12.5.2020 Die GFD fliegt stundenlang im Tiefflug quer durch die ED-R 401 MVPA NE

Auch heute flog der Learjet der GFD GmbH mit Rufzeichen GFD93 wieder stundenlang im Tiefflug auf Höhen zwischen 400 und 500 m zwischen Rostock und Templin hin und her.

Die Aufzeichnung aus dem Internetradar zeigt, dass zwischen 9:00 und 11:45 ununterbrochen auf dieser Höhe geflogen wurde!

Die selbst definierte Tieffluggrenze von 300 m der Bundeswehr ist nicht weiter als eine Farce und Sand in die Augen der Bürger, da militärische Flüge durch Kampfjets u.ä. bis zu 2000m Höhe durchaus als Tiefflug am Boden wahrgenommen werden. Die Tiefflugdefinition sollte aufgrund der ausufernden und unkontrollierten Luftkriegsorgien im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE also Flüge unterhalb von 2000m abgeändert werden. Selbstverständlich würden dann die Tiefflüge, die integraler Bestandteil der Übungen sind, die sich aus der opaken „Aktivierung“ der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 ergeben, endlich auch in den Statistiken zur „Nutzung“ der Militärzone der Bundesregierung eingehen. Bislang werden Tiefflüge explizit nicht erfasst – eine praktische Lösung, wie man als Bundeswehr Statistiken frisieren kann. Wenn man dann obdenrein nur Daten für den „am stärksten genutzten“ Sektor der ED-R 401 MVPA NE freigibt, ist der Schildbürgerstreich komplett. Anschließend berufen sich die Befürworter von militärischer Verlärmung der gesamten Bundesrepublik auf eben diese Pseudostatistiken, die nichts aussagen, außer, dass die Bundesregierung ganz offen und dummdreist Daten zum Zwecke der Vertuschung nicht erhebt oder nicht vollständig erhebt und dann unvollständig und nur auf Insistieren von Parlamentariern veröffentlicht. Gepaart mit einer gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von 3 Jahren ist die Selbstbedienungszone komplett.

Insgesamt wurde drei Stunden lang unter 1000 m (3000 ft / Fuß) geflogen.

Diese Art Flüge wiederholt sich momentan täglich!

Außerdem natürlich wieder Kampfjetlärm durch SCARE (ängstigen), JUDGE (Richter), BONES (Knochen), STONE (Stein) , SNIPR (Heckenschütze – im Jugoslawienkrieg waren das Mörder in Uniform, die Menschen in Sarajevo und anderswo beim Überqueren der Straße erschossen haben).

(Die Angaben basieren auf den Internetradars adsbexchange.com sowie radarbox24.com und können aus technischen Gründen unvollständig sein. Bitte unterstützen Sie die Plattformbetreiber, damit es weiterhin wenigstens minimale Transparenz für Bürger geben kann.)

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