4.4.2018 – Revenge Lärming by Bundeswehr (?) über der Müritz & eine herzliche Einladung der Bundeswehr zum Urlaub auf Hiddensee, Rügen, Darß oder Zingst | Offene Beschwerde gegen Fluglärm über dem Gebiet Müritz Nationalpark

Militärischer Fluglärm im Bild: Extremer militärischer Fluglärm wurde heute wieder in nahezu der gesamten militärischen Fluglärmzone der Bundeswehr, ED-R 401 MVPA NE, ausgebracht. Gedüngt mit den lieblichen „Businessjets“ (verharmlosender Journalisten-Jargon für Zielflugzeuge der Gesellschaft für Flugzieldarstellung), wurde – und da bestätigt die Redaktion die unten aufgeführte Vermutung einer betroffenen Person aus dem Raum Müritz Nationalpark – hier wohl eine Art „Rache“ aus Köln (GFD – Heimatflughafen) über die Köpfe der Einwohner und Besucher von Hiddensee, Rügen und Darß/Zingst beordert. Offenbar sind die Einsatzplaner dieser militärischen Versuchszone jeglicher Kontrolle durch Parlamentarier enthoben. Ob die Grünen das im Sinne hatten, als sie die Recherche zu dieser Zone abwürgten?

edr 401 mvpa ne - militärischer fluglärm über müritz, hiddensee, rügen, darss, zingst

Auch heute veröffentlichen wir wieder eine offene Beschwerde, in Kopie an Bundestagsabgeordnete der CDU:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es heute Mittag in *** Müritz eine

Vergeltungsaktion der Bundeswehr
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für die gestrige Fluglärmbeschwerde gegeben hat:

In der Mittagszeit flogen drei Kampfjets mit den Codenamen STONE1 -
STONE3 ca. eine Stunde lang lautstark und mit Getöse über der Müritz herum.

Dagegen lege ich Beschwerde ein!

Da die Flugzeuge zwischendurch immer wieder die Transponder ausgeschaltet hatten, sind die Routen und Flughöhen auf den Anhängen
nicht vollständig sichtbar.

Nicht sehr freundliche Grüße,

XXX (zum Schutz der PetentIn anonymisiert)
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Offener Brief an die Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke

Mit freundlicher Genehmigung des Petitenten veröffentlichen wir folgenden offenen Brief an Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE vom 28.3.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Jahren gibt es eine militärische Flugübungszone, deren demokratische Legitimation sehr fraglich ist.

Meine Frage ist, inwiefern die aus diesen Übungen gewonnenen Erkenntnisse bei dem ebenfalls völkerrechtlich sehr fragwürdigen Einsatz der Bundeswehr in Syrien genutzt werden?
Was gedenkt Die Linke, als selbsternannte Friedenspartei gegen die ED-R 401 MVPA zu unternehmen, oder zumindest Debatten im Bundestag darüber anzuregen und dieses Thema in die Öffentlichkeit zu tragen? Regionale und überregionale Medien haben bisher leider kein Interesse an diesem Thema gezeigt.

Ich behalte mir vor, diese E Mail, sowie Ihre Antworten auf der folgenden Homepage ( https://edr401mvpa.wordpress.com/ ) zu veröffentlichen.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Verständnis!!!

Mit freundlichen Grüßen
[aus Datenschutzgründen anonymisiert]

P.S.: Gerne mache ich Sie auch auf folgende Petition aufmerksam.

https://secure.avaaz.org/de/petition/Kommissionspraesident_der_Europaeischen_Union_NO_EDR_401_MVPA_NE/?cHQoLlb

Follow Up on the Open Complaint to the Netherlands Airforce | Antwort der Niederländischen Luftwaffe auf unsere offene Beschwerde

Dieser Artikel ergänzt den Originalartikel vom 17.8.2017 | This article is a follow-up on: Open Complaint to the Royal Dutch Airforce

noreply@informatierijksoverheid.nl
Mon, 21 Aug 2017 12:32:27 +0200

Dear Mr Itor,

Thank you for your e-mail in which you say that you are involved in a citizen driven information project. You have a complaint about aerial nightly military pollution above North East Germany.

The Public Information Service of the Dutch government only provides general information on legislation and regulations of the Dutch government. You can sign in your complaint about noise from military aircrafts to the ministry of Defense. This can be done through the online complaint form. You will find the link to the form below.

https://www.defensie.nl/onderwerpen/klachten-en-schadeclaims/inhoud/geluidsoverlast/klachtenformulier (https://www.defensie.nl/onderwerpen/klachten-en-schadeclaims/inhoud/geluidsoverlast/klachtenformulier)

Kind regards,

xxx
Public Information Service, Government of the Netherlands

 

And so I did. I sent the complaint to the suggested address. Here is what I got in reply:

NoReply.BGZR@mindef.nl:
Tue, 22 Aug 2017 11:21:59 +0000

> Sir,
> You have to address your complaint to the noise abatement office in Germany. Germany is not our airspace.
> Kind regards

Aha. I thought this wasn´t quite correct, so I replied:

 

Hello Mr or Mrs ***

thank you for your swift response.

I am referring to your answer „Re: Vliegactiviteiten van de Koninklijke Luchtmacht“ of Aug 22.8.2017, 19:11 CEST., curiously coming from NoReply.BGZR@mindef.nl – thus making it impossible for me to reply by e-mail.

This is an open complaint. I will publish this complaint at the mentioned website, as it contains relevant and important information for affected non-informed citizen throughout the ED-R 401 zone that the Netherlands Airforce has reportedly been using recently. When I speak of „we“, I am referring to those citizen who have been actively contributing to building an information and knowledge pool on ED-R 401 MVPA NE, information that is being denied and blocked by Bundeswehr itself. This renders true for the noise abatement office in Germany, too.

I understand you want to operate on a no-name-basis, as we operate on a pseudonym basis. Fair enough.

We would have expected the Dutch standards to be a bit above the robust, intransparent ones demonstrated and cultivated by Bundeswehr and german military personel and politicians. Your answer confirms our suspicion that concerns by affected EU citizen are not being met in an acceptable form – but rather by brush-offs and „looping“ re-directs. That is very disappointing – and doesn´t shed a good light on the state of affairs as far as transparency on an issue like the one discussed here is concerned.

Let me just express our suprise that, apparently, the Netherlands Airforce does not decide on its own on whether to fly around all across north east Germany, in the middle of the night and at what altitudes (noise)? Is the Netherlands Airforce aware of that it actually did use ED-R 401 MVPA NE, as outlined in our original e-mail complaint to the Dutch Government? Or has the Dutch Airforce never even used ED-R 401 MVPA NE – the reports in local newspapers actually being incorrect – or fake news? If this should be the case, please ignore our question and complaint.

Since we believe this not being true (that you do not know about your own operations), it appears you did not read our request and our questions. Could we kindly request a full answer to our valid questions?

Please note that I was pointed to you by the Public Information Service, Government of the Netherlands. Many of the affected citizen here have already contacted the relevant german authorities. To no avail. If we were to complain about Dutch fighter jets with the Bundeswehr, they would send us to you – denying responsibility for Dutch fighter planes. I am sure you will see being the most likely outcome, if we were to follow your redirection.

Please consider the information needs of EU citizen, affected by the noise that the Dutch fighter jets emit when flying across north east Germany. Certainly, affected citizen will welcome a break from Bundeswehr-like secrecy and intransparency. The Netherlands could lead the way, setting the standards. Just as you do in your own country, known for a high level of government transparency. Thank you.

Kind regards,
Ed Itor (Pseudonym)

 

 

7.8.2017_ Der tägliche Luftkrieg über Mecklenburg-Vorpommern, Nordbrandenburg und Hubschraubertiefflüge im Gebiet Rheinsberg / Zechlin, Stechlin-Ruppin

 

Hey, Bundeswehr, warum nicht mal die Eurofighter „Ape1“ bis „Ape 12“ bennennen??? Läge voll im Trend, würde euren Rattenfang in den Schulen unterstützen. Noch „cooler“, als „JUDGE“ und „SLAYER“, „SCARE“ – und cool, hey, das wollt ihr doch sein!

Planet der Affen, am 7. August des Jahres 3 nach der Remilitarisierung des nördlichen Versuchsgebietes durch eine mutierte Clique von Affen mit Waffen: Dringend musste heute ein fetter Hubschrauber ohne Kennung und ohne aktivem ADS-B Transponder nur wenige dutzend Meter über Ortsinnenbereiche der ach so kulturvollen Provinzstadt Rheinsberg im Norden Brandenburgs fliegen. Sicher: Für Harley-Fans hörte sich der Hubschrauber schon kilometerweit vor dem eigentlich direkten Überflug nett an, für alle anderen klang es bedrohlich, der direkte Überflug terrorisierte nachhaltig – wie gewollt also. Könnt ihr kaufen, den Chopper, der macht, was er soll. Ein Beobachter berichtet vom Vibrieren des Fußbodens und der Wände seiner Wohnung beim Überflug des Bolliden.

Denn_ nur so konnte heute der Frieden gesichert werden. Also der der Kindsköppe im Hubschrauber und der Zyniker in den Bundesministerien und bei der Bundeswehr/DFS/Eurocontrol/Bündnis90/Grüne – ok, schräge Mischung, würde man nicht denken – trifft´s aber mit hoher Wahrscheinlichkeit (Grüne finden den täglichen Luftkrieg ohne Live-Munition, der mehrmals am Tag über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg läuft, nicht weiter bedenklich und sogar ok – auch leiser als LKWs auf Landstraßen usw. – Glauben Sie nicht? Versuchen Sie mal eine Positionierung der Grünen zum Vorgang ED-R 401 MVPA NE zu erhalten – und wenn Sie eine kriegen, schicken sie die hierher!)

In zwei militärischen Lärmwellen wurde die Mecklenburger Seenplatte, von der Ostsee bis Wittstock/Dosse, die Feldberger Seenlandschaft, Neubrandenburg, Neustrelitz, Müritz usw usf verseucht. Kampfjetdröhnen, -donnern und die guten Abgaswolken und Kerosinnebelschwaden wurden großflächig und stundenlang auf die Bewohner von Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und ihre Gäste verteilt.

Und hier wie immer die Spitze des militärischen Selbstbedienungseisblocks (man könnte auch vom Ostblock sprechen) „Militärisch-Vopommern“, Season 3, gelegentlich mitgeschnitten vom virtuellen Radar. „Viel Spaß!“, wünschen wir schonmal. Popcorn gibt´s vielleicht auf Nachrage bei den Jungs von der FLIZ ( fliz@bundeswehr.org ), einfach nachfragen – zum Thema Popcorn sollten die Jungs einen passenden Textbaustein auf Halde haben. Würdigen Sie heutigen Misthaufenspieler, ihre tollen Kringel und Lärmteppiche! Der Film dauert ´ne Weile (es gibt eine Pause zwischen Episode 1 und 2):

EN

Apes with Guns have done it again: two military air training noise waves hit the entire landscape in between the norhern Brandenburg Lakes & Forests region, stretching across the entire Mecklenburg Lakes region, not sparing the eastern parts of (up until Fall of 2013 a fully silent landscape with no military air noise), including the eastern Baltic Sea shoreline.
Feeling militarized when holidaying in north east Germany? Share your observations, send us a description of your military encounter when staying in north east Germany: edr401mvpa@posteo.eu

Virtual Radar records of the day show the tendency of todays military air noise:

07-08-2017-09-30-58

07-08-2017-14-57-25

 

20. Juni 2017: mehrstündige Luftkriegsübungen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Im Rahmen der heimlichen, verheimlichten und vertuschten Militarisierung Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs mittels der im Herbst 2013 heimlich in den militärischen Regelflugbetrieb diktierten Flugzone ED-R 401 MVPA, wurden auch am 20. Juni 2017 umfangreiche und langanhaltende militärische Flugübungen in allen Flughöhen in der gesamten Zone ED-R 401 MVPA NE ausgeführt.

Unter anderem kam es gegen 9 Uhr zu einem Drohnenflug, der quer über Mecklenburg-Vorpommern führte (siehe letztes gif-Bild unten).

Dabei kamen, wie mittlerweile in dieser Zone heimlich etabliert, bis zu acht Kampfjets gleichzeitig sichtbar (auf dem virtuellen Radar -> vgl. https://adsbexchange.com; also waren tatsächlich mehr als 8 Kampfflugzeuge im Einsatz ) zum Einsatz. Wiederholt und stundenlang waren die Landschaften von Hiddensee bis Rheinsberg in dumpfes Grollen und Donnern getaucht, gespickt mit Tiefflügen und terrorisierenden Tiefstflügen.

Wir zählen alle Flüge, die unterhalb der offiziellen Mindestflughöhe von 3000m, die für die (Kern)Zone ED-R 401 MVPA NE gilt, erfolgen, als Tiefflüge. Selbst nach Darstellung der Bundeswehr ist die Flughöhe bis 5000m „sehr lärmintensiv“. Insofern sollte man alle Kampfjet-Flüge bis 5000m als Tiefflüge werten – denn sie hören sich so an. Flüge, die unterhalb von 3000m stattfinden und eindeutig Bestandteil der routinemäßigen täglichen Luftkriegsübungen in der ED-R 401 MVPA NE sind, werden von der Bundeswehr und den angeschlossenen Ministerien aus der Statistik der Nutzung der ED-R 401 MVPA NE herausgerechnet und nicht erfasst. Die Statistik wird so zusätzlich gefälscht und geschönt. Das nutzen Partein wie Bündnis90/Grüne und eine BI im Südwesten der Republik, um daraus die angeblich Nichtnutzung der ED-R 401 MVPA NE zu konstruieren – und die Verlagerung von noch mehr militärischen Flügen nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg fordern.

Beschweren Sie sich bei der Bundeswehr über die täglichen militärische Lärmwellen! Schreiben Sie am besten an: fliz@bundeswehr.org – und schicken Sie eine Kopie an Ihre(n) (vermutlich komplett ahnungslose(n) und desinteressierte(n)) Abgeordnete(n). Ihre Beschwerde fließt in die Statistik zum Beschwerdeaufkommen ein und kann durch Abgeordnete des Deutschen Bundestages kontrolliert werden. Auch Bündnis90/Grüne, die für eine Verlagerung des Kampfjetlärms in den Nordosten Deutschlands und für eine flächige militärische Verlärmung des gesamten Landes kämpfen (und damit im Verbund mit einer populistisch-egoistischen lokalen Bürgerinitiative, die angeblich gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung arbeitet, aus dem Südwesten der Republik sehr erfolgreich sind) können Sie so in die Schranken verweisen und deren Verharmlosung und Vertuschungstaktiken torpedieren. (Lesen Sie dazu auch das auf dieser Seite verlinkte PDF der Autoren Leisegang und Braunstein).

Test einer Drohne über Mecklenburg Vorpommern am 20.6.2017.

15. Juni 2017 – „Flexible Use of Mecklenburg-Vorpommern & Brandenburg“ – so sieht die Eskalation und Zementierung des heimlich aktivierten militärischen Regelflugbetriebs über MV & Brbg aus: mindestens 8 Kampfjets gleichzeitig, stundenlang, von Rügen bis Wittstock, 5 Lärmwellen (hier detektiert)

Bündis90 / Grüne meinen dazu: Das stört doch niemanden. / Die Verlagerung des Kampfjetlärms nach Mecklenburg-Vorpommern, über die Nord- und Ostsee oder andere „unbewohnte“ Gebiete ist „gerecht“.

NDR/rbb: berichten nicht. (Der NDR berichtet aber sofort, wenn 14 Tornados nach Schleswig-Holstein zurückverlegt werden sollen. Und verschweigt selbst dann, dass der betreffende Stützpunkt Jagel Hauptnutzer der undemokratischen Militärlärmzone ED-R 401 MVPA NE ist.)

Spiegel, taz, jungeWelt, Berliner Zeitung usw: berichten nicht. (Provinzpostillen und Bundeswehrsprachrohrredaktionen erwähnen wir absichtlich nicht).

Militarisierung im Bild:

 

Empört euch! Bürgerinitiative gegen Fluglärm Kaiserslautern kanzelt Militärfluglärmbetroffene aus Nordost ab: inhaltliche Infragestellung der Forderung nach militärischer Flächenverlärmung = Troll!

Die sogenannte Bürgerinitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung aus Kaiserslautern verschärft ihr Vorgehen gegen Mitbetroffene von militärischem Fluglärm in anderen Bundesländern.

Eine zentrale Forderung dieser Bürgerinitiative, die sich angeblich gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung engagiert, ist die Verlagerung des militärischen Fluglärms in andere militärische Flugzonen und im Übrigen auf das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Dabei sollen zwar Nord- und Ostsee vorwiegend als militärische Lärmmüllkippe genutzt werden – aber auch diese sind sensible Ökosysteme, die nicht einfach in Luftkriegsübungszonen umgewandelt werden dürfen. Sicherlich gibt es auch viele Menschen, denen der Verlust der Erfahrung „Meer“ nicht egal ist. Und Schweinswale können nunmal nicht bei der FLIZ anrufen. (Achtung, liebe BI: Bevor wieder die Trollkeule gechwungen wird: Der Schutz der Schweinswale in Nord- und Ostsee ist praktischer Umweltschutz. Dummerweise sind diese Säugetiere extrem lärmempfindlich, stehen also der kompletten Verlagerung des luftgestützten „Schutzes des Friedens“ auf die Nord- und Ostsee -u.a.- im Wege. Individuen der deutlich weniger gefährdete Spezies der Landsäuger „Segler“ finden sich an der Mastspitze verheddernde Eurofighter & co übrigens auch nicht lustig. Versucht mal „ungeschoren“ nach Dänemark über die Ostsee zu segeln… das ist heute schon sehr schwierig, auch wenn man sich nicht in einer akuten DANGER Zone befindet.)

Wir stellen nicht den infernalischen Militärlärm infrage, der sich in der TRA Lauter in extremen Ausmaßen werktäglich ereignet und Mensch und Natur im Südwesten seit Jahrzehnten nachhaltig schädigt. Wir schließen uns der Forderung nach der sofortigen Einstellung von militärischem Flugbetrieb über Deutschland an. Wer aber die Verlagerung und Ausdehnung dieses Übels anderen aufhalsen will, ist nicht gegen militärischen Fluglärm und auch nicht gegen Umweltverschmutzung – sondern dafür. Nach einer eingehenden Prüfung der Diktion, der inhaltlichen Verdrehung schriftlicher Diskussionsversuche per e-mail, ist eher zu vermuten, dass die Bundeswehr bei dieser Bürgerinitiative maßgeblichen Einfluss besitzt. Denn diese zentrale Forderung der BI, verbunden mit einer aggressiven Verunglimpfung von Mitbetroffenen aus anderen Bundesländern als „Trolle“, spielt ausschließlich der Strategie der flächenhaften Ausweitung des militärischen Flugbetriebs von Bundeswehr, DFS, Bundesregierung, Eurocontrol etc in die Hände und trägt Kennzeichen des Kommunikationsstils, den die Bundeswehr gegen Kritiker zeigt. Im Zusammenspiel mit z.B. dem Abgeordneten Tressel der Grünen soll hier auch militärischer Fluglärm von NATO-Verbänden in die diktatorisch eingerichtete militärische Flugzone ED-R 401 MVPA NE verlegt werden. Der 2+4 Vertrag juckt die Grünen natürlich nicht. Die generelle Militarisierung von einmaligen Naturräumen auch nicht. Oder ist beides so unbekannt, wie die faktische Ostausdehnung des militärischen Regelflugbetriebes mittels der Aktivierung aller östlichen BASIC Sektoren der Zone ED-R 401 MVPA NE im Oktober 2013 für eben diesen? Zu dieser hat sich bis heute nicht ein Grüner geäußert.

Bild: Ausweitung des militärischen Regelflugbetriebes in der Sonderflugzone ED-R 401 ab Oktober 2013 über Mecklenburg Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg, im Vergleich zur vorher bestehenden Sonderflugzone ED-R 206/306. Sämtliche östlichen Sektoren BASIC erfassen Gebiete, die vorher gar nicht von militärischem Regelflugbetrieb betroffen waren, darunter die Rheinsberger Seenkette, die Feldberger Seenlandschaft, UNESCO Weltnaturerbe Serrahner Buchenwälder, aber auch das nordwestliche Umland Berlins, die Inseln Rügen und Hiddensee.

Dazu nutzt der Grüne Markus Tressel Zahlenmaterial, welches die ED-R 401 MVPA NE überhaupt nicht oder nur rudimentär abbildet, dazu, zu behaupten, 40% des militärischen Flugverkehrs über Bundesrepublik Deutschland würde in der TRA Lauter ausgeführt. Dass das so nicht stimmt, stört den Grünen nicht. Entsprechende Hinweise des durch die Grünen OPR/Brandenburg diskreditierten und sabotierten ehemaligen Mitarbeiters der Grünen OPR (auf dieser Website früher behandelt) an Herrn Tressel quittiert dieser offenbar mehrmals mit Totalignoranz. In dieser TROLL-Manier wird er auch gleich vom Saarländischen Rundfunk unterstützt, der inhaltlich falsche und peinlich dümmliche Transkripte dieser Art publiziert: Der militärische Fluglärm – Stand der Dinge. Darin werden einfach die zusammengschusterten Interessenssüppchen von Tressel und Bündnis90/Grüne und der Bürgerintitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung unkritisch und als vermeintlich gut recherchierte journalistische Unparteilichkeit übernommen: „Denn das Übungsgebiet, die so genannte TRA Lauter, ist die am meisten genutzte Zone. Und das, obwohl es Übungszonen über deutlich weniger dicht besiedeltem Gebiet gibt. Beispielsweise über der Nordsee oder Mecklenburg-Vorpommern. “  Fake News, Faktencheck, irgendjemand? Mecklenburg-Vorpommern wird in einem Satz mit der Nordsee als perfekte Müllkippe für den militärischen Fluglärm skizziert. Die ED-R 401 MVPA NE wird mit jahrzehntelang bestehenden kleineren und unflexibleren, transparenteren TRA im Bundesgebiet in einen Topf geworfen. Kein Wort zum experimentellen Charakter der Zone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern. Hinweise auf die Unvergleichbarkeit von TRA Lauter und ED-R 401 MVPA NE, auf den undemokratischen Vorgang der Einrichtung und der Aktivierung des werktäglichen militärischen Flugbetriebes in der ZONE ED-R 401 MVPA NE, auf nicht vergleichbares Zahlenmaterial zu beiden Zonen, auf komplett fehlendes Datenmaterial zur ED-R 401 MVPA NE, fehlen völlig. Immerhin muss man dem Saarländischen Rundfunk zugutehalten halten, dass seine Chefredakteure das Thema der militärischen Flächenverlärmung nicht mehr blockieren und zensieren – so, wie das NDR und rbb immernoch tun (Artikel folgend).

In einem Artikel vom 7.4.2017 werden vermutlich Hinweise von Betroffenen aus Brandenburg auf die unmoralische Forderung dieser Bürgerinitiative nach einer Flächenverlärmung der Bundesrepublik Deutschland durch militärischen Fluglärm und auf die Unvollständigkeit statistischer Daten der Bundeswehr zur ED-R 401 MVPA NE als Trollerei bezeichnet.

Gleichzeitig wird die Veröffentlichung der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken auf dieser Website vom 17.4.2017 von der Bürgerintiative gegen Fluglärm zum Anlass genommen, schnell auch selber diese Drucksache zu veröffentlichen, natürlich mit der Nutzung von darin enthaltenen Statistikdaten zur Anzahl der Beschwerden gegen die militärischen Fluglärm. Im Tenor der Forderung nach der Verlagerung des militärischen Fluglärms macht sich diese Bürgerinitiative die Logik und die Statistik von Bundeswehr & co zu eigen: die Anzahl von Beschwerden soll angeblich die Akzeptanz von und das Aufkommen an militärischem Fluglärm für eine bestimmte Region widerspiegeln. Dabei wird flux die seit Jahrzehnten bestehende TRA Lauter mit der heimlich eingerichteten und betriebenen MVPA NE verglichen. Es wird unvollständiges und nicht überprüfbares statistisches Material der Bundeswehr zur ED-R 401 MVPA NE per Vergleich mit Datenmaterial zur TRA Lauter gegen die Betroffenen Bürger in der ED-R 401 MVPA NE (und in anderen TRA im Bundesgebiet) in Stellung gebracht. Während die Bürgerinitiative selber martialisch-grenzwertige Sprache gegen ausländische Streitkräfte an den Tag legt und viele Einträge auf der Website die Daten von Bundeswehr & co in Frage stellen, werden diese Daten bereitwillig als Beweismaterial und Argumentationsmittel gegen Mitbetroffene einer mit einer TRA Lauter nicht vergleichbaren, obskuren riesigen MVPA im Nordosten Deutschlands akzeptiert und genutzt. Hinweise darauf werden als Trollerei abgekanzelt. Die Bürgerintitiative verhält sich also so, wie sie das selber in dem Artikel beklagt: sie stellt sich dümmer, als sie ist.

Das Fazit kann nur heißen: Empört euch! Jede Beschwerde bei der Beschwerdestelle der Bundeswehr fliz@bundeswehr.org zählt! Offenbar werden die Betroffenen der militärischen Übungsgebiete nun mittels einer Art Wettrüsten im Beschwerdezählen verwickelt und gegeneinander ausgespielt.Ganz vorne mit von der Partie: die Bürgerintitiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung.

Weist die Bürgerintiative gegen Fluglärm, Bodenlärm und Umweltverschmutzung auf die unglaubwürdige und rücksichtlose Forderung hin, nach der militärischer Fluglärm im Rest des Landes und vor allem auch in obskur und heimlich eingerichteten und betriebenen militärischen Flugzonen, wie der ED-R 401 MVPA NE, etabliert werden soll: vorstand@fluglaerm-kl.de

Bündnis90/Grüne, Herr Markus Tressel, markus.tressel@bundestag.de