Hiddensee und Rügen, sind natürlich lange im Voraus geplant. Und die DFS weist nicht zu, sondern die Bundeswehr „bucht“. Es ist also eigentlich ein Selbstbedienungsladen der Bundeswehr. Natürlich ist es bequem, dem Bürger vorzugaukeln, die Deutsche Flugsicherung würde entscheiden, wann die Bundeswehr buchen dürfe.

Web AUP Germany

Web AUP: Während die Bevölkerung unter TRA-Zonen noch die Belegungsplanungen für diese einsehen kann, wird das den von der ED-R 401 MVPA NE Betroffenen kommentarlos verweigert. Das nutzt eine BI gegen Fluglärm im Südwesten dazu, mit viel Getöse zu behaupten, die dortige TRA sei immer am höchsten beplant – während sie die nicht einsehbare MVPA Zone dabei wissentlich ignoriert.

Und so vergleichen Bündnis90/Grüne, eine BI und die Medien wissentlich oder in selbstbewußter Inkompetenz Äpfel und Birnen, indem sie die Verlagerung des militärischen Fluglärms aus dem Südwesten in die ED-R 401 MVPA NE fordern. Eine Zone, die erst im Herbst 2013 heimlich, ohne Information der Landesregierungen und der betroffenen Bevölkerung, in den militärischen Regelflugbetrieb überführt wurde. Es handelt sich um die größte und obskurste Militärzone Deutschlands. Seit Herbst 2013 wird die Eurofighter-Ausbildung über dicht besiedeltem Gebiet etabliert. Auch ausländische Eurofighter-Piloten (z.B. Österreich, vgl. Focus) werden routinemäßig hier ausgebildet. Das thematisieren die o.g. natürlich nicht. Die Ausbildungsflugmuster sind von extremer Natur: Beschleunigungs-, Kurven-, Sink-, Steig-, Tief- und Abfangflugmuster gehen ineinander über. Der resultierende Lärm ist enorm und verseucht die gesamte Region zwischen Berlin und Ostsee (inklusive Ostseeregionen) flächig und nachhaltig, täglich, in bis zu vier Lärmwellen. Die o.g. kehren diese Fakten und diese extreme Entwicklung unter den Teppich.

Die zunehmenden militärischen Flüge sind also auch die Folge von Forderungen von Bündnis90/Grüne, Linke Saarland (Heimatland von Oskar Lafontaine…, vgl. Zeitungsartikel Saarbrücker Zeitung) , der sog. BI gegen Fluglärm, Umweltverschmutzung usw u.a. nach der Verlagerung des Fluglärms aus der militärischen Fluglärmzone TRA Lauter nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Oft wird dann von einer „gerechteren Verteilung des militärischen Fluglärms auf das gesamte Bundesgebiet“ geredet, von der Verlagerung des Fluglärms in andere Übungszonen. Gerne wird dazu explizit die ED-R 401 MVPA NE mit üblichen und seit Jahrzehnten bestehenden TRA verglichen. Die ED-R 401 MVPA NE wird dann bagatellisiert. Dieses Vorgehen redet der Zementierung von Willkürzonen, wie der ED-R 401 MVPA NE, und der umfassenden flächigen Militarisierung das Wort. Im Südwesten der Republik werden Artikel lanciert, die die Militärzone ED-R 401 MVPA NE als eine irrelevante Zone, quasi am Rande des Universums, darstellen, über „spärlich besiedeltem“ Gebiet, „in Brandenburg“.  An anderer Stelle wird Mecklenburg-Vorpommern in einem Satz mit der Nordsee genannt, wenn es um die Verlagerung des NATO-Flugmanöverbetriebs in der TRA Lauter über unbewohntes Gebiet geht.  Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, die ED-R 401 MVPA NE sei extra zu diesem Zweck eingerichtet worden.

Dabei verstieße die Verlagerung des routinemäßigen militärischen Gedröhnes der NATO Streitkräfte in die ED-R 401 MVPA NE oder die TRA Sachsen gegen den Geist des 2+4 Vertrages (Artikel 5, Absatz 3). Sind die Journalisten, die solche Artikel schreiben also zu jung, zu ahnungslos, zu desinteressiert – oder zu prekär beschäftigt?

Die Grünen betreiben nicht nur die Militarisierung Ostdeutschlands, sondern auch das Geschäft der Spaltung der Gesellschaft. Betroffene Nordost gegen Betroffene Südwest. Und den ökologischen Aspekt blenden ausgerechnet die Grünen gleich komplett aus, wo doch in der Grünen Partei nicht erst neuerdings das militärische Primat das ursprünglich ökologische schlägt: der Ausstoß an Abgasen, die diese ständig ansteigende Flächemilitarisierung nach sich zieht: die direkte Belastung der betroffenen Bevölkerung mit Kerosinabgasen, mit abgelassenem Treibstoff, mit Radarhotspots durch Kampfjets und Radarüberwachungsanlagen, mit Lärm und Terror (tägliche mehrfache Wiederholung und Tiefflüge, routinemäßige Unterschreitung der – sowieso schon zu niedrigen – Mindestflughöhe von 3000m). Auch das Unfallrisiko scheint die Grünen im Falle Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns nicht zu jucken. Und: Friedenspolitik – da war doch mal was…? Militarisierung – wer dieses Wort bei den Grünen sagt, fliegt raus. Und: Wer wählt schon B90/Grüne, im Osten… ?

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

Eurofighter Kampfjet Lärm Mecklenburg Vorpommern Brandenburg

 

Bündnis90/Grüne für Verlagerung von Militärlärm nach Mecklenburg-Vorpommern?

Warum wird einem langjährigen freien Mitarbeiter von Bündnis90/Grüne uangekündigt die e-mail Adresse gelöscht, nachdem die Partei dessen Rechercheergebnisse umfangreich im Rahmen von parlamentarischen Anfragen nutzte und sich diese Anfragen aufgrund fehlender Kompetenz sogar von dem Mitarbeiter schreiben ließ? Möglicherweise deshalb, weil ein Abgeordneter von Bündnis90/Grüne, Markus Tressel, die Verlagerung von militärischem Fluglärm nach Mecklenburg-Vorpommern fordert? Das würde auch das Abtauchen der verteidigungspolitischen Sprecherin von Bündnis90/Grüne erklären, die sich trotz mehrfacher direkter Ansprache nicht einmal zum Vorgang ED-R 401 MVPA NE geäußert hat.

Und so nutzen auch die Grünen die heimlich eingerichtete militärische Lärmzone ED-R 401 MVPA NE, um – quasi nachdem über Nacht Fakten geschaffen und diese über Jahre hinweg verheimlicht und etabliert wurden – die Verlagerung von militärischem Fluglärm in genau diese Zone zu fordern:

“ Denn das Übungsgebiet, die so genannte TRA Lauter, ist die am meisten genutzte Zone. Und das, obwohl es Übungszonen über deutlich weniger dicht besiedeltem Gebiet gibt. Beispielsweise über der Nordsee oder Mecklenburg-Vorpommern. “

Eine dubiose Bürgerinitiative aus dem Südwesten ist die treibende Kraft hinter der Forderung der flächigen militärischen Verlärmung ganz Deutschlands. Die Bundeswehr macht sich diese Forderungen der vermeintlichen Lärmgegner zu eigen und erklärt auf eine parlamentarische Anfrage der Linken Ende 2016, dass der militärische Fluglärm in den Grenzen der ED-R 401 MVPA NE „vergleichsweise“ gering (!) sei – und damit also Platz für eine weitere Steigerung der Militarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Ganz im Sinne von Bündnis90/Grüne also.

“ Die Bürgerinitiative gegen den Fluglärm fordert deshalb seit Jahren eine Verlagerung – und sie schöpft Hoffnung aus der Tatsache, dass die Bundesregierung mittlerweile zugibt, dass das Gebiet in der Pfalz und dem Saarland besonders oft von Kampf-Flugzeugen überflogen wird. Die Bundesregierung sei nun in der Pflicht, eine Gleichbehandlung herzustellen, sagt BI-Sprecher Holger Marzen. “

http://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/fluglaerm_nordsaarland100.html

EN

A cartel of backroom GREENs seem to blockade transparency and discussion of the secretive activation of routine military air training above large parts of north eastern Germany.

A GREEN MP of the south-western state of Saarland demanded military air training to be spread „evenly“ throughout Germany, with „unused“ or „underused“ air training zones above largely „unihabited“ areas, such as the Northsea and Mecklenburg-Vorpommern.

Interestingly, it is the GREENs here, who are actively engaging on spreading vicious military air noise to areas that had been sucessfully demilitarized after the fall of the wall. It is the GRRENs who argue for the uptake of militarisation of previously demilitarised areas.

In the light of this, it comes as no surprise that green MP Brugger, who happens to be defense spokes person for the the federal organisation of the GREENs/Bündnis90 of Germany, has, up to date, not once positioned the party to the issue of ED-R 401 MVPA NE. Even though the Greens, on a regional basis were actively seeking transparency on the issue, using the expertise and work force of a citizen, who investigated detailed backgrounds on ED-R 401 MVPA NE, its secretive character and who even phrased parliamentary questioning of state governments and federal government.

After the citizen had put two years of investigation and voluntary work into the issue, in blind trust of the Green Party, the Greens/Bündnis90 actually deleted the email account of that citizen, over night, with no information beforehand. In the aftermath of the deletion, the Greens accused the citizen of wrongful doing and that their work was worth nothing, that „apparently“ the e-mail address had not been used etc. Threats were sent to the citizen, on top of insulting statements by some regional figures of Greens/Büdnnis90 management.

All information that the Greens used had been established by use of that e-mail address. The e-mail address had become a contact option for Eurocontrol and journalists alike. Know How was gathered here.

This newspaper article sheds some light, on why the citizen might have been silenced by Bündnis90/Grüne. It outlines, how powerful members of the Greens support a south-western MP, scapegoating the north-west of Germany, actively calling for the militarisation of the area at stake here.

http://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/fluglaerm_nordsaarland100.html

19.12.2016: mehrstündige Kampfjet-Fluglärmwellen über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ( ED-R 401 MVPA North East)

Auch am 19.12.2016 wurden sämtliche Sektoren der militärischen Eurofighter-Lärmzone ED-R 401 MVPA NE mit militärischem Fluglärm „bespielt“, der sich aus „realitätsnahen“ Übungen wohl so ergibt. Es konnten mindestens zwei Lärmwellen beobachtet werden, die von Hiddensee bis an Berlin heran die Landschaft verlärmten. Dabei konnten neben den üblichen Verdächtigen, wie NOBLE, COBRA, COLT, JUDGE (jeweils 1 bis 3) auch Skyhawks der kanadischen Luftwaffe beobachtet werden, die vorzugsweise die nördlichen Sektoren und damit vor allem Hiddensee und Zingst verlärmten.

Die heutigen Beobachtungen zeigen die extremen Ausweitungen der täglichen militärischen Übungen im Luftraum über Mecklenburg-Vorpommern, der Ostseeküste, dem Norden Brandenburgs. Es waren heute mindestens 8 Kampfjets gleichzeitig bei ihrer stundenlangen Verlärmung zu beobachten.

Eine genaue Beobachtung von Gesamtdeutschland zeigte, dass bereits in den Morgen- und Vormittagsstunden extreme militärische Verlärmungen mit ähnlichen Flugmustern, wie in der ED-R 401 MVPA (nur nicht so großräumig), im Bereich der TRA Lauter stattfanden, in Bayern und in Nordwestdeutschland.

Haben Sie diese Übungen beobachtet? Schicken Sie uns Ihre Beobachtungen, Fotos, Beschreibungen: edr401mvpa@posteo.eu

EN

On Dec 19th, severe military air noise hit the entire area covered by the secretive military air training noise zone ED-R 401 MVPA NE above North East Germany. Several waves of prolonged (one to two hours per air-noise-raid) military air noise, emitted by up to eight fighter jets at a time, polluted the entire area of ED-R 401 MVPA NE, stretching from the Baltic Sea coastline down to Berlin. All tourist areas, natural habitat zones and even the Baltic island of Hiddensee were subjected to military noise abuse. Affected were areas like the Mecklenburg Lakes region, a sensitive natural habitat zone and a formerly popular natural holiday destination for visitors from all around Europe and the world, renowned for its natural beauty and tranquility (gone).

Military noise on a daily basis has been established with increasing dosage throughout the years, ever since the military flight zone ED-R 401 MVPA NE had been secretly established in autumn 2013. The entire North East of Germany has since been militarised by daily Typhoon fighterjet noise (all altitudes).

Attached screenshots show noise patterns of fighter jets flying all day around above north east Germany.

Are you a visitor to the area? Have you observed increased military air noise in your holiday destination? Send us your report, your images: edr401mvpa@posteo.eu

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28.11.2016: militärische Verlärmung der beiden militärischen Luftübungsgebiete Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg (MVPA North East / ED-R 401)

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Oben: AirFrance Linienflug kreuzt übende Kampfjets (flexible militärische Nutzung „Nutzung“ des Luftraumes – Konzept der Military Variable Profile Area)

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Tägliche militärische Verlärmung NSG durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2
Tägliche militärische Verlärmung NSG durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2
Tägliche militärische Verlärmung NSG durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2
Tägliche militärische Verlärmung NSG durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2

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Oben: Flächige Verlärmung des gesamten Gebietes der militärischen Luftkampfübungszone Mecklenburg-Vorpommern/Nordbrandenburg (ED-R 401 MVPA NE); AirFrance Linienflug kreuzt übende Kampfjets (flexible militärische Nutzung „Nutzung“ des Luftraumes – Military Variable Profile Area)

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Oben: AirFrance Linienflug kreuzt übende Kampfjets (flexible militärische Nutzung „Nutzung“ des Luftraumes – Military Variable Profile Area)

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Oben: AirFrance Linienflug kreuzt übende Kampfjets (flexible militärische Nutzung „Nutzung“ des Luftraumes – Military Variable Profile Area)

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Oben: ziviler Flugverkehr fliegt klimaschädliche Umwege wegen routinemäßiger Militarisierung des Luftraumes über Nordost-Mecklenburg-Vorpommern. (Die federführende EU Luftfahrtbehörde EUROCONTROL behauptet, das Konzept der MVPA sei eine umweltschonende Neuerung)

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Oben: Verlärmung Müritz Nationalpark.

Tägliche militärische Verlärmung Müritz Nationalpark durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2
Tägliche militärische Verlärmung Müritz Nationalpark durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2
Tägliche militärische Verlärmung Müritz Nationalpark durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2
Tägliche militärische Verlärmung Müritz Nationalpark durch Bundeswehr Eurofighter BONES 1 & 2

Während sich die verantwortlichen Politiker von CDU, SPD, Grüne/Bündnis 90 auf Bundes- und Landesebene auf Ignoranz, Inkompetenz, Desinteresse und aktive Informationsunterdrückung zurückziehen, konnte man am 28.11.2016 beobachten, wie weit deshalb Bundesverteidigungsministerin Frau von der Leyen, das BmfV sowie das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur die Umwandlung der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg in das größte existierende Freiluftübungsgebiet für Kampfjets in Europa offenbar „erfolgreich“ vorangetrieben haben. Mit den Beobachtungen vom 28.11.2016, die wie immer nur die Spitze des militärischen Wildwuchseisberges als Momentaufnahme zeigen, ist klar, dass die Remilitarisierung von ganz Ost Mecklenburg-Vorpommern sowie Nordbrandenburg mittels eines undemokratischen Vorgangs (heimliche Aktivierung der Zone ED-R 401 MVPA NE) erfolgreich umgesetzt werden konnte. Momentan kann die Erhöhung des Grades der Militarisierung beobachtet werden, vorangetrieben mittels einer unterschwelligen  sukzessiven Verstärkung des täglichen militärischen Flugbetriebes, „erlebbar“ für die betroffenen Einwohner und Touristen durch z.B. die Verlängerung der Dauer der einzelnen Übungsflüge, aber auch durch die flächige Ausweitung der Verlärmung und durch die zunehmende Frequenz des Auftauchens der Eurofighter Kampfjets über betroffenen Regionen. Auch die Tiefflugmanöver werden immer aggressiver gegen die Bevölkerung kleiner Ortschaften ausgeführt.

Und so liefen auch am 28.11.2016, ab ca. 9 Uhr, umfangreiche und lang andauernde Luftkampfübungen über dem gesamten Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern. Es kam zu weiträumigen Verlärmungen im gesamten Landesgebiet von MV sowie im westlichen und zentralen Gebiet von Nordbrandenburg (Prignitz, Ostprignitz).

Bis zu acht Kampfjets waren zeitweise gleichzeitig online zu verfolgen, wie sie die Landschaft mit militärischem Fluglärm überzogen. Dabei wurde die gesamte Luftkampfzone ED-R 401 MVPA North East von den Eurofightern der Bundeswehr „genutzt“. Die militärische Lärmverseuchung der gesamten Zone ED-R 401 an nur einem Tag stellt eine weitere Eskalation der Militarisierung des Himmels über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg dar. Die Remilitarisierung erfolgte mit der heimlichen Aktivierung und Inbetriebnahme der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Von einzelnen Tiefflügen, über zunehmend regelmäßige Höhenflüge, bis zur täglichen Totalverlärmung durch militärische Höhen- und Tiefflüge verging nur wenig Zeit. Überraschte und kritische Bürger werden, wenn überhaupt, von der Bundeswehr mit Textbausteinen abgefrühstückt. Die heimliche Einrichtung der Zone im Herbst 2013 wird von der Bundeswehr dabei nicht thematisiert, abgestritten und von den verantwortlichen Politikern herabgespielt. Dazu werden von der Politik Lügen genutzt, wie die, dass mit vermehrten Tiefflügen nicht zu rechnen sei (Landesregierung Brandenburg im Herbst 2014).

Auch am 28.11.2016 wurde die tolle neue flexibilisierte militärische Normalität deutlich, als z.B. ein Linienflug der Air France nur wenige hundert Meter über zwei übenden Eurofightern querte.

Die Bevölkerung wird nicht nur einem vervielfachten Fluglärm ausgesetzt, der sich aus der Summierung von zivilem und (zusätzlichem und noch viel lauterem) militärischem Fluglärm ergibt, sondern auch einem hohen Unfallrisiko und vermutlich einer erhöhten aktiven Radarausleuchtung der gesamten Übungszone durch die militärische Luftraumüberwachung sowie durch die Radarsysteme an Bord der Kampfjets. Fragen Sie doch mal Ihre/n Abgeordnete/n danach!

 

 

Landesregierung MV ahnungslos

Die Antwort der Landesregierung Mecklenburg Vorpommern (PDF) auf die Anfrage der Grünen im Landtag ist bestenfalls als „Thema verfehlt“ zu werten. Immerhin wird deutlich, daß selbst die Landesregierung erst einen Monat vor der Inbetriebnahme der Regelübungszone für Eurofighter, ED-R 401, über eben diese Einrichtung informiert war. Es stellt sich die Frage, warum dann die Bevölkerung wenigstens zu diesem Zeitpunkt nicht informiert wurde. Es stellt sich auch die Frage, warum die SPD Prignitz noch im Frühsommer 2014 über Monate hinweg angeblich gar nichts von der Regelflugzone ED-R 401 wußte.

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16.10.14: Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Anfrage BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Quelle: Landtag Mecklenburg-Vorpommern

Direktlink zum PDF: neue-sonderflugzone-für-militärflugzeuge (16.10.14: Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Anfrage BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

ED-R 401 MVPA Anfrage B90/Grüne Landtag MV

 

ED-R 401 MVPA Anfrage B90/Grüne Landtag MV
ED-R 401 MVPA Anfrage B90/Grüne Landtag MV