Kontext ist eine Kunst, die der ndr nicht beherrscht.

Der ndr berichtet mal wieder aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Heute: Westmecklenburg steigt in der Gunst der Urlauber

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Westmecklenburg-steigt-in-der-Gunst-der-Urlauber,tourismus694.html

Berichtet wird von den rückläufigen Übernachtungszahlen von Touristen genau in den Regionen, die seit Herbst 2013 durch werktäglichen militärischen Fluglärm unbewohnbar gemacht werden. Dabei fällt zwar Usedom aus dem Rahmen, allerdings wurden in letzter Zeit ja auch Militärlärm-Hotspots im Raum Greifswald beobachtet. Und auch die Ausweitung der militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA NE nach Osten, mittels der unkommunizierten militärischen Flugzonen ED-R XZ und YZ, EZ usw, dürfte für vermehrtes militärisches Donnern in Usedom sorgen.
Darß/Zingst und Rügen hingegen sind „militärische Kernzonen“ (Bundeswehrjargon für die sog. BASIC- bzw. MORE-Sektoren, die sich über Rügen, Hiddensee und Darß/Zingst befinden). In diesen Regionen nimmt der werktägliche militärische Fluglärm ständig zu – und wiederholt sich vor allem werktäglich mehrstündig!

Zur militärischen Flugzone ED-R 401 MVPA NE, deren Planung, Aktivierung und Nutzung berichtet der ndr seit über vier Jahren nicht. Der ndr zensiert jegliche Berichterstattung zu diesem Thema. Deshalb fehlt auch in diesem Artikel ein Kontext, der die im Artikel beschriebene Entwicklung verständlicher machen könnte.

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