10. Juli 2017: dringende Friedenssicherung mit Militärlärm und Kampfjet-Abgaswolken über: Stralsund, Rügen, Neubrandenburg, Jarmen, Firedland, Altentreptow, Demmin, Loitz, Peenetal, Mecklenburger Seenplatte usw usf

Auch am 10. Juli 2017 wird die tägliche militärische Lärmberieselung der Bevölkerung und der Gäste aus aller Welt über den ehemalig ruhigen Regionen der Mecklenburger Seenplatte, der östlichen Ostsee, der Brandenburger Seenkette und eigentlich aller sog. BASIC Zonen (Bundeswehrprech, übersetzt von dieser zu: „militärische Kernzone“) der im Herbst 2013 heimlich in den militärischen Regelflugbetrieb überführten Sonderlärmzone ED-R 401 MVPA NE forgesetzt und zementiert.

Gegen 14.15 Uhr mussten dringend drei Kampfflugzeuge in geringer Höhe über Stralsund fliegen. Vermutlich wäre wohl ansonsten Deutschland dem Erdboden gleich gemacht worden – denn der Lärm ist der ja der Lärm der Friedenssicherung. Es sind auch Friedensjets, keine Kriegsflugzeuge. Krieg ist Frieden! Und der Diesel-Skandal ist immernoch schlimmer, als die unbekannte Höhe des Schadstoffaustoßes der Kampfjetflotten, die täglich, in immer umfangreicheren Manövern, Mecklenburg-Vorpommern und den Norden Brandenburgs terrorisieren.

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auszugsweises Protokoll der militärischen Flugbewegungen vom 10.7.2017, wie sie sich auf dem virtuellen Radar (öffentlich zugänglich im Internet) darstellen: Stört doch niemanden (Bündnis90/Grüne Ostprignitz-Ruppin): täglich regulärer mehrstündiger Kampfjetbetrieb über den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Hier: die Verpestung der östlichen BASIC Sektoren der heimlich eingerichteten militärischen Fluglärmzone ED-R 401 MVPA NE. Diese Gebiete waren bis Herbst 2013 gar nicht von einer militärischen Flugzone und auch nicht von täglichen Kampfjetrotten in allen Flughöhen betroffen. Das wird bis heute nicht öffentlich thematisiert und durch die Medien totgeschwiegen. Die Bevölkerung dort wurde bis heute nicht informiert. Stichprobenumfragen vom Wochenende im Raum Peenetal ergaben: die Leute sind entsetzt über den ständig zunehmenden militärischen Flugbetrieb in ihrer Region, wissen aber gar nicht genau, warum dieser Flugbetrieb stattfindet. Esoterische Erklärungen machen die Runde. Es wird auch über Beschwerden gemunkelt, die bereits getätigt worden sein sollen. Von der Flugzone weiß kaum jemand, niemand kennt die Details zu dieser Flugzone. Kein Wunder: Weder NDR, noch rbb, noch SVZ, noch MOZ, noch ZDF, ARD, Spiegel, Zeit usw haben bis heute informiert. Obwohl diesen Redaktionen die Fakten zu Füßen liegen. Häppchenweise aufbereitet, inklusive Nachweise und Protokolle. Alles nicht verifizierbar, hm? Ja. Klar. Und wer schreibt da überhaupt? „Können die das eigentlich?“ Ja, können sie! Bürger, die sich eherenamtlich ihre Freizeit und ihre Laune mit der Recherche von militärischen Sauereien verderben – und obedrein von Politikern diffamiert werden, an die sie sich wenden.

Die Bevölkerung im Raum ED-R 401 MVPA NE wird seit mehr als drei Jahren als Versuchsmasse mißbraucht: im Herbst 2013 startete die weltweit einmalige Flugzone ED-R 401 MVPA NE in den „Regelflugbetrieb“. Hier werden zivile mit militärischen Flügen gemischt. Es handelt sich um die größte militärische Flugzone Deutschlands. Mittlerweile handelt es sich auch um die meist aktivierte militärische Flugzone (im Detail nachlesbar im Text auf unserer Startseite – ein Erfolg der angeblich gegen Fluglärm agierenden Bürgerinitiative aus dem Saarland, die genau diese Verlagerung unter Vertäuschung falscher Tatsachen fordert – in Zusammenarbeit mit Bündnis90/Grüne [fragen Sie mal Ihren Grünen Abgeordneten… und lassen Sie uns wissen, ob Sie überhaupt Antwort bekommen…])

Beschweren Sie sich bei der Bundeswehr, damit Desinformationszeitungen, wie der MOZ und der SVZ, aber auch den öffentlich-rechtlichen Schlafmützen NDR und rbb das Ignorieren, Verschweigen, Weglassen, Verdrehen, Verkürzen und die schlechte Recherche schwer gemacht werden!

Ihre Beschwerde an

fliz@bundeswehr.org

wird (angeblich) gezählt und ist für interessierte Abgeordnete des Deutschen Bundestages von Belang, wenn es wiedereinmal um den Wettstreit der Anzahl der Beschwerden geht! Dieser Wettstreit wird – neben anderen Auslassungen, Verkürzungen und Verdrehungen – von Parteien, wie Bündnis90/Grüne, und einer rechtslastigen Bürgerinitiative aus dem Saarland dazu genutzt, die Verlagerung des dortigen militärischen Fluglärms nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zu fordern. Der SWR befeuert diese Forderung mit der Beschreibung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg als „unbewohnte Gebiete“. Ganz großes Theater! Diese Allianzen fordern damit nicht nur die Militarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sondern auch die Einschleichung regulärer NATO Kampfjets im Osten Deutschlands – denn im Saarland üben hauptsächlich NATO-Verbände. Und das, wo diese Zone sowieso bereits jetzt vermutlich ein Verstoß gegen die 2+4 Abkommen ist.
Es wird so getan, als ob die Anzahl der Beschwerden aus der Bevölkerung ein Indikator für die Akzeptanz des militärischen Fluglärms sei. Auch die vermeintlich lokalen Zeitungen MOZ und SVZ unterstützen diese brutale Dumpfbackenlogik und betreiben die Militarisierung von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern – zumindest indirekt durch Desinformation, Falschinformation, Verkürzung, Auslassung und ungefiltert veröffentlichter Bundeswehrpropaganda:

SVZ (Mecklenburg-Vorpommern): Übungsflüge der Bundeswehr nerven Anwohner. Über 600 Beschwerden aus MV

https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/frust-ueber-flugmanoever-id16571766.html

MOZ (Brandenburg): Fluglärm durch Bundeswehr: 66 Beschwerden

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1564771/

In Korrektur und Kommentar auf die o.g. Artikel: Den Beschwerden wurden nicht ausnahmslos nachgegangen. Das ist eine Lüge der Bundeswehr, die von SVZ und MOZ ungeprüft veröffentlicht wird. Uns liegen Beschwerden vor, die nichteinmal beantwortet wurden.

Was soll das Bild eines Warnschildes am Rande des Ex-Bombodroms mit der ED-R 401 MVPA NE zu tun haben? Typisch oberflächliche Stimmungsmache durch Lokalredaktionen der MOZ – dumpf und inhaltlich nicht schlüssig, tendenziös.

Es ist fraglich, ob wirklich alle Beschwerden von Bürgern in den von den Zeitungen genannten Zahlen enthalten sind. Wir haben Kenntnis von Fällen, in denen die Nachfragen von Bürgern, die nach dem Verbleib und dem Einfließen ihrer Beschwerde in die durch den Bundestag kontrollierbaren Statistiken gefragt hatten, einfach unbeantwortet blieben. Auch auf mehrfache Nachfrage hin. Hier werden von der Bundeswehr aller Wahrscheinlichkeit nach Beschwerden unterschlagen. Auch auf Nachfrage bei Bündnis90/Grüne auf Europaebene kam nur unpolitisches Gelalle zurück, aber nie eine inhaltliche Antwort, erst recht keine Positionierung (bei Bitte um Positionierung tauchten auch Grüne EU kommentarlos ab). (Die anderen Parteien werden nicht erwähnt, weil diese auf Europaebene gar nicht antworteten. Bis auf die Linke sind die anderen Parteien auch deutliche Befürworter einer generellen Militarisierung des Alltags in Deutschland. Die Linke im Europaparlament positioniert sich allerdings auch nicht auf Anfrage, was so gerwertet werden kann, dass die Linke eigentlich diese Flugzone befürwortet. Das ist auch an der hartnäckigen Verengung der Thematik auf Tiefflüge durch die Linke erkennbar. Die Linke weicht bis heute inhaltlichen Diskussionen zur Flugzone ED-R 401 MVPA NE aus.)

Natürlich ist in dieser Zone alles regelkonform – denn es gibt eine Vielzahl von Ausnahmen. Und sowieso ist der Bundeswehr praktisch alles erlaubt – diverse grundlegende Regelungen und Gesetze zum Schutz der Bürger vor z.B. Lärm gelten für die Bundeswehr auch zu Friedensezeiten nicht. Die selbst gesetzten Regeln und Grenzen (bereits diese sind ausgesprochen militärfreundlich bemessen und meist eine Farce [5 bis 6 Stunden Nachtruhe werden „gegönnt“, es werde auf Beerdigungen rücksicht genommen {gleicht die Bundeswehr vielleicht ein – vermutlich wieder geheimes – bundesweites Beerdigungsregister mit ihren Einsatzplansystem ab? – wir meinen: technisch können die das – mit StanlyAcos, bestimmt. Kampfjets, geheimes System, geheime Einsatzplanung – klar, die nehmen auf jeden Fall Rücksicht auf Beerdigungen!}]) werden als eine Art Geschenk an die Bevölkerung präsentiert – lest doch mal die Antworten auf die Beschwerden, liebe Journalisten von MOZ & co. Und: wenn der Bürger sich dreimal beschwert, wird ihm gar nicht mehr geantwortet. Der böse Bürger! Wo kommen wir hin, wenn sich der Bürger mehrfach über die Friedenstauben im Himmel beschwert?! Denn: „Wir haben Ihnen doch [dies und das] bereits geschrieben (…)“ und: wir.dürfen.sowieso.alles. (sinngemäße Zusammenfassung der entsprechenden Textbausteine der Bundeswehr in Antworten an Bürger)

Bitte mal genau hingucken, Journalisten. Sprache. Euer Metier. Analysieren. Ok?

Die Beschwerdezahlen für beide Bundesländer einzeln aufzuführen, ist dann noch die Höhe der Frechheit, die diese Redaktionen den Menschen als Information anbieten. Ganz im Sinne der Bundeswehr, der BI aus dem Saarland, von Bündnis90/Grüne werden hier sogar die Beschwerden kleingerechnet, die Betroffenen werden auseinanderdividiert und gegeneinander aufgebracht. Die Auseinanderdividierung findet für Beschwerden statt, die sich alle auf Fluglärm beziehen, der aus der länderübergreifenden Flugzone resultiert. Beschwerde 1 aus Mecklenburg-Vorpommern bezieht sich quasi auf den gleichen Flug, wie Beschwerde 2 aus Brandenburg, die nur etwas später den Flug beschreibt. Versteht ihr das, liebe MOZ und SVZ? Bitte Scheuklappen und Regionalklappen mal zuklappen!

Beide Zeitungen bekommen nichteinmal die Fakten auf die Reihe: es wurde keine Sonderflugzone im Jahr 2014 eingerichtet. Dass dies im Jahr 2017 immernoch von Zeitungen geschrieben wird, zeugt von maßlosem Desinteresse an der Aufklärung der Bevölkerung über die wahren Vorgänge im Himmel. (Nein, in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg möchte man wahrlich nicht in den Himmel kommen! Zum Glück für die guten Menschen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist der Atheismus immernoch die regional vorherrschende Glaubensrichtung![Der Rest kommt eh in die Hölle {also in den Himmel über MV!}])
Wie tief war die Recherche dieser Redaktionen wohl, wieviele interessierte und kompetente Journalisten wurden stattdessen mit Eisbär Knut und Kochrezepten beschäftigt, damit die Cehfredaktion die Blätter wieder zum Sparchrohr der Bundeswehr umbiegen kann? Nein, die Zone wurde 2007 eingerichtet und wurde im Herbst 2013 heimlich in den militärischen Regelflugbetrieb ditkiert. Das können selbst Bürger recherchieren, die sich ein bißchen anstrengen! Das kann man sich – auch als Journalist – bei uns hier mal ganz genau durchlesen. Natürlich kann man das nicht, wenn es einen nicht interessiert, Desinformation zum Geschäft gehört oder wenn die journalistische Kompetenz des Chefredakteurs eher von dessen Wohlverhalten gegenüber dem Zeitungseigentümer (und damit gemäß dessen politischer Agenda Schieflage erleidet) abhängt. Vermutlich sieht man dann den Text nicht, auf unserer Startseite. Oder man kann plötzlich nicht mehr lesen. Da gibt es bestimmt viele Ausflüchte. Vielleicht kann uns da die Bürgerinitiative gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung aus dem Saarland weiterhelfen. Die sind ja ganz groß, was so Ausflüchte und absurde Verdrehungen und Auslassungen betrifft. Sie ist da ganz schnell mit der Charakterisierung von Betroffenen von militärischem Flugkärm in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg: Trolle! Alles Trolle! Zack, kurzer Prozess. Keine Diskussion. Punkt um.
Also, liebe MOZ und SVZ: ihr unterstützt die Logik, nach der Fluglärm aus seit Jahrzehnten bestehenden Flugzonen, z.B. im Saarland, dort seit Jahrzehnten von vernetzten und organisierten, gewachsenen Protesten begleitet (deshalb gibt es dort auch anhaltend hohe Beschwerdezahlen – die Bevölkerung hat gelernt, dass die Höhe der Beschwerdeanzahl für bestimmte Leute am wichtigsten ist), in eine von euch (!!!) nicht thematisierte große und länderübergreifende Flugzone verlagert werden soll, die heimlich eingerichtet, betrieben und „genutzt“ wird. Die Details, warum das heimlich geschieht und wie die Heimlichtuerei genau aussieht, stehen auch hier, bei uns auf der Website. Mit Nachweisen, Fußnoten, Links, Bildern usw..
Journalismus? Da war doch was? Ach ja, der wahrheitsgemäßen Information verpflichtet. Oh, ganz heiß! Recherche. Ui! Das kostet ja mehr als 30 Minuten! Na sowas! Ja, da kann man lieber Müll schreiben, als die Dimension der täglichen militärischen Belastung hunderttausender Menschen in eurem Verbreitungsgebiet ernst zu nehmen. Oh, wieviel Euros bekommt wer bei euch, damit die Informationen zu dieser Flugzone weiterhin nicht berichtet, verdreht, geschönt und verfälscht werden? Achso… na dann.

SVZ und MOZ: Liebe Betroffene – Boykottiert diese Zeitungen! Sie betreiben Desinformation zum Schaden der Regionen, die unter der Flugzone ED-R 401 MVPA NE leiden! Schreibt an den rbb und den NDR.

Und schreibt uns eure Abenteuer, eure Beschwerden, die Antworten von Politikern, Journalisten, Bundeswehr. Wir veröffentlichen diese Einsendungen, damit all die anderen Betroffenen im Land nicht verinezelfallt verzweifeln und resignieren. Dies ist eure Website! (Betreibt ihr selber eine Website o.ä. zum Thema? Lasst es uns wissen! Vernetzen wir unsere Informationsangebote!)

Kontakt zu uns: edr401mvpa@posteo.eu (Für diese Adresse existiert ein gültiger PGP Schlüssel).

International guests to Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg: Yes, we speak your language. Your input is our output. Raise your concern, support the struggle against this military flight zone – it may just happen that your region will be the next Military Varibale Profile Zone – and you may not know in advance but only wake up to regular fighter jet terror in the skies above your european home.)

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