ED-R 401 MVPA NE in Google Earth dreidimensional ansehen, Download kmz-Datei

Google Earth KMZ Datei zur dreidimensionalen Darstellung der ED-R 401 MVPA NE und (einiger) ihrer Sektoren, Download:

https://share.mailbox.org/ajax/share/0c8646b905da3741c05426d5da37459680dc72bc443cc058/1/8/MzQ/MzQvMQ

Vor einiger Zeit hatten wir schon die kmz Datei verlinkt, die durch interessierte und betroffene Bürger in mühsamer Kleinarbeit gegen die aktive Blockade durch die Bundeswehr erstellt wurde. Nun wurde die Datei etwas zugänglicher in Kopie zum Download zur Verfügung gestellt (siehe Link oben). Wenn Sie dem Download Link folgen, gelangen Sie auf eine Ansicht, in der oben rechts ein kleines Downloadsymbol zu sehen ist. Klicken Sie entweder auf dieses Symbol oder auf „Anhang öffnen“, um die kmz-Datei herunter zu laden.

Jeder kann sich so die genauen Grenzen, Flughöhen und die zeitliche Entwicklung des heimlichen „Herumdoktorns“ an der Zone mittels eines Zeitstrahls und aus jeder erdenklichen Perspektive betrachten. Heimlich eingerichtet wurde die Zone im Jahr 2007 (im Herbst 2013 aber heimlich für den militärischen Regelflugbetrieb aktiviert – vorher befanden sich die verschiedenen „Versionen“ der Zone in abgestuften Varianten eines militärischen „Testbetriebs“), seitdem öfter geändert, sowohl in ihrer Ausdehung, als auch in ihrer strukturellen Untereilung. Zuletzt kam im April 2016 heimlich ein BASIC Sektor über der Insel Hiddensee hinzu. BASIC-Sektoren zählen nach Angaben der Erfinder und Betreiber dieser Zone zum „militärischen Kerngebiet“. Hiddensee: militärisches Kerngebiet – und der NDR berichtet nicht? Ja, es scheint, als sei militärisches Kerngebiet selbst über Hiddensee keine Erwähnung wert. Unverständnis und Unkenntnis im Landesfunkhaus, oder doch Zensur? Über die Rückverlegung von 14 Tornados aus den USA auf den Stützpunkt Jagel wird im Hinblick auf Schleswig-Holstein einiges Gewese gemacht. Dass dieser Stützpunkt Hauptnutzer der undemokratisch und heimlich eingerichteten größten und extremsten Flugzone Deutschlands ist, in dem die Grundausbildung der Eurofighter-Piloten ebenfalls über Nacht hineindiktiert wurde, die sich über halb Mecklenburg-Vorpommern erstreckt, wird vom NDR unterschlagen. Unkenntnis? Desinteresse? Journalistische Hasenfüßigkeit? Gleiches gilt für den rbb, der ebenfalls nicht berichtet – und das seit drei Jahren. Die Zone überspannt immerhin die Rheinsberger Seenkette, den Naturpark Stechlin-Ruppin, die Feldberger Seen, die westliche Uckermark, das Ex-Bombodrom. Der rbb kennt die Details zur Zone. Journalisten, die trotzdem bis heute nicht darüber berichten? Früher gingen ganze Regionen gegen militärische Kerngebiete von viel kleineren Ausmaßen auf die Straße. Heute genießen die Deutschen ihren Urlaub unter militärischem Kerngebiet? Und fahren dazu quer durch´s Land, in der ehemals ruhigen Naturräume im Nordosten Deutschlands, auch auf der Flucht vor dem, was in ihren Heimatregionen seit Jahrzehnten „Normalität“ ist (militärische Flugzonen)? Aber: Ist das wirklich so? Oder sind die Bürger nur nicht informiert? Wie kommt es, dass Menschen auf der Suche nach Erklärungen für den plötzlichen Kampfjetwahnsinn über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg an diese Website schreiben? Eine Website, die ohne jegliche Unterstützung durch Bürger betrieben und recherchiert wird.

Sie können anhand der Google Earth Datei z.B. auch feststellen, ob sich Ihr Wohn- oder Urlaubsort innerhalb der im Herbst 2013 heimlich für den militärischen „Regelflugbetrieb“ (übersetzt: täglich mehrmals mehrstündige Luftkriegsübungen, an denen bis zu einem Dutzend militärische Flugzeuge, darunter der Großteil Kampfjets [meist Eurofighter, aber auch Tornados u.a.] teilnehmen)

Und so geht´s:

  1. Laden sie sich möglichst die lokal zu installierende Version von Google Earth herunter (die Darstellung des Zeitstrahls funktioniert in den Versionen für Android und iOS nicht! Bitte öffnen Sie deshalb die hier verlinkte die kmz Datei in der PC/Desktop Version von Google Earth. (Bei Gelegenheit stellen wir Einzeldateien zu den zeitlichen „Versionen“ der ED-R 401 MVPA NE für die Nutzung unter iOS und Android zu Verfügung.): https://www.google.com/intl/de/earth/desktop/
  2. Öffnen Sie die oben verlinkte ED-R 401 MVPA NE kmz-Datei in Google Earth (Doppelklick genügt bei erfolgreich installiertem Google Earth auf Ihrem PC meist, ansonsten laden Sie die Datei unter Datei  -> Öffnen
  3. Sie können nun die ED-R 401 MVPA NE von allen Seiten und aus allen Perspektiven betrachten. Geben Sie z.B. Ihren Urlaubs- oder Wohnort in das Suchfeld von Google Earth ein, so wird dieser in Google Earth angezeigt und Sie können herausfinden, ob Sie innerhalb dieser Zone wohnen bzw Ihren Urlaub beabsichtigen dort zu verbringen. Praktischer Tipp zum Aufstöbern Ihres Urlaubsortes innerhalb der Zone: Wenn Sie Ihren Urlaub innerhalb der Zone verbringen wollen und nicht täglich merhmaliges Kampfjetgedonnern erleben wollen, vermeiden Sie den Urlaub in diesem Gebiet zu Werktagen! An Wochenenden fliegen die Kampfjets hingegen (noch) nicht.
  4. Sie können in der linken Spalte die einzelnen Sektoren (un)sichtbar schalten und so den Aufbau der Zone besser verstehen. Für jeden Sektor gibt es Informationen zu seinen unteren und oberen Flughöhenbegrenzungen.
  5. Ziehen Sie den Zeiger des Zeitstrahls (dieser ist meistens oben links zu finden), um die zeitliche Entwicklung dieser Zone nachzuvollziehen. Wenn Sie sich z.B. die nördlichen Zonen über Hiddensee und Rügen betrachten, werden Sie feststellen, dass hier eine erhebliche Ausweitung der „militärischen Kernzone“ (BASIC Sektoren) stattgefunden hat.  Bitte beachten Sie, dass momentan die zentralen BASIC Sektoren noch nicht eingearbeitet sind. Das ist aber auch irrelevant, da der Kernbereich BASIC üblicherweise pro Tag einmal in seiner Gesamtheit militärisch verlärmt wird. D.h. Sie müssen im gesamten BASIC Bereich (werk)täglich mit Kampfjets in allen Flughöhen rechnen. Außerdem gibt es einen Fehler in Google Earth, der dazu führt, dass beim Öffnen der kmz-Datei zunächst sämtliche zeitlichen „Versionen“ der Zone ED-R 401 MVPA NE auf einmal angezeigt werden. Sie müssen dann die beiden Zeiger des Zeitstrahls so bewegen, dass sich ein tatsächlicher zeitlicher Ablauf auch in der visuellen Darstellung der Zone ergibt. Probieren Sei einfach ein bißchen herum.

 

Die zugrundeliegenden geografischen Daten wurden aus den – ebenfalls nur mühsam recherchierten – Nachrichten für Luftfahrer, dem tatsächlich kostenpflichtigen Amtsblatt, geschrieben in verquaster Amtssprache und nicht zur Information der Bevölkerung gedacht, in Google Earth Koordinaten umgewandelt. Sie finden die Quelle der Datengrundlage jeweils in den Pop-Ups, die aufspringen, wenn Sie auf einen Umriss der Zone ED-R 401 in Google Earth klicken.

Wir wünschen Ihnen „viel Spaß“ mit der kmz Datei.

Probleme mit der Datei? Kontaktieren Sie uns, wir helfen weiter!

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https://share.mailbox.org/ajax/share/0c8646b905da3741c05426d5da37459680dc72bc443cc058/1/8/MzQ/MzQvMQ

Attached is a link to an up-to-date kmz file that displays the exact geographical shape and position of military air noise pollution zone ED-R 401 MVPA NE, when being viewed in Google Earth (for better functionality, please use the download version of Google Earth, not the Browser-only version: https://www.google.com/intl/de/earth/desktop/ ). Note that the current version of the kmz file has a time-line-functionality, which will not work in Android and iOS Google Earth versions! We are working on single kmz files, representing the different stages of ED-R 401 MVPA NE, for use with iOS and Android.

Using this file, you can determine on whether your preferred holiday destination may be affected by daily military air raids because it may be located within the boundaries of the secretly established military training zone ED-R 401 MVPA NE above large parts of north east Germany. If you do happen to locate your destination within ED-R 401 MVPA NE, it is our suggestion that you avoid booking holidays in the area during weekdays. Unless you are enjoying the sounds and sights of fighterjets, up to several hours and times a day, in multiple numbers…

The kmz file had been assembled by concerned citizen of north east Germany. The file had been assembled in spite of active sabotaging by Bundeswehr and connected „private“ sites who are being referenced by Bundeswehr as being a provider for kml/kmz data on military air training zones in Germany. „Traditional“ TRA zones are indeed available as kmz/kml files, whereas Bundeswehr had turned the issue of kml/kmz for ED-R 401 MVPA NE, the largest, most active and most extreme military zone of Germany, into a secrecy of turkish/russian (you name it) flavour of utterly undemocratic secrecy. Citizen need to get out, investigate deeply, assemble and convert geographical data that is, actually, public domain – but heavily obfuscated by Bundeswehr & attached government agencies. Citizen need to host this information against active sabotage by political parties, such as – first primarily – the Greens.

„Enjoy“ this little gem of unfiltered information on the accelerating process of militarisation of Germany´s north east.

We are always looking for practical support of our work. If you feel this is a matter of European importance, and you would like to practically support our work by donating servers space, domain names or simply mirroring our site, please be in touch.

Please be in touch in case of trouble with viewing the file.

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