Aktuelle Ausdehnung der militärischen Flugzonen ED-R 401 MVPA NE und ED-R 166 über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

ET_MAP02_en-17-Composite-ED-R-401-MVPA-NE-18-4-2019-lt-MILAIS-GEMIL-FLIPBild: ED-R 401 MVPA NE und Nachtflugzone für Luftkampfübungen in niedriger Flughöhe, ED-R 166, Composite Image by edr401mvpa.wordpress.com

Quellen: ZentrLuftOP, 26.4.2018, milais.org

 

Luftbetankungsovale: über den ehemals ruhigen Naturlandschaften Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs wird die Luftbetankung im Rahmen von Luftkriegsübungsmustern geübt (“Only for use in conjunction with ED-R 401 and booking BASIC 1.” – bzw. BASIC 2). Dabei wird toxischer NATO Treinstoff vom Typ JP8 über den klarsten Seen Europas freigesetzt. Ein Absturz eines Tankflugzeuges oder eines voll betankten Kampfjets wäre verheerend. Vom Militär wird behauptet, der Treibstoff käme nicht bis zum Boden, würde vorher verdunsten. Allerdings wird im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE routinemäßig so tief geflogen, dass Treibstoff, der durch Tiefflieger verloren wird, nicht verdunsten kann, bevor er den Boden oder die Oberflächengewässer erreicht. Es gibt Berichte von betroffenen Einwohnern der Flugzone, wonach schwarze oder schmierige Flecken nach nächtlichen Militärübungen auf verschiedenen Oberflächen am Boden gefunden wurden.

Die Luftbetankungsmaschinen der US Airforce und der Royal Airforce kommen immer öfter direkt von Stützpunkten in Großbritannien zu diesen Luftbetankungsmanövern über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg geflogen. Die Flugzone entwickelt sich also immer mehr zu einer Standardluftbetankungsübungszone der NATO-Staaten, die diese Luftbetankungsmanöver in dieser Häufigkeit über dem eigenen bewohnten Territorium für zu gefährlich halten.

Im Anschluß an Luftbetankungsmanöver kommt es in allen Flughöhen zu randaleähnlichen militärischen Luftkriegsübungen. Diese schließen Intercept- (neuerdings auch Air Combat Mission genannt), Tiefflug-, und Überschallflüge ein. Die Bundeswehr streitet ab, dass Flüge unterhalb der unteren Flughöhenbegrenzung für die hier abgebildeten Militärzonen etwas mit den Übungen in ihnen zu tun hätten. Das ist natürlich falsch und ein Versuch, die Gesamtbelastung der militärischen Übungen, die im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE durch deren heimliche Aktivierung im Herbst 2013 immer weiter zunehmen, kleinzureden und mit statistischen Tricks zu vertuschen.

 

ED-R 401 MVPA NE: mittlerweile westlich bis Schwerin ausgeweitet. Seit ihrer heimlichen Aktivierung im Herbst 2013 wurde diese europaweit einmalig opake militärische Übungszone mehrmals in ihren Ausdehnungen geändert und erweitert, es wurden neue sog. BASIC-Sektoren hinzu- gefügt (z.B. über Hiddensee) – ohne Bürgerbeteiligung, Umweltverträglichkeitsprüfung und in Ignoranz sämtlicher demokratischer Mindeststandards und aller Klima- und Umweltschutzziele der Europäischen Union und Deutschlands.

Fragen zum ökologischen Aspekt der Luftkriegsübungen im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE werden von der Bundeswehr, dem Bundesverteidigungsministerium und den Landesbehörden grundsätzlich, kategorisch und aus Prinzip nicht beantwortet. Es besteht ein großer Geheimnisringelpiez. Deshalb ist die ED-R 401 MVPA NE auch Thema für Extinction Rebellion, Fridays for Future und progressive linke und europäische politische Bewegungen.

 

Low Altitude Night Training Area ED-R 166: hier werden (oder sollen) nachts Abfangübungen in niedriger Flughöhe mit Kampfjets und anderen militärischen Fluggerätschaften geübt (werden). Nach dem militärischen Fluglärm des Tages gibt es also auch nachts Kampfjetlärm über Mecklenburg- Vorpommern.

 

Der Luftraum unterhalb der “offiziellen” unteren Flughöhenbegrenzung all dieser Zonen: Hier finden routinemäßig große Teile der werktäglichen Luftkampfübungen der Art statt, wie sie am 24.6.2019 zur Beinahekatastrophe in der Region Müritz führten. Alle Tief- und Tiefstflüge (bis unterhalb 300m) finden in diesem Luftraum statt und werden in Statistiken der Bundeswehr zum militärischen Flugaufkommen, welches mit der Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 plötzlich über bis dahin stillen Regionen des Nordostens Deutschlands einsetzte, unterschlagen.

Es wird das Flugaufkommen je Flugzone erfasst und es werden nicht die Flugstunden pro Flugzeug, sondern die sog. Nutzungsstunden erfasst. Dabei wird nicht berücksichtigt, dass 5 Kampfjets mehr Lärm verbreiten als einer. Statt fünf Flugstunden wird so also nur eine Stunde in der Statistik erfasst – wenn überhaupt. Die Statistiken werden nach 3 Jahren gelöscht. Trotz ununterbrochener Bitten und Hinweise durch Bürgerinnen und Bürger werden diese Daten dennoch nicht durch die im Bundestag vertretenen Parteien, die gegenüber der Bundeswehr (Parlamentsarmee) eine Kontrollfunktion ausüben sollen, erfragt. Das kann nur als Absicht gewertet werden. Selbst die Linke schiebt „Formfehler“ vor, wenn es um die rechtzeitige Einreichung von parlamentarischen Anfragen geht. Wie links ist das denn!? So wird die Entwicklung der Militarisierung im Nordosten Deutschlands unsichtbar gemacht.

 

Der Fluglärm und die sonstigen Belastungen der Bevölkerung, die sich aus dem hoch riskanten militärischen Flugbetrieb über bewohnten Gebieten ergeben, werden so schön gerechnet. Das Parlament, welches solche Entwicklungen eigentlich kontrollieren und verhindern bzw. begrenzen soll, bekommt also “getunte” Statistiken vorgelegt, die die wahren Zustände im Nordosten Deutschlands verschleiern – und unterstützt solche fehlerhaften Statistiken, indem es Anfragen gar nicht oder zu spät stellt, zu unscharf formuliert, nie nachfragt usw.

 

Eine faktische Pressezensur zum Thema ED-R 401 MVPA NE verschärft den Informationsnotstand noch zusätzlich.

 

Dies ist ein Informationsangebot von Bürgerinnen und Bürger, die durch die Folgen der heimlichen Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE im Herbst 2013 unmittelbar betroffen sind oder sich mit Betroffenen solidarisieren. Das Informationsangebot füllt ein journalistisches Vakuum aus, welches seit Jahren besteht.

 

Nachdruck nur nach Rückfrage und Quellenangabe.

Werbeanzeigen

Eurofighter-Abstürze und ED-R 401 MVPA NE: Was wir jetzt erleben ist die ultimative Steigerung der thematischen Ver schiebungen und Zumutungen, die wir im Rahmen der (Nicht)Thematisierung der ED-R 401 seit 2013 beobachten konnten.

Was wir am Montag erlebt haben, ist das „Restrisiko“, das von allen Seiten verständnisvoll als nicht auszuschließen beschwafelt wird, sofern man eine streitkräftige Luftwaffe haben wolle. „Der Militärexperte Thomas Wiegold wies bei tagesschau24 darauf hin, dass Luftkampfmanöver riskant seien. Die Piloten gingen in der Luft ans Limit, „das gehört bei Luftkampfübungen dazu. Da kann auch etwas schiefgehen.“ (Tagesschau). „Das Risiko bleibt“ (ZEIT), die Trainings sind „gefährlich, aber nötig“ (ZEIT). Bestenfalls kann eine Nebendebatte eröffnet werden, ob es nun nett ist, Touristen mit zu erschrecken und Ferienregionen in Lebensgefahr zu bringen.
Aber für den vielleicht beim nächsten Mal tatsächlich getroffenen Kindergarten oder wen auch immer sonst es erwischt ist es nicht weniger schlimm, wenn die „zivilen Opfer“ nicht in einer Touristenregion zu beklagen sind. Lebensgefährdung ist für die, die in ihr leben müssen, immer gleichermaßen existenziell bedrohlich und lässt sich nicht gegeneinander aufrechnen.
Was wir jetzt erleben ist die ultimative Steigerung der thematischen Verschiebungen und Zumutungen, die wir im Rahmen der (Nicht)Thematisierung der ED-R 401 seit 2013 beobachten konnten. Nachdem das Narrativ „keine Veränderungen für die betroffene Bevölkerung durch die Einführung der ED-R“ erst von „Zunahme der Flugbewegungen werden von der Bevölkerung nicht als störend angesehen“ und dann von „Bevölkerung muss ja wohl im Rahmen gerechter Verteilung von Belastungen die Zunahme des Flugaufkommens ertragen“ abgelöst wurde, sind wir nun bei der wie selbstverständlich verbreiteten Erzählung angelangt, dass es natürlich dazugehört, dass ab und zu mal was schiefgeht, der ein oder andere Kampfjet in’s Wasser oder daneben fällt, und natürlich muss die davon betroffene Bevölkerung damit leben – oder wie naiv möchte sie sich denn noch stellen?
Wunderbar flankiert davon, dass seit Ende 2016 keine Daten mehr erfragt und veröffentlicht wurden, aus denen wir die tatsächliche Zunahme der Zumutungen ablesen könnten, und dass eigene Dokumentationswege zunehmend systematisch gestört und verhindert werden.
Und niemand, der sich fragt, ob es einen Zusammenhang geben könnte zwischen exorbitanter Zunahme von Luftkampfübungen, Ausweitung des Flug-Territoriums, neuartiger Luftkriegsszenarien – alles nur Dank der ED-R 401 möglich – und der Tatsache, dass hier nicht das schwerste Unglück „seit Jahren“ stattgefunden hat, sondern DAS ERSTE MAL eine Kollision und den Absturz zweier deutscher Eurofighter überhaupt im Rahmen werktäglicher Routineübungen – und das bereits innerhalb kürzester Zeit nach Überführung der ED-R 401 in den Regelbetrieb.
Was ist die nächste Stufe? Meldungen wie „alle 5 Jahre ein abstürzender Kampfjet über bewohntem Gebiet ist doch ein respektabler Schnitt?“ „Im Krieg würden mehr runterkommen“?

Liebe Leute, wenn wir diesen Diskurs nicht hinnehmen wollen, der dazu führt, abstürzende, Tod und Verwüstung mit sich bringende Kampfjets zum selbstverständlichen, alltäglichen, allgemeinen und hinzunehmenden Lebensrisiko der Bewohner/innen und Besucher/innen der ED-R 401 zu erklären, dann wird es jetzt höchste Zeit, sich in irgendeiner Weise koordinierter zusammenzufinden, kontinuierlich zusammen zu arbeiten und einen Weg zu finden, das persönliche Risiko Einzelner dabei zu minimieren. Für die Eds dieser Region bedeutet es nach wie vor, dass sie die Unterstützung namhafter Organisationen oder Personen brauchen, die es sich leisten können, sich zu exponieren, weil sie sich auf eine breitere gesellschaftliche Basis verlassen können, die hinter ihnen steht. Für uns alle bedeutet es, dass wir mehr werden müssen, die klar Position beziehen und dies von den politisch Verantwortlichen verlangen. Es bedeutet, nicht nachzulassen, sich nicht von den herrschenden Diskursen verwirren zu lassen und aufmerksam zu bleiben dafür, welches Possenspiel sich uns bietet, mit potentiell tödlichen Folgen.
Der Verursacher der Katastrophe übernimmt die Ermittlungen allein? Wo gibt’s sowas denn sonst? Aber wir kennen es schon…
Und Politiker reden inzwischen vom Verbot von Tiefstflügen, als hätte die Kollision am Montag dadurch verhindert werden können. Oder fordern nach alt bekanntem Muster die Verlagerung der Gefahr in andere Regionen, auf dass es andere Kindergärten treffen möge… Auch diese Reduktionen des Themas kennen wir zur Genüge.
Kriegsvorbereitungen, Militarisierung, Geheimhaltung und fehlende wirksame Kontrolle des Militärs dagegen bleiben als Themen tabu.

Wer das in einem sich demokratisch nennenden Rechtsstaat nicht hinnehmen will, muss bitte nach eigenen Kräften etwas tun.

Alternative Fakten: „Eurofighter-Flüge vorerst eingestellt“ (NDR, Nordkurier usw) | 26.6.2019 : Eurofighter aus Rostock Laage und aus anderen Stützpunkten führen routinemäßige Luftkriegsvorbereitungen über der Region Müritz und in anderen Sektoren der Flugzone ED-R 401 MVPA NE aus

„Eurofighter-Flüge vorerst eingestellt“

Quelle: ARD / ndr https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Nach-Eurofighter-Absturz-Flugdatenschreiben-gefunden,eurofighter200.html

„Laage. Nach dem Absturz von zwei Kampfjets des Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff” bei Malchow soll der Flugbetrieb dort Anfang kommender Woche wieder aufgenommen werden. Das kündigte die Luftwaffe am Mittwoch an.“

Quelle: https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/eurofighter-flugbetrieb-beginnt-anfang-naechster-woche-wieder-2635918306.html

„Luftwaffe setzt Flüge nach Eurofighter-Unglück aus … In dieser Woche werden von Laage voraussichtlich keine Kampfjets mehr starten. … Da die Unglücksursache noch unklar sei, werde der Flugbetrieb ausgesetzt. Auch die Crews müssten den Vorfall erst verarbeiten.“

Quelle: https://www.nordkurier.de/node/359026

edr401mvpa.wordpress.com informiert: Es handelt sich um eine unwahre Behauptung, die durch fast alle Massenmedien Deutschlands direkt aus der PR-Feder der Bundeswehr übernommen und offenbar ungeprüft verbreitet wurde und wird: Auch im Rest dieser Artikel finden sich – von ndr, über Nordkurier, Zeit bis SVZ und andere – identische Textbausteine, wie sie auch direkt in einem Artikel auf der Werbeseite der Bundeswehr, https://www.luftwaffe.de/ zu finden sind. Übrigens: in diesem Artikel steht deutlich, dass es sich bei dem Katastrophenflug nicht um einen Tiefflug handelte. Und warum das nicht der Fall war. Bitte auch mal luftwaffe.de lesen, liebe Parlamentarier. Da der Artikel eigentlich in peinlich einfacher Sprache geschrieben ist, dürften selbst zeitknappe PolitikerInnen in der Lage sein, die untaugliche Verengung auf Tiefflüge aus diesem Anlass fallen zu lassen und endlich das wahre Problem, nämlich sämtliche Luftkampfübungen in allen Flughöhen, zu adressieren. Alle Artikel der genannten Zeitungen und Sender erwähnen z.B., dass die Fahnen in Laage auf Halbmast wehen. Ein wichtiges Detail – direkt von luftwaffe.de abgeschrieben , wie auch andere Sätze und Textblöcke! Touché! Da wir schon dabei sind: Wo noch?! Der taz sind die Abstürze übrigens gleich nur eine Agenturmeldung unten links auf einer hinteren Seite wert. Null Kommentar, null Wertung, null Followup. So links ist die taz.

Folgende MLAT Aufzeichnung zeigt, wie am 26.6.2019, also zwei Tage nach dem Unglück mindestens drei Eurofighter oder Tornados (wäre ja auch echt dreist, Eurofighter nur zwei Tage nach dem Unglück über die Region Müritz zu schicken – oder? ) über der Katatstrophenregion Müritz / Mecklenburger Seenplatte gleiche Manöver fliegen, wie sie werktäglich mehrstündig nahezu gesamt Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg verlärmen. Seit vorgestern wissen wir auch, dass diese Flüge außerdem ein enorm erhöhtes Risiko für alle Einwohner und Besucher der ED-R 401 MVPA NE darstellen. Die Kampfjets flogen am 26.6.2019 erneut in dem Höhenband riskante Manöver, in dem sich vor zwei Tagen bereits der Zusammenstoß ereignete.

Nordkurier:  Falsche Aussagen zur ED-R 401 MVPA NE und Themenverschiebung und Einengung auf Tiefflüge.

In einem Artikel vom 26.6.2019 ( https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern-brandenburg/nordosten-ist-tiefflug-zone-2635909506.html ) werden ein Reihe von fehlerhaften Darstellungen mit veraltetem Kartenmaterial kombiniert.

Die aktuell bestehende geografische Ausdehnung der FlugzoneED-R 401 MVPA NE, der sog. Tankerovale und der Nachtflugzone ED-R 166 finden Sie hier: https://edr401mvpa.wordpress.com/2019/06/27/aktuelle-ausdehnung-der-militaerischen-flugzonen-ed-r-401-mvpa-ne-und-ed-r-166-ueber-mecklenburg-vorpommern-und-brandenburg

Es wird behauptet, bei der ED-R 401 MVPA NE würde es sich um eine Tiefflugzone handeln. Gezeigt wird ein Umriss der Flugzone, der bereits seit Monaten aufgrund von weiteren – wieder klammheimlich ausgeführten – Erweiterungen der Flugzone obsolet ist: Die Flugzone ED-R 401 MVPA NE ist nun viel größer, als vom Nordkurier dargestellt. Die genauen aktuell gültigen Umrisse sehen Sie in Kürze auf der Startseite dieser Website als Aktualisierung zum dort auffindbaren Paper von Braunstein & Leisegang.

Die Flugzone ED-R 401 MVPA NE ist per Definition keine Tiefflugzone. Diese Kernaussage des Nordkurier ist falsch – und bedient die uninformierte Verengung auf Tiefflüge. Allerdings ergeben sich aus den Übungen, die im Luftraum dieser Zone geflogen werden, riskante Flugmanöver im Luftraum unterhalb der unteren Höhenbegrenzung dieser Flugzone. Also auch Tiefflüge. Tiefflüge sind damit eine Folge der Übungen, die in der ED-R 401 MVPA NE ausgeführt werden. Tiefflüge dürfen überall in Deutschland zu jeder Zeit ausgeführt werden. Tiefflüge unterhalb von 300m sind per „Tiefflugkontingent“ – interne hier auch Tieffluglatrate genannt* – im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE zusätzlich Routine. Aber nicht Bestandteil der Definition der ED-R 401 MVPA NE und ihrer Bestimmung. Deshalb tauchen Flüge, die unterhalb der unteren Flughöhenbegrenzung der Flugzone ausgeführt werden, wie z.B. möglicherweise die Katatstrophenflüge vom 24.6.2019 (!), nicht in der Statistiken zur ED-R 401 MVPA NE auf, die die Grünen (siehe weiter unten) auch gerne zur Grundlage für die Forderung nach Verlagerung von militärischen Flugbetrieb nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg benutzen.

Zitat luftwaffe.de: „Bei der Air Combat Mission handelt es sich nicht um Tiefflüge. Solche finden auf rund 1.000 Fuß, also in rund 333 Metern Höhe, statt. Kampfmanöver wie die Air Combat Mission finden weit höher, nie unter 8.000 Fuß, rund 2.600 Metern Höhe statt.“ D.h. dass die Katstrophenflüge möglicherweise unterhalb der unteren Höhenbegrenzung für die über der Region Müritz liegenden Sektoren stattfand. Also unterhalb von Flight Level 100, also unterhalb von 10000 Feet, also unterhalb von ca. 3000m. D.h. diese Flüge würden z.B. nicht in der von den Grünen (siehe weiter unten) erfragten Statistik vorkommen. Denn diese Flüge würden dann im Luftraum unterhalb der Flugzone ED-R 401 MVPA NE stattgefunden haben. Möglicherweise sogar im sog. „unkontrollierten Luftraum“, der unterhalb von ca. 3000m beginnt und in dem militärische Flüge jederzeit stattfinden dürfen. Hier fliegen auch oft Sportflugzeuge, in direkter Nachbarschaft mit tief fliegenden Kampfjets (diese Website bezeichnet auch Flüge unterhalb von 3000m als Tiefflüge – weil sie als solche wahrgenommen werden). Interessant ist dabei vor allem auch, dass es sich dabei um Routineflüge, also ständig wiederholte Flugmuster handelt. Das legen der Artikel auf luftwaffe.de und die Berichterstattung der Medien nahe. So auch möglicherweise heute, am 26.6.2019: Große Teile der heutigen Luftkampfübungen fanden erneut unterhalb der unteren Flughöhenbegrenzung der ED-R 401 MVPA NE ausgeführt – also in Statistiken zu deren Nutzung wahrscheinlich nicht aufgeführt.

Die vom Nordkurier genannte Quelle (Drucksache 19/2553) behauptet nicht, dass es sich bei der ED-R 401 MVPA NE um eine Tiefflugzone handelt. In den Anlagen zur Drucksache ist ein mittlerweiler veralteter Auszug aus dem Militärischen Luftfahrthandbuch zu sehen. Die Zusammenstellung und Aufmachung der Grafik des Nordkuriers ist irreführend. Die Drucksache definiert die ED-R 401 MVPA NE nicht als Tiefflugzone. Auch die Bundeswehr – wie es die Grafik vermuten lässt – tut dies nicht. Zusätzlich werden die Betroffenen der Flugzone ED-R 401 MVPA NE im Nordkurierartikel gegeneinander in Stellung gebracht. Es ist nicht zutreffend, dass nur in bestimmten Gebieten der ED-R 401 MVPA NE Luftkampfübungen geflogen werden. Die Luftkampfübungen mögen in bestimmten Hotspots häufiger als anderswo wahrgenommen werden, sie verlärmen aber die gesamte militärische Flugzone ED-R 401 MVPA NE. In bestimmten Gebieten, z.B. Stechlin-Ruppin, kommen gehäuft extreme Tiefflüge vor, in anderen Überschallknalle, in anderen dröhnen oft Luftbetankungsflugzeuge, Hiddensee und Rügen werden oft durch die Zielflugzeuge der GFD mbH heimgesucht. Usw usf. Die werktäglichen Luftkampfübungen werden ständig ausgeweitet – es wird also überall in der ED-R 401 MVPA NE zu immer mehr militärischem Luftkriegslärm kommen. Es wird dann keine Schwerpunkte mehr geben – sondern die gesamte Zone wird militärisch dröhnen. Die Aussage bedient also am ehesten die neuerdings erhobenen Forderungen, die militärischen Flugübungen über eng begrenzten Gebieten innerhalb der ED-R 401 MVPA NE zu beenden. Die Übungen würden dann in anderen, weniger kommerziell ausgeschlachteten Gebieten der ED-R 401 MVPA NE stattfinden.

Die Grünen erheben übrigens mit der Zielrichtung der o.g. Drucksache die Maximalforderungen der Bundeswehr zu ihrem Ziel. Die genannte Anfrage der Grünen hat erhebliche inhaltliche Schwächen und subsumiert die ED.R 401 MVPA NE unter die seit Jahrzehnten bestehenden „normalen“ TRA Zonen der Bundesrepublik. Weder kommt die Besonderheit der ED-R 401 MVPA NE zu Wort, noch wird deutlich, dass die Datengrundlage für die ED-R 401 MVPA NE unvollständig ist. Es soll der Eindruck erweckt werden, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herrsche „himmlische Ruhe“ – wie es oft von der „Bürgerinitiative gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung“ aus dem Saarland kolportiert wird. Diese BI tritt gegenüber edr401mvpa.wordpress.com äußerst aggressiv und pampig auf. Die Sprache ihrer e-mails ist von ausländerfeindlichen Formulierungen gespickt. Die BI arbeitet mit dem Grünen Abgeordneten Tressel zusammen, der diese und aktuell eine ähnliche Anfrage im Bundestag initiiert hat. Bündnis90/Grüne MV und Brandenburg positionierten sich bis vorgestern selbst nach mehrfacher Anfrage durch diese Website nicht zur ED-R 401 MVPA NE! Das ist hier nachzulesen. Sie müssten sich nämlich für die Flugzone positionieren – wollen Sie nicht der Stoßrichtung ihrer Bundespartei in die Quere kommen. Gleiches gilt für die Grünen Brandenburg, die sich bis jetzt nicht zum Unfall geäußert haben, soweit hier momentan bekannt ist. Forderungen der Grünen in MV, die nach dem Unfall aufkamen, wonach Flüge nach Skandinavien verlegt werden sollen, in „menschenleere Regionen“, sind ebenso unökologisch, wie sie arrogant sind. Und sie erinnern fatal an die Sprachregelung, die die Befürworter der Verlegung von Militärlärm und Luftkampfübungen nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sie pflegen: „menschenleere Gegenden“. Oder auch: „dünn besiedelt“. Auch diese Mähr macht sich der Nordkurier zu eigen. Dabei hat selbst die Bürgermeisterin von Nossentin – und die ist CDU, Nordkurier! – betont, dass sich in der Saison viele Urlauber allein in ihrem Ort aufhalten. Was der Nordkurier auch verschweigt: die ED-R 401 MVPA NE betrifft hunderttausende EU-Bürgerinnen und Bürger, die hier leben. Wie verwurzelt ist der Nordkurier eigentlich im Norden, wenn er solche polemischen Unschärfen publiziert und wider besseren Wissens einen Artikel voller Unwahrheiten zum Kontext des immer weiter ansteigenden militärischen Flugbetriebs über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg publiziert – und das nicht zum ersten mal.

 

Zum Schluß wird noch die beliebte Watsche draufgesetzt: Wahlweise sind es „die Russen“ oder – wie hier – die DDR, in der es ja angeblich lauter gewesen sein soll. Was die militärische Fluglärmproblematik betrifft. Dies sei ein Fakt. Belegt wird nichts. Naja…

 

weitere Informationsquelle zum Thema Folgen der ED-R 401 MVPA NE

NO ED-R 401 MVPA NE empfiehlt die „news coverage“ der Wesbite https://wir-sind-mueritzer.de zum Thema.

Konkret verweisen wir auf folgende interessante Artikel mit anhängenden Kommentaren und Ansichten Betroffener – die in den Massenmedien bewusst unterschlagen werden:

https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/luftwaffe-bestaetigt-gestrige-explosionen/

https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/flugzeug-abstuerze-einwohner-der-region-mit-vielen-schutzengeln/

https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/nach-abstuerzen-ist-diskussion-ueber-tieffluege-neu-entfacht/

Es gibt weitere Artikel zum Thema auf dieser Website.

NO ED-R 401 MVPA NE – Eurofighter Absturz bei Malchow, Silz, Nossentiner Hütte, Jabel / Mecklenburger Seenplatte / Müritz

Wie von dieser Website seit 2014 befürchtet, ist es heute, am 24.6.2019, zum „GAU“ in der militärischen Superzone ED-R 401 MVPA NE gekommen: Zwei Eurofighter sind über bewohntem Gebiet, mitten im touristischen Herzen der Mecklenburger Seenplatte, abgestürzt.

Kommentare bei Zeitungen und Online Medien, die diesen Umstand und die Zone ED-R 401 MVPA NE in Zusammenhang mit diesem Absturz bringen, wurden teilweise durch die Redaktionen gelöscht – so die Rückmeldungen an diese Website durch Kommentatoren. In allen Medien wird die vermutlich ursächliche Flugpraxis, die werktäglicher luftfahrerischer Standard im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE ist, nicht erwähnt. Man wisse nicht, wie dies passiert sein könne – sagt z.B. die Bürgermeisterin von Nossentiner Heide im NDR. Obwohl sie doch längst hätte wissen können, dass die Umwandlung des Luftraums auch über ihrem Ort in eine militärische Luftkriegsübungszone genau zu solchen Unfällen führen kann. Der NDR übernimmt diese Sprachregelung prompt – und verschweigt selbst beim schwersten Unfall den Namen der vermutlich ursächlichen militärischen Flugzone.  Bis heute lässt sich kein Suchergebnis zum Stichwort ED-R 401 MVPA NE aus der Suchmaske des NDR herauskitzeln. Gleiches gilt auch für den rbb. Die bundesweiten Medien schließen sich dieser Informationssperre an – niemand könne sich vorstellen, warum dieses Unglück passiert sei. Der Grund sei „eine“ Luftkampfübung gewesen. Angeblich sei der Luftraum gesperrt gewesen. Eine Behauptung, die mit großer Wahrscheinlichkeit im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE nicht zutrifft, in der programmatisch „Sektoren“ kurzfristig durch die Bundeswehrplaner „gebucht“ werden können, in der im Luftraum unterhalb der unteren Höhenbegrenzung der ED-R 401 MVPA NE ziviler Flugverkehr in unmittelbarer Nähe zu übenden Kampfjets stattfindet, in dem es „Tiefflugkontinggente“ gibt und in dem die Bundeswehr jederzeit üben kann, wie es ihr beliebt. Zusätzlich fliegen zivile Linienmaschinen durch aktive Luftkampfübungssektoren. Das hat diese Website hinreichen dokumentiert.

Frau Von der Leyen tourt derweil die militärische Flugzone, Militärkolonnen und Militärpolizei fahren mit Blaulicht, aber ohne Sirene, die Straßen im Gebiet Malchow, Nossentiner Heide, Silz und Jabel ab. Eine Katatstrophe wird fein säuberlich in stiller Polizeiarbeit unter den Teppich gekehrt. Getrauert wird um den getöteten Piloten – als Kulisse dafür dient die vermeintliche Einöde Mecklenburg-Vorpommerns. In der dummerweise tausende Erholungssuchende momentan Urlaub machen. Einige von ihnen können vom Badesee aus einen brennenden Eurofighter im Himmel fotografieren und filmen. Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 5 nach der Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE. Bis auf wummernde Militärhelikopter ist nach dem Crash nichts zu hören, die Straßen sind leergefegt, nur vereinzelt fahren Autos. Im Radio laufen Warnungen vor toxischem Rauch und gefährlichen Trummerstücken in einem unbekannten Radius um die Absturzstellen herum. Luftkrieg light – direkt vor der Haustür und am Badesee. Nur möglich in Deutschland Nordost.

Bitte schreiben Sie an Ihre/n Abgeordnete/n und fordern Sie sie auf, endlich die heimliche Aktivierung, die ständige Ausweitung von Deutschlands gefährlichster militärischer Übungszone, der ED-R 401 Military Variable Profile Area North East, heimlich aktiviert im Herbst 2013, zu thematisieren. Senden Sie uns eine Kopie Ihres Schreibens, damit wir dieses hier veröffentlichen können. Ein gesellschaftlicher Diskurs über die Art und Weise der Planung, Aktivierung und „Nutzung“ dieser Flugzone ist notwendig!

Today, on June 24th 2019, the worst possible accident happened in military super zone ED-R 401 MVPA NE: two Eurofighter Jets collided and crashed over densely populated areas, amidst the touristic high season and in the heart of touristic Mecklenburg Lakes District of north east Germany. Potentially hazardous material, possibly toxic military jet fuel JP8 were spread above an unknown area, at the time of writing, with one pilot dead and one seriously injured. Incoming reports tell of heavy low level flights in the wider southern Mecklenburg area in the hours ahead of the crash. Residents of the Stechlin area, in the north of Brandenburg, report hearing a distant boom and noticing vibrations of wooden structures. Residents in the crash site area were warned of toxic fumes and smoke and potentially hazardous objects, strewn across a couple of square kilometers.

This website has warned against the risk of such an accident happening, ever since 2014. We were criminalised and bashed by politicians, blocked by all media outlets. This website has received no support whatsoever, over the years. NO SUPPORT starteched from environmental groups, such as BUND; NABU; Greenpeace, Grüne Liga to all political parties, federal or regional.

Currently, comments made by readers in online news oulets are being actively censored and erased. Comments, making the connection between ED-R 401 MVPA NE and today´s horrific crash *are being erased by journalists across Germany´s media landscape as we write this article*.

GO FIGURE. (Enjoy your summer holidays at the lakes!)

NO ED-R 401 MVPA NE!

Eurofighter-Absturz-24-6-2019-ED-R-401-MVPA-NE

Bild: Zugriffszahlen schießen am Tag des Absturzes der Eurofighter nach oben. Alle Massenmedien verschweigen derweil hartnäckig Kontext zur militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE, zu ihren programmatischen Kennzeichen – und nennen nichteinmal ihren Namen. Dieser Informationsnotstand spiegelt sich in diesen Zugriffszahlen auf eine durch PolitikerInnen und Redaktionen in die Anonymität abgedrängte Informationswebsite interessierter BürgerInnen wider.

Bitte unterstützen Sie diese Website!

20.6.2019: US Airforce abuses formerly quiet natural landscapes of East Germany for toxic military pollution and noi se harassment of the local population | stundenlanger militärischer Fluglärm über der Mecklenburger Seenplatt e, Nationalpark Müritz, Peenetal, Brandenburger Wald- und Seenlandschaft, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg

Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg als Folge der heimlichen Aktivierung und Ausweitung der europaweit einmaligen militärischen Übungszone ED-R 401 MVPA NE über weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Nordbrandenburgs, den Ostseeinseln Hiddensee und Rügen.

US Airforce tankers took part in the first ever monitored extension air refueling abuse of East Germany´s formerly demilitarized and quiet natural habit landscapes. For the first time monitored by citizens, two military „air-refueling ovals“ of secretive and undemocratic military air warfare training zone ED-R 401 MVPA NE above most of Mecklenburg state (Mecklenburg Lakes District, Baltic Sea coastlines of Rügen, Hiddensee, Darß/Zingst and UNESCO Natural World Heritage sites, such as Müritz, Peenetal, south-east Rügen and Vorpommernsche Boddenlandschaft) and northern parts of Brandenburg state (mainly the Brandenburg Lakes and Forest District), have been monitored being „active“ for over two hours at once. The mid oval could be seen being „used“ by a GAF tanker and fighter jets, while the eastern oval was used by two US Airforce tankers and for two hours. That is three times the number of military tankers that have previously seen abusing citizens of ED-R 401 MVPA NE at once. Accompanied by an unknown number of fighter jets (only a fraction appears on MLAT flight tracking), the „zone“ was abundant with military air warfare noise, thunder and rumble. Fighter jets have been monitored by citizens on the ground in all altitudes, with specific complaints pouring in from the formerly quiet tourist area of Stechlin-Ruppin Lakes District and the Müritz Nationapark, as well as southern parts of Mecklenburg state. Low level flights were hammering all throughout Area ED-R 401 MVPA NE. The US Airforce tankers attended all the way from Britain. Speak of attempts of keeping the carbon footprint as small as possible… After two hours of mid altitude military refueling annoyance above Germany´s clearest lakes (US Airforce – do you guys know that you´re polluting last remainders of natural lakes and forests, exposing these habitats to toxic JP8 pollution?), the tankers returned all the way to Great Britain, once they were done with whatever they were doing for two hours, in north east Germany. Of course the tankers climbed to higher altitudes, as soon as being outside military test zone ED-R 401 MVPA NE. Apparently, and as this instance suggests, EU citizens are being the subject of military testing here. Whereas in „civilized“ areas, the US airforce knows that flying in mid altitude triggers considerable air noise for everybody living underneath the flight path of giant air refueling tankers. Hundreds of thousands of EU citizens have been affected by ED-R 401 MVPA NE. The subject remains censored in all german mainstream media. The USA takes advantage of an undemocratic and opaque project of unprecedented militarization of East Germany. Mr. Trump, please comment (do it in Twitter, if you like.)!

Please support this website, in order to uphold a tiny amount of transparency against the totalitarian conversion of huge swaths of East Germany into staging grounds for air warfare training!

18.6.2019: „In Röbel gab es um ca. 14:50 einen extremen Tiefflug eines Eurofighters von Ost nach West. Geschätzte Höhe 300m.“

10.51 Uhr, südliche Mecklenburger Seenplatte: „Gerade eben ein Tiefflieger aus Westen kommend in Richtung Osten unterwegs.“

„Bei mir, Stechlin, so zwischen 10.40 und 11.00 zwei laut krachende Tiefflüge… hatte gerade ne Videokonferenz… war nix mehr zu verstehen bei dem Radau…“

15.30 Uhr: „Militärisches Donnern liegt über der Region Rheinsberg – beim Blick auf adsbexchange.com wird klar warum: zwei Boeing KC Luftbetankungsflugzeuge der US Airforce fliegen, gefolgt von sporadisch im Umfeld des Ovals herummarodierenden Kampfjets, seit über einer Stunde ihre Kreise.“

Per MLAT (Quelle: https://adsbexchange.com) sichtbarer militärischer Fluglärm, z.B. über der Mecklenburger Seenplatte und dem Müritz Nationalpark, der Insel Hiddensee, Rügen, Zingst/Darß, den Städten Rostock, Stralsund, Neubrandenburg, Neustrelitz, Fürstenberg, Jarmen, Röbel, Waren, Rheinsberg u.a. (die werktäglichen militärischen Lärmteppiche werden in leichter Variation durch die unbekannten Planer der Bundeswehr bei der Deutschen Flugsicherung mbH „gebucht“) – die hier gezeigten Flugmuster sind Ausschnitte aus den tatsächlichen werktäglich mehrstündigen militärischen Lärmteppichen, die sich über nahezu ganz Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ausbreiten.

Sie können die hier dargestellten Stichproben und MLAT-Visualisierungen des militärischen Fluglärms, wie er durch Bundeswehr-Kampfjets und Tankflugzeuge, durch privatwirtschaftliche pseudo-zivile Flugdienstleister (wie PTO GmbH und GFD mbH) jeden Werktag über Mecklenbugr-Vorpommern und Brandenburg ausgebracht wird, durch eigene Beobachtungen ergänzen und vervollständigen.
Sie hindern damit die Bundeswehr daran, das Problem des militärischen Fluglärms über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg herunterzuspielen und Zeitungsredaktionen ganze Artikel zu diktieren, die inhaltlich irreführend und ohne Kontext sind und immer dem gleichen Muster folgen. Sie setzen also ein Zeichen gegen eine effektive Pressezensur zum Thema ED-R 401 MVPA NE. Je höher auflösend das Detail der Dokumentation der werktäglichen Luftkriegsübungen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wird, desto vollständiger wird das Bild der tatsächlichen Militarisierung des Gebietes der ED-R 401 MVPA NE gezeichnet. Sie können sich so deutlich gegen die bestehende Mauer des Schweigens der Massenmedien, der Parteien und der Umweltschutzverbände sowie der sog. Friedensbewegung in Deutschland zum Thema ED-R 401 MVPA NE in Deutschland positionieren.
Außerdem können Sie so anderen Betroffenen konkrete Informationen zu militärischen Überflügen mitteilen. Eine umfangreiche Dokumentation macht es der Bundeswehr und der Politik schwierig, Beschwerden und Anfragen von betroffenen Bürgern als ausnahmsweise Einzelfälle abzutun.

Senden Sie Ihre Beobachtungen einfach unter Angabe der Zeit, des Datums und der beobachteten Luftkriegsübungen an diese Website. Sie können das Kontaktformular nutzen oder uns eine (auch PGP-verschlüsselte) e-mail zusenden: edr401mvpaÄTposteo.eu

Dokumentieren Sie zusammen mit anderen Betroffenen die zensierte Militarisierung Ihres Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsortes im Gebiet der Militärzone ED-R 401 MVPA NE! Es ist ganz einfach und Sie brauchen nur eine e-mail Adresse und ein bißchen Zeit.

Informationsnotstand zur ED-R 401 MVPA NE | Your input´s our output!

Aus aktuellem Anlass:

Oft sehen wir in der Zugriffsstatistik dieser Website, dass sich Bürgerinnen und Bürger zu konkreten militärischen Fluglärmeinsätzen informieren wollen. Die höchsten Zugriffszahlen verzeichnet zwar nach wie vor die Analyse zur ED-R 401 MVPA NE von Braunstein und Leisegang auf der Startseite dieser Website. Es besteht also, selbst 5 1/2 Jahre nach heimlicher Aktivierung der militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE, enormes Interesse an Informationen zum Kontext dieser Militarisierung im Turbogang – die aber bereits im Jahr 2017 erarbeitet wurden. Es gibt ein Informations- und Transparenzdefizit zum militärischen Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Eine Zensur findet (offenbar) statt.

Je nach Ausmaß der werktäglichen militärischen Verlärmung z.B. der Mecklenburger Seenplatte, des Müritz-Nationalparks und UNESCO Weltnaturerbes, des Peenetals, der Osteseeinseln Rügen und Hiddensee, der Brandenburger Wald- und Seenlandschaft im Norden des Bundeslandes, werden die Zugriffszahlen auf die o.g. Analyse dicht von Suchmaschinen-Verweisen gefolgt, die ganz konkrete militärische Fluglärmvorkommnisse zum Inhalt haben. D.h. dass sich die meisten Bürgerinnen und Bürger auf der Website zu konkreten Einsätzen von Kampfjets über ihren Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsorten im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE informieren wollen. Vermutlich wohl auch deshalb, weil die Bundeswehr-„Informatinszentrale“ spätestens ab der dritten Beschwerde beleidigte Leberwurst spielt – und selbst zynische Zusammenstellungen von Textbausteinen nicht mehr als „Antwort“ verschickt. Die allermeisten Zugriffe erfolgen via Google-Suche, gefolgt von Zugriffen über die BING-Suchmaschine (kann auch Ecosia u.ä. sein, die alle die BING-Suchmaschine nutzen), gefolgt von Verweisen aus den geschlossenen „sozialen Medien“ (Facebook, Twitter usw) heraus.

Liebe betroffenen Bürgerinnen und Bürger: diese Website kann nur so gut sein, wie die Zuarbeit, die Sie, als Betroffene, leisten. Es handelt sich bei dieser Website nicht um eine schlagkräftig kommerzielle Organisation, die Ihnen einen Service anbietet. Diese Website erhält genau 0 Euro Unterstützung von Dritten. Bürgerinnen und Bürger wie Sie erarbeiten die Inhalte und investieren viel Zeit, etwas Geld und tragen ein hohes Risiko – damit eine Resttransparenz zur ED-R 401 MVPA NE aufrecht gehalten werden kann. Diese Website ist auch kein Ersatz für die versagende FLIZ@bundeswehr.org, für blockierende politische Parteien, inkompetente und desinteressierte bzw. politisch vermaulkorbte Redaktionen aller möglichen Sender und Zeitungen. Was wir hier machen, könnte jede/r machen! Ein gesellschaftlicher Diskurs ist nur möglich, wenn Sie ihn anregen und unterstützen.

Wenn Sie hier Informationen zu konkreten Einsätzen suchen, diese nicht finden, sich aber bereits auf dieser Website umsehen, dann senden Sie uns doch bitte eine kurze Beschreibung des Fluglärmvorfalls, zu dem Sie diese Website konsultiert haben. Wenn Sie also schon z.B. „Kampfjeteinsatz am X.Y. in XYZ“ bei Google eingeben, dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder senden Sie uns eine e-mail. So kann ihre Beobachtung hier veröffentlicht werden – und so kann anderen Betroffenen, die vielleicht aus gleichem Anlass hier nach Informationen suchen, zumindest etwas aus der Informationsdefizitspatsche geholfen werden. Sie können so selber für mehr Transparenz und bessere Dokumentation des militärischen Fluglärms über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sorgen.

Frei nach Ray Cokes: Your input´s our output!

Bitte unterstützen Sie diese Website!