7. Juli 2017: militärischer Fluglärm im Raum Stechlin-Ruppin, Plau am See, Müritz

Ziwschen 9 und 10.30 Uhr flogen Kampfjets Tiefflugübungen in der Region Fürstenberg / Rheinsberg / Zechlin / Kyritz / Wittstock / Müritz. Ein Kamppfflugzeug namens PANTHER musste dazu gegen 9.45 Uhr dringend Ortsteile von Rheinsberg im Tiefflug verlärmen. Nur so konnte erneut der Frieden gesichert werden. Wieviel Tonnen CO2 dieser wichtige Flug produzierte ist unbekannt. Auch, wieviel Treistoffrückstände der Jet über den Dörfern und Städten verteilte. Die Kosten sowieso. Wahrscheinlich weiß nichteinmal die Bundeswehr, dass der Jet überhaupt im Tiefflug unterwegs war, da diese Flüge ja nicht statistisch erfasst und nur auf Beschwerde hin ausgewertet werden.

Zur Mittagszeit wurden Kampfjets der Bundeswehr bei der täglichen Verseuchung des Raumes Plau am See / Müritz / Mecklenburger Seenplatte auf dem virtuellen Radar gesichtet. Es ist davon auszugehen, dass zu diesem Zeitpunkt noch weitere Kampfflugzeuge den Luftkrieg über Mecklenburg-Vorpommern übten.

Haben Sie auch militärische Flüge beobachtet? Veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen hier. Schreiben Sie an: edr401mvpa@posteo.eu
Schicken Sie eine Beschwerde an die Bundeswehr. Diese Beschwerden sind von Abgeordneten des Bundestages kontrollierbar. Sie unterstützen Ihre/n Abgeordnete/n mit jeder Beschwerde an: fliz@bundeswehr.org
Außerdem werden durch Ihre Beschwerde über solche Tiefflüge die routinemäßigen Flüge unterhalb der Mindestflughöhe von 3000m, die für die im Herbst 2013 heimlich in den militärischen Regelflugbetrieb diktierte Flugzone ED-R 401 MVPA gilt, untersucht werden müssen. Diese Flüge fallen ansonsten aus der Statistik heraus und werden nicht statistisch erfasst. Obwohl sie integraler Bestandteil der täglichen Lufkriegsübungen über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sind. Ein Drittel bis die Hälfte aller auf dem virtuellen Radar zu beobachtenden Flüge findet an der Grenze zur Mindestflughöhe und darunter statt. Bürgerinitiativen aus dem Südwesten mißbrauchen diese Statistikfälschung durch die Bundeswehr dazu, im Zusammenspiel mit z.B. Bündnis90/Grüne die Verlagerung von militärischem Fluglärm nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, in die Zone ED-R 401 MVPA NE, zu fordern. Dieser Vorgang ist bereits – aus der Sicht von Bündnis90/Grüne Saarland und der Bürgerinitive – sehr „erfolgreich“! Die tägliche militärische Verlärmung der Mecklenburger Seenplatte hat mittlerweile die von dieser Website bereits vor drei Jahren vorausgesagte Intensität erreicht. Alle östlichen BASIC Sektoren der Lärmzone ED-R 401 MVPA NE waren bis 2013 gar nicht von militärischem Fluglärm betroffen – und sind heute tägliches Testgebiet für die Vermischung von zivilem Flugverkehr mit militärischem und für tägliche, stundenlange, extreme Luftkriegsübungsmuster. Die Ruhe, die noch vor drei Jahren dort zu erleben war, ist bereits verloren. Worauf warten Sie noch? Wie schlimm soll es noch werden? Werden Sie aktiv! Beschwerden Sie sich über den täglichen Luftkrieg und veröffentlichen Sie Ihre Beobachtungen auch hier, auf dieser Website!

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