Steigende Besucherzahl auf dieser Website

Die Zugriffszahlen auf diese Website steigen langsam, aber stetig. Es scheint Informationsbedarf in der Bevölkerung zu geben. Diese Website ist momentan die einzige Informationsquelle zur neuen Sonderflugzone ED-R 401, die im Herbst 2013 heimlich (ohne Information der betroffenen Bevölkerung) einen militärischen Regelflugbetrieb auch in Regionen etablierte, die bis dahin (und seit dem Ende der DDR) kein reguläres militärisches Flugübungsgebiet (mehr) waren.
Bis auf die Zeitung Neues Deutschland, welches im Herbst 2014 berichtete, blockieren Journalisten von z.B. taz, rbb und Berliner Zeitung die Information der Bevölkerung und der Besucher der Region, indem sie nicht berichten – obwohl ihnen die Informationen seit Monaten vorliegen.

Deshalb ist es wichtig, daß Sie diese Website unterstützen.

Sie können dazu beitragen, diese Website zu einer relevanten Informationsquelle für betroffene Bürger und Besucher in der Region zu machen: Senden Sie Ihre Beobachtungen militärischer Flugübungen in Ihrer Region innerhalb der Sonderflugzone und in deren Nähe an diese Website. ( per Kontaktformular )

Senden Sie die Beschwerden, die Sie vielleicht an die Bundesluftwaffe senden, auch an diese Website – damit diese veröffentlicht werden. Sie werden sehen: Ihre Beschwerde ist nicht die einzige und auch kein Einzelfall – auch wenn mögliche Antworten der Beschwerdestelle der Bundesluftwaffe dies implizieren.

Einsendungen an diese Website werden nur auf ausdrücklichen Wunsch hin und nur anonymisiert (auf Wunsch auch mit Pseudonym) veröffentlicht.

Wenn Sie anonym bleiben wollen, senden Sie Ihre Nachricht über das Kontaktformular dieser Website, indem Sie diese Website mittels PC in einem Internet-Café o.dgl. aufrufen und dort im Kontaktformular Ihre Nachricht abschicken. Rufen Sie diese Website immer per HTTPS auf (die URL im Adressfeld des Browsers sollte mit „https“ beginnen, also https://edr401mvpanortheast.wordpress.com/contact/ lauten), so wird ein „Mitlesen“ Ihrer Übertragung durch Dritte erschwert. [Bei erfolgreicher HTTPS Verbindung sehen Sie ein Schloßsymbol vor der URL der Website in der Adresszeile Ihres Browsers. Beim Klick auf dieses Symbol sollte Ihnen ein gültiges Zertifikat für die Domain wordpress.com angezeigt werden. Ist beides nicht der Fall, ist die Verbindung zu dieser Website nicht sicher. Sie müssen dann davon ausgehen, daß Ihre Nachricht im Klartext übertragen wird.]

24.4.2015: 2012 revisited – ein Tag ohne Luftkampf (in der Rheinsberger Region) !

Die Unberechenbarkeit der Sonderflugzone ED-R 401 MVPA NE ist unheimlich: während an einem Tag mehrmals eine ganze Region (hier: Rheinsberg, Zechliner Land, Mecklenburger Seenplatten) durch die Bundesluftwaffe großflächig in akustischen Schutt und die Erholung der Besucher der Region, die Lebensqualität der Bewohner, zu Asche gemacht wird, gibt es am nächsten Tag eine Ruhe im Himmel, die einen in die letzten Monate vor der klammheimlichen Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE zurückversetzt.

Der Frühling ist zu hören. In Erwartung des alltäglichen und sicheren militärischen Fluglärmteppichs, eingewoben aus Rostock-Laage, der sich seit Herbst 2013 regelmäßig, mal subtil, mal vordergründig, aber immer störend, über das Vogelgezwitscher, das Windrauschen, über die Landschaft, Städte und Dörfer der Region Rheinsberg, Kyritz, Neustrelitz, legt, merke ich, wie schön es einmal war, hier, in der Gegend um die Rheinsberger Seen herum. Ein ganzer Tag ohne militärisches Gedröhne – ja, ich kann mich daran erinnern, daß das einmal Normalität war. So war das hier immer, vor der absolutistischen Einrichtung der ED-R 401 und der Ausweitung des militärischen Flugbetriebes!

Erst jetzt fällt mir die Spannung auf, unter der ich seit dem Herbst 2013 hier stehe, sobald ich in die umliegende Natur streife – jetzt, da sie abfällt von mir, weil auch nach Stunden keine Kampfjets den Luftkrieg hier üben. Es bleibt einfach still. Die Landschaft hört sich so an, wie sie aussieht, der Himmel ist ruhig. Es ist einfach Frühling.

Erst beim Fehlen des mittlerweile wieder etablierten militärischen Fluglärms über dem nördlichen Brandenburg und weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns fällt auf, was diese große Region mit der Einrichtung der Sonderflugzone und des militärischen Regelbetriebes widerspruchslos (niemand wußte, kaum jemand weiß heute, von der Sonderflugzone, der Ausweitung nach Osten, der Wiedereinführung des Regelflugbetriebes) verloren hat: das, was sie einzigartig in Deutschland machte, ihre Naturnähe und Ruhe. Unberechenbar, zu nahezu jeder Tageszeit, kann nun das Grollen, Dröhnen, Donnern, Fauchen, das Tieffliegen, der Überschallknall, der Eurofighter aus Rostock-Laage diese Einzigartigkeit nachhaltig (zer)stören. Achten Sie mal darauf, wenn Sie in der Region weilen.

23.4.2015, 13.00 bis 13.30 (ca): Kurvenflüge in großer Höhe über Zechliner Land, MV

23.4.2015, 13.00 bis 13.30 (ca): Kurvenflüge in großer Höhe über Zechliner Land, MV.

Vermutlich in den Sektoren BASIC 2E, 2D und angrenzend wurden zwischen 13 und 13.30 Uhr in großer Höhe Wendemanöver und Kurvenflüge ausgeführt, die die Region Rheinsberg aus Sicht der Redaktion unter den für diese Flüge typischen durchdringenden Lärmteppich legte.

Dabei flogen zwei Kampfjets wiederkehrende Kreise. Die Routen waren von Rheinsberg aus in nördlicher Richtung am Himmel sichtbar (siehe Fotos).

Zwischen 17 und 17.45 Uhr  wurden offenbar im Sektor BASIC 2D Tiefflüge ausgeführt, während gleichzeitig zivile Maschinen in großer Höhe den Luftraum durchquerten. Die Region Rheinsberg, Zechlin wurde dabei zum zweiten mal an diesem Tag unter einen Dauerfluglärmteppich gelegt.

military flight maneuvres, curve and turn, trail in the sky
23.4.2015, 13:25 Uhr: Sichtbar gemachter militärischer Fluglärm: Kondensstreifen, die von Wende-und Kurvenflugmanövern zweier Kampfjets am Himmel nördlich von Rheinsberg übrig blieben.
militärische Flugmanöver, Fluglärm
23.4.,13.35 Uhr: Die beiden Kampfjets kreisen in Richtung Norden. Im Rückstau ihrer Schubtriebwerke wird die Rheinsberger Gegend unter militärischen Fluglärm gelegt. Wende-und Kurvenflugmanöver zweier Kampfjets am Himmel nördlich von Rheinsberg.

16.4.2015: Mittag bis späten Nachmittag: militärischer Fluglärm über Rheinsberger Region / Zechlin hörbar

16.4.2015: Das für militärische Strahltriebwerke typische, gewitterähnliche, Grollen im Himmel über der Zechliner Region, das von Luftkampfübungen der Bundesluftwaffe in der Sonderflugzone ED-R 401 stammt, belegt die Region über mehrere Stunden hinweg mit Fluglärm. Zur gleichen Zeit waren die Sektoren der ED-R 401 auf flugradar24.com frei von zivilem Luftverkehr.
Gegen 13.30 Uhr, 14.40 Uhr und besonders zwischen 16.40 Uhr und 17.30 Uhr sind die typischen Lärmteppiche aus Richtung Nordwest (von Rheinsberg aus) zu hören. Die Flugübungen müssen in den Sektoren BASIC 1C und 1D stattgefunden haben (schätzungsweise). Sollten Sie in dieser Region wohnen, geben Sie uns doch bitte Ihre Beobachtungen durch.

15.4.2015, 15:12 Uhr: Tiefflug über Ortsinnenbereich Wallitz, Dorf Zechlin

15.4.2015, 15:12 Uhr: Tiefflug über Ortsinnenbereich Wallitz, Dorf Zechlin: ein Kampfjet überfliegt in langsamem Flug den Ortsinnenbereich von 16837 Wallitz in geringer Höhe. Beim Beschleunigen in Richtung Norden entsteht der typische, ohrenbetäubende Lärm des Rückstrahltriebwerkes im Beschleunigungsvorgang. Beobachtet wurde der Vorgang von mindestens zwei Anwohnern. Ein Überflug des ehemaligen sog. Bombodroms, Kyritzer/Wittstocker Heide, ist wahrscheinlich.

10.4.2015: mehrstündige militärische Verlärmung Rheinsberg

Die Redaktion dieser Website beobachtet am 10.4.2015:

Ab 9 Uhr flogen mehrere Kampflugzeuge die typischen, durch kurze Unterbrechungen gekennzeichneten, Wendemanöver über der Region. Stundenlanges an- und abschwellendes, hinter- und vordergründiges Dröhnen hochfliegender Militärkampjets verlärmt die Region. Erst gegen 14.30 Uhr hört die militärische Verlärmung auf.

Diese Beobachtung wurde in einem Dorf norwestlich von Rheinsberg gemacht, welches zur Gemeinde Rheinsberg gehört und ein Nachbarort des touristischen Zentrums der Region, Flecken-Zechlin, ist.