KnowHow: MODE HD [(TM) Bundeswehr] teilaushebeln – MODE A/C Empfänger betreiben!

Wie im letzten Beitrag hier dargestellt, fliegen die Kampfjets der Bundesluftaffwe über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg mittlerweile routinemäßig im Hühnerdiebmodus (MODE HD [TM Bundeswehr]). Die Kampfjets der Bundeswehr sind also per ADS B MODE S MLAT nur noch zeitweise und nur teilweise für die desinformierte und informationshungrige Bevölkerung der ED-R 401 MVPA NE im Internet per Flighttracker sichtbar. Hörbar bleiben sie natürlich leider dennoch. Hier hat die Bundeswehr offenbar, trotz hochdrücklichen Bemühungen um eine weitere Reduktion des militärischen Fluglärms, versagt. MODE HD ist natürlich Absicht und wird durch die Bundeswehr laut einer BI aus dem Saarland damit begründet, dem „Feind“ keine Möglichkeit zu Verfolgrung der Luftkriegsübungsmuster der Bundesluftwaffe über Deutschland zu gewähren. Möglicherweise werden Sie, als informationshungrige/r Bürger/in, aber bereits in diesem Moment des Aufrufs dieser Website durch die Cybertruppe als „Feind“ identifiziert. Wer weiß das schon?

Fakt ist: was jede/r Bürger/in kann, das kann der „Feind“ schon lange. Es dürfte wohl für die Kalten-Krieger-Brüder-im-Geiste der NATO (wahlweise auch als „Partner“ bezeichnet), also den „Feind“ in Russland, kein Problem sein, die Übungsflüge der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg per echtem Radar, Satellit usw jederzeit live und in weit größerem Detail mitzuverfolgen, als dies irgendwelche selbstgestrickten, internetbasierten MODE S MLAT Krücken der Resttransparenz den militarisierten Bürgerinnen und Bürgern von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ermöglichen. Die Zielrichtung dieser PR-Kriegsübung von Bundeswehr und angeschlossenen Parteien im Bundestag – die ihrer Kontrollfunktion gegenüber der Bundeswehr seit Jahren eklatant nicht nachkommen – ist klar: die nachhaltige und auch ganz spezifische Desinformation der Zivilgesellschaft, inklusive der technischen Unmöglichmachung von einfacher Resttransparenz und Nachvollziehbarkeit der Militarisierung, die hunderttausenden EU-Bürgerinnen und -Bürger durch die Hintertür und heimlich durch anonyme Militärs aufgehalst und zugemutet wird. Diese Methode hat seit 2013 einen Namen: ED-R 401 MVPA NE.

Leider beantwortet die Bundeswehr die Frage, wer denn nun konkret der „Feind“ sei, gegen den diese Absenkung der technischen Resttransparenz MODE S gerichtet ist, nicht. Die unnötige Sabotage der technischen Resttransparenz zur ED-R 401 MVPA NE, die durch die Bundeswehr durch die willkürliche Abschaltung eines Mindeststandards der zivilisierten Luftfahrt (MODE S) erreicht wird, zeugt nur von der Scheu der Bundeswehr und der ihr angeschlossenen Ministerien und Parteien, sich eine minimale Resttransparenz als letztes Zeichen der Beachtung der Grundwerte der Europäischen Union zuzutrauen: Transparenz, Bürgerbeteiligung und die zivile Kontrolle des Militärs. Der Feind scheint eher in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (und unter anderen militärischen Flugzonen in Deutschland) zu wohnen…

Es gibt die technische Möglichkeit, zumindest lokal gegenzusteuern:

1) Betreiben Sie einen Raspberry Pi Empfänger in folgenden Netzwerken – Sie brauchen einen Raspberry Pi Minicomputer, eine MicroSD Karte, eine stabile Internetflatrate/WLAN und etwas Geduld:

https://www.flightaware.com (Anleitung -> https://de.flightaware.com/adsb/piaware/install )

oder, *noch besser* (Im Gegensatz zu flightaware.com stellt adsbexchange.com öffentlich auch militärische Flüge im Internet dar):

https://www.adsbexchange.com (Anleitung -> https://www.adsbexchange.com/daten-beitragen/ )

Wenn Sie die Installation der Software erfolgreich durchgeführt haben, können Sie MODE A/C Signale, wie sie momentan noch von Kampfjets der Bundeswehr ausgestrahlt werden, die sich in der Empfangsreichweite Ihres Empfängers befinden, aus dem Textinterface Ihres Empfängers auslesen. Damit können Sie die ungefähre Anzahl von Kampfjets im Empfangsbereich Ihres Empfängers mit hoher Wahrscheinlichkeit für den Moment der Beobachtung zu erkennen. Das ist besser, als zum militärischen Fluglärm über Ihrem Wohn-, Arbeits- und Urlaubsort völlig im Unklaren zu verbleiben.

2) Loggen Sie sich dazu in Ihren Empfänger ein, per Konsole oder SSH und rufen Sie

– im Falle eines FlightAware-Raspberry Pi

view1090-fa –metric –modeac

– im Falle eines ADSBX-Raspberry Pi

/usr/bin/viewadsb –modeac –metric

auf. Sie erhalten eine Textausgabe ähnlich der auf den Screenshots vom 15.10.2020 ( https://edr401mvpa.wordpress.com/2020/10/15/15-10-2020-stundenlanger-luftkriegslarm-uber-der-mecklenburger-seenplatte-rugen-hiddensee-ostprignitz-ruppin-uberschallgeknalle-am-nachmittag/ ) dargestellten.

3) MODE A/C wird in der Spalte MODE als „A“, „c“ oder „AC“ – ohne den Zusatz „S“ – dargestellt. Wenn Sie die ungefähre Reichweite Ihres Receivers kennen, können Sie grob erkennen, wie viele Kampfjets sich zu einem Zeitpunkt innerhalb eines der Reichweite Ihres Empfängers entsprechenden Gebietes befinden.
Kampfjets sind auf diese Weise zwar nicht eindeutig und nur umständlich erkennbar, allerdings ist dies die einzige Möglichkeit, die routinemäßige MODE S Verweigerung der Bundeswehr und anderer NATO Kampfjets in Eigenregie teilweise zu unterlaufen.
Wenn Sie startende Kampfjets der Bundeswehr per Flighttracker im Internet beobachten können, weil diese zu diesem Zeitpunkt noch mit aktiviertem MODE S Transponder fliegen (was für aus Rostock-Laage startende Kampfjets oft der Fall ist), notieren Sie sich deren Squawk Code (siehe Beitrag zum 15.10.2020) und vergleichen Sie diese Zahlenfolge auf Übereinstimmung in der Spalte „Sqwk“ der Textausgabe view1090-fa bzw. viewadsb Ihres lokalen Receivers. Finden Sie dort sequentielle Variationen des notierten Squawk, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Kampfjets, die Sie zwar an Ihrem Standort hören, aber im Flighttracker nicht (mehr) sehen können.

4) Notieren Sie sich Datum, Zeit , Squawk Code, Anzahl der vermuteten Kampfjets sowie deren Kennung (RAMBO, SNIPR, SCARE usw), falls sie diese aufgrund der Beobachtung des Flighttrackers zuordnen können. Veröffentlichen Sie diese Beobachtungen im Internet. Senden Sie uns, wenn Sie wollen, einen Link zu, damit wir Ihre Momentaufnahme in´s Protokoll einfließen lassen können. Alternativ senden Sie Ihre Notierungen per Kontaktformular an diese Website. Besser wäre es, wenn Sie ein Protokoll für den Empfangsbereich Ihres Receivers selber führen, auf das alle anderen Betroffenen zugreifen und verweisen können.
So entstehen zwar nur Momentaufnahmen für begrenzte Gebiete, dennoch lassen sich so gelegentlich die Kampfjets mit hoher Wahrscheinlichkeit nachweisen, die MODE S MLAT entzogen wurden.

Je mehr Empfänger betrieben werden, desto besser wird übrigens auch die Tiefflugerfassung der Kampfjets der Bundeswehr. Für die lokale gelegentliche Identifikation der Kampfjets im Umfeld Ihres Wohn-, Arbeits- oder Urlaubsortes in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg reicht übrigens bereits eine Zimmerantenne aus, was die Installation und den Betrieb eines Empfängers enorm vereinfacht. Sie können mit der Verringerung der Reichweite Ihres Receivers außerdem die ungefähre Lokalisation der erkannten Kampfjets zum Zeitpunkt der Beobachtung in view1090 / adsbview verbessern und damit vor Ort gehörte Kampfjets mit größerer Wahrscheinlichkeit identifizieren. Die Identifzierung ist zur Protokollierung – wenn auch nur der auszugsweisen und unvollständigen – der Militarisierung des Gebietes der ED-R 401 MVPA NE sehr hilfreich, da so Angaben der Bundeswehr überprüft und auch in vielen früheren Fällen ad absurdum geführt werden können.

15.10.2020: stundenlanger Luftkriegslärm – im Hühnerdiebmodus (TM Bundeswehr) über Mecklenburger Seenplatte, Rügen, Hiddensee , Ostprignitz-Ruppin usw toben; Überschallgeknalle am Nachmittag

Am Vormittag und Nachmittag des 15.10.2020 erfolgten, wie auch an allen Werktagen der hier seit dem letzten Eintrag nicht fortgeführten Protokollierung, die routinemäßigen Luftkriegsfestspiele der Bundeswehr über den bis zum Herbst 2013 ruhigen Landschaften des Nordostens Deutschlands.

Seit einiger Zeit fliegen die Kampfjets der Bundeswehr den Kernbestandteil ihrer Luftkriegsübungen weitgehend ohne aktivierten MODE S Transponder. Diese Entwicklung ist nicht nur in der ED-R 401 MVPA NE feststellbar, sondern offenbar auch im Militärlärmghetto TRA Lauter im Saarland Kennzeichen von Bundeswehr und NATO. Diese Entwickung zeichnete sich im Gebiet ED-R 401 MVPA NE über einen langen Zeitraum ab: Jahrelang beobachteten wir, wie einzelne Kampfjets augenscheinlich ohne aktivierten MODE S Transponder flogen. Mit der Zeit verstetigte sich diese Art der technischen Transparenzverhinderung und wurde durch die anonymen Bundeswehrzyniker (ein schöner Name für eine Selbsthilfgeruppe!) schließlich in den „Regelbetrieb“ überführt. Wie bereits bei der heimlichen Aktivierung, der ständigen Erhöhung der Dauer, des Umfangs und der Intensität der Luftkriegsübungen sowie der geografischen Ausweitung der Flugzone ED-R 401 MVPA NE in den Jahren nach ihrer Aktivierung (2013), konnten die Planer der Bundeswehr auch hier wieder feststellen, dass sich nennenswerter Widerstand gegen ihre Zumutungen in den Bundesländern MV und Brandenburg nicht ergibt. Das ideale Verklappungsgebiet für militärischen Fluglärm, Tiefflüge, Überschallgeknalle und generell kaltschnäuzige Militarisierung des Alltags! Wo sonst stürzen schon zwei Eurofighter folgenlos in ein voll besetztes Touristengebiet, einer davon sogar vor einer voll besetzten Kita, ein? Wo sonst kann man die Bevölkerung sogar mit offener Desinformation verblöden – und bereits am nächsten Tag wieder mit Eurofightern über die Absturzstelle brettern, während man die Medien ein angeblich einwöchiges Flugmoratorium verlautbaren lässt (Und wo sonst gibt es do viele Redakionen, die die Hacken zusammenknallen und nicht weiter nachfragen?) – folgenlos? – Genau: nur in Schwesig-Holstein — ähm — Mecklenburg Vorpommern. Sollten Sie sich jetzt in Ihrem Regionalstolz verletzt fühlen, ersetzen Sie SH oder MV enfach durch OPR… oder durch´s Saarland, Sachsen, Bayern usw.)

Das aktuelle Muster der Bundeswehr zur allgemeinen Herbasetzung der technischen Resttransparenz zu ihrer Sandkastenzone, ED-R 401 MVPA NE, kann wie folgt beschrieben werden: Mehrere Rotten Kampfjets starten pro Tag wiederholt zu zwei bis drei mehrstündigen Luftkriegsübungen über Mecklenburg-Vorpommern, den Ostseeinseln, der Seenplatte und dem Wald- und Seengebiet Brandenburg. Seit Monaten ist zu beobachten, dass die Bundeswehr die militärisch-toxische Dosis des Lärms und des Tiefflugterrors auf ein so hohes Niveau angehoben hat, dass sich mittlerweile zwangsläufig stundenlange Fluglärmwellen durch Kampfjets zwei bis drei mal am Tag quer über das Land Mecklenburg-Vorpommern und den nördlichen Teil von Brandenburg bewegen.

Dabei ist die unterschiedliche Behandlung der Bevölkerung durch die anonym und opak operierenden Militärkreise in Bundesregierung und Wirtschaft offenbar in fünf Zonen aufgeteilt worden: in der westlichen Erweiterungszone der ED-R 401 MVPA NE wird praktisch fast nicht geflogen, auch das westliche Tankeroval wird nur selten genutzt. Beide betreffen die Landeshauptstadt Schwerin und ihren Speckgürtel. Das mittlere Tankeroval wird zwar etwas öfter beflogen, als das westliche. Sehr oft wird jedoch das östliche Tankeroval über den ärmsten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs beflogen. Hier sind zeitweise wahre Luftbetankungsorgien durch Tankflugzeuge aus allen möglichen Ländern über den Klarwasserseen des Nordostens zu hören. Manchmal sogar zu sehen.

Dieser Ost-West-Abstufung der Zumutungen ist das Nord-Süd-Gefälle aufgedeckelt. Wobei dieses sich andersherum als üblich ergibt – eben ganz MV-like: Im Norden der Zone ED-R 401 MVPA NE wird bis zur Grenze der beiden südlichen BASIC Sektoren der Militärzone ED-R 401 MVPA NE teilweise mit aktiviertem MODE S Transponder geflogen. Der Großteil der Übungen wird dabei über den zentralen BASIC Sektoren über der Müritz und rund um Rostock Laage ausgeführt, seltener wird über den reicheren Küstenabschnitten geübt. Ein Großteil einer übenden Rotte scheint dabei immer nur kurz nach dem Start und kurz vor der Landung per MODE S MLAT „sichtbar“ und lokalisierbar zu sein. Zwischen Start und Landung sieht die informationshungrige BürgerIn entweder nur ein Flugzeug je Übungsformation per MODE S MLAT Flight-Tracker oder die paramilitärischen Zeigerflugzeuge der Kommerzkrieger der GFD GmbH / EIS AG. Letztere sind auch im südlichen Teil der ED-R 401 MVPA NE nach wie vor als „sichtbare MODE S MLAT Detektoren“ von militärischen Flugübungen im größeren Umkreis ihrer Flugbahnen nutzbar. Aktivierte MODE S Transponder sind allerdings auch im nördlichen Teil der Militärzone Mecklenburg-Vorpommern immer seltener die Regel, wie Beobachtungen nahelegen.

Südlich der o.g. Grenze, also im Raum Ostprignitz-Ruppin / südliche Seenplatte / westliche Uckermark, wird seit Monaten die totale Intransparenz gegen die Bevölkerung eingeübt. Hier werden die MODE S Transponder der Kampfjets der Bundeslufwaffe in der Regel gar nicht mehr eingeschaltet. Die Bewohner der südlichen BEASIC Sektoren sind dabei vom Rückstaulärm der hier wendenden und beschleunigenden Kampfjets betroffen, ebenso von besonders aggressiven und rücksichtslosen Tiefflügen durch Tornado Kampfjets vom Stützpunkt Jagel in Schleswig Holstein und von anderswo her. Wo sich zwischen 1990 und 2013 ruhige Naturlandschaften erstreckten, gibt es heute fast jeden Tag irgendeine Art von Militärlärm im Himmel – oder knapp über den Baumwipfeln.

Insgesamt ergibt sich ein Bild der informationellen Kriegsübung gegen die betroffene Bevölkerung, die in bzw. unterhalb der Flugzone ED-R 401 MVPA NE lebt. Diese Art der Kriegsübung scheint neuer NATO Standard zu werden. Wo genau liegt hier der Unterschied zu euren Freunden des Kalten Krieges im Osten, liebe NATO? Flankiert werden diese Bemühungen durch immer gleiche, vereinzelte, Artikel in den Regionalzeitungen der ED-R 401 MVPA NE (MOZ, MAZ, Ostseezeitung usw), in denen immer eine angebliche Normalität des militärischen Fluglärms unkommentiert und nicht hinterfragt konstruiert wird. In überregionalen Medien – das betrifft bereits die Landesrundfunkanstalten beider Länder – wird zum Thema des Militärlärms im Himmel über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nie berichtet. Und schon gar nicht im Kontext.

Am 15.10.2020 kam es um 14.55 Uhr erneut zu einem Überschalldoppelknall im Raum Müritz /südliche Seenplatte / Ostprignitz-Ruppin, der die Hütten des Testviehs (hunderttausende EU-BürgerInnen) wackeln ließ. Verursacher waren wahrscheinlich die Eurofighter-Rotten RAVEN oder COBRA aus Rostock Laage. Beide befanden sich zum Zeitpunkt des Knalls im genannten Gebiet. Jeweils mit mindestens vier Kampfjets unterwegs, verlärmten sie also zu acht zwischen 14 und 16 Uhr die gesamte Militärzone Brandenburg/MV(PA) 401. Zusätzlich waren weitere MODE A/C Signale im Zeitraum der Übungen im Bereich unserer Receiver sichtbar. Es kann sich also um weitere teilnehmende (para)militärische Luftfahrzeuge im Raum ED-R 401 MVPA NE gehandelt haben, die aber hier nicht zugeordnet werden konnten. Wissen Sie mehr? Informieren Sie an dieser Stelle die Öffentlichkeit!

Am Vormittag des 15.10.2020 kam es in der Flugzone ED-R 401 MVPA NE zu mehrstündigem militärischen Fluglärm, u.a. durch Kampfjets mit der vielsagenden Kennung „RAMBO“.

Die anhängenden Beispielbilder verdeutlichen Ihnen die Methode der Bundeswehr/NATO: sie sehen bestimmte Squawk-Sequenzen, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit den lärmenden Kampfjets zuordnen lassen. Wenn Sie einen eigenen Empfänger betreiben, können Sie u.U. solche Kampfjets, die sich ohne aktivierten MODE S Transponder in der Reichweite Ihres Empfängers befinden, durch den Aufruf der Textausgabe „view1090“ (welches Sie ggf. nachinstallieren müssen) erkennen.

Bitte unsterstützen Sie edr401mvpa.wordpress.com! Veröffentlichen Sie Ihre Erfahrungen von militärischem Fluglärm in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Lassen Sie sich nicht vereinzelfallen.

Betreiben Sie einen Receiver im https://adsbexchange.com Netzwerk.

7.10.2020: Militarisierung und Kampfjetlärm – die heroische Bundeswehr vertreibt die Zivilgesellschaft aus Meck lenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg mittels Militarisierung, Kampfjetlärm und Tiefflügen (ED-R 401 MVPA NE)

Visualisierung eines kleinen Teils des militärischen Fluglärms, wie er sich werktäglich mehrstündig im Luftkriegssimulator ED-R 401 Military Variable Profile Area der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ergießt. Die bis zum Herbst 2013 ruhigen und nach 1989 weitgehend entmilitarisierten Naturlandschaften, Nationalparke, Landschaftsschutzgebiete, Flora-Fauna-Habitat Gebiete, Naturparke, Städte und Ortschaften Nordostdeutschlands sind mittlerweile zum Verklappungsort für besonders drastischen militärischen Luftkriegssimulationslärm, Tief- und Tiefstflüge geworden. Routinemäßig kommt es zu militärischem Lärmimport aus anderen Bundesländern und aus NATO- und Nicht-NATO-Staaten. Entgegen der militärischen Desinformationskampagne von Bundeswehr und fast allen Parteien des Bundestages (mit Ausnahme eines Teils der Linksfraktion), handelt es sich bei der ED-R 401 MVPA NE keinesfalls um eine Flugzone zur Hochwertausbildung der deutschen Eurofighterbesatzungen – was ja schon an sich schlimm genug ist -, wie noch nach der Aktivierung der Zone im Herbst 2013 durch die Bundeswehr pseuodargumentativ hastig zusammengestammelt. Es handelt sich vielnmehr um ein Selbstbedienungsprojekt der Kalten Krieger der NATO und der Bundeswehr. Die Profitmaschine Luftwaffe kann so noch mehr Gerät täglich im Kalten Luftkrieg verschleißen und bei den Rüstungskonzernen des Welt die Kassen klingeln lassen. Die betroffene Bevölkerung wurde weder bei der Planung, noch bei der Aktivierung, Nutzung und der mehrmaligen, klammheimlichen, Erweiterung informiert oder befragt. Noch wurde ihr eine Beteiligung zugestanden. Es fanden auch keinerlei Umweltverträglichkeitsprüfungen statt (auch wenn diese – konsequent im Sinne ihrer Aufgabe angewandt – natürlich im militärischen Kontext sowieso nur mit negativem Ergebnis für das Militär enden können).

Bitte beachten Sie: die Bundeswehr und andere NATO Staaten sind dazu übergegangen, in Deutschland im sog. Hühnerdiebmodus zu fliegen. D.h. sie versuchen, die technische Resttransparenz für Bürgerinnen und Bürger bis auf nahe Null zu reduzieren. Neben der informationellen Salamitaktik gehört zu diesem teil der Kriegsübungen der Bundeswehr die Verhinderung etwaig aus zivileren Zeiten verbliebener Resttransparenzen zu militärischem Luftkriegsübungsbetrieb über Deutschland. Dazu schalten die Piloten der Bundeswehr die MODE S Transponder in ihren Kriegswaffen ab. Für interessierte und betroffene Bürgerinnen und Bürger wird dadurch eine Bundeswehr-unabhängige Information zu konkreten militärischen Lärmteppichen über ihren Wohn-, Arbeits- und Urlaubsorten nahezu unmöglich gemacht. Die einzig verbleibende Alternative ist die andauernde Erfragung aller Flüge bei der Bundeswehr . So zumindest stellen es sich die PolitikerInnen im Bundestag wohl vor. Natürlich ist das so gewollt – denn nur so kann Transparenz verhindert werden. MODE S ist eine grundlegende und eigentlich obligatorische technische Einrichtung der Luftfahrtsicherheit. Auf Flighttrackern im Internet, wie https://www.adsbexchange.com können Bürgerinnen und Bürger einzelne militärische Fluggeräte nahezu live verfolgen sowie ihre Routen, die Flughöhen, Geschwindigkeit usw., insofern diese einen aktivierten MODE S Transponder mitführen. Dies war für die Bundeswehrkampfjets bisher im Gebiet ED-R 401 MVPA NE teilweise möglich. Offenbar hat die heroische Bundeswehr (wenn man sich die Militärglorifizierung der Bundeswehr ansieht, die in Großstädten ganze Straßenbahnen und Busse pestartig bis zur Unkenntlichkeit und unter Nötigung der Fahrgäste – Fenster zugeklebt – verklebt) jedoch panische Angst vor den Bürgerinnern und Bürgern, die sie mittels Luftkriegssimulation, Tiefflügen und allgemeiner Militarisierung krank macht, aus Ihren Wohnorten vertreibt und gefährdet.

Quelle MODE S Visualisierung: https://www.adsbexchange.com

6.10.2020: erneut Tiefflugterror durch Tornado(s) aus Jagel, Schleswig-Holstein, in Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern | stundenlanger kranker und krankmachender militärischer Fluglärm durch Kampfjets der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg

Bitte beachten: trotz erheblicher Anstrengungen der Bundeswehr, des Bundesverteidigungsministeriums und angeschlossener kommerzieller Unternehmen, die technische Resttransparenz zur tatsächlichen militärischen Verlärmung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (ED-R 401 MVPA NE) zu sabotieren, dokumentieren Bürgerinnen und Bürger weiterhin die rücksichtslose Militarisierung ihrer Lebensmittelpunkte durch die o.g.. Kampfjetlärm, mehrer Stunden lang, an jedem Werktag, ist trotz erheblicher Anstrengungen der Bundeswehr, diesen Sound des Kalten Luftkriegs als normal und nicht störend umzudeuten, egal in welchen Flughöhen, inakzeptabel und nicht notwendig. In Zeiten der Krise des globalen Ökosystems ist die durch die o.g. betriebene routinemäßige und ständig weiter steigende Verprassung natürlicher Resourcen zum Zwecke der Kriegsvorbereitung besonders drastisch und bedarf einer drastischen Antwort durch die, die das täglich beobachten und erleben können.

Am 6.10.2020 fanden mehrstündige Luftkriegsfestspiele der Bundesluftwaffe über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg statt. Zum Einsatz kamen Kampfjets und verschiedene kommerzielle paramilitärische Einheiten der Bundeswehr (GFD, EIS usw). Die paramilitärischen Einheiten der Zeigerflugzeuge von GFD und EIS zeigten die militärische Verlärmung der Inseln Rügen und Hiddensee sowie von Darß/Zingst und der Ostseeküste an, während die in die südlichen Sektoren der ED-R 401 startenden Rotten der Bundeswehr kurz nach dem Start die MODE S Transponder abschalteten – und damit für eine MODE S MLAT Lokalisierung „unsichtbar“ waren.

Erneut kam es zu terrorisierenden Tiefflugmanövern durch mindestens einen Tornado. Gegen 9 Uhr ging der Pilot des Kampfjets PIRAT über der Müritz in den Tiefflug über und terrorisierte so mehrere Ortschaften, inklusive Neuruppin. PIRAT flog auch heute wieder zivilisiert in großer Höhe an, um über den südlichen Sektoren der Luftkriegszone ED-R 401 MVPA NE als Tiefflieger herumzutoben. Kampfjets mit diesem Kennzeichen terrorisieren seit Monaten die Bevölkerung insbesondere in den südlichen Sektoren der Militärzone Nordbrandenburg. Haben sie die Tiefflüge erlebt? Schreiben Sie uns!

Gleichzeitig kam es im Gebiet ED-R 401 MVPA NE erneut zu einer Vermischung von zivilen Kleinflugzeugen, die, oft im Auftrag von einigen wenigen Flugschulen unterwegs, in den südlichen Sektoren seit einigen Monaten immer mehr zusätzlichen Fluglärm verbreiten. Diese Kleinflugzeuge waren erneut insbesondere im Raum Neubrandenburg gesichtet worden, wo sie zeit- und ortsgleich mit Kampfjets flogen. Auch im Raum Stechlin-Ruppin sind diese Kleinflugzeuge oft in aktiven Luftkampfsektoren unterwegs (die Tiefflüge durch Kampfjets der Bundeswehr kreuzen sehr oft Kleinflugzeugrouten auf gleichen Flughöen).
Außerdem wurden zeitgleich zu den laufenden Luftkriegsmanövern zivile Airliner durch bzw. über aktive Luftkriegsübungsektoren geroutet. 

 

Tiefflug Tornado Neuruppin Liebenwalde 6.10.2020
Tiefflug Tornado Neuruppin Liebenwalde 6.10.2020
Tiefflug Tornado Neuruppin Liebenwalde 6.10.2020
Tornado Kampfjet aus Jagel, Schleswig-Holstein, zum Tiefflugtoben nach Stechlin-Ruppin
Tornado Kampfjet aus Jagel, Schleswig-Holstein, zum Tiefflugtoben nach Stechlin-Ruppin

Desinformation unter http://fluglaerm-kl.de/aktuelles_einzeln.php?artikel=202009221058 u.ä. | BI geg en Fluglärm im Saarland vertritt Bundeswehr-Forderung

Die BI gegen Fluglärm (fluglaerm-kl) aus dem Saarland veröffentlicht seit Jahren immer wieder – und obwohl wir sie mehrfach dazu kontaktierten und um Korrektur baten – wissentlich Desinformationen zur ED-R MVPA NE. Es wird von „brachliegenden“ Übungslufträumen geschwafelt, weil im Web Airspace Use Plan eine Belegungsplanung für diese oder jede Zone angeblich nicht bestand, während aber eine für die TRA Lauter vorhanden gewesen sein soll.

Die Military Variable Profile Area North East basiert auf dem Konzept des Advanced Flexible Use of Airspace (AFUA), welches unter Federführung der Europäischen Kommission im Jahr 2013 opak und unter Umgehung jeglicher grundlegender Bürgerbeiteilung (also unter Mißachtung der Grundwerte der EU), unter Umgehung und Aushebelung der Landes- und Bundesparlamente, vermutlich gegen den Geist des 2+4 Abkommens verstoßend, in brachialer Bastamentalität durch ein vermeintlich ziviles Bundesministerium (Verkehr und Infrastruktur) erstmalig in Europa in den aktiven Betrieb überführt und über fast gesamt MV und halb Brandenburg „aktiviert“ wurde.

Mit der Aktivierung der ED-R 401 MVPA NE wurde die erfolgreiche Entmilitarisierung des geamten Nordostens von Deutschland über Nacht im Handstreich annulliert. Leider ist dieser Umstand der BI aus dem Saarland allenfalls eine zynische Randbemerkung wert. Oder eben gar keine.

Kernbestandetil von AFUA ist, „Sektoren“ kurzfristig zu „buchen“, die dann prioritär für militärische Ad-Hoc-Luftkriegsspiele im „gebuchten“ Höhenband und für die Dauer des „gebuchten“ Zeitraums für den zivilen Luftverkehr gesperrt werden. Selbst die Bundesluftwaffe und parlamentarische Staatssekretäre der Bundesregierung stellen das so offen dar. Es ist öffentlich bekannt, dass der Web AUP allenfalls einen Teil der tatsächlichen militärischen Übungen in der ED-R 401 MVPA NE enthält. Das weiß auch die BI gegen Fluglärm aus dem Saarland – sie hatte diese Erkenntnis sogar selber einmal publiziert. Jedes Kind kann mittlerweile erkennen, dass der Web AUP und die militärische Realität im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE zwei Paar Schuhe sind: Lärmt es im Himmel über dem Kindergarten militärisch, bedeutet dies nicht, dass dieser Lärm im Web AUP vorher bekannt gegegeben wurde. Das Gegenteil ist der Fall. In der Regel sind die militärischen Luftkriegslärmwellen, die sich werktäglich mehrstündig über MV und Brandenburg ergießen, nicht im Web AUP abgebildet. Deshalb werden wohl auch die MODE S Transponder in den Kampfjets zusehends abgeschaltet. Die Bundeswehr und CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne möchten nicht, dass Bürgerinnen und Bürger in Eigenregie eine rudimentäre technische Resttransparenz, quasi als Gegenöffentlichkeit zur ihrer Heimlichtuerei, herstellen.

Die BI Saarland bedient leider eine kleinstaaterische, regionalistische und nationalistische Clientel, indem sie wider besseren Wissens vorgaukelt, die ED-R 401 MVPA NE sei ein „brachliegender“ militärischer Luftraum, in den es Fluglärm aus dem Saarland hineinzuverschieben gelte.

Dabei ist dies bereits seit Jahren im Gange. Wer tatsächlich inhaltlich interessiert unterwegs ist, würde diesen Fakt nicht durch Fake ersetzen.

Die BI im Saarland ignoriert hartnäckig und starrsinnig, dass es durch die faktische Verschiebung des militärischen Fluglärms von West nach Ost in den westlichen Übungslufträumen nicht etwa weniger Militärlärm gibt. Auch hier ist das Gegenteil der impliziten Botschaft der BI aus dem Saarland der Fall: der militärische Fluglärm im Westen nimmt ständig zu und steuert auf das Niveau des Kalten Krieges zu. Dieses hohe Niveau wird als Bezugsmaßstab für die von der BI Saarland geforderte militärische Verlärmung auch noch des letzten Winkels von Deutschland – die BI schreibt dabei verchleiernd von „Gleichbehandlungsgebot“ – von der Bundeswehr und ihren parlarmentarischen Vetretern dankbar aufgegriffen.* So lassen sich die Betroffenen in den verschiedenen Luftkriegsübungszonen schließlich gut gegeneinander in Stellung bringen. Sie wünschen sich gegenseitig die militärische Pest an den Hals. Die BI im Saarland spekuliert auf die Logik des Rechtes des „Stärkeren“. In diesem Falleist es eben die BI im Saarland, die seit Jahren gut organisert gegen militärischen Fluglärm im Saarland agiert. Nach außen geben sie sich offen und kooperativ. Tatsächlich verweigern sie jegliche praktische Unterstützung gegenüber Mitbteroffenen aus anderen Bundesländern. Tatsächlich verbreiten sie Desinformationen zu anderen Flugzonen der Bundeswehr. Die BI Saarland betreibt das Geschäft der Bundeswehr. Sie betreibt durch Dsinformation und unsolidarisches, unangenehm aggressives Verhalten, durch eine martialisch und tendenziöse Sprache die Remilitarisierung des Nordostens Deutschlands. Wir rufen die BI Saarland zu einem solidarischen Verhalten auf und fordern die Einstellung der Desinformation, wie sie durch die BI gegen Fluglärm im Saarland zur größten und meistgenutzten, einmaligen Military Variable Profile Area, über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, publiziert wird.

* Die BI gegen Fluglärm fordert zwar einerseits die Beendigung des militärischen Übungsbetriebes über bewohnten Gebieten. Gleichzeitig argumentiert sie aber unablässig unter Verweis auf das grundgesetzliche Gleichbehandlungsgebot für eine gleichmäßige Verteilung von militärischem Fluglärm über die gesamte Bundesrepublik. Diese Forderung entspricht 1:1 der Restkommunikation aus dem Hause Bundeministerium für Verteidigung und Bundesluftwaffe sowie der rechten Parteien und der SPD im Bundestag. Wer eine solche Verteilung fordert, ist nicht gegen militärischen Fluglärm. Die Verschleierung der (Re-)Militarisierung des Luftraums des gesamten Landes, der letzten Winkel, von bereits erfolgreich entmilitarisierten Regionen, von einmaligen Naturlandschaften, von Nord- und Ostsee – und, mittels AFUA / MVPA Europas – als vermeintlich gerechte Sache, ist eine Strategie aus dem Kochbuch der Kalten Krieger dieses Landes. Die vom militärischen Fluglärm geplagten Saarländer wären gut beraten, hier korrigierend auf diese BI gegen Fluglärm im Saarland einzuwirken und an die Stelle von reginalnationalistischer Neidkultur Solidarität zu setzen.

5.10.2020: stundenlanger kranker und krankmachender militärischer Fluglärm durch Kampfjets der Bundeswehr über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg

Bitte beachten: trotz erheblicher Anstrengungen der Bundeswehr, des Bundesverteidigungsministeriums und angeschlossener kommerzieller Unternehmen, die technische Resttransparenz zur tatsächlichen militärischen Verlärmung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg (ED-R 401 MVPA NE) zu sabotieren, dokumentieren Bürgerinnen und Bürger weiterhin die rücksichtslose Militarisierung ihrer Lebensmittelpunkte durch die o.g.. Kampfjetlärm ist trotz der propagandistischen Anstrengungen der Bundeswehr, diesen Sound des Kalten Luftkriegs als normal und nicht störend umzudeuten, egal in welchen Flughöhen verursacht, inakzeptabel und nicht notwendig. In Zeiten der Krise des globalen Ökosystems ist die durch die o.g. betriebene routinemäßige und ständig weiter steigende Verprassung natürlicher Resourcen zum Zwecke der Kriegsvorbereitung besonders drastisch und bedarf einer drastischen Antwort durch die, die das täglich beobachten und erleben können.

Am 5.10.2020 fanden mehrstündige Luftkriegsfestspiele der Bundesluftwaffe über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg statt. Zum Einsatz kamen Kampfjets und verschiedene kommerzielle paramilitärische Einheiten der Bundeswehr (GFD, EIS usw). Die paramilitärischen Einheiten der Zeigerflugzeuge von GFD und EIS zeigten die militärische Verlärmung der Inseln Rügen und Hiddensee sowie von Darß/Zingst und der Ostseeküste an, während die in die südlichen Sektoren der ED-R 401 startenden Rotten COLT, TITAN, SPARK (usw) der Bundeswehr kurz nach dem Start die MODE S Transponder abschalteten – und damit für eine MODE S MLAT Lokalisierung „unsichtbar“ waren.
Vor- und Nachmittags konnte und musste so in den zentralen und südlichen Luftkriegsübungssektoren der Military Variable Profile Area North East mehrstündiger durchdringender militärischer Fluglärm erlebt werden.
Gleichzeitig kam es im Gebiet ED-R 401 MVPA NE erneut zu einer Vermischung von zivilen Kleinflugzeugen, die, oft im Auftrag von einigen wenigen Flugschulen unterwegs, in den südlichen Sektoren seit einigen Monaten immer mehr zusätzlichen Fluglärm verbreiten. Diese Kleinflugzeuge waren erneut insbesondere im Raum Neubrandenburg gesichtet worden, wo sie zeit- und ortsgleich mit Kampfjets flogen. Auch im Raum Stechlin-Ruppin sind diese Kleinflugzeuge oft in aktiven Luftkampfsektoren unterwegs (die Tiefflüge durch Kampfjets der Bundeswehr kreuzen sehr oft Kleinflugzeugrouten auf gleichen Flughöen).
Außerdem wurden zeitgleich zu den laufenden Luftkriegsmanövern zivile Airliner durch bzw. über aktive Luftkriegsübungsektoren geroutet. Am Nachmittag war die offenbar sehr hohe militärische Aktivität der Militärzone ED-R 401 MVPA NE hingegen anhand der Umwege fliegenden Passagiermaschinen erkennbar. Ihre Flugspuren zeichnen praktisch die Außengrenzen der ED-R 401 MVPA NE nach.

29.9.2020 – 2.10.2020: Extremer militärischer Fluglärm, Tiefflüge und weitere Steigerung der Militarisierung des Alltags in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, betrieben durch anonyme Bundeswehrverantwortliche und unverantwortliche/desinteressierte PolitikerInnen und Parteien im Bundestag (insbesondere AfD, SPD, CDU, Grüne und FDP)

In den Tagen 29.9.2020 bis 2.10.2020 kam es in der gesamten militärischen Lärmzone ED-R 401 MVPA NE, im Herbst 2013 an der Bevölkerung und Politik vorbei und heimlich „aktiviert“, zu stundenlangen Luftkriegsübungen. Nur ein kleiner Teil der Flugspuren der beteiligten Luftkriegsmaschinerie der Bundeswehr kann mittlerweile noch per MODE S MLAT lokalisiert und nachvollzogen werden.

Beobachtet werden konnten, wie immer, diverse Rotten von Kampfjets, wie sie vom Lärmstützpunkt der Bundeswehr, Rostock-Laage, starteten, bevor auch der kleine Teil von Ihnen, der mit aktivierten MODE S Transpondern startete, diese kurz nach dem Start ausschaltete. (Auch zum Start der Kampfjets sind immer nur weniger Kampfjets per MODE S identifzierbar, als tatsächlich an der jeweiligen „Übung“ teilnehmen – so ein Muster, das diese Website im Laufe der Jahre herausgearbeitet hat.)

Beobachtet werden konnte erneut, wie Tornado Kampfjets aus Jagel in Schleswig-Holstein in großen Flughöhen bis an die Grenze der ED-R 401 MVPA NE flogen, dann in den Tiefflug übergingen und stundenlang die Bevölkerung der ED-R 401 MVPA NE mit extremen Tiefflügen terrorisierten. Ihre Kennzeichen lauteten dabei meist PIRAT, RAGE und RAMBO. Die Tiefflüge konnten wieder insbesondere in den südlichen Sektoren im Raum Ostprignitz-Ruppin sowie Müritz/Seenplatte nachgewiesen werden.

Da die Bundeswehr seit Monaten dazu übergegangen ist, die Transparenzanstrengungen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger auf allen Ebenen, insbesondere der technischen, zu sabotieren, die betroffenen Bürgerinnen und Bürger mittels Informationsverweigerung geringzuschätzen – also Informationen zum militärischen Flugebtrieb systematisch verweigert, die über die kategorische Proklamation der angeblich immer bestimmungsgemäßen militärischen Flüge im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE hinausgehen und einen aktuellen Bezug hätten, verzichten wir bis auf Weiteres auf die Visualisierung der massiven Militarisierung (per MODE S MLAT) Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs. Damit gibt es keinerlei öffentliche Dokumentation der Entwicklung der Remilitarisierung von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in Deutschland mehr. Vielleicht ist dieser Zustand ja auch viel passender, für ein Deutschland im Jahr 30 nach der Demilitarisierung der heutigen ED-R 401 MVPA NE. Das letzte bißchen Transparenz ausgemerzt, die zahlreichen, aber vereinzelten, KritikerInnen der ED-R 401 MVPA NE und der Militarisierung wegignoriert von bundesdeutschen Medien aller Couleur, diskreditiert und kriminalisiert.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können das sowieso selber tun, indem sie sich unter der Adresse https://adsbexchange.com informieren und selber technisch aktiv werden, um hier für eine bessere technische Resttransparenz zu sorgen – gemäß den Grundwerten der Europäischen Union.

Alle politischen Parteien im Bundestag, die eine Kontrollfunktion gegenüber der Bundeswehr inne haben, sind seit Jahren zum Thema der Militarisierung des Alltags von hunderttausenden EU-Bürgerinnen und Bürgern im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE abgetaucht, nicht ansprechbar, betreiben Desinformation zum Thema ED-R 401 MVPA NE (AfD, CDU und SPD) oder betreiben halbherzige, chaotische, inkompetente und unzureichende Symbolpolitik (Grüne, Linke). Vereinzelte PolitikerInnen, die tatsächlich um Transparenz zum Thema ringen, geben ihr Mandat auf. Ob es wohl etwas mit Verzweiflung an den Zuständen im Deutschen Bundestag zu tun hat?

Derweil regt sich auch im Nordosten des Landes Mecklenburg-Vorpommern Kritik an der ständig steigenden Militarisierung des SPD-regierten Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Im Rahmen von NO ED-R 401 MVPA NE stellt die Redaktion der Tollensetaler Stimme auch hier die aktuelle Ausgabe 5/ Oktober 2020 bereit. Auf den Seiten 1, 3 und 12 finden sich Texte zur Wahrnehmung der Folgen der ED-R 401 MVPA NE aus der Perspektive der Menschen im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns, wie sie sich so auch in allen anderen Sektoren der Militärzone ED-R 401 MVPA NE ergeben können.

Publizieren Sie ebenfalls zum Thema ED-R 401 MVPA NE? Kontaktieren Sie diese Website, veröffentlichen Sie auch hier!

28.9.2020 – Luftkriegsfestspiele der deutschen Luftwaffe über Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg, ED-R 401 MVPA NE

Seit ca. 10 Uhr laufen die werktäglichen Luftkriegsfestspiele der Bundeswehr im Gebiet ED-R 401 MVPA NE. In alle Sektoren der Bundeswehr-Zone Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg kam es zu militärischem Fluglärm. Während die Zeigerflugzeuge der Gesellschaft für Flugzieldarstellung die militärische Verlärmung der Inseln Rügen und Hiddensee anzeigten (und damit dürften auch die Gebiete Greifswald/Usedom und Darß/Zingst von Kampfjetlärm betroffen gewesen sein), waren einige Eurofighter aus Rostock-Laage nur kurz nach dem Start per MODE S MLAT lokalisierbar. Die Übungen in den südlichen Sektoren waren – wie mittlerweile Routine in der Opakzone ED-R 401 MVPA NE – komplett „unsichtbar“ für MODE S MLAT per adsbexchange.com. Betroffenen Bürgerinnen und Bürgern soll so offenbar die technische Resttransparenz genommen werden, die aufgrund der Lethargie aller politischen Parteien in den Kreis- und Landtägen sowie im Bundestag seit 2013 die einzig verbliebene Informationsquelle – und damit „leichte Beute“ für eine im Kontext ED-R 401 MVPA NE komplett opak und unkontrolliert operierende Bundesluftwaffe – darstellt.

Die Luftkriegsfestspiele wurden den gesamten Nachmittag hindurch fortgesetzt. Über den bis zum Herbst 2013 ruhigen Naturlandschaften des Nordostens lag stundenlanger militärischer Fluglärm. Verursacht wurde diese Luftkriegsgeräuschkulisse durch Bundeswehrkampfjets, u.a. mit den feingeistigen Kennzeichen RAMBO, TITAN, SHADO, SNAKE usw. In den südlichen Sektoren wurden, wie seit Wochen üblich und offenbar neue „Strategie“ der Bundeswer im Kampf gegen eine informierte Öffentlichkeit, die MODE S Transponder in den Kampfjets abgeschaltet. Dadurch wurde eine MODE S MLAT Lokalisierung erneut unmöglich gemacht.

24.9.2020 – Tornados über Tollensetal kurz nach 15.00 Uhr

„am 24.9.2020 flog eine staffel von 3 x 2 tornados im tiefflug von so nach nw über hohenbüssow
zw. ca 15:05 u. 15:15.
es war extrem laut.
lauter als alles zuvor!“

Im MODE S MLAT tauchten zu diesem Zeitpunkt zwei Kampfjets der Rotte RAGE, vom Stützpunkt Jagel in Schleswig-Holstein kommend, in den nordöstlichen Sektoren der Militärzone ED-R 401 MVPA NE auf, um dort extreme Sink- und Steigflüge, Kurvenflüge und Tiefflüge auszuführen. Offenbar kann man diese extremen Luftkriegsorgien nur den Bürgerinnen und Bürgern im Osten zumuten. Die Kampfjets führten offenbar wieder nur teil- und zeitweise aktive MODE S Transponder.

Der Luftraum ED-R 401 MVPA NE war seit Montag, den 21.9.2020, nicht „beplant“. Anfangs der Woche konnten im Süden der Luftkriegszone ED-R 401 MVPA NE paradisische Ruhe und ein friedlicher Himmel erlebt werden. In den südlichen Sektoren kam es von Montag bis Mittwoch zu vollständig Luftkriegsmaterial- und -lärmfreien ganzen Tagen. Erinnerungen an die Zeit vor dem Herbst 2013 kamen auf. So still war es bis zum Herbst 2013 in Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern!

Web AUP ED-R 401 MVPA NE FAIL
IM WebAUP war die Militärzone Mecklenburg-Vorpommern / Nordbrandenburg „unbeplant“. Dieses Vorgehen ist typisch für den Raum ED-R 401 MVPA NE. In den rudimentären Restmitteln, die Bürgerinnen und Bürgern durch das Militär zur Verfügung gestellt werden, um sich über den zu erwartenden Militärlärm in einer bestimmten Militärzone in Deutschland zu informieren, finden sich routinemäßig, systematisch und absichtlich nur kleine Teile der tatsächlich in der ED-R 401 MVPA NE werktäglich ausgeführten Luftkriegsfestspiele wieder (die noch vor wenigen Jahren als Großmanöver gegolten hätten – es wäre also jeden Werktag zu Großmanövern gekommen)

Militärlärm Tollenseetal Mecklemburg Vorpommern 24.9.2020
Tornadoverbände aus Jagel, Schleswig-Holstein, fliegen zu extremen Luftkriegsfestspielen extra in den östlichen Teil der Militärlärmzone ED-R 401 MVPA NE über Mecklenburg-Vorpommern und terrorisieren dort hunderttausende Bürgerinnen und Bürger.

18.9.2020 – terrorisierende Bundeswehr-Tiefflüge über OPR und Teterow/Krakow am See, Überschallknalle über Nordbrandenburg und der Mecklenburger Seenplatte und über dem nördlichen Mecklenburg, militärischer Fluglärm über Hiddensee, Rügen, Darß/Zingst

Am 18.9.2020 konnten interessierte (und desinteressierte) Bürgerinnen und Bürger wieder die Folgen der heimlichen Aktivierung von Europas größter und einmaliger Military Variable Profile Area, zum Zwecke der Remilitarisierung des Nordostens Deutschlands ersonnen und seit 2013 an der Öffentlichkeit vorbei anonym und andauernd erweitert, im Himmel über ihren Wohn-, Arbeits- und Lebensmittelpunkten beobachten:

Hochfliegende Kampfjets der Bundeswehr versprühten den Mecklenburger Charme von militärischem Fluglärm über die Land- und Ortschaften zwischen Rügen und Berlin. Kondensstreifen in erheblicher Dichte zeigten die Flugspuren der zahlreichen Kampfjets an. Während nur ein Teil der übenden Kampfjets in den nördlichen Sektoren der militärischen Lärmzone MV per MODE S MLAT Sekundärradar sichtbar war – und das auch nur zeitweise -, schalteten die Verteidiger von Demokratie und Transparenz über Nordbrandenburg, wie neuerdings immer (öfter), ihre MODE S Transponder einfach ganz aus. Damit lässt es sich prima Statistiken fälschen, die swieso niemand mehr parlamentarisch erfragt und die dann eh nach 3 Jahren geschreddert werden dürfen. Absolute Unkontrolliertheit gehört zum Geschäft der Bundeswehr, in der ED-R 401 MVPA NE. Wildost, reloaded. rbb und ndr machen mit.

Bevor die Kampfjets im Himmel per Kondensstreifen sichtbar wurden, kam es zu terrorisierenden Tiefflügen in nahezu allen Sektoren der Militärzone Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg. Ein Kampfjet namens EAGLET konnte teilstreckenweise per MODE S dabei beobachtet werden, wie er, von Schleswig-Holstein kommend, östlich der Mecklenburger Landeshauptstadt Schwerin in den Tiefflug überging. Über Krakow am See, einem angeblichen Erholungsort, kam es zu Supertiefflügen, unterhalb von 100m. Diese Tiefflüge wurde auch im Raum Teterow gesichtet.

In den südlichen Sektoren BASIC 1E und 2E kam es durch einen transponderlosen Kampfjet zu terrorisierenden Tiefstflügen, wobei die Flughöhe auf doppelte Baumhöhe geschätzt wurde, von EinwohnerInnen, die diesen Tiefflügen ausgesetzt waren. Der Kampfjet flog also ebenfalls unterhalb von 100m. Es kam zu Sichtungen vom Durchflug großer Vogelschwärme durch diesen Kampfjet. Insbesondere im Raum Rheinsberg wurde der Kampfjet von mehreren EinwohnerInnen „erlebt“.

Nachdem die Tiefflugorgien der Bundeswehr über Nordbrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern abgeebbt waren, kam es gegen 11 Uhr in den zentralen und südlichen Sektoren der Luftkriegsübungszone ED-R 401 MVPA NE, also über Ostrpignitz-Ruppin und der Mecklenburger Seenplatte, zu zwei Überschalldoppelknallen im Abstand von einigen Minuten. Diese Doppelknalle ließen Gebäude erzittern und dürften auch gesundheitliche Schäden bei Betroffenen ausgelöst haben. Vermutlich handelte es sich um die Rotte RAVEN. Allerdings war zeitgleich auch die Rotte IRON im Raum Stralsund aktiv und konnte per MODE S beim Üben mit Geschwindigkeiten oberhalb der Schallgeschwindigkeit beobachtet werden. Im Raum Malchin kam es laut Suchanfragen auf dieser Website ebenfalls zu einem lauten Überschallknall.

Haben Sie diese Überschallknalle gehört? Bitte schreiben Sie uns, wann und wo sie sie gehört haben. Sie können auch andere Sichtungen von Kampfjets an Ihrem Wohn-, Arbeits- oder Aufenthaltsort im Gebiet der ED-R 401 MVPA NE hier veröffentlichen. Schreiben Sie uns einfach eine email, nutzen Sie das Kontaktformular.

Zum Zeitpunkt der Überschallknalle versammelten sich aufällig viele der in den südlichen Sektoren der ED-R 401 MVPA NE mittlerweile routinemäßig zusätzlich lärmenden Kleinflugzeuge im Raum Müritz, also vermutlich unterhalb der überschallfliegenden Kampfjets. Zusätzlich nutzte Airbus die Militärzone, um eigene Produkte zu testen (nicht nur den Eurofighter). Wie immer wurden zivile Linienflüge absichtlich durch aktive militärische Übungssektoren geroutet – ein programmatisches Kennzeichen der ED-R 401 MVPA NE (Advanced Flexible Use of Airspace). Diese Vermischung sorgt nicht nur für erheblich mehr Fluglärm, sondern soll auch die angebliche Normalität von Luftkriegsübungen zu jedem Zeitpunkt über jedem Ort in Europa vorgaukeln. Getestet wird dies an den Einwohnern von Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg – die sich ja auch vorbildlich und gemäß den Erwartungen der anonymen Verantworlichen für die Militärzone ED-R 401 MVPA NE brav wegducken, die Klappe halten und nicht aufmucken.

Kondensstreifen Überschallknaller
18.9.2020, ca. 11 Uhr – Kondensstreifen von Eurofighter Kampfjets über dem Bombodrom/Zechlin/Kyritz/Wittstock/Mecklenburger Seenplatte; Wendekurve in den südlichen BASIC Sektoren E, Überschallknallverursacher, mit deaktiviertem MODE S Transponder unterwegs: gleichzeitig sind auf dem MODE S Sekundärradar nur „Sportflugzeuge“  in auffälliger Konzentration im Raum Müritz (also dort, wo sich die verursachenden Kampfjets zum Zeitpunkt der Aufnahme in etwa befunden haben müssen) zu sehen.

Tiefflieger EAGLET fliegt aus Schleswig-Holstein zu Supertiefflügen extra nach Mecklenburg-Vorpommern. Über Krakow am See liegt seine Flughöhe bei nur ca. 90m.