22.10.2018: Militärischer Fluglärm und Umweltzerstörung durch Bundeswehr – Neue Woche beginnt mit Krach über Boddenkette, Hiddensee, Rügen, Müritz-Nationalpark und Nordbrandenburg

Am Vormittag des 22.10.2018 haben über weiten Teilen des heimlich eingerichteten Luftraums für kombinierte militärische und zivile Nutzung E-DR401 MVPA NE erneut Kampfflugzeuge der Bundeswehr, angemietete pseude-zivile Strahlflugzeuge der GFD mbH sowie Sportflugzeuge der PTO GmbH für die Pilotenausbildung der Bundeswehr gemeinsam stundenlang für den Ernstfall geprobt.

Die Hilfs-Sheriffs der GFD flogen lange Zeit über dem Greifswalder Bodden, auch „Danger Area Pomeranian Bright“ genannt, und der Wismarer Bucht Kringel in die Luft.

Aber auch das Peenetal und die Insel Rügen bekamen ihren Anteil an Krach und Abgasen.

Der Lärm durch die hoch fliegenden Kampfjets war weithin zu hören.

Außerdem nutzte Airbus den Nordosten wieder für ausgedehnte Erprobungsflüge.

Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, ED-R 401 MVPA NE, Bundeswehr Kampfjetlärm,Tiefflug,Luftbetankung, Luftkrieg
Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke, Freie Wähler, SPD
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19.10.2018 – Planübererfüllung! Selbstvergewisserung der militärischen Zirkel in Europa – gigantische Lärmverseuchung durch das Militär von der Ostsee bis zum Truppenübungsplatz Altamark

„Luftunterstützung“ sieht im demokratiefreien Raum ED-R 401 MVPA NE so aus:

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Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke, Freie Wähler

18.10.2018: Erneut Luftbetankungsübung über Prignitz und Kleinseenplatte Rheinsberg – Fürstenberg / Havel

Am 18.10. war Nachmittags stundenlang hochfliegende Kampfjets zu hören. Das Internetradar legt nahe, dass erneut eine mindestens drei Stunden andauernde Luftbetankungsübung über einer der bekanntesten Erholungsgebiete Deutschlands stattgefunden hat.

Dieses Betankungsareal wurde bisher von der Bundeswehr nicht offiziell ausgewiesen, sondern ad-hoc festgelegt. Das ist ein weiterer Fall von Willkür des Militärs gegenüber der eigenen Zivilbevölkerung.

Passend dazu wird derzeit überlegt, genau im betroffenen Gebiet ein Museum zum Gedenken an den zivilen Widerstand der Bevölkerung gegen den Bombenabwurfplatz „Bomdrom“ einzurichten:

https://www.nordkurier.de/mueritz/museum-fuer-kampf-gegen-bombodrom-geplant-0133321010.html

Erfolg gegen Bundeswehrpläne: Museum für Kampf gegen …
Ein Archiv gibt es schon, nun soll ein eigenes Museum folgen. Sein einziges Thema: Das Bombodrom und der erfolgreiche Kampf dagegen. Nicht gegen das Projekt, aber gegen die Herangehensweise regt …
http://www.nordkurier.de

Das Museum wird durch die Remilitarisierung des Nordostens einen aktuellen Bezug erhalten.

Jetzt also Kerosin- und Lärm- statt Bomben-Abwurfplatz!

Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, ED-R 401 MVPA NE, Bundeswehr Kampfjetlärm,Tiefflug,Luftbetankung, Luftkrieg
Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke, Freie Wähler

Ganztägiges Militärdröhnen in der gesamten ED-R 401 MVPA NE usw, staatliches Hacking, öffentliche Protokollierung der Flugbewegungen ausgesetzt

Seit vier Tagen läuft über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ein Luftkriegsspiel, wie es in dieser Gegend zuletzt in den Hochzeiten des Kalten Krieges zu erleben war. Jeden Morgen taucht das militärische Dröhnen und Donnern der Kampfjets ab 8 Uhr auch noch im letzten Winkel der ED-R 401 MVPA NE auf. Das Dröhnen und Donnern bleibt den ganzen Tag, mit kurzen Ausnahmen, bestehen. Die Hotspots der ED-R 401 MVPA NE, die in den vergangenen Jahren langsam über den immernoch uniformierten Bürgern eingeschlichen wurden, donnern noch kilometerweit von ihnen entfernt in ehemals ruhige Naturlandschaften des Nordostens Deutschlands hinein.

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Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke

Umweltschutzverbände, Friedensorganisationen, die sogenannte Umweltpartei Die Grünen, die vermeintlich linken Parteien – sie alle haben vier Jahre lang die Klappe gehalten. Ein Teil davon hat sogar aktiv gegen die Thematisierung der ED-R 401 MVPA NE gearbeitet. Statt Stellung zu beziehen und diejenigen zu unterstützen, die die Öffentlichkeit ehrenamtlich und mittels einer Website als einzig frei verfügbare Informationsquelle über die Hintergründe zur Planung, Aktivierung, Nutzung und ständigen Erweiterung der Kriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE nun schon über vier Jahre hinweg informieren, haben sie dabei zugeschaut, wie die letzten ruhigen, zusammenhängenden Naturräume in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg innerhalb nur weniger Jahre in eine militärisch/zivile Fluglärmmüllkippe verwandelt wurde. Und dafür viel Geld bekommen.

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Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke

Nachdem nun der Militärlärm erneut angehoben wurde und die Übungszone ED-R 401 MVPA NE immer mehr von einer militärischen Flugzone zu einer Kraut&Rüben-Kriegsübungszone der diversen profitorientierten kriegsunterstützenden Konzerne, wie Airbus Industries, umgewandelt wird. In der auch gerne mal Drohnenschwärme von Airbus Industries herumgeschickt werden. In der Testflugzeuge vom Hersteller des Eurofighters diese Zone mit Extrafluglärm regelmäßig belegen, indem sie Testflugmuster in den Pausen militärischer Übungen fliegen. In der zivile Linienmaschinen (die Häfte davon natürlich von Airbus Industries gebaut) sich mit übenden Kampfjets des gleichen Herstellers mischen. In der die Kommunikationsverweigerung gegen den fragenden Bürger eingeübt, die allgemeine Absenkung demokratischer Standards Bestandteil der Kriegsübungen gegen die eigene Bevölkerung geworden ist, in der ganze Mediengruppen, die die Zeitungslandschaft im Nordosten kontrollieren, fest in der Hand der Bundeswehrpropaganda sind. So fest, dass ausschließlich auslassend, flach und flappsig zur Frage des immer weiter ansteigenden militärischen Fluglärms berichtet wird – jedoch nie im Kontext. In der Falschinformation durch Medien und die Bundeswehr an der Tagesordnung sind. Nachdem diese Punkte also glatt als Planübererfüllung abgehakt werden könenn, stellt sich heraus, dass die Bundeswehr und die Bundesregierung offenbar seit einiger Zeit versuchen, nicht zensierende Flighttracker, auf deren Service die Protokollierung der Militarisierung des Nordostens Deutschlands hier erfolgte, mittels sogenannter takedown-letters zur Zensur der MLAT-Daten der Bundeswehr Kampfjets und die der unterstützenden privatwirtschaftlichen Unterstützer auffordern. Naheliegend ist laut einem Betreiber einer dieser Flugtracking-Plattformen außerdem, dass Infrastruktur, die von Bürgern betrieben wird, um eine Resttransparenz gegen die Propagandamaschine der Bundeswehr herzustellen, von den Cybperkriegern des Leyn´schen Ministeriums für Frieden und Transparenz attackiert und offenbar auch zerstört bzw außer Kraft gesetzt werden. Die Einübung der Kriegführung gegen die eigene Bevölkerung scheint also Bestandteil der Planungen zur Einrichtung und Nutzung der ED-R 401 MVPA NE gewesen zu sein – und offenbar laufen diese Übungen auch wie geschmiert. Die Bevölkerung wird nicht nur erhöhten Gefahren ausgesetzt, einer sprunghaften Erhöhung von Lärm und Abgasen, einer unbekannt hohen Radarstrahlung durch Waffensysteme und militärische Luftraumüberwachung sowie die Bordradarsysteme der übenden Kampfjets und der Zielflugzeuge der GFD GmbH, dem Streß, jeden Tag in einer kalten Luftkriegszone leben zu müssen. Sondern die Bevölkerung wird offenbar als zu bekämpfender Feind in die Übungen eingeplant, die in der Zone ED-R 401 MVPA NE etabliert werden. Es wird eine Art inszenierter Dauerkrieg im Nordosten Deutschlands geübt. Die Zone ED-R 401 MVPA NE ist schon lange keine reine Luftkriegsübungszone zur „Hochwertausbildung“ der lieben Kleinen mehr. Sondern sie ist als riesiges geografisches Gebiet geplant worden, in der hunderttausende EU Bürger als lebendes Testvieh gleich „realitätsnah“ von der Bundeswehr „eingezogen“ werden können. Ungeniert prahlt der Herr Kommodore Fritschen damit, dass der Fluglärm ja über ganz Nordostdeutschland verteilt wird. Das ganze wird vom ndr als Vorteil verkauft. Von Militärpropaganda, über Kriegsverherrlichung (z.B. Bundeswehrwerbung, flächendeckend jetzt auch auf Straßenbahnen!), Stasi-mäßige Überwachung von Kritikern des Vorgangs ED-R 401 MVPA NE, bis zum Hacken elektronischer Systeme der Bürger im russischen Stil – alles ist möglich. In der ED-R 401 MVPA NE. Krieg ist Frieden.
Die Statements der Betreiber der Flighttracker liegen uns hier vor, werden aber nicht von uns veröffentlicht.

Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, ED-R 401 MVPA NE, Bundeswehr Kampfjetlärm,Tiefflug,Luftbetankung, Luftkrieg
Militärischer Fluglärm der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in Folge der heimlichen Aktivierung der militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013. Illustration der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg durch die Parteien CDU/CSU, FDP, B90-Grüne, AfD, die Linke

Da die MLAT-Aufzeichnungen damit nur noch sehr lückenhaft möglich sind, die Bundeswehr zusätzlich erhebliche Anstrengungen in die Vertuschung und Beschönigung von Statistiken zum tatsächlichen militärischen Flugaufkommen in der Zone steckt (z.B. indem Transponder von Kampfjets abgeschaltet werden), der militärische Flugbetrieb mittlerweile z.B. über den Mecklenburger Seen im Verlaufe von Werktagen fast lückenlos läuft, diese Informationsseite auch keine Unterstützung von den o.g. Gruppen erhält, wird die öffentliche Protokollierung hiermit eingestellt. Ein Bevölkerung, die sich vier Jahre lang mit Geschichten von Aliens und angeblich abgnehmenden militärischen Fluglärm abspeisen lässt, während über ihren Köpfen die umfangreichste Militarisierung Deutschlands in dieser Zeit betrieben wird, benötigt offenbar keine Informationen dazu, was tatsächlich geschieht. Wo eine Zivilgesellschaft so lange diejenigen verhungern lässt, die dennoch informieren und sich realen Gefahren aussetzen, die von der Bundeswehr gegen ihre Kritiker zur Anwendnung gebracht werden (Überwachung, Einschüchterung, Diffamierung usw), besteht offenbar keine solche Zivilgesellschaft.

Die Militarisierung des Himmels, die sich in ständigem Luftkriegsgeräusch ausdrückt, hat in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg Ausmaße angenommen, wie sie wohl nur kurz vor wirklichen Kriegen in Deutschland üblich waren. Das Schönreden durch Politiker, die eigentlich gar kein Detail zur ED-R 401 MVPA NE wissen, desinteressiert sind, zynisch und aggressiv, ununterscheidbar beim Thema Bundeswehr, ist Symptom dieser Entwicklung. Das Schweigen von offenbar verängstigten Journalisten ist Symptom dieser Entwicklung. Eine EU in der Dauerkrise ist Folge auch dieser undemokratischen Militarisierung durch anonyme militärische Kreise in der EU und in Deutschland, die in großen Ringverweisen jedwede Verantwortung, jedwede Information und Transparenz und jeglichen Respekt gegenüber den Bürgern des Landes ablehnen und verweigern. Im erblühenden AfD-Stadl Nordost gehört Kampfjetlärm in jeder Ecke des Landes offenbar zum guten Ton. Die Vorbereitung auf den nächsten Krieg sowieso. Kritiker sind in dieser Atmosphäre Feinde – in der Logik derjenigen, die hier die Demokratie mittels Basta-Zone abwürgen.

Sie, die Leser und Interessierten, Betroffenen und Empörten, können trotzdem weiterhin hier die Zustände in der Militärzone ED-R 401 MVPA NE dokumentieren! Schreiben Sie einfach eine e-mail an uns oder schreiben Sie uns über unsere Mailingliste. Wir veröffentlichten weiterhin Kommentare und Beobachtungen zum militärischen Wahnsinn über Mecklenburger Seenplatte, den Ostseeinseln Rügen und Hiddensee, dem UNESCO Weltnaturerbe Serrahn/Müritz, den touristischen Regionen von Ostprignitz-Ruppin, den Feldberger Seen, der westlichen Uckermark, den Naturschutzgebieten im Peenetal usw usf. Sie erreichen hier hunderte interessierte Leser pro Woche. Die Leser kommen dabei nicht nur aus Deutschland.
Und vergessen Sie nicht, Ihre Beschreibung der Zustände immer in Kopie an Bundestagsabgeordnete Ihrer Wahl zu senden. Diese sind für die hier beschriebene Militarisierung MVPA NE verantwortlich. Ebenso die EU Kommission! Schicken Sie einfach Kopien an diese Institution. Wenn Sie wollen, können Sie auch die Löschtaste auf der Tastatur der Löschbeauftragten bei der Informations- und Löschzentrale zu militärischem Flugbetrieb über Ihrem Wohnort, auch als FLIZ bekannt ( fliz@bundeswehr.org ), stressen – indem Sie sich am Beschwerdewettstreit mit den Egoisten aus dem Saarland und anderen westlichen Flugzonen beteiligen. Beachten Sie aber: spätestens wenn Sie aufhören Beschwerden zu schreiben, wird behauptet werden, Ihre ausbleibende Beschwerde sei Beweis dafür, dass der Fluglärm abgenommen hätte und der nun also völlig akzeptabel wäre und man gleich noch mehr herholen könne. Sie werden auch nie so viele Beschwerden schreiben können, wie Ihre Brüder und Schwestern aus den westlichen TRAs! Deshalb wird Ihnen immer nachgesagt werden, Sie würden gar nicht da wohnen, wo Sie wohnen. Oder dass da niemand wohnen würde. Manchmal werden Sie von ahungslosen Moderatoren des SWR usw auch einfach rhetorisch in die Ostsee verfrachtet usw. Aber Beschwerden sind sicherlich immer eine gute Sache. Datum, Ort, Name und Beschreibung reichen aus! Und lassen Sie sich nicht von der Bundeswehr vereinzelfallen! Kommen Sie hierher, wenn´s Ihnen zu olivgrün wird. Oder tragen Sie Ihren Protest einfach auf die Straße. Eine ganz schmale tut´s auch – für den Anfang:

Alle Tage wieder: 5.10.18 – militärischer Fluglärm durch Bundeswehr Eurofighter über der Mecklenburger Seenplatte und Nordbrandenburg

Wie in letzter Zeit jeden Arbeitstag, donnerten auch heute früh wieder mindestens vier Eurofighter eine Stunde lang über den Himmel von Penzlin, Müritz, Nationalpark, Rheinsberger Land, Stechlin bis nach Gransee, wie von Anwohnern berichtet wurde.

Betroffen waren auch die Bewohner von Rügen und des Peenetals. Bis hinunter nach Neubrandenburg war lt. Internetradar mindestens ein Kampfflugzeug unterwegs.

Kondensstreifen Eurofighter ED-R 401 MVPA NE
Kondensstreifen, verursacht durch übende Eurofighter, in der ersten militärischen Lärmwelle vom 5.10.2018, beobachtet über dem touristischen Kerngebiet der ehamsl ruhigen kleinen Seenplatte im Süden mecklenburg-Vorpommerns. Von solchen Übungen geht ein enormer Lärm aus, der sich quadratkilometerweit über das Land legt. Von Erholung und Ruhe kann an Wochentagen für das gesamte Gebiet der Flugzone ED-R 401 MVPA NE (Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg) keine Rede mehr sein!

Kondensstreifen Eurofighter ED-R 401 MVPA NE

8. bis 19. Oktober 2018: „Auf dem Militärflugplatz Laage, in der Nähe von Rostock soll, vom 8. bis 19. Oktober der Aufbau einer „Main Operating Base“ trainiert werden.“

Zitiert aus:

https://www.wochenspiegellive.de/mosel/ulmen/artikel/landes-und-buendnisverteidigung-im-fokus-54274/ 

"(…) Auf dem Militärflugplatz Laage, in der Nähe von Rostock soll, vom 8. bis 19. Oktober der Aufbau einer "Main Operating Base" trainiert werden.(…)
(…) Neben der bestehenden Einsatzverpflichtung in Jordanien und anderen Übungen im Oktober wird das Geschwader 33 bis zu neun Tornado-Kampfflugzeuge auf den Flugplatz im Norden Deutschlands verlegen. (…)"

Das Geschwader 33 kommt aus Büchel. Dieses fliegt "atomwaffenfähige" Tornado-Kampfjets.

"(…) Während der knapp zweiwöchigen Überprüfung wird die Leistungsfähigkeit des Verbandes, in unterschiedlichen Szenarien, am Boden und in der Luft getestet. (…)"

Damit dürfte eine weitere Eskalation in der Durchmitlitarisierung des ehemals ruhigen Nordostens Deutschlands erreicht werden. Denn hier wurde im Herbst 2013 heimlich Europas erste und größte "Military Variable Profile Area" gemäß den Konzepten "Single European Sky" und "Flexible Use of Airspace" der Europäischen Kommission "aktiviert" - natürlich sehr zur Freude aller altgedienten NVA-Typen und ihrer Bundeswehrfreunde. Denn damit werden die Zustände wieder erreicht, wie sie in der DDR bis zu ihrem Ende im Gebiet der heutigen ED-R 401 MVPA NE bereits herrschten.

Die Großübung, angesetzt für die Zeit zwischen 8. bis 19. Oktober (Großübungen führen erfahrungsgemäß immer zu einer Verstetigung des durch die Großübung etablierten erhöhten militärischen Fluglärm) wurde einem Bürger telefonisch durch die Bundeswehr am 1.10. bestätigt. Die Bundeswehr äußerte sich offenbar weiterhin dahingehend, dass der meiste militärische Fluglärm über der Ostsee produziert würde. Segler, aufgepasst! Urlauber, aufgepasst! 

Im Verlaufe des Telefonats wurde von Seiten der Bundeswehr behauptet, dass "nächste Woche" eine Pressemitteilung an die Regionalmedien erfolgen solle. 
Als Bundesbürger fragt man sich: warum wieder nur Regionalmedien? Weil die alle nicht berichten?
Der Mitarbeiter der Bundeswehr schien über das Wissen des Bürgers über die ED-R 401 sehr überrascht. Wir werten das als weiteres Anzeichen dafür, dass bei der Bundeswehr bezüglich der ED-R 401 MVPA NE ganz klar nach dem "Need To Know" Prinzip gearbeitet wird.
Auf die Frage, ob es zu noch mehr Fluglärm kommt, sagte der Mitarbeiter, dass ein Großteil der Manöver über der Ostsee statt finden soll.
Und wörtlich:"...als Privatperson denke ich nicht, als Militär darf ich keine weiteren Angaben machen."
Main Operation Base lt. Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Main_Operating_Base


Leserbriefe aus Berlin: „(…) Seit zwei Jahren gibt es für uns lärmgeplagte Berliner keinen Urlaub mehr in dieser wunderschönen Region, ohne dem Heulen und Dröhnen übender Kampfjets dauerhaft ausgesetzt zu sein (…)“

betr: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/flugzeug-ueber-stralsund-mit-laser-geblendet-2432945308.html

siehe auch unseren Leitartikel zum Thema: Die Leser-Pointe des Laserpointers: Rhetorische Kriegsführung im Artikel „Flugzeug über Stralsund mit Laser geblendet“ vom 24.08.2018 im Nordkurier

sowie unseren weiteren Kommentar zu dem Artikel unter:

Das ist wirklich erschreckend! Das ist wirklich erschreckend!

Folgende Leserbriefe aus Berlin an den Nordkurier wurden uns von Lesern dieser Website und des Nordkuriers zur Veröffentlichung zugesandt. Teile sind zum Schutz der Autoren anonymisiert. Die Namen der Autoren sind dieser Redaktion bekannt. Die zitierten Leserbriefe liegen dem Nordkurier vor.

 

Berlin, 30. August 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf o.g. Artikel in Ihrer Zeitung. Zunächst bin ich froh, dass Sie immer mal wieder die Luftkampfübungen der NATO thematisieren – jedoch bin ich entsetzt über den manipulativen Charakter der Darstellung.

Hier wird ein Gegner dieser Ausweitung der Flugzone kriminalisiert, (auch die Kampfflugzeuge selbst nutzen Laser…), anstatt die schleichende Ausweitung derselben, ihre Geheimhaltung, ihre kollosale Umweltzerstörung (Lärm, Ablassen und Verlieren von ungeheuren Mengen an Kerrosin) über geschützten Naturreservaten und Biotopen.

Auch wenn diese auserkorenen Luftkampfübungszonen von statistischen Erhebungen als von Menschen „unbewohnt“ gelten, leben doch noch einige dieser Exemplare dort. Ganz abgesehen von deren fast einziger Einnahmequelle – dem Tourismus.

Ebenso schockiert das gefakte Foto eines Kapuzen Menschen mit dem aufs Flugzeug gerichteten Laserstrahl. Es suggeriert einen tatsächlichen Vorgang. Das widerspricht jeder seriösen Darstellung und ist weder von Meinungs- noch Pressefreiheit gedeckt, bzw. beschädigt sie.

Dieses „Foto“ im Zusammenhang mit den ausschließlich wiedergegebenen Aussagen der GFD-Mitarbeiter – verbunden mit den Zwischenüberschriften „Das ist wirklich erschreckend…“ oder „Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr“ lässt natürlich automatisch an den zivilen Luftverkehr denken und lenkt vom eigentlichen Skandal der heimlichen Ausweitung der Luftkampfübungszone der NATO über unseren letzten Natur Rückzugsorten in Ostdeutschland ab.

Wir möchten Sie dringend um eine seriöse Berichterstattung bitten, in der weder gefakte Fotos noch manipulative Rückschlüsse (im Sinne der Luftwaffe) die Akzente setzen. Damit Sie wissen, worum es eigentlich geht, in welch ungeheuerer Anzahl Kampfflugzeuge, ihre Flugbewegungen, Stunden und Tage- jetzt auch Nächte- über unseren Köpfen den Krieg üben, lege ich Ihnen dringend folgende Internetseite ans Herz:

https://edr401mvpa.wordpress.com

(Name ist der Redaktion bekannt)

 

Betreff: Berichterstattung Sonderflugzone Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg
Bezugnahme : Ihr Artikel vom 17.08.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist natürlich inakzeptabel, Flugzeugbesatzungen durch Laser-Pointer u.ä. zu gefährden – zumal durch einen möglichen Flugunfall zusätzlich die Bevölkerung schwerst getroffen werden könnte. Dass ein Mitarbeiter des GFD nun schon einmal die vielen Kläger gegen den militärischen Flugbetrieb (und es werden immer mehr) in eine potenzielle Nähe zu kriminellen Straftätern rückt, ist ebenfalls inakzeptabel! Zumal dies vom eigentlichen Problem gezielt ablenkt: Die Gefahren des militärischen Flugbetriebs in der Sonderflugzone Mecklenburg Vorpommerns und Brandenburgs.
Ich empfehle in diesem Zusammenhang die äußerst erkenntnisreiche Website
https://edr401mvpa.wordpress.com, um zu verstehen und zu vermitteln, was hier seit 2013 wirklich abläuft und in noch schlimmerer Weise ablaufen wird.
Die Sonderflugzone wurde seit Beginn 2013 zunehmend erweitert, bis nach Schwerin, Feldberg, Rügen, Hiddensee und darüber hinaus und weiter intensiviert: Nun gibt es auch Nachtübungsflüge und Alarmrotten-Manöver, d.h. es wird täglich, rund um die Uhr geflogen, mit Überschalldurchbrüchen, „die im Eifer des Gefechts passieren können“ und von den Presseoffizieren zunehmend bagatellisiert werden.
Seit zwei Jahren gibt es für uns lärmgeplagte Berliner keinen Urlaub mehr in dieser wunderschönen Region, ohne dem Heulen und Dröhnen übender Kampfjets dauerhaft ausgesetzt zu sein:
So wurden wir, erstmalig seit dem „Kalten Krieg“, mit einem unglaublichen Überschallknall, der die Wände erzittern ließ, geweckt und die nächsten Tage im Raum Carvitz vom Übungslärm der Flugzeuge begleitet. Genauso erging es uns auf Fischland/Darss und Rheinsberg.
XXX (anonymisiert) aus Greifswald berichtete, wie ihre dreijährige Tochter schwer erschreckt schreiend und völlig verstört reagierte, als erstmalig eine Rotte Kampfflugzeuge über ihre Wohnung donnerte – um nur vier Ereignisse von weiteren zu erwähnen.
Gerade diese Luftkampfübungen gefährden jetzt schon im „Normalbetrieb“ durch ihren supergiftigen Treibstoff und die Verlärmung ganzer Gebiete in diesem einzigartigen Ökosystem Mensch, Tier und die gesamte Kulturlandschaft. Es ist auch eindeutig auf die unglaubliche Kollisionsgefahr bei diesen Manövern selbst sowie deren Überlappung mit dem zivilen Luftverkehr hinzuweisen. Obendrein werden die Nato-Übungen zunehmen, da die Ausbildung der Piloten aus „finanziellen Gründen“ aus USA und Kanada hierher verlegt werden.

Ich muss Ihnen gestehen, dass ich über kurz oder lang mit einem schweren Flugunfall rechne! Ich hoffe und wünsche mir und uns allen, dass wir davon verschont bleiben, und ich bitte Sie, dies mit Ihren journalistischen Mitteln zu unterstützen!

Mit freundlichem Gruß
(Name ist der Redaktion bekannt)