10.7.2020: Vormittags militärischer Fluglärm im Raum Stralsund, Hiddensee, Rügen durch trans ponderlose Kampfjets

Unsichtbar für das MODE S Sekundärradar donnern auch am Freitag Vormittage Kampfjets über den Feriengebieten an der östlichen Ostsee, über Darß/Zingst, Hiddensee, Rügen und das Gebiet Stralsund. Tausende Deutsche verbringen ihren Urlaub im militärischen Flugsimulator ED-R 401 MVPA NE. Aber wie heißt es so schön sinngemäß in einem als Dokumentarbeitrag verkleideten Beitrag über die Eurofighterpiloten in Rostock-Laage, der auf dem Nischensender n24 ausgestrahlt wurde: Von den Übungen in großer Höhe bermerken die Menschen am Boden nichts. In gewisser Weise hatte der PR Offizier da recht. Der PR Offizier kennt seine Deutschen eben sehr gut. Aber das hat nichts damit zu tun, dass am Boden nicht der Lärm dieser Übungen deutlich hörbar wäre…

Wie in einem totalitären Land: Kampfjets über Stadtzentren im Nordosten Deutsc hlands

Da helfen keine Beschwerden, kein normaler Menschenverstand, keine Aussetzug von Tiefflügen. Nichts hilft. Die Luftwaffe ist inhaltlich nicht mehr erreichbar und besitzt, offenbar völlig unkontrolliert, Narrenfreiheit im Nordosten. Was juckt die Verantwortlichen in Kalkar die Gesundheit von ein paar hunderttausend Bürgerinnen und Bürgern im Osten – wo doch Luftkrieg so viel Spaß macht (glaubt man den Bundeswehr-Werbebotschaften auf ÖPNV und anderswo).

Üblicherweise steht in den ersten Antworten, die BeschwerdeführerInnen gegen Tiefflüge von der Bundeswehr erhalten, dass man selbstverständlich Ortschaften nicht absichtlich überfliege, dass die Piloten leider manchmal regelrecht überrascht vom Auftauchen einer Ortschaft sind (huch!) – und dann nicht mehr abdrehen können. Zum Beispiel weil die kleinen gallischen Dörfer versteckt im Wald in einer Senke liegen. Und so viele. Und so dicht beeinander! So, wie Großstädte an der Ostseeküste.

Diese Überraschungen erleben die Piloten der Bundeswehr im Nordosten immer wieder. Hier sollte ihr Langzeitgedächtnis besser trainiert werden. Denn sie fliegen immer wieder drüber: Rostock, Stralsund, Wismar, Neustrelitz, Neubrandenburg usw.

Zsätzlich gibt es noch etwas Neusprech bei der Abteilung „Militärischer Flugbetrieb: Informationen und Hintergründe“ der Luftwaffe:

“ (…) Für alle Flüge gelten als oberste Prinzipien:
– die Sicherheit im Luftraum,
– der ressourcensparende Umgang mit Mensch und Material sowie – möglichst geringe Beeinträchtigung von Umwelt und Bevölkerung. (…) “

Auszug aus Neusprech bei https://www.bundeswehr.de/de/organisation/weitere-bmvg-dienststellen/das-luftfahrtamt-der-bundeswehr/militaerischer-flugbetrieb

Hintergründe und Angaben zu den Gründen, warum die ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 heimlich aktiviert wurde, haben wir hier zwar bis heute nicht finden können. Stattdessen haben wir folgende Beispielbilder vom Tage mal eben zufällig gefunden:

Huch!
„Doh!“
„Yikes!“


„Ah, Mist!“

9.7.2020, Teil 2: Nachmittags gibts transponderlosen militärischen Fluglärm über Hiddensee, R ügen, Stralsund, Nordbrandenburg und in den „Müritz-Sektoren“ der ED-R 401 MVPA NE.

In Fortsetzung der vormittäglichen militärischen Verlärmungen von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg erfolgt konsequenterweise der nachmittägliche Bundesluftwaffenlärm nicht weniger intensiv.

Dazu wird zwischen 15 und 17 Uhr ewig im Kreis geflogen, und zwar so, dass durchdringender Fluglärm über Stralsund, Rügen und Hiddensee, Zingst liegt. Wie immer wird auch das Gebiet zwischen Teterow, Krakow am See, Müritz, Rheinsberg und Wittstock mit Kampfjetlärm berieselt. Auch die Gegend um Neubrandenburg und Neustrelitz bekommt ihr nachmittägliches Militärgeseuche ab.

Die Lärmschleudern über dem nördlichen Brandenburg und die über Hiddensee und Rügen waren dabei am Nachmittag per MODE S MLAT nicht dingfest zu machen – sprich: sie flogen zeitweise vermutlich ohne aktive MODE S Transponder. Gleichzeitig reihten sich nördlich von Rügen die zivilen Airliner wie am Schnürchen auf und flogen, aufgrund der Luftkriegssimulationen in Deutschland, Umwege über die Ostsee.

9.7.2020: massiver militärischer Fluglärm über Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Ostseein seln Rügen und Hiddensee

Am 9.7.2020 gibt es militärische Flächenverlärmungen durch Kampfjets der Bundeswehr und Lufttanker des Militärs. Dabei werden seit ca. 10 Uhr die östlichen Sektoren der Militärzone MV zwischen Jarmen und Fürstenberg massiv durch Luftbetankungslärm verpestet. Die vollgetankten Kampfjets drehen dann nach Süden und Westen ab, sind aber größtenteils ohne MODE S Transponder unterwegs. Auch über Rheinsberg / Stechlin gibt es Militärdröhnen. Über der Müritz dröhnt es militärisch.

Über den Ostseeinseln Rügen, Hiddensee sowie Zingst und auch über Stralsund dröhnt es militärisch im Himmel. Hier üben mindestens drei Kampfjets Abfangübungen gegen Sportflugzeuge über Rügen und Hiddensee. Und das bei vollbesetzten Ferienquartieren. Die Rücksichtsloswehr demonstriert am heutigen Tag wieder, wie sehr sie ihre parlamentarischen Kontrolleure kontrolliert. Von LINKs bis AfDechts gibt es keinerlei Stellungnahme zum Vorgang der pampigen Militarisierung Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs.

Haben Sie die heutigen Bundeswehrlärmorgien beobachtet? Schreiben Sie uns! Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen. Lassen Sie sich nicht vereinzelfallen.

Deutschland, einig Schießgebiet: 8.7.20, der Himmel über Mecklenburg Vorpommern und Nordbrandenburg dr öhnt wieder militärisch

Im südlichen Anschluß an den militärischen Ostseemißbrauch, der sich u.a. in Gestalt von zwei heimlich eingerichteten sogenannten „Schießgebieten“ darstellt (gleich neben der noch größeren militärischen „Danger-Area“ zwischen Deutschland und Polen), befindet sich – praktischerweise – das größte militärische Experiment der EU. Die militärische Opakzone ED-R 401 MVPA NE. In ihr wird werktäglich der Luftkrieg simuliert. Gleichzeitig dürfen zivile Airliner und „Sportflugzeuge“ in unmittelbarer Nähe zu übenden Eurofighter und Tornado Kamfjets fliegen. Das kann man bisher nur im Land des Presse-Blackouts Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Teil des Landes Brandenburg machen. Der größte Simulator der Bundesluftwaffe. Und die Bundeswehr betont ja selber: sie übt, so oft es geht, im Simulator.

ed401mvpa.wordpress.com simuliert derweil Journalismus zum Vorgang Militärisch-Vorpommern und Brandenwehr. Übrigens, edr401mvpa.wordpress.com ist der größte Simulator von Press-Coverage zum Thema in Deutschland!

Wie seit 2013 in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg üblich, begann auch der 8.7.2020 mit militärischem Luftkriegsgedröhne über den Ferienregionen der weitgehend auf das Inland zurückgeworfenen deutschen Urlauber. Gestern badete Deutschland noch in Kampfjetlärm an den Stränden von Rügen und Hiddensee, heute paddelt, wandert und relaxt es sich durch militärische Lärmwolken, z.B. an der Mecklenburgischen Seenplatte, im Raum Friedland / Peenetal usw.

Dazu bereits mal vorab anhängendes Bildchen.

Diese Dokumentation ist nicht vollständig! Es handelt sich um Beobachtungen vor Ort und die Visualisierung von militärischem Fluglärm durch MODE S Multilaterion durch adsbexchange.com (Unterstützen Sie diese Website!). Die Bundeswehr sabotiert technisch die vollständige Anzeige der tatsächlich übenden Kampfjets über den Städten und Landschaften von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Aus diesem Grund kann diese Dokumentation nur den Trend zeigen, nicht aber das vollständige Bild. Bitte senden Sie Beobachtungen von militärischem Fluglärm im Gebiet ED-R 401 MVPA NE an diese Website, damit Ihre Beobachtungen vor Ort in die Dokumentation einfließen kann (nutzen das Kontaktformular).

7.7.2020: Vormittags weiträumiges militärisches Flugdonnern im Himmel über Ruppiner Seenlandschaft / südlicher Mecklenburger Seenplatte, Hiddensee, Müritz; Nachmittags militärischer Fluglärm im Raum Plau am See / Malchow, Südost-Rügen / Greifswald

7.7.2020: Vormittags weiträumiges militärisches Flugdonnern im Himmel über Ruppiner Seenlandschaft / südlicher Mecklenburger Seenplatte, verursacht durch transponderlose Kampfjets. Stattdessen sind „Sportflugzeuge“ per MLAT Sekundärradar sichtbar.

Update: Nach dem Abebben des Militärlärms „enttarnte“ sich ein Kampjet, Kennzeichen SNAKE, der vermutlich im Zusammenspiel mit COBRA und anderen Quelle des Lärms war.

SNAKE-Kampfjet-Laerm-Rheinsberg-Zechlin-Ostprignitz-Ruppin-ED-R-401-MVPA-NE-7-6-20

Auch über Hiddensee / Zingst wurde wieder militärischer Fluglärm ausgebracht.

Am Nachmittag wurden dann die überfüllten Strände und das Biosphärenreservat in Süd/Ost Rügen mit Kampfjetlärm berieselt. Auch Greifswald wurde von der Bundesluftwaffe „behandelt“.

Selbstverständlich durfte auch die werktägliche zweite militärische Verlärmung des nicht weniger touristischen Erholungsgebietes Müritz / Mecklenburger Seenplatte nicht ausbleiben – und so dröhnt am Nachmittag der militärische Fluglärm über der Müritz quadratkilometerweit in die umliegenden Regionen.

07-07-2020-10to12CEST-military-air-noise-north-east-germany-ed-r-401-mvpa-ne
militärischer Fluglärm in der ED-R 401 MVPA NE am 7.7.2020

07-07-2020-1515to1630CEST-military-air-noise-north-east-germany-ed-r-401-mvpa-ne

Diese Dokumentation ist nicht vollständig! Es handelt sich um Beobachtungen vor Ort und die Visualisierung von militärischem Fluglärm durch MODE S Multilaterion durch adsbexchange.com (Unterstützen Sie diese Website!). Die Bundeswehr sabotiert technisch die vollständige Anzeige der tatsächlich übenden Kampfjets über den Städten und Landschaften von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Aus diesem Grund kann diese Dokumentation nur den Trend zeigen, nicht aber das vollständige Bild. Bitte senden Sie Beobachtungen von militärischem Fluglärm im Gebiet ED-R 401 MVPA NE an diese Website, damit Ihre Beobachtungen vor Ort in die Dokumentation einfließen kann (nutzen das Kontaktformular).

6.7.2020: Bundeswehr-Tiefflugorgie über Rheinsberg / Zechlin / Kyritzer Heide, Flächenverlärmung von Anklam bis Lychen durch Luftbetankung / heimliche Demontage der Anti-Bombodromschilder im Touristenort Rheinsberg

6.7.2020: Tiefflugorgie im Raum Rheinsberg / Zechlin / Kyritzer Heide, Flächenverlärmung von Anklam bis Lychen durch Luftbetankung

Erneut erreichen uns Berichte aus dem Raum Fürstenberg, Rheinsberg und Zechlin, wonach die nachmittäglichen Tiefflieger beobachtet wurden, die seit Monaten immer Nachmittags zwischen 15 und 16 Uhr von der Bundeswehr zum tiefen Überflug in diese Region beordert werden.

Über Rheinsberg / Zechlin übt es sich gut, nachdem eine oft xenophob und in Teilen manchmal rechtsgerichtet auftretende Stadtverwaltung Rheinsberg die zahlreichen Schilder an den Ortsein- und ausgängen demontierte, die an den Widerstand gegen das Bombodrom erinnerten. Auf ihnen war ein durchgestrichener Kampfjet zu sehen, was wohl der im Rathaus des Touristenortes regierenden Freien-Wähler-Truppe ein Dorn im Auge war. Angaben dazu, warum die Schilder demontiert wurden, werden Bürgerinnen und Bürgern seit Wochen verweigert, wie Berichte zeigen, die uns zugesandt wurden. Der rbb und das Nachrichtenmonopol der Gegend, Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND), berichten trotz einiger Hinweise nicht.

Die abmontierten Schilder könnten nun eventuell auf privaten Grundstücken wieder errichtet werden. Die Schilder lagern nach verschiedenen Berichten beim Bauhof Rheinsberg und könnten dort ausgelöst werden. Doch selbst von Büdnis90/Grünen, vor zehn Jahren aktiv gegen das Bombodrom engagiert, ist kein Kommentar bekannt. Auch von sonstigen, vor zehn Jahren gegen das Bombodrom aktiven, Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern ist nichts zum kommentarlosen Verschwinden der Schilder im Raum Ostprignitz-Ruppin zu vernehmen. Wissen sie vielleicht nur nicht, dass Freie Wähler & co unter dem Deckmantel der Verkehrssicherheit und vermeintlicher versicherungstechnischer Notwendigkeiten (vermutet, da der Rückbau nicht begründet wird), diesen wichtigen Teil der jüngeren Geschichte der Region mittels unangekündigten, auf keiner öffentlich nachvollziehbaren Beschlußlage basierenden, kaltschnäuzigen Rückbauaktionen aus dem öffentlichen Raum entfernen? Wissen sie nicht, dass Freie Wähler stattdessen die Schilder in mindestens einem Fall zu Wahlkampfzeiten mit Anti-Windkraft-Parolen überklebt – also mal eben zu eigenen Zwecken umfunktioniert – hatten? Wissen sie es vielleicht deshalb nicht, weil rbb, Ruppiner Anzeige, MOZ, MAZ, Nordkurier usw. eine Berichterstattung zum Thema verweigern? Und das, nachdem noch im letzten Jahr sämtliche Medien „lauthals“ vom zehnjährgen Jubiläum des „Aus“ für das Bombodrom berichteten. Dazu bemühten sie unisono das Märchen vom „ruhigen Himmel“, der seitdem im Gebiet Kyritzer Heide, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Kennzeichen sei. Dabei ist das Gegenteil der Fall: der Himmel ist so militärisch laut, wie er seit der Entmilitarisierung in den frühen 90er Jahren nicht mehr war. In einer Atmosphäre der dröhnenden Militarisierung rückt die Region Rheinsberg weiter nach rechts, nicht zuletzt dank der jahrelangen Nachrichtenzensur durch rbb & co zum Vorgang ED-R 401 MVPA NE. Von der Zivilgesellschaft fehlt auch im Süden der Militärzone ED-R 401 MVPA NE weit und breit zusehends jede Spur.

Verteidigung-Diese-Gemeinde-wehrt-sich-gegen-den-Bombenabwurfplatz-steht-auf-einem-Schild-in-Laerz-Mueritz-Kreis-
In Rheinsberg im Mai 2020 heimlich durch die Stadtverwaltung demontiert.
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In Rheinsberg im Mai 2020 heimlich durch die Stadtverwaltung demontiert.

Die Tiefflüge resultierten aus lang anhaltenden Luftbetankungsmanövern im östlichen sog. „Tankeroval“ der ED-R 401 MVPA NE. Nach einstündiger Luftbetankung von teilweise transponderlosen Kampfjets, kam es im Raum ED-R 401 MVPA NE zu Tiefflügen durch die beteiligten Kampfflugzeuge. Kampfjets flogen nach der Betnkung wilde Manöver in geringer Flughöhe über Neubrandenburg, Burg Stagard und Neustrelitz.

Am Vormittag kam es zu ausgedehnten militärischen Lärmteppichen im Raum Müritz / Mecklenburger Seenplatte.

doof, doofer, Nordkurier – Ja, ei, was flog denn da über Neubrandenburg???

Bild oben: dümmliche Aufmachung eines Artikels im Nordkurier, in dem „militante Kritiker des Militärs“ mit grünen Lasern erfunden wurden, die angeblich GFD Learjets und Kampfjets zum Absturz bringen wollen.

Immer wieder im Sommer bringt das Regionalzeitungskartell SVZ / Ostseezeitung / Nordkurier die Ufo-Nummer. Diesmal wieder der Nordkurier:

https://www.nordkurier.de/node/398605

Es wird doof gefragt, was denn da über Neubrandenburg flog. Mal abgesehen davon, dass der Nordkurier diese dämliche Frage wenigstens werktäglich stellen könnte, damit sie halbwegs lustig ist: Während nahezu gesamt Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg werktäglich militärisch dröhnt und donnert, dümpelt der Nordkurier vorgeblich ahnungslos im Niemandsland einer rein kommerziell ausgerichteten Werbeplattform, auf der auch Regionalnachrichten veröffentlicht werden. Ganz offensichtlich ahnungslos von den militärischen Lärmteppichen im Publikationsgebiet, leiern die Journalisten dieses Blattes jeden Sommer die Ufo-Nummer ab. Und ein Kommentator bringt immer die Leier von der angeblichen Harmlosigkeit der mehrstündigen militärischen Lärmteppiche, die heute werktäglicher Normalwahnsinn über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg sind. In der DDR sei es doch viel schlimmer gewesen. Ob dieser „unabhängige“ Kommentator neben- oder hauptberuflicher Troll ist, oder womöglich Mitarbeiter des Nordkuriers, wissen wir leider nicht.

Von einem schwarzen Flugzeug wird geschwafelt, davon, dass die Bundeswehr nicht wisse, was da geflogen sei. Die Haus- und Magennachrichtenquelle der Chefredaktion des Nordkuriers, Geschwader Steinhoff in Rostock Laage, wird wieder 1:1 durchgereicht. Und diesmal können es die Jungs aus der PR Abteilung Rostock Laage besonders dreist treiben: Sie spekulieren, dass es sich durchaus um Eurofighter oder Tornados gehandelt haben könne. Klar, nach sieben Jahren Kontextzensur zur ED-R 401 MVPA NE durch den Nordkurier merkt wohl kaum noch eine Leserin und kein Leser, wie sehr hier die Grenze in Richtung Verblödung geschoben wird. Der Nordkurier verpackt militärische Dosiserhöhungen, die den unfreiwilligen Einwohnern der Luftkriegssimulationszone ED-R 401 MVPA NE seit ihrer heimlichen Aktivierung im Herbst 2013 jedes Jahr unkommentiert und unangekündigt, unerklärt mehrmals zugemutet werden, immer in solche „Artikel“. Wie nebenbei werden auch in diesem Artikel die Tornadoflüge aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen als Normal erwähnt. Dabei sind diese Flüge im Raum ED-R 401 MVPA NE erst in den letzten Monaten massiv erhöht worden. Wie wir hier berichteten, sind insbesondere die Tornados aus den westlichen Stützpunkten der Bundeswehr für besonders schwerwiegend terrorisierende Tiefflüge im Raum Mecklenbugr-Vorpommern und Brandenburg verantwortlich. Das Gebiet ED-R 401 MVPA NE wird offenbar routinemäßig als Hochrisikogebiet und militärische Lärmmüllkippe für Flugmanöver mißbraucht, die der Bevölkerung im Raum Niedersachsen / Schleswig-Holstein offenbar nicht mehr vermittelbar sind. Frau Schwesig hat dazu bis heute nichts zu sagen. Muss sie ja auch nicht, wenn von LINKS bis AfD-rechts alle schön die Klappe halten und den Schwanz einziehen.

Natürlich lesen Sie Kontextinformationen zum militärischen Fluglärm über Meckelenburg-Vorpommern und Brandenburg im Bundeswehrzentralorgan Nordkurier nicht. Insbesondere auch dann nicht, wenn es um militärischen Fluglärm über dem im Ausbau befindlichen Bundeswehrstandort Neubrandenburg geht. Denn dort wird – wie auch im Rest der ED-R 401 MVPA NE – werktäglich der Himmel durch Kampfjets der Bundeswehr zugedröhnt. Zurück zu Zuständen, wie wir sie zuletzt in der DDR auch im Raum Neubrandenburg hatten. Und, liebe „unabhängige“ Trolle des Nordkuriers, noch schlimmer! Den Einwohnern soll das als normal vermittelt werden. Dazu zensiert der Nordkurier Kontextinformationen, wie sie seit Jahren z.B. hier nachzulesen sind. Journalismus geht anders. Interessant wäre doch z.B. mal, Geldflüsse aus Richtung Bundeswehr an die Verleger und Chefredakteure des Nordkuriers und der Ostseezeitung zu recherchieren, liebes RedaktionsNetzwerk Deutschland. Oha, wir hören schon das Geschrei: Zeter, Aluhüte, Mordio!

Selbstverständlich würden Sie, liebe Leserinnen und Leser, zum militärischen Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auch keinen Kontext in sonstigen deutschen Medien finden. Insbesondere können hier die Berliner Medienhäuser taz, Berliner Zeitung, Tagesspiegel, Junge Welt, Springer sowieso, aber auch die bundesdeutschen, vorgeblich progressiven, wie Spiegel, Zeit, Freitag usw genannt werden. Allen voran sind die beiden Landesrundfunkanstalten ndr und rbb, die, geht es um den Vorgang ED-R 401 MVPA NE und den militärischen Fluglärm in großen Teilen ihrer Sendegebiete, praktisch die Nordkuriere des Äthers sind. Sie alle sind Bestandteil der faktischen Mauer des Schweigens zum Thema Remilitarisierung des Nordostens Deutschlands, zur Frage, ob diese Entwicklung nicht doch eines gesellschaftlichen Diskurses bedarf – im nach rechts in´s Nationalistische driftenden Nordosten Deutschlands! Sie zensieren und schweigen Kontext zum Thema tot, dessen Publikation im Nordosten aber dringend notwendig ist, um eine informierte Öffentichkeit einer stetig stärker werdenden militärischen Unterströmung – die ihre Stärke aus Intransparenz und Need-to-know-Sicherheitszirkus zieht – in Politik und Gesellschaft entgegenzustellen.

Luftnotlage eines militärischen Luftfahrzeugs am 17.02.20 in der Flugzone ED-R 401 MVPA NE ?

Es besteht die Möglichkeit, dass Transpondercodes im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE absichtlich mit Notfallcodes geführt werden – im Rahmen der Luftkriegssimulationen, die hier über Millionen von Einwohnern werktäglich ausgeführt werden. Das ist aber nur eine Vermutung. Deshalb bringen wir der interessierten Nischenöffentlichkeit folgende Anfrage, die im Onlineportal fragdenstaat.de gestellt wurde, zur Kenntnis.

https://fragdenstaat.de/anfrage/luftnotlage-eines-militarischen-luftfahrzeugs-am-170220-in-der-flugzone-ed-r-401-mvpa-ne/

Zusammenfassung der Anfrage

Der Transpondercode (umgangssprachlich auch Squawk) ist im Luftverkehr eine durch den Piloten einstellbare vierstellige Oktalzahl (Ziffern jeweils 0 – 7), die der Luftfahrzeugtransponder (TPX oder XPDR) bei der Abfrage durch das Sekundärradar der Bodenstation aussendet.
Der Transpondercode wird mit dem Radarecho zusammen auf den Radarschirmen der Flugsicherung dargestellt und dient in einem Fluginformationsgebiet zur eindeutigen Identifizierung eines Luftfahrzeugs.

Seit 2006 zählt der Transponder zur Pflichtausstattung von motorbetriebenen Flugzeugen.

Mit den Codes 7500, 7600 und 7700 werden Informationen über die Art einer Luftnotlage übermittelt. Gebräuchliche Merksprüche sind angefügt:

7500 – Flugzeugentführung (hijacking; seven-five – man with a knife)
7600 – Funkausfall (radio failure; seven-six – hear nix / radio nix / need a radio fix)
7700 – Luftnotfall (emergency; seven-seven – going to heaven / falling from heaven / pray to heaven / close to heaven)

Siehe dazu auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Transpondercode

Bei Technik-Interessierten ist der Empfang dieser Transpondercodes ein beliebtes Hobby. Sie betreiben ehrenamtlich Empfangs-Stationen und speisen diese in verschiedene private Datenbanken zur Visualisierung ein, z.B. unter:

https://opensky-network.org/network/alerts

Die oben genannte Datenbank zeigt z.B. folgenden Eintrag eines militärischen Luftfahrzeugs in der Flugzone ED-R 401 MVPA NE:

Callsign ICAO24 Detected Ended Squak Reason
N/A 3fa0bb 2020-02-17T13:20:55+00:00 2020-02-20T08:14:06+00:00 7700 Emergency

Bei der ICAO24 „3fa0bb“ handelt es sich offensichtlich um eine mehrfach verwendete taktische Kennung.

Der Flugverlauf unter dieser Kennung am 17.02.20 kann weitgehend nachvollzogen werden unter:
https://tar1090.adsbexchange.com/?icao=3fa0bb&lat=53.555&lon=12.078&zoom=9.5&showTrace=2020-02-17

Meine Fragen:

1) Was war der Grund für die gemeldete Luftnotlage ?

2) Bitte nennen Sie weitere Details zu diesem Vorfall, wie z.B. – kurze Zusammenfassung der Schadenslage
– Anzahl der betroffenen Personen
– bekannte bzw. vermutete Ursache

Vielen Dank.

zum Jahrestag Eurofighter-Abstürze am 24.6.2019 über Mecklenburg-Vorpommern: Wir leben auf einem Truppen übungsplatz!

Kommentar (mit freundlicher Genehmigung der Autoren):

Warum immer nur Tiefflieger? Bei dem Unglück waren die Maschinen etwa 5.000 m hoch.

Die Bundeswehr trainiert diese gefährlichen Luftkampfmanöver weiterhin an jedem einzelnen Tag von Montag bis Freitag. Im Korridor von ca. 400 bis 10.000 m donnern immer irgendwo in MeckPomm und Nordbrandenburg Kampfjets herum, oder wird Luftbetankung trainiert. Sorry, 400 m ist noch kein Tiefflug!

Solche Unfälle werden billigend in Kauf genommen und das ist sehr problematisch. Und jetzt soll bitte keiner sagen „irgendwo müssen sie ja üben“ oder „früher war es schlimmer“.

Wann kommt endlich die erste offizielle Berichterstattung über den militärischen Luftraum ED-R 401 MVPA NE? Das ist ein Europäisches Gemeinschaftsprojekt (Single European Sky) zur effektiveren Nutzung des Luftraums.

Bombodrom war ein griffiges Wort und von jedem leicht zu verstehen. Die ED-R 401 MVPA NE ist leider komplizierter, besteht aus Sektoren, Flugkorridoren, Höhenschichten, Tankovalen, etc.

Diese Webseite ist die einzige, die umfassend zum Thema informiert: https://edr401mvpa.wordpress.com/

Wer denkt, das ist ein typisches Aluhut-Thema, kann sich ja gern auf der Webseite der Luftwaffe informieren: https://www.milais.org/

Wir leben seit 2013 auf einem Truppenübungsplatz mit stetig zunehmendem Flugbetrieb. Auch, wenn es keiner wahr haben will und die Medien immer nur die Presseerklärungen aus Laage wiederholen.

Es wird Zeit für ernsthafte Recherche!

(Quelle: https://www.nordkurier.de/mueritz/eurofighter-absturz-in-der-mueritzregion-weiter-praesent-1839740106.html#comment-27474)

Die Eurofighter waren nicht abgestürzt, weil sie unzuverlässig sind, sondern weil sie in ca. 5 km Höhe extrem riskante Flugmanöver trainiert haben. Solche Manöver werden jeden Tag irgendwo über uns trainiert. Auch über der Absturzstelle immer wieder gern.

Schon zwei Tage nach dem Unglück wurde exakt dort wieder geflogen, obwohl die Bundeswehr das Gegenteil behauptet hatte. Das kann man in der Animation in diesem Artikel gut erkennen:
https://edr401mvpa.wordpress.com/2019/06/26/lugen-wie-gedruckt-eurofighter-fluge-vorerst-eingestellt-ndr-nordkurier-usw-26-6-2019-eurofighter-aus-rostock-laage-und-aus-anderen-stutzpunkten-fuhren-routinemasige-luftkriegsvorbereitung/

Den aktuellen Flugbetrieb kann man live im Internetradar verfolgen: https://tar1090.adsbexchange.com/

Eurofighter und Tornados mit so albernen Namen wie RAMBO, SNIPER und JUDGE sorgen für die tägliche Dosis Fluglärm und Umweltschädigung. Schade für die Urlauber, die hier eigentlich Ruhe finden wollten.

Beim Risiko Statistik ins Spiel zu bringen, ist zu kurz gedacht. Und wenn schon Statistik, dann diese: Die Anzahl der militärischen Flüge nimmt seit Jahren zu und damit steigt auch die Gefahr von Flugunfällen.

Das Bombodrom wurde zwar verhindert, aber seitdem hat die Bundeswehr den ganzen Nordosten zu einem Truppenübungsplatz gemacht.

(Quelle: https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/eurofighterabsturz-vor-einem-jahr-hatte-die-region-riesenglueck/#comment-29019 )