20.6.2018 – ED-R 401 (MVPA NE usw): Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg

20.6.2018 – Militärischer Fluglärm über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg

Momentaufnahmen, Multilateration-Aufzeichnungen (MLAT -> https://de.wikipedia.org/wiki/Sekund%C3%A4rradar ) – Protokollierung der Militarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mittels einer heimlich aktivierten militärischen Flugzone.

Bilder unten:

2: JUDGE meets SNAKE meets EAGLE meets PTO meets Airbus – alle versammeln sich merkwürdigerweise über den ehemals ruhigen Naturlandschaften von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, um dort – rein zufällig natürlich – gemeinsam mal ordentlich Fluglärm und Abgase abzuladen. Sicherlich war das notwendig, wichtig und wahrscheinlich sicherte es auch die Arbeitsplätze dieser Redaktion. Fakt ist, dass die sichtbaren Kampfjets Lärm für zehn gemacht haben. Die GhostFighter kommen vielleicht als nächstes? Immerhin haben wir EAGLET hier zum ersten mal den hier nach 1990 mühsam angesiedelten echten Adler ersetzen sehen. Es gibt sogar Ornitologen, die sagen, dass solche Kampfjets zu schweren Verletzungen bei Greifvögeln führen, die im Gebiet der im Herbst 2013 heimlich eingerichteten militärischen Extremzone ED-R 401 (MVPA NE usw) leben (und neuerdings immer öfter sterben…?). Anders als die GhostFighter und EAGLETs haben die ecten Adler leider nur ein Leben. Aber ach, der Bundeswehroffizier würde sagen: das hören die Adler gar nicht.
1: Kampfjets IRON1 und 2 toben sich in den nördlichen BASIC Sektoren der militärischen Fluglärmzone ED-R 401 (MVPA NE usw) über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg aus, während die Bundeswehr-Düsenjäger IRON 1 bis 4 sowie mindestens eine KampfSCHLANGE nach Süden rasen. Dabei hinterlassen sie ordentlich Lärm und Abgas. Ihre Kondesstreifen sind Millionen Euros wert!

Bitte beachten Sie: Bundeswehr-Kampfflugzeuge, die routinemäßig und wochentäglich Nordostdeutschland verlärmen, sind oft für die hier verwendeten Sekundärradarempfänger unsichtbar unterwegs. Tatsächliche militärische Fluglärmbelastung ist so noch schwieriger über eine große Fläche, wie die im Herbst 2013 heimlich aktivierte Flugzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg eine ist, hinweg beispielhaft und in ihrer Gesamtheit nachvollziehbar zu machen.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Beobachtungen veröffentlichen, damit diese Aufzeichnungen durch persönliche Beobachtungen vervollständigt werden.

INFO

*Multilateration – MLAT-Aufzeichnungen auf dieser Website*

Die hier dargestellten Aufzeichnungen zeichnen die Flugmuster und -routen nach, die die Eurofighter- und Tornado-Kampfflugzeuge der Bundeswehr und anderer Staaten während ihrer wochentäglichen routinemäßigen Flächenverlärmungen der bis zum Herbst 2013 ruhigen Naturlandschaften des Nordostens fliegen.

Beispiele:

Eine Gruppe von Kampfjets, die zusammen startet, ist oft bereits nach nur wenigen Minuten nur noch als ein Kampfjet auf diesen Aufzeichnungen zu sehen. Oder alle Kampfjets verschwinden plötzlich vom Sekundärradar. Das passiert häufig. Oft tauchen Kampfjets urplötzlich im Zentrum der Flugzone ED-R 401 MVPA NE auf. D.h. diese nur temporär „sichtbaren“ Kampfjets verursachen viel mehr Lärm und Terror, als diese Aufzeichnungen sichtbar machen können. Neben dem „temporären“ Zombi-Kampfjet können sich noch mehrere weitere in der Umgebung dieses vermeintlichen Einzelgängers befinden. Das legen Berichte von Augenzeugen vor Ort nahe.

Während den militärischen Luftbetankungsvorgängen über den klarsten Seen Deutschlands, in den östlichen sog. BASIC-Sektoren der Flugzone ED-R 401 MVPA NE, ist meistens nur das NATO-Tankflugzeug auf diesen Aufzeichnungen zu sehen. Gelegentlich sind Kampfjets beim An- und Abflug zum Tanken auf diesen Aufzeichnungen zu sehen. Danach sind sie manchmal teil- und zeitweise auf dem Weg zu den dann folgenden Luftkriegsspielen (Bundeswehrjargon: Missionen) in einem oder mehreren Sektoren der ED-R 401 MVPA NE zu verfolgen.

Wenn Sie startende Kampfflugzeuge auf diesen Aufzeichnungenn sehen, die kurz darauf „verschwinden“, können Sie davon ausgehen, dass sie den Beginn einer „Mission“ gesehen haben. Diese dauern durchschnittlich eine Stunde – oft aber länger. „Missionen“ finden besonders im Sommer auch bis nach 22 Uhr statt. Es nehmen bis zu einem Dutzend Kampfflugzeuge und elektronische Zielflugzeuge der profitorientierten „Gesellschaft für Flugzieldarstellung“ mbh (GFD) sowie Sportflugzeuge (vermutlich der PTO GmbH) und Kampfhubschrauber (SHADO…) an diesen Lärmrunden teil. Gelegntlich nehmen Kampfflugzeuge anderer Staaten teil (Niederlande, Kanada, Österreich u.a.). Jede Übungseinheit führt zu militärischen Lärmteppichen, die sich nicht nur direkt über dem Übungsgebiet ausbreiten, sondern sich kilometerweit in die Landschaft fressen und noch weit entfernt vom Einsatzort zu einem dumpfen Grollen und Donnern führen.

Wo Sie Flugzeuge der GFD mbh sehen, können Sie davon ausgehen, dass mehrere Kampfjets unterwegs sind, um diese GFD Flugzeuge „zu jagen“. Dies also auch dann, wenn Sie keine Kampfjets im Umkreis eines GFD Flugzeges sehen. Oft sind auch mehrere GFD Flugzeuge unterwegs, während nur eines auf den MLAT Aufzeichnungen sichtbar ist. Ohrenzeugen berichten vom Lärm mehrerer Flugzeuge über Standorten, an denen laut MLAT Aufzeichnung nur ein GFD Flugzeug BZW KAMPFJET oder gar kein Flugzeug unterwegs war.

Wo Sie einen SCHRECK (SCARE) 4 KRIEGEN, sind wahrscheinlich auch SCARE 1,2,3 unterwegs. Gleiches gilt für die RICHTER(JUDGE),SCHLANGEN(SNAKE),ADLER(EAGLE) usw usf, die an jedem Wochentag den Luftkrieg über Hiddensee, Rügen, der Müritz, UNESCO Weltnaturerbe usw einüben.

*Achtung, gesundheitsschädigend: Tiefflüge durch Kampfflugzeuge der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg!*

Tiefflüge (diese Website bezeichnet nicht nur die von der Bundeswehr definierten Flughöhen als Tiefflug, sondern alle Flüge von Kampfjets, die auf Menschen am Boden als Tiefflug [terrorisierend] wirken), die routinemäßig in großem Umfang zwischen Berlin und Ostseeküste, zu jeder Tageszeit, im Rahmen der Übungen in der ED-R 401 MVPA NE und ihren korrespondierenden Lufträumen ( ED-R 401 YZ, XZ, EZ, FZ usw] stattfinden, können überfallsartig und plötzlich lokal bis auf eine Höhe von 150m herab überall im Gebiet der Flugzone auftreten. Sie sind nicht per MLAT verfolgbar und fehlen deshalb nahezu völlig auf diesen Aufzeichnungen.
Achtung: diese Tiefflüge sind gesundheitsgefährdend! Die Schallpegel überschreiten sämtliche Schallschutzgrenzwerte um ein Vielfaches! Ein direkter Überflug eines tieffliegenden Kampfjets ist eine akute Gefahr für Ihre Gesundheit! Halten Sie Ohrenstöpsel parat, wenn Sie Tieflüge mit Kamera oder Mikrofon dokumentieren wollen (was schwierig genug ist, aufgrund des überfallsartigen Charakters von Tiefflügen) – anderfalls riskieren Sie Hörschäden, wenn Ihr Gehör während des Tiefflug-Angriffs nicht geschützt ist! Achten Sie darauf, ob nach dem Überflug eines Kampfjets merkwürdige ölige Beläge, schwarze Pünktchen o.ä. auf glatten Oberflächen zu bermerken sind. Es könnte sein, dass Sie mit hoch toxischem militärischen Flugbenzin, sog. JP8, in Kontakt gekommen sind.

Wenn Sie sich im Gebiet der Flugzone ED-R 401 MVPA NE aufhalten, setzen Sie sich und ggf. Ihre Familie oder Freunde erhöhten Risiken aus:

– erhöhte Strahlungsintensität durch aktives Radar, sowohl des aktiven Radars in übenden Kampfjets, als auch der Flugüberwachung
– regelmäßiger militärischer Fluglärm durch Kampfjets in nur relativ niedriger Flughöhe – Gesundheitsschäden durch Tiefflüge durch Kampfflugzeuge
– Gesundheitsschäden durch anderweitige Emissionen, die bei den extremen Manövern vieler Kampf- und Militärflugzeuge über Ihrem Standort verursacht werden (Treibstoff, andere Öle bzw. Kühlmittel, Abgase usw) – Gesundheitsschäden durch Stress

*MLAT-Aufzeichnungen – Was Sie tun können*

Die Situation der schlechten Erfassung von Tiefflügen per MLAT könnte verbessert werden, indem auch Sie einen ADS-B Empfänger betreiben.
Das geht ganz einfach – lesen Sie sich folgende Anleitungen durch und investieren Sie etwas Zeit und Geld (leider müssen Sie in den Erhalt der Resttransparenz zur ED-R 401 MVPA NE und gegen die Übermacht der Pressenzensur zum Thema relativ hohe zeitliche und finanzielle Aufwendungen betreiben):
https://global.adsbexchange.com/how-to-feed/ (Sie sollten an diese Website „feeden“, damit die Öffentlichkeit besseren Einblick in die Flugbewegungen hat, die im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE täglich ausgeführt werden)
https://de.flightaware.com/adsb/piaware/build (Die „einfachste“ und „billigste“ Variante ist die hier beschrieben. Wenn Sie zusätzlich der Beschreibung von ADS-B Exchange folgen, tragen Sie sehr zur Transparenz und Information der betroffenen Bürger und Touristen bei.)

*MLAT-Aufzeichnungen: Visualisierung der Tendenz und der Lärm- und Militarisierungshotspots im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE*

Diese Aufzeichnungen stellen keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie zeigen aber die Tendenz und das Ausmaß der Militiarisierung des nach 1990 entmilitarisierten Nordostens Deutschlands. Sie zeigen die routinemäßige und nachhaltige Störung und Zerstörung der – eigentlich geschützten – Naturräume Nordostdeutschlands, die für eine kurze Zeit das einmalige Feature der Stille und Ruhe in großen und zusammenhängenden, relativ naturnahen, Landschaften besaßen.

*GIF-Bilder auf dieser Website: Slow-Motion und Einzelbilder*

Die anhängenden animierten GIF-Dateien können Sie mit einigen Programmen in ihre Einzelbilder aufspalten, langsamer abspielen oder anhalten, sollte Sie auf diesen Aufzeichnungen Informationen sehen, die Sie sich genauer ansehen wollen (z.B. können Sie das Kennzeichen eines Kampfjets über Ihrem Wohn- oder Urlaubsort zu einer bestimmten Zeit herausfinden, um sich über den konkreten Überflüg bei der Bundeswehr zu beschweren). Auf Anfrage an die Redaktion dieser Website erhalten Sie ggf. die Aufnahme zu einer konkreten Zeit(spanne) in voller Auflösung. Aufzeichnungen liegen im Rohformat zu vielen Wochentagen vor.

*Militarisierung Ihres Wohn- oder Urlaubsortes / der Bundesrepublik Deutschlands / Europas (MVPA-Konzept): Beschweren Sie sich!*

Sie sollten sich über jede militärische Verlärmung Ihres Wohn- oder Urlaubsortes bei der Bundeswehr beschweren, wenn Sie sich davon gestört fühlen oder die heimliche und undemokratische Militarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nicht befürworten. Die Beschwerden sind zwar relativ sinnlos, anstrengend und desillusionierend, weil Sie spätestens nach der dritten Beschwerde nur noch sinnleere Textbausteine oder gar keine Antworten mehr bekommen werden. Allerdings wird das Beschwerdeaufkommen (also die Zahl der Beschwerden) durch Politiker in Ländern mit höhrerer Wirtschaftskraft oder Bevölkerungsdichte dazu genutzt, eine Verlagerung des militärischen Fluglärms in Flugzonen zu fordern, in deren Grenzen die Beschwerdezahlen durch die Bevölkerung geringer ausfallen, als die aus dem jeweiligen eigenen Bundesland bzw. militärischen Lärmghetto. Ein Beispiel dafür ist das Bemühen der Akteure im Gebiet der TRA Lauter im Saarland, den militärischen Fluglärm über ganz Deutschland „gleichmäßig“ zu verteilen. Die Folge davon ist die Anhebung des Gesamtlärms durch militärischen Flugbetriebs auf das Niveau von z.B. der TRA Lauter – in allen militärischen Flugzonen des Landes. Die ED-R 401 MVPA NE steht dabei insbesondere für die Herabsetzung und Außerkraftsetzung demokratischer Standards, wie Transparenz oder Bürgerbeteiligung sowie der aktiven Vermischung von zivilem mit militärischem Flugverkehr (siehe Text auf der Startseite dieser Website). Als „Nebeneffekt“ dieser Umdeutung von Beschwerden gegen den militärischen Fluglärm werden so Zwietracht und die Kriminalisierung von Bürgern gesäät.

Beschweren Sie sich also! Das geht ganz einfach: Senden Sie eine e-mail an fliz@bundeswehr.org , nennen Sie den Ort und das Datum und die Uhrzeit sowie Ihre Eindrücke vom Überflug. Am besten schicken Sie eine Kopie jeder Beschwerde an die Abgeordneten (vorzugsweise MdB!) Ihrer Wahl. Sie können Ihre Beschwerden zusätzlich hier veröffentlichen. Das signalisiert anderen Lesern, dass ihre Bedenken und (ignorierten) Beschwerden keine Einzelmeinungen und nicht „exotisch“ sind – wie das Politiker und die Bundeswehr vorzugsweise implizieren. Schreiben Sie einfach eine e-mail an edr401mvpa@posteo.eu .

Wenn Sie sich mit anderen Betroffenen der Militarisierung im Gebiet der Flugzone ED-R 401 MVPA NE vernetzen wollen, können Sie Mitglied in der Mailingliste dieser Website (siehe Link im Hauptmenü) werden. Hier können Sie sich direkt mit anderen Betroffenen austauschen.

Lassen Sie sich nicht vereinzelfallen: https://edr401mvpa.wordpress.com