17.4.2018: offene Beschwerde gegen Kriegswaffeneinsatz/Tiefflug über Ortsinnenbereich im angeblichen Naturpark, Lan dschaftsschutzgebiet, Erholungsgebiet, über der angeblichen Kulturstadt Rheinsberg

Offene Beschwerde an MdB Tackmann Kirsten
, christian.lindner@bundestag.de, anton.hofreiter@bundestag.de, volker.kauder@bundestag.de,
andrea.nahles.wk@bundestag.de, fliz@bundeswehr u.a.

Beschwerde gegen Kriegswaffeneinsatz/Tiefflug über Ortsinnenbereich im angeblichen Naturpark, Landschaftsschutzgebiet, Erholungsgebiet, über der angeblichen Kulturstadt Rheinsberg

In Kopie an Fraktionsmitglieder oder Fraktionsvorsitzende einiger Parteien im Bundestag zur Kenntnisnahme, mit Bitte um Beantwortung der in der Beschwerde genannten Fragen (Denn die Bundeswehr antwortet mir, wie auch zahlreichen anderen Bürgern, nicht mehr – auch dann nicht, wenn es um Fragen zum militärischen Flugverkehr geht.).

Guten Tag, Bundeswehr.

Gegen den erneuten unnötigen Tiefflug einer Kriegswaffe (Kampfjet) am 17.4.2018, um 10.52 Uhr, über den Ortsinnenbereich von 16837 Rheinsberg lege ich schärfste Beschwerde ein. Mir ist es unbegreiflich, warum Sie andauernd und wiederholt Kriegswaffen über diesen Ort befehlen, im Tiefflug, obwohl ich und andere Betroffenen Ihnen bereits viele Beschwerden gegen solche Überflüge zugesandt hatten.

Gegen die routinemäßige militärische Verlärmung der Region Rheinsberg (und der restlichen ED-R 401 MVPA NE) am 17.4. 2018 lege ich Beschwerde ein. Auch für den 17.4.2018 lege ich Beschwerde gegen jedes militärische Luftfahrzeug, pro Flugstunde, ein, welches die ED-R 401 MVPA NE als Lärmmüllkippe nutzte (das dürfte alle Ihre Kampfjets betreffen, die an dem Tag in der Flugzone randalierten).

Da ich unmöglich zu jedem Vorkommnis Ihrer lärmenden Kriegswaffen im Himmel eine Beschwerde schreiben kann (denn damit wäre ich
vollbeschäftigt), lege ich bereits jetzt hilfsweise Beschwerde gegen jede weitere Flugbewegung militärischer Luftfahrzeuge, die sich heute noch im Rahmen der „Nutzung“ der im Herbst 2013 heimlich aktivierten Flugzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg austoben werden, ein. Es erfolgt je eine Beschwerde pro Flugstunde, pro Luftfahrzeug.

Im Übrigen stellen sich mir folgende Fragen, neben den bereits gestellten (die momentan und zu dieser Beschwerde unpassenden Fragen, lasse ich bewusst aus – deshalb auch die „löchrige“ Nummerierung der Fragen), von Ihnen aber seit Monaten unbeantworteten:

1. Sind Ihre Kriegswaffen vielleicht außer Kontrolle geraten, als sie heute über Ortschaften mitten in Europa flogen (und fliegen werden)? 2. Welcher Kampfjet überflog heute, am 17.4.2018, um 10.52 Uhr, den Ortsinnenenbereich von 16837 Rheinsberg, in welcher Höhe? Wie lautet sein Kennzeichen?
3. Welche Kampfjets überflogen noch Ortschaften, Wohngebiete usw? Und welche Ortschaften wurden überflogen? In welcher Höhe?
5. War der Kampfjet, der heute hier im Tiefflug über Wohnhäuser flog, bewaffnet? Wenn ja, welche Waffensysteme hatte er an Bord und waren diese „scharf“?
6. Warum antworten Sie mir nicht auf meine zahlreichen Fragen, die ich Ihnen in den vergangenen Monaten zum militärischen Flugbetrieb in der ED-R 401 MVPA NE gestellt hatte?
7. Senden Sie „Vergeltungsmissionen“ in Regionen, aus denen besonders oft und besonders „kreative“, konkrete vielleicht zunehmend
aggressive/entnervte Beschwerden gegen den Flugbetrieb in der ED-R 401 MVPA NE eingehen? Und wenn nicht, wie werden solche Vergeltungsaktionen verhindert? Bürger haben im Internet den Verdacht geäußert, dass solche Vergeltungsaktionen in Folge von besonders konkreten Beschwerden zu militräischem Flugbetrieb über ihren Lebensmittelpunkten erfolgen. Haben die Planer Ihrer Einsätze und Missionen in der E-R 401 MVPA NE eine Kontrollinstanz zu beachten? Führen Sie „Buch“ über sich „besonders oft“ beschwerende Bürger, legen Sie Personenprofile an, von Bürgern, die sich besonders oft beschweren? Schicken Sie besonders viele Kampfjets in Regionen, aus denen wiederholte Beschwerden erfolgen?
8. Wieviele Beschwerden nehmen Sie aufgrund meiner heutigen Beschwerde und meiner seit Monaten bestehenden „automatische Beschwerde“ gegen jede Flugstunden pro militärischem Luftfahrzeug in der ED-R 401 MVPA NE heute in Ihre Fake-Statistik auf, mit der Sie in der Vergangenheit Parlamentarier und Bürger verschaukelt haben, indem Sie behaupteten, diese Statistik würde die Akzeptanz Ihrer täglich eingesetzten Kriegswaffen über Mecklenburg-Vorpommern (von Ihnen auch ED-R 401 MVPA NE genannt) und Brandenburg (von Ihnen auch ED-R 401 MVPA NE genannt) beweisen?
9. Sind die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg „Testvieh-Zivilisten“? Oder warum werden sie täglich mit
luftkriegsähnlichen Lärmteppichen belegt? Bewiesen ist, dass Fluglärm krank macht, besonders militärischer dürfte noch viel schlimmer sein, als ziviler. Wie kann man da eine solche Zone neu über hunderttausenden EU-Bürgern klammheimlich in Betrieb nehmen?
10. Worum handelt es sich bei den neuerdings im Web AUP erwähnten Flugzonen ED-R 401 FZ und F? Wo wurde deren Einrichtung wann so veröffentlicht, dass die Bevölkerung davon Kenntnis erhalten konnte? 11. Wann wurden die E3-A Orbit-Zonen für Awacs-Flugzeuge über Hiddensee, Rügen, Darß/Zingst eingerichtet? Diese Frage ist von Belang, weil bereits im April 2016 die Flugzone ED-R 401 MVPA NE erneut heimlich durch eine sog. BASIC Zone über Hiddensee erweitert wurde. Über Hiddensee herrschen seitdem militärische Flugmanöver mit einer Regelmäßigkeit, wie man sie zuletzt in der DDR erleben konnte. BASIC – Zonen werden von der Bundeswehr auch als „militärische Kernzonen“ bezeichnet. Finden Sie, dass Hiddensee eine militärische Kernzone sein sollte? Worin besteht der Unterschied zum militärischen Flugbetrieb, wie er zu DDR-Zeiten hier üblich war (keine Frage in Bezug auf die eingesetzten Flugzeugtypen)?
12. Wie viel CO2 wird pro Flugstunde durch einen Kampfjet ausgestoßen? Ist dieser CO2 Ausstoß Bestandteil des CO2-Kontingents, welches als Bemessungsgrundlage für die Einhaltung der Ziele der Bundesregierung bezüglich der Begrenzung der globalen Erwärmung in Folge des Klimawandels gilt? Welche Mengen an Stickoxid werden pro Flugstunde je Jet produziert? Welche weiteren Abgasbestandteile entstehen in welchen Mengen pro Flugstunde? Welche Kosten verursacht eine Flugstunde eines Kampfjets?

Gruß,
XXX

Liebe Bundestagsabgeordnete,

bitte beantworten Sie mir die in der Beschwerde genannten Fragen. Die Bundeswehr antwortet mir seit Monaten nicht auf konkrete Fragen zum militärischen Flugbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland – obwohl genau das die Aufgabe der Informationszentrale der Bundeswehr sein soll (laut Eigenbeschreibung). Vielleicht bekommen Sie ja noch Antworten von der Bundeswehr…

Es ist mir unbegreiflich, warum ich bis heute keine Antwort von Ihnen, den Abgeordneten, zu den offensichtlich unverhältnismäßigen Flugübungen der sogenannten Parlamentsarmee bekomme! Warum antworten Sie nicht auf meine Fragen?

Bitte beachten Sie, dass ich diese Beschwerde sowie Ihre eventuellen Antworten auszugsweise interessierten Publikationen (Internet (EU-weit), Zeitungen (EU-weit), Funkhäusern) zur Unterstützung bürgerlichen Informationsengagements, angesichts einer Mauer des Schweigens aus Politik und Medien zur ED-R 401 MVPA NE, zur Verfügung stellen werde. Auch Ihre Nichtantworten werden gezählt und dieser Fakt wird möglicherweise veröffentlicht.

Im Herbst 2013 wurde die militärische Extremflugzone ED-R 401 MVPA NE über zahlreichen Naturschutzgebiete, UNESCO Weltnaturerbe-Regionen, Nationalparks, der Mecklenburger Seenplatte, der Brandenburger Seenkette, den klarsten Seen Deutschlands (militärische Tankermanöver sind jetzt Alltag darüber) Hiddensee (!), Rügen, Darß/Zingst usw usf heimlich „aktiviert“ – ohne Bürgerbeiteiligung, -Information, ohne demokratische Grundsätze zu beachten. Wären diese beachtet worden, hätte eine solch extreme Flugzone mindestens einer
Umweltverträglichkeitsprüfung und eines normalen Planungsverfahren bedurft. Bis heute wurden hunderttausende EU-Bürger nicht über diese in Europa und weltweit (lt. DFS / Bundeswehr) einmalige Superzone ED-R 401 MVPA NE über ihren Köpfen informiert! Bundeswehr, DFS usw behaupten bis heute, dass eine Veröffentlichung und Information der Bevölkerung erfolgt sei, indem es einen Eintrag in den supereinschlägigen und kostenpflichtigen „Nachrichten für Luftfahrer“ gab. Ausführliche Informationen zur ED-R 401 MVPA NE, wie sie von betroffenen Bürgern in Eigenarbeit herausgefunden werden konnten, habe ich im Internet finden können. Eine einfach Google-Suche reicht bereits aus, um sich mit den Grundzügen der, meiner Meinung nach bis jetzt unter den Teppich gekehrten, Problematik vertraut zu machen. Ständig erfolgende Erweiterungen dieser Zone durch weitere Sektoren und Flugzonen werden weiterhin klammheimlich, für Bürger nicht wahrnehmbar, von Bundeswehr und Deutscher Flugsicherung vorgenommen. Nur der Lärm, der in allen Flughöhen „randalierenden“ Kampfjets ist an jedem Wochentag (!), mitten in Europa, über Wohngebieten, mühsam nach dem Ende der DDR
entmilitarisierten, großen Naturregionen, auf einer Fläche von anderthalb Bundesländern, durchaus sehr gut wahrnehmbar! Selbst Journalisten und investigative Redaktionen großer Medienhäuser (z.B. Spiegel, NDR) scheinen erhebliche Probleme zu haben, den Vorgang zu erfassen und zu kommunizieren. Können Sie es?

Danke!

Mit freundlichen Grüßen,

XXX

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Offene Beschwerde gegen spätabendlichen militärischen Fluglärm über bzw bis nach Rheinsberg ausstrahlend vom 3.4.3018

Wir veröffentlichen eine offene Beschwerde eines Bürgers aus der Region Rheinsberg, die in Kopie an diese Website und an die Bundestagsabgeordnete, Frau Dr. Tackmann, Linke, geschickt wurde. Sollten wir Feedback zum Verlauf dieser Beschwerde zur Veröffentlichung erhalten, werden Sie das hier lesen können.

Guten Tag, liebe Parlamentsarmee, liebe Parlamentarier,

ich beschwere mich, wie immer, zunächst gegen Ihre (Bundeswehr) fortgesetzte geringschätzige und arrogante Totalignoranz meiner mittlerweile monatelang unbeantworteten Fragen zum militärischen Flugverkehr. Es dürfte sich mittlerweile um Dutzende e-mails handeln, die Sie einfach nicht beantworten.

Ich beschwere mich gegen den momentan (um 21.49 Uhr !) stattfindenden Luftkriegslärm, auch über der Region Rheinsberg. Gegen jede militärische Lärmquelle, die momentan die Bürger in der ED-R 401 MVPA NE mit militärischem Luftlärm „zumüllen“, lege ich pro Flugstunde eine Beschwerde ein. Bitte teilen Sie mir mit, wieviele Beschwerden Sie also in Folge dieser e-mail aufgenommen haben – in Ihre Fake-Statistiken zur Beschwerdelage aus der Bevölkerung.

Meine automatische Beschwerde bleibt davon unberührt und bestehen. Bitte teilen Sie mir mit, wie viele Beschwerden Sie aus dieser automatischen Beschwerde bislang in Ihre Fake-Statistik integrieren konnten.

Und hier noch eine rethorische Frage an Sie, die Sie sicherlich wieder mit Freude und aktiv nicht beantwortern werden, weil Sie informierte Bürger fürchten:

Worum handelt es sich bei der plötzlich im Web AUP aufgetauchten militärischen Flugzone ED-R 401 FZ und F? Wann wurde diese Zone wo veröffentlicht und gibt es eine weitere solche im AUP genannte Zone, die die östlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE erfasst, deren öffentlich einsehbare Belegungsplanung mittels AUP nach wie vor der betroffenen Bevölkerung vorenthalten wird.

Liebe Frau Dr. Tackmann, worum handelt es sich bei der plötzlich im Web AUP aufgetauchten militärischen Flugzone ED-R 401 FZ und F? Nachdem der militärische Flugbetrieb in der ED-R 401 MVPA NE aktiv mittels Ausschluß der Öffentlichkeit durch Verwendung eines geschlossenen Planungssystems mehrere Jahre verheimlicht wurde, finden sich nun in der sogenannten Belegungsplanung des Airspace Use Plan Angaben zu der o.g. Zone. Wann und wo wurde der betroffenen Bevölkerung diese Zone angekündigt, wann wurde sie dazu beteiligt und wo wurde ihre Einrichtung veröffentlicht? Bitte beachten Sie, dass es sich bei einer Publikation in den kostenpflichtigen und einschlägigen „Nachrichten für Luftfahrer“ nicht um eine Veröffentlichung im eigentlichen Sinne handeln kann, da die betroffene Bevölkerung diese Publikation nicht täglich liest.
Ebenfalls neu und unkommentiert wurden offenbar sogenannte Orbit-Zonen für NATO Awacs Maschinen ausgrechnet über Hiddensee, Darß und Rügen eingerichtet. Nachdem dort bereits 2016 die Stille mittels der Einrichtung eines weiteren BASIC Sektors klammheimlich abgeschafft und durch DDR-ähnlichen Militärfluglärm ersetzt wurde, wird hier nun offenbar weiteres „militärisches Grundrauschen“ über Hiddensee, Rügen und Darß/Zingst installiert, mithin eines der beliebtesten Urlaubsziele in Deutschland.
Wissen Sie, wissen Parlamentarier, was hier genau alles übereinander gestapelt wurde, an militärischen Kerngebieten und Luftkriegssandkästen? Was halten Sie davon? Was halten Sie davon, dass die Fluginformationszentrale, die angeblich Fragen zum militärischen Fluglärm beantwortet, offen aggressiv Anfragen zahlreicher Bürger per Textbaustein für irrelevant erklärt und fortan komplett ignoriert? Wie ist Ihre Einschätzung: Findet der Bundestag dieses Vorgehen der Bundeswehr, des Verteidigungsministeriums, der EU-Kommission, letztendlich, gegen hunderttausende Bürger von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ok?
Gerne können Sie meine „lustigen“ Beschwerden anderen Parlamentariern zur Illustration der Verhältnisse im nördlichen Brandenburg und in Mecklenburg-Vorpommern.

*anonymisiert*

Offene Beschwerde gegen spätabendlichen militärischen Fluglärm über der Mecklenburgischen Seenplatte am 3.4.3018

Wir veröffentlichen eine offene Beschwerde eines Bürgers aus dem Gebiet der Mecklenburgischen Seenplatte, die in Kopie an diese Website und an den Bundestagsabgeordneten, Herrn Eckhardt Rehberg, CDU, geschickt wurde. Sollten wir Feedback zum Verlauf dieser Beschwerde zur Veröffentlichung erhalten, werden Sie das hier lesen können.

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach Abzug des Gewitters heute Abend wunderte ich mich über das nicht enden wollende Grollen in der Luft, bis ich dann merkte, daß es sich um Fluglärm handelt.

Verärgert schaute ich im Internet nach, wer da kurz vor 22 Uhr herumfliegt.

Ich kann Ihnen versichern, dass der Flieger mit der Kennung "BULL2" trotz seiner Flughöhe auch durch zweifach verglaste Fenster hindurch sehr deutlich zu hören war.

Aus den anhängenden Screenshots kann jeder sehen, dass es nicht nur bei uns an der Seenplatte ausgedehnten Flugbetrieb gab.

Das Ausmaß des Flugbetriebs über ausgewiesenen Naturschutzgebieten und Nationalparks ist schlicht erschreckend!

*anonymisiert*

Anhänge der Beschwerde:

 

 

 

 

 

Offener Brief an die Bundestagsabgeordneten der Partei Die Linke

Mit freundlicher Genehmigung des Petitenten veröffentlichen wir folgenden offenen Brief an Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE vom 28.3.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Jahren gibt es eine militärische Flugübungszone, deren demokratische Legitimation sehr fraglich ist.

Meine Frage ist, inwiefern die aus diesen Übungen gewonnenen Erkenntnisse bei dem ebenfalls völkerrechtlich sehr fragwürdigen Einsatz der Bundeswehr in Syrien genutzt werden?
Was gedenkt Die Linke, als selbsternannte Friedenspartei gegen die ED-R 401 MVPA zu unternehmen, oder zumindest Debatten im Bundestag darüber anzuregen und dieses Thema in die Öffentlichkeit zu tragen? Regionale und überregionale Medien haben bisher leider kein Interesse an diesem Thema gezeigt.

Ich behalte mir vor, diese E Mail, sowie Ihre Antworten auf der folgenden Homepage ( https://edr401mvpa.wordpress.com/ ) zu veröffentlichen.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Verständnis!!!

Mit freundlichen Grüßen
[aus Datenschutzgründen anonymisiert]

P.S.: Gerne mache ich Sie auch auf folgende Petition aufmerksam.

https://secure.avaaz.org/de/petition/Kommissionspraesident_der_Europaeischen_Union_NO_EDR_401_MVPA_NE/?cHQoLlb

Bürgerprotest – weitere Zunahme des militärischen Fluglärms seit Jahresbeginn

Ein Leser möchte mit anderen Lesern dieser Website folgende Beschwerde teilen, die er an die Beschwerdestelle der Bundeswehr unter

fliz@bundeswehr.org

sowie an die Bundestragsfraktionen der Grünen und Linken

sowie an den NDR geschickt hat:

Diese e-mail geht zur Kenntnisnahme an die Fraktion B90/Grüne und Linke im Bundestag sowie mit Bitte um entsprechende Weiterleitung an die investigative Redaktionsgemeinschaft des NDR usw.

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen die am 11.1.2017 stundenlang und wiederholt bis nach Rheinsberg donnernden Eurofighter/Kampfjet-Übungen lege ich Protest und Beschwerde ein.

Mit dem 11.1.2017 ist für mich eine weitere Zunahme der Dauer, Intensität und der Anzahl der lärmverursachenden Kampfjets in dieser Region feststellbar. Diese Zunahme ist im Internet recherchierbar und vor Ort direkt verifizierbar.

Am 11.1.2017 konnten bislang mindestens

ACES1, ACES2, ACES3, ACES4; DRAGON; MONSTR; RACER1, RACER2, RACER*; RAVEN1, RAVEN2, RAVEN3; GAF 890

festgestellt werden. Im Vergleich zum Zeitraum vor 2013 ist das eine ungeheure Menge an Kampfjets, die hier gleichzeitig und zunehmend ganztägig mehrmals herumlärmen.

Selbst, wenn Sie eine Zunahme abstreiten, ist der Umfang des militärischen Fluglärms hier verifizierbar und wirkt in seiner Verstetigung auf mich terrorisierend. An jedem Werktag donnern Kampfjets im Himmel. Wollen Sie so den Wegzug der Bevölkerung aus ländlichen Regionen stoppen? Wollen Sie so den Tourismus im Nordosten Deutschlands fördern? Denken Sie wirklich, es sein normal, jeden Tag mit
Kampfjetgedonner zu beginnen?

Ihre mir bisher zugesandten Antworten ließen die Vermutung aufkommen, dass Sie die Minderung des militärischen Fluglärms anstreben. Aus diesem Grund hatte ich mich an Sie gewandt.

Im Gegensatz dazu erhöhen Sie seit Jahresbeginn den militärischen Fluglärm in der ED-R 401 MVPA NE wie oben beschrieben. Ich bin mir also nicht sicher, ob Sie ernst meinen, was Sie schreiben.

Gegen die Militarisierung von halb Mecklenburg-Vorpommern und den ehemals wunderschönen, ruhigen (!), Naturlandschaften des nördlichen Brandenburgs durch Sie und das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur sowie die beteiligten DFS und Eurocontrol lege ich Beschwerde ein. Ich finde es falsch, dass diese einmaligen und nach 1990 entmilitarisierten Gebiete nun so dermaßen aggressiv remilitarisiert werden. Tägliche Kampfjetübungen über halben Bundesländern sind nicht normal. Die Superflexibilisierung und die Vermischung Ihrer in wilden Mustern fliegenden Kampfjetrotten mit zivilen Linienmaschinen über dem dicht besiedelten Mitteleuropa ist fahrlässig.
Die Einrichtung der Zone im Herbst 2013 wurde laut o.g. Angabe der Bundesregierung in der Tat der betroffenen nicht mitgeteilt, sondern nur in einschlägigen Änderungen von Zusätzen in einschlägigen Publikationen, die die breite Bevölkerung nicht liest und die von Jorunalisten nicht wahrgenommen werden, beschrieben. Obendrein sind diese Publikationen für Bürger nicht auffindbar und nachlesbar. Es ist zu vermuten, dass die Einrichtung der Zone also heimlich und absichtlich obskur und parlamentarisch unkontrolliert erfolgte. Die Auswirkungen dieser Zone sind aber katastrophal.

Gegen die hier (OPR) regelmäßig erfolgenden und von mir oft beobachteten Tiefflüge lege ich ebenfalls Beschwerde ein. Eine Aufzählung der einzelnen Flüge erspare ich mir, da Ihnen diese Flüge laut Antwort der Bundesregierung der Bundesregierung in Bundestagsdrucksache 18/10783 im Detail bekannt sind. Es sind außerdem so viele Flüge, dass ich Ihre Absicht, Beschwerden durch „Vereinzelfallung“ zu unterdrücken, nicht unterstützen möchte.

Ich weise Sie darauf hin, dass die Bundesregierung in o.G. Drucksache schreibt, dass eine Antwort Ihrerseits auf Beschwerden von Bürgern zu geben ist, unabhängig davon, ob Sie den Bürger wegen mehrfacher Beschwerden „leiden“ können oder nicht . ich verweise auf Ihre zweimalige mir gegenüber getätigte Äußerung, dass Sie mir Antworten auf meine Beschwerden nicht zukommen lassen würden, insofern Sie keinen Regelverstoß feststellen könnten (und dies können Sie ja eigentlich bei keiner Beschwerde, soweit mir bekannt ist).

Mit freundlichen Grüßen,

xxx

Rheinsberg

Tiefflug 11.1.2017 – Bürgerprotest

An die Verantwortlichen der Bundeswehr.

Heute am Mittwoch den 11.01.2017 ereignete sich über der Diemitz Schleuse ein 
Tiefflug. Das Flugzeug kam um 10:22 Uhr aus nordwestlicher Richtung geflogen. Um 
10 :36 Uhr kehrte das Flugzeug aus südlicher Richtung zurück.

Da keinerlei Konsequenzen -außer Ihren gewohnten, leeren Aussagen - zu erwarten 
sind, muss ich erneut sagen ES REICHT!
Die Menschen hier wollen eure Kriegsübungen für Syrien oder Afghanistan nicht! 
Genauso wie die Mehrzahl der Menschen keine NATO Truppen an den Grenzen zu 
Russland wollen!
Stoppt eure Kriegsvorbereitungen /-übungen sofort!!!

Ich werde mir erneut vorbehalten, unseren Schriftverkehr zu veröffentlichen!